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Hans Lenk, Gregor Paul: Transkulturelle Logik

Cover Hans Lenk, Gregor Paul: Transkulturelle Logik. Universalität in der Vielfalt. Projekt Verlag 2014. 509 Seiten. ISBN 978-3-89733-346-8. D: 29,80 EUR, A: 30,70 EUR, CH: 40,90 sFr.
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Die Lektüre von Texten über Logik macht (nicht nur) Logikern Freude

Mit dem Begriff der Transkulturalität soll zum Ausdruck kommen, dass, besonders in den Zeiten der Interdependenten und globalen Entwicklung, kulturelle Vernetzungen und Vermischungen zustande kommen, die beim kulturellen Denken und Handeln der Menschen sich als verbindende und nicht trennende Einstellungen bilden können. Insbesondere in den modernen Kulturwissenschaften und in der Philosophie wird mit dem Begriff „Transkulturalität“ zum Ausdruck gebracht, dass transkulturelle Einstellungen eine Abkehr von Differenzdenken und kultureller Homogenität bewirken, eine humane und förderliche Verständigung über Kulturgrenzen hinweg ermöglichen und einen Dialog auf Augenhöhe anbieten (Andreas Hepp, Transkulturelle Kommunikation, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/4218.php). Transkulturalität ist „nicht einfach eine weitere Vergleichsebene ( ), die der der Interkulturalität und Internationalität hinzuzufügen ist“, sondern konkretisiert „ein bestimmtes Verständnis der Folgen der Globalisierung, eine postkoloniale Kritik und eine methodologische Reflexion“ (Wolfgang Gippert / Petra Götte / Elke Kleinau, Hrsg., Transkulturalität. Gender- und bildungshistorische Perspektiven, 2008, www.socialnet.de/rezensionen/7090.php).

Logik im klassischen Sinn heißt: Kunst und Regelhaftigkeit des Denkens, das dem anthrôpos, dem mit Verstand ausgestattetem, zu Allgemeinurteilen befähigtem und zwischen Gut und Böse unterscheidungsfähigem menschlichen Lebewesen angeeignet ist. Die Erkenntnis und das Bewusstsein, dass jeder Mensch auf der Erde zu logischem Denken und Handeln fähig ist, sollte zwangläufig dazu führen, für ein humanes Zusammenleben der Spezies Mensch eine „globale Ethik“ vorauszusetzen, wie dies in der Präambel der von den Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948 proklamierten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zum Ausdruck kommt: Die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte bildet die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt.

Entstehungshintergrund und Autorenteam

Eine logische Auseinandersetzung mit Traditionen, Prinzipien, Denk- und Verhaltensweisen und moralischen Vorstellungen von Individuen und Kollektiven aus anderen Kulturen kann sich mit zwei unterschiedlichen Einstellungen vollziehen: Die eine Auffassung: „Kulturen sind verschieden und können nicht zusammen kommen!“, führt zwangsläufig zu ethnozentriertem Denken und damit zu Verhaltensweisen, die als höherwertig, nationalistisch, rassistisch und populistisch zu bezeichnen sind; die andere Auffassung: „Es gibt universal (oder allgemein) gültige logische Prinzipien!“, was ebenfalls zwangsläufig zur Folge hat, dass eine Auseinandersetzung mit dem jeweiligen logischen Denken und Handeln im Dialog möglich und notwendig ist. Wenden wir diese Erkenntnis im intellektuellen, logischen Diskurs an, so ergeben sich dabei drei hypothetische Schlussfolgerungen: Das transzendental-pragmatische Argument, das Argument allgemeinzulässiger Regeln, und das empirische Argument.

Diese Argumentationslinien bilden die Grundlagen für die These, dass es „in der Anwendung rein logischer Gesetze ( ) keinerlei signifikante Unterschiede … (und) Differenzen (gibt).“ Damit treten die Karlsruher Philosophen Hans Lenk und Gregor Paul mit der Frage an: Gibt es allgemeingültige Gesetze der Logik, die prinzipiell für alle Menschen zu allen Zeiten und Kulturen gelten? Sie legen dazu sowohl unterschiedliche theoretische Konzepte vor, setzen sich mit aristotelischen, islamischen, buddhistischen und sinoasiatischen Theorien auseinander und diskutieren alltägliches, logisches Denken.

Aufbau und Inhalt

Die Studie wird in 20 Kapitel gegliedert:

  1. Logik und Kultur (HL + GP)
  2. Methods forever and again (GP)
  3. Methodologischer Schemainterpretationalismus (HL)
  4. Wahrheitsgenerierungspotentiale und „Wahrheit“ als Interpretationskonstrukte (HL)
  5. Okzidentale Logikbegründungen (HL)
  6. Neueres zum Problem der logischen Konstanten (HL)
  7. Philosophische Logikbegründung und rationalerKritizismus (HL)
  8. Kritik an Begründungen von Quantenlogiken (HL)
  9. Fruchtbare Metasprachlichkeit (HL)
  10. Hätte „der Philosoph“ doch Panini gelesen (HL)
  11. Sprachliche und logische Form (GP)
  12. Das Urteil als eine universale logische Grundform (GP)
  13. Argumente für die Universalität der Logik (GP)
  14. Probleme, Ziele und Relevanz einer Theorie universaler Logik. Unter besonderer Berücksichtigung sinologischer Interessen (GP)
  15. Logik im Buch Menzius (GP)
  16. Xuanzang (600 bis 664) (GP)
  17. Zur Rolle der Logik in buddhistischen Texten (GP)
  18. Buddhistische Logik. Argumentations- und Erkenntnistheorie in Japan (GP)
  19. Die Begründungstheorie des japanischen buddhistischen Scholastikers Gomyo (749? – 834)
  20. Einheit der Logik und Vielfalt der Logiken (HL + GP).

Das Unterfangen, in breiter, inter- und transkultureller Form auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede im ausgewählten Okzident-Orient-Vergleich zu verweisen und diese auch empirisch nachzuweisen, braucht eine Verständigung über die Methoden und Zugangsformen. Es sind logische, philosophische und sprachliche Kontextualisierungen, die es ermöglichen, „dass sie mit sinnvoller, ja erforderlicher Verallgemeinerung und insbesondere mit der Feststellung, Analyse, Erklärung und Wertschätzung interkultureller Übereinstimmungen vereinbar ist“. Hilfreich und zielführend ist dabei, beim Vergleichen und Interpretieren auf Schemata zurück zu greifen, die zur zentralen Erkenntnis führt, „dass das Schemainterpretieren unumgänglich ist, dass wir Mustererkennung und -anwendung im repräsentierenden mentalen Verarbeiten … nicht umgehen können“.

Beim transkulturellen Vergleichen und Interpretieren kommt der Frage nach dem philosophischen und alltäglichen Umgang mit dem Wahrheitsbegriff eine entscheidende Bedeutung zu. Realismen, Relativierungen und Repräsentierungen beim Interpretationskonstrukt „Wahrheit“ erfordern differenzierte „methodologische, erkenntnistheoretische, semantische und semiologische sowie ontologische Herangehensweisen“.

In den anthropologischen, aristotelischen, abendländischen, kursorischen, kursiven und diskursiven Logik-Diskursen wird immer wieder die Bedeutung der intellektuell-sprachlichen Zugangsweisen thematisiert, bis hin zur Frage, ob Aristoteles zu einer ganz anderen Logik gekommen wäre, hätte er Chinesisch oder? gesprochen (Fritz Mauthner). Um Rechtfertigungen und rationalen Begründungen habhaft zu werden, braucht es „logische Konstanten“ (Partikel), wie sie von Leibniz, Kant und anderen Philosophen entwickelt wurden; und es braucht eine Entscheidung über das Logiksystem, mit dem interpretiert und agiert werden soll: „Mit der Entscheidung über das Logiksystem wird … auch über den Sinn, sogar über die operative Bedeutung der verwendeten logischen Partikeln mitentschieden“.

Es sind die „logischen Konstanten“, die im traditionellen und neueren Logik-Diskurs die differenzierten Fragen nach einer „logische(n) Wahrheit in allen möglichen Welten“ stellen lässt und entweder zu essentialistischen oder zur „Konstanz des Gegenstandsbezugs über Zeit in einer und derselben Welt“ führt. Vernunft und Kritik, als die beiden wichtigen und logischen Ideale, bestimmen die vielfältigen, historischen und aktuellen Versuche, die Logik operativ zu begründen; denn „Idee und Regeln, Institutionen und Regeln sind konstitutiv miteinander verknüpft, gehören unlöslich zusammen“.

In den neueren, auf mathematischem und physikalischem Denken aufbauenden, logischen Strukturen gewinnen Quantenlogik und Metasprachlichkeit an Bedeutung, in dem der Symbolcharakter beim menschlichen Umgang mit Seinesgleichen, Fremden und Dingen zum Ausdruck kommt: „Der Mensch ist das Lebewesen, das generell der Selbstbezugnahme auf der Metastufe fähig ist, das stets zu abstrakteren, höheren Metastufen der sprachlichen oder symbolischen Darstellung … oder der theoretischen Erfassung … aufzusteigen vermag“.

Es sind die immerwährenden, drängenden,, absoluten und relativen Fragen nach der „Realität der Außenwelt“, die in den Philosophien immer wieder zu Zweifeln und Spekulationen führen. So ist es einerseits überraschend, wie andererseits logisch, „nachzuweisen, dass die Theorien logischer Strukturen, die in griechischenr, indischen, chinesischen und arabischen Kulturen entwickelt oder vertreten wurden, in allen logisch relevanten Hinsichten äquivalent sind“. Diesen Nachweis führen die Autoren, indem sie beispielhaft „die unterschiedlichen einschlägigen und relevanten Formulierungen äquivalenter Urteilskonzepte ausdrücken“.

Bedeutsam für die Frage nach einer „Universalität der Logik“ ist, die Vieldeutigkeit des Begriffs „Logik“ aufzuzeigen und nach deren Begründungszusammenhängen zu suchen: „Unter einer universalen Logik versteht man im Allgemeinen eine Kernlogik, d. h. eine Klasse fundamentaler logischer Prinzipien, die in allen einzelnen Logiken – Logiktheorien wie faktisch als Norm anerkannten Systemen logischer Gesetze – gemeinsam sind“. Es sind immer wieder Versuche, „aristotelische Syllogistik, spätmohistische Logi k und buddhistische Begründungstheorie als Theorien von Identitäts- und Diversitätsbeziehungen“ heranzuziehen. Diesen widersprechen die Autoren, indem sie deutlich machen, „dass es (meta)logische Regeln gibt, die unabhängig von solch spezifischen Faktoren wie Kultur, Sprache, Wahrheitskonzepten und Ontologie bestehen, und dass also eine universale Metalogik in der Tat existiert“.

Um die eminent wichtige und für eine humane Existenz der Menschheit unverzichtbare Frage zu diskutieren – „Gibt es logische Gesetze, die unabhängig von Zeit, Ort und Kultur für alle Menschen gelten?“ – kommt es darauf an, die verschiedenen, konzept- und meinungsbildenden Argumentationen auf den Prüfstand zu stellen, wie etwa das des empirischen (philologisch-historischen) Arguments, mit der Behauptung, dass es eine spezielle östliche, chinesische, japanische, buddhistische… Logik gäbe. Klarheit erhält der Leser dadurch, dass er Begriffsentstehungen und -deutungen an konkreten Schriften vornimmt, wie etwa die Frage nach der Logik im Buch Menzius (um 370 – 390 v. Chr.), in dem die konfuzianische Lehre von der (guten) menschlichen Natur, die jedem Menschen innewohne, oder die Xuanzang-Studie (600 – 664 n. Chr.), die die Behauptung widerlegt, dass der Buddhismus Wahrheit und Heil „jenseits der Logik“ suche.

Begriffsdeutungen bedürfen, wenn sie mit der Prämisse der „Wahrheitsfindung“ vorgenommen werden, immer der intellektuellen Anstrengung. So ist es hilfreich, dass die Autoren auch der Frage nach der Rolle der Logik in konkreten, leitbildgebenden buddhistischen Texten nachgehen, wie etwa in Zhonglun-Strophen zur Bedeutung des Begriffs „Leere“. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass „Misologie, Verachtung, oder gar eine Art körperliche Abneigung gegenüber jeder Rationalität, Verlangen nach einer Alternative zum so genannten westlichen Logozentrismus…, Hoffnung auf religiöse Erlösung und dergleichen sollten insbesondere keine kulturwissenschaftlichen, philosophischen oder – etwa – sinologischen oder japanologischen Interpretationen buddhistischer Texte leiten“ sollten. Die Argumente bündeln die Autoren immer wieder mit Textauslegungen, wie etwa zum japanischen Begriff „immyo“, den die Autoren mit dem deutschen Begriff „Argumentationstheorie“ übersetzen und an verschiedenen Textbeispielen der japanischen und chinesischen, buddhistischen Entwicklung, wie etwa anhand der Begründungstheorie des japanischen buddhistischen Scholastikers Gomyo (749 – 834) aufzeigen.

Es ist durchaus logisch, dass Verschiedenes auch Gemeinsamkeiten aufweist; diese eher selbstverständliche denn besonders auf- und anregenswerte Feststellung hat im Diskurs um „Einheit der Logik und Vielfalt der Logiken“ nur dann eine Bedeutung, wenn die Frage nach „Gewichtung und Relevanz“ im Vordergrund steht: „Relevanzlogik und Logischer Pluralismus schließen in mancherlei Hinsicht … eine Rechtfertigung ‚traditionellster‘ Begriffs- und Inhaltslogik ein, wie sie die aristotelischen, mohistischen und begründungstheoretischen Systeme exemplifizieren“.

Fazit

Die Autoren sichern ihre umfangreichen Ergebnisse zu Fragen nach der transkulturellen Logik mit der durchaus berechtigten Betrachtung, ob mit den Interpretationen, den wissenschaftlichen Nachweisen und deren Beantwortung – „Ja, es gibt eine allgemeingültige, inter- und transkulturelle Logik“ – mit der Schlussfrage ab, ob es sich bei den Bemühungen nicht (nur) darum handele, alten Wein in neue Schläuche zu füllen, oder/und sich mit Kontroversen und Alternativen auseinanderzusetzen und diese entweder zu verifizieren oder zu falsifizieren. Das Ergebnis der umfang- und inhaltsreichen Studie bestätigt, dass transnational-pragmatische Formulierungen und Begründungen logischer Prinzipien, wie sie sich bei den okzidentalen, anthropologischen und bei den mohistischen, orientalen Logikern finden, „für alle Menschen und jedenfalls auf einer (meta-)logischen Stufe gültig“ sind. Letzteres allerdings braucht nicht als eine theorie- und praxisrelevante Einschränkung und Mehrdeutigkeit verstanden werden, sondern beweist: „Es gibt universal (oder allgemein) gültige logische Prinzipien!“.

Die Praktische Philosophie, die Politik, Psychologie, Anthropologie, Ethnologie, die Sprach- und Gesellschaftswissenschaften sind aufgefordert, diese metatheoretischen, semantischen, hermeneutischen und universellen Vergleichsarbeiten zur transkulturellen Logik zu rezipieren und durch disziplinäre und interdisziplinäre Forschungsarbeiten zu ergänzen.


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 16.05.2017 zu: Hans Lenk, Gregor Paul: Transkulturelle Logik. Universalität in der Vielfalt. Projekt Verlag 2014. ISBN 978-3-89733-346-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22702.php, Datum des Zugriffs 26.06.2019.


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