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Günter Gödde, Sabine Stehle (Hrsg.): Die therapeutische Beziehung in der psychodynamischen Psychotherapie

Cover Günter Gödde, Sabine Stehle (Hrsg.): Die therapeutische Beziehung in der psychodynamischen Psychotherapie. Ein Handbuch. Psychosozial-Verlag (Gießen) 2016. 586 Seiten. ISBN 978-3-8379-2548-7. D: 49,90 EUR, A: 51,30 EUR.
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Thema

Das Thema scheint durch den (Haupt-)Titel „Die therapeutische Beziehung in der psychodynamischen Psychotherapie“ zunächst einmal hinreichend klar umrissen. Psychotherapeut(inn)en, die sich nicht der psychodynamischen Psychotherapie zurechnen, sollten das Buch aber nicht links liegen lassen; der Sache nach könnte der Titel nämlich auch „Über die Bedeutung der psychotherapeutischen Beziehung“ (jenseits jeglicher „Technik“) heißen. Das Buch für irrelevant halten sollten auch nicht die mit Fallarbeit (Social Case Work) befassten Soziale Arbeiter(innen) – und zwar nicht nur die Klinischen Sozialarbeiter(innen) unter ihnen. Für sie könnte man das Buch auch betiteln mit „Über den Kern der Helfenden Beziehung“.

Entstehungshintergrund

Die Idee zum vorliegenden Buch, so ist dem Vorwort zu entnehmen, geht zurück auf Vorträge und Diskussionen in den monatlichen Treffen der psychodynamischen Ausbilder(innen) der Berliner Akademie für Psychotherapie (BAP; www.bap-berlin.de/) und der Psychologischen Hochschule Berlin (PHB; www.psychologische-hochschule.de/); beides sind Gründungen des Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP; https://de.wikipedia.org/wiki/Berufsverband) In die weitere Planung einbezogen wurden „auch Autoren und Forscherinnen von außerhalb, insbesondere von der Internationalen Psychoanalytic University Berlin (IPU [www.ipu-berlin.de/]) und der Ludwig-Maximilian-Universität München (LMU)“ (S. 9). Aus dem von ihr und Wolfgang Mertens geleiteten Münchener Bindungs- und Wirkungsforschungsprojekt berichtet die frühere Projektleiterin Susanne Hörz-Sagstetter, und die IPU ist vertreten durch Mitarbeiter(innen) am Projekt Conversation Analysis of Empathy in Psychotherapy Process Research (Leitung: Michael Buchholz und Horst Kächele).

Eine Buch-Idee braucht Verleger(innen), die sie Wirklichkeit werden lassen. Hans-Jürgen Wirth, Gründer und (Mit-)Verleger des Psychosozial-Verlags, Gießen war hier der Verwirklicher. Und die Lektorin Jana Motzer, auch dies gehört zur Entstehungsgeschichte, hat zum Gelingen dieses Buches beigetragen. Ich betone das an dieser Stelle eigens, weil ich in den letzten Jahren Bücher zu lesen bekam, deren lektorale Bearbeitung in krassem Widerspruch standen zu ihrem vorzüglichen Inhalt.

Herausgeberin und Herausgeber

Günter Gödde, Dr.phil, Dipl,-Psych., ist Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis, Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut sowie Ausbildungsleiter in der Therapeut(inn)enausbildung an der Berliner Akademie für Psychotherapie und der Psychologischen Hochschule Berlin.

Sabine Stehle, Dr.rer.Medic., Dipl.-Psych., ist Psychologische Psychotherapeutin in eigener Praxis, Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin an der Berliner Akademie für Psychotherapie und an der Psychologischen Hochschule Berlin sowie Lehrbeauftragte an der International Psychoanalytic University Berlin. Seit Jahren ist sie auch in der Therapieforschung tätig; derzeit beteiligt an der Studie „Langzeittherapie bei chronischen Depressionen“.

Autor(innen)

Im Buch finden sich Beiträge von insgesamt 39 Autor(inn)en – darunter Herausgeberin und Herausgeber. Ausführliche Angaben zu ihnen finden sich am Ende des Buches und umfassen 13 Seiten; sie alle hier nur dem Namen nach aufzulisten macht wenig Sinn und sie auch nur mit einem Kurzportrait dazustellen, sprengt den Rahmen der Rezension. Vielleicht sind ein paar Angaben zu Ausbildung, Beruf und Geschlecht (solche zum Alter fehlen) informativ: Gut vier von fünf Autor(inn)en sind Psycholog(innen), die Mehrzahl von ihnen ist in einem psychodynamischen Verfahren weitergebildet und hat eine Anerkennung als Psychologische Therapeutin (rund ein Drittel) oder Psychologischer Therapeut (rund zwei Drittel). In dieser Zusammenstellung der Autor(inn)enschaft reflektiert sich natürlich der Umstand, dass wir es hier erstens mit einem Projekt der Psychodynamischen Therapie zu tun haben und zweitens mit einem, das personell eng mit BAP und PHB verbunden ist. Die Autor(innen)skizzierung zeigt: Die deutsch(sprachig)e psychodnamische Therapie präsentiert sich nach außen nicht mehr nur oder vorwiegend in Gestalt des psychoanalytisch weitergebildeten Arztes.

Ergänzend zu dieser allgemeinen Kurzcharakterisierung der Autor(inn)enschaft, scheint es sachlich angemessen, neben dem Herausgeber-Duo einige Autor(inn)en kurz zu präsentieren. Eine solche Auswahl, sie sei hier auf drei Personen begrenzt, ist immer subjektiv und setzt sich der Kritik aus – zumal sich unter den nachfolgend Genannten keine Frau befindet.

Nennen möchte ich an erster Stelle Horst Kächele (https://de.wikipedia.org/wiki/Horst_K%C3%A4chele), den Junior-Autor (neben Hans Thomä) des „Ulmer Lehrbuchs“, des in der Welt meistgelesenen Lehrbuchs der Psychoanalyse aus der Feder deutsch(sprachig)er Autor(inn)en. In der 3., 2006 (bei Springer, Heidelberg) erschienenen Auflage des ersten Bandes („Grundlagen“) heißt es: „Bei uns dürfte sich die relationale, interaktive Einstellung durchaus im Gefolge des Ulmer Lehrbuchs [zuerst erschienen Mitte der 1980er] entwickelt haben.“ (S. 10) Das ist bescheiden ausgedrückt, nicht ohne Stolz vorgebracht – und völlig zu Recht gesagt. Die zentrale These des vorliegenden Buches ist ja: „Die therapeutische Beziehung ist Kernpunkt und Basis, Movens und Agens jeder Veränderung“. (S. 11)

Diese These zu verbreiten ist seit Langem auch das Anliegen von Hans-Jürgen Wirth (https://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_Wirth). Als (Mit-)Verleger des von ihm gegründeten Psychosozial-Verlages und Herausgeber der dort erscheinenden Buchreihe „Bibliothek der Psychoanalyse“ hat er seit Langem Vertreter(inne)n einer Relationalen Psychotherapie (vgl. etwa Sassenfeld, 2015; vgl. die 21236 Rezension) Gehör verschafft sowie den beiden Männern, die am Anfang der Entwicklungslinie beziehungsdynamischer Ansätze stehen, Sándor Ferenczi und Otto Rank durch Ermöglichung einschlägiger Publikationen die Ehre erwiesen.

Aber es ist nicht der Verleger allein, vor dem man den Hut zu ziehen hat, sondern auch der Wissenschaftler. Ich verweise hier zur Illustration nur auf das von ihm verantwortete Heft 97 der Zeitschrift psychosozial mit dem Titel „Das Selbst und der Andere. Die relationale Psychoanalyse in der Diskussion“ (2004), in dem er mit seinem Eröffnungsbeitrag „Zur ‚latenten Anthropologie‘ in der Psychoanalyse und anderen psychotherapeutischen Traditionen“ einen ebenso um- wie weitsichtigen Beitrag zu der auch im vorliegenden Buch zentral verhandelten Frage geliefert hat.

In jenem psychosozial-Heft schrieb an zweiter Stelle Michael Buchholz (https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_B._Buchholz) den Beitrag „Für eine relationale Psychoanalyse: Stephen Mitchell“. Hier entfaltete er, was er schon früher in dem undatierten (wohl schon vor 1997 verfassten) Papier „Neue Verbindungen. Psychoanalytische Ein- und Aussichten“ (online verfügbar unter www.institut-kjf.ch/__/frontend/handler/document.php?id=458) notiert hatte: „Über lange Jahre hinweg wurde, was ein Patient in einer Psychoanalyse mitteilte, als „Material“ bezeichnet; das, was der Analytiker sagte, hieß „Deutung“. Solange diese Unterscheidung operierte, gab es etwas, das als „klassische Analyse“ im Rückblick bezeichnet werden konnte. Folgt man den Veröffentlichungen der letzten Jahre, ist dieses „Lieferantenmodell“ außer Kraft gesetzt.“ (S. 1)

In den letzten Jahren und Jahrzehnten nämlich habe sich in der Psychoanalyse „eine Entwicklung hin zum Paradigma der Interaktion vollzogen. Manche sprechen in Habermas´scher Diktion von Intersubjektivität, andere in Sullivans Tradition von relationalen, dritte sozialwissenschaftlich von interaktionstheoretischen Ansätzen“ (S. 1).

Michael Buchholz ist derzeit der deutschsprachige Analytiker, der Psychotherapeut(inn)en und an Psychotherapie Interessierte weit jenseits der Grenzen von Psychoanalyse und Psychodynamik anspricht. Ich schließe mich den Worten an, die Tom Levold anlässlich des 65. Geburtstages von Michael Buchholz in der Zeitschrift systemmagazin vorgebracht hat: „Ohne Übertreibung lässt sich sagen, dass er schon seit geraumer Zeit einer der bedeutendsten gegenwärtigen klinischen Theoretiker im deutschen Sprachraum ist. Anstatt schulenimmanentes Wissen einzuhegen und zu verteidigen, treibt er im Gegenteil die theoretischen Entwicklungen immer weiter voran, immer neugierig auf das, was außerhalb der Dogmen und Lehrsätze zu finden ist – und mit einer beneidenswerten Gabe, die verschiedensten Konzepte und Modelle ständig neu zu lesen und miteinander in ein fruchtbares Verhältnis zu setzen. Das macht seine Arbeiten, auch wenn sie dem Anschein nach primär an die psychoanalytische Gemeinde adressiert sind, immer auch für alle anderen Psychotherapeuten lesenswert: es gibt jedes Mal etwas zu lernen.“ (http://systemagazin.com/michael-b-buchholz-wird-65/)

Aufbau und Inhalt

Das Buch enthält zwischen einem knappen (Herausgeber-)Vorwort und den Angaben zu Autorinnen und Autoren in fünf Kapiteln 25 Einzelbeiträge. Rechnet man die jedem Kapitel vorangestellten (vom Herausgeber-Duo verfassten?) Einführungen zu den Beiträgen, dieexzellente Zusammenfassungen aller Buchbeiträge enthalten, hinzu, kommt man auf 30 gesonderte Textteile, die bald 600 Seiten füllen. Das setzt jedem Versuch, den Inhalt des Buches im Rahmen einer nicht allzu ausufernden Rezension wiederzugeben, sehr enge Grenzen.

Im Vorwort gibt das Herausgeber-Duo eine knappe Zusammenfassung, der man nach Lektüre des Buches nur zustimmen kann; an einer Stelle füge ich eine [Ergänzung] ein:

Die Beiträge in diesem Buch betrachten, beschreiben und durchleuchten die komplexe Thematik der therapeutischen Beziehung und behandeln folgende Hauptaspekte:

  • die historische Entwicklung und Tragweite des Themas
  • die Weichenstellung der therapeutischen Beziehung zu einem zentralen Therapiefokus
  • basale Aspekte der therapeutischen Beziehung wie Empathie, Verstehen und Macht
  • die mikroanalytische Erforschung von Therapieprozessen
  • wichtige Dimensionen der Therapiebeziehung wie Staunen, Sehnsucht, Achtsamkeit, Embodiment und Musikalität
  • den Anschluss an bedeutende Theoretiker und Forscher auf diesem Gebiet, ausgehend von Freud über Ferenczi [sowie Rank], C.G. Jung, Balint, Winnicot Stephan Mitchell zu Daniel Stern, Peter Fonagy und vielen anderen
  • Erfahrungen in Supervision, Lehrtherapie und psychologischer Beratung sowie in imanigativer und interkultureller Therapie

Bei aller Unterschiedlichkeit der Sichtweisen findet sich ein gemeinsamer Nenner: Die therapeutische Beziehung ist Kernpunkt und Basis, Movens und Agens jeder Veränderung. (S. 10-11)

Kapitel I Die „therapeutische Beziehung“ als maßgeblicher Therapiefaktor enthält vier Beiträge:

  • Die Weichenstellung zur therapeutischen Beziehung als vorrangigem Therapiefokus (Gödde)
  • Intersubjektivität als zentrales Moment der therapeutischen Beziehung (Wirth)
  • Psychoanalyse ist eine Wahrnehmungskunst (Buchholz)
  • Verstehen und Nicht-Verstehen als Element der therapeutischen Beziehung (Storck)

Die beiden ersten Beiträge sind überwiegend historisch orientiert und – falls man Kenntnis der Geschichte als unentbehrlich für das Verstehen der Gegenwart ansieht – Grund-legend. Jedenfalls sind sie eine hervorragende Einführung in die Thematik des Buches, und es ist eine Geschmackssache ob man den ersten Beitrag vor dem zweiten liest oder die umgekehrte Reihenfolge bevorzugt. Die beiden anderen Beiträge sind systematisch orientiert: Im dritten führt Horst Buchholz vor, wie man einige empirische Befunde der modernen Säuglingsforschung nehmen kann, um so bestimmte Aspekte der therapeutischen Beziehung (besser oder überhaupt erst) zu verstehen, und im vierten erhalten wir Einblick in eine vom Autor konzipierte psychoanalytische Hermeneutik.

Fünf Beiträge finden sich in Aus der Forschung: Projekte zur Mikroanalyse der therapeutischen Beziehung, dem 2. Kapitel:

  1. „Manche Sätze meines Therapeuten habe ich heute noch im Kopf“ (Stehle u.a.)
  2. Die therapeutische Beziehung im Kontext von Therapieprozess und Patientenpersönlichkeit (Ehrhardt)
  3. Was trägt zur therapeutischen Beziehung bei? (Hörz-Sagstetter)
  4. Krisen in der therapeutischen Beziehung als Chance (Gumez u.a.)
  5. Architekturen der Empathie. Erste Erfahrungen aus einem konversationsanalytischen Projekt (Buchholz u.a.)

Die Beiträge 1-3 sowie 5 stellen verschiedene Forschungsprojekte dar und berichten einzelne, im Zusammenhang des Buchthemas interessierende Ergebnisse. Der 4. Beitrag referiert empirische und theoretische Beiträge, die anzeigen, dass „Krisen in der therapeutischen Beziehung als Chance“ (so der Titel) gewertet werden können.

Kapitel III Dimensionen der therapeutischen Beziehungenthält ebenfalls fünf Beiträge. Die lassen sich nicht leicht auf einen Nenner (oder „unter einen Hut“) bringen, da sie nach außen nicht einfach abzugrenzen und im Binnenbereich doch recht schwer zu systematisieren sind. Was sie im Inneren zusammenhält: Sie zeugen davon, was in den Blick kommen und an Bedeutung gewinnen kann, wenn Psychodynamiker(innen) den Relational Turn wirklich konsequent (nach)vollziehen. Die einzelnen Beiträge dieses Kapitels tragen die Überschriften:

  1. Gemeinsam staunen – die Beziehungsdimension eins unbequemen Affekts (Watzel)
  2. Vom Sinn der Sehnsucht – gesellschaftliche und therapeutische Aspekte (Schneider)
  3. Achtsamkeit und gleichschwebende Aufmerksamkeit (Will)
  4. Wenn der Körper „spricht“. Der bewegte Körper als neuer Königsweg in der psychodynamischen Psychotherapie (Rau-Luberichs)
  5. Klang und Bewegung in der psychodynamischen Psychotherapie (Dorrer-Karliova)

Gleichfalls fünf Beiträge zu finden sich im vierten Kapitel Anschlüsse – die Einbeziehung unterschiedlicher Perspektiven:

  1. „Ohne Sympathie keine Heilung“. Ästhetische Implikationen in den Schriften Sándor Ferenczis (Pohlmann)
  2. Alchemie und Beziehung. Übertragung und Gegenübertragung in der Analytischen Psychologie (Vogel)
  3. Daniel Sterns Forschung und ihre Bedeutung für die therapeutische Beziehung (Mauritz)
  4. Anerkennung als soziale Praxis (Burghardt & Zirfas)
  5. Die Wirkung von Hierarchie und Macht in der therapeutischen Beziehung (Voigtel)

Dieses Kapitel enthält Beiträge, die aufzeigen, wie und worin die derzeitige Diskussion um die therapeutische Beziehung (in der psychodynamischen Therapie wie in anderen therapeutischen „Schulen“) beeinflusst ist durch „Anderes“ sowie anschlussfähig ist an „Anderes“. Mit „Anderem“ sind in den drei ersten Beiträgen Personen gemeint; Männer, die zugleich Kliniker und Forscher waren: Sándor Ferenczis, C.G. Jung und Daniel Stern. In den beiden letzten Beiträgen ist der Bezugspunkt jeweils eine Sache (oder eine Idee, ein Konzept oder…): Beim vierten Beitrag ist das ein vor allem unter Philosoph(inn)en geführte Diskurs, für den in neuerer Zeit etwa Axel Honneth mit seiner „Philosophie der Anerkennung“ steht, und beim fünften die von vielen wissenschaftlichen Disziplinen befeuerte Diskussion um Macht und Hierarchie.

Mit sechs Beiträgen in Kapitel V. Beziehungserfahrungen in unterschiedlichen Therapiekonstellationen kommt das Buch zu seinem Abschluss. Die professionelle Praxis von Psychotherapeut(inn)en – der psychodynamischen, aber nicht nur deren – erstreckt sich auf eine Vielzahl von Handlungsfeldern mit einer je verschiedenen „typischen“ Klientel, von Fall zu Fall wechselnder Aufgabenstellung sowie jeweils anderen Rahmenbedingungen. Die „Therapiekonstellationen“ sind jeweils andere. Das hat Folgen: „Der Vielfalt dieser Therapiekonstellationen enspricht eine Vielfalt möglicher Erfahrungen in den jeweiligen Therapiebeziehungen.“ (S. 457) Von dieser Vielfalt künden die sechs Beiträge, von denen die beiden letzten der „interkulturellen Therapie“ gewidmet sind:

  1. Die entwicklungssensible Supervision von angehenden Psychotherapeuten – ein interaktioneller Ansatz (Bergner & Kurz)
  2. Ist weniger mehr? – Erfahrungen in der tiefenpsychologisch fundierten Lehrtherapie (Rückert)
  3. Nur für kurze Zeit! – Beziehung in der psychologischen Beratung von Studierenden (Püschel)
  4. Wenn der Therapeut am Boot wackelt. Begegnungen in zwei katathym-imaginativen Psychotherapien (Karminski)
  5. Miteinander spielen: Interkulturelle Perspektiven mit Brasilianern aus der Perspektive Winnicotts (Theiss-Abendroth)
  6. „Für mich gibt es keinen sicheren Raum!“ (Ermann)

Diskussion

Am 26.11.2016 fand in Berlin eine Fortbildungsveranstaltung der BAP und der PHB für Psycholog(inn)en, Psychotherapeut(inn)en und Psychotherapeut(inn)en in Ausbildung unter dem Titel des hier betrachteten Buches und der Leitung des Herausgeber-Duos statt. Der genannte Personenkreis ist sicherlich auch der, an den das Buch adressiert ist. Ans Herz legen Ich möchte ich dessen Lektüre aber auch allen Angehörigen der Sozialen Arbeit, die mit Fallarbeit (Social Case Work) beschäftigt sind, ob sie nun als Klinische Sozialarbeiter(innen) ausgebildet sind oder nicht und ungeachtet irgendwelcher Präferenzen für einen bestimmten „schulischen“ Ansatz. Was hier verhandelt wird geht auch sie an, und das vorliegende Buch bietet einen vertieften Einblick in den Diskurs jener Gruppe von Helfer(inne)n, die sich derzeit und hierzulande am stärksten um das Thema der Beziehung(sgestaltung) zwischen Klient(in) und Berater(in)/Therapeut(in) kümmert. Dass die allgemeine, viele psychosoziale Helfer(innen) betreffende Bedeutung des Themas nicht so recht deutlich ist und wird, hat auch mit manchen engführenden Formulierungen im Buch zu tun.

Nehmen wir etwa den Anfangssatz des ersten Buchbeitrags. Das ist – oder wäre doch – der rechte Ort für eine Eröffnung des Verstehenshorizontes. Dort formuliert Günter Gödde in Die Weichenstellung zur therapeutischen Beziehung als vorrangigem Therapiefokus: „Die Qualität der therapeutischen Beziehung ist von zentraler Bedeutung für den Therapieerfolg – darüber besteht heute unter psychodynamischen Therapeuten ein breiter Konsens.“ (S. 19) Konsens, wie breit auch immer er sein mag, sagt zwar einiges aus über die Dynamik in einer bestimmten Gruppe aus, nichts aber über Wahrheit im Sinne „des Westens“ (Winkler, 2016), auch „gesicherte Erkenntnis“ genannt. Ich kenne beispielsweise – um im Bereich des Therapeutischen zu bleiben – Anhänger der Traditionellen Chinesischen Medizin, unter denen „breiter Konsens“ herrscht, das Horn des Nashorns und fast alles vom Tiger sei ein Heilmittel; solch „breitem Konsens“ fallen hier „nur“ extrem bedrohte Tierarten zum Opfer, anderen „Überzeugungs“-Tätern hingegen auch Menschen. Wenn man es generell für sinnvoll hält und in den heutigen Tagen für besonders notwendig (Schnabel, 2016), zwischen Ideologie und Evidenz zu (unter-)scheiden, warum (bitte) hier nicht der Verweis auf gesicherte Ergebnisse der Therapieforschung? Dann müsste man, was im Falle von „Überzeugungen“ notwendig ist, auch nicht eine bestimmte (Referenz-)Gruppe (Überzeugungs- oder Glaubensgemeinschaft) benennen, sondern könnte den Blick weiten – was für andere, die sich nicht der psychodynamischen Therapie zurechnen (können oder wollen) einladend wirken würde.

Warum also nicht ein (Eröffnungs-)Satz wie etwa: „Die Qualität der therapeutischen Beziehung ist von zentraler Bedeutung für den Therapieerfolg – „mit der stärksten Evidenz für den Therapieerfolg“ (wie das auf S. 144 spät, aber immerhin formuliert wird) –, einvernehmlich festgestellt von Psychotherapieforscher(inne)n unterschiedlicher psychotherapeutischer Grundorientierung.“ Denn das sind die Fakten: Im Jahre 2011 hat die Task Force on Evidence-Based Therapy Relationships (Leitung: John C. Norcross), gebildet von den Sektionen „Klinische Psychologie“ (von der behavioralen Richtung dominiert) und „Psychotherapie“ (dort sammelt sich das nicht-behaviorale Lager) der American Psychological Association als erste zwei ihrer auf umfangreicher Forschungsarbeit basierenden Schlussfolgerungen und Empfehlungen (Norcross, 2011) festgehalten:

  • Die therapeutische Beziehung leistet substantielle und konsistente Beiträge zum Ergebnis einer Psychotherapie – und das unabhängig von einem spezifischen Behandlungsansatz.
  • Die therapeutische Beziehung trägt zum Gelingen (oder Misslingen) einer Therapie in mindestens demselben Maße bei wie eine bestimmte Behandlungsmethode. (Übers. d. Rez.)

Die sechs identifizierbare Beziehungselemente, die mit hoher Sicherheit wirksam sind („demonstrable effective“), sind: (Therapeutische) Allianz in der Individualtherapie mit Erwachsenen, der Therapie mit Jugendlichen und der Familientherapie, Köhäsion in der Gruppentherapie, Empathie (erste klassische „Rogers-Variable“) und das Sammeln von Klient(inn)en-Feedback. Als wahrscheinlich von Bedeutung („probably effective“) sind: positive Wertschätzung (zweite klassische „Rogers-Variable“), Konsens hinsichtlich des Therapieziels und eine gute Arbeitsbeziehung. Möglicherweise bedeutsam („promising but insufficient research to judge“) sind: Kongruenz / Aufrichtigkeit (dritte klassische „Rogers-Variable“), Bindungsstil, Klärung von Erwartungen der Klient(inn)en, Handhabung der Gegenübetragung und Wiederherstellung der therapeutischen Allianz. Es spricht alles dafür, dass diese Ergebnisse nicht nur für das Gebiet der Psychotherapie, sondern auch für die „Helfende Beziehung“ in Gestalt des modernen Social Case Work (diesseits wie jenseits von Ärmelkanal und Atlantik) Geltung haben.

Das zweite, was es einem, der sich nicht zur psychodynamischen Community zählt, ihr aber wohl gesonnen und an ihr interessiert ist, schwer macht, Zugang zu dem Buch zu finden, ist: Dort sind immer wieder „Heiligenlegenden“ zu finden. Nehmen wir zur Illustration die Anfangssätze von Dieter Rau-Luberichs Wenn der Körper „spricht“. Der bewegte Körper als neuer Königsweg in der psychodynamischen Psychotherapie: „In Freuds Schriften finden wir auch heute immer wieder wichtige Anregungen. Er war offen für Neues, offen für noch nicht Gedachtes, offen für Beobachtungen, die (noch) nicht in seine Theorie passten, ja seiner Theorie sogar widerprachen.“ (S. 313) Das ist der Stoff, aus dem (Heiligen-)Legenden geschneidert werden. Die Wahrheit ist im vorliegende Falle doch die, dass es Sigmund Freud an kognitiver und affektiver Offenheit für die von Sándor Ferenczi und Otto Rank begründete beziehungsdynamische Tradition so sehr mangelte, dass er die beiden zu „Abtrünnigen“ erklärte (vgl. Heekerens, 2014a, 2014b, 2014c, 2015).

Der historischen Wahrheit im vorliegenden Punkte weitaus näher kommt Hans-Jürgen Wirth, dessen Eingangssätze aus seinem Buchbeitrag hier referiert seien:

„In der Psychoanalyse existiert seit jeher neben der Freud´schen Traditionslinie mit ihrem „Trieb-Struktur-Modell“, dem Konzept einer autonomen Psyche und ihrem pessimistisch-düsteren Menschenbild eine zweite, von Sándor Ferenczi und Otto Rank begründete Traditionslinie, in der die soziale Verbundenheit des Individuums mit seinen Mitmenschen in den Mittelpunkt der theoretischen und praktischen Überlegungen gestellt wird. Die beiden psychoanalytischen Traditionen haben hinsichtlich ihrer impliziten anthropologischen Grundannahmen…, ihrer entwicklungspsychologischen Theorien, vor allem aber hinsichtlich ihrer Konzepte über die Bedeutung, Struktur und wünschenswerte Gestaltung der psychotherapeutischen Beziehung ganz unterschiedliche, z. T. sogar gegensätzliche Auffassungen entwickelt.

Die Konzepte, die in der klassischen Freud´schen Tradition stehen, kreisen um die Begriffe „Trieb“, „Neutralität“, „Anonymität“ und „Abstinenz“, aber auch „Wiederholungszwang“ und „Negative Therapeutische Reaktion“. Die Konzepte, die in der Tradition von Ferenczi und Rank stehen, drehen sich um Begriffe wie „Empathie“, „intersubjektive Begegnung“, „wechselseitige Anerkennung“, „Authentizität“, „Spontanität“, „Momente der Begegnung“, „Wille des Patienten“, „Gegenseitigkeit“ und „korrigierende emotionale Erfahrung“.

Lange Jahre dominierte die Freud´sche Tradition und drängte die beziehungsdynamischen Ansätze an den Rand oder schloss sie gar aus der psychoanalytischen Community aus…, was zu gravierenden persönlichen Kränkungen, aber auch zu gruppendymischen und institutionellen Verwerfungen in der psychoanalytischen Bewegung und zu den bekannten Spaltungen…führte. Man kann in diesem Zusammenhang sogar von einer Selbsttraumatisierung der Psychoanalyse sprechen… Gleichwohl ist die von Ferenczi und Rank begründete beziehungsdynamische Tradition nicht untergegangen, sondern wurde im angloamerikanischen Raum von Theoretikern fortgesetzt und konzeptionell weiterentwickelt.“ (S. 51-52)

Die von Sándor Ferenczi und Otto Rank begründete beziehungsdynamische Tradition, dies zur notwendigen Ergänzung der vorstehenden Ausführungen, lebte nicht nur in der psychoanalytischen bzw. psychodynamischen Psychotherapie weiter fort. Vielmehr entfaltete sie ihre ersten Blüten ganz woanders und längst vor dem Relational Turn in der psychodynamischer Therapie: ihre Früchte reiften in der humanistisch-experienziellen Psychotherapie, namentlich im Ansatz von Carl Rogers und der Gestalttherapie (Heekerens, 2016a), im Social Case Work (Fallarbeit) der Sozialen Arbeit (Heekerens, 2016b) und in Ansätzen der psychosozialen Arbeit mit (mehrfach) belasteten Familien, wie sie in der Arbeit von Erziehungsberatungsstellen und der Familientherapie (Heekerens, 2016c) entwickelt wurden.

Die Soziale Arbeit weiß wenig um diese Traditionslinie (das gilt selbst für Wendt, 2016). Dennoch: Wer in der Sozialen Arbeit mit Fallarbeit (Social Case Work) beschäftigt ist, wird bei Leküre des Buches fortwährend intuitiv spüren, dass da nicht eine fremde Sache be- und verhandelt wird, sondern die eigene. Aber das würden sie erst bei Lektüre des Buches merken, die sie eventuell gar nicht starten. Deshalb sei das Buch gerade Sozialen Arbeiter(inne)n, die mit (Sozialer) Fallarbeit zu tun haben, von hier aus und vorab zur Lektüre empfohlen sei.

Fazit

Die beiden bedeutsamsten zentralen Befunde der oben referierten Norcross (2011)-Studie sind:

  1. Die therapeutische Beziehung leistet substantielle und konsistente Beiträge zum Ergebnis einer Psychotherapie – und das unabhängig von einem spezifischen Behandlungsansatz.
  2. Die therapeutische Beziehung trägt zum Gelingen (oder Misslingen) einer Therapie in mindestens demselben Maße bei wie eine bestimmte Behandlungsmethode. (Übers. d. Rez.)

Alles spricht dafür, dass diese Ergebnisse nicht nur für das Gebiet der Psychotherapie, sondern auch für die „Helfende Beziehung“ in Gestalt des zeitgenössischen Social Case Work (diesseits wie jenseits von Ärmelkanal und Atlantik) Geltung haben.

Die Soziale Arbeit führt den Diskurs über die Bedeutung der Beziehung(sgestaltung) in einer „Helfenden Beziehung“ auf dem Gebiet der Sozialen Arbeit oder einem Social Case Work bislang nur beiläufig, lediglich hie und da, jedenfalls nicht systematisch und konzentriert. Dies sollte sich – v.a. des Wohls von Klient(inn)en wegen – ändern. Zu solcher Änderung beitragen kann, das vorliegende Buch ins Gespräch zu bringen. Am besten darüber, dass Dozent(inn)en, die praktisch und/oder theoretisch mit Sozialer Fallarbeit befasst sind, das Buch in einzelnen seiner Teile in ihre Lehrveransaltungen einspielen. Dazu sollten sie es sinnvollerweise gelesen haben – in Gänze!

Literatur

  • Heekerens, H.-P. (2014a). Rezension vom 10.09.2014 zu Lieberman, E. J. (2014). Otto Rank. Leben und Werk (2., unveränderte Aufl.). Gießen: Psychosozial-Verlag. socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/16563.php).
  • Heekerens, H.-P. (2014b). Rezension vom 10.09.2014 zu Lieberman, E. J. & Kramer, R. (Hrsg.) (2014). Sigmund Freud und Otto Rank. Ihre Beziehung im Spiegel des Briefwechsels 1906-1925. Gießen: Psychosozial-Verlag. socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/16964.php).
  • Heekerens, H.-P. (2014c). Rezension vom 20.03.2014 zu Ferenczi, S. (2013). Das klinische Tagebuch. Gießen: Psychosozial-Verlag. socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/16363.php).
  • Heekerens, H.-P. (2015). Rezension vom 26.08.2015 zu Haynal, A. (2015). Die Technik-Debatte in der Psychoanalyse. Freud, Ferenczi, Balint. Gießen: Psychosozial-Verlag. socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/19358).
  • Heekerens, H.-P. (2016a). Otto Rank und sein Einfluss auf Sozialarbeit und humanistisch-experienzielle Therapie. In H.-P. Heekerens, Psychotherapie und Soziale Arbeit (S. 13-46). Coburg: ZKS-Verlag. Online verfügbar unter www.zks-verlag.de/katalog [letzter Aufruf am 19.11.2016].
  • Heekerens, H.-P. (2016b). Die Funktionale Schule des Social Case Work – ein Versuch, sie zu Verstehen. In H.-P. Heekerens, Psychotherapie und Soziale Arbeit (S. 46-76). Coburg: ZKS-Verlag. Online verfügbar unter http://www.zks-verlag.de/katalog [letzter Aufruf am 19.11.2016].
  • Heekerens, H.-P. (2016e). Soziale Arbeit und Familientherapie – eine lange gemeinsame Geschichte. In H.-P. Heekerens, Psychotherapie und Soziale Arbeit (S. 77-92). Coburg: ZKS-Verlag. Online verfügbar unter www.zks-verlag.de/katalog [letzter Aufruf am 19.11.2016].
  • Mitchell, S.A. (2003). Bindung und Beziehung. Auf dem Weg zu einer relationalen Psychoanalyse. Gießen: Psychosozial-Verlag.
  • Mitchell, S.A. (2005). Psychoanalyse als Dialog. Einfluss und Autonomie in der analytischen Beziehung. Gießen: Psychosozial-Verlag.
  • Norcross, J.C. (2011). Conclusions and Recommendations of the Interdivisional (APA Divisions 12 & 29) Task Force on Evidence-Based Therapy Relationships. Online verfügbar unter http://societyforpsychotherapy.org/ [letzter Zugriff am 22.11.2016].
  • Sassenfeld, A. (2015). Relationale Psychotherapie. Grundlagen und klinische Prinzipien. Gießen: Psychosozial-Verlag. socialnet Rezensionen (www.socialnet.de/rezensionen/21236.php).
  • Schnabel, U. (2016). Empört euch, Ihr Denker. DIE ZEIT 49/2016 vom 24.11.2016, S. 39.
  • Waldl, R. (2002). Therapeutische Aspekte bei Martin Buber. Unveröff. Dipl.-Arbeit, Universität Wien. Online verfügbar unter www.waldl.com/downloads [letzter Aufruf am 14.11.2016].Winkler, H.A. (2016). Die Geschichte des Westens. Die Zeit der Gegenwart (3., durchgesehene Aufl.). München: Beck (socialnet Rezension: www.socialnet.de/rezensionen/20628.php).

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 06.12.2016 zu: Günter Gödde, Sabine Stehle (Hrsg.): Die therapeutische Beziehung in der psychodynamischen Psychotherapie. Ein Handbuch. Psychosozial-Verlag (Gießen) 2016. ISBN 978-3-8379-2548-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/21944.php, Datum des Zugriffs 18.10.2019.


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