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Dominik Wagner: Familientradition Hartz IV

Cover Dominik Wagner: Familientradition Hartz IV. Soziale Reproduktion von Armut in Familie und Biografie. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. 340 Seiten. ISBN 978-3-8474-2042-2. D: 39,90 EUR, A: 41,10 EUR.
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Thema

Der 5. Armuts- und Reichtumsbericht hat es wieder regierungsamtlich bestätigt: Trotz erheblicher finanzieller und politischer Anstrengungen bleibt Deutschland bei der Bekämpfung von sozialer Ausgrenzung in vielen Teilbereichen eher Mittelmaß. Und zugleich können wir feststellen, dass zwar die Entstehung sozialer Ungleichheit seit langem beforscht wird, der Prozess der sozialen Vererbung von Lebens- und Verwirklichungschancen dabei aber weniger systematisch erfasst und analysiert wird. Insofern knüpft der Beitrag von Dominik Wagner an die Suche nach umfassendem Erklärungswissen für Phänomene sozialer Vererbung an. Der Autor wendet sich dabei insbesondere der Perspektive von Betroffenen zu, denn „so sehr all diese wissenschaftlichen Ansätze und gesellschaftlichen Diskurse teilweise passende Erklärungen für einzelne Aspekte einer generationenübergreifenden sozialen Reproduktion von Armut in Familien beleuchten, scheinen sie doch die von Armut betroffenen Menschen jeweils nur ausschnittweise oder unter sehr spezifischen Vorannahmen in den Blick zu nehmen.“ (S. 11)

Der Anspruch der Arbeit besteht somit darin, den „Betroffenen selbst Gehör [zu] verschaffen und (..) sie als Expert*innen ihres eigenen Lebens ernst zu nehmen.“ (S. 12) Damit möchte der Autor „einen Beitrag leisten, die stigmatisierenden Darstellungen des derzeit dominanten Armutsdiskurses zu durchkreuzen.“ (a.a.O.) Gleichzeitig tritt er in seiner Suche nach neuer Erkenntnis auch wieder auf die Bremse, denn sein Ansatz bedeute nicht, „dass Theorien der Armutsforschung keine Berücksichtigung finden“, ihre „differenzierten Überlegungen sollen [aber] mit der Lebenswirklichkeit von Menschen im Leistungsbezug in Verbindung gebracht werden.“ (a.a.O.)

Autor

Dr. Dominik Wagner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig Universität Gießen.

Aufbau und Inhalt

Der Band ist fünf Hauptkapitel sowie ein Fazit aufgeteilt.

In Kapitel 1 stellt der Autor Theorieansätze vor, die „sich auf den Zusammenhang von Biografie, Armut und Familie beziehen.“ (S. 15) Er beginnt mit definitorischen Eingrenzungen zur „sozialen Reproduktion“ anhand der Begriffe Sozialisation, Generation und Biografie. Es folgt ein grober Überblick zu Armutsdefinitionen (S. 21 – 23). So wird im Rahmen der vorliegenden Arbeit „der Ressourcenansatz als pragmatische Grenze verwendet“, Armut aber durchaus auch „im Sinne des Lebenslagenansatzes verstanden.“ (S. 23) Es folgen empirische Erkenntnisse zur Armut bei Familien und ein Überblick über die sozialrechtlichen Bestimmungen der Arbeitsmarktpolitik – mit Schwerpunkt auf dem SGB II Grundsicherung für Arbeitsuchende. Auf den Seiten 34 – 50 stellt der Autor seine „theoretische[n] Anknüpfungspunkte in der Armutsforschung“ dar. Abgearbeitet werden Konzepte wie das der „Kultur der Armut“, der „Armutsfalle und Welfarization“, der „neue[n] Armut“ infolge von Arbeitslosigkeit, der „Exklusionsdebatte“, der „dynamischen Armutsforschung“ sowie „weitere aktuelle Armutsdiskurse“ – hier insbesondere zur Kinder- und Bildungsarmut. Angesichts der steilen These von der stigmatisierenden Armutsforschung überrascht dieser sehr kursorische theoretische Zugang dann doch etwas – dies insbesondere deshalb, weil die vom Autor selbst an anderer Stelle angesprochene Integration unterschiedlicher Theorieansätze in seiner deskriptiven Aufarbeitung unterbleibt.

In Kapitel 2 wird das Forschungsdesign dargestellt. Für den in der Arbeit gewählten „rekonstruktiven und biografischen Ansatz spricht vor allem“ – so der Autor – „dass die Thematisierung von Erwerbslosigkeit und Leistungsbezug einem gesellschaftlichen Tabu unterliegt, das kommunikativ nur schwer durchbrochen werden kann. Die Stärke eines rekonstruktiven Forschungsansatzes besteht darin, auch latente Sinnstrukturen mit einzubeziehen und argumentative Konstruktionen offenzulegen.“ (S. 54)

Kapitel 3 ist den „Fallrekonstruktionen“ gewidmet.

  1. Zur Auswahl der Fälle schreibt der Autor, dass die erste Familie „fast alle gängigen Armutsrisiken in sich vereint“ und deshalb als „Grundlage [für] weitere minimalkonstrastive Fallvergleiche“ dienen könne. Hinzu kommt, dass zu dieser Familie eine „Fülle an auswertbarem Material“ vorliege (S. 71). Aus den Interviews mit dieser Familie extrahiert der Autor drei sogenannte „Strukturhypothesen“. Demnach seien hier folgende Merkmale strukturgebend: „(1) ein starker Bezug zum marginalisierten Stadtteil und dessen Milieu, (2) eine ausgeprägte Orientierung an Familie und Mutterschaft als Teil einer geschlechtsspezifischen Rollenverteilung sowie (3) ein monetär-zweckrationales Verhältnis zur Erwerbstätgkeit.“ (S. 118)
  2. Die zweite Familie war „als Maximalkontrast“ (S. 123) zur ersten Familie angelegt. Relevante Strukturhypothesen sind hier (1) die starke „Orientierung am sozialen Status und dem Milieu der Mittelschicht“, (2) die „Übernahme der Distinktionspraktiken“ der Mutter durch die Tochter bei fehlenden alternativen positiven Rollenmustern, (3) die „Orientierung an einer Ein-Verdiener-Ehe und dem Modell der keinbürgerlichen ‚Normalfamilie‘“, die die berufliche Marginalisierung der Mutter begünstigte sowie (4) die „Suche nach einem geeigneten Beruf“ für die Tochter bei fehlenden Rollenvorbildern (S. 176 ff.).
  3. Die dritte Familie wurde schließlich ausgewählt, weil hier die „Orientierung am Modell der ‚Normalfamilie‘ als relevantes gemeinsames Strukturmerkmal (.) nicht in gleicher Art und Weise zu erwarten war.“ (S. 180) Vier Strukturhypothesen lassen sich aus diesem Fall ableiten: (1) die „Entwertung [des] sozialen Status und ein Anerkennungsverlust“ durch eigene Migrationserfahrungen (Übersiedlerfamilie), (2) „migrationsbedingter Verlust von Zugehörigkeit und Orientierung“, (3) Alkohol- und Drogenkonsum als Mittel zur Herstellung von Zugehörigkeit bzw. als Mittel der Konfliktbewältigung und (4) Übertragung der migrationsbedingten Unsicherheiten und Brüche auf die Aufwachsensbedingungen der Kinder (S. 259 ff.).

In Kapitel 4 erfolgt „die komparative Analyse der rekonstruierten Strukturaspekte“. Dabei folgt der Autor dem „Modell der Strukturaspekte“ (nach Miehl), um die „Verwobenheit“ (= gemeint sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede) der gefundenen Aspekte herausstellen zu können, ohne dabei aber „distinkte Typen“ generalisieren zu müssen bzw. zu wollen (S. 265). Es soll nun nicht die Frage diskutiert werden, welchen Mehrwert Theoriebildung hat, deren Erkenntnis am Ende darin fusst, dass letztlich immer der Einzelfall entscheide – vielmehr sollen die zentralen Erkennisse der vergleichenden Analyse zu den Ausgrenzungsrisiken kurz gelistet werden. So zeige sich:

  • „in fast allen fallrekonstruktiv ausgewerteten Interviews (.) die große biografische Bedeutung der Erwerbsorientierung. In Abhängigkeit von der subjektiven Bedeutung, welche Erwerbsarbeit aus Sicht der interviewten Personen zukommt, ergeben sich Konsequenzen für das Leben in der Erwerbslosigkeit (.).“ (S. 266)
  • , dass „neben der Erwerbsorientierung (.) auch die sozialen Zusammenhänge, in denen sich [die interviewten Personen] verorten, sowie die, von denen sie ausgeschlossen sind, strukturgebend zu sein“ scheinen. So könne die „starre Orientierung an einem Milieu oder Stadtteil das Leben in Armut einerseits erleichtern, andererseits aber auch den Umgang mit Armut deutlich erschweren.“ (S. 272)
  • , dass sich „angesichts der Statusrelevanz von Beruf und Einkommen (.) Menschen in Armut mit einem Anerkennungsproblem konfrontiert sehen.“ Elternschaft und Familienarbeit können dann als eine gesellschaftlich akzeptierte Alternative zur Erwerbsarbeit gesehen werden (S. 283).
  • die „relativ selbstbezügliche Erkenntnis, dass das jeweilige Familienmodell, an dem sich die Interviewten orientieren, einen großen Einfluss auf deren Umgang mit Armut hat (.).“ (S. 284)
  • bei allen Familien des untersuchten Samples „Erfahrungen [mit] biografischer Diskontinuität und kritische[n] Lebensereignisse[n]“. (S. 290) „Die Art und Weise, wie diese damit umgehen, und die Schwere der Belastung variieren jedoch sehr stark. Je nachdem welche Handlungsstrategien, Deutungsmuster und Ressourcen den Betroffenen zur Verfügung stehen, gelingt es ihnen, Stabilität zu erlangen oder ein labiles Gleichgewicht einzurichten.“ (S. 295)

In Kapitel 5 zieht der Autor „theoretische Schlussfolgerungen“ und greift dabei die Konzepte aus Kapitel 1 wieder auf. Aus seiner Sicht zeigten sich deren zentrale Annahmen als durchaus anschlußfähig an seine Ergebnisse; zugleich sei es aber auch so, dass „die derzeit relevanten Diskurse der deutschsprachigen Armutsforschung (.) nach wie vor jeweils nur eine theoretisch verengte Perspektive zulassen“ würden (S. 305). „Die Vielseitigkeit von Armut in Familien“ lasse sich nur erkennen, „wenn man den Blick auf die Bedeutung von Armut im Lebensvollzug ausweitet und unterschiedliche Sichtweisen mit einbezieht.“ (S. 305) Worin die neuen Erkenntnisse der vorliegenden Arbeit in Bezug auf die Analyse von Armutsrisiken nun konkret liegen, das bleibt den Lesenden aber unklar. Denn letztlich bestätigt der Autor mit seinen Erkenntnissen vor allem die Ergebnisse der von ihm so kritisierten tradierten Armutsforschung. Eigenständige Erkenntnisse zur Entstehung und Wirkung von sozialer Ausgrenzung fördert er nicht zu Tage. Und wenn er fordert, dass „insbesondere den Jobcentern und Arbeitsagenturen“ die Zeit fehle (S. 305), die Klienten umfassend zu beraten und zu betreuen, ist auch dieses keine neue Erkenntnis sondern wird in der Sozialen Arbeit schon lange gefordert.

Kapitel 6 stellt ein Fazit dar, in dem zunächst noch einmal die „Strukturaspekte eines Lebens in Armut“ benannt werden. Daran schließen sich auf 4,5 Seiten „theoretische Perspektiven“, die jedoch ebenfalls redundant sind. So betont der Autor erneut, dass „all diese Theoretraditionen [gemeint sind die in Kapitel 1 referierten] zwar wichtige Aspekte des Lebens in Armut aufgreifen, dabei jedoch teilweise einen thematisch stark verengten Standpunkt vertreten.“ (S. 313)

Diskussion

Der Autor wollte auf der Basis von 17 biografisch-narrativen Interviews, die in acht verschiedenen Familien durchgeführt wurden, die Relevanz und Notwendigkeit einer neuen Armutsforschung jenseits der alten Stigmata deutlich machen. In seiner Analyse bleibt er deshalb eng an den Familien und der „Rekonstruktion der erlebten und erzählten Lebensgeschichten.“ (S. 13) Die Stärke des Ansatzes ist damit auch seine Schwäche. So bekommt Armut einerseits in den interviewten Personen ein Gesicht. Andererseits ist der Versuch, mit 17 Interviews dem „derzeit dominanten Armutsdiskurs“ (S. 12) die Stirn bieten zu wollen, vielleicht doch etwas hoch gegriffen. Denn was Wagner zur Stärke erklärt, nämlich die „prinzipielle Offenheit“ mag dem Rezensenten eher als Problem seines Ansatzes erscheinen: Wenn letztlich alle aus den Einzelschicksalen gewonnenen Erkenntnisse relativ bleiben und sich in der „Rekonstruktion der Fälle [andeutet] (…), dass die benannten Strukturaspekte individuell völlig gegensätzliche Relevanzen haben können“ (S. 315), dann stellt sich sich erkenntnistheoretisch schon die Frage, wie weit der gewählte Ansatz trägt und was damit über die Dokumentation der Einzelfälle hinaus tatsächlich geleistet werden kann. Und es geht noch ein Schritt weiter – weil ein eigenständiges Theoriemodell fehlt, ist er bei der Interpretation und Einordnung seiner Erkenntnisse auf eben jeden Modelle angewiesen, die er als tradiert und zu kurz greifend bezeichnet.

Dabei ist die Betroffenenperspektive ohne Zweifel eine zentrale Größe, ob es aber tatsächlich eine „biografische Armutsforschung“ als „Vermittlerin zwischen den bisherigen armutstheoretischen Forschungstraditionen“ braucht, sei doch dahin gestellt (315 f.). Es ist ja nicht so, dass vor der Entdeckung der „rekonstruktiv-biografischen Forschung“ alles Denken und Handeln allein im Elfenbeinturm von Universitäten stattgefunden hätte. Und es ist auch nicht so, dass die Ansätze der Armutsforschung, die er so leidenschaftlich als fern von den Lebenswelten der Betroffenen geißelt, alle Ergebnis reiner Gedankenarbeit wären – ganz im Gegenteil! So vehement der Autor seinen wissenschaftlichen Zugang also verteidigt, so klar ist auch zu sagen, dass nicht erst die „biografische Perspektive erlaubt (.), die Komplexität“ eines Lebens in Armut zu erfassen (S. 313). Dazu hat man spätestens mit Beginn der Lebenslagenforschung einen guten Überblick – oder anders gesagt: Auch andere haben schon vom Menschen aus gedacht bzw. für und mit Menschen geforscht!

Sollte das rekonstruktive Denken den Universitäten jedoch bei der Weiterentwicklung eines praxisorientierten Forschungsverständnisses helfen, die Fachhochschulen können dieses nur begrüßen und stehen als Forschungspartner gern bereit. Insofern ist es aus Sicht des Rezensenten zu bedauern, dass die Brücken zu anderen Arbeiten, etwa zu denen von Johannes Schütte (2014), nicht betreten wurden. Dieser hat nämlich den sozialstrukturell-deterministischen Forschungsansatz von Pierre F. Bourdieu (den Wagner auch in seinem Theorieteil referiert) und den entscheidungstheoretisch-individuellen Ansatz von Hartmut Esser (den Wagner aussen vor lässt) miteinander in Verbindung gebracht und damit in einer theoretischen (!) Arbeit durchaus konstruktiv ein Desiderat von Wagner aufgegriffen. Der Charme der Denkfigur von Schütte liegt nämlich darin, dass er eine Brücke baut zwischen der Vorstellung, dass soziale Ausgrenzung letztlich immer gesellschaftlich bedingt und der Mensch damit lediglich Objekt der Verhältnisse sei und dem anderen Extrem, dass der Mensch als rational handelndes, freies Subjekt allein für seine gesellschaftlichen Platzierungs(miss)erfolge Verantwortung trage (S. 26 f.). Wenn Schütte konstatiert, dass die Forschung diese eigentlich nahe liegende Syntheseleistung bislang nicht ausreichend vollzogen hat, dann könnte man nach der Lektüre von Wagner 2017 konstatieren, dass Integration von Forschungsansätzen nicht nur im Fazit gefordert sondern in der Anlage des Forschungsdesigns auch umgesetzt werden muss.

Fazit

Dieses Buch wird einen Kreis interessierter Leserinnen und Leser finden und hat ihn auch verdient. Dies gilt umso mehr, als die Armutsforschung in der Tat vor allem als eine anwendungsorientierte Forschung zu verstehen ist. Sie ist aus der Sache heraus normativ – die Vorannahmen einer Gesellschaft und ihrer scientific community sind zentrale Determinanten für das jeweilige Verständnis von Armut. In einer Zeit, in der mit Mauern und militärischen Mitteln die Interessensräume der Reichen so offensiv wie schon lange nicht mehr gesichert werden sollen, sind Beiträge, die soziale Ausgrenzung in ihren Ursachen, Folgen und Wechselwirkungen bebildern und greifbar machen, wichtiger denn je. Dies gilt im nationalen wie internationalen Maßstab. Dabei wäre es Forschenden zu wünschen, dass sie in der Traditionslinie politischer Ökonomie Armutsforschung als eine Herausforderung integrativen Denkens befördern und sich weniger in Diskussionen über den jeweils besseren Forschungsansatz entzweien. Es ist doch nicht wichtig, ob sich „armutstheoretische Diskurse anhand biografieanalytischer Ansätze zu integrieren“ haben oder umgekehrt (S. 316). Sozialwissenschaften sollten immer den Menschen im Blick haben. Aber auch der/die rekonstruktiv-biografisch aufgestellte Forscher/-in sollte erkennen können, dass man/frau nicht selbst mit dem Hintern in der Pfanne sitzen muss, um zu wissen wie sich ein Schnitzel fühlt! Und auch nicht jede(r) Experte/-in in eigener Sache besitzt in einem so normativen Feld wie der Armutsforschung automatisch den „wahrhaftigeren“ Blick – in erster Linie besitzt er/sie einen subjektiven Blick. Die unterschiedlichen Ansätze der Sozialwissenschaften können helfen, diese Deutungsmuster herauszuarbeiten und die sozialen Interessen, die sich mit Armut verbinden, zu benennen. Sie tragen dazu bei, das cui bono der aktuellen Sozialpolitik besser zu erfassen und zu beschreiben. Ein wichtiger Schritt für ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit!

Literatur

  • Balz, Hans-Jürgen, Benz, Benjamin, Kuhlmann, Carola 2012: (Soziale) Inklusion – Zugänge und paradigmatische Differenzen, in: dies. (Hg.), Soziale Inklusion. Grundlagen, Strategien und Projekte der Sozialen Arbeit, S. 1-10, Wiesbaden
  • Schütte, Johannes D. 2014: Armut wird „sozial vererbt“. Status Quo und Reformbedarf der Inklusionsförderung in der Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden

Rezensent
Prof. Dr. Jürgen Boeckh
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel
Studiengang Soziale Arbeit
Fachgebiet: Sozialpolitik
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Zitiervorschlag
Jürgen Boeckh. Rezension vom 04.08.2017 zu: Dominik Wagner: Familientradition Hartz IV. Soziale Reproduktion von Armut in Familie und Biografie. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. ISBN 978-3-8474-2042-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22026.php, Datum des Zugriffs 14.12.2017.


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