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Katrin Meyer: Theorien der Intersektionalität zur Einführung

Cover Katrin Meyer: Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Junius Verlag (Hamburg) 2017. 189 Seiten. ISBN 978-3-88506-782-5. D: 13,90 EUR, A: 14,30 EUR.
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Thema

Richtungsweisend für intersektionale Perspektiven sind feministische, antirassistische und bürgerrechtliche Bewegungen. So machten bereits in den USA Ende des 19. Jahrhunderts in den USA Women of color auf ihre marginalisierte Stellung innerhalb des weissen Feminismus aufmerksam und kritisierten, Vorkommnisse sexistischer und rassistischer Unterdrückung würden auch noch nach dem Ende der Sklaverei existieren. Dies war folglich Anstoss für die Entstehung unterschiedlicher Intersektionalitätsperspektiven sowohl methodologischer als auch theoretischer Ausrichtung.

In diesem Einführungsband werden Intersektionalitätstheorien sowohl im Hinblick auf ihre Entstehungsgeschichte als auch aktuelle Ansätze diskutiert. Ziel der Intersektionalität ist es, gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar zu machen und analytisch zu erfassen sowie in ihrer wechselseitigen Verschränkung zu benennen. Folglich ist es Anliegen des vorliegenden Einführungsbands, den bzw. die Leser*in die mehrdimensionale Ausrichtung der Intersektionalitätsforschung einzuführen und versucht in kritisch-transformativer Absicht, Machtverhältnisse theoretisch und begrifflich zu überwinden.

Für die Zukunft prognostiziert Katrin Meyer der Intersektionalität ein noch unausgeschöpftes Potential und konstatiert zum gegenwärtigen Forschungsstand, dass sich das Konzept im „gesellschaftlichen Diskurs noch nicht durchgesetzt hat“, da es „mehrdeutig und schwierig zu fassen ist“ (S. 156).

Aufbau und Vorbemerkungen

Der Einführungsband umfasst mit der Einleitung und dem Ausblick drei Kapitel, die in differenzierter Darstellung in weitere Unterkapitel gegliedert sind:

  1. Die Entstehung der Intersektionalitätstheorien aus dem Geist der Kritik
  2. Elemente der Intersektionalitätstheorien
  3. Aktuelle Debatten

Zu Beginn des ersten Kapitels skizziert die Autorin drei methodische Vorbemerkungen. Diese thematisieren Grenzen und Schwierigkeiten in der historischen Entwicklung der Intersektionalität und leiten unterstützend ins erste Kapitel ein. Die methodischen Vorbemerkungen tragen folgende Überschriften:

  1. Intersektionalitätstheorien als Teil intersektionaler Machtverhältnisse
  2. Vom integrativen Lesen: Multiple Geschichten der Intersektionalitätstheorien
  3. Intersektionalität avant la lettre und Intersektionalität dem Begriff nach

Zu 1: Im Allgemeinen setzen sich Intersektionalitätstheorien mit der Analyse von Machtverhältnissen auseinander. Mit Verweis auf die USA waren insbesondere schwarze Frauen vor sozialer, ökonomischer und politischer Ungleichheit betroffen. Noch heute besteht Kritik an aktuellen Intersektionalitätstheorien, in der Geschichte der Intersektionalität würde die Sicht von Women of color übergangen resp. „aus dem Kanon des Wissens“ (S. 23) verdrängt.

Zu 2: Historisch sind Intersektionalitätsperspektiven von verschiedenen Herkunfts- und Entwicklungslinien geprägt worden. Insofern schlägt die Autorin vor, eine „Haltung des integrativen Lesens“ (S. 25) einzunehmen; vor dem Hintergrund, dass Macht auch von den Intersektionalitätstheorien selbst ausgeht.

Zu 3: Intersektionalitätstheorien unterschieden sich im Hinblick auf die Analyse gemäss der Differenzierung – avant la lettre und dem Begriff nach. Während erste Theorieansätze Intersektionalität implizit resp. ohne Namen verwenden, rekurrieren zweite explizit auf den Begriff. Diese Trennung ist deshalb relevant, da im ersten Kapitel unterschiedliche Entwicklungslinien vorgestellt werden, die eine der beiden Entwicklungslinien angehören.

Zu Kapitel 1

(Die Entstehung der Intersektionalitätstheorien aus dem Geist der Kritik)

Das erste Kapitel gliedert sich in vier Unterkapitel.

  1. Im ersten wird in die Entstehungsgeschichte intersektionaler Machtverhältnisse am Beispiel des Black Feminism und deren Kritik am weissen Feminismus in den USA eingeführt sowie namentlich auf wichtige schwarze Frauenrechtlerinnen und Gruppen wie das Combahee River Collective (CRC) hingewiesen. Es wird hervorgehoben, dass bereits frühere Perspektiven sich mit Intersektionalität in ihrer Verschränkung nach den Kategorien Geschlecht, Race, Sexualität und Klasse befassten bspw. ausgehend von Normierungsprozessen. Gleichzeitig in emanzipatorischer Weise ist es Anliegen früherer Ansätze, die Ermächtigung von Women of color zentral in ihrer Analyse zu behandeln und bestehende Unterschiede zwischen schwarzen und weissen Frauen und daraus resultierende Diskriminierung zu anerkennen.
  2. Im zweiten Unterkapitel wird vom angloamerikanischen Kontext übergleitet auf den deutschsprachigen Teil in Europa und nach der Frage hinsichtlich des kritischen Umgangs mit der Kategorie Race. Eine Auseinandersetzung dazu gibt es erstmals in Deutschland anfangs 1980er, jedoch richtete sich der Fokus der deutschen Frauenbewegung vormals inspiriert von marxistischen Ansätzen (im Gegensatz zu den USA) auf das Verhältnis von Klasse und Geschlecht. Kritisch verweist Meyer auf die Tatsache, dass Autorinnen von FeMigra bereits in der ersten Hälfte der 1990er Jahre Autorinnen von Gloria Anzaldúa bis postkoloniale Vertretrerinnen wie Gayatri C. Spivak systematisch rezipierten, dies im weissen deutschen Feminismus hingegen unterlassen wurde.
  3. Das nächste Unterkapitel ist der US-amerikanischen Rechtswissenschaftlerin Kimberlé W. Crenshaw gewidmet, deren Metapher der Strassenkreuzung resp. ‚intersection‘ explizit Intersektionalität benennt und Situationen aufzeigt, welche Frauen mehrfach diskriminieren. Crenshaws Texte lieferten einen Beitrag zur „Bestimmung von Gleichheit und Differenz im Verständnis von Diskriminierung“ (S. 41-42) und beeinflussten die Intersektionalitätstheorie dem Begriff nach wesentlich. Die Metapher der ‚intersection‘ bezeichnet nach Crenshaw einerseits „Ausdruck der Verbindungen von Diskriminierungen im Sinne von Herrschaftspraktiken, die verletzen“ und andererseits „Ausdruck einer Lücke, die entsteht, wenn bestimmte Menschen der Rechtsschutz verweigert wird“ (S. 45).
  4. Im vierten und abschliessenden Unterkapitel beschreibt die Autorin mit dem Hinweis auf den historischen Verlauf der Intersektionalität und seine vielfältige Rezeption als „travelling concept“ (S. 49). Veranschaulicht wird die Reise von Intersektionalität bspw. als Diskussionsbegriff in die Debatten der Vereinten Nationen, auf EU-Ebene als etabliertes „Konzept der intersektionellen Diskriminierung“ (S. 50) und in der akademischen Intersektionalitätsforschung vor allem als Konzept in den empirischen (kritischen) Sozialwissenschaften wie den Gender Studies, Migration Studies etc. Schliesslich wird auch eine Verbindung von Theorie und Praxis in Disziplinen mit Bezug zu Recht, Soziale Arbeit, Erziehung etc. hergestellt.

Zu Kapitel 2

(Elemente der Intersektionalitätstheorien)

In Anlehnung an den Philosophen Ludwig Wittgenstein sind laut Meyer Intersektionalitätstheorien als „Sprachspiel“ (S. 61) zu verstehen. Mit der gewählten Definition verbindet Meyer zugleich den „konkreten Gebrauch des Ansatzes und das Anliegen“ (S. 62) von Intersektionalität. Diese Sichtweise soll demnach verhindern, den Begriff nicht oberflächlich seiner Rhetorik wegen, sondern in seiner „Funktion als transformative Kritik“ (S. 62) zu definieren. Damit schliesst sie sich der Entwicklungslinie und deren Verständnis von Intersektionalität avant la lettre an.

Vor diesem Hintergrund skizziert sie im zweiten Kapitel fünf Elemente, die i.E. das Sprachspiel der häufigsten Intersektionalitätstheorien festlegen:

  1. Intersektionalität orientiert sich an der sozialen Gerechtigkeit, wobei sich nach Knapp Kritik hauptsächlich an der Herstellung von „horizontalen und vertikalen Ungleichheits- und Differenzierungslogiken“ (S. 64) richtet durch Formen von Diskriminierung und Privilegierung von Menschen und Kollektiven.
  2. Intersektionalität eröffnet Kritik an einer hegemonialen Sichtweise, die Ausschlussmechanismen befördert; an der strukturell evozierten Marginalisierung bestimmter Individuen und Gruppen, Menschen „als ‚Andere‘“ (S. 75) zu markieren (Othering), die der gesellschaftlichen Norm abweichen, sowie an der kategorialen Generalisierung und Homogenisierung von Personen und Gruppen;
  3. Macht der Intersektion: Über Ausschlussmechanismen und Marginalisierung hinaus, ist es Ziel von Intersektionalität, Ungleichheitsachsenin ihrerVerschränkung konzeptionell zu bestimmen (Intersektion). Die Autorin stellt in diesem Abschnitt unterschiedliche intersektionale, vorwiegend an den Poststrukturalismus angelehnte Ansätze vor, mittels derer Herrschaftsstrukturen machttheoretisch zu bestimmen sind.
  4. Ein weiteres Element lenkt auf Kategorien als Analyserahmen. Einerseits arbeitet die Intersektionalität mit Differenzierungskategorien. Sie ist ihr analytisches Werkzeug, andererseits ist Eigenheit von Kategorien, dass Identitäten mittels Herrschaftspraktiken geformt werden, die Intersektionalität eigentlich zu überwinden versucht. Insofern prägt das Verständnis von Kategorien eine „spezifische Doppeldeutigkeit“ (S. 95).
  5. Intersektionalität ist gekennzeichnet dadurch, dass sie „nicht nur eine“ (S. 108)Methode hat. Im Abschnitt Methodische Vielfalt werden folglich verschiedene methodische Zugänge von Intersektionalitätsanalysen vorgestellt, die wie im Buch hervorgehoben, sich am spezifischen Erkenntnisinteresse und Fragestellungen orientieren, aber auch die Frage problematisieren, „wer und was darüber bestimmt, welche thematischen Stränge oder Kategorien einer Analyse als Grundlage dienen“ (S. 114). Uneinigkeit besteht darin, wie Meyer abschliessend festhält, inwieweit Intersektionalitätsansätze sich von anderen Ansätzen bspw. postkolonialen Theorien unterscheiden. Während Gutiérrez Rodríguez auf eine klare Abgrenzung der Theoriestränge setzt, befürworten andere, dass zwischen den Theoriesträngen zumindest ein Dialog ermöglicht werden soll.

Zu Kapitel 3

(Aktuelle Debatten)

Im dritten und letzten Kapitel beschäftigt sich die Autorin mit theoretischen Debatten um Aspekte der Intersektionalitätsforschung, die weder theoretisch noch methodisch eindeutig einzuordnen sind. Meyer hebt drei Aspekte hervor:

  1. Der theoretische Status des Intersektionalitätskonzepts,
  2. die Bestimmung relevanter Kategorien,
  3. sowie der Umgang mit den Identitätskategorien

Zu 1.: In der Forschung besteht kein theoretischer Konsens zur Intersektionalität. Meyer konstatiert zur Intersektionaliät, dass Meinungen auseinandergehen „zwischen der These, sie sei bloss eine sensiblisierende Metapher bis zur Annahme, das Intersektionalitätskonzept könne die Basis bilden für eine eigenständige Theorie“ (S. 122). Meyer gibt in Folge Einblicke in zentrale (umstrittene) Ansätze: Als „sensitizing metapher“ wider eindimensionaler Perspektiven erscheint Intersektionalität bei Knapp, hingegen sieht Rendtorff darin etwas hitzig ein „Wächterbegriff für gute Theoriearbeit“ (S. 122). Nach Walgenbach fungiert Intersektionalität als „Paradigma im Sinne von Kuhn“ (S. 123) und dient entsprechend als gemeinsamer Orientierungsrahmen für verschiedene disziplinäre Felder. Einen Schritt weiter geht Yuval-Davis. Sie sieht im Konzept bereits eine Theorie, wenn auch noch eine vage, die sich i.E. zu einer „Theorie der sozialen Schichtung“ (S. 125) emporarbeiten kann und erkennt den unmittelbaren Erfolg in der „Mehrdeutigkeit und Unvollständigkeit“ (S. 126) des Konzepts.

Zu 2.: Die Intersektionalitätsforschung ist mit der Frage und Kritik konfrontiert, welche die theoretisch begründete Auswahl der Kategorien zur Analyse intersektionaler Machtverhältnisse betrifft. Zur Beantwortung der Frage unterscheidet Meyer zwischen vier Ansätzen:

  1. Ein Ansatz hält den Einbezug der Masterkategorien Race, Klasse und Geschlecht für unabdingbar. Denn die Trias wird in den meisten Ansätzen mit Intersektionalität gleichgesetzt. Bspw. wird die Trias bei Degele/Winker durch die Kategorie Sexualität zu vier Kategorien erweitert;
  2. ein zweiter berücksichtigt mehrere relevante Kategorien nach Kontext und Analyseebene. Knapp unterscheidet zwischen relevanten Analyseebenen der Mikro- und Mesoebene, indessen machen Degele/Winker die Kategorienauswahl vom Untersuchungsgegenstand abhängig. Die Autorin schlussfolgert kritisch: „Wichtiger als die Analysebenen erscheint vielmehr das machttheoretische Verständnis von Differenz, [...], welche Kategorien in einer Analyse intersektionaler Macht in den Blick kommen sollten“ (S. 134).
  3. Ein dritter Ansatz sieht in der Vielfalt an Kategorien keine Grenzen; entscheidend sei nach Yuval-Davis, Intersektionalität erforsche Arten von Differenzen, die „im Sinne von sozialer Ungleichheit wirken“ (S. 135);
  4. ein vierter Ansatz hält schliesslich sowohl Art als auch Anzahl der Kategorien offen und konzentriert sich in seiner Beurteilung auf den emanzipatorischen Anspruch des Konzepts.

Zu 3.: Soziale Identitätskategorien sind nicht nur kritische Analyseinstrumente von Machtverhältnissen, sondern erzeugen auch selbst Macht überwiegend durch Sprache, so bei der Benennung von Sichtweisen oder bei der Beurteilung von Praktiken. Damit wird angedeutet, dass Identitätskategorien als „Mobilisierungsbegriffe und Namen für Allianzen“ (S. 141) resp. für kollektive Identitäten und Zugehörigkeiten genutzt werden. Dies bezeichnen KritikerInnen der Intersektionalitätsforschung mit Blick auf Identitätskategorien als deren „zentrale Schwäche“ (S. 142). Meyer bündelt die Negativkritik am Intersektionalitätskonzept aus der Sicht seiner KritikerInnen wie folgt: „Sie sehen darin eine juridische Logik am Werk, die den Anwendungsbereich des Intersektionalitätskonzepts begrenzt, die Entpolitisierung der Forschung Vorschub leistet oder die zur Reproduktion eurozentristischer Sichtweisen und reformistischer Identitätspolitiken beiträgt“ (S. 142).

Diskussion

In mehrfacher Hinsicht bietet dieser Einführungsband in Bezug auf den englischen Sprachraum und den deutschsprachigen Raum Europas eine umfassende Darstellung und differenzierte Sicht auf den Stand der Intersektionalitätsforschung. Hervorzuheben ist, aufgrund der Fülle theoretischer und methodischer Ansätze zu Intersektionalität, war dieser Einführungsband für die Forschung, der sich für Studierende und NeueinsteigerInnen in die Intersektionalitätsforschung eignet, überfällig.

Meyer nähert sich an die Komplexität von Intersektionalitätstheorien, indem sie mit der historischen Verortung zu Beginn den Blick auf Intersektionalität kontextuell schärft, und darüber hinaus eine Trennung vornimmt zwischen verschiedenen Entwicklungslinien in Bezug auf die Verwendung von Theorie und Methode.

Die Herangehensweise Meyers an die Materie leistet insofern für ein klares Verständnis von Intersektionalität, da das Konzept in seiner Entwicklung noch unausgeschöpft bleibt und es vielleicht für verlockend erscheint, unterschiedliche Intersektionalitätsansätze, die historisch zu trennen sind, miteinander zu vermischen. Dies hat zur Folge, dass die kritische Leistung der Intersektionalitätsanalyse, „neue Phänomene intersektionaler Machtformationen sichtbar (zu) machen“ (S. 140) nachrangig begangen wird, was für Forschungszwecke vermieden werden sollte.

Zukünftige Herausforderung in der Intersektionalitätsforschung bleibt der kritische Umgang mit Identitätskategorien, die bei der Analyse von Machtverhältnissen eigentlich zu überwinden sind und dennoch als Mobilisierungshilfe zur Essentialisierung und Naturalisierung von Individuen und Gruppen genutzt und hierdurch soziale Identitäten reifiziert werden. Letztlich müssen diese Überlegungen sowohl in der Forschung als auch in der Praxis angestellt werden, weshalb in kritischer Betrachtung der von Mc Call als „antikategorial bezeichnete dekonstruktivistische Zugang zu Intersektionalität“ (S. 152) auch gemäss Meyer in jedem Intersektionalitätsansatz integriert werden sollte.

Aus akademischer Perspektive bleibt herausfordernd, inwieweit Intersektionalitätsansätze zur konzeptionellen Weiterentwicklung bestimmter Praxisfelder beitragen können. Meyer sieht zugegeben eine Verbindung zwischen Theorie und Praxis in Intersektionalitätsansätzen, überlässt es jedoch dem/der Leser*in sich mit den Grenzen auseinanderzusetzen, an denen sich möglicherweise verbindende Elemente zwischen Disziplinen der Sozialen Arbeit, Pädagogik oder Erziehung zur Praxis ergeben können.

Fazit

Mit dem Einführungsband wird die Intersektionalitätsforschung durch ein ansprechendes und sprachlich verständliches Werk bereichert. Gerade weil sich Intersektionalitätsansätze theoretisch und methodisch voneinander unterscheiden, bietet dieser Band eine differenzierte Übersicht zur Forschungsthematik und bringt diese auf einen aktuellen Stand. Die einzelnen Kapitel geben in der Gesamtheit vielfältige Anregungen für Studierende und Neueinsteiger*innen in der Intersektionalitätsforschung und beziehen sich auf die zentralen Werke der Intersektionalität im englisch- und deutschsprachigen Raum.


Rezensent
Martin Böhnel
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Zitiervorschlag
Martin Böhnel. Rezension vom 04.10.2017 zu: Katrin Meyer: Theorien der Intersektionalität zur Einführung. Junius Verlag (Hamburg) 2017. ISBN 978-3-88506-782-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23041.php, Datum des Zugriffs 17.12.2017.


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