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Julijana Ranc: "Eventuell nichtgewollter Antisemitismus"

Cover Julijana Ranc: "Eventuell nichtgewollter Antisemitismus". Zur Kommunikation antijüdischer Ressentiments unter deutschen Durchschnittsbürgern. Verlag Westfälisches Dampfboot (Münster) 2016. 264 Seiten. ISBN 978-3-89691-100-1. D: 29,90 EUR, A: 30,80 EUR.
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Thema

Am 17. Januar 2017 hielt der Vorsitzende der Thüringer AfD, Björn Höcke, in Dresden eine Rede, in der er in Anspielung auf das Denkmal für die ermordeten Juden Europas von einem „Denkmal der Schande“ sprach. Höcke meinte nicht die Ermordung der Juden; das Holocaust-Mahnmal ist für ihn eine Schande. Die vollständige Passage in Höckes Rede lautet: „Wir Deutschen – und ich rede jetzt nicht von euch Patrioten, die sich hier heute versammelt haben – wir Deutschen, also unser Volk, sind das einzige Volk der Welt, das sich ein Denkmal der Schande in das Herz seiner Hauptstadt gepflanzt hat“ (siehe das vollständige Transkript der Rede unter Internetquelle: www.tagesspiegel.de). Nachdem der Vorstand der AfD drohte, Höcke aus der AfD auszuschließen, entschuldigte er sich Mitte Februar auf dem Thüringer Landesparteitag der AfD mit den Worten: „Ich habe ein großes, ein wichtiges Thema leider in einer Bierzeltrede vergeigt“ (SPIEGEL ONLINE).

Nebenbei: Das „Bierzelt“, von dem Höcke spricht, ist das Ballhaus Watzke in Dresden an der Ecke Leipziger und Kötzschenbroder Straße. Auf seiner Webseite wirbt das Ballhaus u.a. damit, über einen der schönsten Ballsäle Sachsens zu verfügen. Nun, darum soll es hier nicht gehen.

Höckes Rede im Allgemeinen und die oben zitierte Passage im Besonderen verweisen auf etwas, dass Julijana Ranc „Vergegenwärtigungsabwehr“ nennt. Mit diesem leicht sperrigen Begriff möchte die Autorin u.a. darauf aufmerksam machen, dass „es auch beim Nachgeborenen-Antisemitismus ‚gemischtere‘ Gefühle sind, die (oder, genauer: deren Vergegenwärtigung) abgewehrt und aversiv gegen die Juden gewendet werden“ (S. 161). Es geht also nicht nur um Erinnerungs-, Vergangenheits-, oder Schuldabwehr (ebenda), sondern – aus der Sicht des Rezensenten – um eine grundlegende Tendenz, gegenwärtige (rationale und emotionale) Konsequenzen aus vergangenen Geschehnissen zu meiden, um die irreale (und narzisstische) individuelle und kollektive Selbstkonstruktion nicht zu gefährden. In seiner Rede forderte Höcke demgemäß „eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“ (www.tagesspiegel.de). Dass Höcke damit den Nerv seiner Anhänger getroffen hat, verdeutlichen diverse Beiträge in den sozialen Medien (siehe z.B. die Facebook-Seite der Jungen Alternative Dresden; https://www.facebook.com/ja.dresden/).

Aber auch deutsche Durchschnittsbürger pflegen die Vergegenwärtigungsabwehr, um ihre antisemitischen Ressentiments zu bestätigen und zu stabilisieren. Darum geht es im vorliegenden Buch von Julijana Ranc.

Autorin

Julijana Ranc studierte Germanistik, Soziologie und Philosophie an der TU Darmstadt und promovierte 2003 mit einer biographisch-dokumentarischen Arbeit über Alexandra Ramm-Pfemfert[1]. Von 2003 bis 2012 arbeitete sie am Hamburger Institut für Sozialforschung. Seit Februar 2013 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Berliner Zentrum für Antisemitismusforschung.

Aufbau und Inhalte

In der Vorbemerkung ihres Buches verweist die Autorin auf das Anliegen ihrer Arbeit, nämlich „etwas anders und aufwendiger als gemeinhin üblich, intersubjektive face to face-Kommunikation von Antisemitismus unter deutschen Durchschnittsbürgern zu untersuchen“ (S. 7). Und aufwendig ist bzw. war ihre Untersuchung allemal. Zwischen 2004 und 2007 hat Julijana Ranc 32 Gruppendiskussionen mit Schüler-, Studierenden- und Lehrergruppen sowie mit Volkshochschulbesuchern durchgeführt und 130 Einzelinterviews mit den Teilnehmer/innen realisiert. Ziel der Untersuchung war es nicht, den Verbreitungsgrad antisemitischer Einstellungen in der „Mitte der Gesellschaft“ zu analysieren, sondern zu untersuchen, „wie antijüdische Ressentiments ‚zur Sprache‘ gebracht werden, wenn unterschiedliche Positionen zusammen- und aufeinandertreffen“ (S. 7).

In der nachfolgenden Einleitung (Teil I des Buches) begründet die Autorin, warum die Kategorie des Vorurteils weniger und die des Ressentiments besser geeignet zu sein scheint, Antisemitismus und seine Facetten begrifflich zu fassen. Julijana Ranc beruft sich dabei u.a. auf Henryk M. Broder, aber auch auf Adorno und Horkheimer, sowie auf neuere Arbeiten z.B. von Monika Schwarz-Friesel und Evyatar Friesel. Vorurteile seien vor allem durch ihre primär kognitive Beschaffenheit nur unzureichend geeignet, die für den Antisemitismus grundlegende Kausaltäuschung zu erfassen (z.B. S. 25). Damit berührt die Autorin ein in der Antisemitismusforschung immer wieder diskutiertes Problem, das seit dem Klassiker „The Nature of Prejudice“ von Gordon W. Allport (1954) mit den tradierten und nach wie vor aktuellen Argumentationssträngen verknüpft ist. Ohne Antisemitismus explizit zu definieren, behandelt Allport (hier zitiert nach der deutschen Übersetzung, 1971) antisemitische Einstellungen und Handlungen quasi als Vorurteil (ebd., z.B. S. 20, 27f., 365f.). Michael Billig bezweifelte schon vor einigen Jahren, ob der den sozialpsychologischen Vorurteilstheorien zugrundeliegende „social cognitive approach of prejudice“ (Billig, 2002, 171) geeignet sei, Erklärungen für den Holocaust (und für den Antisemitismus) bereitzustellen. Am Beispiel von Henri Tajfels klassischem Artikel „Cognitive aspects of prejudice“ (Tajfel, 1969), in dem quasi die zentralen Kategorien für die wenig später (Tajfel, 1970, 1974) publizierte Social Identity Theory entwickelt wurden, versucht Billig zu zeigen, dass es „stärkerer“ Begriffe als den des Vorurteils bedarf, um antisemitische Tendenzen erklären zu können. Billig schlägt z.B. den englischen Begriff bigotry vor, den man auch als Fanatismus übersetzen kann. Dass der von Ranc eingebrachte Begriff Ressentiment (verstanden als Hass, Neid und Rachsucht) geeignet ist, die Verknüpfung von Affekten und Kognitionen im Antisemitismus besser zu erfassen als mittels des „Vorurteils“, bedarf sicher noch explikativer Mühen, zeigt sich aber letztendlich auch in den ausgewerteten Gruppendiskussionen, über die im Buch berichtet wird. The proof of the pudding is in the eating.

Diese Prüfung erfolgt – wie schon erwähnt – in 32 Gruppendiskussionen und 130 Einzelinterviews. Die Teilnehmer/innen an den Gruppendiskussionen trafen sich jeweils zu zwei moderierten Sitzungen, in denen sie insgesamt sieben Themenfelder diskutieren sollten: den 11. September 2001 und seine Rückwirkungen in Deutschland und Europa, den amerikanische „Krieg gegen den Terror“, den israelisch-palästinensischen Nahost-Konflikt, die Globalisierung der Medien und Märkte, die EU-Erweiterung und die Kontroversen um einen EU-Beitritt der Türkei, die Kopftuchdebatte um muslimische Lehrerinnen an staatlichen Schulen und die Zuwanderung und Zuwanderungspolitik in Deutschland. Wie Julijana Ranc hervorhebt (S. 33), legen eigentlich nur zwei Themenfelder ein Sprechen über Juden explizit nahe. Aber auch durch die anderen fünf Themen fühlten sich die Gesprächsteilnehmer/innen mehr oder weniger extensiv veranlasst, über Juden, Jüdinnen und über Israel zu reden.

Die Gruppendiskussionen wurden in Gruppen mit acht bis zehn Teilnehmer/innen geführt und dauerten jeweils zwei Stunden. Die Teilnehmer/innen kamen aus ost- und westdeutschen Großstädten und mittelgroßen Städten; die jüngsten waren zum Zeitpunkt der Studie 18 bis 20 Jahre (Schülergruppen), die Ältesten (Besucher von Volkshochschulen) 55 bis 65 alt. Fast alle Teilnehmer/innen hatten mindestens einen Realschulabschluss, zumeist auch Abitur oder Fachabitur; auch Teilnehmer/innen mit akademischen Abschlüssen waren vertreten.

Ausgewertet wurden die Gruppendiskussionen und Einzelinterviews vor dem Hintergrund eines hermeneutisch-wissenssoziologischen Ansatzes, was dazu führte, dass der Rezensent die einzelnen Auswertungsschritte in Folge seiner begrenzten hermeneutisch-soziologischen Bildung nur bedingt nachvollziehen konnte. Aber eigentlich bedarf es einer solch ausgeprägten Bildung auch gar nicht. Die Passagen des Buches, in denen Julijana Ranc über die Auswertung der aufgezeichneten und transkribierten Gespräche und Interviews berichtet und sie interpretiert (Teil II des Buches), sind zwar sehr dicht (im inhaltlichen Sinne) geschrieben und (aus Sicht des Rezensenten) nicht frei von manch esoterischen Ausführungen, aber im Hinblick auf das Forschungsziel (siehe Buchtitel) spannend und im hohen Maße aufschlussreich – nicht nur für Antisemitismusforscher/innen, sondern auch für deutsche Durchschnittsbürger.

Der Teil II des Buches trägt den Titel „Sprechen über Juden“ und hier geht´s zur Sache, aber dazu später. Zunächst (Abschnitt 1: „Themen- und Interaktionsspektren, Kommunikationstypen“) macht Julijana Ranc darauf aufmerksam, wie groß die Bereitschaft vieler Teilnehmer/innen war, „…über wie auch immer imaginierte, teilweise explizite oder implizit be- oder umschriebene Kollektive von ‚Juden‘ oder von ‚Israelis‘ zu sprechen; oder über Personen, die sie diesen zuordneten“ (S. 41). Dass dieses Sprechen über Juden, wie gesagt, aufgezeichnet in den Jahren zwischen 2004 und 2007, ein sehr heutiges und verstörendes ist, das dem Rezensenten immer wieder die Zornesröte ins Gesicht steigen lässt, mögen zwei Ausschnitte aus den Gruppengesprächen verdeutlichen. Im ersten Beispiel spricht eine Geschichtslehrerin aus einer ostdeutschen Großstadt: „…Oder die setzen mir da so ´ne Riesensynagoge vor die Nase und sagen, also ich muss das jetzt mitfinanzieren. Dass die Leute wütend sind, und dass ein Zeit- und Geldmangel da ist, ja, egal was. Also ich kann mir vorstellen, dass ich, dass sich da wirklich dann solche Auswirkungen ergeben. Und ooch bei Leuten, die vielleicht gebildeter sind. Also nicht bloß bei den ganz Ungebildeten. Sondern die dann sagen: ‚Also wozu sollen meine Steuergelder hier verschleudert werden, das seh´ ich jetzt mal nicht ein, ja. Wir wissen nicht mehr wie, und Hartz IV, und es wird gekürzt, ja – und dafür ham sie noch die Gelder!‘“ (S. 54f.; Hervorhebung im Original). Im zweiten Beispiel äußert sich ein Lehrer aus einer mittelgroßen, westdeutschen Stadt, nachdem er in einer früheren Gesprächsphase an Michel Friedman und Paul Spiegel erinnert hat: „Und durch diese Verhaltensweisen, insbesondere der deutschen organisierten Juden, äh, wird ein Antisemitismus, wenigstens in den, also in meinem Bereich, Oberstufe Gymnasium, produziert“ (S. 60; Hervorhebung im Original).

Wie meinte Jean-Paul Sartre: „Nicht die Erfahrung schafft den Begriff des Juden, sondern das Vorurteil fälscht die Erfahrung. Wenn es keinen Juden gäbe, der Antisemit würde ihn erfinden“ (Sartre, 1994, S. 12; zit. n. Vowinckel, 2000, S. 148). Der Antisemit würde den Juden erfinden, um ihn für den Antisemitismus verantwortlich zu machen. Das meint Julijana Ranc, wenn sie von Kausaltäuschung spricht (siehe oben). In ihren Analysen der Gruppengespräche identifiziert sie fünf idealtypische Kommunikationsmuster bzw. idealtypische Sprecher/innen: „Ressentiment-Getriebene, Gelegenheits-Antisemiten, Ambivalente, Indifferente und Anti-Antisemiten“ (S. 62ff.), ein Generalthema „Generalbass Holocaust“ (Abschnitt 2 von Teil II) und fünf Leitmotive „Wir und die Juden“ (Abschnitt 3), „Deutsche Bürde“ (Abschnitt 4), „Normalität und Normalisierung“ (Abschnitt 5), „Tabu und Tabubruch“ (Abschnitt 6), „Juden, ‚Juden‘ und ‚Wunschjuden‘“ (Abschnitt 6).

Der Rezensent muss es sich aus Platzgründen versagen, auf die Abschnitte ausführlich einzugehen, denkt aber, dass die mit den Abschnittstiteln benannten Themen bzw. Leitmotive für sich sprechen. Es überrascht nicht, dass ein Sprechen über Juden unter deutschen Nachgeborenen „unweigerlich ein Sprechen über Juden mit Auschwitz – gleichviel, ob ressentimentabwehrend oder ressentimentgeladen“ ist (S. 71; Hervorhebung im Original). Im Sprechen einer Ressentiment-Getriebenen hört sich das z.B. so an: „[Ich] frage mich auch ehrlich, warum, ähm, mit dem Zweiten Weltkrieg immer dieses Verbrechen an den Juden so, ähm, hervorgestellt wird. Weil das waren, das waren nicht nur die Juden, an denen die Verbrechen ja verübt wurden“ (S. 75; Hervorhebung im Original).

Mit dem Leitmotiv „Wir und die Juden“ wird eine wohlbekannte Differenzmarkierung vorgenommen, die sich offenbar sowohl bei den Personen mit als auch bei jenen ohne Ressentiment finden lässt: Es ist die aus der sozialpsychologischen Forschung zum Intergroup-Bias (Hewstone, Miles & Willis, 2002) bekannte systematische Tendenz, die Eigengruppe gegenüber relevanten Fremdgruppen zu präferieren. Mehr noch: Auch die deutschen Juden oder als Deutsche identifizierbare Juden werden beim Sprechen über Juden nicht der deutschen Eigengruppe zugeordnet, sondern als Fremdgruppenmitglieder konstruiert und behandelt. Die Konstruktion der „deutsche Bürde“, die dabei vor allem von Ressentimentgeleiteten empfunden wird, folgt der schon beschriebenen Kausaltäuschung bzw. einer in der Antisemitismusforschung bekannten Täter-Opfer-Umkehr (vgl. auch Holz, 2001). Auch eine Forderung nach „Normalisierung“ und Möglichkeiten, „wieder stolz“ auf Deutschland sein zu können, wird – aus Sicht der Ressentimentgeleiteten – den Deutschen durch die Juden und ihren Unterstützern verweigert. Es wundert auch nicht, dass in den Gruppengesprächen sowohl die alten und bekannten „Judenbilder“ vom „reichen, schachernden und feilschenden Juden“ (S. 208) ebenso präsent sind wie die neuen, die sich unter anderem auf Israel und die israelische Politik beziehen. Vielleicht, so könnte man auf der Basis der mitgeteilten und ausgewerteten Gespräche schlussfolgern, muss ein guter Jude in Deutschland heute nicht tot sein; es reicht ja schon, wenn er sich nicht als solcher zu erkennen gibt und den Mund hält.

Der vom Rezensenten hochverehrte Ignaz Bubis schreibt in seiner Autobiographie u.a.: „Wir reden nicht von Antisemiten – die Antisemiten stören mich nicht –, sondern von den Wohlmeinenden, den Bestmeinenden. Das ist ja schon fast die größte Gruppe. Ich rede auch von den völlig Indifferenten, die überhaupt keinen Unterschied machen, die sich weder mit der Vergangenheit noch mit der Zukunft beschäftigen – von denen kommt es auch. Für die überwiegende Mehrheit in unserem Lande und nicht nur für die Antisemiten ist der Jude ein Fremder – ein Überbleibsel des tausendjährigen Reiches“ („Ich bin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens“, 1993, S. 115).

Ja, das könnte auch die Quintessenz des Buches von Julijana Ranc sein: Juden und Jüdinnen sind nach wie vor für die Mehrheit der Deutschen Fremde, die nicht hierhergehören.

Fazit

Nicht alle Passagen des Buches lesen sich leicht und flüssig. Das liegt nicht nur an der Thematik. Auch die an vielen Stellen von der Autorin vorgenommene Gegenüberstellung von ost- und westdeutschen Sprecher/innen überzeugt – angesichts der nichtrepräsentativen Studie – nicht immer. Das sollte die Leserinnen und Leser aber nicht abschrecken, die umfangreichen und dicht am Gesprächsmaterial vorgelegten Befunde zu lesen. Die Rezeption erfordert Aufmerksamkeit und ein hohes Maß an Geduld. Das Buch ist lesenswert – für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, für engagierte Menschen aus der Zivilgesellschaft und natürlich auch für verantwortungsvolle Politikerinnen und Politiker; auch jenen Politikerinnen und Politikern sei es empfohlen, die sich bewusst oder (was der Rezensent kaum glauben kann) unbewusst in ihren Ansprachen, ob in Bierzelten oder Ballsälen, der Sprache des Dritten Reiches bedienen. „Es gibt nicht die Verjährung, es gibt kein Vergessen, es gibt keinerlei Ritual irgendeiner Versöhnung“, schrieb Hans Mayer (1997, S. 165) einmal.

Zitierte Literatur

  • Allport, W. Gordon (1954). The nature of prejudice. Reading: Addison-Wesley.
  • Allport, W. Gordon (1971, Original 1954). Die Natur des Vorurteils. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
  • Billig, Michael (2002). Henri Tajfel´s ‚Cognitive aspects of prejudice‘ and the psychology of bigotry. British Journal of Social Psychology, 41, 171-188.
  • Bubis, Ignaz (1993). Ich bin deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Köln: Kiepenheuer & Witsch.
  • DER TAGESSPIEGEL, Internetquelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/hoecke-rede-im-wortlaut-gemuetszustand-eines-total-besiegten-volkes/19273518-all.html; aufgerufen am 15.2.2017.
  • Hewstone, Miles, Rubin, Mark & Willis, Hazel (2002). Intergroup bias. Annual Review of Psychology, 53, 575-604.
  • Holz, Klaus (2001). Nationaler Antisemitismus. Wissenssoziologie einer Weltanschauung. Hamburg: Hamburger Edition.
  • Sartre, Jean-Paul (1945, 1994). Portrait de l´antisémite; deutsch: Überlegungen zur Judenfrage. Reinbek b. Hamburg: Rowohlt.
  • SPIEGEL ONLINE, Internetquelle: www.spiegel.de/; aufgerufen am 15.2.2017.
  • Mayer, Hans (1997). Reisen nach Jerusalem. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
  • Tajfel, Henri (1969). Cognitive aspects of prejudice. Journal of Biosocial Sciences, Supplement, No. 1, 173-191.
  • Tajfel, Henri (1970). Experiments in intergroup discrimination. Scientific American, 223 (5), 96-102.
  • Tajfel, Henri (1974). Social identity and intergroup behaviour. Social Science Information, 13, 65-93.
  • Vowinckel, Annette (2000). Hannah Arendt und Jean-Paul Sartre: Zweierlei Interpretation des Antisemitismus. In Wolfgang Benz (Hrsg.), Jahrbuch für Antisemitismusforschung 9. Frankfurt a.M.: Campus.

[1]  Alexandra Ramm-Pfemfert (1883-1963) war eine deutsch-russische Übersetzerin, Publizistin und Galeristin, die u.a. eine Reihe von Schriften Trotzkis ins Deutsche übersetzte.


Rezensent
Prof. Dr. Wolfgang Frindte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Kommunikationswissenschaft - Abteilung Kommunikationspsychologie
Homepage www.ifkw.uni-jena.de
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Zitiervorschlag
Wolfgang Frindte. Rezension vom 21.03.2017 zu: Julijana Ranc: "Eventuell nichtgewollter Antisemitismus". Zur Kommunikation antijüdischer Ressentiments unter deutschen Durchschnittsbürgern. Verlag Westfälisches Dampfboot (Münster) 2016. ISBN 978-3-89691-100-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, http://www.socialnet.de/rezensionen/22181.php, Datum des Zugriffs 29.03.2017.


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