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Anja Oswald (Hrsg.): Psychiatrie und Gesellschaft im Wandel der Zeit 1900-2016

Cover Anja Oswald (Hrsg.): Psychiatrie und Gesellschaft im Wandel der Zeit 1900-2016. Schwabe Verlag (Basel) 2017. 343 Seiten. ISBN 978-3-7965-3620-5. 48,00 EUR, CH: 48,00 sFr.
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Thema

Die psychiatrische Klinik Sonnenhalde liegt in der Gemeinde Riehen in der Schweiz. Sie wurde als Tochteranstalt des Diakonissenhauses Riehen im Oktober des Jahres 1900 eröffnet. Anfänglich war die Sonnenhalde eine moderne Anstalt für weibliche Nerven-und Gemütskranke, heute ist sie eine moderne Klinik, die sich mit ihren Angeboten auf die gegenwärtigen Herausforderungen der Psychiatrie einstellt. Seit ihrer Gründung hat die Klinik Sonnenhalde einen bedeutenden Beitrag zur psychiatrischen Versorgung in den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft geleistet.

An der über 100-jährigen Geschichte der psychiatrischen Klinik Sonnenhalde lässt sich der Wandel der Psychiatrie anschaulich ablesen: Was hat sich im klinischen Alltag, in der Diagnose, in der Therapie und den begleitenden Angeboten, im Umgang mit psychisch Kranken und ihren Angehörigen und im Milieu der Klinik in den einzelnen Geschichtsabschnitten verändert? Welche neuen Entwicklungen in der psychiatrischen Berufswelt haben sich von Zeit zu Zeit ergeben? Aber auch die Frage nach der Kontinuität und den Konstanten der psychiatrischen Arbeit könnte aufgeworfen werden.

Für alle, die im Laufe der Geschichte einmal für die Klinik verantwortlich waren, gab es sicherlich immer wieder die Frage, wie die Zukunft der klink finanziell und konzeptionell gesichert werden könnte. Natürlich spielen bei einer solchen unvermeidlichen Finanzdiskussion immer die Situation der Sozialversicherung und die Vorstellungen der Gesundheitspolitik eine große Rolle. Genauso wichtig war es aber für die jeweiligen Planungsverantwortlichen, die Frage zu beantworten, was denn nun die absehbaren Herausforderungen für eine zukünftige Psychiatrie sind; das geplante Angebot sollte der Bedarfslage jedenfalls entsprechen.

Auch in diesem Jahrzehnt haben die Diakonissen ihre Tradition fortgesetzt, Wegbereiter einer neuen Entwicklung zu sein, und die Klinik neu aufgestellt. Nicht die übliche Erhöhung der Bettenkapazitäten stand auf der Modernisierungsliste, sondern die Stärkung der ambulanten und teilstationären Angebote im Gesamtkonzept einer integrierten Versorgung. Im Rahmen der Eröffnung eines neuen Therapie- und Ökonomiegebäudes im Jahre 2016 wurde nun eine Festschrift der Klinik vorgestellt, die nicht nur über den geschichtlichen Wandel informiert, sondern auch die wichtigsten Felder und Komponenten einer modernen und humanen Psychiatrie vorstellt. Dabei bleibt die Herkunft der Sonnenhalde aus dem Geist der christlichen Nächstenliebe auch in der Gestaltung der Gegenwart präsent.

Herausgeberin und AutorInnen

Herausgeberin dieser den Diakonissen, den Mitarbeitenden und allen Freunden der Klinik gewidmeten Festschrift ist die Direktorin der Klinik Sonnenhalde und Humanmedizinerin Dr. med. Anja Oswald. Sie legt auch das Motiv für diese Veröffentlichung offen: „ Die beste Medizin gegen Stigmatisierung ist Aufklärung und Wissensvermehrung. Zur Eröffnung unseres neuen Therapie- und Ökonomiegebäudes wollen wir nicht einfach eine Festschrift über die Klinik Sonnenhalde veröffentlichen, die jedem Gast überreicht wird und in Kürze im Archiv oder direkt im Altpapier verschwindet. Wir wollen die Gelegenheit nutzen und die Psychiatrie mit Hilfe eines entsprechend konzipierten Buches facettenreich, mit Fakten, Erfahrungsberichten und Bildern unterlegt, so ansprechend gestalten, dass es zum Hingucken einlädt- und nicht zum Wegschauen, wie das sonst in der Psychiatrie eher üblich ist.“

In der Regel sind es ausgewiesene und namhafte Fachleute, die dem Leser dieses Buches Einblick in die geschichtliche Entwicklung zentraler Bereiche der Psychiatrie als Fachdisziplin, aber auch in die Geschichte der Versorgung der Patienten sowie in die gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen und in die zukünftigen Herausforderungen der Psychiatrie geben. Oft haben die Autoren ihren Ausführungen auch Literaturangaben beigefügt, so dass ein weiterführendes Studium erleichtert wird.

Aufbau

Das Buch umfasst vier Teile.

Im ersten Teil wird die „Psychiatrie im Wandel der Zeit 1900-2016“ dargestellt:

Geschichte und Entwicklung folgender Gebiete werden ausführlich in eigenen Beiträgen behandelt:

  • Humane Psychiatrie,
  • Sozialpsychiatrie,
  • Stationären Psychiatrie,
  • Psychotherapie,
  • Therapie der Abhängigkeitserkrankungen,
  • Psychosomatik,
  • Psychopharmakologische und neurobiologische Therapien,
  • Forensische Psychiatrie,
  • Psychiatriepflege,
  • Verhältnis von Psychiatrie, Psychotherapie und Seelsorge,
  • die fürsorgerische Unterbringung,
  • Suizid und das Leid der Angehörigen,
  • die Bedeutung der Arbeit in der Psychiatrie.

Exkurse über die Weisheit als Ressource in der Psychotherapie und über die psychischen Kräfte der Musik machen auf die für jede psychische Gesundung notwendige Tiefendimension aufmerksam und bereichern das Kapitel.

Im zweiten Teil geht es um „Gesundheitspolitische Aspekte in der Psychiatrie“:

Die Geschichte der Basler Psychiatrie, Eidgenössische und regionale Gesundheitspolitik 1900-2016, Soziale Sicherheit und Finanzströme im Gesundheitswesen, Entwicklungen aus gesundheitspolitischer Sicht sowie Psychiatrie und Datenschutz sind die einzelnen Themen.

In einem Exkurs diskutieren drei Chefärzte über ihre Arbeit an der Klinik Sonnenhalde.

Im dritten Teil lautet das Thema: „Zukünftige Herausforderungen in der Psychiatrie“:

Als Problemstellungen werden genannt:

  • Gesundheitssektor zwischen Innovation und Regulation,
  • Herausforderungen aus Sicht von Public Mental Health,
  • Herausforderungen aus Sicht der Prävention,
  • Integrierte Versorgung und Durchlässigkeit,
  • Integrierte Versorgung- ein zukunftsweisender Ansatz,
  • Bewegung als Ressource in der Therapie psychiatrischer Erkrankungen,
  • Feedback-informierte Therapie,
  • Gestalten als Ressource,
  • Musik als Ressource,
  • Glaube als Schematherapie,
  • Kinder psychisch kranker Eltern- die ungehörten Angehörigen,
  • Erwerbstätigkeit als ein prioritäres Behandlungsziel,
  • Zwischen Wiedereingliederung und Arbeitsplatzerhalt,
  • Genug Pflegepersonal für immer mehr psychisch Kranke?,
  • Telemedizin und E-Health- die Zukunft der Psychiatrie?

Exkurse

  • über die psychische Erkrankung als internationale Herausforderung,
  • über art brut (Jean Dubuffet),
  • über die Situation der Kinder kranker Eltern,
  • über Spannungsfelder in der Betreuung psychisch kranker Menschen und
  • über ambulante Wohnbegleitung kommen hinzu.

Der vierte und letzte Teil enthält die „Chronik Klinik Sonnenhalde“. Die Einleitung zur Chronik enthält eine Überlegung zur Relevanz der aus dem 6. Jahrhundert stammenden Regula Benedicti (Benediktusregel) für den in einer gefestigten christlichen Tradition erfolgenden Umgang mit psychischem Leiden in der Sonnenhalde. Die Chronik selbst beginnt 1836 und endet 2016; sie ist sorgfältig erarbeitet, zahlreiche Zitate und Anmerkungen sowie viele Bilder geben Auskunft über das Geschehen und lassen nicht zuletzt die Chronik-Lektüre interessant und aufschlussreich werden.

Exkurse über Psychiatrie, Spiritualität und Ethik in der Klinik Sonnenhalde und Reflexionen über die Einbindung des Neubaus in die bestehende Anlage sind ebenfalls beigefügt.

Gestaltung

Da auch Jubiläums- und Festschriften oft keine sorgfältige und qualitativ zufriedenstellende Publikationsgestalt finden, sollen die Vorzüge dieser Publikation herausgestellt werden:

Die Handhabbarkeit des Buches ist sehr gut. Der Einband des Buches ist fest, strapazierfähig und liegt angenehm glatt in der Hand. Das Format ist gut gewählt, insofern es eine gewisse Bedeutung und Nicht-Alltäglichkeit signalisiert. Das Papier ist relativ stark, fühlt sich ein wenig luxuriös an und verhindert auch das Durchschimmern umseitiger Texte oder Bilder. Eine feste und sichere Fadenheftung schließt aus, dass das Buch im Laufe der Zeit zu einer Loseblattsammlung werden kann. Kurz und gut: Wichtige haptische Aspekte sind eindrucksvoll berücksichtigt.

Auch die Typographie ist durchdacht und dient dem leichteren Lesevergnügen: Es gibt für die Titel, für die Zusammenfassung, für Zwischenüberschriften und Literaturhinweise jeweils verschiedene lesefreundliche und visuell abgestimmte Schrifttypen.

Alle Fotos – es gibt zahlreiche Autorenfotos und viele historische Bilder- sind sehr gut reproduziert und erfüllen vollauf ihre Informationsfunktion.

Eine besondere Qualität hat die Wiedergabe der eindrucksvollen Landschaftsbilder von Patrick Loertscher (www.patrickloertscher.com). Bäume, Winter, Wasser- die Kraft der Natur wird evoziert und gibt dem ganzen Buch Lebendigkeit. Der Leser wird mit jedem der zahlreichen Landschaftsbilder zur Kontemplation und zum Innehalten veranlasst. Besonders die Doppelbilder, mit denen die einzelnen Teile des Buches eingeleitet und gleichzeitig verbunden werden, seien ausdrücklich erwähnt. Selten habe ich eine solche Verbindung von Text und Visualisierung in einer Publikation erlebt, noch nie in einem Psychiatrie-Buch.

Die Gestaltung des Buches hat noch viele weitere Feinheiten, zu denen auch die Nutzung des Rückeinbandes zählt, der nicht ungenutzt bleibt und mit ansprechendem Text zum Blick ins Buch einlädt.

Inhalt

Die Beiträge thematisieren das weite Spektrum der Psychiatrie in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bis hin zur Forensik – Theorie, Therapie, Personal, Verwaltung – mit Einschluss der für die Versorgungsqualität so zentralen gesundheits- und finanzpolitischen Fragen. Hinzu kommen eigenständige spirituelle und musische Überlegungen, die für die Gesundung der Patienten eine kaum zu überschätzende Bedeutung haben. Da die Autoren zudem nicht vereinfachend, sondern verständlich geschrieben haben, kann die Festschrift meines Erachtens zugleich als ein in die moderne Psychiatrie einführender Text für Patienten, Angehörige und überhaupt Psychiatrie-Interessierte gelesen werden.

Bei gut 50 durchweg gut und informativ geschriebenen und gleichwertigen Beiträgen ist es schwierig, einige auszuwählen und zu besprechen. Ich habe mich daher entschlossen, näher auf die Chronik der Sonnenhalde einzugehen, die mich schon beim ersten Durchlesen des Buches sehr interessiert hat. Folgende Mosaiksteine sind von mir gefunden worden:

  • Das moderne Pavillonsystem in ländlicher Lage vermeidet die monumentale Prägung der klassischen Anstaltsarchitektur: Beschreibung der Sonnenhalde aus dem Jahre 1934: „So still und ruhig, wie das Gelände unserer Sonnenhalde abseits vom Lärm der großen Verkehrsstraßen und vom Getriebe der Stadt auf sonnigem Hügel liegt, so still und ruhig, abseits von der Unruhe und Betriebsamkeit der großen Welt, konnte auch im Berichtsjahr wieder der Dienst an unseren Kranken getan werden“.
  • Keine große Anstalt, sondern eine überschaubare Psychiatrie: 1934 wird zur Belegung der Sonnenhalde mitgeteilt: 161 Patientinnen suchen Heilung und Stärkung auf der Sonnenhalde, 50 Patienten werden im Jahresdurchschnitt gepflegt, 56 Betten sind zeitweise belegt. 20 Diakonissen betreuen die Kranken, führen den Haushalt, die Apotheke und das Büro.
  • Sorgfältige Ausbildung und Blick auf Bewährtes prägen den Anfang: 1899 - Diakonissen besuchen Heilanstalten, um Erfahrungen auf ihrem zukünftigen Arbeitsfeld zu sammeln: Die Heilanstalt Tannenhof in Wuppertal, die Irrenanstalt des Diakonissenhauses Kaiserswerth bei Düsseldorf und die Irrenanstalt Burghölzli sowie die psychiatrische Klinik des Kanton Bern in Münsingen werden besucht.
  • Psychiater geben Hinweise für den Klinikalltag: 1909 werden in der Jahreschronik die vom damaligen Chefarzt Dr. Charles Bach verfassten „Gesichtspunkte über Verständnis für Gemütszustände im gesunden und kranken Leben“ veröffentlicht. Der 29. Gesichtspunkt lautet: „Humor ist gegenüber dem Gemütskranken in manchen Fällen erlaubt, aber nur demjenigen, der ihn mit Meisterschaft und wohltuender Weise zu handhaben weiß. Ironie jedoch gehört nicht zu unseren Kurmitteln, sondern ist streng verboten“. Man möchte mehr lesen von diesen insgesamt 36 Gesichtspunkten.
  • Bessere Medikamente ermöglichen neue Therapieansätze: 1913 wird der Entschluss gefasst, unruhige und verwirrte Frauen nicht mehr aufzunehmen, da sie die anderen Patienten stören. – 1928 wird das Verena-Haus als Anbau errichtet, der für lärmende und unruhige Kranke gedacht ist. -1937 werden erstmals Patientinnen mit einer sogenannten Insulintherapie behandelt. Diese Therapie wird zur Behandlung der Depressionen angewendet. -1967 verliert des Verena-Haus für „lärmende und unruhige Kranke“ dank der zwischenzeitlich besseren medikamentösen Behandlungsmethoden seine Bedeutung, so dass die Räumlichkeiten zu einer gerontopsychiatrischen Pflegestation umgenutzt werden können. – 1973 berichtet die Schwester Luise, die 44 Jahre in der Klinik gearbeitet hat, über den Wandel der medikamentösen Therapien: „ Vor dem Aufkommen der modernen Psychopharmaka benötigte unsere Klinik jährlich über 100 Ampullen Morphium-Scopolamin, das am stärksten wirksame damalige Beruhigungsmittel. Zur Behandlung von Depressionen verbrauchte man pro Jahr bis zu 2 Liter Opiumtinktur.“
  • Die Spiritualität ist für die Gesundung unerlässlich: 1938 wird eine nicht durch Ferienzeiten unterbrochene Seelsorge für die Patientinnen sichergestellt. „Für eine erfolgreiche Behandlung seelischer Erkrankungen braucht es eine psychiatrische Betreuung und christliche Seelsorge.“ – 1970 empfindet die Mehrzahl der Patientinnen die Tischgebete, die täglichen Andachten vor oder nach den Mahlzeiten, die wöchentlichen Andachten des Seelsorgers oder die gemeinsam besuchten Gottesdienste in der Kapelle des Mutterhauses oder in der Dorfkirche als wohltuend.
  • Aufenthaltsdauer und Belegung: 1954 beträgt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Patientinnen 99 Tage. Die durchschnittliche Bettenbelegung liegt bei 94,5 Prozent.
  • Personalmangel und Personalausbildung: 1947 tritt die Diakonisse Rosa Zwicki mit 77 Jahren in den Feierabend. -1952 ist es schwierig, qualifiziertes Personal zu finden. -1961 arbeiten die Diakonissen bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Seit dem 2. Weltkrieg herrschte Personalmangel. 1969 schließt die Sonnenhalde ein Abkommen mit der Schule für psychiatrische Krankenpflege in Zürich ab, um die Ausbildung der Diakonissen zu gewährleisten. Rückblick: In den ersten Jahren nach der Eröffnung der Sonnenhalde unterrichtete der Hausarzt die Diakonissen in den Wintermonaten einmal wöchentlich. Täglich lernten sie auf den Stationen von den erfahrenen Schwestern. - 1932 nahmen die Diakonissen erstmals an dem von der Schweizerischen Gesellschaft für Psychiatrie durchgeführten Berufsexamen teil. – Seit den 50er Jahren gibt es eine dreijährige Ausbildung: im ersten Lehrjahr Besuch des Einführungskurses, im zweiten Lehrjahr Besuch des Mittelkurses der allgemeinen Krankenpflegeschule des Diakonissenhauses Riehen. Außerdem gab es u. a. Kurse in der psychiatrischen Klinik Friedmatt in Basel.
  • Behutsame Wandlung und Neuausrichtung: 1972 wird das Konzept der therapeutischen Gemeinschaft eingeführt. – 1992 dürfen auch Männer in der Sonnenhalde behandelt werden.

Diskussion

Für jede Psychiatrie sind die Weckung der Selbsthilfe und die Angehörigenarbeit zentrale Aufgaben. Ich hätte es für sinnvoll gehalten, diesen Feldern noch mehr Aufmerksamkeit zu geben. Zwar gibt es in den Texten viele Hinweise und Ausführungen zu diesen Themen, doch gebührt ihnen meines Erachtens auch eine selbständige Darstellung. Die Therapie der Abhängigkeitserkrankungen ist ohne Selbsthilfegruppen schwierig, aber auch Depressionen verlangen nach solchen Angeboten. Wenn es um bipolare Störungen geht, so reicht die klinische Behandlung und medikamentöse Einstellung allein nicht aus, da der Patient auch entlassen wird und die Familie und die Angehörigen im Ernstfall wissen müssen, wie sie sich verhalten sollen. Das ist auch evidente Medizin.

Fazit

Mit diesem Band erwirbt der Leser zugleich drei Bücher: eine überaus gut konzipierte Festschrift, eine kompetente Einführung in die Psychiatrie und – nicht zuletzt – einen Fotoband, der sich sehen lassen kann.


Rezensent
Dr. Alexander Brandenburg
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Zitiervorschlag
Alexander Brandenburg. Rezension vom 23.05.2017 zu: Anja Oswald (Hrsg.): Psychiatrie und Gesellschaft im Wandel der Zeit 1900-2016. Schwabe Verlag (Basel) 2017. ISBN 978-3-7965-3620-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22604.php, Datum des Zugriffs 11.11.2019.


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