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Stefan Borrmann, Barbara Thiessen (Hrsg.): Wirkungen Sozialer Arbeit

Cover Stefan Borrmann, Barbara Thiessen (Hrsg.): Wirkungen Sozialer Arbeit. Potentiale und Grenzen der Evidenzbasierung für Profession und Disziplin. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. 423 Seiten. ISBN 978-3-8474-0768-3. D: 26,00 EUR, A: 26,80 EUR.
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Thema

Das Beste kam zum Schluss. So jedenfalls das Urteil all derer, die sich in Sachen „Wirksamkeitsforschung auf dem Gebiet der deutsch(sprachig)en Sozialen Arbeit“ Klartext wünschen. Solchen geredet hat die US-Amerikanerin Sigrid James, damals Gastprofessorin am Institut für Sozialwesen an der Universität Kassel in ihrer abschließenden Keynote des von der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA; www.dgsainfo.de) am 24./25.4.2015 in Würzburg veranstalteten Kongresses „Wirkungen Sozialer Arbeit – Potentiale und Grenzen der Evidenzbasierung für Profession und Disziplin“ (http://fas.fhws.de/).

Das vorliegende DGSA-Buch ist Niederschlag jener Tagung, an deren Ende – manche Teilnehmer(innen) mussten wegen Zeitüberschreitung bereits zu Bahn oder Bus – so erhellende wie erleuchtende Worte zu hören waren wie (ich zitiere nach dem James-Beitrag in diesen Buch; Literaturangaben werden weggelassen …): „Auch wenn die Reaktionen auf die EBP [Evidenc-based Practice / Evidenzbasierte Praxis] als Handlungsparadigma oder -methode selbst in den Hochburgen der EBP nicht als monolithisch beschrieben werden können…, so ist ihr die deutsche Soziale Arbeit, die EBP in erster Linie mit Standardisierung, Dienstleistungssteuerung und Ökonomisierung in Verbindung setzt, bisher durchweg kritisch und mit beträchtlicher Skepsis begegnet… Mangelnde Erfahrungen in der Umsetzung von EBP haben zudem zu einer abstrakten und fast karikativen Darstellung geführt, die die Möglichkeiten der EBP und das Potential, das die deutsche Soziale Arbeit als Beitrag zu diesem Wissensbereich leisten könnte, minimiert und eine konstruktive Debatte über die Thematik oft schwierig macht.“ (S. 143)

Für Sigrid James, inzwischen Professorin für Social Work & Social Ecology an der (süd-) kalifornischen Loma Linda University (www.llu.edu), ist die Würzburger Tagung offensichtlich weder Anlass noch Grund ihre Meinung über den Zustand der deutschen Sozialen Arbeit in Sachen EBP zu ändern. Das jedenfalls ist der Eindruck, wenn man ihren Beitrag „Wirkungsmessung im Kontext der Evidenzbasierten Praxis“ (S. 218-224) in der jüngsten Ausgabe (6/7.2016) von „Soziale Arbeit“, der Zeitschrift des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DIZ; www.dzi.de/) liest. Wir werden auf diesen Artikel im Diskussionsteil noch ausführlich zu sprechen kommen. Hier aber schon die Notiz: Die Würzburger DGSA-Tagung (und dessen Kondensat, das vorliegende Buch) überzeugt niemanden, der wie Sigrid James der Ansicht ist, dass man von EBP in sinnvoller Weise nur reden kann, wenn man zentral über die Wirksamkeit, Effektivität und Effizienz von in der Verantwortung der Sozialen Arbeit liegenden psychosozialen Interventionen spricht.

Herausgeber und Herausgeberin

Stefan Borrmann (www.haw-landshut.de), Jg. 1974, ist seit 2009 Professor für Sozialarbeitsforschung mit internationaler Perspektive an der Fakultät Soziale Arbeit der Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut; seit 2013 ist er der Dekan der Fakultät. Am (inzwischen geschlossenen) Institut für Sozialpädagogik der TU Berlin schloss er sein Studium 2001 als Diplom-Pädagoge ab und promovierte dort 2005 mit der Dissertation „Wissenschaftlich begründete Leitlinien für die Praxis Sozialer Arbeit. Ein handlungstheoretisches Modell am Beispiel Sozialer Arbeit mit rechten Jugendcliquen“; die wissenschaftliche Begleitung besorgte Silvia Staub-Bernasconi (https://de.wikipedia.org/wiki/Silvia_Staub-Bernasconi). Unter den Tätigkeiten während der Praxisjahre nach dem Diplom ist die als Persönlicher Referent des Direktors des Deutschen Jugendinstituts (DJI; www.dji.de), Thomas Rauschenbach, in den Jahren 2005 – 2009 hervorzuheben. In der DGSA ist er derzeit Schriftführer.

Dort eine der beiden Vorsitzenden ist Barbara Thiessen (www.haw-landshut.de), Jg. 1965. Seit 2010 arbeitet sie als Professorin für Gendersensible Soziale Arbeit an derselben Hochschuleinrichtung wie Stefan Borrmann und ist dort derzeit Prodekanin. Nach dem Studium an der Evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Reutlingen studierte sie bis 1996 an der Universität Bremen im Studiengang Sozialpädagogik. Promoviert wurde sie 2002 an der Universität Lüneburg mit der Dissertation „Re-Formulierung des Privaten. Professionalisierung personenbezogener, haushaltsnaher Dienstleistung“. Von ihren Praxistätigkeiten sei genannt, dass sie 2006-2010 Grundsatzreferentin für Familienpolitik am DJI und dort stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Familie und Familienpolitik war.

Autor(inn)en

Neben Herausgeberin und Herausgeber, die in Autorengemeinschaft mit einem einleitenden Beitrag vertreten sind, gibt es weitere 34 Autor(inn)en: etwas weniger Frauen als Männer, die überwiegende Mehrzahl ist hauptberuflich – meist als Professor(in) – tätig an Universität, Hochschule, Pädagogischer Hochschule oder einem wissenschaftlichen Institut – und das ganz überwiegend in Deutschland. Nähere Angaben zu den einzelnen Autor(inn)en finden sich am Ende des Buches.

Aufbau

Das Buch umfasst nach der Einleitung von Herausgeberin und Herausgeber 23 mit je eigenem Literaturverzeichnis versehene Beiträge, die vier Buchteilen zugeordnet sind. Angesichts der Vielzahl der Beiträge und deren Heterogenität hat sich der Rezensent entschlossen, zu einzelnen Beiträgen Kommentierungen anzufügen, die man bei einem Einzelwerk oder einem Sammelband mit größerer Homogenität im Diskussionsteil aufführen würde. Hier so zu verfahren, hätte die Rezension aufgebläht und unübersichtlich gemacht. Inhaltsdarstellung und Kommentierung dürften aufmerksamen Leser(inne)n leicht zu unterscheiden sein.

In Disziplinäres Nachdenken über Wirkungen Sozialer Arbeit. Eine Einleitung (Stefan Borrmann und Barbara Thiessen) unternehmen Herausgeberin und Herausgeber den Versuch, dem Buch eine Struktur und einen roten Faden zu geben.

Zu: Theoretische Grundlagen und kritische Reflexion von Evidenzbasierung

Dieses Kapitel wird eröffnet mit Evidenzbasierung als ein Beitrag zum Aufbau eines professionellen Wissenskorpus in der Sozialen Arbeit, wo Peter Sommerfeld vier Thesen entfaltet, die es wert sind, hier genannt zu werden:

  1. Die Wirkungsorientierung/Evidenzbasierung und der klassische Professionalismus sind sich ähnlicher als viele denken, und zwar in ihrem Grundanliegen (Handeln nach bestem Wissen und Gewissen gegenüber ‚making use of best available evidence‘), das den Zusammenhang von Professionalität zum Wissen und zu den Werten ins Zentrum stellt.
  2. Die Wirkungsorientierung/Evidenzbasierung und die darum laufenden Auseinandersetzungen sind Ausdruck einer andauernden Entwicklungskrise der Sozialen Arbeit (und letztlich aller Professionen) in einem sich wandelnden gesellschaftlichen Umfeld.
  3. Die Wirkungsorientierung/Evidenzbasierung ist ein Antrieb für die handlungswissenschaftliche Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit, weil sie den Fokus unmittelbar auf das professionelle Handeln und seine Auswirkungen lenkt und notwendige Forschung generiert.
  4. Es ist gut, dass durch die Wirkungsorientierung/Evidenzbasierung die Praxen der Sozialen Arbeit und deren Denkgewohnheiten herausgefordert und hinterfragt werden, weil damit das Anliegen der Professionalisierung neuen Schub erhält und insbesondere die Frage nach dem Wissensbezug sich pointiert neu stellt – oder zumindest neu stellen lässt. (S. 22)

Wer dieser die Würzburger Tagung eröffnende Keynote nicht so recht folgen konnte, sollte sie hier nachlesen; als Text ist Peter Sommerfelds Beitrag leichter zugänglich als seine Rede. Wer nur den einen oder anderen Buchbeitrag lesen möchte: Dieser hier gehört zu den zwei vorrangig empfohlenen.

Mit Matthias Hüttemann Wissensproduktion und Wissensverwendung in Projekten – kooperative Wissensbildung als Alternative zu evidenzbasierter Praxis? hat gleich ein zweiter aus der deutschsprachigen Schweiz kommender Wissenschaftler das Wort. Kürzlich in Erscheinung getreten ist der Autor als Mitherausgeber von „Evaluation psychosozialer Interventionen“ (Köln: Psychiatrie Verlag, 2015; socialnet-Rezension: www.socialnet.de/rezensionen/19293.php).

Zu seiner im vorliegenden Beitrag verfolgten Grundfrage sei angemerkt, dass in Deutschland das Verhalten von Praktiker(inne)n durch die Ergebnisse von Wirksamkeitsforschung sehr wohl beeinflusst wurde und wird: auf dem Gebiet der Psychotherapie. Wo es (berufs- wie sozial-)rechtlich folgenlos ist, ob ein Treatment (eine Vorgehensweise, eine Methode, eine psychosoziale Intervention oder wie auch immer man das nennen mag) als wirksam (effektiv, effizient) ausgewiesen ist oder nicht (und dies ist für das Handlungsfeld der deutschen Sozialen Arbeit der Fall), kann das Reden über Wirkungsorientierung/Evidenzbasierung in der Tat schnell und leicht den Charakter eines bloßen Glasperlenspiels gewinnen. Eine begrenzte Bedeutung hat die Wirksamkeitsforschung auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit hierzulande allenfalls dann, wenn sich eine neue „Methode“ durch Nachweis der Evidenzbasierung einen gewissen Konkurrenzvorteil verspricht (vgl. für die Erlebnispädagogik Heekerens, 2006, 2013).

Unter dieser Perspektive mag man dann Methodologie und Professionspolitik – Praxeologische Perspektiven von Wirkungsorientierung und Feldbezug (Anselm Böhmer) auf Sinn abklopfen

In Wirkungen Sozialer Arbeit – Potenziale und Grenzen der Evidenzbasierung bei der wissenschaftlichen Begleitung von familienbezogenen (Modell-)Projekten gewährt Andrea Buschner vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg Einblicke in ihre Berufsnöte, ohne dass dem Rezensenten klar würde, welche Erkenntnisgewinne für die Soziale Arbeit damit verbunden wären.

Martin Schmids und Corinna Ehlers´ Potenziale und Begrenzungen der Wirkungsforschung in der Sozialen Arbeit am Beispiel der Forschung zu Case Management – Ein kritischer Überblick zum aktuellen Forschungsstand ist ein schönes Beispiel dafür, wie man für eine bestimmte, die Soziale Arbeit interessierende oder von ihr praktizierte psychosoziale Intervention den Stand der Wirksamkeitsforschung methodenkritisch darstellen kann.

Allerdings gibt es dabei einige Schönheitsfehler, von denen zwei genannt seien. Der erste: Es „gibt“ kein Casemanagement. Vielmehr gibt es viele, von einander sehr verschiedene – unterschiedliche zusammengesetzten Bündel von – Vorgehensweisen, die denselben Namen tragen; es macht also wenig bis keinen Sinn summarisch über „die“ Wirksamkeit „des“ Casemanagements zu sprechen. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse des jüngsten Cochrane-Reviews zum Thema (Hesse et al., 2007).

Zum Zweiten. Auf den Seiten 99 – 101 werden Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie auf dem Gebiet der Suchthilfe referiert. Dabei wurde auch geprüft, ob für zwei unterschiedliche psychosoziale Interventionen – Casemanagement/Motivational Interviewing und Psychoedukative Gruppe/Drogenberatung – zum 1-Jahres-Zeitpunkt nach Behandlungsbeginn Unterschiede feststellbar sind. Dies ist nicht der Fall. Daraus wird gefolgert: „Beide Ansätze waren gleichermaßen erfolgreich…“ (S. 100) Und genau hier liegt der Denkfehler. Ob eine oder beide der psychosozialen Interventionen „erfolgreich“ oder anders formuliert „wirksam“ sind, lässt sich auf der Basis des vorliegenden Untersuchungsdesigns überhaupt nicht feststellen; dazu hätte es eines Vergleichs mit „Nicht-Behandlung“ bedurft.

Christian Blecks Beitrag Qualität, Wirkung oder Nutzen: Zentrale Zugänge zu Resultaten Sozialer Arbeit in professionsbezogener Reflexion bietet sich bestens an, anhand seiner zu analysieren, wie tiefgreifend verschieden in Deutschland zwei über Jahrzehnte eng verschwisterte Professionen und Disziplinen über Qualität, Wirkung und Nutzen denken; die Rede ist von Sozialer Arbeit einer- und Psychotherapie andererseits.

Dagmar Unz und Vera Taube tragen in Implementierung von evidenzbasierten Programmen in der Sozialen Arbeit: Forschungsergebnisse, Herausforderungen und Desiderata viele interessante Forschungsergebnisse und eine ganze Reihe kluger Überlegungen vor. So notieren sie unter den Implikationen der referierten Forschungsergebnisse: „Für die Arbeit an Hochschulen bedeutet das zum ersten, dass die Verankerung von EBP in das Curriculum des Studiengangs eine wichtige Voraussetzung einer positiven Grundhaltung angehender Fachkräfte der Sozialen Arbeit ist. Neben der Vermittlung von entsprechenden evidenzbasierten Maßnahmen und Programmen stellt sich dabei auch die Frage, welche statistischen und forschungsmethodischen Kompetenzen für Fachkräfte notwendig sind und damit vermittelt werden sollen…“ (S. 136)

Nur: Wer soll denn diese (Ausbildungs-)Arbeit in kompetenter Weise leisten? Man werfe doch mal einen vertieften Blick auf verschiedene Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit und schätze die dort im Lehrkörper vorhandene Expertise ein. Aber, so wird man einwenden, man kann ja solche Expertise einkaufen, indem man Lehrbeauftragte engagiert. Kann man, aber damit signalisiert man den Studierenden auch, dass die Sache zweitrangig ist. Ohne Wertschätzung durch das Gros des hauptberuflichen Kollegiums und die Fachbereichs-/Fakultätsleitung scheint mir jeder curriculare Versuch in dieser Sache wenig sinnvoll. Und dass solche gegeben sei, ist doch nur hie und da der Fall.

Und da wir schon bei Wertschätzung sind: Ohne Wertschätzung durch die Vereinigungen für Soziale Arbeit wird es hierzulande die EBP im allgemeinen und die Implementierung evidenzbasierter Methoden weiterhin schwer haben. Einen entsprechenden Impuls, etwa in Form einer offiziellen Willenserklärung darf man vom Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit (DBSH) nicht erwarten, weil dergleichen nicht in ihren Aufgabenbereich fällt. Leider kann man es nach Einschätzung „politischer“ Gegebenheiten auf mittlere Sicht nicht erwarten von der DGSA oder der Sektion Sozialpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.

Zu: Erfahrungen Konsequenzen der Evidenzbasierung für Handlungsfelder der Sozialen Arbeit

Auf Sigrid James´ „Inside the belly of the beast“ – Möglichkeiten und Grenzen der evidenzbasierten Praxis wurde schon eingangs hingewiesen. Diese Schlusskeynote der Würzburger Tagung ist der zweite vorrangig empfohlene Buchbeitrag. „Das Ziel dieses Beitrages ist es, die Entwicklung der EBP von einem fallbezogenen Ansatz bis hin zur Implementationswissenschaft aufzuzeichnen, darauf ausgerichtet Outcomes für Klient innengruppen zu verbessern und Praktiken mit ausreichender empirischer Evidenz in Dienstleistungssysteme einzuführen und effektiv umzusetzen.“ (S. 144) Zum Titel merkt sie (ebd., unten) an: „Der Titel ist u.a. aus satirischen Gründen gewählt worden, da die EBP scheinbar von einigen Kollegen als ‚Biest‘ betrachtet wird, das es, wenn nicht zu vernichten, so doch zu überleben gilt.“

Mit Die Evaluation von Familienbildungsprogrammen als Grundlage für Evidenzbasierung in der Praxis der Sozialen Arbeit legen Arno Drinkmann und Jens Kratzmann eine kurze prägnante Übersichtsarbeit vor, von der man sich wünscht, sie würde bald in Gestalt eines Critical Review veröffentlicht werden.

Robert Lehmann berichtet in Quantitative Messung selektiver Hilfeeffekte am Beispiel der Kompetenzsteigerung von Bewohnern einer Einrichtung der Wohnungslosenhilfe von einer Evaluationsstudie, die als Outcome Social Return on Investment in den Blick genommen hat. Als Ergebnisgröße oder Erfolgskriterium sollte dies bei psychosozialen Interventionen viel häufiger als bislang geschehen. Allerdings genügt zu einer Wirkungsaussage ein bloßes Vorher-nachher-Untersuchungsdesign, wie hier verwendet; nicht. All die berühmten Studien, die Social Return on Investment in den Blick genommen haben (vgl. Heekerens, 2010), verdanken ihre Berühmtheit auch ihrem Design: einem (quasi-)experimentellen.

Mit Biografische Fallstudien in der Wirkungsevaluation – Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt zu den Wirkweisen Mobiler Jugendarbeit (Hemma Mayrhofer) und

Wirkungsforschung in der politischen Jugendbildung. Eine qualitative Studie zur biografischen Nachhaltigkeit von Bildungsprozessen (Nadine Balzter und Achim Schröder) folgen zwei Beiträge, die dem Rezensenten eindrücklich vor Augen führen, dass sein Begriff von „Wirkung“ offensichtlich einer ist, der so eng mit dem Konzept der Kausalität verbunden ist, dass ihm „Erklären“ der sinnvollere Weg als „Verstehen“ scheint.

Zu: Methoden der Evidenzbasierung in der Sozialen Arbeit

Als erstes stellt Frederik Groeger-Roth, Leiter des Arbeitsbereichs „Prävention nach Maß. CTC [Communities That Care] in Niedersachsen“ des Landespräventionsrates Niedersachsen Die „Grüne Liste Prävention“: Eine Empfehlungsliste evaluierter Programme als Beitrag zur Evidenzbasierung in der Prävention vor. Es lohnt, diese Liste näher zu betrachten und ausführlicher zu diskutieren, was auf den Anfang des Diskussionsteils verschoben wird, weil das an dieser Stelle die fortlaufende Darstellung doch allzu sehr unterbrechen würde.

Eine Fallstudie stellt Ines Schell-Kiehl mit Wirkungsforschung am Beispiel einer Re-Integrationsmaßnahme für (Langzeit-)Erwerbslose in Enschede – ‚Kein Mann über Bord‘? vor.

Mit Hidden Client Studien – Wirkungsforschung zwischen Evidenz-Basierung und Reflexion macht Martin Stummbaum auf die Möglichkeiten solcher Studien in der und für die Soziale Arbeit aufmerksam.

Susanne Gerull benennt in Vor der Wirksamkeitsprüfung steht die Konzipierung und Reflexion von Hausbesuchen. Ergebnisse einer arbeitsfeldübergreifenden Studie einige positive Wirkungen von Hausbesuchen (erleichterte Kontaktaufnahme, präventive sowie Ressourcen fördernde Wirkung), um aber gleich anzufügen: „Einschränkend muss jedoch festgehalten werden, dass diese Effekte nicht durchgängig in systematischen und regelgeleiteten Evaluationen nachgewiesen wurden und schon gar nicht in Untersuchungen, die den Anforderungen evidenzbasierter Forschung entsprechen.“ (S. 284) Was also wissen wir mit der Sicherheit, die uns Wissenschaft vermitteln kann, über die positive(n) Wirkung(en) von Hausbesuchen? Offensichtlich nichts.

Anschließend berichten Susanne Schäfer-Walkmann, Alessa Peitz und Franziska Traub von Qualitätssteigerung durch maßgeschneiderte Dokumentation: Evidenzbasierte Versorgungs- und Hilfeplanung im Sozialen Dienst einer Krankenkasse

und Edi Martin schließt mit Was können Wirkungsnachweise bewirken – und was nicht? Ergebnisse und Wirkungen der Evaluation zum Kooperationsmodell Siedlung Murifeld, Bern das Kapitel ab, wobei anzumerken ist, dass der Autor an einen Wirkungsnachweis andere Maßstäbe anlegt als in der EBP üblichen.

Zu: Evidenzbasierung und Professionsentwicklung

Dasselbe gilt für Germo Zimmermann in Evidenzbasierung in der Kinder- und Jugendarbeit – Ein Plädoyer für die Praxis-Forschung

Bei Theresa Hykels Von der helfenden Profession zur Dienstleistung: Evidenzbasierung als Katalysator für einen Paradigmenwechsel im Selbstverständnis Sozialer Arbeit fragt man sich, von welchem Paradigmenwechsel die Autorin eigentlich redet und bei

Bei Mascha Körners und Yvette Völschows Menschenhandel zum Zweck sexueller Ausbeutung: Implikationen für die Klinische Sozialarbeit, stellt sich die Frage, was die Thematik, die hier mit Sachverstand und Engagement vorgetragen hat, denn eigentlich in näheren Sinne mit „Wirkungsanalyse“ zu tun hat.

Dasselbe fragt sich der Rezensent, so spannend er das Thema findet, auch bei Lektüre des letzten Beitrags Evidenzbasierte kommunale Sozialarbeitspolitik – Unterschiede in den Versorgungslandschaften sowie der Beitrag der Sozialverbände und der Sozialen Arbeit von Dieter Kulke.

Im vorletzten, von Christian Ghanem, Albert Schwegele, Ingo Kollar, Frank Fischer und Sabine Pankofer vorgelegten Beitrag Bewährungshilfe und Wissenschaft: Eine Annäherung (?) – Bedingungen für eine evidenzbasierte Sozialarbeitspraxis aus Sicht von Bewährungshelfer_innenwerden (erste) Ergebnisse einer Befragung mit bayerischen Bewährungshelfer(inne)n vorgestellt. Das Forschungsinteresse besteht darin, zu klären, „inwiefern wissenschaftlich generiertes Wissen für die Praxis der Sozialen Arbeit erkannt und nutzbar gemacht wird“ (S. 372). So weit, so gut – nur verspricht der Titel des Beitrag etwas anderes. Außer, aber darüber ist der Rezensent am Ende seiner Buchlektüre nicht mehr sonderlich erstaunt, außer man setzt jegliches durch wissenschaftlich generiertes Wissen beeinflusstes Handeln von Sozialarbeiter(inne)n mit „evidenzbasierte Sozialarbeitspraxis“ gleich.

Dass die Autor(inn)en offensichtlich so denken, zeigt implizit ihr Beitrag in seiner Gesamtheit. Explizit wird ihr besonderes Verständnis von EBP ausgedrückt in der Passage, in der von den Pflichten der bayerischen Bewährungshelfer(inne)n die Rede ist (zitiert wird ohne eingebetteten Literaturverweis): „Die Bewährungshelfer innen müssen dabei kriminogene und protektive Faktoren der Klient innen bestimmen und dokumentieren. Aus unserer Sicht kann bei der faktischen Verpflichtung der bayerischen Bewährungshelfer innen, diese Kriterienliste anzuwenden, von einem ‚Embedded Research Model‘ und somit von EBP gesprochen werden.“ (S. 376) Einführung der EBP in die Soziale Arbeit auf behördliche Anweisung? Wäre dem so, den (pensionierten) bayerischen Staatsbeamten würde es freuen.

Diskussion

Beginnen wir mit der o.g. „Grünen Liste“. „Rote Liste“ und „Gelbe Liste“ bezeichnen hierzulande Arzneimittelverzeichnisse und beinhalten alle wesentlichen Informationen, die Ärztinnen und Ärzte im Entscheidungsfalle, in der Regel einer Verordnung, brauchen. Die „Grüne Liste Prävention“, zu der man aus methodenkritischer Perspektive einige kritische Anmerkungen haben darf, hat den Anspruch, im Rahmen von aktuell verfügbarem Wissen Entscheidungshilfe bei der Auswahl von (bestimmten) Präventionsprogrammen zu leisten, indem es u. a. die Sicherheit markiert, mit der wir ein jeweiliges Präventionsprogramm als effektiv (wirksam) ansehen können. Diese Liste ist die erste ihrer Art – in Deutschland. In angelsächsischen Ländern haben solche Listen eine lange Tradition und genießen öffentliche Anerkennung.

Wer mit psychosozialen Interventionen in der Kinder- und Jugendhilfe arbeitet, kennt meist eine der renommiertesten Listen evidenzbasierter Interventionen, die Blueprints for Youth Development (www.blueprintsprograms.com), betreut vom Center for the Study and Prevention of Violence (CSPV) am Institute of Behavior Science, University of Colorado Boulder. Das öffentliche Ansehen solcher Listen ist allein schon daran ersichtlich, dass die US-Regierung eine eigene Website eingerichtet hat, über die man praktisch jedes evidenzbasierte Programm, das sich mit präventiver, kurativer oder rehabilitativer Zielsetzung um Belange von Kindern und Jugendlichen kümmert, finden kann (http://youth.gov). Das öffentliche Ansehen geht Hand in Hand mit der Bedeutung für die Praxis: In den USA steuern solche Listen die Entscheidungen von Financiers Sozialer Arbeit und die der zunehmend mehr informierten Klientel.

Und hier wird denn auch der große Unterschied zwischen (etwa) den USA und Deutschland sichtbar. Um es beispielhaft zu illustrieren. In dem o.g. Buch „Evaluation psychosozialer Interventionen“ formuliert Christoph Walther als Fazit seiner Übersichtsarbeit: „Die sechs vorgestellten Studien geben erste Hinweise, dass die Wirksamkeit von ambulant betreuten Wohnen anhand von Parametern beschrieben werden kann.“ Dass damit Ambulant betreutes Wohnen als evidenzbasierte psychosoziale Intervention anzusehen sei, wird nicht einmal der Autor selbst behaupten wollen. Das macht aber nichts. Ambulant betreutes Wohnen ist – ungeachtet irgendwelcher Evaluationsergebnisse – als gesellschaftlich organisierte Hilfe nach Positivprüfung des Bedarfs zu gewähren (gemäß §§ 53, 54 ff SGB XII i. V. m. § 55 SGB IX) und mögliche Klient(inn)en haben diese in der jeweils angebotenen Art und Weise zu akzeptieren oder abzulehnen; noch nicht einmal Informationen von dritter Seite, ob denn das Angebot etwas tauge, ist ihnen gewährt. Dieses Prinzip gilt in Deutschland für den (sehr großen) Bereich der Sozialen Arbeit, der durch Sozialgesetze geregelt ist. Und anders als auf dem Gebiet der Medizin und Psychotherapie, die ja ebenfalls sozialrechtlich geregelt sind, gibt es für die Soziale Arbeit auch keine gesetzlich ermächtigten Institutionen, welche – mit bedeutsamen praktischen Konsequenzen verbundene -Prüfungen auf Wirksamkeit, Effektivität und Effizienz vornehmen könnten.

Von solchen externen Zwängen frei könnte die Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit sich Evidenzbasierung als Selbstverpflichtung aus ethischen Gründen auferlegen: KlientInnen sind solche Hilfen anzubieten, die nach bestem Wissen, zu dem uns wissenschaftliche Arbeit verhelfen kann, als wirksam anzusehen sind. Nur: Das Wohl von Klient(inn)en, deren „anwaltschaftliche Vertretung“ die hiesige Soziale Arbeit in Anspruch nimmt, kommt im Diskurs der deutschen Sozialen Arbeit über EBP allenfalls am Rande vor – so auch in vorliegendem Buch.

Das ist ja nicht von irgendjemandem heraus gegeben worden, sondern von Vorstandsmitgliedern der DGSA, und es versammelt ja nicht Beiträge, die irgendwo irgendjemandem zur Kenntnis gebracht worden wären, sondern Referate der DGSA-Tagung 2015. So betrachtet ist es – nach „Qualitative und quantitative Wirkungsforschung. Ansätze, Beispiele, Perspektiven“ (im selben Verlag und der gleichen Reihe erschienen, hrsg. von Natalie Eppler, Ingrid Miethe & Armin Schneider, 2011; socialnet-Rezension: www.socialnet.de/rezensionen/11755.php) – ein neuerliches Dokument dafür, wie die deutsche Soziale Arbeit in Sachen EBP derzeit denkt. Als solches gewürdigt wird es am besten mit den abschließenden Worten (S. 223-224) des schon o.g. genannten und Mitte 2016 veröffentlichten Artikels „Wirkungsmessung im Kontext der Evidenzbasierten Praxis“ von Sigrid James (die mit … gekennzeichneten Auslassungen betreffen ausschließlich Literaturverweise).

„Für die deutsche Soziale Arbeit, die sich bis heute auf ein wertegesteuertes und von Theorien und Expertenmeinungen beeinflusstes Handlungsparadigma zu verlassen scheint und in der EBP hauptsächlich mit Ökonomisierung, Dienstleistungssteuerung und Standardisierung in Verbindung gebracht wird, ergeben sich aus dieser Betrachtung eine Reihe von Herausforderungen. Der von Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern erstellte empirische Wissenskorpus in Deutschland ist äußerst klein und von geringer Bedeutung für die Wissensbildung in der Sozialen Arbeit. Ergebnisse von Studien im englischsprachigen Raum sind nur bedingt auf den deutschen Kontext übertragbar und bedürfen eigener systematischer Untersuchung. Diese Faktoren, gekoppelt mit einer starken geisteswissenschaftlichen Wissenstradition, sprachlichen Barrieren und eingeschränktem Zugang zur internationalen empirischen Literatur, haben bisher ein breites Verständnis für die Bedeutung der Wirkungsforschung in der deutschen Sozialen Arbeit verhindert. Das heißt, Evidenz im Sinne der der Konzipierung von EBP als Prozess wird sich weiterhin fast notwendigerweise auf Praxiserfahrung, Expertenmeinung und rechtliche Vorgaben stützen.

In Bezug auf die zweite Konzipierung der EBP als Anwendung forschungsbasierter Praktiken kann festgestellt werden, dass es zwar eine Reihe von identifizierbaren Handlungsmethoden in der Sozialen Arbeit gibt, die wenigsten aber bisher systematisch untersucht wurden und somit eine Bewertung und Einordnung in eine Rangliste kaum stattfinden kann. Programme, wie sie auf der Grünen Liste Prävention aufgeführt sind, haben zwar Relevanz für die Soziale Arbeit, werden aber im Allgemeinen nicht zu den Handlungsmethoden der Sozialen Arbeit gezählt. Konzeptioneller Widerstand gegen die vermeintliche Technisierung der Sozialen Arbeit … verhindern zudem, dass sozialpädagogische Handlungsansätze erfasst und spezifiziert werden – ein Schritt, der unumgänglich für die Wirkungsforschung ist. Die durchweg kritische Haltung gegenüber der EBP schlechthin und mangelnde Erfahrung mit der EBP und ihrer Anwendung haben hierzulande zu einer abstrakten und fast karikierenden Darstellung der EBP geführt, die deren Anliegen nicht entspricht.

Aber ungeachtet der Tatsache, wie EBP konzipiert wird, wird sich die Soziale Arbeit zunehmend mit der Frage auseinandersetzen müssen, mit welchen Methoden sie die Qualität und Wirkungen ihrer Handlungsansätze und Interventionen evaluieren und messen wird … Sich der Frage der Wirkung und ihrer Bedeutung für die Sozialarbeitspraxis zu entziehen, sollte nicht länger möglich sein, auch im Interesse einer umfassenden Professionsethik… Die Disziplin der Sozialen Arbeit hat von den enormen empirischen Entwicklungen in den letzten 20 Jahren in vielerlei Hinsicht profitiert, was auch auf der Bereitschaft von Sozialarbeitswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern beruht, die wissenschaftlichen Methoden der Wirksamkeitsforschung zu lernen und anzuwenden. Aber in letzter Konsequenz soll eine wirkungsorientierte Soziale Arbeit den Adressaten und Adressatinnen zugute kommen und dafür besteht aufgrund wachsender empirischer Evidenz begründete Hoffnung.“

Soziale Arbeiter(innen), die nicht abwarten wollen, bis die organisierte deutsche Soziale Arbeit in Sachen Evidenzbasierung „in die Pötte kommt“, kann sich in Nachbardisziplinen umsehen. Da kann man beispielsweise bei der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde nachlesen, welche psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen mit welchem Evidenzgrad versehen sind (www.dgppn.de). Und wer wissen möchte, welche Formen der Systemischen Therapie / Familientherapie mit einem hohen Grad an Evidenzbasierung aufwarten können, sei auf „Die Wirksamkeit der Systemischen Therapie / Familientherapie“ (

Sydow, K.v., Beher, S., R. Retzlaff, R. & Schweitzer, J., 2007. Göttingen: Hogrefe) verwiesen.

Fazit

Das vorliegende Buch wird auch ohne gesonderte Empfehlung seinen Platz in Bibliotheken der Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit in Deutschland, Österreich und dem deutschsprachigen Teil der Schweiz finden. Studierenden der Sozialen Arbeit, die sich trotz aller deutlich gewordenen Widrigkeiten nicht davon abhalten lassen, etwas Gehaltvolles über EBP zu lesen, seien die Beiträge von Peter Sommerfeld und Sigrid James zur Lektüre und Diskussion mit Freund(inn)en und Kolleg(inn)en empfohlen. Dass die Leseempfehlung einem Schweizer und einer US-Amerikanerin gilt, mag auf den ersten Blick erstaunen, dürfte aber auf den zweiten und dritten Blick verständlich sein. Sollten es an Ausbildungsstätten für Soziale Arbeit unerschrockene und sachkompetente Dozent(inn)en unternehmen, mit Studierenden in Sachen EBP ins Gespräch zu kommen, so seien als Diskussionsgrundlage neben den genannten Beiträgen die von Dagmar Unz und Vera Taube, Arno Drinkmann und Jens Kratzmann sowie von Frederick Groeger-Roth empfohlen.

Literatur

  • Heekerens, H.-P. (2006). Wirksamkeitsforschung zur Erlebnispädagogik: Ergebnisse, Fragen, Anregungen. Zeitschrift für Erlebnispädagogik, 26(10), 3-57.
  • Heekerens, H.-P. (2010). Die Auswirkung frühkindlicher Bildung auf Schulerfolg – eine methodenkritische Bestandsaufnahme. Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 30, 311-325.
  • Heekerens, H.-P. (2013). Ergebnis- und Prozessforschung in der Erlebnispädagogik: Was man weiß, was man wissen sollte. Erleben & Lernen, 2013, 21(3&4), 41-45.
  • Hesse, M, Vanderplasschen, W, Rapp, R.C., Broekaert, E, Fridell, M. (2007). Case management for persons with substance use disorders. Cochrane Database of Systematic Reviews 2007, Issue 4. Art. No.: CD006265. DOI: 10.1002/14651858.CD006265.pub2.

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 09.06.2016 zu: Stefan Borrmann, Barbara Thiessen (Hrsg.): Wirkungen Sozialer Arbeit. Potentiale und Grenzen der Evidenzbasierung für Profession und Disziplin. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. ISBN 978-3-8474-0768-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/20932.php, Datum des Zugriffs 18.09.2019.


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