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Richard Münchmeier: Geschichte des SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland

Cover Richard Münchmeier: Geschichte des SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland. Nur was sich ändert, bleibt bestehen. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. 279 Seiten. ISBN 978-3-8474-0785-0. D: 19,90 EUR, A: 20,50 EUR.
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Entstehungshintergrund und Thema

„Dieses Buch ist keine Festschrift“ versichern sowohl der Verfasser, Richard Münchmeier, als auch der Autor des Vorworts, der Vorstandsvorsitzende des SOS-Kinderdorf e.V., Johannes Münder, gleich zu Beginn der Publikation: „Unser Anliegen war nicht, eine selbstbeweihräuchernde Jubiläumsschrift zu erstellen. Wir wollen einen detaillierten historischen Überblick, der auch kritische Aspekte nicht auslässt.“ (Münder, S. 7)

Angesichts des Jubiläums im Jahre 2015, als die Organisation auf 60 erfolgreiche Jahre seit ihrer Gründung zurückblicken konnte, ist es sicherlich – auch im Seitenblick auf eine Vielzahl stark retuschierter Selbstdarstellungen im sozialen Sektor – richtig und wichtig gewesen, den wissenschaftlichen Anspruch der Studie zu betonen. Und sicherlich auch im Blick auf die bis in die Gegenwart hineinreichende Selbstdarstellung der SOS-Kinderdörfer in der Werbung – eine heile helle Welt – weitab vom Image der von seiner unheilvollen Geschichte überschatteten Heimerziehung.

Aufbau und Inhalt

Wie hat Münchmeier diesen Anspruch eingelöst? In der Darstellung seiner Ziele und seiner Vorgehensweise verweist Münchmeier zunächst auf seine Analyse der vorliegenden Aktenbestände – mit der Einschränkung, dass Protokolle, Berichten und Briefwechsel in der Regel nur sehr bedingt die Wirklichkeit wiedergeben. Die von ihm durchgeführte Befragung von Zeitzeugen und Experten sollen dazu dienen, das Bild der Wirklichkeit über die Aktenanalyse hinaus zu ergänzen, vor allem deshalb, weil es der Anspruch Münchmeiers war, nicht nur eine Geschichte der Organisation vorzulegen, sondern den Alltag Praxis in den Kinderdörfern ebenfalls zum Gegenstand der Studie zu machen. Er schreibt: „Der Schwerpunkt der Darstellung in diesem Band liegt auf der Praxis, sprich: Der SOS-Kinderdorfarbeit. Es gehörte von Anfang an zum Selbstverständnis des Vereins, sich nicht als Selbstzweck zu betrachten … er wollte lediglich Mittel zum Zweck sein.“ (S. 13)

Die Tatsache, dass die Geschichte der Organisation ebenso wie die Darstellung der Praxis in all ihren Wandlungen im Kontext sowohl allgemein gesellschaftlicher als auch fachlicher Rahmenbedingungen interpretiert werden muss, wird vom Autors ebenfalls hervorgehoben. Dabei geht es ihm besonders um folgende Zusammenhänge: „Die Nachkriegsgeschichte Deutschlands, die sozialgeschichtliche – insbesondere die sozialpolitische – Entwicklung der Bundesrepublik, die neuen Herausforderungen nach der deutsche Wiedervereinigung einerseits, die Entwicklung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, ihr sich wandelndes Selbstverständnis, das sich verändernde Verständnis von Heimerziehung und der Hilfen zur Erziehung, ihre sich wandelnden gesetzlichen und förderrechtlichen Grundlagen andererseits.“ (S. 14) Dieses sind die Themenschwerpunkte, die Münchmeier auch der folgenden, chronologisch angeordneten Darstellung der Geschichte der SOS-Kinderdörfer zugrunde legt.

Münchmeier beginnt seine Darstellung – wie könnte es anders sein – mit der Person des Gründers: „Es war der Österreicher Hermann Gmeiner zusammen mit einer recht kleinen Gruppe von Freunden und Gleichgesinnten, der gleichsam aus dem Nichts heraus, ohne ausreichende Finanzmittel, ohne eine langfristige Absicherung, ohne ein differenziertes, professionelles und ausgearbeitetes pädagogisches Konzept ein Modell zur Aufnahme, Betreuung und Erziehung von Kindern … entwickelte und realisierte. Er heißt deshalb zu Recht ‚Vater der SOS-Kinderdörfer‘.“(S. 17)

Abseits der etablierten Wohlfahrtsverbände und der zuständigen Jugendämter baute Gmeiner Schritt für Schritt ein Kinderdorf-Imperium mit einem ganz spezifischen Profil auf, das inzwischen weit über die nationalen Grenzen hinaus eine sensationelle Ausdehnung erfahren hat. „Mit Hermann Gmeiner betritt, so muss man wohl sagen, ein neuer Typus des altruistischen Abenteurers die Bühne der Geschichte. Er glich einerseits in der charismatischen Kraft seiner Persönlichkeit und seiner zupackenden Art den großen Gründungsvätern. Er beschritt andererseits jedoch neue ‚moderne‘ Wege, so vor allem im Bereich der Mittelbeschaffung, der Massenwerbung, der weitgespannten… Propagierung seiner Idee.“ (S. 19)

Was war das neue, das andere an Gmeiners Idee? Wie unterschied sich sein Ansatz von den anderen Initiativen, die damals vor allem in der Schweiz ebenfalls mit dem Ziel entstanden waren, elternlos und heimatlos umherstreunende Kinder durch die Aufnahme in familienähnliche Strukturen zu helfen? Gmeiners zentrale Idee war es, nicht die Familie, sondern die Person der Mutter in Verbindung mit dem Prinzip der dörflichen Gemeinschaft zum zentralen Element der Erziehung zu machen. Er begann damit 1948 zunächst in Österreich, konnte sein Projekt aufgrund des großen Zuspruchs aber in den 1950er Jahren auch auf Deutschland ausweiten. Im ersten Heft des Kinderdorfboten aus dem Jahre 1958 beschreibt er die konzeptionellen Grundlagen der zukünftigen SOS-Kinderdörfer u.a. mit folgenden Vorgaben:

  • Die SOS-Kinderdörfer wollen das elternlose, verlassene Kind in seinen natürlichen, von Gott zugedachten Lebensraum zurückführen: die Familie.
  • Dieses Ziel wird durch die Bildung von Kinderdorffamilien erreicht. Mehrere Familien bilden ein SOS-Kinderdorf.
  • Die SOS-Kinderdorffamilie besteht aus höchstens neun Kindern. Das Oberhaupt der Familie ist die Kinderdorfmutter, eine ausschließlich zur Betreuung der Kinder berufene alleinstehende Frau. (vgl. S. 37)

Die zentrale Position und große Belastung der Kinderdorfmütter – ausdrücklich wurden keine Ehepaare als Kinderdorfeltern ‚berufen‘ – machte eine sorgfältige Auswahl aus den Reihen der Kandidatinnen erforderlich. Da keine fachlichen Kriterien zugrunde gelegt wurden, ging es bei der Auswahl in erster Linie um das Persönlichkeitsbild und die Belastbarkeit der Frau, ein Profil, das Münchmeier angesichts des 24-Stunden-Einsatzes der Mütter wohl zu Recht unter dem Begriff ‚Robustheit‘ zusammenfasst. (S. 41) Leider fehlen in der Darstellung Angaben darüber, wie viele Kinderdorfmütter ihre Arbeit dort aufgegeben haben – und aus welchen Gründen dies geschah. Denn: Die Forderung nach Ehe- und Kinderlosigkeit ein Leben lang wird trotz der zweifellos guten finanziellen und sozialen Absicherung der Beschäftigten nicht immer durchzuhalten gewesen sein.

Erst mit den Jahren wurde für die Kinderdorfmütter mehr Entlastung angeboten, sowohl im hauswirtschaftlichen Bereich als auch durch die immer notwendiger werdende fachliche Beratung und Unterstützung: Da sich die Zielgruppe immer mehr von elternlosen Kindern zu Kindern aus „schwierigen Lebenslagen“ verschob, wuchsen die Anforderungen an die pädagogischen und psychologischen Kompetenzen der Kinderdorfmütter stetig an. Zunächst wurde der Versuch unternommen, durch den Einsatz von Kinder- und Jugendpsycholog/innen in den SOS-Kinderdörfern Erziehungsprobleme und Konflikte innerhalb der Familien zu lösen. Seit den 1980er Jahren ging man aber dazu über, von den Kinderdorfmüttern selbst eine fachliche Grundausbildung zu erwarten und den bereits in den Dörfern tätigen Frauen eine berufsbegleitende Ausbildung anzubieten.

Die Entwicklung des Selbstverständnisses der Kinderdorfmütter von der ‚Berufung‘ zum ‚Arbeitsplatz‘ – ebenso wie die zunehmende Einbeziehung von Kinderdorfväter und schließlich auch von Kinderdorfeltern mag eine der wesentlichsten Reformen gewesen sein, die notwendig gewesen sind, um das Projekt insgesamt am Leben zu erhalten. Die Frage, wie die Betroffenen, die als Zeitzeuginnen befragt worden sind, diese Entwicklung empfunden haben, bleibt offen, da in der Darstellung der Geschichte der SOS-Kinderdörfer keine Stellungnahmen aus den Interviews verwendet werden.

Ähnliches gilt für die Situation der Kinder in den Kinderdorffamilien. Auch sie bleiben in der Darstellung stumm. Wie sie die Verbindung zu ihrer Herkunftsfamilie aufrechterhalten oder vermisst haben, wie sich die Beziehung zu ihren zahlreichen ‚Geschwistern‘ gestaltet hat, wie sie als unternehmungslustige Jugendliche das Leben auf dem Dorf ausgehalten haben und wie mütterlich sich ihre Kinderdorfmütter ihnen gegenüber verhalten haben – all das wird aus der Geschichte der SOS-Kinderdörfer ausgespart.

Allerdings kann sich Münchmeier auf die Tatsache stützen, dass der SOS-Kinderdorf e.V. selbst die Einsicht gehabt hat, die eigene Arbeit evaluieren zu lassen: Angefangen mit der Studie von Manfred Vollert aus dem Jahre 1970 begann eine Phase kritischer ‚Selbstbeobachtung‘, die zur Gründung eines vereinseigenen sozialpädagogischen Instituts (SPI) führte. (vgl. S. 106)

Durch die Studien des SPI kam es u.a. 1977/78 zu einer Qualitätsanalyse der bestehenden Arbeit auf der Grundlage der Auswertung von Lebensläufen ehemaliger Kinderdorfkinder. Dass diese Studie relativ positiv ausfiel, bestätigte zunächst das Konzept der Kinderdorfarbeit. Die in zunehmender Zahl zu konstatierenden ungelösten Probleme im Umgang mit ‚schwierigen Kindern‘ wurden durch eine Vielzahl von Qualifizierungsmaßnahmen der als Kinderdorfmutter beschäftigten Frauen zu lösen versucht. Das zentrale Dilemma der strukturellen Überforderung der beschäftigten Frauen wurde aber aufgrund der erstarrten Fixierung auf das Modell (Mutter+ X Kinder) bis zum Jahr 2000 nur als Problem der ‚Mütterakquise‘ diskutiert. Erst dann konnte man sich dazu durchringen, Kinderdorfmüttern eine Partnerschaft zuzugestehen, ggf. auch eigene Kinder in die Familie einzubringen oder als Ehepaar die Erziehungsaufgaben zu übernehmen. (vgl. S. 223f.)

Diskussion

Das Buch macht deutlich, dass die SOS-Kinderdörfer sich gleichzeitig mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und ihren Herausforderungen gewandelt haben, dass sie aber auch im positiven wie im negativen Sinne widerständig waren. Teilweise haben sie die Zeichen der Zeit einfach ignoriert oder sich davon gar nicht betroffen gefühlt – das trifft sicherlich vor allem auf die Heimkampagnen und die Proteste und Revolten auf den Jugendhilfeforen der 1970er Jahre zu. Teilweise sind sie aber auch einfach ihren eigenen Weg gegangen, weil sie aufgrund ihrer Spendeneinkünfte unabhängig waren und sich nicht den administrativen Vorgaben und Zwänge der Behörden fügen mussten: „Man verstand sich konsequenter Weise nicht als Teil der Jugendhilfe, beantragte deshalb spät die Anerkennung als freier Träger und verzichtete auf die Ausschöpfung der Refinanzierungsmöglichkeiten durch die Jugend- und Sozialämter.“ (S. 101)

Die Vorwürfe und Verdächtigungen, die sich gegen ihre ‚Haushaltsführung‘ richteten, haben sie offensichtlich unbeschadet überstanden. (vgl. S. 73) Dass die Vorwürfe eines unseriösen ‚Finanzgebarens‘ den Vorstand trotzdem nachhaltig getroffen haben, zeigt sich angesichts der Akzeptanz möglicher Geldeinbußen durch die Forderung nach einer realistischeren Darstellung des SOS-Kinderdorf e.V. in der Werbung: „Unser Finanzgebaren würde dadurch nach außen wieder leichter dargestellt werden können und wir müssten die Presse nicht so fürchten wie jetzt. Und nach innen: der mittlerweile leider allen bekannte und zunehmend demoralisierende Geldüberhang würde abgebaut (ID 870)“ (S. 159)

Die folgenreichsten Impulse, die von den Empfehlungen des SPI ausgingen, bezogen sich auf die ‚Aufgabenerweiterung‘, d.h. die Ausweitung der Arbeitsfelder. Der SOS-Kinderdorf e.V. betreibt seit den 1980er Jahren neben den Kinderdorffamilien ein zunehmend differenziertes Angebot im Bereich der Jugendhilfe: Dazu gehören Tageseinrichtungen, Wohngruppen, Kindertagesstätten, Horte, aber auch offene Angebote und berufsbezogene Ausbildung. Dass sich der Verein auch mit großem Aufwand im Ausland engagiert, gehört eigentlich nicht zum Gegenstandsbereich der Geschichte der SOS-Kinderdörfer in Deutschland, bedarf aber selbstverständlich der Erwähnung, um die ungebrochenen Expansionskräfte der Organisation zu charakterisieren (vgl. S. 174ff).

Um abschließend deutlich zu machen, in welchem Umfang sich der kleine Staat im Staat entwickeln und etablieren konnte, seien einige Zahlen genannt: 2014 lebten 668 Kinder in den SOS-Kinderdörfern; weitere 1.844 Kinder wurden fremdbetreut; in der Tagesbetreuung waren 2.725 Kinder. In den 41 Einrichtungen des deutschen SOS-Kinderdorf e.V. wurden 2014 über 95.000 Kinder und Jugendliche betreut, beraten oder ausgebildet. Etwa 3.500 hauptamtliche und 600 ehrenamtliche Mitarbeiter/inne leisteten diese Arbeit. Das jährliche Spendenaufkommen lag 2014 bei 138 Millionen Euro. Weiterhin unterstützt der SOS-Kinderdorf e.V. 119 Einrichtungen in 36 Ländern weltweit. (vgl. S. 17f.)

Diese ‚Erfolgsstory‘ wird zwar immer wieder auf den Unternehmergeist von Hermann Gmeiner zurückgeführt, aber spätestens seit seinem Tod im Jahre 1986 ist der Umstand unübersehbar geworden, dass eine solche Aufbauleistung nur durch die Professionalisierung der Geschäftsführung möglich geworden ist. Auch hier wird deutlich, dass nur, was sich ändert, bestehen bleibt.

Münchmeier fasst seine Erkenntnisse über die Vereinsgeschichte in folgenden Bemerkungen zusammen: Der SOS-Kinderdorf e.V. legt zunehmend großen Wert darauf, „seine wertrationale Ethik mit nüchterner zweckrationaler Professionalität zu verbinden. Die Geschichte des SOS-Kinderdorfvereins lässt sich … lesen als ständige Auseinandersetzung mit seinen geistigen Energien, das heißt mit seiner Wertebasis. Alle ‚Säkularisierungen‘ der ursprünglich religiös gefassten Prinzipien haben daran nichts geändert.“ (S. 240)

Die große Anteilnahme der deutschen Bevölkerung an dem Projekt ‚SOS-Kinderdorf‘, die in einer immensen Spendenbereitschaft ihren Ausdruck findet, ist ein Faktor, der nachdenklich stimmt, wenn man an die Teilnahmslosigkeit denkt, die gemeinhin lokalen sozialen Projekten entgegengebracht wird.

Ein Grund dafür mag der private Charakter des Unternehmens sein: Die individuelle Hilfe, das Dorf, die Mutter – eben nicht der Staat. Das sind vertraute Strukturen, die offensichtlich große menschliche Anteilnahme erzeugen. Die ‚klassischen‘ Themen der Heimerziehung (Gewalt, Missbrauch, Drogen, Prostitution) klingen zwar an, wenn von ‚Kindern in schwierigen Lebenslagen‘ die Rede ist, bleiben aber bei der Außendarstellung konsequent im Hintergrund.

Ein anderer Grund: Die von dem SOS-Kinderdorfverein bevorzugte Werbung mit der Darstellung von Kindern aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die auch bei den großen Wohlfahrtsverbänden erfolgreich zum Einsatz kommt, könnte die Vermutung wachrufen, dass die Spendenbereitschaft in Deutschland dem Bedürfnis entspringt, die Orte soziale Not möglichst weit entfernt anzusiedeln – die besorgniserregende Kinderarmut im eigenen Land aber zu verdrängen. Die Erfolgsstory des SOS-Kinderdörfer könnte also auch die Augen öffnen für die Misserfolgsstory, wenn es darum geht, das Interesse der Menschen auf die sozialen Probleme in ihrem Umfeld zu lenken.

Münchmeiers Darstellung der Geschichte der SOS-Kinderdörfer regt zu solchen Überlegungen an. Eine ‚Rezeptionsgeschichte‘ der Einrichtung steht aber noch aus.

Fazit

Insgesamt ist Münchmeiers Darstellung der Geschichte der SOS-Kinderdörfer – trotz des ursprünglich anders gelagerten Anspruchs – doch eher eine Organisationsgeschichte als eine Auseinandersetzung mit ‚der Praxis‘, d.h. dem Alltag der Kinderdorffamilien geworden. Diese Organisationsgeschichte legt uns Münchmeier allerdings sehr breit gefächert, ebenso systematisch wie chronologisch sortiert und kritisch kommentiert vor. In seiner Darstellung der Geschichte der SOS-Kinderdörfer von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart hinein spiegelt er sowohl die allgemeine gesellschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik und im vereinten Deutschland wider, als auch die Wandlungen der Jugendhilfe und der Professionalisierungsdebatten seit den 1960er Jahren.


Rezensentin
Prof. Dr. Sabine Hering
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Zitiervorschlag
Sabine Hering. Rezension vom 04.04.2017 zu: Richard Münchmeier: Geschichte des SOS-Kinderdorf e.V. in Deutschland. Nur was sich ändert, bleibt bestehen. Verlag Barbara Budrich GmbH (Opladen, Berlin, Toronto) 2016. ISBN 978-3-8474-0785-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22640.php, Datum des Zugriffs 21.10.2019.


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