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Ines Findenig: Generationen­projekte (intergeneratives Engagement)

Cover Ines Findenig: Generationenprojekte. Orte des intergenerativen Engagements. Potentiale, Probleme und Grenzen. Budrich UniPress (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. 271 Seiten. ISBN 978-3-86388-744-5. D: 33,00 EUR, A: 34,00 EUR.
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Thema und Entstehungshintergrund

Gespeist von als „Mangelerscheinungen“ definierten Zuständen oder besetzt mit diversen Erwartungshorizonten wird eine Revitalisierung von außerfamiliären Generationenbeziehungen gesellschaftspolitisch als opportun und/oder als notwendig erachtet. Auf ganz unterschiedliche Art und Weise ist daraus eine große Fülle an recht singulären Initiativen und Projekten entstanden. Ines Findenig hat in ihrer Dissertation österreichische Generationenprojekte als Orte des intergenerativen Engagements wissenschaftlich untersucht und stellt in der vorliegenden Publikation die Ergebnisse ihrer Studie vor.

Verfasserin

Die Verfasserin ist seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Forschung & Entwicklung des SOS-Kinderdorf in Innsbruck. Sie hat Erziehungs- und Bildungswissenschaft studiert und ihr Doktorat im Fach Sozialpädagogik und Sozialethik an der Karl-Franzens-Universität Graz absolviert. Neben Generationenthemen beschäftigt sie sich mit qualitativer Forschung u.a. zur Partizipation, zum freiwilligen Engagement, zur Frauen- und Geschlechtersensibilität.

Aufbau und Inhalt

Der Monografie liegt die klassische Gliederung einer Forschungsarbeit zugrunde.

In der Einleitung (S. 9-16) umreißt die Verfasserin kurz die thematische Herausforderung: Die innerfamiliären Generationenkontakte werden als rückläufig wahrgenommen, zugleich boomen Generationenprojekte, deren Ziel außerfamiliäres Engagement der Generationen und intergenerative Begegnungen sind. Ines Findenig konzentriert sich in ihrer Studie auf fünf Forschungsfragen (S. 12):

„(A) Was wird als intergeneratives Engagement verstanden?
(B) Welche Angebote gibt es im intergenerativen Feld?
(C) Welche organisatorischen, inhaltlichen sowie strukturellen Rahmenbedingungen sind darin zu erkennen?
(D) Welche Qualitätsprinzipien lassen sich für Generationenprojekte ableiten?
(E) Welche Potenziale, Probleme und Grenzen beinhaltet intergeneratives Engagement?“

Eine „Kapitel-Kurzvorschau“ erlaubt einen schnellen Überblick über den Aufbau und das Vorgehen. In den ersten Abschnitten werden die theoretischen Grundlagen und der Forschungsstand wie folgt dargestellt:

1. Thematische Einführung und Einbettung (S. 17-41). Zu Beginn des Kapitels leistet die Autorin eine wichtige definitorische Klärung des Begriffs der Intergenerativität. Das „intergenerative Feld“ als Ort, in dem sich biologisch unterschiedlich alte Menschen begegnen, um aktiv und freiwillig außerfamiliär mit unterschiedlichen Zielsetzungen und veranlasst von verschiedenen Interessen begegnen, versteht Ines Findenig als eigenes Handlungs- und Forschungsfeld. Dass es notwendig geworden ist, hat mit demografischen, familiären und gesellschaftlichen Entwicklungen zu tun. Ferner legt die Autorin offen, dass der Blick auf die Generation bisher stark vom Alter aus gelenkt wurde – auch mit einem Fokus auf bestimmte Produktivitätserwartungen, „jugendliche Perspektiven“ (S. 28) aber zu wenig berücksichtigt sind. Der Wissensaustausch zwischen den Generationen sei längst nicht mehr einseitig von älteren zu jüngeren Menschen zu sehen, sondern wechselseitig, insbesondere zur individuellen, lebensraumbezogenen und gesellschaftlichen Befähigung und unter Partizipation aller Lebensalter.

2. (De-)Konstruktionen und Modelle der Generationen (S. 43-78). Das Konstrukt der „Generation“ fassen zu wollen, schafft ein Bewusstsein dafür, es in Relationen lebensweltlicher, zeitlicher, kultureller u.a. Einbindung eines Individuums in eine jeweilige Zeit begreifen zu müssen. Auch Generationenkonzepte, wie das bekannte von Karl Mannheim (1928) (Einheit, Lagerung und Zusammenhang) sind entstehungsgeschichtlich geprägt. In systematischen Werken werden aktuell vier Generationenkonzepte unterschieden: 1) das genealogisch, familial-verwandtschaftliche, 2) das historisch-pädagogische, 3) das zeitgeschichtlich-gesellschaftliche und 4) das wohlfahrtsstaatliche. Polarisierende Generationenrhetorik wie z.B. der Krieg der Generationen einerseits oder die Romantisierung von Generationenbeziehungen entlarvt Ines Findenig als vorwiegend medial inszeniert und nicht evidenzbasiert. Die Jung-Alt-Dichotomie entsteht nach Analyse der Verfasserin aus einer „Self-other-Diskrepanz“ (S. 59) und ist für Generationenprojekte nicht hilfreich. Der Klärung von Generationenverhältnissen und -beziehungen widmet Findenig in diesem Abschnitt noch ein erhebliches Gewicht, wobei sie insbesondere auf die Generationengerechtigkeit, die Generationensolidarität, den Generationenkonflikt und die Generationenambivalenz rekurriert.

3. Intergenerative Beziehungen und Engagement im außerfamiliären Kontext (S. 79-107). Zunächst stellt die Verfasserin fest, dass außerfamiliäre Generationenbeziehungen „ein Stiefkind“ (S. 81) der Forschung darstellen, viele binnenfamiliäre Annahmen jedoch unhinterfragt übertragen werden. Im zweiten Schritt stellt Ines Findenig die inner- und außerfamiliären „Differenzbesonderheiten“ (S. 82) dar und macht damit die Mehrperspektivität bewusst, die insbesondere auch sozialpädagogisch genutzt werden kann. Danach geht sie auf die nachlassenden Möglichkeiten außerfamiliärer Begegnungen zwischen den Generationen ein und skizziert ausführlich das freiwillige Engagement als Option des Aufeinandertreffens der Generationen und definiert schließlich „intergeneratives Engagement im außerfamiliären Kontext“ (S. 103) als „eine bewusste, […] Interaktion zwischen mindestens zwei verschiedenen außerfamiliären Generationen für eine gemeinsame Sache, und diese Begegnungen finden ihren Platz in Generationenprojekten“ (S. 102). Schließlich grenzt es die Verfasserin noch von der offenen Altenarbeit ab.

Eine Darstellung der eigenen Forschungsleistung, die Auswertung und Einordnung der Resultate schließt sich in den nachfolgenden Kapiteln an.

4. Forschungsdesign (S. 109-115). Um der Mehrdimensionalität des Themas gerecht zu werden, entschied sich die Autorin für eine „aufeinander aufbauende Methodentriangulation“ (S. 109), bestehend aus der Sammlung von Generationenprojekten mittels einer Online-Datenbank (www.genga.at) und einer kriteriengestützten Auswahl von 17 Projekten, 10 themenzentrierten Expert/inneninterviews mit Projektleitungen und zwei Gruppendiskussionen mit Projektakteur/innen im Zeitraum von 2014 bis 2015. Alle Daten wurden inhaltsanalytisch ausgewertet.

5. Generationenprojekte (S. 117-144). Ausgehend von den aus der Forschungsliteratur bekannten Elementen des intergenerativen Engagements stellt die Autorin fest, dass diese Merkmale bei den untersuchten Projekten vorhanden sind: Sie liefern mit den sinnstiftenden Generationenbeziehungen einen Benefit für alle beteiligten Personen, sie stärken face-to-face-Kontakte zwischen Generationen und dienen damit dem sozialen Zusammenhalt außerhalb familiärer Generationenbeziehungen. Hinsichtlich der Projektschwerpunkte kommt Findenig auf 17 unterschiedliche Modi: Gemeinsame Freizeitgestaltung bzw. freizeitlich-kulturelle Aktivitäten, Zeit schenken, Lernaktivitäten, Berufseinstieg und Mentoring, Wohn-, Hilfs-, Zeitzeug/innen- Themen-, Theater-, Präventions-, Sport-, Gesundheits-, Weiterbildungs-, Medien- oder sozialpolitische Projekte sowie eine Fokussierung auf demenzerkrankte Menschen. Die Autorin ergänzt die österreichische Studie durch einen Blick auf Deutschland und die Schweiz. Die Akteur/innen der Generationenprojekte analysiert sie nach den Einflussfaktoren Bildungsgrad, Gender, Interkulturalität und Diversity, familiäres Generationenbild, Zielgruppendiffusität und Voraussetzungen für die Teilnehmer/innen. Sie eruiert, dass z.B. bildungsaffine und weibliche Personen überdeutlich repräsentiert sind und familiäre Generationenbilder sich als hoch einflussreich erweisen.

6. Intentionen und Erwartungen an Generationenprojekte (S. 145-166). Die mit den Generationenprojekten verbundenen Ziele unterteilt Ines Findenig auf der Folie der internationalen Forschungsliteratur in institutionelle (z.B. Öffnung von altersspezifischen Einrichtungen), persönliche (z.B. Generationenbeziehungen revitalisieren) und gesellschaftliche Ziele (z.B. Stärkung der Nachbarschaft). Die Beweggründe differenziert sie in solche, die für die Initiierung ausschlaggebend sind (z.B. etwas Neues ausprobieren und sich als Einrichtung profilieren) und Beweggründe für die Teilnahme, getrennt in Projektleitung und Teilnehmer/innen. Für letztere ist das „sich begegnen und gemeinsam etwas Sinnvolles tun“ der größte gemeinsame Nenner. In einem dritten Punkt skizziert sie die Erwartungen an und Wirkungen von intergenerativen Projekten. Es gibt sehr vielfältige konkrete Erwartungen, die von einer Stärkung des freiwilligen Engagements bis zum Abbau von Spannungen zwischen den Generationen reichen. Wirkungen der Projekte sind festzustellen bei allen Beteiligten, bei älteren Teilnehmer/innen und bei jüngeren Teilnehmer/innen sowie aus Sicht der befragten Projektleitungen. Die Autorin versäumt es nicht, auch „negative Wirkungen“ (S. 164) und „keine Wirkungen“ (S. 164) zu erwähnen. Angesichts der hohen Messlatte an erwarteten Wirkungen und einer bisher zumindest sehr wenig ausgeprägten Evaluation leistet sie hier einen wichtigen Beitrag, um sich nicht der Gefahr „sozialer Erwünschtheit“ auszusetzen, weil „gut“ sein muss, was für „gut befunden“ wird.

7. Strukturelle Rahmenbedingungen von Generationenprojekten (S. 167-193). Als Ergebnis der Analyse der strukturellen Rahmenbedingungen der Projekte hält die Verfasserin fest, dass sich eine intensive Recherche in der Konzipierungs- und Planungsphase lohnt und aufwändigen Korrekturen vorbeugt. Vorteilhaft wirkt sich für die Projekte aus, wenn sie bei einem großen Träger, häufig ist dies eine Bildungsinstitution, eingebettet sind. Träger, deren alleiniges Geschäftsfeld Generationenprojekte sind, sind nicht existent, kleine Vereine sind trotz strukturellen Vorteilen, krisenanfälliger. Die Finanzierung ist so unterschiedlich wie die Projekte, jedoch zumeist eher prekär. Kooperation und Vernetzung mit vielen Einrichtungen ist vorhanden, diejenige mit Organisationen der Jugendarbeit scheint sehr lohnend zu sein. Es überrascht aber, dass die Generationenprojekte untereinander sich weder kennen noch vernetzt sind. Bei der Ausgestaltung der Laufzeit und der Begegnungsfrequenz, der örtlichen Positionierung und der räumlichen Gegebenheiten gibt es sehr viele Spielräume. Personell sind die Projekte chronisch unterausgestattet und weitgehend nur mit auf gleicher Augenhöhe partizipierender freiwillig Engagierter durchführbar bzw. zu verstetigen. Anfallende Aufgaben für die Projektleitungen gibt es zahlreiche: Viele zumeist weibliche und sozialberuflich akademisch vorgebildete Stelleninhaberinnen leisten diese ohne konkrete Vorbereitung und oft zusätzlich zu den vorhandenen. Der Wunsch nach qualifizierenden Kursen als ein Baustein, u.a. auch um Nachhaltigkeit zu sichern, ist vorhanden.

8. Qualitätsmerkmale des intergenerativen Engagements (S. 195-217). An ein von der Autorin als eigenständig zu definierendes Feld intergenerativen Engagements sind – wie bei anderen sozialpädagogischen Handlungsfeldern auch – Qualitätsanforderungen zu stellen. Die aus den internationalen Untersuchungen zu extrahierenden Indikatoren für gelingende Projekte sind hauptsächlich auf der organisatorischen Projektmanagementebene angesiedelt. Ines Findenig ergänzt diese um 21 inhaltliche und strukturelle Qualitätsprinzipien. Neben den sehr plausiblen Merkmalen wie Beständigkeit, Freiwilligkeit, Vertrauensbasis, Zielgruppenorientierung, offener Arrangements gehören auch eher markige wie „Gleichberechtigung und Reflexion der Rollen“ (S. 201), „Wahrnehmung, Bearbeitung und Annehmen von Differenzen“ (S. 202), „Gemeinwesen und Sozialraum als Orientierung“ (S. 213) und die „Vorbereitung beteiligter Personen“ (S. 214) hinzu.

9. Grenzbereiche von Generationenprojekten (S. 219-237). Ohne Zweifel sind Generationenprojekte „Potenzialträger“ (S. 219) der Herstellung und der Stabilisierung von Brücken zwischen den Generationen. Die Potenziale differenziert die Autorin in Vorteile für die Gemeinschaft und in Vorteile für die Akteur/innen. Entsprechend des Facettenreichtums der Projekte ergibt sich ein bunter Strauß an Potenzialen. Trotz der nach außen getragenen „Erfolgsgeschichte“ der Projekte hat Findenig auch „Konflikte und Belastungen“ (S. 223) eruiert, die von der „Hinterbühne“ (S. 223) aus das Geschehen beeinflussen: Es gibt Probleme auf Projektebene, auf Projektleiterebene und im intergenerationellen Generationenkontakt. Ebenso sehr werden von den Befragten „semisichtbare Grenzen“ (S. 233) angesprochen (z.B. finanzielle, organisatorische, persönliche und zeitliche, in der Rekrutierung von Teilnehmenden, der Projektstatus, fehlende Lobbyarbeit oder auch zu wenig Erforschung). Da Grenzen auch Bedarfe für Weiterentwicklung aufzeigen, schließt der Abschnitt mit den in der Fachliteratur wie von den Befragten erwähnten Aspekten (wie z.B. die finanzielle Absicherung, Weiterbildungsmöglichkeiten u.a.m.).

10. Conclusio (S. 239-242). In den Schlussfolgerungen fasst Ines Findenig ihre Erkenntnisse in einer „Definition des intergenerativen Engagements aus sozialpädagogischer Perspektive“ (S. 240) zusammen und attestiert den außerfamiliär stattfindenden intergenerativen Begegnungen eine wichtige Funktion, „um gesellschaftliche Weiterentwicklung im Sinne von sozialer, multigenerationaler und -dimensionaler Teilhabe und eines intergenerativen Gesellschaftsparadigmas zu ermöglichen“ (S. 242).

Als ausgesprochen angenehm ist zu erwähnen, dass jeder Abschnitt mit einem Zwischenresümee versehen ist. Literaturverzeichnis, Abbildungsverzeichnis und Tabellenverzeichnis runden den Band ab.

Diskussion und Fazit

Ines Findenig beschränkt sich in ihrer Analyse zwar auf österreichische Projekte, sie bezieht in ihren Vergleichen jedoch das deutschsprachige Ausland häufig mit ein. Bei der Forschungsliteratur rekurriert sie ebenso auf das europäische und nordamerikanische Ausland. Sie hat mit ihrer Monographie zum einen weit verstreute Forschungsteilergebnisse recherchiert und ausgewertet und zum anderen im theoretischen Teil eine Systematisierung geleistet in einem Feld, das von vielerlei Disziplinen perspektivisch betrachtet und jeweils ausschnitthaft tangiert wird, zu dem aber keine theoretische Basis existiert. Ebenso sehr fehlt es, wie die Autorin an verschiedenen Stellen der Arbeit offenlegt, an einer systematischen Erforschung.

Der theoretisch-systematische Teil besticht durch die schrittweise Her- und Ableitung der einzelnen Komponenten zu den Generationenprojekten als Orte des intergenerativen Engagements. An manchen Stellen wie z.B. beim freiwilligen Engagement holt die Verfasserin etwas weiter aus, ohne dabei den Faden zu verlieren. Ebenso bedeutsam ist die Abgrenzung zu anderen außerfamiliären Handlungsfeldern mit Affinität zu einem generationenübergreifenden Dialog.

Konsequent bleibt die Verfasserin auch in der Abgrenzung von inner- und außerfamiliären Generationenbeziehungen und in der kritischen Auseinandersetzung mit jedweden Formen der Schönfärberei der intergenerativen Begegnungen einerseits oder reißerischer Katastrophenrhetorik einer Kluft zwischen den Generationen andererseits. Ines Findenig hat eine Gabe, sich dieses bisher unbeackerte Terrain Meter für Meter habhaft zu machen. Ihre Studie zu den österreichischen Generationenprojekten fördert interessante Erkenntnisse zu den oben erwähnten Untersuchungsaspekten zu Tage, die sie in Relation setzt zu den bereits bekannten Resultaten, diese erweitert oder hinterfragt. Sie ist von der Transparenz des methodischen Vorgehens bis hin zur Ergebnispräsentation ein Vorbild an wissenschaftlicher Arbeit.

Die Monografie gibt qualifizierte Antworten auf die eingangs aufgeworfenen Forschungsfragen. Die Zielsetzung, das intergenerative außerfamiliäre Engagement als sozialpädagogisches Handlungsfeld zu definieren, konnte die Autorin vollends erreichen. Detailreich, differenziert und nuanciert extrahiert sie Facetten von Generationenbeziehungen, die für die sozialpädagogische Arbeit insbesondere mit sozialraumbezogener Ausrichtung wertvoll und nützlich sein können. Die Monografie könnte als Grundlage für die erwünschte Schulung von Akteur/innen dienen, die sich in Vereinen oder in Bildungseinrichtungen mit intergenerationellem Engagement befassen. Für Sozialpädagog/innen in professionellen Kontexten von der Jugend- bis zur Seniorenarbeit oder in Kommunen ist das Buch eine sehr brauchbare Lektüre, die nur empfohlen werden kann. Auch Studierenden in Bildungs-, Erziehungs- oder Sozialarbeitsstudiengängen liefert die Monografie eine sehr lesenswerte Vorbereitung auf ein an Bedeutung wohl zunehmendes Handlungsfeld. Dem Personenkreis, der sich mit kommunalen Planungsprozessen zur demografischen Entwicklung beschäftigt, ist es ebenso wärmstens zu empfehlen.


Rezensentin
Prof. Dr. Irmgard Schroll-Decker
Lehrgebiete Sozialmanagement und Bildungsarbeit an der Fakultät Angewandte Sozial- und Gesundheitswissenschaften der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg
Homepage www.oth-regensburg.de/professoren-profilseiten/prof ...
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Zitiervorschlag
Irmgard Schroll-Decker. Rezension vom 19.02.2018 zu: Ines Findenig: Generationenprojekte. Orte des intergenerativen Engagements. Potentiale, Probleme und Grenzen. Budrich UniPress (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. ISBN 978-3-86388-744-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23080.php, Datum des Zugriffs 24.06.2018.


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