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Liane Schirra-Weirich, Henrik Wiegelmann (Hrsg.): Alter(n) und Teilhabe

Cover Liane Schirra-Weirich, Henrik Wiegelmann (Hrsg.): Alter(n) und Teilhabe. Herausforderung für Individuum und Gesellschaft. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. 302 Seiten. ISBN 978-3-8474-0587-0. D: 28,00 EUR, A: 28,80 EUR, CH: 34,80 sFr.
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Thema

Die Themen Inklusion und Teilhabe haben in der politischen Diskussion und in der Pädagogik seit der Ratifizierung der UN-Behindertenkonvention einen großen Stellenwert. Das Buch steht im Kontext des Forschungsschwerpunktes Teilhabeforschung im Bereich Altern und Teilhabe an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen.

Herausgeberin und Herausgeber

Prof. Dr. Liane Schirra-Weirich ist Professorin für Soziologie an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen und Sprecherin des Kompetenzfelds Altern und Teilhabe.

M.A. Henrik Wiegelmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsschwerpunkt Teilhabeforschung im Kompetenzfeld Alter(n) und Teilhabe.

Aufbau

Das Buch ist in fünf Abschnitte mit insgesamt 15 Beiträgen gegliedert.

Zu Abschnitt I: Gesellschaftliche Voraussetzungen

Der Abschnitt beginnt mit einem Beitrag von Werner Schönig zu Altersarmut. Der Titel „Altersarmut im Rentnerparadies“ ist, gerade in der Schriftenreihe einer christlichen Hochschule, missverständlich. Erlebt etwa ein großer Teil der Rentnerinnen und Rentner das Paradies auf Erden? Auch zwischen den Rentnerinnen und Rentner mit einem Einkommen oberhalb der Grundsicherung gibt es erhebliche Unterschiede. Altern und Klassenlage ( zu Klassen vgl. Bourdieu 1985) oder allgemeiner Altern und soziale Lagerung sind auch dort schon bedeutsame Themen. Prozesse der Exklusion würden sich in diesem „Paradies“ wiederholen. Der Autor beginnt mit einer Skizze der politischen Diskussion, die sich aber in den letzten 3 Jahren geändert hat. Inzwischen ist Alternsarmut und drohende Altersarmut sehr wohl zu einem relevanten Thema geworden. Auf unterschiedliche Aspekte von Armut als Lebenslage wird dann eingegangen. Es folgt dann eine Darstellung von Armut im „dritten Lebensalter“. Gezeigt wird, dass das stark idealisierende Modell zum Altern von Laslet für Arme nicht gilt, was zu Frustration führe. Anschließend geht der Autor kurz auf externe Faktoren in der vorherigen Erwerbsbiographie und detaillierter auf interne Faktoren, vor allem die im deutschen Rentensystem, ein. Gezeigt wird, dass das konservative deutsche Rentensystem bewusst nicht auf Armutsvermeidung angelegt ist. Personen im Niedriglohnsektor oder mit prekärer Beschäftigung würden quasi mit einer Sondersteuer belegt, da sie von den eingezahlten Beiträgen in die Rentenversicherung später nicht profitierten. Anschließend wird auf Studien und Kontexte der Altersarmut eingegangen. Gezeigt wird u.a., dass zwar in Deutschland das Armutsriko der Älteren noch unterdurchschnittlich ist, dass aber das Niveau der Neurenten sinkt. Männer und Frauen in Paarhaushalten haben danach ein geringeres Armutsrisiko [1]. In Zukunft würden, so der Autor, Altersarmut und Alterswohlstand zu einer Polarisierung führen. In Kapitel 4 folgt die Skizzierung einer Typologie von 8 Typen (7 Typen bei extremer Armut), die als Heuristik verstanden wird, anhand der der drei Merkmale Komplexität der Armut, Art der Bewältigung und Netzwerkressourcen.

Anschließend befasst sich Norbert Frieters-Reermann in seinem Beitrag mit organisierten außerfamilialen intergenerationalen Dialog- und Lernprozessen. Die Notwendigkeit dieser Prozesse wird mit dem demographischen Wandel, der Entwicklung der „Weltrisikogesellschaft“ und der Entwicklung von „multi-lokalen Mehrgenerationsfamilien“ begründet. Nach Ansicht des Rezensenten sind hier einige Zweifel angebracht. Die „Weltrisikogesellschaft“ kann auch als globalisiertes spätkapitalistisches System, das, um zu überleben, auf Wirtschaftswachstum angewiesen ist, beschrieben werden,. Dies wird im Text auch ausgedrückt in der Alternative „Klimaschutz oder Kapitalismus“ (s. S. 42). Von den Vorteilen dieses Systems profitieren nicht alle Klassen und Schichten gleichmäßig, einige von ihnen erleben sogar einen sozialen Abstieg und Exklusion. Mitverantwortung setzt aber vorherige Teilhabe voraus. Daher sieht der Rezensent hier auch weniger einen Konflikt zwischen ältere und jüngerer Generation als eine Systemkrise und Legitimationskrise. Es stellt sich die Frage, inwieweit ein Generationenkonflikt aufgrund des demographischen Wandels von interessierten Gruppen in Politik und Wirtschaft herbeigeredet werden soll. Das sozialpolitische Ziel der Agenda 2010 war, einerseits das konservative Rentensystem zu erhalten ( s. auch den Beitrag von Schönig in diesem Band) und andererseits durch Senkung der Lohnkosten und „Aktivierung“ von Arbeitslosen und Älteren den „Standort Deutschland“ zu sichern. Das waren die primären Ziele der Reformen, der „demographische Wandel“ ist eher eine sekundäre Legitimation. Der Autor weist auch darauf hin, dass empirische Untersuchungen die Annahmen von einen Generationskonflikt nicht bestätigen (S 44/45). Was „Generationengerechtigkeit“ ist oder nicht ist, ist nicht objektiv feststellbar, sondern von gruppenspezifischen und individuellen Werturteilen abhängig. Das alles spricht natürlich nicht gegen einen intergenerationelle Dialog. Dafür kann es auch andere Gründe und Motive, zum Beispiel christliche Werte, geben. In Kapitel 2 wird auf die Modelle Generationenkonflikt, Generationengerechtigkeit und Segregation der Generationen eingegangen. In Kapitel 3 werden Konzepte des intergenerationelle Dialogs dargestellt. Der Autor konstatiert im fachlichen Diskurs theoretische Defizite, konzeptuell-didaktische Defizite, diversitätsbezogene Defizite und empirische Defizite. Dann geht er auf unterschiedliche Generationsbegriffe ein. Zum historisch-gesellschaftlichen Generationsbegriff wäre ein Bezug auf Karl Mannheim (1978) sinnvoll, der dem Begriff der Generationslage einführte und theoretisch begründete. Zum intergenerationellen Dialog skizziert er Konzepte des voneinander Lernens, des übereinander Lernens und des miteinander Lernens, wobei diese drei Grundformen in der Praxis nicht eindeutig voneinander trennen ließen. Im Kapitel 5 werden 6 Orientierungen zum intergenerationellen Dialog- und Lernprozesse vorgestellt, die in einem Forschungs- und Entwicklungsprojekt entwickelt wurde. Interessant wäre noch die Frage wie dadurch über die Lernprozesse selbst hinaus die Teilhabe Älterer gestärkt werden könnte.

Aufgrund von Zuwanderung, u.a. aus der Türkei, der ehemaligen UdSSR und Polen, leben in Deutschland eine Vielzahl von Ethnien und Religionen. Darunter sind inzwischen auch viele ältere Menschen, so dass die kulturspezifischen Aspekte von Altern und Teilhabe sowohl an der Herkunftskultur als auch an der gesamten Gesellschaft bedeutsam werden. Mit einer dieser Gruppen befasst sich der Beitrag von Marc Breuer. Er untersucht Orientierungen und Leitlinien zur Pflege in Moschee-Gemeinden. Grundlage sind eine quantitative Telefonbefragung und qualitative Einzelinterviews zu Leitbilder der Pflege auf der Ebene dieser religiösen Gemeinden. Anhand von Interviews wurden drei Leitbilder herausgearbeitet: Familienzentrierte Pflege, bei der der Familie die Aufgabe zufällt; gemeindezentrierte Pflege und kultursensible Pflege. Das Thema kultursensibel Pflege kann zum Beispiel auch für die Palliativmedizin und Palliativpflege bedeutsam werden, nicht nur im Hinblick auf die spirituellen Aspekte der Sterbebegleitung im engeren Sinne (vgl. Lübbe 2014, S. 182 ff.).

Friedrich Dieckmann und Christiane Rohleder behandeln in ihrem Beitrag das alt werden von Menschen mit lebenslanger Behinderung. In Kapitel 2 wird auf die demographische Entwicklung von Menschen mit lebenslanger Behinderung eingegangen. Bei den hier dargestellten statistischen Berechnungen und Vorausschätzungen ist große Skepsis angebracht. Zwischen unterschiedlichen Behinderungen wird wenig differenziert, die Kriterien für die Einordnung sind unterschiedlich und teilweise unklar, die Prognosen sind relativ spekulativ. Schwierig ist auch die Eingrenzung. Handelte es sich in den Untersuchungen wirklich nur um Menschen mit lebenslanger Behinderung oder wurde sie später im Kindes- Jugend- oder Erwachsenenalter erworben? Aber für die psycho-soziale Arbeit ist es auch nicht besonders relevant, ob die Gruppe dieser Klientinnen und Klienten etwas größer oder kleiner sein wird. Wichtiger für diese Arbeit ist Kapitel 3 zu den Besonderheiten des Alterns von Menschen mit lebenslanger Behinderung. Zunächst werden Besonderheiten der Lebenslage skizziert, die sich aus den Biographien vor dem 65. Lebensjahr ergeben. Zum Teil handelt es sich um Folgen von Exklusion, an der sich auch nach der Ratifizierung der UN-Konvention kaum etwas ändert wird. Danach gehen die Autoren auf Veränderungen im Alter ein. Sie folgen dabei dem Konzept der Entwicklungsaufgaben im Alter [2], die auch auf die Situation älterer Menschen mit lebenslanger Behinderung bezogen werden. Deutlich werden einige Probleme der Umsetzung von Selbstbestimmung und Teilhabe bei Älteren mit Behinderungen. Schwerpunkt des Kapitel 4 ist eine qualitative Studie zu Alterswünschen und Alterssorgen von Menschen mit psychischer Behinderung. Zunächst wird kurz auf die Situation psychisch Behinderter im Alter und auf Studien eingegangen. Ein Problem dürfte hier die Abgrenzung sein, da es Mehrfachbehinderungen gibt und die Behandlung durch bestimmte Neuroleptika auch zu neurologischen Erkrankungen und Behinderungen führen kann (s. auch S. 94). Datengrundlage der qualitativen Studien waren Fokusgruppeninterviews. Auf das methodische Vorgehen wird eingegangen. Ein Thema in den Gruppeninterviews war das mögliche Ableben der Eltern und eine mögliche Pflege der Eltern. Deutlich wird das Bedürfnis nach der Unterstützung durch die Eltern und der Wunsch, den Eltern bei Krankheit zu helfen. Hingewiesen wird auch auf die Bedeutung des Ablöseprozesses-Jugendlicher (S.93). Dies könnte ein wichtiges Thema auch für die Genese von Schizophrenie sein ( vgl. Blankenburg 1984, Stierlin 1978, 1980). Befürchtungen zum Alter werden in den Interviews auch im Kontext erlebter Erfahrungen mit Ausgrenzung und entwürdigender Behandlung als psychisch Behinderter gesehen. Befürchtungen von Ausgrenzung durch erwartete Altersarmut werden deutlich. Menschen mit Behinderungen scheinen sich im Hinblick auf ihre Bedürfnisse im Alter weniger von anderen älteren Menschen zu unterscheiden, sie befürchten aber geringere Teilhabechancen.

Zu Abschnitt II: Individuelle Voraussetzungen

Der Abschnitt beginnt mit einem Beitrag von Andrea Schiff zur Bedeutung der Mobilität für die Teilhabe älterer und pflegebedürftiger Menschen. Die Autorin konzentriert sich auf Bewegung und Bewegungsfähigkeit. Zunächst wird auf die Bedeutung dieser Mobilität in der gesamten Biographie und für Prävention Gesundheitsförderung und Teilhabe eingegangen. Das Thema Teilhabe hätte etwas ausführlicher behandelt werden können. Die räumliche und soziale Mobilität könnte man dabei einbeziehen. In Kapitel 5 wird das Thema Mobilitätsförderung für pflegebedürftige Menschen allgemein behandelt. Der Schwerpunkt liegt hier auf Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen, weil vor allem hierzu Studien und Daten vorliegen. Festgestellt wurde u.a. ein wachsender Mobilitätsverlust bei einem Teil ( 40 – 60 %) der Bewohnerinnen und Bewohner. Es wird kurz daraufhin gewiesen, dass die Situation in einem Pflegeheim nicht unabhängigkeitsfördernd ist (S.111). Auf die Bedeutung der „totalen Institution“ ( Goffman 1977) für eine Hospitalisierung könnte man noch ausführlicher eingehen. In Kapitel 6 wird dann auf Angebote für Menschen mit Demenz eingegangen. In Kapitel 7 wird der Expertenstandart zur Erhaltung und Förderung der „Mobilität in der Pflege“, der sich in der Phase der modellhaften Implementierung befindet, behandelt. Ob entsprechende personelle Ressourcen dafür tatsächlich bereitgestellt werden, bleibt abzuwarten. In Ihrem Fazit weist die Autorin u.a. auf erhebliche Forschungslücken zu Menschen mit schweren kognitiven oder körperlichen Einschränkungen hin.

Ivonne Berg und Johannes Jungbauer behandelt in ihrem Beitrag das Thema „Die Bedeutung des Wohnens für die soziale Teilhabe älterer Menschen“. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf behinderte ältere Menschen. Dieser Schwerpunkt ist wichtig, aber auch die Teilhalbe weniger stark behinderter älterer Menschen sollte nicht vernachlässigt werden. Beispiele: Nach dem Tod des Ehepartners kann das Eigenheim oder die Wohnung zu groß und zu teuer werden, der große Garten kann nicht mehr gepflegt werden. Das eigene Auto wurde verkauft, aber bestimmte Orte sind mit öffentlichen Verkehrsmittel schlecht zu erreichen. Kinder ziehen in ein anderes Stadtviertel oder in eine andere Stadt. Durch die Konzentration im Einzelhandel verschwinden Möglichkeiten im Stadtviertel einzukaufen. Nach einer kurzen Skizze zur Bedeutung des Wohnens (Kapitel 2) wird in Kapitel 3 auf die Wohnbedürfnisse älterer Menschen mit „gesundheitlichen Beeinträchtigungen“ eingegangen. Danach werden Möglichkeiten und Grenzen der Schaffung und Gestaltung bedarfsgerechten Wohnraums diskutiert. Das Hilfekonzept „Koordinationsstelle Wohnen inklusiv“ in der Städteregion Aachen wird vorgestellt.

Julia Steinfort- Diedenhofen untersucht in ihrem Beitrag Großelternschaft in multi-lokalen Familienbeziehungen. Hierzu wurde an der Katholischen Hochschule NRW ein Forschungsprojekt durchgeführt. Veränderungen in den Intergenerationsbeziehungen ergeben sich u.a. daraus, dass mehr Menschen als früher älter als 60 Jahre werden, aus der sinkenden Zahl der Geburten ( weniger Geschwister, mehr Ein-Kind-Familien), aus dem Altersabstand zwischen den Generationen (vgl. Glick 1978) und aus der räumlichen Mobilität. Multi-lokale Familienbeziehungen sind in Deutschland nicht neu. Schon vor mehr als 100 Jahren gab es Binnenwanderung und Migration aus Westpolen aus beruflichen Gründen ( z.B. ins Ruhrgebiet, Versetzung von Beamten). Zugenommen haben sicherlich das Ausmaß dieser Wanderungsbewegungen und die Möglichkeiten, in Kontakt zu bleiben (bessere Verkehrsbedingungen, Internet). Die Autorin beginnt mit einer theoretischen Darstellung der Thematik ( Kapitel 1 -4). Von besondere Bedeutung ist für sie die Gestaltung der Großelternschaft als „Identitätsarbeit“. In Kapitel 5 wird das methodische Vorgehen dargestellt. Die Ergebnisse der Studie werden in Kapitel 6 zusammenfassend dargestellt. Deutlich wird die Bedeutung der Großelternschaft für die Identität der Älteren und Probleme der Gestaltung. Das Thema ist sicherlich wichtig für die Teilhabe Älterer am Familienleben und sollte weiter untersucht werden. Interessant könnten dabei auch interkulturelle Aspekte (z.B. Deutschland -Russland oder Türkei-Deutschland) in den intergenerationellen Familienbeziehungen sein.

Zu Abschnitt III – Regionale und Kommunale Voraussetzungen

Dieser Abschnitt beginnt mit einem Beitrag von Henrik Wiegelmann zu Leitbildern der Demenzversorgung in ländlichen Regionen anhand von Experteninterviews. Die „Wirkmächtigkeit“ der Experten-Leitbilder ergebe sich aus dem Einfluss der Experten auf die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen. Nach einer kurzen theoretische Einleitung zu Leitbildern, Altersbildern und ländlichen Regionen wird die Methode skizziert. Die Leitfadeninterviews gliederten sich in sechs Themenbereiche. Die Darstellung der Ergebnisse in diesem Beitrag, die eher als Einstieg in die Analyse ( s. S. 160) zu verstehen ist, bezieht sich auf zwei Fragen. In der ersten Frage wird nach dem Begriff „ländliche Region“ gefragt, in der zweiten nach einer zukunftsfähigen Demenzversorgung. Die Ergebnisse werden jeweils in einer Abbildung mit vier Dimensionen oder Leitbildern systematisiert. Nach dem Eindruck des Rezensenten sind diese Ergebnisse noch sehr allgemein, aber eine differenzierte Analyse wird später wohl noch folgen. So ist zum Beispiel die Forderung nach Teilhabe der Betroffenen weit verbreitet, die zweite Frage ist jedoch, mit welchen Strukturen und Methoden dies realisiert werden kann. Sinnvoll wäre eine Differenzierung nach Stadien der Demenz.

In dem Beitrag von Sabine Schäper und Michael Katzer geht es um inklusive Sozialplanung. Die Sozialplanung wurde lange „eher bilateral zwischen Leistungsanbietern und Trägern ‚verhandelt‘“ (S. 170) Die Einstellung war eher paternalistisch (S. 182). Die Altenhilfe habe sich „zu einem marktförmig agierenden System verändert“ (S. 171). „Die Mechanismen des Pflegemarktes stehen in einem Spannungsverhältnis zu einem kommunikativen Planungsverständnis.“ (S. 171). Als Gegenbewegung sehen die Autoren eine stärker auf Teilhabe ausgerichtete Sozialplanung für die die Autorinnen vor dem Hintergrund von Erfahrungen aus einem Forschungsprojekt, das vom Bundesministerium gefördert wurde, plädieren. Die Erfolgsaussichten dieser Gegenbewegung sieht der Rezensent skeptischer. „Der Worte sind genug gewechselt, Lasst mich auch endlich Taten sehen!“ (Goethe 1977, S. 12). In dem Projekt stellten die Autoren fest, das durch herkömmliche Bürgerbeteiligungsverfahren bestimmte Gruppen weniger erreicht werde. Daher wurden auch aufsuchende Wege der Beteiligung erprobt, unter anderem „stellvertretende Befragungen“. (s. S. 180/181). Da einige Gruppen ( etwa nach einem schweren Schlaganfall) kaum noch gefragt werden können, könnte man auch ein Konzept der „stellvertretenden Deutung“ (Oevermann 1996) berücksichtigen, wenn die Unabhängigkeit der Deutenden gesichert ist.

Der Beitrag von Bianca Rodekohr befasst sich mit dem Einsatz Geographischer Informationssysteme in einer inklusiv ausgerichteten Sozialplanung für das Altern. Dieser Einsatz wurde in dem im vorherigen Beitrag erwähnten Projekt erprobt. Zunächst wird auf Ziele, Verfahren, Anforderungen und Probleme der inklusiven Sozialplanung eingegangen. Ein Problem ist die Zusammenführung von Daten der Lebenshilfe mit überörtlichen Trägern und Altenhilfe. Dies ist in dem Projekt erstmalig gelungen. Eine Differenzierung nach einzelnen Zielgruppen könnte sinnvoll sein. Der Lebensraum für einen Rollstuhlfahrer kann zum Beispiel verschiedene Orte in ganz Dortmund sein, während der Heimbewohner mit schwerer Demenz das Heim kaum verlassen kann. Lebensräume können multi-lokal und international sein. Das Geographische Informationssystem wird am Beispiel von Münster-Hiltrup vorgestellt. Auf Potentiale und Grenzen des Einsatzes wird eingegangen.

Zu Abschnitt IV

Der Abschnitt IV zu Beratungs- und Unterstützungsstrukturen beginnt mit einem Beitrag von Johannes Jungbauer zur sozialen Teilhabe von Schlaganfallbetroffenen und ihren Angehörigen. Auf die Erkrankung und die Phasen der Rehabilitation wird kurz ein gegangen. Schwerpunkt des Beitrags ist dann die Phase E, die ambulante Rehabilitation, wenn der Betroffene wieder zu Hause ist. Eingegangen wird auf die psycho-sozialen Folgen und die Folgen für die soziale Teilhabe. Das Klassifikationssystem der WHO und die Bedeutung der Phase E für die Rehabilitation und soziale Teilhabe wird skizziert. Anschließend gibt der Autor Empfehlungen für die Praxis. Einiges davon wäre auf andere schwer Behinderte übertragbar. Die psycho-soziale Belastung von Angehörigen kann zum Beispiel auch bei ALS-Patienten oder Krebspatienten vergleichbar sein. Die Frage ist dann, in welchen Bereichen eine Spezialisierung auf ein Krankheitsbild sinnvoll ist und in welchen Bereichen der Unterstützungsbedarf sich auch auf Menschen mit schwerer Pflegebedürftigkeit allgemein beziehen könnte. Eine Differenzierung des Unterstützungsbedarf nach sozialer Lage ist sinnvoll.

Liane Schirra-Weirich und Henrik Wiegemann stellen in ihrem Beitrag ihren Ansatz vor, milieuspezifischem Aspekte stärker in das Case-Management für Demenzkranke und ihre Angehörigen einzubeziehen. In der Forschung ist der Ansatz, fallübergreifende soziale Aspekte in die Fallanalyse einzubeziehen, nicht neu. Für die Methodik des Case-Management könnte es jedoch sinnvoll sein, diese sozialen Aspekte stärker zu beachten. Das soziale Milieu wird von den Autoren als Rahmenkategorie für eine zu entwickelnde Typologie verstanden. ( S. 228) Unter Milieus können zum einen kleine Einheiten habituell handelnder Individuen, zum Beispiel Familien, verstanden werden (vgl. z.B. Hildenbrand u.a. 1984). Zum anderen sind damit Gruppen von Personen mit ähnlicher sozialer Lagerung gemeint, die sich nicht alle persönlich kennen müssen ( vgl. z. B. Vester u.a. 2001) In dem Beitrag wird von dem zweiten Begriff ausgegangen, der auch in der Zielgruppenbildung der Marktforschung verwendet wird. Der Vorschlag ist sinnvoll, erforderlich wäre aber eine aufwendige Rekonstruktion sozialer Milieus in einer Region unter Berücksichtigung kultureller Besonderheiten.

Die Palliativmedizin und die Hospizarbeit haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen (vgl. Borasio 2013 (vgl. die Rezension), Borasio 2014 (vgl. die Rezension) Lübbe 2014 (vgl. die Rezension) und Student, Mühlum, Student (vgl. die Rezension), Gottschling 2016) Dabei geht es auch um Selbstbestimmung (Borasio 2014) und Teilhabe sowohl an der Therapie (Ziele und Mittel) [3] als auch am sozialen Leben. Die Mitbestimmung des Patienten an seiner Therapie wird u.a. im Patientenverfügungsgesetz geregelt. Organisationen, die für sterbende Patientinnen und Patienten bedeutsam sind, sind: Krankenkassen, Pflegeheime (vgl. Winter 2008),Palliativstationen in den Krankenhäusern, ambulante Palliativdienste, Vereine für ambulanter Sterbebegleitung und stationäre Hospize. Ulrike Kuhn diskutiert in ihrem Beitrag die Möglichkeiten und Grenzen des Case-Management in der Hospiz- und Palliativversorgung. Das Konzept des Case-Management wird mit Bezug auf palliativmedizinische Kontexte skizziert. Ein Pilotprojekt zur Implementierung des Case-Managements am Palliativzentrum der Universität Köln und ein weiteres Forschungsprojekt hierzu wird dargestellt. Im Kapitel 4 diskutiert die Autorin Möglichkeit und Grenzen des Konzeptes im Bereich Palliativ-Care. Der Rezensent ist zum case-management etwas skeptischer als die Autorin. Aus der Sicht der Patienten und Angehörigen handelt es sich auch, aber nicht nur, und häufig nicht einmal primär, um ein Steuerungsproblem. Wichtige Probleme der Betroffenen (körperlich, sozial, psychisch, spirituell) und ihrer Angehörigen lassen sich kaum managen. Die Frage ist auch, welche Institutionen (Regierungen, Krankenkassen, Krankenhäuser, Pflegeheime etc.) in unserem Gesundheitssystem an der Steuerung von Krankheitsverläufen von Palliativpatientinnen und Patienten mitwirken (vgl. Borasio 2014, 161 ff.) und wie sie gesteuert werden könnten.

Zu Abschnitt V

In den zwei Beiträgen in diesem Abschnitt geht es um Angehörige von Pflegebedürftigen. Dabei handelt es sich häufig um die Ehepartner oder um Töchter bzw. Schwiegertöchter (vgl. Maly 2001). Die Familiengeschichte mit ihren Beziehungsmodi zwischen Eltern, Kindern (vgl. Stierlin, 1978, 1980) und Geschwistern dürfte dabei bedeutsam sein.

Der Beitrag von Renate Zwicker-Pelzer befasst sich mit der Zusammenarbeit von Professionellen und Angehörigen in der Pflege im stationären und im ambulanten Kontext. In Kapitel 2 wird die Familienzentrierung kurz skizziert und das „Calgary-Familien-Assessment-Modell“ als strukturiertes Interventionskonzept vorgestellt. Eingegangen wird u.a. auf Veränderungen von „Rollen“ des Pflegens und Versorgens bei Pflegebedürftigkeit Älterer und auf Bindungsmuster. In Kapitel 3 bis 6 wird auf Sorge als Begriff, auf den Zusammenhang von Sorge und Sinngebung, die sorgende Haltung und Aufgaben des fürsorglichen Handelns von Angehörigen eingegangen. Das emotionale Erleben und familiendynamische Faktoren nach Hantel-Quitmann werden danach in Kapitel 6 und 7 behandelt. Ein familiendynamisch gut begleiteter Prozess biete gute Chancen für alle Beteiligten. Danach geht es um den Umgang mit Schwäche, dem Annehmen-Können von Hilfe und dem Umgang mit Abhängigkeit. Auf der Grundlage ihrer Erfahrungen in systemischen Fallkonferenzen skizziert die Autorin 4 personale Typen. Die hier aufgezeichnete Perspektive ist sicherlich wichtig, selbst dann wenn, z.B. in der Palliativpflege, eine längere familiendynamische Begleitung nicht immer möglich ist ( oder auch die spätere Trauerarbeit mit einbezieht).

Im letzten Beitrag diskutiert Liane Schirra-Weirich die familiäre Versorgung aus der Perspektive der Teilhabeforschung. Hintergrund ist der Fokus Altern. Sie skizziert kurz die Teilhabeforschung zum Fokus Altern. Neben der Erforschung von Tatbeständen und Teilhabechancen geht es dabei auch um die zukünftige Gestaltung von Unterstützungssystemen. Zur strukturellen Perspektive stützt sich die Autorin auf die Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Bundesamtes. Hier ist der Rezensent ziemlich skeptisch. Niemand kann seriös das generative Verhalten der Bevölkerung und die Zuwanderung in Deutschland im Jahre 2040 voraussagen. Die wirtschaftliche Entwicklung, die Arbeitslosenrate (Ärmere sterben im Durchschnitt früher). und die Entwicklung des Gesundheitssystems beeinflussen auch das durchschnittliche Lebensalter. Diese Entwicklungen zwischen 2016 und 2060 sind nicht vorhersehbar. Dennoch sind die Trends, die die Autorin skizziert plausibel und bereits in den nächsten zehn Jahren zu erwarten. Hierzu gehört die mögliche Verringerung familiärer Versorgungsleistungen in der Zukunft (S.294) [4] Bei der subjektiven Perspektive unterscheidet sie zwischen intragenerationellen und Intergenerationellen familialen Unterstützungen Der Beitrag schließt mit Fragen an Forschung und Politik.

Diskussion und Fazit

Der Band enthält interessante Beiträge, die wichtige Anregungen und Anstöße zu einem wichtigen Thema geben. Wenn man die Aufgabe der Inklusion und Teilhabe wirklich ernst nimmt, kann man sich nicht nur auf die Zielgruppe Personen mit lebenslanger Behinderung beziehen. Ältere könne auch nicht auf ihre (mögliche )Behinderung reduziert werden. Daher ist das Thema Altern und Teilhabe auch unabhängig von schwerwiegenden Behinderungen wichtig. Hier muss man jedoch erhebliche Lücken in diesem Band und weiteren Forschungsbedarf feststellen. In vielen Beiträgen geht es eher um das Thema Altern mit Behinderungen (ob nun lebenslang oder im Alter erworben) und Teilhabe. Auch unter den Älteren in der erwerbsarbeitsfreien Lebensphase ohne gravierende Behinderungen gibt es Gruppen mit einem Teilhabeproblem. Hierzu können Menschen im Übergang in den Ruhestand in einer Arbeitsgesellschaft, Altenheimbewohner, Witwen und arme Ältere gehören. Auch wäre in einigen Beiträgen ein noch stärkerer Bezug zum Thema Teilhabe sinnvoll gewesen. Manchmal ist dieser Bezug relativ schwach. Diskutieren kann man auch die Thematik Teilhabe und Inklusion. Reicht ein bisschen Teilhabe aus, oder ist mit Inklusion oder „gleichberechtigter Teilhabe“ (S. 291) mehr gemeint? Inklusion würde zu mehr Gleichheit und Nivellierung von Einkommensunterschieden trotz Unterschiede in der beruflicher Leistung in der Erwerbsphase in der Gesellschaft führen und damit im Kontrast stehen zu Ungleichheit im Spätkapitalismus durch Ökonomisierung vieler Lebensbereiche und zum Konkurrenz- und Leistungsdenken.

Literatur

  • Blankenburg (1984) Schizophrene Psychosen in der Adoleszenz. Bull. Inst.Med.Kumamoto Universität 48: 33 – 54
  • Borasio, G. D. (2013), Über das Sterben, München, Deutscher Taschenbuchverlag
  • Borasio, G. D. (2014) selbst bestimmt sterben. Was es bedeutet, was uns daran hindert. Wie wir es erreichen können, München, Verlag C.H.Beck.
  • Bourdieu, Pierre (1985), Sozialer Raum und Klassen. Zwei Vorlesungen, Frankfurt am Main: Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft.
  • Glick, Paul C. (1978) Neue Entwicklungen im Lebenszyklus der Familie, in: Kohli, M. (Hrsg.). Soziologie des Lebenslaufs, Frankfurt am Main, S.140 – 153
  • Goethe, Johann Wolfgang (1977) Faust, München Dtv. Vorspiel auf dem Theater
  • Goffman, E. (1977). Asyle. Über die Situation psychiatrischer Patienten und anderer Insassen. Frankfurt am Main: Edition Suhrkamp.
  • Gottschling, Sven mit Amend, Lars (2016) Leben bis Zuletzt, Frankfurt am Main: Fischer
  • Hildenbrand, Bruno; Müller, Hermann; Beyer, Barbara,;Klein, Daniela (1984) Biographiestudien im Rahmen von Milieustudien, in Kohli, Martin; Robert, Günther (Hrsg.), Biographie und Soziale Wirklichkeit, Stuttgart: Metzler, S 29 -52
  • Lübbe, A. S., (2014), Für ein gutes Ende. Von der Kunst, Menschen in ihrem Sterben zu begleiten, München: Heyne
  • Maly, Nicole (2001): Töchter, die Ihre Mütter pflegen. Eine Analyse ihrer Lebenssituation. Münster: Lit-Verlag.
  • Mannheim, K. (1978). Das Problem der Generationen, In Kohli, M. (Hrsg.). Soziologie des Lebenslaufs, Frankfurt am Main. S. 38 – 53
  • Radebold, Hartmut; Radebold, Hildegard (2015) Zufrieden älterwerden. Entwicklungsaufgaben für das Alter, Giessen Rezension
  • Stierlin, H. (1978) Delegation und Familie, Frankfurt am Main: Suhrkamp
  • Stierlin, H. (1980) Eltern und Kinder – Das Drama von Trennung und Versöhnung im Jugendalter. Frankfurt am Main
  • Student, J. C.; Mühlum, Albert; Student, Ute (2007) Soziale Arbeit in Hospiz und Palliative Care, München und Basel Reinhardt UTB
  • Vester, Michael; Oertzen, Peter von; Geiling, Heiko; Hermann, Thomas und Müller Dagmar (2001), Soziale Milieus im gesellschaftlichen Strukturwandel, Frankfurt am Main: Suhrkamp
  • Winter, M. H. (2008): Pflegeheime auf dem Weg zu Institutionen des Sterbens. In: GGW 8, 2008, S. 15-22.

[1] Von Bedeutung dürfte auch der Familienstand während der Erwerbsphase sein. Zum Beispiel wirkt sich eine Scheidung nach langer Ehe aus. Der Besserverdienende, meist ist es der Mann, ist schlechter gestellt als ein Lediger, die Wenigerverdienden etwas besser als eine Ledige mit ähnlicher Erwerbsbiographie. Altersarmut durch Scheidung dürfte nicht selten sein.

[2] Vgl. hierzu auch Radebold und Radebold (2015)

[3] Von Teilhabe kann man sprechen, weil der Patient keine Therapie durchsetzen kann, die nach Ansicht des Arztes nicht medizinisch indiziert ist oder wenn es keine Kostenzusage von der Krankenkasse gibt. Er kann jedoch jede therapeutische Maßnahme ablehnen.

[4] Die Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre könnte dies sogar noch verschärfen. Bei einem Altersabstand von mehr als 30 Jahren zwischen den Generationen werden viele Frauen zwischen 50 und 60 Jahren mit der Pflegebedürftigkeit eines Elternteils konfrontiert sein. Eine Frau in diesem Alter dürfte sich überlegen, ob sie einfach 3 Jahre aus dem Erwerbsleben ausscheiden kann. Eine Rückkehr danach in vergleichbarer Stellung und gleichem Gehalt ist nicht garantiert. Dadurch verschärft sich der Zwang, einer Erwerbstätigkeit auch über 50 Jahre nachzugehen


Rezensent
Dr. Hermann Müller
Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Homepage HermannMuellerHildesheim.de
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Zitiervorschlag
Hermann Müller. Rezension vom 07.12.2016 zu: Liane Schirra-Weirich, Henrik Wiegelmann (Hrsg.): Alter(n) und Teilhabe. Herausforderung für Individuum und Gesellschaft. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. ISBN 978-3-8474-0587-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22007.php, Datum des Zugriffs 22.10.2019.


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