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Anke Schlehufer: Kinder lieben Abenteuer

Cover Anke Schlehufer: Kinder lieben Abenteuer. Wilde und echte Erlebnisse für 6- bis 12-jährige. Ernst Reinhardt Verlag (München) 2016. 160 Seiten. ISBN 978-3-497-02543-5. D: 19,90 EUR, A: 20,50 EUR.
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Autorin

Anke Schlehufer, Jg. 1961, ist gelernte Erzieherin, studierte Biologin und hat sich in Erlebnis- und Ökopädagogik sowie Naturtherapie weiter qualifiziert. Sie gehört zu den Gründungsfiguren der neuen deutschen Erlebnispädagogik (deren Beginn in den Jahren um 1990 zu datieren ist). Seit 1995 ist sie immer wieder durch Zeitschriftenartikel in „erleben & lernen“ (e&l) sowie durch Beiträge in Sammelwerken zur Erlebnispädagogik hervorgetreten. Einen weiteren Leserkreis gefunden hat sie durch ein gemeinsam mit Steffi Kreuzinger verfasstes Buch, das erstmals 1997 erschien und unter dem Titel „Natur Erlebnis Ferien. Handbuch für die Gestaltung ökopädagogischer Kinder- und Jugendfreizeiten“ greifbar ist.

In Oberbayern und darüber hinaus bekannt ist sie als Gründerin und langjährige Leiterin des Naturerlebniszentrum (NEZ) des KJR München-Land im Bildungszentrum Burg Schwaneck in Pullach / Obb., das mit Andreas Bedacht einen ausgewiesenen Erlebnispädagogen der ersten Stunde zum ebenfalls langjährigen Leiter hat. Da sind zwei in bester Gesellschaft. Das NEZ engagiert sich im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit für die Partizipation junger Menschen an der Gestaltung einer lebenswerten Zukunft (Details unter www.jiz-muenchen.de/adressen und www.naturerlebniszentrum.org/naturerlebniszentrum/).

Thema

Anke Schlehufer ist eine Autorin, die weiß, wovon sie redet. Sie redet hier von Pädagogik. Man muss das eigens benennen, weil der Titel auch ein Buch schmücken könnte, das eine bloß anthropologische, entwicklungspsychologische oder soziologische Sicht auf die Thematik „Kind und Abenteuer“ wirft. Diese Perspektiven sind im vorliegenden Buch berücksichtigt, aber es ist seinem grundsätzlichen Gehalt nach ein pädagogisches Buch: das Buch einer erlebnis- und ökopädagogisch gebildeten und in Sachen „Abenteuerpädagogik“ erfahrenen Pädagogin für in diesem Punkte weniger bis gar nicht erfahrene Pädagog(inn)en. Eltern gehören in aller Regel zu dieser (Ziel-)Gruppe. In der „Kinder sind Kinder“ – Ratgeberreihe für Eltern des Reinhardt – Verlags ist das Buch erschienen und als „Elternratgeber“ wird das Buch auch andernorts beworben (http://blog.burgschwaneck.de/2016/01/auch-kleine-abenteuer-koennen-selbstwirksamkeit-foerdern/).

Und auf dem hinteren Bucheinband wird dazu (in Werbungssprache) ausgeführt: „Wie können Eltern Kinder in ihrer Abenteuerlust und ihrem Bedürfnis nach Autonomie, freiem Spiel und Naturerfahrung unterstützen? In diesem Buch finden sie eine Fülle von praktischen Anregungen – für eine Vielfalt von Abenteuern rund um die Themen der Kindheit: Natur, Elemente, Jahreszeiten, Bewegung, Freundschaft, Fantasie, Tiere, Bauen, Sammeln, Forschen…“

Aufbau und Inhalt

Das Buch hat nach einem Vorwort vier Kapitel, denen sich ein Serviceteil anschließt. Dort werden unter „Fachbegriffe leicht erklärt“ einige Begriffe, die im Text mit Stern gekennzeichnet sind, in allgemeinverständlicher Weise erklärt („Selbstwirksamkeit“ etwa). Unter „Weiterführende Links“ finden sich Websites von größeren Netzwerken in / aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Organisationen und Ansprechpartner auflisten, die Abenteuerfreizeiten mit Kindern oder für Familien anbieten. An- und abschließend ein Verzeichnis der herangezogenen Literatur und ein knappes Sachregister.

Im Vorwort gibt die Autorin eine kurze Inhaltsübersicht und begründet die Fokussierung auf 6- bis 12-Jährige. Die scheinen mir nach psychologischer Fachkenntnis und väterlicher Erfahrung eine für „Abenteuerpädagogik“ besonders geeignete Zielgruppe zu sein: „Sex“ lenkt (noch) nicht (allzu sehr) ab, und die Neigung zu außerhäuslicher Exploration ist schon in Blüte (sichere Bindung und angemessene Protektion vorausgesetzt).

Die anschließenden vier Kapitel, alle mit Literaturangaben „Zum Weiterlesen“ versehen, sind aus sachlichen Gründen zwei Teilen (1 und 2, 3 und 4) zuordnen, die man mit „theoretisch“ und „praktisch“ kennzeichnen kann.

In Kapitel 1 Sich die Welt durch Abenteuer aneignen gilt der Blick vornehmlich den Kindern. Deren Bedürfnisse werden aus entwicklungspsychologischer Perspektive ausgeleuchtet, ihre Gefühlswelten erkundet und Faktoren einer in physischer wie in psychischer Hinsicht gesunden Entwicklung benannt.

Im 2. Kapitel Abenteuer Elternsein im Wandel der Gesellschaft liegt der Fokus auf den Eltern. Die agieren ja nicht im sprichwörtlich „leeren Raum“ sind, sondern eingebettet und eingebunden in Kontexte, die von räumlich - sächlichen Gegebenheiten der Lebenswelt über „Leben in Zeiten des Internets“ bis zu Rechtsfragen (Haftung, Sicherheit, ja strafrechtlichen Fragen) reichen.

In Kapitel 3 Abenteuer Natur: lebendige Spiel- und Lernräume spricht die Autorin Dinge und Erfahrungen an, die dem Rezensenten, der als Kind in den ersten Nachkriegsjahren auf einem Kleinbauernhof aufwuchs, selbstverständlich scheinen: elementare Naturbegegnungen, Wetter und Klima, Jahreszeiten, Tag und Nacht, die vier Elemente und anderes mehr. Was hier angesprochen wird, gehört aus verschiedenen Gründen, von denen „Verstädterung“ und „Verrechtlichung“ nur zwei sind, immer seltener und in geringerer Intensität zur lebensweltlichen Erfahrung von Kindern.

Zu „Verrechtlichung“ eine Illustration. Unsere Kinder, von den Eltern angeregt und vorbereitet, konnten noch in fußläufiger Entfernung vom Elternhaus weitab jeglichen Straßenverkehrs Baumhäuser bauen, aus Schwemmholz Inseln in Flusskehren errichten, kleine Zuflussbäche stauen und anderes mehr. Solcher Art „Abenteuerpädagogik“, die ich zugleich für beste Ökopädagogik halte, geht dort heute nicht mehr. Aus „ökologischen Gründen“! Das Gebiet ist heute als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, das von eifrigen „Bewacher(inne)n“ vor „kindlichen Umtrieben“ wie den oben genannten, aufs Heftigste geschützt wird.

In Abenteuerwelten der Kindheit als Erfahrungsschatz (4. und letztes Kapitel) gibt die Autorin Hinweise, wie gewisse „Grundthemen des Lebens“ von Kindern mit Herz, Hirn und Hand erlebbar, verstehbar und gestaltbar gemacht werden können. Solche Themen sind (auszugsweise): Sammeln und Jagen, ein Haus bauen, Erforschen und Erfinden, Gemeinschaft und Freundschaft, Handwerken, Tauschen und Handeln.

Man kann eine auch nur skizzenhafte Beschreibung des Buches nicht abschließen, ohne Angaben zu machen zu seinem Layout und seiner graphischen Gestaltung insgesamt. Mit Weiß sowie Grau und Grün in verschiedenen Abstufen (beim Grau bis zur üblichen Druckerschwärze), unterschiedlichen Schrifttypen, -größen und -auszeichnungen (fett, kursiv) wird eine Lebendigkeit erzeugt, die dem Inhalt entspricht und seine Botschaft unterstreicht. Zahlreiche Bilder illustrieren, vermitteln Anschaulichkeit und wecken Gefühle. Gesonderte Kästen enthalten „Beispiele“ oder „Tipps“ bzw. bieten in konzentrierter Form einschlägige Infos ganz unterschiedlicher Art: etwa „Grundausrüstung für längere Aufenthalte im Freien“, „Regeln für Feuer in der Natur“, „Sicherheits-Leitfragen für Naturabenteuer“ oder „Wichtig beim Biwakieren mit Kindern“.

Diskussion

Das Buch versteht sich als „Elternratgeber“. Wertet es man an dieser Zielsetzung, so gehört er zu den besseren Vertretern dieser Art von Fachbüchern. Einmal, weil es in einer feinen Art und in einem ansprechenden Stil geschrieben ist, der das Buch auch solchen Eltern näher bringt, die – aus welchen Gründen auch immer – wenige Kenntnisse in Pädagogik und Psychologie haben. Und dann, weil die Beratung seltener und weniger im Erteilen von Ratschlägen (die haben immer etwas von „Schlägen“ an sich) besteht, sondern eher und mehr in Ermunterung und Ertüchtigung.

Das Buch richtet sich, wie gesagt, an Eltern. Aber mir scheint: Es kann ebenso lehrreich sein für alle, die in der Kinder- und Jugendarbeit haupt- oder ehrenamtlich mit Kindern zwischen Einschulungsalter und Pubertätsbeginn arbeiten (wollen). Das Buch kann ihnen zeigen, was heraus kommen kann, wenn Erlebnis- und Ökopädagogik eine gute Beziehung eingehen. Und was man (und frau) lernen kann: Sich auf die Eigenheiten einer Teilnehmer(innen)gruppe im Alter von 6 bis 12 einzustellen sowie sich besonderer Medien und spezifischer Methoden zu bedienen.

Die zentrale entwicklungspsychologische Botschaft des Buches lautet: Kinder BRAUCHEN Abenteuer. Aber diesen Titel konnte Anke Schlehufer nicht nutzen. Er ist belegt durch Thomas Lang, der bereits 1992 im gleichen Verlag ein Buch unter dem Titel „Kinder brauchen Abenteuer“ heraus brachte. Es ist hier nicht der Platz, die beiden Bücher gegeneinander abzuwägen. Ein knappes Urteil mag genügen: Das vorliegende Buch ist in vielerlei Hinsicht so anders, dass es nach Thomas Langs Buch nicht überflüssig erscheint und neben ihm eine gute Figur macht.

„Naturabenteuer“ ist zentraler Gegenstand des Buches. „Natur“ ist das Charakteristische. Man muss das eigens hervorheben, weil es Spielarten der Abenteuerpädagogik gibt, die ohne „Natur“ auskommen (können). Tom Senningers „Abenteuer leiten – in Abenteuer lernen“ (Münster: Ökotopia, 2000) ist ein bekanntes Anschauungsbeispiel dafür. An dieser scheint ein kleiner Exkurs angezeigt. Die deutsche Erlebnispädagogik hat im Lauf ihrer doch recht kurzen Geschichte einige bedeutsame Wandlungen vollzogen. Eine betrifft ihre Handlungsorte. Sie hat sich zunehmend Räume außerhalb von „Natur“ angeeignet: stationäre Hochseilgärten etwa, Spielplätze, Parks (die sind keine „Natur“) oder (Kletter- und Turn-)Hallen.

Parallel dazu hat sie sich aus der Natur zurückgezogen. Dafür gibt es sicherlich mehrere Gründe. Einer davon ist, dass – und hier blicke ich auf 30 Jahre einschlägige Erfahrung zurück – der Raum für Abenteuer(pädagogik) in der Natur zunehmend eingeengt wurde: teils durch die nach wie vor anhaltende Vernichtung von Natur (Be- und Zersiedelung, Verkehrswegebau, Umwandlung in „Sportressorts“ wie beschneite Wintersportanlagen), teils durch Sperrung (bis hin zu Zäunen) von Naturgebieten in Privathand – zum größten Teil aber durch rechtliche Regelungen zum „Schutz“ (die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt) von Flora und Fauna. Damit sind und werden Naturabenteuer, die ich für eine der wichtigsten ökopädagogischen Maßnahmen halte, im Namen der Ökologie beschränkt. Widersinnig: Denn nur wer die Natur kennt, schützt sie.

Man hätte von der angesprochenen Thematik gerne in vorliegendem Buch etwas gelesen. Und auch noch von etwas Anderem, das man ebenfalls vermisst. Die Möglichkeit(en) für Naturabenteuer haben sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch durch ein Zweites verschlechtert: das FSME – Virus hat sich immer stärker ausgeweitet. Große Aktionsgebiete meiner früheren erlebnispädagogischen Exkursionen in Oberbayern, Bayerisch-Schwaben und angrenzenden Gebieten Österreichs, die früher FSME-frei waren, sind heute Risikogebiete. Dazu gehören heute große Teile Deutschlands südlich des Mains, ein Infektionsrisiko besteht dort vom Frühjahr bis zum Herbst in Lagen unter 1000 Meter. Rechtzeitige Schutzimpfung ist daher einzuplanen. Dies als Nachtrag zu Merk-Kasten „Sicherheits-Leitfragen für Naturabenteuer“ (S. 49).

In den Gründerjahren der neuen deutschen Erlebnispädagogik kam irgendwer (ich weiß wirklich nicht mehr, wer) auf die Idee, den damals rund hundert Szene-Mitgliedern eine einseitige Kurzdarstellung abzunötigen (im Internet unter Name und „Erlebnispädagogik“ noch immer auffindbar). Zur damaligen Aufgabenstellung gehörte es, ein erlebnispädagogisches (Arbeits-)Motto anzugeben. Anke Schlehufer schrieb damals: „Wage zu leben mit der ganzen Fülle Deines Wesens, so als wenn Morgen [!] Dein letzter Tag wäre.“ Das ist ein herzerfrischender Ausdruck von Wagemut und ein wunderbares Bekenntnis zum Wagnis. Wagnis und Wagemut halte ich für essentielle Elemente jeder Erlebnispädagogik, auch und besonders der Abenteuerpädagogik; das sollte man nicht einer gesonderten „Wagnispädagogik“ überlassen (dazu ausf. Heekerens, 2015) „Wagnis“ findet sich im Sachregister des vorliegenden Buches nicht (weshalb eigentlich?), wohl aber im Text. So heißt es etwa in einer Bildunterschrift auf S. 50: „Abseilen ist ein Wagnis, das sicher gestaltet werden kann.“

Ein Wagnis eingehen wird im angelsächsischen Sprachraum als risk – taking bezeichnet. Ist das auch schon was für Kids? Es gibt dazu wenige empirische Studien, die allesamt im angelsächsischen Raum durchgeführt und hierzulande so gut wie unbekannt sind (auch im vorliegenden Buch finden sie sich nicht). Eine vor geraumer Zeit im Vereinigten Königreich durchgeführte und von Playday UK veröffentlichte Übersichtsarbeit zum Themenbereich „Risiko und Spiel“ (Gleave, 2008) ergab als zentrale Ergebnisse: Kinder suchen risk-taking - Gelegenheiten und sie erfreuen sich an risk – taking. Im selben Jahr gingen zwei Wissenschaftlerinnen (Little & Wyver, 2008) des Institute of Early Childhood der Macquarie University, Sydney – ebenfalls in einer Übersichtsarbeit – der Frage nach, welche für die kindliche Entwicklung positiven Folgen kindliches Draußenspielen (outdoor play), das mit risk – taking verbunden ist, haben kann und welche negativen Folgen ein – durch (haftungs- und straf-)rechtliche Bestimmungen für Aufsichtspersonen (Eltern, Erzieher) mit erzeugtes – einseitiges Sicherheitsdenken.

In den Jahren zuvor hatte Tim Gill mit Unterstützung der Forestry Commission England (Gill, 2006) bzw. der Gulbenkian-Stiftung im Vereinigten Königreich (Gill, 2007) auf die gesellschaftlichen Folgen einer einseitig auf Sicherheit bedachten Erziehung hingewiesen: Wer Kindern nicht die Möglichkeit biete, beim Spielen Risiken (auch solche, sich zu verletzen) einzugehen, sollte Möglichkeiten einkalkulieren wie die, dass sich die Kids dann für den Kick wirklich gefährliche Aktionen (wie S-Bahn-Surfen) suchen oder aus den Kindern Erwachsene werden, die, weil Risiko – scheu nach einem „starken Staat“ rufen, der sie schützen soll vor den Unwägbarkeiten des Lebens, mit denen umzugehen, sie nicht lernen konnten.

Ein Wagnis einzugehen und es (im wievielten Anlauf und mit wessen Hilfe auch immer) zu meistern, kann (es gibt da keine Zwangsläufigkeiten) die Zuversicht erhöhen, auch künftige Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen; in psychologischer Fachsprache: es kann die Selbstwirksamkeitserwartung erhöhen. Die Selbstwirksamkeitserwartung hat eine breite Streuwirkung auf Erleben und Verhalten. Wer und was sie positiv beeinflusst, kann mit einem bedeutsamen Multiplikatoreneffekt rechnen. Der nachgewiesene positive Effekt erlebnispädagogischer Maßnahmen, der sich in vielen Bereichen des Erlebens und Verhaltens zeigt, verdankt sich – mit aller Sicherheit, zu der psychologische und Wirksamkeits-Forschung kommen kann – dem Umstand, dass erlebnispädagogische Maßnahmen die Selbstwirksamkeitserwartung positiv beeinflussen (Heekerens, 2013). Dies als Ergänzung zu den im Text knappen und in der Sache unvollständigen Ausführungen der Autorin auf den Seiten 16 – 18 und 151.

Fazit

Das Buch sei ans Herz gelegt all jenen Eltern (von der Alleinerziehenden über den Stiefvater bis zu den in Ehe lebenden biologischen Eltern), die Kinder zwischen 6 und 12 haben, diese lieben (oder zumindest mögen) und sich (ja: auch sich selbst!) und den Kids etwas wirklich Gutes tun wollen. Mit „Gutes tun“ meine ich: Möglichkeiten für schöne und nährenden Erfahrungen ab- und jenseits von Konsumismus und virtueller Realität eröffnen.

Ferner empfehlen, und zwar ausdrücklich als Fachbuch empfehlen, möchte ich das vorliegende Buch all jenen, die in der Kinder- und Jugendarbeit als Haupt- oder Ehrenamtliche im Rahmen welcher Organisation oder Institution auch immer mit Kindern besagter Altersgruppe tätig sind (oder es beabsichtigen) und Arbeitsweisen der Erlebnis- und Ökopädagogik realisieren wollen.

Literatur

  • Gill, T. (2006). Growing Adventure: Final Report to the Forestry Commission (www.forestry.gov.uk/).
  • Gill, T. (2007). No Fear: Growing up in risk averse society (www.gulbenkian.org.uk).
  • Gleave, J. (2008). Risk and play. A literature review (www.playday.org.uk/media).
  • Heekerens, H.-P. (2013). Ergebnis- und Prozessforschung in der Erlebnispädagogik: Was man weiß, was man wissen sollte. Erleben & Lernen, 21(3&4), 41-45.
  • Heekerens, H.-P. (2015). Risiko und Gefahr – Once again. Von hilfreichen Verstörungen. Erleben & Lernen, 23 (3&4), 56 – 60.
  • Lang, T. (1992). Kinder brauchen Abenteuer. München – Basel: Reinhardt (2., ergänzte Aufl. 1995, 3., erweiterte Aufl. 1996).
  • Little, H. & Wyver, S. (2008). ). Outdoor play: Does avoiding the risks reduce the benefits? Early Childhood Australia, 33(2), 33-40.

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 22.02.2016 zu: Anke Schlehufer: Kinder lieben Abenteuer. Wilde und echte Erlebnisse für 6- bis 12-jährige. Ernst Reinhardt Verlag (München) 2016. ISBN 978-3-497-02543-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/20224.php, Datum des Zugriffs 17.10.2019.


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