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Miriam Buse: Eltern zwischen Kindertages­einrichtung und Grundschule

Cover Miriam Buse: Eltern zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule. Rekonstruktion interaktionaler Prozesse und transitionstheoretische Reflexionen. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. 505 Seiten. ISBN 978-3-658-17028-8. D: 59,99 EUR, A: 61,67 EUR, CH: 62,00 sFr.
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Entstehungshintergrund

Das Buch stellt die Veröffentlichung der Dissertation der Autorin dar.

Thema

Das Ziel der Arbeit war, die sozialen und kommunikativen Orientierungen von Eltern – als „Akteuren“ in der Bildung ihrer Kinder – bezüglich der Kommunikation mit den jeweiligen pädagogischen Fachkräften und im Zeitraum des Übergangs von der Kita in die Grundschule zu erforschen.

Aufbau und Inhalt

Der Einleitung (Kapitel 1) folgt die „Theoretische Rahmung“ mit

  • Kapitel 2 („Zusammenarbeit und Beziehung von Eltern und PädagogInnen in Kindertageseinrichtung und Grundschule“),
  • Kapitel 3 („Eltern als Akteure im Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule“)
  • und Kapitel 4 („Forschungsdesign und methodologische Verortung“).

Die Interaktionen der Eltern mit den Fachkräften werden als „Beziehungen“ im Feld „Institution – Kind – Eltern“ gedeutet (Kapitel 2), die sich in einem „Gestaltungs- und Konstruktionsprozess“ ergeben. Für die „Transition“, den Übergang des Kindes von der Kita in die Grundschule, werden für Kinder und und Eltern Transitionsprozesse nach Griebel & Niesel angesetzt, der entsprechende „Systemwechsel“ wird nach dem sozialökologischen Modell Bronfenbrenners beschrieben (Kapitel 3). Zur „Rekonstruktion“ der elterlichen Orientierung wird die Dokumentarische Methode der Interpretation eingesetzt (Kapitel 4; für eine ausführliche Darstellung vgl. https://bildungsportal.sachsen.de).

Diese Methode unterscheidet einen „immanenten Sinngehalt“ (das wörtlich Erzählte) vom „dokumentarischen Sinngehalt“ (Rekonstruktion der dahinterliegenden Handlung und ihrer Strukturen durch sozialwissenschaftlich-sprachwissenschaftliche Methoden) und geht davon aus, dass Individuen verschiedene Erfahrungen miteinander zu einem „Konjunktiver Erfahrungsraum“ verbinden. Es wird angenommen, dass jede Person, wenn sie darüber kommuniziert, ihr „atheoretisches Wissen in alltagstheoretische Begrifflichkeiten“ überführt.

Kapitel 2 schildert das Verhältnis zwischen Eltern und Bildungsinstitutionen historisch und aktuell (rechtlich, institutionell) sowie den entsprechenden Forschungsstand.

Kapitel 3 erörtert die Rolle der Eltern im Übergang von der Kita in die Grundschule, ebenfalls anhand des Forschungsstands.

Kapitel 4 stellt die von der Autorin gewählte Version der Dokumentarischen Methode in ihren einzelnen Schritten dar. „Ziel der Dokumentarischen Methode ist es, kollektive Orientierungen zu rekonstruieren. Kollektive Orientierungen sind dabei als (eine Gruppe) verbindende homologe Erfahrungshintergründe zu verstehen, die eine Gruppe als Kollektiv erscheinen lassen, das einen gemeinsamen Erfahrungshintergrund teilt.“ (S. 121) Um dieses Ziel zu erreichen findet über die Auswertung der Interviewtexte zuerst eine „sinngenetische“, dann eine „soziogenetische Typenbildung“ statt. Die erstere identifiziert wiederkehrende Orientierungsrahmen der verschiedenen befragten Personen, die letztere geht von der Annahme aus, dass aus von diesen Personen geteilten sozialen Dimensionen wie „Migration, Geschlecht, Alter, Klasse, Bildungshintergrund“ (S. 135) gemeinsame „konjunktive Erfahrungsräume“ konstruiert werden können, welche die individuellen Orientierungen beeinflussen oder gar bestimmen. Allerdings gibt die Autorin an, sie habe mangels geeigneten Materials keine soziogenetische Typenbildung vornehmen können (S. 135). Daher bearbeitete sie, bezogen auf eine ebenfalls mögliche „relationale Typenbildung“, ihre Forschungsfrage: „Welche typischen Relationen lassen sich aus den elterlichen Orientierungen zur Kommunikation und Verständigung mit den PädagogInnen in Bezug auf das Erleben der Bewältigung des Übergangs in die Grundschule herausarbeiten?“ (S. 137)

Im Interesse eines „Längsschnitts“ wurden die ersten problemzentrierten Interviews mit Elternteilen bzw. -paaren vor Eintritt deren (ersten) Kindes in die Grundschule durchgeführt, die folgenden ca. ein Jahr nach Schuleintritt. Im ersten Interview wurden folgende „Themenblöcke“ besprochen: „Sicht der Eltern auf die ErzieherInnen; Dialog und Kontakt zu den ErzieherInnen; Erwartungen der Eltern and die Schule; Erwartungen der Schule aus Elternperspektive; Schulvorbereitung; Erwartungen an den Kontakt mit den Lehrkräften in der Grundschule“; im zweiten „Das erste Schuljahr im Rückblick; Bedeutung der Schule zuhause; Der Kontakt zu den LehrerInnen; Mitarbeit in der Schule; Aufgaben von Schule und LehrerInnen; Rückblick auf die Kindergartenzeit; Betreuung des Kindes; persönliche Befindlichkeit – eigener Transitionsprozess“. Von 17 Erstinterviews wurden fünf mit Paaren, zwölf mit Müttern geführt; „der Auswertung liegen insgesamt 28 Interviews mit 14 Eltern zu zwei Erhebungszweitpunkten zugrunde.“ (S. 151) Die Kinder der Befragten verteilten sich auf sieben Kitas bzw. elf Schulen.

Die „Darstellung der Ergebnisse“ enthält die

  • Kapitel 5 („Rekonstruktion elterlicher Orientierungen in der Zusammenarbeit mit ErzieherInnen – Modi der Kommunikation und Verständigung“),
  • Kapitel 6 („Rekonstruktion elterlicher Orientierungen in der Zusammenarbeit mit Lehrkräften – Modi der Kommunikation und Verständigung“),
  • Kapitel 7 („Differenzkonstruktionen am Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule – Formalisierte Kommunikation und erhöhte Leistungsanforderungen als strukturelle Differenzen“),
  • Kapitel 8 („Rekonstruktionen zur Transitionsbewältigung – Transition im Modus unsicher-ambivalenter und zuversichtlicher Orientierungen von Eltern“),
  • Kapitel 9 („Heterogenitätsdimensionen – Rekonstruktion soziogenetischer Relevanzsetzungen am Einzelfall“),
  • Kapitel 10 („Diskussion der Ergebnisse“) und
  • Kapitel 11 („Fazit und Ausblick“).

Es folgen das Literaturverzeichnis und Transkriptionsregeln für die Interviewtexte.

In Kapitel 5 formuliert die Autorin: „Als Orientierungsproblem konnten aus den Interviews die Aushandlungen der Eltern zur Kommunikation und Verständigung mit ErzieherInnen rekonstruiert werden.“ (S. 159) Als bedeutende Dimensionen werden anhand von Beispielstexten herausgearbeitet: „Informalität“ der Kommunikation (Abschnitt 5.1), „Kooperation“ (5.2), „bedarfsorientierte Kooperation und getrennte Zuständigkeiten“ (5.3), „gleichberechtigte Teilhabe und aktive Beteiligung“ (5.4), „Funktionale Beteiligung und Einbindung in die Kindertageseinrichtung“ (5.5), „Die Kindertageseinrichtung als familiennahe Erziehungsinstitution“ (5.6), „Die Kindertageseinrichtung als familienergänzende Erziehungsinstitution“ (5.7). Aus den Unterschieden bezüglich dieser Dimensionen rekonstruiert die Autorin zwei Elterntypen, „beziehungsorientiert-involviert“ und „funktional-pragmatisch“ (Überblickstabelle S. 280). Während Eltern des ersten Typus die gemeinsame Verantwortung und die elternbegleitende Funktion der Kita betonen, besteht bei Eltern des zweiten Typus eher die Vorstellung getrennter Rollen von Kita und Eltern (die Kita hat hier eine „familienergänzende“ Funktion).

Dieselben beiden Typen konstatiert Buse in Kapitel 6 für die Zeit nach dem Schuleintritt, wenn auch in drei Fällen eine Wendung zu einer „stärkeren Involviertheit in den schulischen Kontext“ zu bemerken sei (S. 282). Die Merkmale beider Typen werden an Beispielstexten diskutiert (Abschnitt 6.1 zu „beziehungsorientiert-involviert“, 6.2 zu „funktional-pragmatisch“, 6.3 zu den Fällen, in denen Veränderungen der Elternorientierungen auftraten).

Kapitel 7 beschreibt die „Differenzkonstruktionen“ der Eltern, welche nach dem Schuleintritt im Vergleich mit der Kitazeit ihrer Kinder entstanden: Zuerst eine höhere „Formalität“ der Kommunikation (Abschnitt 7.1), z.B. durch die Sicht auf LehrerInnen als „Respektspersonen“ bzw. die Struktur der Institution „Schule“ und die größere Eigenständigkeit der Kinder. Dann die „Leistungsanforderungen und Notwendigkeit elterlicher Unterstützung“ (7.2), z.B. unter dem Bild „Ernst des Lebens“. Die Überblickstabelle auf S 377 zeigt, dass die beiden angesetzten Elterntypen sich bezüglich der Dimensionen „Modus der Kommunikation“ und „Funktion der Institution/Soziale Identität der Lehrkraft“ nicht unterscheiden, während sie bezüglich der Dimensionen „Intensität der Zusammenarbeit“ und „Involviertheit/Eingebundenheit“ die erwarteten, sich aus der Typenbeschreibung ergebenden Differenzen aufweisen.

Für die Transitionsbewältigung durch die Eltern setzt Buse in Kapitel 8 eine neue Dimension an: „unsicher-ambivalente“ vs. „zuversichtliche Orientierungen von Eltern“. Beschrieben werden diese beiden Typen – wieder anhand von Textbeispielen – durch „aktive, geleitete Vorbereitung und Begleitung des Kindes in der Grundschule“ bzw. der Annahme eines Auseinanderklaffens von Leistungsanforderung und Kindesentwicklung durch die Eltern vs. „immanente, familiäre Vorbereitung und Begleitung des Kindes“ bzw. der Annahme einer „Passung“ zwischen Leistungsanforderung und Kindesentwicklung durch die Eltern (Überblickstabelle S. 427). Kapitel 8.5 leistet eine „Kreuzklassifikation“ der beiden Typenpaare „beziehungsorientiert-involviert“ vs. „funktional-pragmatisch“ und „unsicher-ambivalent“ vs. „zuversichtlich“ bezüglich des Übergangs von der Kita in die Schule (Tabelle S. 432).

Kapitel 9 zeigt einige Hinweise auf soziogenetische Faktoren, wie „Sozialer Status, (Sozio)Ökonomisches Kapital und (Bildungs)Ungleichheit am Schulanfang“ (Abschnitt 9.1), „Migrationsstatus“ (9.2), Geschlecht (9.3), „milieuspezifische Relevanzsetzungen“ (9.4) und „Schulbiographische Erfahrungen“ der Eltern (9.5).

Kapitel 10 setzt die Ergebnisse der Arbeit in Bezug zum aktuellen erziehungs(wissenschaftlichen) Diskurs, insbesondere zum Begriff der „Erziehungs- und Bildungspartnerschaft“ (Abschnitt 10.1) und erörtert die Ergebnisse im Hinblick auf die Übergangsbegleitung der Eltern (10.2) bzw. den Schulerfolg der Kinder (10.3). In der „Methodenkritischen Reflexion“ (10.4) stellt die Autorin u.a. fest, dass im erreichbaren Sample engagierte Eltern vorherrschen.

In Kapitel 11 konstatiert Buse u.a. Forschungsbedarf zur „Passung“ zwischen Eltern- und PädagogInnenorientierungen.

Diskussion

Die Kapitel 2 und 3 bieten ausführliche Darstellungen zur Literatur. Der von Kapitel 4 ausgehende sozialwissenschaftliche Jargon wirkt in Verbindung mit komplexen Satzstrukturen manchmal schwerfällig bzw. in einer Weise begriffslastig, die ein Verstehen der Texte erschwert. Beispiele:

„Die elterliche Wahrnehmung der Zusammenarbeit und Beziehung zu den PädagogInnen in Kindertageseinrichtung und Grundschule wird mithilfe von Narrationen der Eltern in qualitativen Einzel- und Paarinterviews zu ihrer Sichtweise auf die Zusammenarbeit, Kommunikation und Verständigung mit ErzieherInnen und Grundschullehrkräften erhoben. Aussagen über die elterliche Wahrnehmung der Beziehung zu den PädagogInnen in Kindertageseinrichtung und Grundschule können dann aus den Narrationen als Interaktionsprozess der Akteure rekonstruiert werden. Den methodologischen Prämissen der Dokumentarischen Methode wird die vorliegende Arbeit insofern gerecht, als dass auf der Ebene des immanenten Sinngehalts elterliche Narrationen zur Zusammenarbeit und auf der Ebene des dokumentarischen Sinngehalts die Beziehung als innere Struktur der Zusammenarbeit rekonstruiert werden.“ (S. 19f)

„Mit Hilfe einer komparativen Analyse, die im Analyseprozess bereits mit dem ersten Schritt anvisiert ist (..) gelingt es dem Forscher, fallübergreifende Orientierungsrahmen zu rekonstruieren. Der immerwährende Vergleich der Orientierungsrahmen im Analyseprozess in ihrer fallinternen und fallexternen (maximalen und minimalen) Kontrastierung lässt damit über den Einzelfall hinausragende Aussagen über kollektive Orientierungen zu, indem die homologen Sinnstrukturen der Befragten zunächst auf der sinngenetischen Ebene zu Typen zusammengefasst werden.“ (S. 122)

„Als Orientierungsproblem konnten aus den Interviews die Aushandlungen der Eltern zur Kommunikation und Verständigung mit ErzieherInnen rekonstruiert werden.“ (S. 159; bereits oben zitiert)

„Es kann rekonstruiert werden, dass für Jenny durch die Mitwirkungsmöglichkeiten in der Kindertageseinrichtung eine Verbindung zu dieser geschaffen wird. Somit zeigt sich hier eine Orientierung, die sich daran anlehnt, Elternbeteiligung als Moment der Identifikation mit der Kindertageseinrichtung zu verstehen.“ (S. 226)

Ob die Typisierung des Verhaltens von Paaren bzw. Gruppen tatsächlich generell richtig ist, sei dahingestellt: „Bei einem Paarinterview handelt es sich ebenfalls um eine kollektive Einheit, die in der Performativität des Interviews hergestellt wird. Im Paarinterview ist jedoch – anders als in Gruppendiskussionen – zu beobachten, dass sich das Paar als Einheit konstituiert (.). Für das vorliegende Vorhaben ist dies relevant, da die Auswertung der Dokumentarischen Methode insbesondere auf solche Sequenzen fokussiert, in denen sich homologe Orientierungen zeigen. Gleichzeitig jedoch muss darauf verwiesen werden, dass diese Einheitskonstruktion die Gefahr birgt, dass Brüche der kollektiven (Paar-)Identität nicht zur Sprache kommen, da das Paar der Forscherin gegenüber, die hier die Öffentlichkeit repräsentiert, als Einheit auftreten möchte (..).“ (S. 139)

Die Hauptproblematik der Dokumentarischen Methode findet sich in deren Zielbeschreibung: „Ziel der Dokumentarischen Methode ist es, kollektive Orientierungen zu rekonstruieren. Kollektive Orientierungen sind dabei als (eine Gruppe) verbindende homologe Erfahrungshintergründe zu verstehen, die eine Gruppe als Kollektiv erscheinen lassen, das einen gemeinsamen Erfahrungshintergrund teilt.“ (S. 121; bereits oben zitiert). Eine kritische Distanz der Autorin zum Vorgang der Typisierung bzw. zum Begriff des „Idealtyps“ findet sich im Buch nicht. Es verwundert daher nicht, dass – auch wenn Buse auf die Beschränktheit ihres Samples verweist – ihre Typisierung in jedem der beiden Untersuchungskontexte (Orientierung bezüglich der Beziehung zu Kita bzw. Schule und Orientierung im Transitionsprozess) zu nur je zwei Typen führt. Bei deren Kombination ergeben sich insgesamt lediglich vier Elterntypen, welche die gesamte Bandbreite elterlichen Verhaltens bezüglich Kita bzw. Schule repräsentieren sollen. Die Typen selbst sind im Analysesystem der Autorin gut begründet, allerdings von den von ihr gewählten wenigen Beurteilungsdimensionen abhängig. Dagegen sind in den guten und illustrativen Analysen der Interviewtexte viele Einzelinformationen enthalten, die nirgendwo zusammenfassend wieder aufgenommen werden. Sie könnten einen wesentlich genaueren Eindruck von elterlichen Orientierungen geben, indem deren „Feinstruktur“ abgebildet wird. Damit meine ich eine detaillierte Darstellung der individuellen semantischen Netzwerke, welche erst Wissen bzw. Handlungsverständnis einer Person wiedergeben. Damit könnte auch eine gewisse interne Vielfalt innerhalb der postulierten Typen illustriert werden, wodurch ein wesentlich differenzierteres und realitätsnäheres Bild entstünde, das auch für die Praxis mehr Information böte.

Fazit

Ein Buch, das eine gute Übersicht zum von der Autorin gewählten Thema und die von ihr vertretene wissenschaftliche Perspektive, sowie eine Menge interessanter Textinterpretationen bietet. Der besonders in den Theorieteilen recht komplexe Stil schränkt zusammen mit der ausgeprägten – dem sozialwissenschaftlichen Ansatz der Autorin entsprechenden – Begrifflichkeit die mögliche Leserschaft doch etwas ein. Dass aus über 250 Seiten „rekonstruktiver“ Textinterpretation lediglich vier Typen elterlichen Verhaltens entstanden sind, mag Typenreduktionisten befriedigen, erschwert aber die Anwendung der Ergebnisse in der Praxis der Interaktion von Eltern und Kita bzw. Schule.

Summary

This book (originally the dissertation of the author) analyses the orientations of parents towards day care centers and schools before and after the transition of their children from the first to the second institution. The author gives an overview concerning relevant literature, and uses the „Documentary Method“ to analyze 28 guided interviews. She offers detailed text analyses from which she deduces two types of parental attitudes against the institutions and their staff, namely „relation-oriented/involved“ and „functional-pragmatic“. She finds also two types concerning how parents cope with the transition from day care center to school, namely „insecure/ambivalent“ and „confident“. The combination of these types results in four types of parental orientation and behaviour which are aimed to represent the whole spectum of possible parental orientations. The types are not further differentiated which restricts their application in practical interaction between institutions and parents.


Rezensent
ao. Prof. i.R. Dr. Franz Dotter
Sprachwissenschaftler, Universität Klagenfurt
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Zitiervorschlag
Franz Dotter. Rezension vom 27.12.2017 zu: Miriam Buse: Eltern zwischen Kindertageseinrichtung und Grundschule. Rekonstruktion interaktionaler Prozesse und transitionstheoretische Reflexionen. Springer VS Verlag für Sozialwissenschaften (Wiesbaden) 2017. ISBN 978-3-658-17028-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23118.php, Datum des Zugriffs 23.10.2018.


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