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Matthias Quent: Rassismus, Radikalisierung, Rechtsterrorismus

Cover Matthias Quent: Rassismus, Radikalisierung, Rechtsterrorismus. Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2016. 374 Seiten. ISBN 978-3-7799-3435-6. D: 29,95 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,10 sFr.
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Thema

Sie hat gesprochen, aber kaum etwas gesagt. Am 29. September 2016, dem 313 Verhandlungstag im Prozess zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), ergriff Beate Zschäpe zum ersten Mal das Wort und teilte in einer kurzen Erklärung mit: „Heute beurteile ich Menschen nicht nach Herkunft und politischer Einstellung, sondern nach Benehmen“ (Quelle: Faz.net). Beate Zschäpe ist die Hauptangeklagte im besagten Prozess, der seit dem 6. Mai 2013 am Oberlandesgericht München stattfindet. Neben Beate Zschäpe sind vier mutmaßliche Helfer und Unterstützer des NSU angeklagt. Die Anklage gegen Beate Zschäpe lautet Mittäterschaft in zehn Mordtaten, schwere Brandstiftung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Am 7.6.2014 schrieb DER SPIEGEL, dass seit Bekanntwerden der NSU-Morde rund 700 Tötungsverbrechen durch die Ermittlungsbehörden auf ein rechtsextremes Tatmotiv überprüft werden und fragt in diesem Zusammenhang: „Gab es weitere Mörderbanden nach dem Muster des NSU? Oder gehen womöglich noch mehr Taten auf das Konto der Rechtsextremen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe?“ (Baumgärtner, Röbel, & Winter, 2014, S. 34).

Nach wie vor ist der Vorhang nicht geschlossen; noch immer sind viele Fragen offen. So u.a.: „…woher sich die relevanten Konventionen der Terroristen und der Terroristin speisten und worin sich diese von denen der übrigen Gesellschaft unterscheiden“ (S. 10). Mit diesen Fragen lässt sich der Ausgangspunkt des vorliegenden Buches markieren. Es ist ein soziologischer Fokus, den Matthias Quent wählt, um nicht nur – wie im Untertitel seiner Arbeit angekündigt – die Genese des NSU nachzuzeichnen, sondern allgemein die gesellschaftlichen Spannungen, aus denen sich der Rechtsextremismus speist, zu analysieren.

Autor

Matthias Quent ist Soziologe und Rechtsextremismusforscher. Zwischen 2011 und 2016 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Institut für Soziologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Dort promovierte er 2016 bei Klaus Dörre mit einer Schrift, die dem zu besprechenden Buch zugrunde liegt. Seit September 2016 leitet er die Thüringer Dokumentationsstelle für Menschenrechte, Grundrechte und Demokratie.

Aufbau und Inhalte

Das Buch von Matthias Quent besticht vor allem durch vier Merkmale:

  1. durch den weitgesteckten, interdisziplinär ausgelegten Suchraum, innerhalb dessen gegenwärtig wissenschaftliche Diskussionen, Theoriearbeit und empirische Analyse zum Rassismus, zur Radikalisierung und zum Rechtsextremismus (im Folgenden als R-Triple bezeichnet) stattfinden;
  2. durch den Versuch, die Befundlagen innerhalb dieses Suchraums zu ordnen, zu kritisieren und makro-, meso- und mikrosoziale Bedingungen für o.g. R-Triple zu diskutieren;
  3. mit Hilfe des Begriffs vom vigilantistischen Terrorismus einen Ansatz zur Erklärung des NSU und seiner Genese zu entwickeln;
  4. und schließlich durch das Bestreben, die zentralen Befunde der Analysen zu nutzen, um auf grundlegende Spaltungen der Zivilgesellschaft aufmerksam zu machen.

Das Buch umfasst zehn Kapitel.

Im Kapitel 1, der Einleitung, wird nicht nur der Aufbau der Arbeit vorgestellt, Matthias Quent formuliert hier auch den selbstbewussten Anspruch, mit seinem Buch eine empfindliche Forschungslücke zu füllen, da die „…Sozialforschung … bisher eher zögerlich auf das Bekanntwerden des NSU-Terrorismus reagiert“ (S. 14) habe. Eine Literaturrecherche in der online-Datenbank Google Scholar mit den Suchbegriffen „Nationalsozialistischer Untergrund“ fördert indes knapp 7000 Einträge und Querverweise auf wissenschaftliche Publikationen zutage; zum Beispiel die Arbeiten von Busch (2013), Neumann & Baugut (2016), Pfahl-Traughber (2013), Thomas, Grittmann & Virchow (2015) u.v.a.. Ganz so schlecht sieht die Forschungslandschaft also nicht aus. Was fehlt, und da stimmt der Rezensent dem Autor zu, sind wissenschaftliche Arbeiten, mit denen es gelingt – am Beispiel des NSU-Terrors – die „Potenziale kritischer Rechtsextremismusforschung herauszuarbeiten und konzeptionell zu verorten“ (S. 15).

Was Quent unter kritischer (und öffentlicher) Rechtsextremismusforschung versteht, erfahren Leserinnen und Leser im Kapitel 2 („Rechtsextremismus, Demokratie und der Beitrag der Soziologie“). Zwischen Anfang 1990 und Ende 2015 verweist die sozialwissenschaftliche Datenbank sowiport – um einmal eine andere wissenschaftliche Datenbank zu bemühen – insgesamt auf ca. 2.400 deutschsprachige wissenschaftliche Publikationen (in Fachzeitschriften, Büchern und Sammelwerksbeiträgen) zum Suchbegriff „rechtsextrem*“. Auffallend sind die relativ hohen Publikationsspitzen in den Jahren 1993 und 1994. Weitere Spitzen zeigen sich auch zu Beginn, in der Mitte und am Ende der 2000er Jahre. Das Forschungsfeld generell scheint also weit und offenbar auch gut bearbeitet zu sein. Ein genauerer Blick bestätigt aber auch die von Matthias Quent zu Beginn von Kapitel 2 – in Anlehnung an Jaschke (1994) – formulierte Feststellung, dass zwischen wissenschaftlichen Befunden und den politischen Umsetzungen dieser Erkenntnis eine tiefe Kluft zu bestehen scheint und eine kritische (und öffentliche) Neubestimmung des Forschungsfeldes nötig sei. Diese Neubestimmung – und auch da ist der Rezensent einer Meinung mit Matthias Quent – sei auch deshalb notwendig, „weil der Rechtsextremismus wie kaum eine andere soziale Erscheinung die inneren Gegensätze und Ambivalenzen moderner Gesellschaften sichtbar macht“ (S. 20). Es geht im Sinne der Public Sociology (Burawoy, 2005) schlicht darum, „die Debatte über Probleme (zu) befördern, welche das Schicksal der Gesellschaft beeinflussen“ (S. 21). Auch die Methodik, die Quent nutzt, um mittels „qualitativer Dokumentenanalyse“ (S. 22) zahlreiche Dokumente auszuwerten und damit die Genese des NSU nachzuzeichnen, wird im Kapitel 2 kurz angesprochen. Der Rezensent kommt darauf zurück.

Für diese „kritische Neubestimmung“ wählt Quent einen (bewährten) multikausalen Erklärungsansatz, der auf die Analyse der soziostrukturellen Entstehungsbedingungen des rechtsextremen Terrorismus gerichtet ist. Kernbegriff des avisierten Erklärungsansatzes ist die „Radikalisierung“; deren Explikation erfolgt – ausgehend vom „Kern guter Radikalität“ – ausführlich im Kapitel 3 („Was ist Radikalisierung?“), in dem auch in Anlehnung an den bekannten Ansatz von McCauley und Moskalenko, 2008) ein Modell der Radikalisierung politischer Gewaltgruppen vorgestellt wird. Dieser Ansatz wurde in der Vergangenheit bekanntlich aus mehreren Gründen kritisiert, zum Beispiel aufgrund der fälschlicherweise angenommenen Kausalität oder der Übertragung der negativen Konnotation des Begriffs Terrorismus auf den der Radikalisierung. Auch wenn sich das Pyramidenmodell im weiteren Verlauf der Argumentation als sehr hilfreich erweist, hätte sich der Rezensent eine kritische Auseinandersetzung mit dem zugrundeliegenden Ansatz gewünscht; zumal inzwischen durchaus plausible Konkurrenzmodelle existieren (vgl. z.B. Dalgaard-Nielsen, 2010; Kruglanski et al., 2014).

Wie auch immer, das Pyramidenmodell der Radikalisierung bietet einen guten Ansatz, um die auf makro-, meso- und mikrosozialer Ebene auffindbaren Bedingungen für o.g.
R-Triple zu analysieren. So beginnt Matthias Quent konsequent – im Kapitel 4 - auch mit der Diskussion von „Gruppen als Vermittler zwischen Gesellschaft und Individuum“. Die dabei hervorgehobenen, gruppendynamisch relevanten Strukturen und Prozesse (Cliquen, Gruppenkultur, Subkultur, soziale Bewegungen, kollektive Identitäten; unter Auslassung des renommierten und empirisch bewährten Social Identity Approaches, Tajfel & Turner, 1986) werden nachvollziehbar und im Hinblick auf den später zu analysierenden Spezialfall des NSU vorgestellt und kritisch beleuchtet. Die anschließenden Überlegungen zu den „Mechanismen der Radikalisierung“ orientieren sich wiederum sehr stark am Ansatz von McCauley und Moskalenko. Dabei macht Matthias Quent auf einen scheinbar trivialen, in der Sozialforschung aber häufig übersehenen Aspekt aufmerksam: „Die internen Dynamiken dieser Gruppen werden in der Regel als Interdependenzen auf ihre Mitglieder zurückwirken und somit möglicherweise zu deren Radikalisierung beitragen“ (S. 71). Man könnte auch – in Anlehnung an Thomas Kron (2015) – von einer Fuzzyfizierung der Radikalisierung sprechen, der die bisherigen empirischen Zugänge nicht ausreichend gewachsen sind. Überhaupt scheinen mir die vielen Studien, die in den letzten 25 Jahren in Deutschland zum Rechtsextremismus durchgeführt wurden, der Dialektik zwischen den makro-, meso- und mikrosozialen Bedingungen nicht recht Herr geworden zu sein. Dem will Matthias Quent mit seiner Arbeit einen entsprechenden Ansatz entgegensetzen. Das Kapitel 5 („Der makrosoziologische Rahmen der Gewalt: Rechtsterrorismus und Gesellschaft“) spielt dabei eine zentrale Rolle. Hier entwickelt Quent einen – zumindest für Sozialpsychologen – ansprechenden Ansatz, um die Ambivalenzen der modernen Gesellschaft auf einen Punkt (sprich: Begriff) zu bringen: die „Dissonanzgesellschaft“. Den Begriff der kognitiven Dissonanz (nach Festinger, 1957) als Metapher nutzend beschreibt Quent eine solche Gesellschaft als jene, in der sich das Selbstverständnis als Gesellschaft freier und gleicher Individuen und die Realität ungleicher Lebensbedingungen widersprechen (S. 73ff.). Die „demokratische Schere“ klaffe auseinander (S. 79ff.) und die Distanz zwischen den egalitären Versprechungen der Demokratie und den faktischen Ungleichwertigkeitsvorstellungen könne von rassistischen Gewaltgruppen besetzt werden (S. 80). Rassismus diene dabei als Rechtfertigung von Gewalt (S. 84ff.). Mit „Rassismus“ sei sowohl der biologistische als auch der kulturalistische Rassismus gemeint. Ein derart radikalisierter Rassismus fungiere als basale rechtsextreme Ideologie: „Der Rechtsextremismus geht von einer natürlichen, durch Abstammung, Herkunft, Hautfarbe, Kultur oder sonstige Diversitäten bedingten Ungleichwertigkeit von Menschen aus. Argumente, die diese Ideologie irritieren könnten, werden nicht zugelassen“ (S. 102). Aus dieser Perspektive – so die Anmerkung des Rezensenten – macht es durchaus Sinn, vom „falschen Bewusstsein“ (Marx & Engels, MEW, Band 39, S. 97) der Rechtsextremen (und Rechtspopulisten) zu sprechen. Falsches Bewusstsein spiegelt eine Ideologie dann wieder, wenn eine soziale Gemeinschaft, Bewegung oder Gruppe a) die eigenen Leitideen oder Ideologien für allgemein gültig auch für andere oder alle anderen sozialen Gemeinschaften erklärt, b) die Leitideen oder Ideologien anderer Gemeinschaften abwertet und c) unter Umständen zu bekämpfen versucht. Dass ein solch falsches Bewusstsein durchaus mehrheitsfähig sein kann, erörtert Quent ebenfalls.

Welche Rolle spielt dabei der rechtsextreme Terrorismus in der Dissonanzgesellschaft? Darum geht es im Kapitel 6 („Die Ambivalenz des rechtsextremen Terrorismus“). Matthias Quent greift hier auf das von Waldmann (2011) in den deutschen Sprachraum eingeführte Konzept des vigilantistischen Terrorismus zurück. Ein solcher Terrorismus richtet sich nicht auf die Schwächung, sondern auf die Stärkung einer gesellschaftlichen Ordnung, indem allerdings die Gesetze durch Selbstjustiz gebrochen werden („systemerhaltende Selbstjustiz“, S. 157). Insofern meinen vigilantistische Terroristen, wie eben auch jene aus der rechtsextremen Ecke, mehrheitsfähige Positionen zu vertreten. Mit diesem Ansatz gelingt es Matthias Quent auch nach möglichen Verbindungen zwischen den Vigilant/innen und gesellschaftlichen Institutionen (z.B. den Sicherheitsbehörden) zu fahnden.

Ob dieses Konzept empirisch tragfähig ist und sich zur Erklärung des NSU-Terrors eignet, prüft Quent in den Kapiteln 7 und 8. Die Methoden der Wahl, mit denen Quent seine Analyse betreibt, sind qualitativer Beschaffenheit.

Vor allem im Kapitel 7 („‚Der Ali muss weg‘ – Entstehung, Gruppenkultur und ‚Rationalität‘ des NSU“) greift er auf behördliche Dokumente und Berichte zurück. Um die Genese des NSU nachzeichnen zu können, berichtet er zunächst über den Rechtsextremismus in der DDR und der BRD vor 1990. Danach folgen sehr akribische Abschnitte über die regionalen und lokalen Kontexte und Entwicklungen der rechtsextremen Bewegung in Thüringen und Jena bis 2007. Der Gliederung über die Genese des NSU als Kleingruppe liegt das alte, aber immer noch hilfreiche Gruppenentwicklungsschema von Bruce Tuckman aus dem Jahre 1965 zugrunde. Das Material, das Matthias Quent nutzt, um diese Entwicklung zu beschreiben, stammt u.a. aus öffentlich zugänglichen und behördlichen Berichten und Dokumenten, die weitgehend bekannt sind. Für die Lektüre und Nachvollziehbarkeit wäre es angebracht gewesen, mehr über die Sammlungs-, Dokumentations- und Auswertungsschritte zu erfahren. Die knappen Hinweise (vor allem im Kapitel 2) über die genutzten Erfassungs- und Codierprogramme sind dem Rezensenten als empirisch arbeitenden Wissenschaftler doch etwas zu karg.

Im Kapitel 8 („Karrieren individueller Radikalisierung“) versucht Quent aus sechs individuellen Radikalisierungskarrieren eine dreigegliederte Typologie rechtsextremer Karrieren abzuleiten. Auch dies erscheint dem Rezensenten, der eh seine Probleme mit psychologischen Typenbildungen hat, empirisch wenig begründet zu sein.

Seine theoretische Stärke zeigt Matthias Quent allerdings noch einmal im Kapitel 9 („Von gesellschaftlich geteilten Deutungen zum Terror als ‚Spitze des Eisberges‘: ein zusammenfassendes Modell der Genese des NSU“) und Kapitel 10 („Fazit und Zeitdiagnosen“). Der rechtsextreme Terrorismus des NSU wird als Spitze des „Eisberges“ eingeordnet, die besonderen gruppen- und bewegungsinternen Strukturen in und um den NSU werden noch einmal hervorgehoben und die Dissonanzgesellschaft mit ihren Ambivalenzen als makrosozialer Möglichkeitsraum für rechtsextreme und rechtspopulistische Strömungen wird im Hinblick auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen (z.B. im Rahmen der Flüchtlingsproblematik) thematisiert.

Fazit

Matthias Quent plädiert in seinem Buch auch für eine kritische, reflexive und gesellschaftlich relevante Sozialwissenschaft. Diesem Plädoyer schließt sich der Rezensent gern an und wünscht dem Buch eine breite Leserschaft.

Zitierte Literatur

  • Baumgärtner, M., Röbel, S., Winter, St. (2014, 7. Juni) Fundstück im Pappkarton. Der SPIEGEL, S. 34.
  • Burawoy, M. (2005). For public sociology. American Sociological Review, 70(1), 4-28.
  • Busch, C. (2013). Die NSU-Morde-ein neuer Typ rechtsextremistischer Gewalt. Totalitarismus und Demokratie, 10(2), 211-236.
  • Dalgaard-Nielsen, A. (2010). Violent Radicalization in Europe: What We Know and What We Do Not Know. Studies in Conflict & Terrorism, 33(9), 797-814.
  • Faz.net. „Beate Zschäpe kann sprechen“. www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess (aufgerufen am 28.09.2016).
  • Festinger, L. (1957). A Theory of Cognitive Dissonance. Stanford: University Press.
  • Jaschke, H. G. (2014). Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit: Begriffe· Positionen· Praxisfelder. Opladen: Westdeutscher Verlag.
  • Kron, Th. (2015). Reflexiver Terrorismus. Weilerswist: Velbrück.
  • Kruglanski, A.W., Gelfand, M. J., Bélanger, J. J., Sheveland, A., Hetiarachchi, M. & Gunaratna, R. (2014). The Psychology of Radicalization and Deradicalization: How Significance Quest Impacts Violent Extremism. Political Psychology, 35 (S1), 69-93.
  • Marx-Engels Werke (1968). Brief Engels an Franz Mehring vom 14. Juli 1893. MEW, Band 39. Berlin: Dietz Verlag.
  • McCauley, C. & Moskalenko, S. (2008). Mechanisms of political radicalization: Pathways toward terrorism. Terrorism and political violence, 20(3), 415-433.
  • Neumann, K., & Baugut, P. (2016). Neonazis Im Scheinwerferlicht der Medien: Eine Analyse reziproker Medieneffekte innerhalb der Neonazi-Szene in Deutschland. Wiesbaden: Springer-Verlag.
  • Pfahl-Traughber, A. (2013). Die Besonderheiten des „neuen“ Rechtsterrorismus – Der „Nationalsozialistische Untergrund“ in vergleichender Perspektive. In: Hirscher, G. & Jesse, E. (Hrsg.), Extremismus in Deutschland (113-130). Baden-Baden: Nomos.
  • Tajfel, H. & Turner, J. C. (1986). The Social Identity Theory of Inter-Group Behavior, In: Worchel, St. & Austin, W. G. (Eds.), Psychology of intergroup relations. Chicago, IL: Nelson-Hall, 7-24.
  • Thomas, T., Grittmann, E. & Virchow, F. (2015). Glaubwürdigkeit als Gegenstand der Medienkritik. Befunde einer Studie zur medialen Berichterstattung über die NSU-Morde. Communicatio Socialis, 48(2), 138-151.
  • Tuckman, B. (1965). „Developmental sequence in small groups“. Psychological Bulletin, 63 (6), 384-99.
  • Waldmann, P. (2011). Terrorismus. Provokation der Macht. Hamburg: Murmann.

Rezensent
Prof. Dr. Wolfgang Frindte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Kommunikationswissenschaft - Abteilung Kommunikationspsychologie
Homepage www.ifkw.uni-jena.de
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Zitiervorschlag
Wolfgang Frindte. Rezension vom 10.10.2016 zu: Matthias Quent: Rassismus, Radikalisierung, Rechtsterrorismus. Wie der NSU entstand und was er über die Gesellschaft verrät. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2016. ISBN 978-3-7799-3435-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/21129.php, Datum des Zugriffs 16.11.2018.


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