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Sebastian Dirks, Fabian Kessl u.a.: Urbane Raum(re)­produktion - Soziale Arbeit macht Stadt

Cover Sebastian Dirks, Fabian Kessl, Maike Lippelt, Carmen Wienand: Urbane Raum(re)produktion - Soziale Arbeit macht Stadt. Verlag Westfälisches Dampfboot (Münster) 2016. 254 Seiten. ISBN 978-3-89691-726-3. D: 29,90 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,90 sFr.
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Thema

Was muss Soziale Arbeit über die Stadt wissen, um in der Stadt, im städtischen Raum angemessen soziale Probleme zu analysieren und zu bearbeiten? Seit dem spatial turn in den Sozialwissenschaften ist der Raumbezug sozialer Probleme und sozialer Verhältnisse in der Sozialen Arbeit als Thema präsent, Sozialraumorientierung in der Sozialen Arbeit ist seit längerem ein zentraler Ansatz Sozialer Arbeit.

Was aber weiß die Soziale Arbeit über die Stadt? Die Stadt spielt als analytische Kategorie weder in der Theorie der Sozialen Arbeit noch in der Ausformulierung praktischer Methoden eine Rolle. Wenn aber der städtische Raum als Bezugspunkt für die Begründung Sozialer Arbeit herangezogen werden soll, muss man mehr wissen, als der Raumbezug sozialen Verhaltens, sozialer Probleme und sozialer Verhältnisse hergibt. Die Stadt ist ein besonderer sozialer Raum mit seiner eigenen Logik von Integration und Ausgrenzung und seiner spezifischen urbanen Dynamik, die sich aus der Heterogenität der Lebensstile und der Vielfalt sozialer und kultureller Erscheinungsformen ergibt.

Autorinnen und Autoren

  • Dipl. Päd. Sebastian Dirks hat als Arbeits- und Forschungsschwerpunkte u. a. Stadtforschung, kritische Gemeinwesenarbeit und qualitative Forschungsmethoden.
  • Dipl. Päd. Maike Lippelt hat als Arbeits- und Forschungsschwerpunkte u. a. qualitative Sozialforschung und arbeitet zu Fragen der Kinder- und Jugendhilfe und zu feministischen und genderspezifischen Themen.
  • Prof. Dr. Fabian Kessl arbeitet zu wohlfahrtsstaatlichen Transformationen von Bildungs-, Erziehungs- und Sorgeverhältnissen.
  • Dipl. Geogr. Kristina Schulz arbeitet zu Fragen der Stadtgeographie.
  • Dipl. Päd. Carmen Wienands Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der kritischen Migrationsforschung, der Rassismuskritik und der Methoden qualitativer Sozialforschung.

Aufbau

Das Buch gliedert sich in neun Kapitel, die im Folgenden vorgestellt werden. Im Anschluss daran findet man Quellenangaben zum empirischen Material und eine Literaturliste.

Zu: Kap. I Urbane Raum(re)produktionen – Soziale Arbeit macht Stadt. Eine Einleitung

(Sebastian Dirks, Fabian Kessl) In diesem Einleitungskapitel entfalten die Autoren ihr Forschungsinteresse und ihre Fragestellung. Ausgehend von den festgestellten Veränderungen der Raumordnung in den Städten durch Segregationsprozesse und Gentrifizierung stellen sie entsprechende Problematisierungen auch in der Sozialen Arbeit fest, die auch zu einer Neuorientierung Sozialer Arbeit werden sollten. Dabei fragen sich die Autoren kritisch, ob diese Prozesse auch immer mit sozialen Folgeprobleme verbunden sein müssen und inwieweit dies auch empirisch nachvollziehbar ist.

Wichtiger erscheint den Autoren allerdings die Verbindungslinie zwischen Sozialer Arbeit und Stadtentwicklung bzw. Stadtplanung. Das bedeutet allerdings auch, dass der Raum Untersuchungsgegenstand der Sozialen Arbeit wird – auch in Blick auf die urbane Raum(re)produktion Sozialer Arbeit. Es geht um das Raumverständnis in der Sozialen Arbeit. Dies wird von den Autoren gründlich und differenziert begründet. Wie kann man das räumliche Handeln Sozialer Arbeit vor dem Hintergrund eines relationalen Raumverständnisses erfassen? Es geht darum – und das ist das Forschungsinteresse,

  • dass empirisch erfasst werden soll. wie welche Raumordnungen hergestellt werden,
  • dass konkretisiert werden soll, inwiefern und in welcher Weise Raum im urbanen Zusammenhang produziert wird,
  • dass aufgezeigt werden soll, welche räumlichen Konstellationen die Bedingungen und den Kontext alltäglichen Tuns im großstädtischen Aktionsfeld Sozialer Arbeit bestimmen,
  • dass beschrieben werden soll, welche Gestaltungsmomente und -weisen von Raum und Räumlichkeit eine Rolle spielen und
  • dass rekonstruiert und analysiert werden soll, welche konkreten räumlichen Konstellationen als Orte, Territorien oder bauliche Arrangements für die Soziale Arbeit relevant sind.

Im weiteren Verlauf des Kapitels werden die anderen Kapitel kurz vorgestellt, darauf erfolgt eine ausführliche Danksagung.

Zu: Kap. II Die Forschungsperspektive: Ein raum(re)produktionstheoretische Grundlegung

(Sebastian Dirks) Der Autor geht zunächst kritisch mit den raumanalytischen und -theoretischen Perspektiven ins Gericht, die sich als Modernisierung in der Sozialen Arbeit darstellen: Sozialraumorientierung, Quartiermanagement, Stadtteilarbeit. Er verweist auch darauf, dass diese Perspektiven nicht neu sind, denkt man an die Territorialisierung der spätmittelalterlichen Armenfürsorge in den Städten oder die nationale Perspektive der Begründung Sozialer Arbeit und ihrer Geschichte.

Der Autor begründet dies ausführlich und diskutiert auch die neuere Entwicklung seit den 1990er Jahren, die auf eine (Re)kommunalisierung Sozialer Arbeit setzt.

Nach der Skizzierung der genannten Perspektiven erläutert der Autor die Absicht des Kapitels. Es geht um die methodologische Grundlegung der Erkenntnisperspektive. Dann aber auch in Anschluss an H. Lefebvre um dessen Überlegungen zur Urbanität und zur Raumproduktion.

In dem Abschnitt: „Raumtheoretische Annäherungen“ beschreibt und analysiert Dirks die raumtheoretischen Überlegungen der Protagonisten der Raumdebatte ausführlich, beschreibt auch den Wandel von einer Raumblindheit zu einer „Raumeuphorie“? in der Forschung. Danach setzt sich der Autor ausführlich und kritisch mit den soziologischen Perspektiven der Raumkonstitution auseinander. Dabei bezieht er sich wiederum auf die Protagonisten einer Raumsoziologie. Die gleiche Auseinandersetzung folgt mit den geographischen Perspektiven. Auch sie werden kritisch analysiert, wobei der Autor auf die dort bekannten Autoren zurückgreift.

In Anschluss an diese Analysen diskutiert Dirks den Ansatz Henri Lefebvres.

Zunächst geht er auf Urbanität als Lebensform der Stadt ein, diskutiert dann die Produktion des Raums als eine triadische Dialektik von espace percu: die Bühne der Praxis, von espace concu: Repräsentationen des Raums und von espace vécu: die räumliche Repräsentation des Alltagslebens. Diese drei Aspekte werden ausführlich diskutiert und mit einem konkreten Raum konfrontiert, den der Autor ausführlich unter dem jeweiligen Aspekt diskutiert.

Ausführlicher geht dann der Autor noch auf den Raum und das Alltagsleben – espace vécu – ein. Im Anschluss daran geht es Dirks um den Weg von der Raumproduktion zur Raumreproduktion bei Lefebvre und diskutiert dann in seinen Schlussfolgerungen die raum(re)produktionstheoretische Perspektive als Heuristik.

Zu: Kap. III Praktiken der Raum(re)produktion: Anlage der Studie

(Fabian Kessl, Maike Lippelt) Dieses Kapitel stellt das Konzept eines Projektes „Urbane Raum(re)produktionen Sozialer Arbeit“ vor, das Grundlage für alle Beiträge dieses Buches ist. Kessl und Lippert stellen zunächst die Frage nach den sozialen Praktiken der Raum(re)produktion, wobei Raumherstellung als ein sozialer Prozess begriffen wird und Raum und Räumlichkeit das Ergebnis sozialer Praktiken sind. Deshalb stellen die Autorin und der Autor die Frage nach den Praktiken der Raumproduktion und nach den Akteuren und Akteurinnen, die diesen Raum immer wieder reproduzieren.

Zunächst geht es um die Frage nach den sozialen Praktiken als kleinste Einheit des Sozialen (in Anlehnung an Reckwitz). Soziale Praktiken entstehen durch dauernde Reproduktion des Tuns und prägen zukünftiges Tun. Was wären in diesem Zusammenhang dann räumliche Praktiken? Entsteht das Soziale durch die regelmäßige Reproduktion des Handelns im Raum, durch soziale Regeln, die in diesem Raum eine höhere Dignität haben als in anderen Räumen? Praktiken sind auch das Ergebnis des Körper-Raum-Verhältnisses; sie entstehen auch durch verstetigte Programme und Einrichtungen in einem gelebten Raum.

Kessl und Lippert beschäftigen sich dann mit dem ethnographischen Zugang zu Praktiken der Raum(re)produktion, also mit Praktiken als Regelmäßigkeitsmuster des Tuns im Raum. In Anschluss an andere Forschungen nehmen die Autorin und der Autor eine ethnographische Forschungshaltung zur Rekonstruktion sozialpädagogischer Raum(re)produktionspraktiken an.

Weiter wird dann das methodische Vorgehen erläutert. Teilnehmende Beobachtung, ethnographische Interviews, Experteninterviews, retrospektive Interviews (Nachfragegespräche), Raumbegehungen und themenspezifische Bezüge auf relevante Thematisierungen in den lokalen Medien bilden den methodologischen Rahmen des Projekts; die Methoden werden dann noch ausführlicher vorgestellt und ihre Relevanz begründet. Dann wird die Auswahl der beiden großstädtischen Untersuchungsgebiete in Hamburg und Dortmund erläutert und die beiden Gebiete werden ausführlich vorgestellt.

Zu: Kap. IV Nutzer_innnen und Orte als Klient_innen. Eine empirische Topologie

(Sebastian Dirks, Maike Lippert) Soziale Arbeit findet immer in einem spezifischen räumlichen Setting statt, die Praxis ist räumlich verortet, der Raum bestimmt auch das Handeln in der Sozialen Arbeit.

Die Organisation sozialer Dienste ist auf kleine Räume, Quartiere, Stadtteile, Wohngebiete ausgerichtet; Stadtteilentwicklung ist inzwischen zu einem üblichen Modus der Stadtentwicklung geworden und Soziale Arbeit orientiert sich an diesen sozialen Teilräumen der Stadt.

Dieses Kapitel beschäftigt sich mit unterschiedlichen Mustern ortsbezogener Raum(re)produktion fachlicher Zuständigkeiten und ortsbezogener Interventionen. Im Fall Hamburg geht es um den sozialraumorientierten Zugang der Kommunalverwaltung über administrativ definierte Stadtteilgrenzen. In Dortmund wird die kleinräumige Verortung Sozialer Arbeit als Ergebnis einer Sozialraumanalyse vorgestellt. Dabei handelt es sich unterschiedliche Raumformen wie Maßstabsebenen, Territorien, Orte und Netzwerke. Handelt es sich um global, national oder lokale Orientierungen räumlicher Praxis (Maßstab); gibt es einen abgegrenzten geographischen Raum (Territorium); werden bestimmte Plätze mit Bedeutungen versehen (Orte) und bilden sich spezifische Kommunikationssysteme aus (Netzwerke)?

Die Autorin und der Autor gehen dann auf die Praxis territorialer Zuständigkeiten ein, wobei Verwaltungsbezirke und Planungsgebiete als politisch-administrative Räume dargestellt werden, denen Räumen gegenüberstehen, die als Ergebnis entsprechender Sozialraumanalysen gewonnen werden. Dies wird ausführlich erörtert.

Weiter diskutieren die Autorin und der Autor die fachlichen Interventionen an problematisierten Orten als eine Verschiebung einer klientenorientierten Vorgehensweise zu einer ortsorientierten Vorgehensweise. Eine solche Ortsorientierung hat in der Regel eine Vorgeschichte der Problematisierung und Thematisierung in öffentlichen Diskursen und in den Medien. Dies wird auch noch einmal vor dem Hintergrund des Lefebvre´schen Ansatzes diskutiert.

In einem Fazit geht es dann um die beiden Orientierungen im Verhältnis zu einander. Ortsorientierungen führen dann zur Territorialisierung der Bearbeitungspraxen wie sich das im Stadtteilmanagement zeigt; die Klientenorientierung sieht zwar den Raum und den Ort als Hintergrund der Klientel, ist aber mehr an der Klientel orientiert: an den Jugendlichen oder an den Nutzern der Einrichtungen. Auch dies wird ausführlich entfaltet.

Zu: Kap. V „also mal sehen – wenn wir das so hinkriegen, wie wir das wollen – wo die dann landen…“. Zur (Re)produktion von (Un)ordnung im öffentlichen Raum

(Sebastian Dirks, Fabian Kessl, Kristina Schulz) Dieses Kapitel beschäftigt sich mit den im Projekt mit ortsorientierten Praxen verbundenen Orten und mit der Verortung dieser Praxen in einer sozialraumorientierten Sozialen Arbeit im Kontext stadt(teil)entwicklungspolitischer und ordnungspolitischer Strategien. Dabei untersucht das Autorenteam jene Praktiken, in denen Soziale Arbeit Prozesse der (Re)produktion von (Un)ordnung im öffentlichen Raum gestaltet, neu auslotet und verändert (110).

Vor dem Hintergrund des ordnungspolitischen Paradigmas, dass Unordnung und Unsauberkeit zur Verunsicherung der Bevölkerung beitragen, leistet auch Soziale Arbeit einen Beitrag zur Umsetzung dieser Konzepte. Insofern treffen sich kommunalpolitisch formulierte Prinzipien mit den fachlichen Zielen Sozialer Arbeit. Das findet sich auch in den Leitzielen von Stadtentwicklungskonzepten, wie das Autorenteam am Beispiel von Holzhausen anschaulich erläutert.

Mit dem Treffpunkt Zusa wird eine Ordnungsinstanz vorgestellt, die sich im öffentlichen Auftrag an der Realisierung von Ordnung vor dem Hintergrund anerkannter Unordnung beteiligt. Auch dies wird anschaulich und praxisnah geschildet. So kommt es zur Sortierung von Praxismustern und einer Zonierung als Sonderfall der Sortierung. Zonierung wird dabei als eine geographische Einteilung verstanden, die auf bereits erworbenem Wissen über das Territorium basiert und in der Personen oder Personengruppen zugewiesen werden. So entsteht eine Art „mental map“ der Fachkräfte.

Mit der öffentlichen Ordnung als räumliche Ordnung von Orten wird auch der Anspruch an öffentliche Räume formuliert, dass alle gesellschaftlichen Gruppen Zugang zu diesen Räumen haben und sie nutzen können. Eignen sich bestimmte Gruppen wie Jugendliche, Alkoholiker, die Drogenszene die Räume an, sind andere dadurch ausgeschlossen und meiden diese Räume? Mit der Formel des öffentlichen Raums als einem sozialen Raum wird diese Tatsache öffentlich problematisiert; man unterstellt die Privatisierung des öffentlichen Raums durch spezifische (abweichende) Aneignungsstrategien. Die Gegenstrategie ist, dass dann spezifische Räume zur Verfügung gestellt werden, die von bestimmten Gruppen genutzt werden können, deren Präsentations- und Verhaltensformen wie deren Art der Aneignung des Raums anderen nicht mehr zugemutet werden. Es gibt dann unerwünschte Rückzugsorte, die zugleich auch Schutzräume sind, aber den Aneignungsinteressen der aussortierten Gruppen nicht entsprechen. All dies wird mit diskutiert, wenn es um die öffentliche Ordnung in öffentlichen Räumen der Stadt geht.

Diese Ordnung der Öffentlichkeit wird als räumliche Praxis verstanden. Ordnung wird im Vollzug dieser Praxis und vor dem Hintergrund der möglichen Konflikte durch die Präsentationsformen und Aneignungsstrategien und ihrer widersprüchlichen Wahrnehmung hergestellt. Soziale Arbeit macht sich durch die Reproduktion ihrer sozialen Praktiken unentbehrlich, ist integraler Bestandteil der ordnungspolitischen Vorstellungen der Stadt. Insofern trägt sie auch zur Reproduktion der öffentlichen Unordnung und zu einer Institutionalisierung und Auf-Dauer-Stellung einer Problembearbeitungsstrategie bei. Ordnung wird niemals endgültig hergestellt und Soziale Arbeit wird nie aus diesem Prozess entlassen. Das ist das Fazit einer sehr gründlichen und ausführlichen Analyse in diesem Kapitel.

Zu: Kap. VI „Wie so´n paar Brötchen das hinkriegen können“. Zur sozialpädagogischen Produktion von Räumen der Vergemeinschaftung

(Fabian Kessl, Carmen Wienand, Sebastian Dirks) Einleitend beschäftigt sich die Autorengruppe mit institutionellen Mustern der Vergemeinschaftung. Sie referieren dabei eine Berliner Forschungsgruppe, die die Bildung von Gemeinschaften im Bildungsbereich untersuchte. Es ging um die Rekonstruktion von Mustern, die sich in Praktiken der Inszenierung und Aufführung von Gemeinschaften wie der Familie, der Peergroup oder der schulischen Gemeinschaft zeigen. Familie als institutionalisierte Gemeinschaft des Aufwachsens erweist sich als ein ritualisierter Handlungs- und Erfahrungsraum, indem kollektiv geteiltes Wissen und geteilte Handlungspraxen inszeniert werden und in denen eine Selbstdarstellung und Selbstinterpretation der gemeinschaftlichen Ordnung bestätigt wird (130). Darauf baut das Autorenteam auf, wenn es um die sozialpädagogische Produktion von Räumen der Vergemeinschaftung geht, was sie am Beispiel einer Tankstelle untersuchen, die ein Anlaufort für Jugendliche ist, die auf der Straße leben. Sie untersuchen auch Alltagsrituale wie das Frühstücksangebot, was als eine quasi-familiale Vergemeinschaftung angesehen werden kann. Diese Situation wird sehr differenziert analysiert und beschrieben, bevor zu der Rekonstruktion der Frühstückssituation unter dem Aspekt von Vergemeinschaftung und Differenz übergegangen wird. Dabei wird die Situation von Neuankömmlingen beschrieben und analysiert, die nur dann mit frühstücken können, wenn sie bestimmte Rituale „überstanden“ haben. Das deutet auf einen Innen-/Außendifferenz hin, die eigentlich bei niedrigschwelligen Angeboten als Schwelle nicht vorkommen sollte. Nach einer gründlichen Analyse dieser Situation diskutiert das Autorenteam die fachliche Motivation für das niedrigschwellige Angebot. Die Spannung eines zu öffnenden „closed shop“ wird deutlich, wenn es um die Frage geht, wie man lernt, den Alltag zu strukturieren, der mit dem Frühstück beginnt. Die Spannung ist zugleich eine Spannung zwischen Differenz und Vergemeinschaftung. Das daraus entstehende strukturelle Dilemma ist niedrigschwelligen Angeboten im Bereich sozialpädagogischer Praxis inhärent. Die von den Sozialpädagogen beabsichtigte Wirkung, nämlich eine familienähnliche Konstellation zu schaffen, die gemeinschaftsbildend ist, verkennt den gemeinschaftsbildenden Charakter der Familie als „closed shop“. Das Autorenteam beschreibt weitere Dilemmata und strukturelle Mängel ausführlicher.

Zu: Kap. VII Soziale Dienste als Akteure im Prozess von Aufwertung und Gentrifizierung

(Kristina Schulz, Carmen Wienand) Einleitend stellen die Autorinnen fest, dass sich in den Großstädten die Ordnung des großstätischen Raums verändert hat, vielleicht auch die Prinzipien und Gesetzmäßigkeiten, nach denen sich eine Bevölkerung in dem Sozialraum Stadt verteilt. Der Zusammenhang von Aufwertung – Gentrifizierung – und Segregation wird immer deutlicher und ist inzwischen auch ein Strukturproblem der Großstadt und der Stadtentwicklung. Die Autorinnen fragen, inwieweit sich dieser Zusammenhang in den ethnographischen Daten widerspiegelt und wie es in den Kontext gegenwärtiger Stadtentwicklung verortet werden kann.

Dazu diskutieren sie zunächst auch die begrifflichen Fassungen und theoretischen Hintergründe der Begriffe. Sie versuchen die Begriffe Aufwertung und Gentrifizierung definitorisch voneinander abzugrenzen, sehen in der Aufwertung positive Wirkungen von Sanierungs- und Modernisierungsprozessen in Quartieren. Die damit verbundenen Folgewirkungen werden in ihren negativen Effekten erst einmal ausgeblendet. Dafür steht dann der Begriff der Gentrifizierung, der zunächst – folgt man Friedrichs – nicht mehr ist, als dass eine statusniedrige Bevölkerung durch eine statushöhere ersetzt wird. Nach Holm kann der Prozess eher als eine Verdrängung einer angestammten Bevölkerung, als ein Austausch verstanden werden. Mit dem Begriff der Segregation ist der Prozess verbunden, nach dem sich eine Bevölkerung nach Maßgabe ihrer sozioökonomischen Möglichkeiten und ihrer soziokulturellen Präferenzen in der Stadt verteilt und der zu einer gewissen Homogenität der Viertel führt. Damit setzen sich die Autorinnen ausführlich auseinander.

Die negativen Segregationseffekte sind benachteiligte Quartiere in ihrer benachteiligenden Wirkung und hier stellt sich die Frage nach der Rolle der Sozialen Arbeit, speziell nach der Rolle sozialer Dienste. Dabei geht es auch um die Rolle der Sozialen Arbeit als integraler und konstitutiver Bestandteil jeder sozialen Stadt(teil)entwicklung. Auch dies wird ausführlich diskutiert, bevor auf die Teilstudien in Hamburg und Dortmund eingegangen wird. Diese Teilstudien werden einmal unter dem Aspekt einer strukturellen Perspektive diskutiert, also unter dem Aspekt der Strukturbedingungen, die sich in unterschiedlichen Praktiken bekräftigen oder die unterlaufen und transformiert werden. Zum anderen werden Aufwertung und Gentrifizierung von den Fachkräften z. B. in Bezug auf die negativen Folgen der Wohnraumversorgung diskutiert. Gentrifizierung wird somit zum Kontext, in dem die sozialen Dienste legitimiert werden. Und nicht nur das. Die Fachkräfte machen die Situation bedeutsam, in der sie handeln. Positionierung und Reflexion werden damit besonders bedeutsam. Es geht um Praktiken der Adressierung von Zielgruppen und der Selbstpräsentation (Positionierung) und um die Artikulation eines eigenen fachlichen Selbstverständnisses und die damit verbundenen Erwartungshaltungen (Reflexion). Dies wird ausführlich begründet und mit Beispielen (Zitaten) unterlegt.

Im Fazit erläutern die Autorinnen noch einmal die Rolle von sozialen Diensten in Aufwertungsprozessen im Kontext der Stadt(teil)entwicklung.

Zu: Kap. VIII Interinstitutionelle Kooperation als raum(re)produzierende Praxis

(Sebastian Dirks) Einleitend schildert Dirks seinen ersten Tag im Feld, der auf einen ambivalenten Aspekt sozialraumorientierter Arbeit verweist. Wie kommt es zu einer Vernetzung der Institutionellen Akteure vor Ort, im Sozialraum, in dem sie angesiedelt sind? Das Ausscheiden eines Kooperationspartners weckt Befürchtungen nach stärkerer institutioneller Einflussnahme und vermehrter Eingriffe in die fachliche Arbeit bei den anderen. Dies erläutert Dirks zunächst ausführlich, um dann zur Bedeutung und Bewertung von Kooperation in der Sozialen Arbeit zu kommen. Weiter interessiert den Autor die Einschätzung der Fachkräfte zur interinstitutionellen Kooperation vor dem Hintergrund fachlicher und kommunalpolitischer Forderungen und es werden unterschiedliche Formen interinstitutioneller Praxis differenziert vorgestellt. Zwischen „das ist selbstverständlich, dass wir kooperieren“ bis zu „bitte nicht noch einen Arbeitskreis“ kann man alle Varianten der Kooperationsbereitschaft oder -willigkeit in der Praxis finden und der Autor findet auch unterschiedlichste Formen der Zusammenarbeit der institutionellen Akteure. Und natürlich findet er auch institutionelle Akteure, die sich wundern, dass man mit anderen kooperieren sollte.

Der Autor beschreibt dann Anforderungen an diese Form der Kooperation von Seiten der Administration und der Politik und sieht das Unbehagen in der Praxis, das auch daher rührt, dass institutionelle Akteure etwas preisgeben müssen, was sie gerne für sich behalten wollen. Es ist das Unbehagen zwischen Kooperation und Konkurrenz, was den Akteuren auch zu schaffen macht.

Der Autor versucht dann eine Systematisierung der Formen interinstitutioneller Kooperation, wobei er auch der Prämisse ausgeht, dass eine formal verfasste Kooperation immer auch von den persönlichen Beziehungen der Kooperationspartner getragen wird.

Einmal sind es multilaterale professionelle Kooperationsstrukturen, in denen fachlicher Austausch stattfindet und gemeinsame Projekte geplant werden. Dann findet man multilaterale thematische Kooperationen, in denen unterschiedliche Akteure wie soziale Dienste, Polizei, die lokale Ökonomie mit einander kooperieren, um im kleinräumigen Kontext des Quartiers gemeinsam Probleme zu bearbeiten oder Projekte zu entwickeln. Weiter gibt es die projektbezogene Kooperation, in der Projekte gemeinsam finanziert, organisiert und durchgeführt werden, und es gibt dauerhafte bilaterale Kooperationen in denen in einem eher lockeren Verbund Dienste eingesetzt und unterhalten werden. Der Autor geht dann noch auf verhinderte Kooperationen ein.

In einem weiteren Abschnitt diskutiert Dirks die Beschaffenheit der Kooperationen und ihre Effekte. Dabei geht er auf die Kooperationsstruktur und ihre Kontinuitäten in den beiden Projektgebieten ausführlich ein und vergleicht sie. Weiter fragt er einerseits nach der Bedeutung des Stadtteils in der interinstitutionellen Kooperation; andererseits fragt er nach der Gestaltung des urbanen Raums durch die Akteure in ihrer Kooperation und durch sie.

Entwickeln solche Kooperationsstrukturen eine eigene politische Logik durch Selbstorganisation im Quartier, bestimmen also die institutionellen Akteure durch ihre Kooperation politisch mit, was im Quartier passiert? Dieser Frage geht der Autor im weiteren Verlauf ebenso nach, wie der Frage, ob es nicht durch diese Formen der Kooperation zu einer räumlichen – auch sozialen – Schließung kommt, die sich der administrativen Grenzen des Quartiers entzieht und darüber hinaus reicht.

Das Verhältnis von Kooperation und Konkurrenz bezieht sich in der Regel auf die finanzielle Seite und die Ökonomie der Kooperation – eine Abwägung durch die einzelnen Akteure, die auch ambivalent ist.

Der Autor diskutiert dann noch die Orts-Effekte einer ungleichen Kooperation, die nicht immer zu einer Win-Win-Situation führt. Kooperationen führen nicht immer dazu, dass alle Beteiligten den gleichen Nutzen aus der Kooperation ziehen. Auch dies wird thematisiert und problematisiert und mit Beispielen unterlegt.

Abschließend diskutiert der Autor Gefahren von räumlicher Inklusion und Exklusion und Homogenisierung als Kooperationseffekte, die Gefahren in sich bergen. Dabei reflektiert er die Beschränkungen der Erkenntnisinteressen, die zunächst auf der urbanen Raum(re)produktion Sozialer Arbeit lagen. Andererseits hat die Kooperationspraxis die Erkenntnisse aus unterschiedlichen ausführlich beschriebenen Gründen auch beschränkt. Dies wird vor dem Hintergrund der Kooperationsforschung in der Sozialen Arbeit und der Sozialraumorientierung der institutionellen Kooperationen kritisch erörtert.

Zu: Kap. IX Prolegomena zu einer Ethnographie der Raum(re)produktion oder: Exemplarisches Plädoyer für eine gesellschaftstheoretische Konstitution qualitativ-rekonstruktiver Forschung

(Fabian Kessl) Dieses Kapitel ist eine Auseinandersetzung mit gesellschaftstheoretischen Positionen, ja überhaupt mit Gesellschaftstheorie. Ausgehend von Gofmans Rahmen-Analyse fragt der Autor nach dem gesellschaftlich Relevanten. Die Frage nach dem, was Gesellschaft ist – Luhmann hätte „Gesellschaft ist Kommunikation“ gesagt – ist zugleich eine Frage der Forschungsebene. Die Frage nach der Struktur und der strukturellen Verfasstheit einer Gesellschaft ist zu unterscheiden von der Frage der jeweiligen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des Handelns, auch ihrer Alltagspraxis von Menschen in spezifischen strukturellen Kontexten, zu denen im Übrigen auch die Stadt gehört.

Kessl argumentiert zunächst auch mit den „Überwinden“ der Dichotomie von Struktur und Handeln Giddens und Bourdieu, aber es geht gar nicht so sehr um die Dichotomie, sondern um das Verhältnis von Struktur und Handeln, vielleicht sogar um die Dialektik zwischen diesen beiden analytischen Größen.

Wenn es um die Gestaltung des Sozialen geht, also um die Gestaltung der Alltagspraktiken und der Konstitution von Regelmäßigkeitsmuster des Handelns, bleibt immer auch der Bezug zu den Strukturen bedeutsam, unter denen sich diese Praktiken und Muster konstituieren und entwickeln. Vielleicht ist zu unterscheiden zwischen der „großen“ Gesellschaftstheorie und den Theorien, die uns die strukturellen Rahmenbedingungen gesellschaftlicher Praxis liefern. Es geht also nicht um die großen Strukturanalysen, sondern um die Analyse der strukturellen Bedingungen jedweden Handelns. Und da möchte der Soziologe schon auf die historischen Formationen des Gesellschaftlichen verweisen, die erklären, warum z. B. bestimmte Alltagspraktiken der traditionalen Gesellschaft in der modernen Gesellschaft nicht mehr passen oder warum sich auf Grund des Raumbezugs das Verhalten in einem Arbeiterquartier anders konstituiert und entwickelt als in einem Villenviertel.

Der Autor setzt sich mit der Analyse der gesellschaftlichen Form auseinander und findet dann Ansatzpunkte für eine gesellschaftstheoretische Rekonstruktion qualitativ-rekonstruktiver Forschung. Er setzt sich dann mit entsprechenden Ansätzen auseinander, um dann festzustellen, dass ein gesellschaftstheoretischer Fokus erst zu gewährleisten ist, wenn die formulierte Frage der Bearbeitung sozialer Strukturen auch von der anderen Seite gestellt wird, nämlich wie sich bestimmte hegemoniale Repräsentationsformen in die alltäglichen Praktiken einschreiben (223).

Kessl unternimmt dann abschließend den Versuch, an Hand einer empirischen Sequenz zu verdeutlichen, wie eine gesellschaftstheoretische Konstituierung qualitativ-rekonstruktiver Forschung gelingt.

Diskussion

Die Beiträge dieses Buches kreisen um die Frage, wie sich durch die Neuordnung städtischer Räume durch strukturelle Veränderungen auf die Soziale Arbeit auswirken und welche Rolle die Soziale Arbeit im Kontext dieser Transformation spielt. Urbane Raum(re)produktionen sind dabei als Praktiken professioneller Akteure zu verstehen, die im Zuge der strukturellen Veränderungen des städtischen Raums durch Segregation und Gentrifizierung, sowie durch verstärke soziale Kontrolle öffentlicher Räume zu Akteuren werden, die einerseits ihre Bedeutung als Raum(re)produzenten in der Stadtentwicklung sehen und andererseits mit Bedingungen der Raum(re)produktion anderer Akteure konfrontiert sind, auf die diese keinen Einfluss haben.

Es geht um urbane Räume, also doch um die Stadt als Daseinsform und Lebensraum und es geht um Soziale Arbeit in der Stadt. Aber die Stadt als eine spezifischer Raum – etwa unterschieden vom Dorf – wird bis auf die beiden prominenten Strukturprobleme der Stadt, Gentrifizierung und Segregation – nur in einem Beitrag explizit und ansonsten bestenfalls rudimentär angesprochen. Welche der Strukturmerkmale des Städtischen wie unvollständige Integration, Urbanität als Lebensform, Trennung von Privatheit und Öffentlichkeit als Ausdruck städtischer Lebensstilführung sind für die Raum(re)produktion mit verantwortlich? Was muss Soziale Arbeit in der Stadt anders machen als im ländlichen Raum? Warum werden gerade diese beiden Strukturprobleme herangezogen und nicht andere wie Deindustrialisierung und ihre Folgen, Schrumpfungsprozesse oder Alterung? Oder haben diese mit der Raum(re)produktion in der Sozialen Arbeit nichts zu tun? Gentrifizierung und Segregation sind ja auch vorrangig sozialräumliche Prozesse -aber die anderen doch auch.

Der Untertitel des Buches macht auf die Stadt aufmerksam und suggeriert eine Auseinandersetzung mit der Stadt und beim Titel selbst ist zu erwarten, etwas darüber zu erfahren, was das Urbane einer Stadt ausmacht und welche Probleme dieses Urbane prodziert. Gerade die Auseinandersetzung mit der Urbanität einer Stadt erschließt die Probleme, die Soziale Arbeit zu bearbeiten hat und gerade Urbanität als Lebensform prägt auch die Soziale Arbeit und ihre Art der Raum(re)produktion.

Die beiden untersuchten Stadtquartiere sind Stadt, sind strukturell auf die Stadt als Ganzes bezogen und sind Ausdruck der räumlichen Verfasstheit einer städtischen Lebensweise; sie sind auch das Ergebnis der für die Stadt typischen Verteilungsmechanismen, nach denen sich die Bevölkerung einer Stadt verteilt.

Fazit

Das Buch analysiert und reflektiert auf einem sehr hohen Niveau die Art und Weise wie Soziale Arbeit in urbanen Zusammenhängen den Raum (re)produziert, wie in bestimmten Quartieren Soziale Arbeit ihre Arbeit deutet, daraus auch Schlüsse für die Praxis zieht und damit auch ein Teil der sozialen Praxis im Quartier wird. Die Beiträge dokumentieren insgesamt den Facettenreichtum der Aspekte, die dabei zur Sprache kommen. Noch mehr ist das Buch eine Auseinandersetzung mit den Methoden der Raum(re)produktion in den beiden untersuchten Quartieren vor dem Hintergrund spezifischer Strukturprobleme, die die Ordnung des sozialen Raums der Stadt transformieren.

Summery

The reorganisation of urban spaces by social work and its structural changes has consequences. All articles are focussed on this question, which role social work plays in the transformation of the reorganization of urban spaces. What must social work know respecting the city as a special form of living context with its own logic of integration and disintegration and of the plurality and heterogeneity of lifestyles?

Further is the question, how social work by its practice urban spaces (re)produces, how social work understand its practice in different shaped residential areas. The book offers a wide-ranging debate of aspects to theses question and it deals with the methods of the (re)production of spaces in two different residential areas in Hamburg and Dortmund against the background of the specific structural problems of each of these quarters. These problems are the basis of the transformation of urban spaces of the whole city. If one part or element of system change, has this effects for the whole system.


Rezensent
Prof. Dr. Detlef Baum
Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Soziale Probleme, Kommunale Sozialpolitik, Stadtsoziologie, insbesondere Soziale Probleme der Stadtentwicklung, Segregationsprozesse, Stadtumbau
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Zitiervorschlag
Detlef Baum. Rezension vom 28.12.2016 zu: Sebastian Dirks, Fabian Kessl, Maike Lippelt, Carmen Wienand: Urbane Raum(re)produktion - Soziale Arbeit macht Stadt. Verlag Westfälisches Dampfboot (Münster) 2016. ISBN 978-3-89691-726-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/21664.php, Datum des Zugriffs 22.07.2017.


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