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Heiner Keupp, Florian Straus u.a.: Schweigen – Aufdeckung – Aufarbeitung

Cover Heiner Keupp, Florian Straus, Peter Mosser, Wolfgang Gmür, Gerhard Hackenschmied: Schweigen – Aufdeckung – Aufarbeitung. Sexualisierte, psychische und physische Gewalt im Benediktinerstift Kremsmünster. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. 374 Seiten. ISBN 978-3-658-14653-5. 59,99 EUR.
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Thema

Im vorliegenden Buch stellt eine Forschungsgruppe um Heiner Keupp ihre empirische Analyse einer Gewaltkonstellation im österreichischen Benediktinerstift Kremsmünster dar. Auf der Grundlage von unterschiedlichen Datenmaterialien (Interviews, Dokumente) analysieren die Autoren die Entstehungsbedingungen der Gewalt und fragen nach den Ermöglichungsbedingungen ihrer jahrzehntelangen De-Thematisierung.

Autoren und HerausgeberInnen

Das Buch erscheint in der Reihe „Sexuelle Gewalt in Kindheit und Jugend: Forschung als Beitrag zur Aufarbeitung“, die im VS Verlag herausgegeben wird von Sabine Andresen, Jens Brachmann, Peer Briken, Barbara Kavemann und Heiner Keupp.

Die Autoren des Buches und zugleich Forscher des Projekts sind

  • Heiner Keupp, emeritierter Hochschullehrer an der Universität München, lehrt an der Freien Universität Bozen, Mitglied der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs.
  • Peter Mosser, tätig für Kinderschutz München.
  • Wolfgang Gmür, Gerhard Hackenschmied und Florian Straus sind tätig am Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) München.

Entstehungshintergrund

Der Benediktinerstift Kremsmünster in Österreich wurde im Jahr 2010 mit Vorwürfen massiver (sexualisierter, körperlicher und psychischer) Gewalt sowie der Forderung nach Aufarbeitung vonseiten ehemaliger Schüler konfrontiert. Nach Abschluss der daraufhin eingeleiteten Ermittlungen durch Polizei und Justiz wurde das Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) für eine entsprechende wissenschaftliche Studie angefragt. Das vorliegende Buch ist inhaltlich identisch mit dem Abschlussbericht, der nach einem zweijährigen Forschungsprozess dem Stift Kremsmünster vorgelegt wurde.

Die Bedeutung dieser Publikation ist im Kontext der in diesem Jahrzehnt verstärkt geführten fachöffentlichen Debatte zu Gewalt durch MitarbeiterInnen gegen Kinder und Jugendliche in Einrichtungen mit pädagogischem Auftrag zu verstehen. Diese Debatte zeigt sich in Deutschland u.a. in den Anhörungen und Recherchen von Aufarbeitungssettings wie dem „Runden Tisch Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ (2009-2011) und der „Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs“ (seit 2015). Gewalt gegen Kinder und Jugendliche durch pädagogisches Personal erweist sich dabei als ein historisches und gegenwärtiges Phänomen, zu dessen Ausmaß es aber im deutschsprachigen Kontext keine sicheren empirischen Informationen gibt (vgl. z.B. Lindner 2015, S. 37).

Seit Mitte der 2000er Jahre und verstärkt seit 2010 thematisieren Betroffene öffentlich ihre gewaltförmigen Erfahrungen, die sie als Kinder und Jugendliche in Heimeinrichtungen und Eliteinternaten gemacht haben. Eliteinternate wie das Benediktinerkloster Ettal oder die Odenwaldschule wurden aufgefordert, die Gewalterfahrungen der Betroffenen anzuerkennen und ihre Organisationsgeschichte aufzuarbeiten (vgl. Wolff 2016, S. 1185).

In der Folge stellen sich in den letzten Jahren vereinzelt stationäre Einrichtungen und Internate, aus denen Gewalt durch Mitarbeiter/innen bekannt geworden ist, der damit verbundenen Verantwortung, indem sie Forschung zu den gewaltförmigen Dimensionen ihrer Organisationsgeschichte initiieren und/oder ermöglichen. So wurden mittlerweile einige Erfahrungsberichte von Betroffenen, Berichte aus Forschungsprojekten sowie die (Zwischen-)Ergebnisse aus Anhörungen von Betroffenen publiziert (vgl. z.B. Kappeler 2011, Schmuhl/Winkler 2011, Rose/Arnold/Kramer 2016, Runder Tisch Heimerziehung 2010, Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs 2017). Aktuell läuft ein Forschungsprojekt zur Geschichte der sexualisierten Gewalt am Internat Odenwaldschule (vgl. Universität Rostock 2017). Heiner Keupp und das Forschungsteam des hier besprochenen Buches haben neben diesem auch eine Untersuchung zu „Sexueller Missbrauch und Misshandlungen in der Benediktinerabtei Ettal – Ein Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung“ (2017) veröffentlicht.

Das hier rezensierte Buch zum Benediktinerstift Kremsmünster lässt sich somit als Teil der aktuellen `Aufarbeitungsforschung´ einordnen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht zuletzt interessant zu lesen unter der Frage, inwieweit es als Orientierung für weitere Forschungsprojekte und -berichte zu dienen vermag, die zu diesem Thema zu erwarten sind.

Aufbau

In elf Kapiteln und einem Vorwort stellen die Autoren ihre Analysen und Ergebnisse zu folgenden Themen dar:

  1. Auftrag, Grundlagen und Fragestellungen der Studie
  2. Datenbasis, Untersuchungsdesign und methodisches Vorgehen
  3. Erziehung, Sexualität und benediktinische Ordnung
  4. Präfekten und Gewalttaten
  5. Vom Zögling zum Opfer
  6. Gewalt durch Mitschüler
  7. Bewältigung
  8. Die Folgen für die Betroffenen
  9. Warum hat die Aufdeckung so lange gedauert?
  10. Die Konfrontation mit der „unheiligen Geschichte“
  11. Fazit und Empfehlungen

Inhalt

In den ersten zwei Kapiteln wird der Kontext des Forschungsprojektes dargestellt. Das Erkenntnisinteresse des Projektes war zum einen die „biographische Rekonstruktion und sozialpsychologische Analyse“ (S. 7) der Betroffenenperspektive und zum anderen eine „organisationsbezogene Rekonstruktion und sozialpsychologische Analyse mit dem Blick auf das Kloster, auf die Klosterschule und das Internat“ (ebd.). Die Autoren erläutern die Anliegen des zweijährigen Forschungsprozesses, ihr methodisches Vorgehen, ihre empirische Datenbasis sowie die analysierten Perspektiven der unterschiedlichen interviewten Personengruppen (Altschüler, Klosterangehörige, Angehörige, weltliche Stiftungsangestellte, ExpertInnen). Hinweise zum sechs Jahrzehnte umfassenden Untersuchungszeitraum sowie zu den ausgeübten Gewaltformen helfen im weiteren Buch, die verschiedenen Interviewsequenzen einzuordnen.

Kapitel drei vermittelt den LeserInnen relevante Rahmungen und Hintergründe, die zur Etablierung der gewaltförmigen Praktiken in Kremsmünster beigetragen haben oder für deren Einordnung relevant sind. Eingegangen wird u.a. auf Kontinuitäten aus dem Nationalsozialismus, autoritäre Erziehungstraditionen, Eliteinszenierungen, fehlende Reflexion, den tabuisierenden Umgang mit Sexualität sowie die Bedeutung der „Regel des Heiligen Benedikt“ (S. 59).

Kapitel vier fokussiert auf die organisationale Rolle der Präfekten und deren Gewalttaten. Es werden die Organisationsstrukturen Kremsmünsters dargestellt sowie die Sozialisation der Präfekten in diesen. Anhand von Sequenzen aus Interviews wird gezeigt, wie die Rolle der Präfekten eine spezifische Machtposition beinhaltet, die zur Ausübung sexualisierter und physischer Gewalt missbraucht werden kann. Die Analyse der Interviews zeigt die Schwierigkeit der Präfekten, sich mit den Vorwürfen der ehemaligen Schüler auseinanderzusetzen und über die von anderen Präfekten oder ihnen selbst ausgeübte Gewalt zu sprechen.

Die Kapitel fünf bis acht fokussieren auf die Perspektive der betroffenen ehemaligen Schüler. In Kapitel fünf wird nach Hinweisen zur sozialen Zusammensetzung der Schülerschaft der Begriff der Bedrohung fokussiert. Die Vielzahl an Bedrohungen, also die „Möglichkeit des Eintretens von Schmerz, Erniedrigung und Demütigung“ (S. 135), ordnen die Autoren als zentralen Teil des Alltags in Kremsmünster aus der Perspektive der Schüler ein. An Interviewausschnitten wird gezeigt, wie die Schüler im Schulalltag vor einer andauernden Drohkulisse lebten, die sowohl diffuse und indirekte als auch offene Bedrohungen beinhaltete. Es wird gezeigt, wie der Leistungsdruck in der Schule als Teil des Bedrohungsspektrums wirkte, indem Schüler, die bestimmten Leistungserwartungen nicht entsprachen, ungleich stärker von Gewalt und Demütigungen bedroht waren (S. 150).

Kapitel sechs geht auf Gewalterfahrungen von Schülern durch Mitschüler ein. Die verschiedenen Formen von Gewalt, die Schüler gegen andere Schüler ausgeübt haben, werden dabei in Zusammenhang gesetzt mit den bestehenden organisationalen Machtverhältnissen und der systematischen Gewalt vonseiten der Erwachsenen. Anschließend gehen die Autoren auf die Bedeutung dominanter Männlichkeitsvorstellungen und männlicher Sozialisation in einem geschlechtshomogenen Raum wie Kremsmünster ein sowie auf die Bedeutung der bis zu den 1990er Jahren fehlenden weiblichen Mitschülerinnen. Weitere Erkenntnisse aus den Interviews beziehen sich auf die Wirkung heteronormativer Normen, auf unterschiedliche Gefährdungslagen, denen Schüler ausgesetzt waren (beispielsweise als Nachhilfeschüler oder als Schüler aus nicht-akademischen Familien) sowie auf die Auswirkungen der „Organisation von Raum und Zeit“ (S. 174) in Kremsmünster.

Die Kapitel sieben und acht behandeln ausführlich Formen der Bewältigung sowie die kurzfristigen und langfristigen Auswirkungen der Gewalterfahrungen für die Betroffenen, wobei unterschiedliche Ebenen deutlich werden, auf denen sich in der weiteren Biographie die Folgen der Zeit in Kremsmünster gezeigt haben.

Kapitel neun bietet Erkenntnisse zur Frage, welche Faktoren und Praktiken zur jahrelangen De-Thematisierung und Nicht-Aufdeckung der Gewalt beigetragen haben. Dabei wird deutlich gemacht, dass es sich keinesfalls um ein ungebrochenes Schweigen handelte, sondern dass organisationsintern durchaus „offene Geheimnisse“ (S. 303) hinsichtlich der Gewaltausübung bestanden, verschiedene Andeutungen beispielsweise in Form von Spitznamen für Präfekten oder Karikaturen in Abiturzeitungen gemacht wurden und zum Teil direkt vor bestimmten Patres gewarnt wurde (S. 307). Bezogen auf die drei Personengruppen der Schüler, der Patres und der Eltern hätten jeweils mehrere „Ringe des Schweigens“ (S. 302) zur jahrelangen De-Thematisierung geführt. Im Falle der Eltern lauten beispielsweise die Titel der vier Ringe in der zugehörigen Abbildung „Heile Familienwelt“, „Nicht vorstellbar“, „Scham, Tabu & Schuldgefühle“ und „Fehlende Sensibilität“ (ebd.). Das Bild der mehrfachen „Ringe“ stünde dabei für folgendes Phänomen: „Jeder einzelne dieser Kreise erschwert das Sprechen über die erfahrenen Misshandlungen. Jeder Kreis wirkt zudem wie ein Filter, der das, was nach außen dringt, immer stärker in seiner Eindeutigkeit und Transparenz reduziert“ (ebd.). Des Weiteren analysieren die Autoren verschiedene Formen des Schweigens (S. 309 ff.) als Teil einer Kommunikationskultur, die den Austausch über Wahrnehmungen von Gewalt erschwerte.

In Kapitel zehn wird auf den gegenwärtigen Umgang des Stifts Kremsmünster mit seiner Organisationsgeschichte eingegangen.

In Kapitel elf formulieren die Autoren auf Basis ihrer Studie Schlussfolgerungen und Empfehlungen, bei denen sie auf die Themen „gelebtes Präventionskonzept“ (S. 360), auf Fragen von Organisationsentwicklung sowie auf einen angemessenen Umgang mit den Betroffenen eingehen. Zu letzterem betonen sie unter anderem die Notwendigkeit, in der Aufarbeitung von Gewalterfahrungen widersprüchliche und unterschiedliche Wahrnehmungen nicht zu glätten sondern als Teil der Organisationsgeschichte zu begreifen (S. 367). „Ritualisierte Entschuldigungsformeln“ (ebd.) könnten „kein Ersatz für die Bereitschaft sein, mit Opfern und ehemaligen Schülern im persönlichen, offenen und professionellen Gespräch zu bleiben.“ (ebd.)

Diskussion

Das Buch vermittelt einen vielschichtigen Eindruck von den unterschiedlichen Formen der De-Thematisierung, die im Effekt das jahrzehntelange Verschweigen der Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in Kremsmünster ermöglicht haben. Der erzählerische Stil des Buches entspricht der vielstimmigen Erzählung über den Alltag in Kremsmünster, die in den Interviews mit ehemaligen Schülern und Präfekten deutlich wird. Die Autoren bieten an keiner Stelle vereinfachende oder verallgemeinernde Analysen an, sondern tragen der Komplexität der subjektiven Erfahrungen unterschiedlicher Interviewpartner ebenso Rechnung wie deren Strukturmerkmalen. Zugleich ist der Text übersichtlich strukturiert, sodass die LeserInnen gut geleitet werden und einen Überblick über die verschiedenen Jahrzehnte und die verschiedenen angesprochenen Dimensionen des Gewaltgeschehens behalten.

Es ist eine große Stärke des Buches, dass die Autoren ihre Analysen fast durchgehend an Datenmaterialien erklären und auf diese Weise für die LeserInnen nachvollziehbar machen. In einzelnen der Sequenzen, die aus den Interviews mit den Präfekten wiedergegeben werden (Kap. 4), fallen die häufigen Nachfragen und Deutungsangebote der Interviewer (vgl. exemplarisch S. 96 und S. 98) auf, die für qualitative Interviews eher ungewöhnlich erscheinen. Es wäre interessant gewesen zu erfahren, inwieweit die Forscher diese offensive und intervenierende Form der Interviewführung begründen und inwieweit sie deren Auswirkungen auf die Interviewverläufe und die Äußerungen der Interviewpartner in der Auswertung berücksichtigt haben.

Zu einzelnen sozialwissenschaftlichen und psychologischen Anmerkungen wären Literaturverweise sinnvoll und für die LeserInnen interessant zur Einordnung gewesen (z.B. bei der Fußnote zur Weitergabe sexualisierter Gewalt, S. 80 f.)

Fazit

Den Autoren haben mit diesem Buch eine komplexe, differenzierte und zugleich sehr gut lesbare Darstellung ihres Forschungsprojektes im Benediktinerstift Kremsmünster vorgelegt. Die gekonnten Kontrastierungen und Vergleiche unterschiedlicher Datenmaterialen vermitteln die Gleichzeitigkeit von interner De-Thematisierung von Gewaltverhältnissen sowie organisationalen Selbstbildern und -darstellungen einer sich als pädagogisch wegweisend verstehenden Organisation. Durch beinahe das gesamte Buch leiten Zitate aus Interviewerzählungen von Betroffenen, wodurch die unterschiedlichen Dimensionen und biographischen Folgen von Gewalterfahrungen sowie die diversen Umgangsweisen und rückblickenden Einordnungen seitens der Betroffenen verdeutlicht werden. Die Autoren bieten strukturelle, organisationsbezogene und psychologische Erklärungen für das Phänomen der verschwiegenen Gewalt an und kontextualisieren diese historisch-spezifisch. Insgesamt handelt es sich um einen wesentlichen Beitrag für die aktuell geführten Diskussionen um Gewalt durch MitarbeiterInnen in pädagogischen Settings. Nicht zuletzt bietet das Buch zahlreiche Impulse und Orientierungen für die weitere Aufarbeitungsarbeit von Gewalt in pädagogischen Organisationen.

Zitierte Literatur:

  • Kappeler, Manfred 2011: Anvertraut und ausgeliefert. Sexuelle Gewalt in pädagogischen Einrichtungen. Nicolaische Verlagsbuchhandlung: Berlin.
  • Keupp, Heiner/ Straus, Florian/ Mosser, Peter/ Gmür, Wolfgang/ Hackenschmied, Gerhard (2017): Sexueller Missbrauch und Misshandlungen in der Benediktinerabtei Ettal. Ein Beitrag zur wissenschaftlichen Aufarbeitung. VS Springer: Wiesbaden.
  • Lindenberg, Michael 2015: Gibt es Gewalt in der stationären Heimerziehung? Oder kommt es nur darauf an, wer darüber spricht? Überlegungen zur moralisch eingefärbten fachlichen Kommunikation über verhaltensorientierte Instrumente in der Heimerziehung. In: Kessl, Fabian/Lorenz, Friederike (Hrsg.): Wenn pädagogische Fachkräfte bestrafen, belohnen und festhalten – Eine kritische Reflexion verhaltenstherapeutischer Instrumente in Kinder- und Jugendwohngruppen. EREV-Themenheft 12, S. 36-47.
  • Abschlussbericht des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ 2010: Abschlussbericht. Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe – AGJ. Berlin.
  • Schmuhl, Hans-Walter/ Winkler, Ulrike (2011): „Als wären wir zur Strafe hier“ Gewalt gegen Menschen mit geistiger Behinderung – Der Wittekindshof in den 1950er und 1960er Jahren. Verlag für Regionalgeschichte: Bielefeld.
  • Siebert, Annerose/ Arnold, Laura/ Kramer, Michael (2016): Heimkinderzeit. Eine Studie zur Situation von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen der katholischen Behindertenhilfe in Westdeutschland (1949-1975). Lambertus Verlag GmbH: Freiburg.
  • Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs 2017: Geschichten die zählen – Zwischenbericht. Berlin.
  • Universität Rostock (2017): Forschungsprojekt „Aufarbeitung von Vorkommnissen sexualisierter Gewalt an der Odenwaldschule“. www.iasp.uni-rostock.de (letzter Zugriff: 13.08.2017)
  • Wolff, Mechthild 2016: Gewalt in Institutionen. In: Schröer, Wolfgang/ Struck, Norbert/ Wolff, Mechthild (Hg.): Handbuch Kinder und Jugendhilfe, 2. Auflage. Beltz Juventa: Weinheim und München. S. 1181-1196.

Rezensentin
Friederike Lorenz
M.A. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Sozialpädagogik der FU Berlin. Promoviert an der Universität Duisburg-Essen zum Thema: „Dokumentiertes Schweigen. Organisationale Schweigepraktiken im Kontext von Gewalt durch Professionelle in der stationären Eingliederungshilfe“
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Zitiervorschlag
Friederike Lorenz. Rezension vom 23.01.2018 zu: Heiner Keupp, Florian Straus, Peter Mosser, Wolfgang Gmür, Gerhard Hackenschmied: Schweigen – Aufdeckung – Aufarbeitung. Sexualisierte, psychische und physische Gewalt im Benediktinerstift Kremsmünster. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. ISBN 978-3-658-14653-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23006.php, Datum des Zugriffs 15.08.2018.


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