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Ahmet Toprak, Gerrit Weitzel (Hrsg.): Salafismus in Deutschland

Cover Ahmet Toprak, Gerrit Weitzel (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. Jugendkulturelle Aspekte, pädagogische Perspektiven. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Wiesbaden) 2017. 194 Seiten. ISBN 978-3-658-15096-9. D: 29,99 EUR, A: 30,83 EUR, CH: 31,00 sFr.
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Direkten Einfluss auf die richtige Gläubigkeit der Gläubigen nehmen

Glaubensüberzeugung, Glaubenssuche und -kritik sind intellektuelle und existentielle Herausforderungen (Jos Schnurer, „Der Glaube an den Glauben“, 5. 11. 2013, www.socialnet.de/materialien/162.php sowie: ders., „Glauben und Glaubenskritik sind Zwillinge“, 29.12.2016, www.sozial.de/index.php?id=94 ). Soweit – so gut! Wenn der Glaube aber dogmatisch wird und nur die eine, eigene Wahrheit als die richtige und mit allen Mitteln durchzusetzende Weltanschauung gilt, wird Glaube zur radikalen, fundamentalistischen und intoleranten Auffassung. Sie widerspricht der Menschenwürde und dem Menschenrecht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, wie dies in der „globalen Ethik“, Art. 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948, postuliert wird. Überall da, wo Gewalt Grundlage für physische, psychische, politische und religiöse Macht ist, werden Menschenrechte und Menschenwürde missachtet.

Entstehungshintergrund und Herausgeber

In der sich immer interdependenter und entgrenzender entwickelnden Welt kommt es zu Kontakten und Begegnungen von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Einstellungen und Haltungen. Das ist erst einmal gut und empfehlenswert! Denn die individuelle, ethnische, kulturelle und weltanschauliche Vielfalt ist es, die die Menschheit ausmacht! Entwickeln sich aber in diesem interkulturellen Prozess Tendenzen, die dominante und Höherwertigkeitsansprüche stellen, gerät das lokal- und globalgesellschaftliche Miteinander aus der Balance, und es entstehen fundamentalistische Strukturen, wie z. B. im Islam der Salafismus (Janusz Biene, u.a., Hg., Salafismus und Dschihadismus in Deutschland. Ursachen, Dynamiken, Handlungsempfehlungen, 2016, www.socialnet.de/rezensionen/22192.php). In der politischen Bildung wird der Ruf laut, diesen Entwicklungen mit aufgeklärten und demokratischen Mitteln zu begegnen (Thomas Mücke, Zum Hass verführt. Wie der Salafismus unsere Kinder bedroht und was wir dagegen tun können, 2016, www.socialnet.de/rezensionen/21555.php).

Es stellt sich die Frage, was es ist, das die die extremen Bewegungen in einer Gesellschaft scheinbar für junge Menschen attraktiv macht. Es geht hier nicht um rechts- oder linksextreme, auch nicht um nationalistische oder populistische Positionen, sondern um die Ideologie des Salafismus als eine extreme Richtung des sunnitischen Islams, die seit einigen Jahren in Deutschland (wie auch in anderen europäischen, christlich geprägten Ländern) für gesellschaftliche Aufregung sorgt und die Salafisten als Demokratiefeinde und Terroristen ins öffentliche, sicherheitspolitische Visier bringt. Im Fachbereich für „Angewandte Sozialwissenschaften“ der Hochschule Dortmund hat es eine vierteilige Veranstaltungsreihe gegeben, bei der es um die oben gestellte Frage ging, und „worin die Gründe für das Erstarken einer Bewegung liegen, die schon seit mehreren Jahrhunderten existiert, aber erst seit etwa zehn Jahren in der deutschen Öffentlichkeit präsent ist“. Der Erziehungswissenschaftler Ahmet Toprak von der HS Dortmund und der Sozialwissenschaftler Gerrit Weitzel von der HS Münster geben den Tagungs- und Diskussionsband heraus.

Aufbau und Inhalt

Die wichtige, aufklärerische Frage, wie Individuen, die mit Vernunft ausgestattet sind, auf Rattenfänger, Ideologen und eigenmächtige Ideologien hereinfallen können, stellt sich in der Menschheitsgeschichte immer wieder. In der aktuellen, antidemokratischen, populistischen und egoistisch-nationalistischen Entwicklung ist vor allem der Blick auf Demagogie, Verführung, Gehirnwäsche und Einflussnahme auf junge Menschen wichtig. In den im Oktober und November 2015 durchgeführten wissenschaftlichen Vorlesungen ging es dabei um

  • die „theologisch-historische Verortung“ des Phänomens Salafismus, um
  • „jugendkulturelle Aspekte“ und um
  • „Prävention und pädagogische Ansätze“, wie diese gefährliche, individuelle, kollektive und politische Entwicklung verstanden und wie ihr im Sinne einer freiheitlich-demokratischen und interkulturellen Politik begegnet werden kann.

Das sind die drei Kapitel, zu denen zwölf Referentinnen und Referenten interdisziplinär Stellung zu Fragen beziehen, welche aufgeklärten, demokratischen und freiheitlichen Werte den insbesondere Jugendlichen und junge Erwachsenen anziehenden Parolen und Heilsversprechungen der salafistischen Bewegungen entgegen gesetzt werden können.

Der als Redakteur beim Deutschlandfunk in Köln tätige Politik- und Islamwissenschaftler Thorsten Gerald Schneiders vermittelt mit seinem informativem Beitrag „Historisch-theologische Hintergründe des Salafismus“ einen Überblick über Begriffsbildung und -verwendung, die historische Entwicklung der salafistischen, fundamentalistischen Ideen und liefert eine Einschätzung über die auch im Islam nicht unumstrittenen dogmatischen Richtungen. Er formuliert daraus die drei wichtigsten Ausprägungen, wie sie sich auch in der islamischen Diaspora und in den Kampfzonen des Dschihad darstellen: Den puristisch oder quietistischen Salafismus, der insbesondere im persönlichen und privaten Bereich der Gläubigen ausgeübt wird; den politischen oder aktivistischen Salafismus, mit dem nicht nur eine absolute, persönliche Unterwerfung unter die „eine Wahrheit“ gefordert wird, sondern dies auch in der jeweiligen Gesellschaft umgesetzt werden soll; und dem dschihadistischen Salafismus, der die religiöse und politische Gesellschaftsveränderung weltweit mit dem „heiligen Krieg“ durchsetzen will.

Der Dortmunder Sozialwissenschaftler Uli Kowol beginnt das zweite Kapitel mit seinem Beitrag „Grundlagen juveniler Vergemeinschaftung“. Er setzt sich auseinander mit der Entstehung, den Merkmalen und der Realisierung von Formen im Jugendalter und diskutiert die sich dabei für Identitätsbildung und kollektives Verhalten charakteristischen Ausprägungen, die sich in Jugend- und Subkulturen zeigen, Meinungen und Einstellungen bestimmen. Mit den propagierten salafistischen und ideologisch und machtpolitisch geschlossenen Jugendkulturen stellen sich für den gesellschaftlichen Prozess ganz neue Herausforderungen.

Ahmet Toprak und Gerrit Weitzel gehen mit ihrem Beitrag „Warum Salafismus den jugendkulturellen Aspekt erfüllt“ den Phänomenen nach, die sich aus der „erzkonservative(n) theologische(n) Auslegung des Islam“ ergeben. Sie fragen nach den Gründen der Interessantheit und Anziehungskraft des Salafismus für Jugendliche, die bei ihrer Identitätsfindung und -entwicklung nach Orientierung, Zusammengehörigkeit und Anerkennung suchen. Die salafistischen, religiösen und politischen Versprechungen und Botschaften liefern ihnen scheinbare Wahrheiten, aber auch Protest- und Provokationsmöglichkeiten gegen die etablierten politischen und weltanschaulichen Erwachsenen-Gesellschaften. Sie verweisen dabei auf einen wichtigen, bisher im (inner-)gesellschaftlichen Diskurs eher vernachlässigten Aspekt, dass die Aufmerksamkeit und Akzeptanz von radikalen Bewegungen durch junge Menschen nicht von außerhalb der Gesellschaft eingebracht wird, sondern sich in der Gesellschaft entwickelt. Was bedeutet, dass in den gesellschaftlichen Auseinandersetzungen viel stärker als bisher gesellschaftskritische und -verändernde Aspekte eingebracht werden müssen.

Die Arabistin Claudia Dantschke, wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der Berliner ZDK, Gesellschaft Demokratische Kultur gGmbH, informiert über „Attraktivität, Anziehungskraft und Akteure des politischen und militanten Salafismus in Deutschland“. Sie zeigt auf, dass die radikale, weltanschauliche Bewegung bei näherer Betrachtung nicht allein ein religiöses und missionarisches Phänomen darstellt, sondern als eine antidemokratische, radikale und populistische Bewegungen mit dem Ziel der Inbesitznahme der Welt, weg von der demokratischen und hin zur religiösen Ordnung des Islam, zu verstehen ist. Die zahlreichen Aktivitäten, wie etwa in der pop-dschihadistischen Jugendszene, sind gekennzeichnet durch emotionale, stilistische und propagandistische Anpassung an jeweils „angesagte“, öffentliche und gemachte Trends. „Die Jugendlichen greifen sich aus dem salafistischen und dschihadistischen Komplettangebot die Argumente und Botschaften heraus, mit denen sie sich am besten identifizieren können, die ihnen das bieten, wonach sie suchen“.

Der Münsteraner Politikwissenschaftler Aladin El-Mafaalani zeigt mit seinem Beitrag „Provokation und Plausibilität – Eigenlogik und soziale Rahmung des jugendkulturellen Salafismus“ die Strategien und Tricks auf, wie die eigentlich grundlegend vergangenheitsorientierte Ideologie für Jugendliche attraktiv werden kann. Es sind Strategien, die die extremen und radikalen Positionen lebbar zu machen scheinen; und es ist die „Macht der Provokation“, die in der Entwicklung des Jugendalters eine besondere Bedeutung hat, die den jugendtypischen Erwartungshaltungen und Bedürfnissen entgegen kommen und insbesondere bei gefühlten und tatsächlichen Benachteiligungseindrücken Widerhall finden: „Die Anfälligkeit scheint besonders groß bei benachteiligten Jugendlichen und mehrfachen und dauerhaften Diskriminierungs- bzw. Ausschlusserfahrungen sowie bei enttäuschten Aufsteigern zu sein“.

Die deutsch-muslimische Religionspädagogin und Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor setzt sich engagiert für eine neuzeitliche und moderne Interpretation des Korans ein (vgl. dazu auch: Lamya Kaddor / Rabeya Müller, Der Koran. Für Kinder und Eltern, 2008, www.socialnet.de/rezensionen/6115.php). Mit ihrem Beitrag „Vom Klassenzimmer in den Heiligen Krieg“ fragt sie, warum Jugendliche islamistische Fundamentalisten werden (können). Sie macht deutlich, dass in der Erziehung und (schulischen und außerschulischen) Bildung das religiöse und weltanschauliche Bild des strafenden und Unterwerfung fordernden Gottes korrigiert werden müsse hin zu der Entdeckung, dass Allah im Koran wie in den religiösen Auslegungen und Interpretationen vor allem ein barmherziger, existenz- und alltagszugewandter, positiver Gott ist. Die Autorin zeigt auf, dass in der gesellschaftlichen Auseinandersetzung weder absolute Hörigkeit, noch Islamfeindlichkeit Mittel zur Akzeptanz von freien, religiösen Meinungen und Lebenspraktiken sein dürfen: „Islamfeindlichkeit und Salafismus sind von der Struktur her zwei Seiten ein und derselben Medaille. Sie fördern und bedingen sich gegenseitig“.

Alev Iman, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an der Universität in Passau, analysiert mit ihrem Beitrag „Jugendliche als Zielgruppe salafistischer Internetaktivität“ die vielfältigen Formen der Verbreitung von salafistischen und dschihadistischen Meinungen, Botschaften und Propaganda im www. Es sind durch den Eindruck von scheinbar persönlicher Ansprache und Zuwendung geprägte Versuche zur Missionierung und Anwerbung für den „heiligen Krieg“, durch mediale Musik und eventähnliche (Life-)Auftritte gezielt und alltagsweltlich auf Situationen im Lebensumfeld der Jugendlichen einzuwirken: „Im Hinblick auf Jugendliche als bevorzugte Zielgruppe salafistischer Internetaktivität kann festgehalten werden, dass die jugendspezifischen Charakteristika systematisch genutzt werden, um bei Jugendlichen Neugier zu wecken und sie schließlich dauerhaft an die salafistische Weltsicht bzw. Lebensweise zu binden“.

Der Osnabrücker Islamwissenschaftler Michael Kiefer beginnt das dritte Kapitel mit seinem Beitrag „Radikalisierungsprävention in Deutschland“. Er zeigt Probleme, Defizite und Möglichkeiten auf, wie präventiv gegen den religiös begründeten Extremismus in Deutschland und in anderen europäischen Ländern umgegangen wird. Es sind pädagogische Programme zur Aufklärung und tätigen Auseinandersetzung, wie etwa das bundesweite Projekt „Demokratie leben“ (vgl. dazu u. a. auch: Helmolt Rademacher /Werner Wintersteiner, Hrsg., Friedenspädagogik und Demokratiepädagogik. Jahrbuch Demokratie-Pädagogik 4, 2016, www.socialnet.de/rezensionen/21432.php) es ist aber auch das Problem, dass präventive Bildungsarbeit zielgerichtete und adäquate Definitionen und Zuordnungen zu den in der Gesellschaft tatsächlich oder herbeigeredeten Problemfeldern benötigt. „In der Radikalisierungsprävention umfasst die Problemdefinition in der Regel die Beschreibung negative Haltungen bzw. Einstellungen und daraus resultierender möglicher Handlungen der Zielgruppe, die der demokratischen Grundordnung und den Freiheitsrechten anderer Menschen widersprechen könnten“. Erfolgreiche und sachgerechte Prävention braucht Augenmaß, selbstbewusste und kritische Information und Haltung, Professionalität und Dialogfähigkeit.

Der Sozialwissenschaftler Kemal Bozay informiert über Konzepte und Erfahrungen bei der pädagogischen Prävention: „Dem politischen Salafismus wirkungsvoll begegnen. De-Radikalisierung, politische Bildung und pädagogische Prävention als Herausforderung“. Es sind die vielfältigen Aufgaben und Gelegenheiten in der familialen Erziehung, der schulischen Bildung, bei Freizeitangeboten und Erwachsenenbildung, die in Fallbeispielen aufgezeigte Radikalisierungsverläufe bei Jugendlichen verhindern können.

Der Islam- und Sozialwissenschaftler Götz Nordbruch hat Integrations- und Präventionserfahrungen in Frankreich und Deutschland gesammelt. Er bringt diese u. a. in die Arbeit des Vereins Ufuq.de ein, einer anerkannten Einrichtung der freien Jugendhilfe, die mit dem Vereinsnamen – „ufuq“ = arabisch: „Horizont“ – ihre Zielsetzung formuliert: „Bei allen Fragen und Konflikten, die sich im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz oder in der Politik bei der ‚Einbürgerung des Islams‘ ergeben mögen, geht es uns nicht mehr darum, ob diese stattfindet, sondern darum, wie dieser Prozess gestaltet wird“. In seinem Beitrag „Zum Umgang mit Entfremdung, Verunsicherung und Unbehagen – Ansätze der Prävention salafistischer Ansprachen in Unterricht und Schulalltag“ zeigt er Formen von Empowerment auf, die als Information und Vorsorge gegen menschenfeindliche Einflüsse dienen können.

Der als Jugendpfleger in Bonn tätige Sozialpädagoge, Religions- und Islamwissenschaftler David Yuzva Clement reflektiert theoretische und praktische pädagogische Voraussetzungen bei der „akzeptierende(n) Jugendarbeit mit Jugendlichen mit (neo-)salafistischen Orientierungs- und Handlungsmustern“. Er nimmt das vom Bremer Erziehungswissenschaftler Franz Josef Krafeld entwickelte Konzept eines „niederschwelligen sowie lebenswelt- und beziehungsorientierten Zugang(s) zu Jugendcliquen mit einer rechtsextremen Orientierung“ auf und konfrontiert es mit der Präventionsarbeit mit salafistisch-gefährdeten oder bereits infizierten Jugendlichen. Er macht deutlich, dass „pädagogische Fachkräfte sowohl biographische Identitätsbildungsprozesse, adoleszenzspezifische Milieuorientierungen von Jugendlichen und subjektive, individuelle Aneignungsprozesse von Religion, als auch Problemlagen und Krisen in den Alltagswelten von Jugendlichen …“ beachten sollten.

Im Schlussbeitrag des Sammelbandes argumentieren Ahmet Toprak und Gerrit Weitzel zur Frage: „Können konfrontative Gespräche im Kontext des Salafismus stattfinden?“. Das in der „Konfrontativen Pädagogik“ grundgelegte Konzept eines „pädagogischen Handlungsstil(s), der eine Förderung der Selbstverantwortung“ beabsichtigt, erfordert professionelles, situations-, ziel- und empathieorientiertes Wissen und Erfahrung. Besonders ist dies bei glaubens- und migrationssensiblen Situationen bedeutsam. Die Autoren vermitteln einige Beispiele für eine solche pädagogische Form der Aufklärung und Bildung.

Fazit

Die Beiträge zur Frage, „was die salafistische Bewegung so attraktiv für junge Menschen macht und worin die Gründe für das Erstarken einer Bewegung liegen, die schon seit mehreren Jahrhunderten existiert, aber erst seit etwa zehn Jahren in der deutschen Öffentlichkeit präsent ist“, umreißen das verschlungene, verschwiegene wie gleichzeitig aggressiv in der Gesellschaft ausgetragene Feld des Salafismus und anderer, menschen-, gesellschafts- und demokratiefeindlicher Aktivitäten. Nur aufgeklärte, selbstbewusste, identitätsstabile und humane Grundlagen können Bollwerke für ein friedliches, gerechtes und gleichberechtigtes Zusammenleben von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Weltanschauungen bilden!

Im socialnet Rezensionsdienst wird den Auseinandersetzungen mit Fragen nach der kulturellen Identität, nach gesellschaftlicher Integration und Inklusion in einer Einwanderungsgesellschaft eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ahmet Toprak und andere werden in den Literaturbesprechungen beachtet und deren interkulturelle Arbeit kritisch gewürdigt (z. B.: Ahmet Toprak, „Wer sein Kind nicht schlägt, hat später das Nachsehen“. Elterliche Gewaltanwendung in türkischen Migrantenfamilien und Konsequenzen für die Elternarbeit, 2004, www.socialnet.de/rezensionen/1624.php). Es sind positive Beispiele dafür, dass die theoretischen und praktischen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen auf interdisziplinäre, interreligiöse und transkulturelle Zusammenarbeit „auf Augenhöhe“ angewiesen sind!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 20.02.2017 zu: Ahmet Toprak, Gerrit Weitzel (Hrsg.): Salafismus in Deutschland. Jugendkulturelle Aspekte, pädagogische Perspektiven. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Wiesbaden) 2017. ISBN 978-3-658-15096-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22350.php, Datum des Zugriffs 21.08.2019.


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