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Heinz Becker: ... inklusive Arbeit! Das Recht auf Teilhabe an der Arbeitswelt (...)

Cover Heinz Becker: ... inklusive Arbeit! Das Recht auf Teilhabe an der Arbeitswelt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2016. 294 Seiten. ISBN 978-3-7799-3379-3. D: 29,95 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,10 sFr.
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Thema

„Eine inklusive Gesellschaft geht nur mit inklusiver Arbeit“ – so das Fazit des Buches (Klappentext). Teilhabe gilt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf für alle wichtigen gesellschaftlichen Felder, so auch für das Arbeitsleben. Die Praxis zeigt ein anderes Bild. Menschen mit schwersten Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf werden immer noch aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Diese Exklusion vollzieht sich mit dem Ausschluss aus der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) sogar aus dem Sonderarbeitsleben einer solchen. Das Buch zeigt, dass es auch anders geht. Neben der fachlichen – theoretischen Begründung werden zahlreiche Beispiele aufgezeigt: Teilhabe ist nicht an Voraussetzungen und nicht an ausgewählte gesellschaftliche Felder gebunden.

Autor

Heinz Becker, Jg. 1953 ist Diplom-Sozialpädagoge. Er arbeitet seit 1989 als Bereichsleiter ASB-Tagesförderstätte in Bremen, zuvor hat er bei der Auflösung Klinik Kloster Blankenburg mitgearbeitet. Heute ist er zudem Referent für Unterstützte Kommunikation mit dem BLISS-Symbol-System und seit 1992 Lehrbeauftragter Hochschule Bremen. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Teilhabe von Menschen mit schwersten und mehrfachen Behinderungen.

Entstehungshintergrund

Seit langem regt sich Protest darüber, dass Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf das Recht auf Arbeit verwehrt wird. Der Aktionskreis Bildung ist Teilhabe, das Projekt „Zeit für Arbeit!“ der Bundesarbeitsgemeinschaft unterstütze Beschäftigung (BAGuB) und das Internationale Netzwerk Personzentriertes Arbeiten engagieren sich, dies zu ändern.

Der Begriff Unterstützte Beschäftigung ist die Übersetzung der amerikanischen Bezeichnung Supported Employment, dieser Ansatz hat auch in Europa Verbreitung gefunden. Das Projekt „Zeit für Arbeit!“ (gefördert von Aktion Mensch) läuft drei Jahre (2015-2017) und hat sich zum Ziel gesetzt, die Entwicklung und Verbreitung arbeitsweltbezogener, betrieblich und sozialräumlich ausgerichteter Teilhabeangebote für Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf voranzubringen. Menschen, die kein Recht auf die Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb von Einrichtungen haben, werden von einem wesentlichen Bereich des gesellschaftlichen Lebens ausgeschlossen – ein Widerspruch zu den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention. Deshalb besteht für diese Zielgruppe hoher Handlungsbedarf.

Fünf Projektpartner nehmen an dem Modellprojekt teil, einige davon werden in den Kapiteln 12 und 13 vorgestellt. Dabei geht es nicht primär darum, dem Personenkreis den Einstieg in reguläre Erwerbsarbeit, also eine monetär vergütete Tätigkeit zu ermöglichen, um den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Erfahrungswerte zeigen, dass das Ziel von Personen mit komplexem Unterstützungsbedarf in den meisten Fällen vielmehr ist, ohne Leistungsdruck am Arbeitsleben teilzuhaben, nach individueller Möglichkeit zu lernen und mitzumachen, das Arbeitsleben außerhalb von Sondereinrichtungen kennenzulernen mit allem, was dazugehört.

Die Organisation und Konzeptionierung von betrieblichen, niedrigschwelligen Teilhabeangeboten, die dem Leistungsvermögen und den Teilhabewünschen der Zielgruppe angemessen sind stehen im Mittelpunkt des Modellprojektes. Dabei werden insbesondere Konzepte und Methoden der Persönlichen Zukunftsplanung und der Sozialraumorientierung berücksichtigt. Das Projekt möchte damit abschließen, ein überregional anwendbares Fachkonzept mit Qualitätskriterien und einer Vielzahl von best – practise-Beispielen entwickelt zu haben. Das Konzept beinhaltet die erforderlichen Schritte beim Aufbau arbeitsweltbezogener Teilhabeangebote für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. (Quelle: Internetseite BAGuB).

Aufbau und Inhalt

Das Buch ist im Softcover Format erschienen und umfasst 294 Seiten. Diese untergliedern sich in 20 Kapitel und zahlreiche Unterkapitel. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat zur Einstimmung.

  1. Einleitung
  2. Zeitgefängnisse
  3. Menschen mit schwersten Behinderungen
  4. Arbeit – eine kurze Geschichte
  5. Teilhabe an der Arbeitswelt
  6. Was ist Arbeit?
  7. Inklusion oder Teilhabe
  8. Sozialraumorientierung
  9. Personenzentriertes Denken: Persönliche Zukunftsplanung
  10. Das Personzentrierte Konzept
  11. Zwischenfazit: Personzentrierte Sozialraumorientierung zur arbeitsweltbezogenen Teilhabe
  12. Te?lhabe an der Arbeitswelt von Menschen mit schwersten Behinderungen: personzentriert und sozialraumorientiert
  13. Andere Modelle und Projekte
  14. Vorsicht Falle!
  15. Tagesstätten müssen sich verändern – das können sie auch
  16. Die Verbände, Leistungsträger, Gesetzgeber
  17. Aber warum nicht alle in die WfbM?
  18. Auch die Mitarbeiter müssen sich verändern
  19. Auch der Sozialraum verändert sich
  20. Über Utopien

Einleitend (Kap. 1) wird festgestellt: Eine inklusive Gesellschaft geht nur inklusive Arbeit. Inklusion gilt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und für alle wichtigen gesellschaftlichen Felder, auch für das Arbeitsleben. Es geht um soziale Systeme, in denen behinderte und nichtbehinderte Menschen zusammen arbeiten, gemeinsam Arbeiten verrichten oder arbeitsteilig tätig sind und miteinander kooperieren. Sich dies bei Menschen mit schwersten Behinderungen oder Verhaltensproblematiken vorzustellen, fällt schwer.

Das zweite Kapitel Zeitgefängnisse skizziert, dass der Wechsel vom medizinischen zum sozialen Menschenrechtsmodell zwar erfolgte, aber noch nicht in allen Köpfen in der Pädagogik und vor allem in der Psychiatrie verankert ist. Den Begriff „Zeitgefängnis“ hat der Autor sich von Robert Jungk entliehen. Dieser schreibt 1991, dass jeder in seiner Zeit in einem gewissen Gefängnis von Vorstellungen und angeblichen Selbstverständlichkeiten gefangen ist, aus dem er sehr schwer ausbrechen kann. Das macht es ihm nicht möglich, gewisse Dinge zu denken, die völlig anders sind.

Die Landschaft der Behindertenhilfe ist in Bewegung. Vor 40 Jahren herrschte noch das medizinische Denkmodell vor, in dem Menschen mit Behinderung krank sind und der Arzt (Heilpädagoge) wisse, was für diese Menschen gut sei. Die beste Umgebung für diese Menschen sei es, wenn sie mit Ihresgleichen, von der Gesellschaft getrennt, untergebracht würden. Dieses defizitorientierte Modell wurde seit den 1970er Jahren durch das soziale Modell von Behinderung abgelöst. Darin wird definiert, dass Behinderung erst entsteht, wenn Menschen auf gesellschaftliche Barrieren stoßen, wenn sie ausgesondert und diskriminiert werden. Aktuell wird immer wieder sichtbar, dass das alte psychiatrisch-medizinische Dogma aber noch nicht überwunden ist z.B. kann man in einem Buch aus dem Jahr 2005 (einem Standardwerk (!) der Psychiatrie, Huber 2005) lesen, dass bei schweren Behinderung eine Bildungsunfähigkeit sowie Pflege und/oder Anstaltsbedürftigkeit bestehe, sodass eine Dauerhospitalisierung notwendig sei.

Das dritte Kapitel behandelt Begrifflichkeiten wie der Begriff Menschen mit schwersten Behinderungen. Diesen Begriff kennt die Behindertenrechtskonvention nicht, dort wird der Terminus „Menschen mit einem Unterstützungsbedarf“ verwendet.

Die Kapitel vier Arbeit – eine kurze Geschichte und fünf Teilhabe an der Arbeitswelt beschreiben, dass sich die Aufwertung der Arbeit erst in der Reformationszeit vollzog. Das Konzept des „Berufs“ stammt aus der Bibelübersetzung von Martin Luther. In den 1960er Jahren vollzog sich ein Wertewandel zum bürgerlichen Arbeitsethos. Dabei wurde von jungen Menschen die Werte „Fleiß, Sauberkeit, Pünktlichkeit, Respekt oder Disziplin“ abgelehnt (S. 27). In der DDR war es nach 1945 anders. Arbeit war dort ein gesellschaftlicher Grundwert, alle Bürger hatten das Recht auf einen Arbeitsplatz. Davon profitierten allerdings Menschen mit Behinderung nicht. Thematisiert wird auch der zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis 1945 verwendete Begriff „Krüppelfürsorge“ (S. 37). Dem Begriff folgte der Begriff der „beschützenden Werkstätten“ bzw. „Werkstatt für Behinderte“, heute hat sich allerdings der Begriff „Werkstatt für behinderte Menschen, kurz WfbM“ etabliert. Der Rechtsanspruch auf einen Werkstattplatz nach dem Schwerbehindertengesetz ist europaweit einmalig.

Im sechsten Kapitel analysiert Becker diese scheinbar einfache Frage: Was ist Arbeit? und beim Lesen kristallisiert sich schnell heraus, die Antwort ist nicht trivial. Arbeit hat einen hohen Stellenwert in unserer heutigen Gesellschaft. Arbeit zählt zu den individuellen Grundbedürfnissen des Menschen. Die Behindertenrechtskonvention (BRK) enthält auch von Menschen mit Behinderungen einen Rechtsanspruch auf Arbeit. Becker reflektiert das kapitalistische Verständnis der wirtschaftlichen Verwertbarkeit der Arbeit auch von Menschen mit Behinderung. Auch das Verhältnis von Arbeit und Bildung wird analysiert. Das Kapitel endet mit Aspekten arbeitsweltbezogener Teilhabe von Menschen mit schwersten Behinderungen. Es ist zu beobachten, dass vor allem östliche Bundesländer das „Zwei-Milieu-Prinzips“ kritisieren. Das Kapitel endet mit Hinweisen auf gute Arbeit inkl. Aspekten arbeitsweltbezogener Teilhabe von Menschen mit schwersten Behinderungen.

Inklusion oder Teilhabe - das siebte Kapitel untergliedert sich in 7 Unterkapitel. Der Begriff Inklusion hat in der Sonderpädagogik zunehmende Bedeutung gewonnen. Inklusion ist nicht Kern der BRK. Exklusion und Inklusion werden als politische Kategorien herausgearbeitet. In diesem Abschnitt werden auch die Begrifflichkeiten Integration – Inklusion – Teilhabe eingeführt. Abschließend wird die rhetorische Frage gestellt, wer das alles bezahlen soll, wenn die Inklusion in die Arbeitswelt das Ziel ist.

Bei der Inklusion spielt der Sozialraumorientierung (Kap. 8) eine entscheidende Rolle. Becker versteht Sozialraum als „Produkt sozialer Prozesse“ (S. 119), in dem Selbstbestimmung und die Orientierung an Interessen und dem Willen der Menschen bedeutsam sind. Dieser Perspektivwechsel subsummiert sich unter dem Schlagwort „vom Fall zum Feld“ ab. Die Sozialraumorientierung, eine Form der Gemeinwesenarbeit, schließt alle Menschen mit ein, so auch Menschen mit schwersten Behinderungen, denn jeder Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung.

Dieser Paradigmenwechsel geht auch mit dem Personenzentriertes Denken der Persönlichen Zukunftsplanung (PZP) (Kap. 9) einher. Ausgeführt werden die Ursprünge, Methoden und Grundsätze der Persönlichen Zukunftsplanung. Es wird herausgearbeitet, wie die Persönliche Zukunftsplanung und die Teilhabe am Arbeitsleben zusammenhängen, vor allem unter besonderer Berücksichtigung der Aspekte zur PZP mit Menschen mit schwersten Behinderungen.

Kapitel 10 beschreibt das Personzentrierte Konzept, seine Ursprünge, Grundlagen und Tools im Sinne von Handlungsgrundlagen und Richtlinien für den Alltag. Becker sieht die Ziele „Erziehung und Förderung“ von Menschen mit Behinderungen kritisch, da es sich um Menschen mit Erwachsenenstatus handelt. Vorzuziehen ist der Begriff Empowerment im Zusammenhang mit dem Personzentrierten Konzept. Das Personzentrierten Konzept sollte auch Grundlage eines professionellen Habitus sein. Der Wechsel vom medizinischen zum sozialen Modell ist noch immer  nicht durch alle Köpfe hindurch, da gibt es nun ein neues Modell, das Menschenrechts-Modell, in dem Menschen mit Behinderung weder Patienten noch Problemfälle sind, in dem Hilfe kein Akt barmherziger Fürsorge ist, sondern sie sind in erster Linie gleichberechtigte Bürgerinnen und Bürger sind, die ein Recht haben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Kapitel 11- in der Mitte des Buches – zieht ein Zwischenfazit: Personzentrierte Sozialraumorientierung zur arbeitsweltbezogenen Teilhabe.

Die folgenden Kapitel stellen konkrete Projekte vor wie das Personzentrierte Konzept in der ASB-Tagesförderstätte, „Feinwerk“ und „Auf Achse“ von Leben mit Behinderung in Hamburg, Beispiele aus Tagesstätten in Berlin und anderswo vor. Auch die Modelle „Virtuelle Tagesstätte“ und das „Modell Spagat“ aus Österreich finden Eingang in diese Vorstellung. „Bamberg bewegt“ steht für eine andere Art der WfbM. Auch die „Unterstützte Beschäftigung“, deren Konzept und Maßnahmen, werden erwähnt. Der Vollständigkeit halber wird auf das Vorgehen in NRW (dort gibt es keine Tagesförderstätten) und Q8, ein Modell der Ev. Stiftung Alsterdorf in Hamburg zur Aktivierung der Selbsthilfe und Nachbarschaft, hingewiesen. Becker regt an, sich mit interessanten Modellen aus anderen Bereichen der sozialen Arbeit wie z.B. das Modell der „erziehenden Stadt“ aus dem Jahr 1997 „Citta educativa“ anregen zu lassen. Begonnen hat dieses Konzept in den 1990er Jahren in Bologna und der Region Emilia-Romagna. Oberstes Prinzip ist die „bürgerliche Bildungssolidarität“, die Ähnlichkeit zu Konzepten sog. „Bildungslandschaften“ hat.

Vorsicht Falle! der Titel des Kapitel 14 weist auf die Gefahr der Ökonomisierung des ganzen Lebens hin, die nicht vor dem Sozialraum Halt macht. „Sozialraumorientierung ist modern und aktuell, und der Ansatz kann leicht zum politischen neoliberalen Mainstream passend gemacht werden“ (S. 228). Hier ist eine kritische Wachheit geboten, dergestalt, dass Chancen und Handlungsspielräume genutzt werden, um Angebote zur Teilhabe weiterzuentwickeln, gerade auch an den Orten, an denen Menschen mit komplexen Unterstützungsbedarfen betreut werden, den Tagesstätten, um die es in Kapitel 15 Tagesstätten müssen sich verändern – das können sie auch!, geht, die schon genannten Beispiele z.B. aus Bremen und Hamburg belegen das.

Nur sehr knapp, auf gerade mal vier Seiten reißt das sechszehnte Kapitel die Haltung der Verbände, Leistungsträger, Gesetzgeber an. Die Verbände haben in den letzten Jahren mehrere Stellungnahmen verfasst, die auf das Thema hinweisen. Bei den verschiedenen Leistungsträgern ist es ein Problem, dass sie unterschiedlichen Systemlogiken folgen und von unterschiedlichen, teilweisen konträren Interessen gesteuert sind (S. 238). Die BAGüS, die Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe, ist ein freiwilliger Zusammenschluss aller 23 überörtlichen Träger der Sozialhilfe in Deutschland. Sie sieht die Problemlage, bleibt aber in ihrem Grundsatzpapier in einem institutionellen Denken verhaftet. Hier kritisiert Becker, dass auch der Bundesverband evangelischer Behindertenhilfe (BeB) 2010 in seiner Stellungnahme in der institutionellen Logik der bestehenden Versorgungsstruktur bleibt, sodass im Mittelpunkt nach wie vor die Sondereinrichtungen wie die WfbM stehen. Verbände und Wissenschaft arbeiten an der Weiterentwicklung der Eingliederungshilfe und an der Änderung der gesetzlichen Regelungen des SGB IX. 2011 formulieren sie in dem Positionspapier „Diskriminierung beenden“ die Sicherstellung des Rechtsanspruch auf berufliche Bildung und Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit schwerer geistiger und/oder mehrfacher Behinderung. Becker schließt das Kapitel mit folgenden kritischen Worten: „…dabei geht es nur vordergründig um die Interessen der Menschen mit Behinderung. Mehr oder weniger offen spielen Fragen der Kostenreduzierung und -verteilung zwischen den verschiedenen Leistungsträgern die Hauptrolle“ (S. 241).

Der Titel des Kap. 17 ist provokant formuliert: „Aber warum nicht alle in die WfbM?“ Unbestritten, es ist eine weltweit einmalige Errungenschaft, dass Beschäftigte einer WfbM kranken-, unfall-, renten- und pflegeversichert sind. Trotz hoher Zuwachszahlen der Plätze in WfbMs titulierte Theunissen sie 2005 in seinem Buch dennoch als „Sackgasse“, weil es sich um eine Sondereinrichtung handelt, die es nicht schafft, Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Zudem verwehrt sie auch noch Menschen mit komplexem Unterstützungsbedarf den Zugang, auch wenn Flyer und Broschüren den Eindruck vermitteln, auch die „Schwächsten“ aufzunehmen. Einig ist man sich, dass Veränderungen neue Konzepte und eine neue Fachlichkeit bieten, mit der tradierte Denk- und Handlungsmuster verlassen werden hin zu einem „neuen, von der Institution abgekoppelten personenzentrierten Tätigkeitsverständnisses“ (S. 243).

Mitarbeitende spielen eine große Rolle und auch die Mitarbeiter müssen sich verändern (Kapitel 18). Die „alte Fachlichkeit“ von Krankheit – Heilung – Förderung wird abgelöst durch eine „neue Fachlichkeit“ in Hinblick auf drei zentrale Aspekte:

  1. Teilhabe an Arbeitswelt,
  2. Fallunspezifische Arbeit im und am Sozialraum und
  3. Personzentriertes Arbeiten.

Das medizinische Modell betrachtet Behinderung als ein Problem der Person, das Management von Behinderung zielt auf Heilung, Anpassung oder Verhaltensänderung (S. 249). Eine professionelle Fachkraft fragt aus der Haltung einer neuen Fachlichkeit zur 1. Teilhabe am Arbeitsleben in den Tagesstätten nicht nach dem Unterstützungsbedarf der Person, sondern nach ihren Teilhabemöglichkeiten, sie ist gefordert, Arbeitsabläufe zu gestalten und Hilfsmittel zu erfinden, um Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, diese sind oft in Nischen zu finden. Unterstützend wirken Instrumente wie TEACCH, UK oder Basale Stimulation (S. 251). Die Haltung der neuen Fachlichkeit zur 2. Fallunspezifischen Arbeit im und am Sozialraum muss die bisherige lineare Denkweise zugunsten eines „rhizomartigen“ Denkens, anders ausgedrückt zu einem nomadisierendem Denkstil verändern, damit ist ein ungerichtetes Wachstum gemeint, das nicht vorhersagbar ist, hierarchische Ordnungsebenen und Kategorisierungen vermeidet (S. 252), kopierbare Standardlösungen gibt es nicht, es herrscht die Grundhaltung, dass die Welt ein Netzwerk ist. Mitarbeitende müssen Zeit und Gelegenheit bekommen, sich im Sozialraum zu bewegen, ihn kennen zu lernen und die Umgebung zu erobern, diese zusätzliche Aufgabe ist in den Endgelten der Leistungsträger nicht refinanziert. Und 3. bezieht sich eine neue Fachlichkeit auf das Personzentrierte Arbeiten, welches ein neues Selbstverständnis erfordert, bei dem die Fachkräfte nicht per se wissen, was für die Person gut ist, statt dessen unterstützen sie Menschen dabei, ihren eigenen Weg zu finden. Der Mitarbeitende ist sich seiner Macht bewusst und verzichtet auf ihren Einsatz (S. 255). Die dieser Aussage zugrunde liegende Haltung fußt auf einem Menschenbild, das Menschen als sinnvoll handelnd erlebt, geprägt durch ihre Lebensgeschichte und soziale Lebenszusammenhänge gepaart mit einem Vertrauen auf Entwicklungsmöglichkeiten. Alexander Luria und auch Jantzen stehen in der Tradition der Rehistorisierung, eine Haltung, die eine spezifische Wechselwirkung zwischen individuell sinnvollem Verhalten, sozialen Lebenszusammenhängen und der Lebensgeschichte der Person begreift. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass alle psychischen Besonderheiten nicht biologischer, sondern sozialer Natur sind (S. 256).

Das Buch endet mit dem Kapitel Über Utopien, indem Becker Entwicklungen weiter denkt. Eine neue Fachlichkeit wird den Sozialraum verändern, der Wandel muss sich in der Wortwahl, in den Praktiken und Strukturen von Hilfsorganisationen und Fachkräften widerspiegeln. Der Prozess, ein Menschenrecht einzulösen, ist angestoßen. Eine inklusive Gesellschaft geht nur mit inklusiver Arbeit!

Diskussion

Neben den theoretischen Ausführungen bilden die zahlreichen Praxisbeispiele den Kern des Buches: die ASB in Bremen, „Feinwerk“ und „Auf Achse“ in Hamburg, es folgen Tagesstätten in Berlin und anderswo. Das Modell „Virtuelle Tagesstätte“ und das „Modell Spagat“ aus Österreich werden zunehmend bekannt. „Bamberg bewegt“ steht für eine andere Art der WfbM. Auch das Konzept und Maßnahmen der „Unterstützten Beschäftigung“ finden im Buch seinen Platz. Diese praxiserprobten Beispiele zeigen, dass es Alternativen gibt zur – wie der Autor ausführt – alternativlosen Ausgrenzung einer kapitalistischen Gesellschaft, die den Gesetzen des Marktes folgt. Becker kennt diese Alternativen, deren Basis ein wirklicher Paradigmenwechsel ist, bei dem Inklusion nicht nur eine idealistische Hülse bleibt, sondern als gesellschaftliche Vision verstanden wird. Neben der Vorstellung der Praxisbeispiele, die zeigen, dass inklusive Arbeit und das Recht auf Teilhabe an der Arbeitswelt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf möglich ist, legt Heinz Becker mit diesem Buch ein beachtenswertes in die Tiefe gehendes Grundlagenwerk vor. 294 Seiten sind eng beschrieben und auch die zahlreichen Quellenangaben (das umfassende Literaturverzeichnis füllt 9 Seiten und enthält ca.200 Literaturangaben) belegen das. Die Texte in den Kapiteln sind sehr verdichtet geschrieben und es bedarf einer enormen Konzentrationsleistung, seinen Ausführungen zu folgen. Abhilfe könnte eine Zusammenfassung sein, die den Kapiteln vorangestellt wird, sodass die Leserschaft sich einen Überblick über den Inhalt und das Ziel des jeweiligen Kapitels verschaffen kann. Auch ein Schlagwortverzeichnis wäre hilfreich, um sich über einzelne Begriffe gezielt zu informieren.

Im Fokus dieses Buches stehen Menschen mit Behinderung und dabei vor allem diejenigen, an die nicht in erster Linie gedacht wird, wenn über Arbeit gesprochen wird, Menschen mit sog. komplexen Unterstützungsbedarfen. Sie werden aus der Gesellschaft, aber auch aus dem Sondersystem Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) ausgeschlossen, weil sie kein „Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit“ erbringen. Dieser Begriff des Mindesmaßes ist nicht klar definiert, wird aber als Ausschlusskriterium für den Zugang zu einer WfbM genutzt.

Begrüßenswert ist, dass Becker an dieser Stelle nicht die Diskussion darüber führt, dass sich die Werkstätten für diesen Personenkreis öffnen müssen, denn diese Forderung würde das System der Sonderwelten weiter manifestieren. Es geht um etwas anders, um die Haltung, dass Arbeit möglich ist, für jeden Menschen! Das zeigen die von ihm aufgezeigten Beispiele und das zeigt sich im Modellprojekt „Zeit für Arbeit“ der BAG uB, welches 2017 abgeschlossen wird.

Was mir fehlt ist die Betrachtung des Themas Vergütung/Entlohnung. In unserer Gesellschaft sind Arbeit und Lohn Themen, die miteinander verbunden sind. Mangels Stichwortverzeichnis konnte ich im Buch nicht gezielt nach diesen Begriffen suchen, eine Stelle fand ich am Ende des Kapitels 6 „Was ist Arbeit?“, da wird Theo Klauß zitiert, der von Vergütung in Sinn von sozialer Anerkennung (S. 87) spricht. Das ist ein Aspekt, der aber mE nicht reicht, um das Thema zu beleuchten. An diesem Punkt muss die Diskussion weiter gehen und um die Frage nach der geldwerten Entlohnung erweitert werden, eine Ausklammerung dieses Themas in Modellen von inklusiver Arbeit für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf verwässert den Begriff der Arbeit.

Diese Unschärfe bildet sich m.E. im aktuellen Modellversuch „Zeit für Arbeit“ der BAGuB ab, bei den beschriebenen Projekten handelt es sich nicht um (Erwerbs-) Arbeit. Das was dort als Arbeit definiert wird ist ehrenamtliches Engagement ohne Entlohnung. Anregung meinerseits, das Thema zu diskutieren wurden mit dem Argument beantwortet, dass Lohn mit Leistung verknüpft ist und damit ginge ein Leistungsdruck einher, den man nicht wolle.

Ich stimme zu: das Thema Leistungsdruck ist zu diskutieren, er kann aber nicht als alleiniges Argument genommen werden, das Thema Entlohnung ganz auszuklammern, denn bezahlte Arbeit gehört zur Normalität unserer Gesellschaft, um den eigenen Lebensunterhalt zu sichern. Darum geht es mir allerdings nicht. Eigenes Geld über die Grundsicherung hinaus, also selbst verdienter Lohn eröffnet Möglichkeiten, sich etwas außer der Reihe zu leisten. Die Auszahlung von Lohn könnte ein Ritual werden, sodass er zu einem sichtbaren Ergebnis wird. Vorstellbar wäre auch die Einrichtung eines eigenen Kontos, auf das der Lohn gezahlt wird und über das dann per Kontokarte verfügt werden kann – so wie es andere Bürgerinnen und Bürger auch tagtäglich tun.

Zentral ist auch die Frage nach der Selbstwirksamkeit. Menschen möchten selbstwirksam sein, Menschen möchten eigene sichtbare Ergebnisse erzeugen, auf die sie stolz sein können. Dieser Aspekt sollte bei der Auswahl und bei der Vorbereitung der Arbeitsaufgaben bedacht werden. Hier gilt es – und das ist eine Aufgabe der Mitarbeitenden – Arbeitsaufträge auszusuchen, an denen der Mensch mit Unterstützungsbedarf seinen sichtbaren Anteil hat. Er steht im Mittelpunkt und sollte nicht „Beiwerk“ sein. Voraussetzung ist, dass Mitarbeitende diese Erkenntnis in die eigene Haltung aufnehmen und Arbeitsplätze entsprechend auswählen und gestalten bzw. herzustellen in der Lage sind, in dem Nischen entdeckt oder entwickelt werden. Die Aufgaben sollten flexibel zu gestalten sein, um einen möglicherweise entstehenden Leistungsdruck zu managen.

Ich stimme Becker zu: es geht um eine neue Fachlichkeit, die personzentrierte ist und ein neues Selbstverständnis erfordert. Fachkräfte haben die Aufgabe, herauszufinden, welche Bedingungen es braucht, damit die Person sich als Arbeitnehmer erlebt, der zum Gesamtergebnis beiträgt. Der Mitarbeitende ist Dienst-Leistender, seine Aufgabe ist, die Umgebung zu gestalten, damit möglichst selbständig gehandelt werden kann. Die zugrunde liegende Haltung fußt auf einem Menschenbild, das Menschen als sinnvoll handelnd erlebt, geprägt durch ihre Lebensgeschichte und soziale Lebenszusammenhänge gepaart mit einem Vertrauen auf Entwicklungsmöglichkeiten. In der Tradition von Alexander Luria und auch Jantzen haben Mitarbeitende die Haltung, die eine spezifische Wechselwirkung zwischen individuell sinnvollem Verhalten, sozialen Lebenszusammenhängen und der Lebensgeschichte der Person begreift. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass alle psychischen Besonderheiten nicht biologischer, sondern sozialer Natur sind. Originäre Aufgabe von Mitarbeitenden ist die Umgebung derart zu gestalten, dass der Arbeitnehmende arbeiten kann und zu erkennen, wo das wie möglich ist. Jemanden „nur“ mitzunehmen, damit er „dabei“ ist kann ein Einstieg sein, ist aber auf Dauer zu kurz gedacht, auch deshalb, weil Menschen mit Behinderungserfahrung ein feines Gespür dafür, ob es um sie geht oder ob sie „nur“ Platzhalter sind. Es ist nicht damit getan, sich in Firmen aufzuhalten oder im Sozialraum zu bewegen, der Mensch mit Unterstützungsbedarf muss erfahren, dass er wichtig ist, dass er Bedeutung für andere hat und etwas fehlt, wenn er nicht da ist. Er braucht einen Arbeitsplatz, der so vorbereitet ist, dass er zu sichtbaren Ergebnissen kommt, wo er Arbeit vorfindet, die einen Anfang und ein Ende hat und an dem man erkennen kann, dass etwas geschafft wurde, fertig ist. Mithilfe dieser Kriterien/Kennzeichen kann er erleben, dass er selbst-wirksam ist, ein wichtiger Wert für Menschen, die aufgrund ihrer Lebensbedingungen in Abhängigkeiten leben müssen! Diese Haltung, dass Menschen mit Behinderung in der Lage sind alleine zu arbeiten, zeigt sich in Nuancen und entwickelt sich mit zunehmender Erfahrung.

Kritisch betrachte ich auch Arbeitsplätze, an denen Etikettenschwindel betrieben wird. Das sind Arbeitsplätze, an denen Mitarbeitende quasi als fest installierte Vorarbeiter die Arbeit verrichten und der behinderte Mensch dabei ist und ab und an Handlanger bei der Fertigstellung des Produktes ist. Die neue Fachlichkeit braucht Mitarbeitende, die den Unterschied verstanden haben und daran arbeiten, dass solche ehrlichen Arbeitsplätze entwickelt werden. Aus eigener Erfahrung weiß ich dass es möglich ist. Ich habe erlebt, wie kreativ und einfallsreich Mitarbeitende sein können, wenn sie verstanden haben, was der Mensch braucht und wo sie ansetzen, die Umgebung zu gestalten. Es war, als sei ein „Knoten“ geplatzt und es entwickelten sich immer wieder neue Ideen, personzentriert und nachhaltig. Für alle Beteiligten eine erfüllende, beglückende Erfahrung.

Hier schließt sich die Diskussion über die „Rolle des Arbeitnehmers mit Behinderungserfahrung“ an. Auch hier bedarf es einer Standortbestimmung, damit sich inklusive Arbeit nicht in die Richtung Ausbeutung von billiger Arbeitskraft entwickelt. In unserer deutschen Geschichte lassen sich zahlreiche Negativbeispiele finden, ich denke z.B. an arbeitende Langzeitpatienten, die in psychiatrischen Kliniken in der Pflege oder in der Hauswirtschaft eine wichtige Stütze darstellten, ohne Lohn oder Rentenansprüche zu erhalten.

Das es auch anders geht zeigt folgendes Beispiel: Seit über 20 Jahren gibt es die Individuelle Arbeitsbegleitung (IAB) beim Träger Das Rauhe Haus in Hamburg Horn. Dort finden Menschen mit Behinderungserfahrung, die aus der WfbM herausfallen bzw. dort nicht arbeiten wollen, einen entlohnten Arbeitsplatz z.B. als Servicekräfte, als Schauspieler, als Gärtner, als Bote. Bemerkenswert ist, wie diese Arbeitsplätze gefunden werden, denn oft sind es Nischenarbeitsplätze, die gefunden werden bzw. werden diese entwickelt. Die Arbeitszeit und der Arbeitsumfang werden individuell (personzentriert) abgestimmt und der Arbeitgeber zahlt für die Arbeit Löhne. Hier erleben sich Menschen mit Behinderungserfahrung in der Arbeitnehmer-Rolle, vergleichbar mit anderen im Sozialraum/in der Bürgergesellschaft. Dieses Beispiel zeigt, dass es zahlreiche bezahlte Nischenarbeitsplätze gibt, wenn man einen Blick dafür entwickelt.

Fazit

Eine inklusive Gesellschaft geht nur mit inklusiver Arbeit. Inklusion gilt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf und für alle wichtigen gesellschaftlichen Felder, auch für das Arbeitsleben. Die Praxis zeigt ein anderes Bild. Menschen mit schwersten Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf werden immer noch aus vielen gesellschaftlichen Bereichen ausgeschlossen. Diese Exklusion vollzieht sich mit dem Ausschluss aus der Werkstatt für behinderte Menschen sogar schon aus dem Sonderarbeitsleben der WfbM. Das Buch zeigt, dass es auch anders geht. Neben der fachlichen Begründung werden zahlreiche Beispiele aufgezeigt. Teilhabe ist nicht an Voraussetzungen und nicht an ausgewählte gesellschaftliche Felder gebunden. Es ist Heinz Becker gelungen ein aktuelles, einzigartiges und längst überfälliges Standardwerk zur inklusiven Arbeit zu schreiben und mit dem Buch eine notwendige Diskussion anzustoßen. Ich spreche eine klare Kaufempfehlung aus!


Rezensentin
Dipl.-Päd. Petra Steinborn
Heilpraktikerin für Psychotherapie. Einrichtungsleitung in einer großen Ev. Stiftung in Hamburg-Horn und freiberuflich in eigener Praxis ABC Autismus tätig. Schwerpunkte: Herausforderndes Verhalten, Strategien der Deeskalation, Autismus, TEACCH, Erworbene Hirnschädigungen
Homepage www.abc-autismus.de
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Zitiervorschlag
Petra Steinborn. Rezension vom 17.08.2017 zu: Heinz Becker: ... inklusive Arbeit! Das Recht auf Teilhabe an der Arbeitswelt auch für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2016. ISBN 978-3-7799-3379-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22758.php, Datum des Zugriffs 23.10.2017.


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