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Martin Wazlawik, Stefan Freck (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutzbedürftigen

Cover Martin Wazlawik, Stefan Freck (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutzbedürftigen. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. 221 Seiten. ISBN 978-3-658-13766-3. D: 39,99 EUR, A: 41,11 EUR, CH: 42,50 sFr.
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Thema

Seit dem öffentlichen Bekanntwerden von Fällen sexualisierter Gewalt in Einrichtungen des Erziehungs-, Bildungs- und Sozialwesens im Jahr 2010 ist die öffentliche Aufmerksamkeit für die bis dahin weitgehend verborgenen Vorgänge in kirchlichen und pädagogischen Einrichtungen gewachsen. Lange Zeit waren die Hinweise auf systematische Übergriffe von der Öffentlichkeit, den Medien, der Politik und insbesondere auch von den Sozialwissenschaften ignoriert worden. Durch die Frauenbewegung wurde seit Mitte der 1970er Jahre „Gewalt an Frauen“ auch in Deutschland zum öffentlichen und politischen Thema (vgl. Brownmiller 1978). Hinzu kam seit Mitte der 1980er Jahre das Thema sexualisierte Gewalt an Mädchen (Kavemann u.a. 1984).

Der Blick auf Missbrauch in professionellen Kontexten schloss sich an. So wurde zum ersten Mal Mitte der 1980er Jahre über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz berichtet (damals bereits erstaunlich die Geschlechterverteilung bei den Opfern mit circa 80 Prozent Frauen und 20 Prozent Männern; vgl. Tschan 2001). Missbrauch in therapeutischen Beziehungen kam Mitte der 90er Jahre ans Licht (Becker-­Fischer u.a. 1997). In dieser Zeit wurden sexualisierte Widerfahrnisse gegen Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung ebenfalls aufgegriffen (Krieger, Fath 1995).

Seit Anfang der 1990er Jahre wird sexualisierte Gewalt an Jungen zum ersten Mal zum Thema (Bange 1992, Glôer u.a. 1990). Zemp und Pircher veröffentlichten ihre beiden behindertenbezogenen geschlechtssensiblen Projektberichte: „‚Weil das alles weh tut mit Gewalt‘ – Sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen mit Behinderung.“ (1996) und zusammen mit Schoibl über „Sexualisierte Gewalt im behinderten Alltag. Jungen und Männer mit Behinderung als Opfer und Täter“ (1997). In der Pilotstudie „Gewalt gegen Männer“ (2004) wurden zahlreiche Belege für Übergriffe gegen Männer in verschiedenen Gewaltfeldern u.a. auch in Einrichtungen des Gesundheitswesens belegt. Dabei wurden auch Gewaltwiderfahrnisse durch Professionelle und das Nichterkennen von widerfahrener Gewalt durch Professionelle des Gesundheitswesens aufgegriffen.

Der vorliegende Sammelband beansprucht einen bis in die Gegenwart vernachlässigten – durch die jüngeren Vorfälle sexualisierter Gewalt in Abhängigkeitsverhältnissen in „große(r) und sicherlich auch überfällige(r) Intensität“ geführten – Diskurs zu systematisieren und zu reflektieren: die sexualisierte Gewaltausübung an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen wie ältere, behinderte und kranke Menschen. Die Aufmerksamkeit dafür soll verstärkt, Ideen und Reflexionen gebündelt und weitergehende Überlegungen verwiesen werden. Wobei die Herausgeber insbesondere betonen, dass die Notwendigkeit bestünde, „nach ‚blinden Flecken‘ Ausschau zu halten“ (1).

Herausgeber

Stefan Freck ist Referent für die Prävention sexualisierter Gewalt an schutz- oder hilfebedürftigen Menschen in der Koordinationsstelle Prävention im Erzbistum Köln.

Martin Wazlawik ist Juniorprofessor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Pädagogische Professionalität gegen sexuelle Gewalt – Prävention, Kooperation, Intervention“ am Institut für Erziehungswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Entstehungshintergrund

Die Idee zu diesem Band geht auf ein Praxisentwicklungsprojekt zurück, „in dem Einrichtungen der katholischen Alten-, Kranken- und Behindertenhilfe sich mit Fragen der Prävention von sexualisierter Gewalt an erwachsenen Hilfe- und Schutzbedürftigen auseinandergesetzt haben“ (S. 2). Hinterfragt werden soll „ob die besonderen Vulnerabiliätsmerkmale von erwachsenen Menschen gegenüber sexualisierter Gewalt, wie sie etwa durch körperliche oder geistige Behinderungen, akute oder chronische Krankheit oder altersbedingte Beeinträchtigung bedingt sind, in gleicher Weise anerkannt werden“ (1).

Aufbau und Inhalt

Nach einer Einleitung finden sich Aufsätze zu folgenden Themen:

Kapitel 1: Wissenschaftliche Bezugspunkte

  • In dem Artikel von Barbara Ortland „Sexuelle Selbstbestimmung im Spannungsfeld innerer und äußerer Möglichkeitsräume“ wird auf die Dialektik der beeinträchtigenden Wirkung innerer und äußerer Möglichkeitsräume hinsichtlich sexueller Selbstbestimmung eingegangen. Insbesondere auf allen institutionellen Ebenen wird ein erheblicher Veränderungsbedarf konstatiert, „sodass die Männer und Frauen mit Beeinträchtigungen auf diesem Erfahrungsweg mehr Möglichkeiten haben, innere Möglichkeitsräume zu erkennen und zu erleben.“ (19).
  • Der Beitrag von Thorsten Möller und Martin Wazlawik „Sich nicht beobachten heißt sich nicht verändern. Organisationale Veränderungsoptionen aus systemtheoretischer Perspektive“ betrachtet organisationale Veränderungen aus systemtheoretischer Perspektive. Von besonderer Bedeutung sei für das Gelingen von Veränderungen Führung.
  • Der Text von Petra Ladenburger und Martina Lösch „Sexualisierte Gewalt in Einrichtungen der Erwachsenenhilfe – Rechtliche Erwägungen“ untersucht unter einer juristischen Perspektive insbesondere das Selbstbestimmungsrecht der Schutzbedürftigen.
  • Rolf Dieter Hirsch betrachtet in einem Überblicksartikel „Gewalt in Einrichtungen der Altenhilfe“ Gewalthandlungen als ein personales und ebenso gesellschaftspolitisches Problem. Sexualisierte Gewalt wird als ein Teilbereich betrachtet. Die daraus sich ergebenen Herausforderungen für die Beschäftigten werden reflektiert.

Kapitel 2: Perspektiven der Praxis in der Alten-, Kranken- und Behindertenhilfe

  • Caroline Bohn betont in ihrem Beitrag „Dimensionen von Macht und Beschämung in der stationären Altenpflege“ die erforderliche Reflexion des pflegerischen Handelns. Erkenntnisse über Macht und Scham helfen das eigene machtvolle Handeln im Kontext der Pflege auszubilden.
  • Der Beitrag von Kathrin Römisch „Sexualisierte Gewalt in Institutionen der Behindertenhilfe“ weist auf die Verpflichtung der Einrichtungen der Behindertenhilfe für den Schutz und das Wohlergehen von Menschen mit kognitiven, physischen und psychischen Beeinträchtigungen hin. Insbesondere die sexuelle Selbstbestimmung stellt eine große Herausforderung dar, denn Institutionen sind „Hochrisikobereiche sexualisierter Gewalt“.
  • Der Text von Andrea Rose „Sexualisierte Gewalt in der Alten- und Krankenhilfe. Blick auf institutionelle Risiken und Abbilder von Realitäten der Krankenhäuser“ betont das grundsätzliche Risiko für grenzverletzendes Verhalten im beruflichen Kontext eines Krankenhauses. Sie plädiert für eine „Kultur des Hinsehens“, wobei die „Verbindung von organisationaler und professioneller Verantwortung“ wichtig ist.
  • Der Artikel von Peter-Felix Ruelius „Vertrauen und Sicherheit. Ethische Orientierungen im Hintergrund der Prävention von sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit erwachsenen Schutzbedürftigen im Krankenhaus“ nimmt die vorherige Perspektive auf und ergänzt sie um eine ethische Sichtweise. Er plädiert für eine „werteorientierte Unternehmenskultur“, die institutionelle Schutzkonzepte entwickelt und implementiert.

Kapitel 3: Prävention von und Beratung bei sexualisierter Gewalt in der Arbeit mit erwachsenen Schutzbedürftigen

  • Der Text von Andreas Zimmer „Achtsamkeit in Institutionen mit macht-asymetrischen Beziehungsverhältnisssen. Über die Notwendigkeit von Prävention sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der kirchlichen Erwachsenenhilfe“ betont die Notwendigkeit, alle schutzbedürftigen Menschen in den Blick zu nehmen (und nicht nur Kinder und Jugendliche). Den Präventionsauftrag kirchlicher Einrichtungen interpretiert er „als Heilung zugefügter Wunden und Aufarbeitung sexualisierter Gewalt“.
  • Stefan Freck geht in seinem Beitrag „Institutionelle Schutzkonzepte als Strukturmodell zum Schutz von sexualisierter Gewalt in Einrichtungen der Erwachsenenhilfe“ auf die Entwicklung und Implementierung eines institutionellen Schutzkonzeptes ein, was das Ergebnis eines organisationalen Entwicklungsprozesses ist.
  • In ihrem abschließenden Beitrag verfolgt Ulla Stollenwerk „Und jetzt? Beratung in irritierten System nach Vorwürfen von sexueller Gewalt – ein Erfahrungsbericht“ die Frage, wie „irritiertes System den Vorwürfen von sexueller Gewalt begegnen kann“, nachdem die Sicherheit der Schutzbefohlenen objektiv und subjektiv bedroht ist. „Um eine solche Ohnmacht zu bewältigen und die Institution neu ordnen zu können, benötigt ein irritiertes System Unterstützung von außen.“

Diskussion

Der Titel der vorliegenden Veröffentlichung sprang den Rezensenten beim ersten Gewahrwerden regelrecht an: Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen. In ihm lief folgende Assoziationskette ab: Die wissenschaftliche Erforschung und Aufarbeitung der sexualisierten Gewalt gegen Jungen, männliche Jugendliche und Erwachsene kommt kaum oder nur sehr zäh voran. Der Rezensent dachte, endlich werden nun auch die gegen Jungen und Männer durch Geschlechterklischees jahrzehntelang verdeckten sexualisierten Übergriffe zum wissenschaftlich systematisierten Thema. Die Hoffnung war, der über dem Thema liegende gesellschaftlich-kulturelle Schleier wird durch die Veröffentlichung aufgedeckt. Ein ausführlicher Blick in das Buch führte rasch zur Ernüchterung.

Aus der Lektüre des Bandes ergeben sich – unter einer männlichkeitssensiblen Perspektive – einige kritische Anmerkungen:

Die vorliegende – aus einem professionellen katholischen Kontext heraus entstandene Veröffentlichung – betreibt eine sozialarbeiterische und anscheinend berufspolitisch motivierte Engführung eines erheblichen sozial-politischen Problemfeldes. Die katholische Kirche und die ihr angeschlossenen Institutionen ist eine der weltweit größten religiösen Organisationen. Sie sind nicht nur ein Ort des Seelenheils und der Wohlfahrt, sondern auch eine der größten bestehenden Täterorganisation. Die Funktionsweise des zugrundeliegenden bevormundenden Systems beruht auf der Basis der Autoritätsgebundenheit ihrer Mitglieder. Dieses System lebt von Lüge, Heuchelei und Unaufrichtigkeit. Überhöht durch die christliche Opferideologie wird eine Erlösung von körperlicher Pein zugunsten des Geistes propagiert. Diese Doppelbödigkeit bereitet die Grundlage für eine Realitätsverleugnung, die eine lange Tradition hat, beispielsweise in der Haltung zu Geschiedenen, zu unehelichen Kindern, im Umgang mit Kindern von Priestern, in der Haltung zur Empfängnisverhütung und zur gleichgeschlechtlichen Liebe. Die Äußerungen der nationalen Bischofskonferenz, wonach die katholische Kirche mit der Missbrauchskrise vorbildlich umgehe (Brüntrup u.a. 2013, 84), sind ein Beleg der Krise ihrer Selbstwahrnehmung und der Nicht-Wahrnehmung von männlichen Betroffenen und Akteuren. In den vorliegenden Beiträgen lassen sich weder Ansatzpunkte einer kirchenmachtkritischen Perspektive noch einer geschlechtersensiblen und männlichkeitskritischen Perspektive auf die Übergriffe finden. Das in einem Beitrag angeführte Zitat von Papst Franziskus, der den Auftrag kirchlicher Einrichtungen und Dienste aus dem Vergleich von der Kirche als Feldlazarett bestimmt („… dass das, was die Kirche heute braucht, die Fähigkeit ist, Wunden zu heilen und die Herzen der Menschen zu wärmen“, 171) klingt wie eine Persiflage auf die Opfer. „Kirchliche Prävention“ ohne (selbst-)kritische Reflexion der Identifikation mit dem geschlechtsbezogenen Kirchenmachtsystem ist ein Placebo. Kirchliche Einrichtungen sind keine „normalen Organisationen“, sondern durch den hohen ethisch-moralischen Anspruch in einer besonderen Lage. Sie erfordern eine besondere Betrachtung, bei der eine weichspülende Systemtheorie nicht auszureichen scheint.

Aus der Perspektive einer Sensibilisierung für die Verdeckung der männlichen Verletzungsoffenheit ergeben sich noch weitere Kritikpunkte:

  • Was sich schon am Runden Tisch zum sexuellen Missbrauch und dem daraus sich entwickelnden Ansatz für Forschungs- und Präventionsprojekte abzeichnete, wiederholt sich auch in der vorliegenden Veröffentlichung: Die Vernachlässigung der geschlechtsspezifischen Voraussetzungen, Wirkungen und Folgen von Geschlechterkonstruktionen im Feld der sexualisierten Gewalt.
  • Im kirchlichen Bereich konnten über lange Zeiträume und können vielleicht noch immer zahlreiche überwiegend männliche Täter sich tummeln. Die überwiegende Zahl der Opfer sind zudem ebenfalls männlich. Welche Männlichkeitskonzepte entfalten im kirchlichen Bereich wie ihre Wirkung? In der wissenschaftlichen Aufarbeitung der Vorfälle und der Entwicklung von Präventionskonzepten bleibt dieser geschlechtsreflektierende Bezug ausgeklammert (exemplarisch hierfür scheint der vorliegenden Band zu sein).
  • Neben dem fehlenden Blick auf männliche Täterschaft im kirchlichen Kontext, fehlt eine geschlechtersensible Erkenntnisperspektive zugunsten der Stärkung der bislang gesellschaftlich weitgehend verborgen bleibenden Perspektiven auf männliche Opfer und auf weibliche Täterinnen (auch im kirchlichen Bereich!). Die nicht eingelöste Gender-Mainstreaming-Perspektive und die systemtheoretisch unterfütterte Geschlechtsvergessenheit führen direkt zum Klischee, dass „erwachsene Schutz- und Hilfebedürftige“ ältere, behinderte und kranke Menschen seien. Was ist jedoch mit den nicht-älteren, nicht-behinderten und nicht-kranken Menschen, sprich Männern? Sind sie nicht schutz- und hilfebedürftig? In der Folge reproduziert die Formulierung des Titels „Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen“ gängige (implizite) Geschlechterklischees.

Fazit

Die vorliegende, aus einem Praxisforschungsprojekt in katholischen Einrichtungen entstandene Textsammlung greift ein wichtiges Anliegen – die Sensibilisierung für sexualisierte Übergriffe in Institutionen der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe – auf. Die Aufmerksamkeit für sexualisierte Gewaltausübung an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen wie ältere, behinderte und kranke Menschen soll verstärkt, Ideen und Reflexionen gebündelt und weitergehende Überlegungen angestellt werden. Wobei die Herausgeber betonen, dass die Notwendigkeit bestünde, „nach ‚blinden Flecken‘ Ausschau zu halten“ (1).

Das Feld ist wissenschaftlich bislang wenig entwickelt. Die Realisierung des Projekts bleibt deutlich hinter seinem eigenen Anspruch: Bereits in der Titelfindung „Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutz- und Hilfebedürftigen“ aber auch in den verschiedensten Beiträgen des Werkes reproduzieren sich gängige (implizite) Geschlechterklischees, indem männliche Schutz- und Hilfsbedürftigkeit verdeckt bleiben. Überwiegend dominiert eine geschlechtsvergessene Perspektive („Menschen“) auf die sozialen Verhältnisse, an der auch die zwei oder dreimalige Erwähnung von „Männern und Frauen“ nichts ändert. Ohne geschlechter- und (kirchen-)machtkritische Perspektive auf die Art und Weise, wie das soziale Problemfeld konstruiert ist, bleibt seine Tiefendimension verschenkt. Eine „Kultur des Hinschauens“ als wirksame Prävention lässt sich heutzutage ohne Sensibilität für Geschlechterverhältnisse und eine kritische Perspektive auf Männlichkeiten und damit die kirchlichen Machtverhältnisse nicht überzeugend entfalten.

Literatur:

  • Bange, Dirk (1992): Die dunkle Seite der Kindheit. Sexueller Missbrauch an Mädchen und Jungen. Ausmaß – Hintergründe – Folgen. Köln
  • Brownmiller, Susan (1978): Gegen unseren Willen: Vergewaltigung und Männerherrschaft. Frankfurt a. M.
  • Becker-Fischer; Monika; Fischer, Gottfried (1997): Sexuelle Übergriffe in Psychotherapie und Psychiatrie. Stuttgart
  • Brüntrup, Godehard; Herwartz, Christian; Kügler, Hermann (Hrsg.) (2013): Unheilige Macht. Der Jesuitenorden und die Missbrauchskrise. Stuttgart
  • Forschungsverbund „Gewalt gegen Männer“ (2004. Gewalt gegen Männer – Personale Gewaltwiderfahrnisse von Männern in Deutschland – Abschlussbericht der Pilotstudie. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Berlin
  • Glôer, Nele; Schmiedeskamp-Böhler, Irmgard (1990): Verlorene Kindheit: Jungen als Opfer sexueller Gewalt. München
  • Kavemann, Barbara; Lohstöter, Ingrid (1984): Väter als Täter. Reinbek
  • Krieger, Wolfgang; Fath, Elfriede (1995): Sexueller Missbrauch und Heimerziehung: zur Situation sexuell missbrauchter Kinder und Jugendlicher im Heim; eine Bestandsaufnahme am Beispiel Rheinland-Pfalz. Berlin
  • Tschan, Werner (2001): Missbrauchtes Vertrauen. Sexuelle Grenzverletzungen in professionellen Beziehungen. Ursachen und Folgen: eine transdisziplinäre Darstellung. Basel, Freiburg i.Br.
  • Zemp, Aiha; Pircher, Erika (1996): ‚Weil das alles weh tut mit Gewalt‘ – Sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Frauen mit Behinderung. Projektbericht. o.O. (Wien)
  • Zemp, Aiha; Pircher, Erika; Schoibl, Heinz (1997): Sexualisierte Gewalt im behinderten Alltag. Jungen und Männer mit Behinderung als Opfer und Täter, Projektbericht. o.O. (Wien)

Rezensent
Hans-Joachim Lenz
Sozialwissenschaftler, Geschlechterforscher, Dozent,
Homepage www.geschlechterforschung.net
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Zitiervorschlag
Hans-Joachim Lenz. Rezension vom 23.02.2018 zu: Martin Wazlawik, Stefan Freck (Hrsg.): Sexualisierte Gewalt an erwachsenen Schutzbedürftigen. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. ISBN 978-3-658-13766-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22017.php, Datum des Zugriffs 21.09.2018.


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