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Wilfried Kretschmer: Schule leiten

Cover Wilfried Kretschmer: Schule leiten. Investment in pädagogische Handlungskultur. Prinzipien und Instrumente. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2017. 240 Seiten. ISBN 978-3-7799-3623-7. D: 29,95 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,10 sFr.
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Eine Schule ist eine Schule ist eine Schule …

Vom „Rätsel unserer Lehranstalten“ (Karl-Josef Pazzini, Hrsg., Vom Rätsel unserer Lehranstalten, 2010, www.socialnet.de/rezensionen/10560.php) wird allenthalben räsoniert, resümiert, registriert, rekurriert, reguliert, rekapituliert, reduntiert, realisiert, referiert, refundiert, reagiert, regrediert, rekrutiert, rememberiert, renitiert, renoviert, rentabilisiert, repariert, reorganisiert, repassiert, repliziert, reportiert, reseviert, resigniert, restauriert, revalidiert und rezensiert. Mit dieser zugegebenermaßen etwas chuzpigen Aufzählung von Meinungen, Zuschreibungen, Einschätzungen und Bewertungen darüber, was „Schule“ als gesellschaftliche Institution sein soll, wird auf eine Studie verwiesen, die den Anspruch erhebt, eine „gute Schule“ zu sein. Die Auffassungen darüber gehen, seit es Schule gibt, auseinander: „Ist die Schule eine Einrichtung für die Begabungen auszulesen sind, oder eine Einrichtung, in der Begabungen sich erst formieren und gefördert werden?“ (Heinrich Roth, in „Begabung und Lernen“, Gutachten und Studien der Bildungskommission, Bd. 4, 1969, S. 54 ).

Entstehungshintergrund

In der Institutionenkunde, als Bestandteil einer allgemeinen politischen Bildung, werden das System, die Theorie, der Aufbau und die Praxis einer gesellschaftlichen Einrichtung thematisiert und in der wissenschaftlichen Forschung evaluiert. Daraus ergibt sich logisch, dass der kritische Blick auf die jeweilige Institution, in unserem Fall auf die Schule, gerichtet werden muss; und zwar hier nicht im Sinne einer Systemkritik, etwa der Frage, ob in Deutschland das dreigliedrige Schulsystem den individuellen und gesellschaftlichen Anspruch einer „Bildung für Alle“ erfüllen kann, oder ob es einer Veränderung des Schulsysteme hin zu einer „Schule für alle“ geben soll (vgl. dazu z. B. Oskar Negt, Philosophie des aufrechten Gangs. Streitschrift für eine neue Schule, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/16273.php), sondern mit dem Blick eines Schulleiters; und zwar auch nicht mit dem durchaus legitimen und anerkennenswerten, erinnernden, biographischen Bemühen, Schulleiteraufgaben zu reflektieren (z. B.: Friedemann Hoppmann, Unter Schnapphähnen und Samaritern – Versuche eines Schulleiters, 2015, www.socialnet.de/rezensionen/19935.php), vielmehr mit der Absicht darzustellen, dass eine Schule „für sich als Einzelne wahr“ ist, wenn es gelingt, die in der Institution Beteiligten – Schulleitung (als Team), Kollegium, Schülerschaft und Eltern – zu einer „Handlungseinheit Schule“ auf Augenhöhe zusammen zu bringen.

Autor

Wilfried Kretschmer ist Schulleiter der 1971 gegründeten Hildesheimer Robert-Bosch-Gesamtschule (RBG), einer von sieben seinerzeit in Niedersachsen eingerichteten Pilotschulen als Integrierte Gesamtschulen. Wie in jeder Einrichtung hat auch die RBG seit ihrer Gründung Höhen und Tiefen der institutionellen und pädagogischen Arbeit erlebt, bis schließlich als ein Highlight eine deutliche Akzeptanz und Anerkennung der Schule eintrat: Die Verleihung des Deutschen Schulpreises als beste Schule Deutschlands 2007. Dass diese Auszeichnung und Anerkennung der pädagogischen Arbeit der Schule weder vom Himmel fiel, noch mit einem Los gezogen wurde, sondern als Ergebnis der Jahrzehnte langen, kontinuierlichen Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure zu verstehen ist, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung; doch Institutionen, die auf vorherrschende Traditionen und Gewohnheiten aufbauen, haben die Tendenz der Beharrung und der Widerständigkeit gegen Veränderungen.

Nicht selten herrscht auch in Schulen die Einstellung vor: „Das haben wir schon immer so gemacht“. Schule aber, wie jede gesellschaftsförderliche Einrichtung, ist eine „lernende Organisation“. Dieses Prinzip gilt auch bei den Schulentwicklungsprozessen der Robert-Bosch-Gesamtschule. In den von der RBG 2006 herausgegebenen und 2008 als erweiterte Auflage vorgelegten „Bausteinen der Schulentwicklung“ werden die Leitbilder der pädagogischen, didaktischen und organisatorischen Arbeit der Schule als prozessbedingte, sich verändernde und veränderbare pädagogische Handlungsfelder definiert: Leistung und Kompetenz – Qualität der Lehr- und Lernmethoden – Umgang mit Vielfalt – Verantwortung – Schulleben. Auf ihnen beruhen, motivieren und steuern die individuellen und kollektiven Bildungs- und Erziehungsziele der Schule. Organisationsentwicklung ist demnach mit Perspektivenwechsel verbunden, der einsetzen muss beim Bewusstsein, dass eine Organisation zu leiten niemals als Ordre Mufti und hierarchische Alleinherrschaft funktionieren kann. Das z. B. war einer der Gründe, weshalb in der Aufbauphase der Integrierten Gesamtschulen in Deutschland der Versuch eingeführt wurde, kollegiale Schulleitungen zu institutionalisieren. Auch wenn sich in der Folgezeit dieses Prinzip, verbunden mit der zeitlichen (nicht lebenszeitlichen) Besetzung von Funktionsstellen der IGS, nicht vollständig durchsetzen konnte, hat sich doch daraus die Erkenntnis entwickelt, dass im Team gefasste (Schulleitungs-)Entscheidungen besser und wirksamer sind als hierarchische. Und: Es sind die optimistischen Hoffnungen, dass Organisationen nach Intelligenz streben, und deren Funktions- und Wirkungsweisen, Erfolge und Misserfolge wesentlich von Erfahrungen bestimmt sind (vgl. dazu auch: James G. March, Zwei Seiten der Erfahrung. Wie Organisationen intelligenter werden können, 2016, www.socialnet.de/rezensionen/21298.php). Schauen wir uns daraufhin noch einmal im traditionellen, pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs um, so zeigt sich, dass die Kontroverse „Führen oder wachsen lassen“ sich weiterhin als ein Dilemma erweist, wenn die Frage deutlich wird: „Wie soll eine Schule geführt werden?“. Theodor Litt gibt darauf eine Antwort: „In verantwortungsbewusstem Führen niemals das Recht vergessen, das dem aus eigenem Grunde wachsenden Leben zusteht – in ehrfürchtig geduldigem Wachsen lassen niemals die Pflicht vergessen, in der der Sinn erzieherischen Tuns sich gründet“ (1927 / 1949 / 1967).

Aufbau und Inhalt

So vorbereitet und reflektiert nimmt der Rezensent das Buch „Schule leiten“ des Hildesheimer Schulleiters Wilfried Kretschmer zur Hand. Im Untertitel wird bereits erkennbar, dass es sich dabei nicht um eine nostalgisch- oder gar reaktionäre Auseinandersetzung handelt, wie dies etwa der ehemalige Schulleiter der privaten und elitären Internatsschule Schloss Salem, Bernhard Bueb, mit seiner Streitschrift provoziert hat ( Bernhard Bueb, Lob der Disziplin. 2006, www.socialnet.de/rezensionen/4096.php): Der Begriff „Investment“ stammt eigentlich aus dem ökonomischen Schubkasten, in dem es darum geht, wirtschaftliches Kapital zu vermehren. Nehmen wir den Begriff „Bildungskapital“, dann nähern wir uns schon eher dem Untertitel: „Investment in pädagogische Handlungskultur“. Es ist der Versuch, den Blick und die Überzeugung des Schulleiters – „Schule ist immer so gut wie ihre Lehrkräfte“ – möglichst „auf Augenhöhe“ und nicht hierarchisch und amtsmächtig auf das Kollegium und alle Beteiligten der Bildungseinrichtung zu richten. Die Betonung liegt dabei auf „Versuch“, denn eine möglichst faire, sach-, fachgerechte und empathische Zusammenarbeit zwischen Über- und Untergeordneten in einer Institution ist immer auch mit Konflikten, Meinungsverschiedenheiten und unterschiedlichen individuellen, politischen und ideologischen Auffassungen und Strategien konfrontiert.

Der Erfahrungs- und Innovationsbericht von Wilfried Kretschmer wird in drei Kapitel gegliedert.

Im ersten unternimmt der Autor „Vorklärungen“, etwa zum eigenen und in der Schule praktiziertem Menschenbild, das sich orientiert und wächst aus dem historischen, philosophisch-anthropologisch-aristotelischen und aktuellen pädagogischen Diskurs über den Menschen als vernunftbegabtes, moralisch orientiertes, Allgemeine Urteile bildungs- und zwischen Gut und Böse unterscheidungsfähiges Lebewesen, „bei dem die natürlichen Anlagen sich nach und nach entwickeln“, zur Überzeugung, dass Schule als „soziale Organisation“ für eine gute und gelingende Gegenwarts- und Zukunftsbewältigung von Schülerinnen und Schülern beizutragen, ein humanes, empathisches, politisches, kulturelles und interkulturelles Bewusstsein anzuregen und zu vermitteln habe, und welche Möglichkeiten und Strategien für ein Identifikations- und Wohlfühl-Klima für alle Beteiligten im Bildungs-, Erziehungs- und Lernfeld der Schule sich anbieten, angeregt und bereitgestellt werden können (Replik: Dieser Diskurs wird im socialnet Rezensionsdienst breit geführt und dargestellt, wie z. B. durch die Besprechung von Publikationen von Aßmann, Becker, Beutel, Binder, Blöcker, Fauser, Fuchs, Keller, Klopsch, Kramer, Lanwer, Michaelis, Schratz, Türcke, Weißmann u.a. ).

Schulleitungstätigkeiten zeigen sich in vielfältiger Weise: Pädagogisch gestalten – partizipativ führen – bürokratisch agieren – nach außen und nach innen verantwortlich und demokratisch handeln. Eine Schule ist kein Block oder eine massive Masse, sondern eine differenzierte, möglichst in ihren Teilen – Jahrgängen, Fachbereichen, ganztägig bestimmten und organisierten Strukturen – relativ selbständige Vielfalt in der Einheit. Dazu bedarf es einer dialogisch entwickelten Übereinstimmung des Kollegiums über die Grundsätze des pädagogischen, fachlichen und fächerübergreifenden, projektorientierten Handelns, der als Masterplan und Orientierungsrahmen das Leitbild der Schule bestimmt: „Schulen sind umso besser, je mehr die Schülerinnen und Schüler als Individuen gesehen werden – und umgekehrt, je mehr die Lehrkräfte sich als Teil einer Gruppe begreifen“. Zur Umsetzung dieser Idealvorstellung ist es wichtig, dass in der RBG, wie auch in den anderen Integrierten Gesamtschulen in Niedersachsen, nicht von einem Schulleiter allein geführt wird, sondern von einer „Kollegialen Schulleitung“ (KSL), deren Mitglieder jeweils im Geschäftsverteilungsplan für „Generalien“, wie z. B. Jahrgangs-/Stufenleitung und pädagogisch-didaktischem Bereich zuständig sind. Innerhalb des Leitungsgremiums hat der „Schulleiter“ als Primus Inter Pares die Verantwortung gegenüber Öffentlichkeit, Schulverwaltung und Schulaufsicht. Innerhalb der Schule arbeitet die KSL eng zusammen mit der „erweiterten Leitung“, in der Vertreter der Fachbereiche und Jahrgänge im „Didaktisch-Pädagogischen Gremium“ tätig sind. Die weiteren Mitbestimmungs- und Entscheidungsgremien – Gesamtkonferenz, Eltern- und Schülervertretungen – beeinflussen und prägen das Schulklima und die Ganztagsschulsituation. In mehreren Untersuchungen, Studien und Forschungsberichten, in Kooperation mit der Hildesheimer Stiftungsuniversität und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen, wird das pädagogische und fachliche Handeln der Schule evaluiert, positive Entwicklungen bestärkt und Defizite benannt. Für eine vielfach bestätigte und nachgewiesene Corporate Identity der Schülerinnen und Schüler, wie auch der Lehrerinnen und Lehrer (und der Eltern) mit ihrer Schule tragen nicht zuletzt die institutionalisierten und gewachsenen Erfahrungen einer kooperierten Schule bei. Das Lehrerbewusstsein wird gefördert durch einen abgesprochenen und selbstbestimmten Hospitationszirkel, bei dem sich die FachlehrerInnen im Unterricht besuchen und die Eindrücke und Erfahrungen diskutieren. Damit wird etwa eines der altbekannten „Schulübel“ zumindest relativiert: „Der Lehrer macht hinter sich die Tür zu!“. Bei den regelmäßig terminierten, verpflichtenden Jahrestagungen begegnen sich die Lehrerinnen und Lehrer nicht nur in einem anderen (privaten) Rahmen, sie diskutieren und planen auch – mehrtägig und außerhalb der Schule – didaktische und methodische Aspekte und deren konkrete Anwendung im Unterricht und Schulleben.

Im allgemeinen, innovativen, gesellschaftlichen Schuldiskurs hat sich insbesondere das Bild vom „Lehrer Lämpel“ und vom „Alles- und Besserwisser“ geändert. „Die Schultür öffnen“, hin zur Gesellschaft, zum Projekt- und Partnerschaftslernen und zum Lehrer als Motivator wird in der RBG auch dadurch gefördert, dass die Schule als „UNESCO-Projekt-Schule“ im nationalen und internationalen Schulnetz mitarbeitet und sich an den verschiedenen Schulwettbewerben, wie z. B. bei „Jugend forscht“ erfolgreich beteiligt, mehrere internationale Schulpartnerschaftsprogramme durchführt, in Jahrgangsprojekten, wie etwa bei Naturbeobachtungen auf der dänischen Insel Äro, Schülerfirmen für nachhaltige Produkte, Theateraufführungen, Konzerten und dem Partnerschaftsprojekt zum Aufbau einer Krankenstation und Schule in der tansanischem Massai-Region in Lekrimuni, und vieler weiterer, beim schulischen Lernen und im Schulleben entstandenen Aktivitäten. In dem jeweils im Schuljahr erscheinendem, umfangreichen und informativen Jahrbuch der Schule werden diese Initiativen für die Beteiligten wieder lebendig, für die Öffentlichkeit informativ und für die Zukunft aufgehoben.

Eine offene, demokratische, unabhängige und innovative Schule ist darauf angewiesen, mit außerschulischen Partnern aus Gesellschaft und Wirtschaft auf „Augenhöhe“ zusammen zu arbeiten. Das ist auch deshalb wichtig, weil schulisches Lernen immer auch daran orientiert sein muss, den Schülerinnen und Schülern Perspektiven für ihre späteren beruflichen Tätigkeiten aufzuzeigen und zu ebnen. Im bildungsgesellschaftlichen Diskurs wird beklagt, dass in Deutschland sowohl in der Lehreraus-, Lehrerfortbildung und beim schulischen Lernen den Schülerinnen und Schülern unzureichende ökonomische, naturwissenschaftliche und technologische Kompetenzen vermittelt werden. Die RBG reagiert darauf, dass sie mit einer Reihe von Unternehmen Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen hat, z. B. mit der Firma Alcoa, die für den naturwissenschaftlichen Unterricht in der Sekundarstufe II Lern-, Experimentier- und Computermaterialien für die Fächer Biologie, Chemie, Physik und Mathematik zur Verfügung gestellt hat. Auf die freie, pädagogische Unabhängigkeit und Selbstbestimmung allerdings muss geachtet werden, damit Schule kein Zulieferbetrieb für ökonomische Interessen wird.

Fazit

Der Schulleiter der Robert-Bosch-Gesamtschule in Hildesheim, Wilfried Kretschmer, zeigt mit seiner Studie „Schule leiten“ eindrucksvoll auf, dass es „die Lehrkräfte der Schule selbst waren ('und sind'), die die Möglichkeiten der jeweiligen Zeiten kreativ genutzt und die staatliche Institution ‚Robert-Bosch-Gesamtschule‘ durch Engagement, Expertise und Professionalität zu pädagogischem Leben erweckt haben“. Natürlich ist Schulleitertätigkeit auch ein Balanceakt zwischen den verschiedenen Charakteren, Gruppierungen und gesellschaftlich, politisch und auch ideologisch agierenden Beteiligten. So ist es nicht verwunderlich, dass der Autor als Schulleiter sich wünscht, „dass auch in Schulen die Zusammensetzung des Kollegiums, und auch der Schulleitung, dann optimal wäre, wenn mehr bewahren wollende Charaktere ebenso wie mehr reformfreudige Akteure am Ringen um die besten Entscheidungen gleichermaßen fair beteiligt wären“.

Daraus lassen sich zwei Erkenntnisse lesen, die m. E. nicht nur für die beschriebene pädagogische und organisatorische Arbeit in der RBG gilt: Wenn es gelingt, dass die in einer Schule Tätigen – Schulleitung, Kollegium, SchülerInnen und Eltern – eine gemeinsame Basis für ein pädagogisches, faires und förderliches Gestaltenwollen kollegial und kooperativ erarbeiten, kann jede Schule zu einer echten menschenwürdigen, gesellschaftlichen und demokratischen Institution werden. Und zum zweiten: Wenn die „pädagogischen Akteure … sich so engagieren…, dass der innere Raum von Schule so mit personalen, konzeptionellen und organisatorischen Ressourcen zu möblieren (sind), dass die Lehrkräfte viel können, viel wollen und viele Möglichkeiten haben – und dabei gerne und professionell mit anderen zusammenarbeiten“, können sie eine menschliche Schule für alle Kinder mit gestalten.

Wilfried Kretschmer profitiert bei seiner Schulleitungsarbeit auch davon, dass er Mitglied des Programmteams der Deutschen Schulakademie in Berlin ist, das als Netzwerk der Preisträgerschulen des Deutschen Schulpreises vielfältige Innovationen und Reformansätze in die deutsche Schullandschaft bringt. Als Lehrbeauftragter an der Stiftungsuniversität Hildesheim engagiert er sich auch in der Lehrerausbildung und trägt dazu bei, damit Lehrinnen und Lehrer aller Schulformen und -systeme lernen, über den eigenen Gartenzaun zu schauen und offen sind für institutionelle und pädagogische Veränderungen! Kretschmer kündigt an, die vorgelegte Studie als Habilitationsschrift weiter zu entwickeln. Darauf darf man gespannt sein – und der RBG weiterhin Erfolg und Mut für ein zeitgemäßes, innovatives, existentielles und interkulturelles Lernen wünschen!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 17.02.2017 zu: Wilfried Kretschmer: Schule leiten. Investment in pädagogische Handlungskultur. Prinzipien und Instrumente. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2017. ISBN 978-3-7799-3623-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22347.php, Datum des Zugriffs 13.11.2019.


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