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Susanne Wachsmuth: Hallo, ich mag Dich! (unterstützt und lautsprachlich kommunizierende Menschen)

Cover Susanne Wachsmuth: Hallo, ich mag Dich! Wie unterstützt und lautsprachlich kommunizierende Menschen gelingende Beziehungen entwickeln können. von Loeper Verlag (Karlsruhe) 2015. 71 Seiten. ISBN 978-3-86059-245-8. D: 12,90 EUR, A: 13,30 EUR.
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Thema

Unterstützte Kommunikation (UK) ist ein Sammelbegriff für Maßnahmen zum Ausgleich behinderungsbedingter Kommunikationsbeeinträchtigungen. Unter anderem geht es um die Auswahl und Einrichtung von Kommunikationshilfen, beispielsweise einer Bildsymboltafel oder einem Sprachausgabegerät, und um die Anleitung der kommunikationsbeeinträchtigten Person und ihrer Gesprächspartner zur Nutzung dieser Hilfen.

Unmittelbares Ziel ist der Ersatz fehlender bzw. die Ergänzung unzureichender Lautsprache; mittelbare Ziele sind mehr Selbstbestimmung, ein besserer Zugang zu kulturellen Ressourcen, mehr Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Diese Teilhabe beinhaltet auch die Erfüllung des menschlichen Grundbedürfnisses nach Sozialkontakt und Bindung. Wer sich besser mitteilen und somit vielfältiger zu Gesprächen beitragen kann, so die Idee, hat häufigere und positivere Begegnungen mit anderen, wird als attraktiverer Gesprächspartner wahrgenommen, ist bei seinen Mitmenschen „gefragter“, erfährt mehr soziale Nähe und Anerkennung.

Das eine Ziel, mehr Selbstbestimmung im Sinne des Äußerns von Wünschen, Vorlieben und Abneigungen, ist in der Regel viel leichter zu erreichen als das andere, bessere soziale Beziehungen: Praxiserfahrungen sowie empirischen Studien zeugen davon, dass viele kommunikationsbeeinträchtigte Menschen auch nach der Versorgung mit Kommunikationshilfen immer noch sozial isoliert sind. Kontakt besteht vornehmlich zu den engsten Angehörigen sowie zu professionellen Partnern wie Lehrern und Therapeuten, die für ihre Zuwendung bezahlt werden. Und auch diese Kontakte gestalten sich oft unbefriedigend, sowohl hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Dauer als auch hinsichtlich der Zufriedenheit beider Gesprächspartner. Dies gilt selbst dann, wenn die unterstützt kommunizierende Person ihre Kommunikationshilfe perfekt bedienen kann.

Im vorliegenden Buch wird erklärt, wie man die Begegnungen zwischen unterstützt und lautsprachlich kommunizierenden Menschen so gestalten kann, dass sie als angenehm empfunden werden und die Wahrscheinlichkeit für mehr sozialer Nähe zwischen den Gesprächspartnern erhöht wird.

Autorin und Entstehungshintergrund

Susanne Wachsmuth hat Sprachbehinderten-, Geistigbehinderten- und Gehörlosenpädagogik studiert und anschließend als Sprachheilpädagogin gearbeitet. Im Jahr 1986 erschien ihre Dissertation „Mehrdimensionaler Ansatz zur Förderung kommunikativer Fähigkeiten Geistigbehinderter“. Diese Monographie war die erste deutschsprachige Publikation zur Unterstützten Kommunikation.

Seit 2001 ist Susanne Wachsmuth in der Lehre und Forschung tätig, derzeit an der Fakultät für Heil- und Sonderpädagogik der Universität Gießen. In ihrer 2006 publizierten Habilitationsschrift „Kommunikative Begegnungen: Aufbau und Erhalt sozialer Nähe durch Dialoge mit Unterstützter Kommunikation“ bereitete sie den damaligen Forschungsstand auf. Sie kombinierte dazu die einschlägigen Befunde der empirischen Forschung im Fachgebiet der Unterstützten Kommunikation mit grundlagenwissenschaftlichen Erkenntnissen anderer Fachgebiete, insbesondere der Entwicklungspsychologie, der Psycholinguistik und der Philosophie. Das Ergebnis dieser Synthese war auf der einen Seite ein theoretischer Rahmen für die weitere Forschung, auf der anderen Seite ein systematischer Überblick über Verhaltensweisen und Verfahren zur Förderung der sozialen Nähe zwischen unterstützt und lautsprachlich kommunizierenden Menschen.

Das vorliegende Buch entspricht inhaltlich dem anwendungsorientierten Teil der Habilitationsschrift, stellt also Verfahren und Strategien zur Förderung dialogischen Verhaltens vor. Als Teil der Praxisreihe Unterstützte Kommunikation des von Loeper Verlags hat es aber eine andere Zielsetzung. Es ist keine akademische Abhandlung, sondern eine leicht lesbare Handreichung, der direkt Ratschläge entnommen werden können. Zielgruppe sind unterstützt kommunizierende Menschen und ihre Partner im privaten und beruflichen Umfeld.

Entsprechend ist das Buch lesefreundlich und ansprechend aufgemacht. Es gliedert sich in neun großzügig gesetzte Abschnitte, jeweils gerahmt von einem ganzseitig gesetzten Zitat und einer ebenfalls ganzseitig gesetzten Illustration. Das Format ist recht handlich und die Seitenzahl überschaubar. Das Literaturverzeichnis umfasst drei Seiten und enthält vornehmlich aktuelle Veröffentlichungen.

Inhalt

Eingangs wird unter Warum sind Beziehungen für die Lebensqualität wichtig? ausgeführt, dass soziale Isolation nicht nur zu psychischem Leid führt, sondern auch zu körperlichen Erkrankungen. Schon aus diesem Grund sei es wichtig, Menschen mit Kommunikationsbeeinträchtigungen angenehme soziale Kontakte zu ermöglichen. Viele dieser Menschen sind zudem auf Assistenz und Pflege angewiesen, so dass ihr Alltag zwangsläufig aus vielen Interaktionen besteht. Wenn diese lediglich funktionsorientierte Kontakte der pflegenden Person mit dem Körper der zu pflegenden Person sind statt zwischenmenschliche Begegnungen mit gegenseitiger psychischer Zuwendung, beeinträchtige dies in erheblichem Maß das Wohlbefinden und die Lebensqualität.

Im Abschnitt Was bedeutet „Soziale Kompetenz“ und „Gelingende Beziehung“? wird die im Buch benutzte Terminologie vorgestellt. Eine soziale Begegnung/Beziehung könne als gelungen bezeichnet werden, wenn sich die Teilnehmer während der Begegnung wohl fühlen und somit bereit sind, sie andauern zu lassen oder zu wiederholen. Häufige Episoden solcher gelingenden sozialen Begegnungen können zu stabilen positiven Sozialbeziehungen wie Liebe oder Freundschaft führen. Diese Ausdrücke hätten jedoch einen Bedeutungsüberschuss gegenüber dem neutraleren Begriff „gelingende Beziehung“. Liebe und Freundschaft könne man schließlich nicht durch das Schaffen geeigneter Bedingungen von außen herbeiführen, bei gelingenden sozialen Beziehungen sei dies eher möglich.

Emotionale Selbstregulation“ und „sozial-kommunikative Kompetenz“ – Faktoren einer gelingenden Beziehung: Emotionale Selbstregulation, also die Kontrolle über die eigenen Gefühle, erleichtert den Aufbau und die Pflege von Beziehungen. Eine weitere Bedingung für gelingende Beziehungen ist die sozial-kommunikative Kompetenz. Darunter versteht man das Wissen darüber, welche sozialen Ziele man mit Sprache erreichen kann und worauf man achten muss, um diese Ziele zu erreichen. Was das konkret bedeutet, also was man tun muss, um sich sozial-kommunikativ kompetent zu verhalten, ist exemplarisch in einer Liste von vierzehn „Tipps für gelingende soziale Beziehungen“ zusammengestellt.

Unter Wie gestalten sich soziale Beziehungen unterstützt Kommunizierender? werden verschiedene Elemente aufgezählt, die – einzeln oder in Kombination – dazu beitragen, dass sich unterstützt geführte Gespräche oft unbefriedigend gestalten. Hier geht es zum einen um die Beschränkungen durch das Kommunikationssystem selbst: Langsamkeit; Notwendigkeit der Unterbrechung des Blickkontakts zum Partner zwecks Bedienung der Kommunikationshilfe; begrenztes oder unpassendes Vokabular; asymmetrische Kommunikationssituation. Zum anderen sind manchmal die Gesprächspartner nicht hinreichend qualifiziert. Unter anderem nehmen Partner unterstützt kommunizierender Personen deren Kommunikationsversuche oft gar nicht wahr oder reagieren unangemessen.

Hinzu kommen weitere Faktoren, die weniger offensichtlich sind, aber dennoch Beziehungen stören können. Beispielsweise steht der Gesprächspartner häufig in einer professionellen Beziehung zur unterstützt kommunizierenden Person, die Beziehungspflege ist Teil seiner Arbeit. Wenn dann aber diese Beziehung von der unterstützt kommunizierenden Person als Freundschaft gewertet wird, kommt es aufgrund der unterschiedlichen Erwartungen der beiden Partner leicht zu Enttäuschungen und Überforderungen.

Im Abschnitt Vokabular und körpersprachliche Äußerungen – Hilfen zur Gestaltung gelingender Beziehungen gibt Wachsmuth Ratschläge zur Verringerung der zuvor beschriebenen Probleme. Es werden günstige körpersprachliche Strategien beschrieben, auf die oft aus Unwissenheit verzichtet wird. Zudem wird dargestellt, worauf man achten muss, wenn man das Vokabular für eine Kommunikationshilfe zusammenstellt. Weitere Hinweise beziehen sich darauf, wie vorhandenes Vokabular kreativ genutzt werden kann, um Gespräche dialogischer zu gestalten.

Frühe Kommunikationserfahrung und frühe Kommunikationsförderung: In der typischen Entwicklung bilden sich im ersten Lebensjahr die Vorläuferkompetenzen der nonverbalen Kommunikation aus, welche wiederum der Ausgangspunkt für die Sprachentwicklung ist. Hierzu zählen die emotionale Bindung an eine andere Person, die Antlitzorientierung, das Konzept des Turn-Takings, das Wissen über die eigene Wirksamkeit, die Entdeckung der kommunikativen Grundfunktionen. Kindern mit Behinderungen fällt es aus verschiedenen Gründen oft schwer, diese Kompetenzen spontan zu erwerben. Sie und ihre Bezugspersonen brauchen dann entsprechende Hilfestellungen, beispielsweise eine Anleitung für gezielt auf den jeweiligen Entwicklungsstand und die anzubahnende Einzelkompetenz abgestimmte interaktive Spiele. Die gleichen Hilfestellungen können auch bei älteren Kindern oder bei Erwachsenen eingesetzt werden, falls hier entsprechender Nachholbedarf besteht.

Unhöfliches Verhalten verstimmt, so dass das Zusammensein dann insgesamt als negativ erlebt wird. Unter Die Bedeutung von Höflichkeit und „Korrektivem Feedback“ werden verschiedene Varianten der Unhöflichkeit beschrieben, die bei unterstützt kommunizierenden Personen und ihren Partner besonders häufig zu beobachten sind. Manche dieser Unhöflichkeiten können durch eine entsprechende Qualifikation der Partner vermieden werden, andere durch Anpassung der Kommunikationshilfe. Es gibt aber auch unhöflich anmutendes Verhalten, das eigentlich keines ist, weil durch Merkmale technisch vermittelter Kommunikation bedingt. Hier kann eine entsprechende Aufklärung bewirken, dass die vermeintliche Unhöflichkeit als zwangsläufige Einschränkung verstanden wird und somit die Beziehung nicht belastet.

Im Abschnitt Gelingende Beziehungen in der institutionellen Erziehung in Kindergarten und Schule wird beschrieben, welche Bedingungen in Kindergarten und Schule eher förderlich für gelingende Beziehungen sind und welche eher hemmen. Die dazu passenden Hinweise werden in einer Liste mit acht „Tipps für gelingende Beziehungen mit Gleichaltrigen“ zusammengefasst.

Abschließend wird unter Vorschläge zur Förderung – Wie unterstützte Kommunikation hilfreich sein kann der Eingangsgedanke aufgegriffen, dass eine gute emotionale Selbstregulation und eine entwickelte sozial-kommunikative Kompetenz förderlich für das Gelingen von Beziehungen sind. Es wird dargestellt, welche Strategien und Verfahren Unterstützter Kommunikation welchem dieser beiden Zielen zugeordnet werden können. Beispielsweise helfen Alternativübersichten (visuelle Hilfen zur Verhaltenssteuerung) bei der Selbstregulation, wohingegen die Analyse von Videoaufnahmen interaktiver Episoden gut geeignet zur Förderung der kommunikativen Kompetenz ist. In diesem Zusammenhang werden auch etliche Verfahren Unterstützter Kommunikation erwähnt, die in Deutschland bislang wenig bekannt sind.

Diskussion

Der Klappentext des Buchs verspricht leicht verständliche Informationen und umfangreiche Praxistipps. Um diese zu gewinnen, hat Wachsmuth die Inhalte ihrer Habilitation zum Thema soziale Nähe durch Unterstützte Kommunikation überarbeitet. Sie wurden aktualisiert und dann so zusammengefasst und dargestellt, dass sie für eine breite Zielgruppe nutzbar sind. Diese Transformation eines hochkomplexen Inhalts in eine Ratgeberbroschüre ist m.E. außerordentlich gut gelungen.

Das Buch besteht aus Empfehlungen für bestimmte Verhaltensweisen zur Verbesserung der Dialogizität unterstützt geführter Gespräche. Diese werden jeweils fachlich begründet, so dass man nicht nur erfährt, was man tun soll, sondern auch, warum man es tun soll. Somit kann man, wenn bei der Umsetzung der Ratschläge Probleme auftreten, gezielt darüber nachdenken, was genau auf der unbeobachtbaren Ebene schief gelaufen sein könnte. Man kann dann ebenso gezielt nachjustieren und ist nicht, wie bei der Lektüre theorieabstinenter Ratgeber, gezwungen, gleich den ganzen Ansatz aufzugeben und den nächsten Ratschlag auszuprobieren.

Bedingt durch den geringen Umfang des Buchs sind die theoretischen Begründungen zwar äußerst knapp gehalten, das ist aber eher ein Vorteil als ein Manko. Weniger theoretisch interessierte Leser werden nicht abgeschreckt und wer mehr wissen will, kann sich anhand des umfangreichen und aktuellen Literaturverzeichnisses darüber orientieren, wo er nach den fehlenden Informationen suchen muss.

Ratgeberliteratur krankt manchmal daran, dass die Ratschläge zwar einleuchtend sind, aber altbekannt. Dies trifft hier nicht zu. Zwar sind viele der vorgeschlagenen Verhaltensweisen und Verfahren nicht neu, aber deren Funktionsweise wird durch die jeweiligen theoretischen Begründungen so erhellt, dass man sie besser versteht und flexibler einsetzen kann. So war mir vor Lektüre der Zusammenhang zwischen Alternativenübersichten und emotionaler Regulation nicht bewusst, so dass ich nie auf die Idee kam, Alternativenübersichten auch mittelbar zu nutzen, unter der Zielsetzung der Erweiterung der Ausdrucksmöglichkeiten der Person.

Andere Ratschläge waren für mich überraschend, aber gut nachvollziehbar. Beispielsweise wird dargelegt, wie und warum die Integration unterstützt kommunizierender Schüler in den Klassenverband durch einen allzu engagierten Einsatz von Integrationshelfern erschwert werden kann. Besonders hilfreich fand ich auch die Anregung, den Weg von der Einwegkommunikation zu einem dialogischen Austausch dadurch zu erleichtern, dass man die unterstützt kommunizierende Person lehrt, bereits auf der Kommunikationshilfe vorhandenes Vokabular für soziale Zwecke umzufunktionieren.

Als Ratgeber ist das Buch also hervorragend geeignet. Profitieren können m.E. nicht nur die Personen, für die das Buch gedacht ist, sondern auch rein lautsprachlich kommunizierende Personen, die ungewollt sozial immer wieder in Fettnäpfchen treten. Beispielsweise beziehen sich nur zwei der vierzehn Tipps für gelingende Beziehungen (S. 25) speziell auf Unterstützte Kommunikation. Die zwölf anderen könnte man ohne Weiteres in sozialen Kompetenztrainings für Menschen mit Autismus nutzen. Man müsste die Tipps noch nicht einmal umformulieren, denn die Sprache ist einfach und klar. Hilfreich könnten die Tipps auch für ältere Menschen mit geistiger Behinderung sein, die von früher Kindheit an in Institutionen aufgewachsen sind. Einige dieser Personen erfahren immer wieder ungewollt Ablehnung, weil sie aufgrund des eingeschränkten Umfelds keine typische Sozialisation durchlaufen konnten und daher über unzureichende pragmatische Kommunikationsfähigkeiten verfügen.

Das Buch lässt sich nicht nur als Ratgeber für die Praxis Unterstützter Kommunikation lesen, sondern gibt darüber hinaus weitere Denkanstöße. Beispielsweise hat mir angesichts mancher derzeit zu beobachtenden Entwicklungen im Markt der therapeutischen Angebote für Menschen mit Behinderungen gut gefallen, dass die Autorin darauf hinweist, dass es unterschiedlich enge Formen der positiven Bindung gibt (S. 15/17) und dass es schädlich sein kann, wenn diese Unterschiede in der professionellen Beziehungsgestaltung nicht reflektiert werden (S. 30/31).

Hilfreich erscheinen mir auch die Ausführungen dazu, dass Menschen mit hohem Assistenz- und Pflegebedarf zwangsläufig jeden Tag mehrmals für längere Zeit eine Einzelbetreuung erhalten (S. 11) und dass sich im Rahmen von Routinen Kommunikation besonders gut anbahnen lässt (S. 58). Somit liegt für diesen Personenkreis ein besonders gut geeignetes Setting zum Aufbau und zur Pflege sozialer Beziehungen bereits vor und ist durch den Kostenträger schon finanziert. Oft wird es aber nicht entsprechend genutzt, weil das Personal nicht entsprechend geschult ist. Hier eröffnet sich für Einrichtungen die Chance, ohne großen finanziellen Mehraufwand die Qualität der Pflege und Betreuung sowie die Arbeitszufriedenheit der Betreuer zu verbessern.

Fazit

Das Buch zeigt auf, wie unterstützt kommunizierende Menschen und ihre Gesprächspartner so miteinander in Kontakt treten können, dass die Begegnungen für beide Seiten angenehm sind. Es fasst den derzeitigen theoretischen Wissensstand zu diesem Thema knapp, präzise und verständlich zusammen und leitet daraus konkrete, nichttriviale Ratschläge ab. Diese Ratschläge richten sich entweder direkt an die unterstützt kommunizierende Person oder an ihre Gesprächspartner oder auch an die Person, die für die Gestaltung der Kommunikationshilfen und die Schulung der Gesprächspartner verantwortlich ist. Damit füllt das Buch eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur zur Unterstützten Kommunikation. Es sollte von allen gelesen werden, die sich für das Thema interessieren.


Rezensentin
Allmuth Bober
Studium der Psychologie (Diplom) mit dem Schwerpunkt Entwicklungspsycholinguistik und Sonderpädagogik mit dem Schwerpunkt Kommunikation mit Menschen mit angeborener Taubblindheit (M.Sc.). Koordinatorin für Unterstützte Kommunikation in der Stiftung Scheuern in Rheinland-Pfalz.
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Zitiervorschlag
Allmuth Bober. Rezension vom 08.08.2016 zu: Susanne Wachsmuth: Hallo, ich mag Dich! Wie unterstützt und lautsprachlich kommunizierende Menschen gelingende Beziehungen entwickeln können. von Loeper Verlag (Karlsruhe) 2015. ISBN 978-3-86059-245-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/20531.php, Datum des Zugriffs 16.09.2019.


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ISSN 2190-9245

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