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Steffen Martus: Aufklärung. Das deutsche 18. Jahrhundert - ein Epochenbild

Cover Steffen Martus: Aufklärung. Das deutsche 18. Jahrhundert - ein Epochenbild. rowohlt Berlin Verlag (Berlin) 2015. 1033 Seiten. ISBN 978-3-87134-716-0. D: 39,95 EUR, A: 41,10 EUR, CH: 53,90 sFr.
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Wie klärt man die Menschen so auf, dass sie aufgeklärt sein wollen?

Diese aufklärerische Frage ist nicht nur einfach ein verlockender, sprachlich oder medienwirksam verzwickter Slogan, oder ein intellektuell gut gemachtes Paradigma, sondern rührt an den Wurzeln dessen, was Aufklärung heißt und bewirkt. Die Kantische, in seiner Zeit keineswegs populäre und anerkannte, kritische Aufforderung, dass sich der Mensch aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit und Unfreiheit befreien müsse, traf – wie könnte es auch in den Zeiten, in denen sich die gesellschaftlich bestimmenden und tonangebenden Schichten der Gesellschaft(en) auf Beständigkeit des Bestehenden eingerichtet hatten – anders sein. Die Kantische Aufklärungsschrift „Kritik der reinen Vernunft“ (1781) widerspreche den „gesunden Menschenverstand“, stellte die renommierte Göttingen Zeitschrift „Anzeigen von gelehrten Sachen“ kurz danach fest; und man brauche sie nicht! Dass, warum und wie sich die Kantischen Argumentationen dann trotzdem durchgesetzt haben, trotz vieler Widerstände, intellektueller Scharmützel und miss- und unverständlicher Rezeptionen, ist eine Frage, die historisch und anthropologisch zu beantworten ist.

Entstehungshintergrund und Autor

Das deutsche 18. Jahrhundert zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass, wie dies in der epochengeschichtlichen Wahrnehmung zum Ausdruck kommt, die „Entdeckung der Unmündigkeit“ wie ein Blitz oder wie eine Initialzündung auf das gewohnte Denken und Handeln der Menschen wirkte. Mit dem von Immanuel Kant eingeleitetem Perspektivenwechsel, dass die Ursache der selbst verschuldeten Unmündigkeit „nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen“, zeigte sich die Herausforderung an die Menschen, „eine neue Ordnung der Dinge“ zu bewerkstelligen. Die Herausforderungen und der Zwang, selbst zu denken und nicht andere für sich denken zu lassen, sich also zwingend gewissermaßen herauszuwinden aus den eingeschliffenen und durchaus auch liebgewonnenen Gewohnheiten, sind ja nicht, weder in der historischen Zeit noch heute, als Ordre Mufti noch als Gottesgabe zu erwarten. Auf dieses Dilemma haben Denker immer wieder, verzweifelt wie auffordernd, hingewiesen; etwa der Göttinger Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg, wenn er in seinen Sudel- und Schmierbüchern klagt: „Man spricht viel von Aufklärung, und wünscht mehr Licht. Mein Gott was hilft aber alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben, oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen?“ ( gl. dazu auch: Karl Heinz Bohrer, Selbstdenker und Systemdenker. Über agonales Denken, 2011, www.socialnet.de/rezensionen/12903.php).

Der Literaturwissenschaftler von der Humboldt-Universität in Berlin, Steffen Martus, schreibt mit seinem mehr als 1.000 Seiten umfassendem Buch nicht in erster Linie eine historische Abhandlung über die Geschichte der Aufklärung in Deutschland; vielmehr geht es ihm darum, anhand der Aktivitäten und des Wirkens von namhaften Dichtern, Politikern, Wissenschaftlern und Theologen auf die sich im Volk und bei den Mächtigen anbahnenden, sich freiwillig wie gezwungen entwickelnden Veränderungsprozesse einen Blick zu werfen und Details und einzelne Ereignisse herauszuarbeiten, „dass Strukturen und übergreifende Problemzusammenhänge erkennbar werden“. Dadurch werden neue, gleichsam bis heute wirkende (und brauchbare) Ideen deutlich, wie auch (uns bekannt vorkommende) Widerstände erkennbar: „Der Mensch der Aufklärung ist demnach ganz wesentlich auch ein Gewöhnungs- und Gefühlstier, ein Mängelwesen, das viel Pflege, Nachsicht und Verständnis benötigt“.

Aufbau und Inhalt

Der Autor geht chronologisch vor. Er gliedert das Buch in vier Teile.

  1. Im ersten Teil geht es mit den Jahren 1680 – 1726 um die „Anfänge der Aufklärung.
  2. Im zweiten mit den Jahren 1721 – 1740 um „Aufklärung ohne Grenzen“,
  3. im dritten von 1740 – 1763 um „Aufklärung im Widerstreit“ und
  4. im vierten Teil wird für die Jahre 1763 – 1784 die Frage nach dem „Ende eines ?“ gestellt.

Die Auseinandersetzungen, wie sie sich in den jeweiligen Machtparadigmen, gewachsenen, beständigen und sich neu entwickelnden Systemen artikulierten, gingen aus von und waren gebunden an Personen, die jeweils für institutionelle Positionen eintraten, sie verteidigten oder verändern wollten. Mit den Charakterisierungen – „Fürstenstaaten“, „Gelehrtenrepublik“, „Städte“ und „Altes Reich“ – begibt sich der Autor auf die Spur. Bei der Differenzierung der machtvollen Anteile der einzelnen Akteure und Zentren fallen zwei Auffassungen auf, die – gewissermaßen janusköpfig wie ganzheitlich – die Notwendigkeit der Aufklärung beförderten. Da zeigte sich zum einen ein erstaunliches, gemeinsames „Problembewusstsein, das es nicht erlaubte, einfach so weiterzumachen wie bisher“; zum anderen setzte sich, natürlich nicht gegen traditionalistische Widerstände, die Auffassung durch, „dass die Aufklärung sich auf soziale Verhältnisse einstellte, die nicht mehr primär vom ‚Ansehen‘ ausgingen und stattdessen für eine Gesellschaft von Abwesenden entworfen wurden“.

Die höfische Gesellschaft geriet durch die Ansprüche, wie sie sich in der Französischen Revolution gewaltsam zeigten, in ihren Grundfesten ins Wanken. Die Versuche der Mächtigen und Bevorzugten, ihren Machtanspruch durch eine „Kultur der Äußerlichkeiten und des Zurschaustellens“ ihrer gottgewollten und legitimen Vormachtstellung zu verbinden mit Wohltaten für die Untertanen, wie z. B. der Einrichtung von Armenkassen und Waisenhäusern, gründeten auf den Naturrechtsgedanken, wie er sich im anthropologischen, abendländischen Denken durchgesetzt hatte. Die „Policey“ garantierte die Durchsetzung und Einhaltung der festgefügten Ordnungs- und Normenvorstellungen in der Ständegesellschaft.

Mit der Gründung der Universitäten, etwa 1694 in Halle, schienen die unantastbaren, gestuften Ordnungen in der Gesellschaft ins Wanken zu geraten. Ihre Idealvorstellungen, „den freien Gedankenaustausch in einer Gesellschaft, in der nur Wahrheit, Talent und Leistung ( ), nicht Geburt, nicht Privilegien, nicht durch Tradition zementierte Vorteile und Vorurteile (zählen)“, bildeten die Grundlage für (anfangs eher angepasste und vorsichtige) soziale und politische Experimente; wie etwa durch den Pietisten August Hermann Francke, der 1695 in Halle eine Armenschule, ein Ausbildungszentrum gründete und für ein gottesfürchtiges Dasein der drei Stände, den „Regierstand“, den „Lehrstand“ und den „Hausstand“ eintrat.

Ein deutliches Aufbegehren gegen die traditionellen Ordnungen und die Ständegesellschaft wuchs in der freien Reichsstadt Hamburg heran. In der Metropole entwickelten sich neue soziale, politische und theologische Dissonanzen, die insbesondere patriotische Wünsche und Vorstellungen weckten; weshalb Martus den „Hamburger Patriotismus“ als Exempel für die „norddeutsche Frühaufklärung“ auswählt. Wichtig dabei ist der Hinweis, dass die vielfältigen Herrschafts- und hierarchischen Aktivitäten nicht mit dem Ziel verfolgt wurden, etwa demokratische oder demokratieähnliche Formen zu etablieren, sondern um Privilegien und Vorrechte neu zu verteilen. Ziel der (Hamburger) Aufklärung war demnach nicht, revolutionäre Veränderungen vorzubereiten oder zu proben, sondern für Zufriedenheit in der Bevölkerung zu sorgen. Es sollte keine Schläfrigkeit sein, sondern eine „Zufriedenheit in der Unruhe“, zuvorderst mit dem Anspruch, für wirtschaftlichen Nutzen eine Mobilität der abhängig Beschäftigten zu erreichen. Neben der Macht der Mächtigen entwickelte sich dadurch die Macht der Medien. Aufklärungsschriften, moralische Wochenschriften, wie etwa der „Patriot“, Flugschriften und erbauliche Illustrierte, sollten bei den Menschen das Bewusstsein schaffen, dass ein Leser nicht nur aufgeklärt, sondern auch moralisch und staatsmännisch sei. Mit der Bewegung und Zirkulation von Gütern, mit Handel und wirtschaftlichem Erfolg, und nicht zuletzt mit der Betonung auf die dafür notwendigen Tugenden entwickelte sich das, was der Autor eine „Lebensökonomie“ nennt.

In den Jahrzehnten von 1721 bis 1740 wirkte der in der „Hamburger Aufklärung“ eingeleitete Blick über den patriotischen Gartenzaun. Als 1723 der Hallenser Philosophie- und Mathematikprofessor Christian Wolff durch königliches Dekret seines Amtes enthoben wurde und „bey Strafe des Stranges“ binnen 48 Stunden zum Verlassen des Landes gezwungen wurde, weil er in seinen Schriften all zu sehr gegen den Stachel der gottgewollten Ordnung, der gegebenen Selbstverständlichkeiten und nicht hinterfragbaren, hierarchischen und völkischen Unantastbarkeiten löckte, entstand ein neuer Schub nach den frühaufklärerischen Entwicklungen und Stationen. Mit der Aufforderung zum „gründlichen Nachdenken“, was ja den Keim von kritischem Denken beinhaltet, bildeten sich in der Nachfolge des Wolffianismus Bewegungen, die sich mit der „critischen Dichtkunst“, von literarischen und dramatischen Inszenierungen im Theater äußerten und als Gegenpart die königlichen Zurschaustellungen und Machtdemonstrationen, wie z. B. das „Zeithainer Lager“ (1730 ), als militärisches, öffentliches (leutseliges) Manöver provozierten. Es wurden besonders die Tendenzen betont, die sich stärker an dem Anspruch zur Teilnahme der Bevölkerung an der gesellschaftlichen Entwicklung orientierten. Die populäre Vermittlung von Naturphänomenen, Erfindungen und Entdeckungen, die sogar Ausgriffe auf (physik-)theologische Perspektiven und esoterische Praktiken bewirkten, haben immerhin auch Bewegung in die bis dahin eher ehernen „Gewissheiten“ im Geschlechterverhältnis gebracht, so dass der Autor dabei sogar von „weiblicher Aufklärung“, und von einer „radikalen Aufklärung des Buchmarktes“ sprechen kann.

Die Zeitspanne von 1740 – 1763 bezeichnet Martus mit „Aufklärung im Widerstreit“. Die kriegerischen wie verbalen und repräsentativen Auseinandersetzungen zwischen Berlin, Dresden, Hannover, München, Wien, London, Paris und St. Petersburg bestimmten die Epoche. Mit der Thronbesteigung des preußischen Königs Friedrich II., 1740, vollzog sich bei den Mächtigen ein Mentalitäts- und Identitätsfrust. Mit seinem (gespielten?) Verständnis von Regierung und von Regierenden als „erste Diener des Volkes“ rückte er ab von bis dahin praktizierten Machiavellischen Praktiken einer legitimen, fürstlichen Machtausübung; freilich ohne den Anspruch aufzugeben, seine Macht auch dadurch zu intensivieren: „Ein Staatsdiener zu sein war keine Frage von Humanität und Freundlichkeit oder eines heiteren Gemüts, das Freiheit und Liberalität schätzte“. In dieser Gemengelage von Kriegslust und Machtlist entstanden als literarische, aufklärerische Formen der Artikulation und Auseinandersetzung poetische Schriften, die Martus als „scherzende und empfindsame Aufklärung“ bezeichnet: Humor als Form von Kritik und Widerstand. Dass in dieser Folge der moralische, erhobene Zeigefinger nicht weit war, kann als eine der „logischen“ Entwicklungen der Aufklärung verstanden werden; etwa wenn der Dichter und Moralphilosoph Christian Fürchtegott Gellert mit seinen Fabeln, Lehrgedichten und Erzählungen in den Diskurs um Aufklärung mit dem Anspruch eintrat, „mit dem Herzen zu kommunizieren“; oder wenn Gotthold Ephraim Lessing mit seinen Theaterstücken den „Freygeist“ beschwor. Der Siebenjährige Krieg (1756-1763), den der Autor als „ersten Weltkrieg“ deutet, hatte ja seine Ursachen in der „Globalisierung des Handels, Staatenbildung nach innen und die Arrondierung des internationalen Staatensystems, daraus erwachsende Bedrohungsängste und Rachegelüste bei den politischen Akteuren, die Bereitschaft zu aufgeregtem Patriotismus in der Öffentlichkeit, kontinuierliche Aufrüstung und militärische Kampfbereitschaft“.

In dem Gemisch aus Epochen- und Krisenbewusstsein lassen sich auch Antworten auf die Frage nach dem Ende eines „Zeitalters“ finden. 1763 – 1784 datiert Martus die letzte Epoche seiner Nachschau nach Verlauf und Wirkung der deutschen Aufklärung. Es war der Historiker Johann Joachim Winkelmann, der 1764 mit dem zweibändigen Werk „Geschichte der Kunst des Alterthums“ Furore machte, weil er das historische Kunstschaffen mit dem Anspruch verband, dass Kunst nur von „Gleichen unter Gleichen“ entstehen könne. Mit der Zuschreibung, dass die „Kunst“ als Ausdruck eines Volksbewusstseins gelte und als „Seismograph für die Entwicklung von Zivilisationen“, traf er zielgenau die Zeiterwartung, dass die Kunst ihr „Wesen“ historisch zum Ausdruck bringe. Goethes Drama „Götz von Berlichingen“ entwickelte sich in der Wahrnehmung und Rezeption als „ein deutsches Stück, groß und unregelmäßig, wie das deutsche Reich“ (Herder). Die Unruhe und der Unwille ob der (ver-)schleppenden Aufnahme der freiheitlichen Aufbruchstimmungen überall im Land, führte schließlich am 12. September 1772 an der Göttinger Georgia Augusta sechs Studenten zusammen, die mit weihevoller Stimmung und Gestik den „Bund für die deutsche Freiheit“ gründeten und damit die Aktivitäten der zahlreichen „Bünde“ im Land sowohl im aufgeklärten, wie im traditionalistischen Sinn in Gang brachten. Weil Symbolik bei der Umsetzung von politischen und gesellschaftlichen Ideen und Vorhaben immer schon Anschub waren und sind, blieb es nicht aus, neben der Kunst und Musik auch die Landschaft als politische Botschaft zu nutzen. Mit dem „Wörlitzer Gartenreich“ in Anhalt-Dessau war ein idealer Ort geschaffen, mit dem es möglich war, den fürstlichen „Dynastie(n) eine natürliche Qualität zu vermitteln, aktuelle Herrschaftsansprüche über Denkmäler oder Architektur mit historischer Geltung zu versehen und die Vernetzung ihrer Familie(n) im europäischen Regierungsgefüge zu symbolisieren“.

Es waren die mittlerweile in der Geschichtsschreibung und -datierung fest gefügten „Sturm-und-Drang“ -Jahrzehnte, etwa von 1765 – 1785, in denen Literaten mit ihren Werken – nicht unumstritten – dazu beitrugen, dass Literatur in den verschiedenen Formen zum Nationalgut ausgerufen und der Gedanke der Aufklärung dabei individuell und kollektiv sowohl hoffähig, als auch alltagstauglich werden konnte. Goethe, Herder, Klopstock, Wieland, Nicolai, Lessing, Mendelssohn, Basewow … – und natürlich Kant – unternahmen zahlreiche Versuche, aufgeklärtes Gedankengut in die Köpfe und Herzen der Menschen zu bringen; je nach Temperament und Gelegenheit oftmals mit wüsten Beschimpfungen an die „faulen Leser, die sich keine eigenen Gedanken machen wollten“.

Fazit

Die deutsche (wie die europäische) Aufklärung ist weder vom Himmel gefallen, noch gnädig und uneigennützig von den herrschenden Mächten (herab-)gegeben worden; vielmehr hat sich der Kantische Gedanke vom Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit erst in vielen Jahrzehnten, kriegerischen Konflikten, Intrigen, Illusionen, aber auch phantasievollen, stetigen Bemühungen durchgesetzt. Steffen Martus vermittelt mit seinem Epochenbild des 18. Jahrhunderts gerade die Imponderabilien, die sich nicht als Ordre Mufti oder als obrigkeits-gesetzgeberische Akte zur Durchsetzung von aufgeklärtem Gedankengut ereigneten, sondern als mehr oder weniger alltägliches, selbstverständliches wie sensationelles, gesellschaftliches und politisches Denken und Handeln daher kamen. Dabei hat er nicht nur die Geschichte im Blick, sondern auch den Spiegel in der Hand: „Wir sehen tagtäglich, dass Argumente, die uns triftig erscheinen, anderen Menschen gar nicht einleuchten. Wir stellen fest, dass unser Lebens- und Denkstil, unsere Lebens- und Denkhaltung nicht per Anweisung, Belehrung oder Gesetz übertragen werden können. Wir verstehen, dass wir für unsere grundlegenden Einstellungen werben müssen und dass wir dafür viel Zeit und Geduld und nicht allein gute, sondern auch attraktive und interessante Ideen benötigen“. Mit dieser Spiegelung vom 18. Jahrhundert auf Heute wird klar, dass die Aufklärung sich als zwiegesichtige Epoche“ darstellt, von der wir lernen können, wie wir geworden sind, was wir sind, auch und gerade in unsicheren Zeiten!

Die sensationelle Fleißarbeit des Berliner Literaturwissenschaftlers Steffen Martus wird auch dadurch deutlich und anerkennenswert, dass er seine Anmerkungen zu den zahlreichen Quellenverweisen auf 70 Seiten unterbringt, sein Literaturverzeichnis aus 51 Seiten besteht, ein 11seitiges Personenregister anfügt und in einer 9seitigen Zeittafel von 1688 bis 1786 auf herausragende und für den Aufklärungsdiskurs wichtige Ereignisse verweist.


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 28.01.2016 zu: Steffen Martus: Aufklärung. Das deutsche 18. Jahrhundert - ein Epochenbild. rowohlt Berlin Verlag (Berlin) 2015. ISBN 978-3-87134-716-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/20253.php, Datum des Zugriffs 23.11.2017.


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