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Sefik Tagay, Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum

Cover Sefik Tagay, Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum. Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg (Hamburg) 2016. 215 Seiten. ISBN 978-3-946246-03-9. D: 3,00 EUR, A: 3,10 EUR.
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Thema und Aktualität

Seit den Gräueltaten, Massakern, Vergewaltigungen, Versklavungen und Verschleppungen des IS (Islamischer Staat), insbesondere im Jahre 2014 im Hauptsiedlungsgebiet der Eziden, dem Grenzgebiet von Syrien und Irak, liegt in Deutschland an Hand der Medienberichte ein marginales Wissen über die dort lebende ethnisch(-kurdisch)-religiöse Minderheit der Eziden vor, deren monotheistischer(!) Glaube etwa doppelt so alt ist wie das Christentum und die zuvor auch in der Geschichte immer wieder Ziel von sog. „Rachefeldzügen“, Überfällen und Tötungen durch sunnitisch-islamische Nachbarn und Herrscher waren und heute nur noch ca. 1 Millionen Menschen umfassen, wovon ca. 100 000 als Geflohene in Deutschland leben. Während bisher eher Gerüchte, Unterstellungen und sog. „fake news“ über die Eziden und das Ezidentum vorlagen und Forschungen und Publikationen dazu meist von Nicht-Eziden durchgeführt wurden, existieren seit wenigen Jahren auch Studien und Publikationen von ezidischen Wissenschaftlern in Deutschland (vgl. exemplarisch Kizilhan 2013, GEA 2016, Celalettin 2016).

Nunmehr liegt mit der Studie von Tagay und Ortac eine fundierte und umfangreiche informative und zur Diskussion anregende Analyse dieser friedfertigen und humanistisch gesinnten, aber Jahrhunderte lang verfolgten, diskriminierten, ausgegrenzten und vom Untergang bedrohten Glaubensgemeinschaft vor, so dass jede(r) Interessierte sich ein umfassendes Bild, eine eigene Meinung sowie spezielle Fragen zum Ezidentum aus dem Text ableiten kann.

Autoren

Sefik Tagay ist promovierter und habilitierter Dipl.-Psych. und seit 2003 Forschungsleiter der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universität Duisburg-Essen. Er hat in seinem Forschungsfeld etliche Publikationen vorgelegt sowie klinische Verfahren entwickelt und ist Träger des Förderpreises der DeGPT (Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie). Er wurde 1972 in einer ezidischen Familie geboren, kam 1981 mit neun Jahren nach Deutschland (sog. Zweite Generation) und forscht seit vielen Jahren über Eziden und das Ezidentum in der Diaspora (vgl. S. 217, wo die Autoren auch mit Bild vorgestellt werden). Tagay war von 2012-2016 Vorsitzender der GEA (Gesellschaft Ezidischer Akademiker).

Serhat Ortac ist Diplompolitologe und hat Rechtswissenschaften, Politikwissenschaft sowie Friedens- und Konfliktforschung studiert. Seit 2011ist er Richter am Sozialgericht und seit 2016 der Vorsitzende von GEA. Er befasst sich mit Fragen des Völkerrechts, speziell mit dem Staatsbildungsprozess der Kurden im Nord-Irak (Süd-Kurdistan), sowie mit Auslegungsfragen der ezidischen Religion.

Das Buch wurde von der Landeszentrale für Politische Bildung Hamburg herausgegeben.

Aufbau und Inhalt

Ganz zu Anfang des Buches ist auf schwarzem Untergrund mit weißer Schrift zu lesen: „Dieses Buch ist den Opfern, deren Hinterbliebenen sowie allen Überlebenden des am 03.08.2014 begonnenen Shingal-Völkermordes gewidmet“.

In seinem Vorwort betont Abut Can, Wissenschaftlicher Referent der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, die Relevanz der Thematik für die politische Bildung, erwähnt das bisher ungeklärte Schicksal von tausenden Eziden, die dem IS in die Hände gefallen sind und stellt die den Inhalt bestimmenden Fragen. „Wer sind die Eziden und was ist das Ezidentum? Woran glauben sie? Und warum werden sie kollektiv – und ich ergänze: seit Jahrhunderten – Opfer eines systematischen Verbrechens?“. Weiter meint Can, dass Deutschland mit ca. 100.000 Eziden (zumeist in den 80er Jahren aus der Türkei nach dem Militärputsch geflüchtet; neuerdings seit 2014 aus den Kriegsgebieten von Syrien und Irak) „zur zweitwichtigsten Heimat der Eziden“ wurde, aber diese „Glaubensgemeinschaft nur in kleinen Kreisen bekannt“ ist. Es folgt eine Landkarte „Siedlungsgebiete der Eziden im Nahen Osten (heute)“, das Inhaltsverzeichnis sowie „Hinweise zur Schreibweise und Aussprache von Kurmanci-Begriffen“ (S. 19) – die Sprache der Kurden (u.a.) und Eziden.

Ab S. 21 beginnt der eigentliche Text mit dem Kapitel 1: „Warum dieses Buch?“. Fokus ist der Shingal-Völkermord vom Herbst 2014 und der Bezug zur „Geschichte der Verfolgung, des Leidens, des heldenhaften Widerstandes, des langsamen Untergangs (Wießner 1984)“ dieser „kleinen jahrtausendealten Religionsgemeinschaft“ (Wießner ist der Hauptvertreter und Pionier der nicht-ezidischen deutschsprachigen Forschung, H.G.). Die Autoren betonen, dass „erst seit etwa drei Jahrzehnten eine ernst zu nehmende wissenschaftliche Forschung“ zum Ezidentum existiert (S. 23) und weisen auf das Hauptproblem hin: „Die Grundlage für eine solide Forschung wurde erst durch eine flächendeckende Publikation der heiligen religiösen Texte der Eziden am Ende der 1970er Jahre gelegt“. Davor wurden diese Texte, Lieder, Erzählungen usw., nur mündlich tradiert, so dass eine „Kanonisierung der religiösen Texte bislang nicht erfolgte“ (ebd.). Das Forschungsfeld Ezidentum steckt also noch in den „Kinderschuhen“ und weist entsprechend „deutliche Informations- und Wissensdefizite“ auf (S. 24). Das vorliegende Buch erhebt daher „keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit“, sondern stellt eher den Versuch einer Vermittlung eines „holistischen und verständlichen Bildes“ über die Eziden und ihre Religion dar (ebd.).

Im weiteren Text (ab S. 29) wird ausführlich und auf dem aktuellen Wissensstand darüber informiert, wer die Eziden sind und was das Ezidentum und seine Glaubensinhalte bedeuten. Man erfährt etwas über das Hauptsiedlungsgebiet (Provinz Ninive, Distrikt Shingal), in dem etwa 700.000 Eziden lebten, wovon ca. 400.000 vor dem IS geflohen sind und heute überwiegend in Flüchtlingslagern des Nordirak (Kurdenregion), der Türkei und in Syrien leben. Eine Tabelle auf S. 31 gibt über die weltweit verstreuten Siedlungsgebiete genauer Auskunft. Dann wird über den Ursprung und die Entwicklung der Religion berichtet, insbesondere über das Leben und Wirken von Scheich Adi, der das Ezidentum im 12. Jahrhundert reformiert hat und als mystische und heilige Figur, quasi als neuer Religionsgründer, gilt. Seit dem 16. Jahrhundert wandelt sich die Geschichte der Eziden zur „Geschichte zunehmender Verfolgung“ (S. 48), was sich bis heute im „kollektiven Gedächtnis“ festgesetzt hat. Sog. „Strafexpeditionen“ durch Osmanen, Eroberungen mit Plünderungen, Massaker und Pogrome dezimierten die Glaubensgemeinschaft der Eziden in den folgenden Jahrhunderten, insbesondere Anfang des 19. Jahrhunderts.

Einen Schwerpunkt bildet die ausführliche Beschreibung des „Glaubenssystems – Schöpfungsgeschichte, Gottesglaube und Engellehre“, der „Philosophie“ des Ezidentums (Toleranz gegenüber anderen Religionen, Pazifismus als Grundhaltung, Vernunft und Ethik als Handlungsmaxime) und ihres Gesellschaftssystem (Kastenwesen auf Augenhöhe). Ferner wird über die heiligen Stätten (Lalish), über Traditionen (Fasten), Riten, Bräuche, Feste und Symbole informiert. Dies alles ist zu komplex und auch zu kompliziert, um es in einer Rezension entsprechend würdigen oder auch kritisch diskutieren zu können (S. 54-66) – vor allem, was den Engelsglauben und die Rolle des „Tausi Melek“ (Chefengel) betrifft, das Kasten- und damit das Heiratssystem oder den Schöpfungsglauben (in Kürze: Gott schuf das Universum aus einer Perle, die im Lichte zerplatzte – vgl. Theorie vom Urknall!). Als „roter Faden“ lässt sich m.E. durchwegs die Frage nach der (ezidischen) Identität und Rolle des „kollektiven Gedächtnisses“, vor allem in der Diaspora Deutschland, herausfiltern, zumal sich da generationenspezifische Unterschiede zu manifestieren scheinen – ein zukünftiger Forschungsschwerpunkt!?

Ab S. 93 beginnt der zweite Teil der Studie zum Thema „Eziden in Deutschland“. Es wird auf die spezifische Generationenthematik verwiesen, darauf, dass „es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit ist, das ein Ezide das Abitur macht und danach studiert“ (früher im Herkunftsgebiet herrschte vielerorts ein Analphabetismus vor) und dass „die Eziden Deutschland sehr dankbar sind … keine Gefahr für andere Religionen oder Kulturen (darstellen), weil sie weder missionieren noch einen theologischen Absolutheitsanspruch erheben“ (S. 96f). Ich ergänze, obwohl ihr Glaube monotheistischer Natur ist und sie sich als älteste Religion der Welt bezeichnen.

Es wird (S. 98ff) über eine qualitative Studie berichtet, von der „oralen Tradition“ und den Problemfeldern des Ezidentums (Endogamieverbot, Kastenwesen, Fehlen einer „ausformulierten Theologie“, Verhältnis von Tradition und Moderne bzw. „ezidische Identität in der Diaspora“ – dazu wird eine interessante komplexe und theoriegeleitete Graphik vorgestellt (S. 111) – und gefragt: „Ist die ezidische Identität brüchiger geworden?“ und „Was zeichnet die Identität der Eziden aus?“ (S. 117). Zu letzteren Fragen wurde ein sog. „Ezidisches Identitäts-Inventar“ (Targay et.al.) entwickelt, das in empirischen Studien zum Einsatz kam und relevante und interessante Erkenntnisse über „positive“ und „negative“ Seiten des Ezidentums aus der Sicht von 383 Befragten erbrachte (S. 117ff). Es wird über weitere Studien berichtet, so dass man konstatieren kann, dass sich im Rahmen der GEA (Gesellschaft Ezidischer Akademiker) allmählich eine, m.E. noch relativ theoriearme, empirische Forschung zum Thema „Eziden in Deutschland“ zu etablieren scheint.

Weiter (S. 138ff) wird über ezidische Organisationen berichtet, über die „Rolle der Frau“, „Wertekonflikte“, die „Bedeutung der Bildung“ sowie die „Zukunft des Ezidentums aus Sicht der Eziden“.

Zuletzt erfolgt ein Kapitel „Der Shingal-Genozid und seine Folgen“ (S. 151ff), woraus ich nur zitieren will: Fakt ist, „dass der IS einen Genozid an den Eziden im Sinne der Genozidkonvention begangen hat (und) dass daneben mutmaßlich auch vielfach Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begangen wurden“ (S. 169). Ich zitiere dieses Statement unter dem nachhaltigen Eindruck eines sog. „Erzählcafes“ Anfang Juni 2017 im Kulturzentrum „Faust“ in Hannover, auf dem ein ezidischer Flüchtling aus dem Shingal-Gebiet über seine traumatisierenden Erlebnisse und nicht verarbeiteten schrecklichen Erfahrungen vom Herbst 2014 berichtete.

Zum Abschluss (S. 179ff) geben die Autoren eine Zusammenfassung und einen Ausblick, also eine Kurzfassung zu den relevanten Themen eines zu führenden Diskurses über Eziden und das Ezidentum in Deutschland: Entstehung und Entwicklung, Schöpfung und Glauben, Identität, Transformationen und Organisation in der Diaspora, Gesellschaftsaufbau und das Kastensystem sowie die Zukunft des Ezidentums. Damit sind nochmal die zentralen und relevanten Themen und Problemstellungen genannt, mit denen sich eine zukünftige Ezidenforschung in Deutschland empirisch, aber auch theoretisch (!) in den Religions- und vor allem Sozialwissenschaften auseinandersetzen sollte.

Ein ausführliches und sehr brauchbares (vor allem für Nicht-Eziden) Glossar (S. 189-195) sowie ein umfangreiches Literaturverzeichnis (S. 197-215), auch mit englischsprachigen Texten, runden das Buch ab.

Diskussion

Methodisch problematisch bleibt bei der vorgelegten Studie die nicht thematisierte und reflektierte eigene Betroffenheit (!) als Eziden der Zweiten Generation und eine m.E. zu geringe theoretische Diskussion der Aussagen und Erkenntnisse, z.B. was die Konstrukte „Generation“, „Identität“, „Integration“, „Kultur“ usw., also das mittlerweile auch kritisierte klassische Begriffsinventar der Migrationsforschung, betrifft.

Auch ich sollte hier über meine „Betroffenheit“ beim Thema (selbst-) kritisch reflektieren: Ich war vor wenigen Jahren in Lalish, der heiligen Stätte und zentralem Heiligtum der Eziden; ich habe viele kurdisch-ezidische Freunde; ich bin bzw. wurde, was meine „Identität“ betrifft, eine Mischung aus Atheist, Agnostiker und Freidenker und vor allem Pazifist. Und von daher sympathisiere ich mit dem Ezidentum, vor allem, was dessen Toleranz gegenüber anderen Religionen und dessen strikten Pazifismus trotz jahrhundertelanger Verfolgung sowie ihre Naturverbundenheit betrifft. Diese Merkmale des Ezidentums (pazifistisch, ökologisch, tolerant) sollten gerade in heutiger Zeit, wo quasi ein „Dritter Weltkrieg“ herrscht und unsere Erde ökologisch dahin siecht, politisch, öffentlich und medial stärker hervorgehoben und betont werden, dass hier in Deutschland eine geflohene und bis heute verfolgte ethnisch-religiöse Minderheit lebt, eine, die mit Blick auf die aktuellen Probleme der Menschheit und Erde zum Vorbild für alle, insbesondere für die junge Generation, werden kann. Das Ezidentum wäre m.E., trotz aller Skepsis, Kritik und Distanz, die ich gegenüber sonstigen (nicht nur ezidischen) Glaubensinhalten habe, ein gutes Beispiel für die „politische Bildung“ – in der Schule, in der Jugend(bildungs)arbeit und der Erwachsenenbildung. Das Ezidentum zeigt uns, dass (monotheistische) Religion auch anders geht.

Zu wenig Beachtung finden auch die migrations-, jugend- und generationentheoretisch relevanten Merkmale „Einreisealter“, „Aufenthaltsdauer“, „familiärer Kontext“, „peer-group-Kontakte“, „Medieneinfluss“, „Genderaspekt“ usw. – gerade für die Identitätsbildung und Identitätsprobleme oder die Zukunftsperspektive. Überhaupt scheint die Ezidenforschung „fest in männlicher Hand“ zu sein, so dass eine gewisse Genderblindheit oder ein fehlender intersektionaler Ansatz, der sich gerade beim Modell zur ezidischen Identität (S. 111) anbieten würde, nicht verwundert. Als Kritik mit Blick auf die weitere Forschung formuliert: Zu kurz kommen aktuelle Konstrukte und Theoreme der Migrations-, Jugend- und Sozialisationstheorie sowie eine kritische Selbst-Reflexion der eigenen Rolle als Forscher und Betroffener im Kontext des Themas „Eziden in Deutschland“.

Eine weitere Erkenntnis aus der Diskussion wäre, dass Forschungen über Einwanderungsgruppen und deren Besonderheiten in kritisch-methodologischer Hinsicht von ethnisch-kulturell-religiös gemischten Teams durchgeführt werden sollten, wie ich es bereits im Anschluss an unsere Studie im deutsch-türkischen Kontext gefordert habe (Griese 2006). Auch wäre forschungsmethodisch zu überlegen, ob man für Themen wie Identität, Selbstbild oder Glauben/ Religion nicht auf besondere qualitative Methoden zurückgreifen sollte (nicht immer nur Interviews), die themenadäquater, innovativer, sinnvoller und ergiebiger, zumindest aber als Ergänzung im Sinne einer Triangulation (Methodenmix) eingesetzt werden sollten (vgl. z.B. unsere Studie Griese/ Schulte/ Sievers 2007, in der wir neben einem Fragebogen Gruppendiskussionen durchgeführt und Aufsätze haben schreiben lassen, was sich als äußerst erkenntnisreich gezeigt hat).

Fazit

Aus meiner Kenntnislage und subjektiven Sicht liegt mit der Studie von Tagay/Ortac die bisher fundierteste und informationsreichste Publikation über die Eziden und das Ezidentum (in Deutschland) vor. Es werden auch erstmals empirische Ergebnisse und Erkenntnisse präsentiert, die zu weiterer Forschung (wird leider nicht thematisiert) anleiten und zu neuen Forschungsfragen führen können.

Die geäußerte Kritik schmälert nicht den Verdienst der Autoren, mit ihrer Publikation äußerst versiert und kenntnisreich ein Forschungsfeld „beackert“ zu haben, das nun weitere Früchte tragen kann, zumal mit ihrer Studie dafür ein solides wissenschaftliches Fundament gelegt wurde.

Literatur

  • Celalettin, Kartal (2016): Deutsche Eziden. Geschichte, Gegenwart, Prognosen. Marburg: Tectum-Verlag
  • GEA (Hrsg.) (2016): Im Transformationsprozess: Die Eziden und das Ezidentum gestern, heute, morgen. Berlin: VWB
  • Griese, Hartmut M./ Schulte/ Rainer/ Sievers, Isabel (2007): ‚Wir denken deutsch und fühlen türkisch‘. Sozio-kulturelle Kompetenzen von Studierenden mit Migrationshintergrund Türkei. Frankfurt: IWO-Verlag
  • Griese, Hartmut M. (2006): Kriterien und Standards interkultureller Forschung – Methodologische Konsequenzen nach einem deutsch-türkischen Projekt. In: Erziehungswissenschaft. 17. Jg., Heft 33
  • Ders. (2016): Rezension zu Celalettin (2016) (dort weitere Literatur). In: www.socialnet.de/rezensionen
  • Kizilhan, Jan Ilhan (2013): Wer sind die Eziden? Ezidische Kinder und Jugendliche stellen Fragen zu ihrer Religion, Identität und Migration. Berlin: VWB

Rezensent
Prof. Dr. Hartmut M. Griese
Leibniz Universität Hannover, Philosophische Fakultät, Institut für Soziologie und Sozialpsychologie.
ISEF-Institut (Institut für sozial- und erziehungswissenschaftliche Fortbildung
Homepage www.Isef-Institut.de
E-Mail Mailformular


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Zitiervorschlag
Hartmut M. Griese. Rezension vom 30.06.2017 zu: Sefik Tagay, Serhat Ortaç: Die Eziden und das Ezidentum. Geschichte und Gegenwart einer vom Untergang bedrohten Religion. Landeszentrale für politische Bildung Hamburg (Hamburg) 2016. ISBN 978-3-946246-03-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/22977.php, Datum des Zugriffs 21.08.2019.


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