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Lori Ernsperger, Tania Stegen-Hanson: Probier doch mal (Essstörung)

Cover Lori Ernsperger, Tania Stegen-Hanson: Probier doch mal (Essstörung). Autismusverlag Schweiz (St. Gallen) 2015. 185 Seiten. ISBN 978-3-03852-003-0. 33,00 EUR.

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Thema

In diesem Buch geht es um einfache und nützliche Antworten bei Problemen mit der Nahrungsaufnahme, Abneigungen gegen Nahrungsmittel und herausforderndem Essverhalten. Entgegen der landläufigen Meinung ist Essen kein einfacher Vorgang. Es wird erklärt, warum das so ist: neben vielen anderen Faktoren ist ein ausreichendes Maß an oralmotorischem Geschick erforderlich. Das Buch richtet sich an Fachpersonal und Eltern und stellt neben praxiserprobten Methoden zahlreiche Ideen aus der Praxis für die Praxis vor.

Autorinnen

Dr. Lori Ernsperger promovierte in Sonderpädagogik an der Indiana University, USA. Seit mehr als 27 Jahren arbeitet sie in öffentlichen Schulen als Klassenlehrerin und Beraterin. Sie entwickelt Fortbildung für Lehrkräfte und Eltern. Als Autorin hat sie mehrere Bücher veröffentlicht. Tania Stegen- Hanson ist Ergotherapeutin und in eigener Praxis tätig.

Entstehungshintergrund

Der Elternverein „autismus deutsche schweiz“ bietet seit einigen Jahren ein Sozialtraining für Menschen mit Autismus an. Im Rahmen dieses Sozialtrainings ist die Idee entstanden, englischsprachige Literatur zum Thema Autismus ins Deutsche zu übersetzen. Diese Übersetzungen werden – anstatt sie einem Verlag weiterzugeben – in einem eigens dafür gegründeten Verlag www.autismusverlag.ch herausgebracht. Die Gründer*innen des Autismusverlags leisten die ganze Arbeit am Buch – abgesehen von Lektorat und Layout – ehrenamtlich. Sie hoffen mit dem Erlös aus dem Verkauf, gewisse Arbeitsstunden entschädigen zu können. Jedes Buch wird selber kopiert, geheftet und vertrieben. Es kann nicht die gleiche Qualität wie bei einer Großdruckerei erreicht werden, dafür entstehen Arbeitsplätze für Menschen mit Autismus. Mittlerweile gibt es ein halbes Dutzend Teilzeitarbeitsplätze.

Aufbau

Das Buch ist im DIN A 4 Format als Softcover erschienen. Es umfasst 11 Kapitel, die sich auf 186 Seiten verteilen. Textboxen unterbrechen den Fließtext, darin findet man verständliche Erklärungen, Tabellen und Fallvignetten, in denen Kinder vorgestellt werden, die Probleme mit dem Essen haben. Zudem werden Übungen zum jeweiligen Thema erläutert. Die meisten Kapitel enden mit einem Fazit. Dem Buch ist eine CD mit den Arbeitsmaterialien beigelegt.

Nach Vorwort, Danksagungen und einer Einleitung ist das Buch in folgende Kapitel unterteilt:

  1. Wer sind widerständige Esser?
  2. Oralmotorische Entwicklung
  3. Umfeldbedingte und verhaltensbezogene Faktoren, die zu Problemen mit Essen beitragen
  4. Auswirkungen von sensorisch und motorisch be-dingten Problemen auf den widerständigen Esser
  5. Motorikbasierte Essprobleme versus sensorikbasierte Essprobleme
  6. Einen umfassenden Förderplan gestalten und durchführen
  7. Teil 1: Gestaltung der Umgebung
  8. Teil 2: körperliche und oralmotorische Entwicklung
  9. Teil 3: Stufen der sensorischen Entwicklung für den Essvorgang
  10. Ein Erfolgsrezept
  11. Literaturverzeichnis

Hinzu kommen Hinweise auf Bücher und zusätzliche, bei Dr. Lori Ernsperger erhältliche Fachliteratur sowie Hinweise auf Webseiten.

Inhalt

Nach Vorwort und Danksagung wird ins Thema eingeleitet. Entgegen der landläufigen Meinung ist Essen kein einfacher Vorgang. Das Buch beinhaltet praxiserprobte Methoden und zahlreiche Ideen, was man bei Problemen mit der Nahrungsaufnahme tun kann. Es richtet sich an Fachpersonal und Eltern.

Das erste Kapitel Wer sind widerständige Esser? befasst sich damit, wie man widerständige Esser erkennen kann und was die häufigen Merkmale eines widerständigen Essers sind (Tabelle S. 19). In einer zweiten Tabelle wird eine Skala der Nahrungsmittelneophobie gezeigt (S. 25), die eine zusätzliche Beurteilung erlaubt. Natürlich ersetzen diese Skalen nicht eine umfassende Erfassung der Krankengeschichte. Eine dritte Tabelle fasst Überlegungen zu den Beurteilungsergebnissen zusammen. Erst dann kann über die Notwendigkeit eines Ernährungsprogramms entschieden werden. Natürlich ist diese Entscheidung immer auf das Individuum abzustimmen.

Das zweite Kapitel Oralmotorische Entwicklung bezieht sich vom Begriff her auf die Bewegungen der Muskeln in Mund, Lippen, Wangen und Kiefer. Um Essen zu können braucht es ein ausreichendes Maß an oralmotorischem Geschick. Oralmotorische Kompetenzen sind nicht allein abhängig von der Mundmotorik. In diesem Kapitel erhält man einen Überblick darüber, wie sich oralmotorische und ernährungsrelevante Fähigkeiten in den ersten drei Lebensjahren entwickeln. Schon in der Gebärmutter (ab ca dem 3. Lebensmonat) kann man beobachten, wie der Säugling am Daumen lutscht und Fruchtwasser schluckt. Es folgt die Betrachtung der oralmotorischen Kompetenz der einzelnen Monate nach der Geburt und zwar immer in drei Monatsschritten also vom 0. bis 3. Monat, 4. bis 6. Monat usw. bis zum 36. Lebensmonat. Wichtig ist auch mit der Gabe von fester Nahrung zu warten, bis das Kind dafür bereit ist. Dazu wurde ins Buch eine Tabelle beigefügt, die verschiedene Grade der Nahrungsmittelkonsistenz beschreibt, Nahrungsbeispiele gibt und aufführt, was das Kind kann, wenn es diese Speisen isst.

Das dritte Kapitel Umfeldbedingte und verhaltensbezogene Faktoren, die zu Problemen mit Essen beitragen räumt mit dem Vorurteil auf, dass Essen eine einfache und entspannende Tätigkeit ist, die selbstverständlich vorhanden ist. Es gibt viele Faktoren, die zu einer Abneigung gegen und einer Empfindlichkeit für Nahrungsmittel beitragen. Das können eine Nahrungsmittelneophobie, umfeldbedingte Faktoren, kulturelle Barrieren, Entwicklungsbehinderungen und Entwicklungsstörungen sein.

Das vierte Kapitel trägt den Titel Auswirkungen von sensorisch und motorisch bedingten Problemen auf den widerständigen Esser. In diesem Kapitel wird die sensorische Integration erläutert und besprochen, wie eine sensorische Integrationsstörung sich auf widerständige Esser auswirkt. Es wird ein Überblick über die verschiedenen Sinnessysteme gegeben, indem deren funktionelle Bedeutung in Bezug auf Erfahrungen mit Mahlzeiten definiert wird. Betrachtet werden propriozeptive sensorische Informationen, taktile sensorische Informationen, gustatorische sensorische Informationen, olfaktorische sensorische Informationen, visuelle sensorische Informationen und auditive sensorische Informationen. Dazu wird die sog. Modulation erklärt, damit ist das Verfahren gemeint, welches das Gehirn benutzt, um die körperlichen Tätigkeiten zu steuern. Die Modulation gleicht den Fluss von sensorischen Informationen aus, die in das zentrale Nervensystem gelangen. Das Kapitel endet mit der Betrachtung, wie man die Informationen, die man über den widerständigen Esser hat, verwenden und einordnen kann.

Das fünfte Kapitel Motorikbasierte Essprobleme versus sensorikbasierten Essproblemen handelt von Schwierigkeiten mit der Muskelspannung und mit Bewegungsmustern. Ein weiterer Grund, warum Kinder sich weigern zu essen, könnte sein, dass sie Magen-Darm-Beschwerden haben z.B. mit dem Reflux. Weitere Probleme können sich durch ein gestörtes Saugmuster, einen nasalen Reflux, Aspiration, würgen, sabbern, knirschen der Zähne, eingeschränkte Bewegung der Oberlippe, unausgereifte Fähigkeiten, mit einem Löffel zu essen und aus einem Becher zu trinken sowie unausgereifte Beiß- und Kaufähigkeiten ergeben.

Das sechste Kapitel mit dem Titel Einen umfassenden Förderplan gestalten und durchführen erläutert zu Beginn den Grundsatz, dass ein Förderplan immer individuell zu erstellen ist, um auf die individuellen Bedürfnisse und auch Wesenszüge des jeweiligen Kindes einzugehen. Natürlich gibt es darüber hinaus auch allgemeine Ziele für alle Behandlungspläne (S. 99). Behandlungspläne sollten immer schriftlich dokumentiert werden, damit sie dem Team als Gedächtnisstütze dienen können. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg und die Wirkung für das Kind. Ein umfassender Förderplan bietet dem Team Strategien und Hilfestellungen, um das Kind in einem individuellen Tempo begleiten zu können. Das Hauptaugenmerk liegt auf drei vorrangigen Bereichen, die im Kapitel sieben (Teil 1- 3) näher erläutert werden. Auf den Seiten 102 – 104 wird ein mustergültiger Plan dargestellt. Weitere Vorlagen für Pläne findet man auf der CD Rom am Ende des Buches. Das Kapitel endet mit einem Leitfaden zum Verfassen eines Förderplans, der sieben Schritte enthält.

Im siebten Kapitel werden die drei Bereiche ausführlich erläutert: Teil 1: Gestaltung der Umgebung. Dabei geht es um Zeitpläne für Imbisse und Mahlzeiten und die Umgebung zur Essenszeit. Dieser Teil enthält einen Leitfaden zur Auswahl einer Umgebung und Kriterien zur Schaffung einer unterstützenden und förderlichen Umgebung und auch zur Gestaltung der Essenszeitumgebung. Auch die Größe der Portionen und Auswahl der Speisen sowie ein Leitfaden zur Umsetzung angemessener Portionsgrößen, die Auswahl der Nahrungsmittel sowie ein Leitfaden für die Auswahl der Nahrungsmittel spielen eine Rolle. Viele Eltern berichten, dass ihre Kinder auf demselben Nahrungsmittel oder demselben Essbesteck oder derselben Umgebung über längere Zeiträume hinweg bestehen. Das nennen die Autorinnen „Nahrungsmittelrausch“. Auch die Personen der Umgebung sollten ein angemessenes Verhalten während der Essenszeit haben. Auch hier gibt es einen Leitfaden zur Umsetzung angemessener Verhaltensweisen zur Essenszeit mit sechs Kriterien.

Im achten Kapitel wird der 2. Teil körperliche und oralmotorische Entwicklung beschrieben. Es geht um das Wohlbefinden im Magen-Darm-Trakt, eine angemessene Kontrolle über Körperhaltung und Positionierung und die Funktion der Oralmotorik. Auch sollte die körperliche Entwicklung in den Fokus genommen werden, hier vor allem der Oberkörper und der Unterkörper. Hier werden auch Übungen zur Steuerung der Körperhaltung in fünf Lektionen gegeben. Diese sind anhand von Pictogrammen deutlich dargestellt. Die Beschreibung der Lektionen hat folgende Struktur: Titel der Lektion, verwendete Materialien und Erläuterungen zur Vorgehensweise.

  • Lektion 1: Steuerung der Körperhaltung
  • Lektion 2: Oberkörper und Schultern
  • Lektion 3: Koordination und Förderung der Motorik
  • Lektion 4: Stärkung des Oberkörpers
  • Lektion 5: Anstrengende körperliche Arbeiten im Haushalt

Ebenso werden Übungen für die Motorik des Mundes auch in Form von acht Lektionen erläutert.

  • Lektion 1: Bewusstsein für Bewegung und die Isolierung von Bewegungen
  • Lektion 2: Normalisieren Sie die Muskelspannung in Kiefer, Lippen und Wangen
  • Lektion 3: Muskelspannung in der Zunge
  • Lektion 4: Bewegung für die Zunge, die Lippen und die Wangen
  • Lektion 5: Übungen zur Nahrungsaufnahme mit dem Löffel
  • Lektion 6: Übungen, um besser aus dem Becher trinken zu können
  • Lektion 7: Übungen zum Trinken mit dem Strohhalm
  • Lektion 8: Beiß- und Kauübungen

Im neunten Kapitel wird der dritte Teil Stufen der sensorischen Entwicklung für den Essvorgang beschrieben. Benannt werden fünf Stufen: Akzeptanz, Berührung, Geruch, Geschmack und neue Lebensmittel essen. Jede Stufe beinhaltet verschiedene Lektionen.

Stufe 1: Akzeptanz.

  • Lektion 1: Essenstagebuch
  • Lektion 2: Die Lebensmittelpyramide
  • Lektion 3: „Heiße Kartoffel“
  • Lektion 4: Lerne deine Zähne kennen
  • Lektion 5: Kochbücher und Rezepte
  • Lektion 6: Im Lebensmittelladen einkaufen gehen
  • Lektion 7: Einen Garten bebauen
  • Lektion 8: Ausflug innerhalb des Schulgebäudes

Stufe 2: Berührung.

  • Lektion 1: Rätselschachtel
  • Lektion 2: „Heiße Kartoffel“
  • Lektion 3: Mit Nahrungsmitteln malen
  • Lektion 4: Zeigen und erzählen
  • Lektion 5: Nahrungsmittelregenbogen
  • Lektion 6: Wissenschaftlicher Versuch

Stufe 3: Geruch.

  • Lektion 1: Schmuck aus Nahrungsmitteln
  • Lektion 2: Riechende Kunst
  • Lektion 3: Den Geruch erraten
  • Lektion 4: Lebensmittel-Bingo
  • Lektion 5: Trefferspiel

Stufe 4: Geschmack.

  • Lektion 1: Einen Spuckeimer gestalten
  • Lektion 2: Das Nahrungsmittel erraten
  • Lektion 3: Ähnlichkeiten und Unterschiede aufzeigen
  • Lektion 4: Versteckspiel
  • Lektion 5: Bisskunst
  • Lektion 6: Kochen
  • Lektion 7: Nach Essen tauchen

Stufe 5: Neue Nahrungsmittel essen.

Dies ist die letzte und entscheidende Stufe der sensorischen Entwicklung in Bezug auf das Kennenlernen neuer Nahrungsmittel. Das Kapitel endet mit einem Fazit.

Im zehnten Kapitel Ein Erfolgsrezept endet die Geschichte der Familie Schmid. Hier werden neben den sehr positiven Erfahrungen mit dem Ernährungsprogramm auch Hindernisse und Probleme genannt. Das können kulturelle Faktoren, gesundheitliche Probleme, größere Kinder, Gluten, Casein und allergiebezogene Ernährungsweisen sein.

Das 11.Kapitel Literaturverzeichnis enthält Hinweise zu Büchern und Webseiten.

Diskussion

Das Buch beleuchtet das Thema Essen aus verschiedenen Blickwinkeln. Es geht um das Essen ohne Druck. Betrachtet werden z.B. die Wahrnehmung in Bezug auf die fünf Sinne und die motorische Entwicklung als Grundlage für die Nahrungsaufnahme. Es bietet Ansätze zu den unterschiedlichen Bereichen, in denen Schwierigkeiten auftauchen können. Essen wird vielfach als ein einfacher Vorgang wahrgenommen, was aber nicht stimmt. Es müssen viele Kompetenzen zusammen kommen, da Essen ein komplexer Vorgang ist, weil Körpersysteme zusammenspielen und zusammenwirken. Bei Problemen muss genau beleuchtet werden, wo Ursachen liegen.

Es gibt genaue Hinweise, wie Behandlungspläne erstellt werden. Sie sollten immer schriftlich dokumentiert werden, damit sie dem Team als Gedächtnisstütze dienen können. Mit diesem Vorgehen steigt die Wahrscheinlichkeit für den Erfolg und die Wirkung für das Kind. Ein umfassender Förderplan bietet dem Team Strategien und Hilfestellungen, um das Kind in einem individuellen Tempo begleiten zu können. Die vielen Leitfäden, die in diesem Buch vorhanden sind erleichtern die Umsetzung in die Praxis.

Das Buch beinhaltet zahlreiche Methoden und vielen Ideen, die auch anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert werden. Es enthält auch zahlreiche Übungen. Diese Übungen wenden sich direkt an die Leserschaft und regen dadurch an, die vorgestellten Methoden am eigenen Leib auszuprobieren und damit Erfahrungen zu sammeln, um die Erlebniswelten der Kinder besser zu verstehen und passende Ansatzpunkte zu entwickeln. Auf einer CD-Rom sind Vorlagen für Förderpläne gespeichert, die individuell ausgefüllt werden können. Dieses Zusatzmaterial findet man in allen Büchern aus dem Autismusverlag Schweiz, was den Wunsch, praxisbezogene Materialien publik zu machen unterstreicht. Dass Materialien so einfach zur Verfügung gestellt werden ist hervorzuheben, denn das ist keine Selbstverständlichkeit! Es ist zu hoffen, dass der Autismusverlag Schweiz http://autismusverlag.ch noch viele derartige Bücher übersetzt und herausbringt, damit sie auch im deutschsprachigen Raum zur Verfügung stehen. Zu einigen der Bücher liegen mittlerweile Rezensionen vor.

Fazit

In diesem Buch geht es um einfache und nützliche Antworten bei Problemen mit der Nahrungsaufnahme, Abneigungen gegen Nahrungsmittel und herausforderndem Essverhalten. Entgegen der landläufigen Meinung ist Essen kein einfacher Vorgang. Das Buch erklärt, warum das so ist. Neben zahlreichen Beispielen werden praxiserprobte Methoden und zahlreiche Ideen vorgestellt.

Bemerkenswert an diesem Buch ist die Praxisnähe. Das Buch wurde aus der Praxis herausgeschrieben und hat den Anspruch, dieses Wissen und Erfahrung weiter zu geben. Das schlägt sich in den verständlichen Erläuterungen zu den körperlichen Voraussetzungen, in den einfachen Übungen und den fast 50 Lektionen nieder, die so aufbereitet sind, dass sie einfach umzusetzen sind. Im Titel der Lektion erkennt man das Ziel, in der Beschreibung steht genau, welches Material gebraucht wird und die Pictogramme zeigen, wie die Vorgehensweise ist und was zu tun ist. Das Buch richtet sich an Fachpersonal und Eltern. Auf der beigefügten CD findet man Pictogramme und Vorlagen für Förderpläne, was die Umsetzung in die Praxis nochmals erleichtert. Hiermit spreche ich eine klare Kaufempfehlung aus.


Rezensentin
Dipl.-Päd. Petra Steinborn
Heilpraktikerin für Psychotherapie. Einrichtungsleitung in einer großen Ev. Stiftung in Hamburg-Horn und freiberuflich in eigener Praxis ABC Autismus tätig. Schwerpunkte: Herausforderndes Verhalten, Strategien der Deeskalation, Autismus, TEACCH, Erworbene Hirnschädigungen
Homepage www.abc-autismus.de
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Zitiervorschlag
Petra Steinborn. Rezension vom 05.01.2016 zu: Lori Ernsperger, Tania Stegen-Hanson: Probier doch mal (Essstörung). Autismusverlag Schweiz (St. Gallen) 2015. ISBN 978-3-03852-003-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/19807.php, Datum des Zugriffs 19.10.2019.


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ISSN 2190-9245

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