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Walter Wangler: Deckname »Schwabe«

Cover Walter Wangler: Deckname »Schwabe«. Der Spion, der aus dem Schwarzwald kam. PapyRossa Verlag (Köln) 2017. 2., erweiterte Auflage. 319 Seiten. ISBN 978-3-89438-658-0. D: 20,00 EUR, A: 20,60 EUR.
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Thema

Walter Wangler legt mehr als eine Autobiographie vor, hier in einer Neuauflage, erweitert durch zum Teil kommentierende Einschübe und Übernahme von Fußnoten in den Fließtext. Der Autor zeichnet eine wesentliche Zeitspanne bis heute nachwirkender neuerer Sozialgeschichte nach, einer Geschichte ‚von unten‘, dies über weite Strecken mit romaneskem Duktus, wodurch das Buch fesselt und eben nicht nur Einblicke in einen vergangenen Alltag gibt. Seine Beschreibungen erinnern an vormalige ‚Literatur der Arbeitswelt‘, wo der „rote Großvater erzählt“ (so ein älterer Buchtitel). Doch als ein solcher Großvater tritt der Autor nicht auf. Es geht um den Werdegang eines Mannes, geboren 1935, vom Proletarierkind zum Professor für Sozialpolitik aufgestiegen, um eine Kindheit unterm Hakenkreuz und frühe Jugend in der Adenauer-Ära, um Prägung durch kommunistische, klassenkämpferisch orientierte Eltern und deren Freundeskreis, um seine familialen Wurzeln, seinen Bildungshunger, um nicht nur alltägliche Widerspruchserfahrungen, sondern auch solchen, die sich zwischen den Bildungsbestrebungen seines engeren Umfeldes und einem bildungsbürgerlichen Verständnis auftaten. Gleichwohl macht er Karriere, nicht ohne Um- und Irrwege, wobei ein Fleck auf seiner Weste bleibt, der immer wieder wie hineingetupft im Buch zur Sprache kommt: Er hatte sich, teils dank seiner jugendlichen, sozialistischen Überzeugungen und teils wegen der damit verbundenen, sein Studium finanziell ermöglichenden Alimentation, in die Hände des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der DDR begeben und als Perspektiv-Agent anwerben lassen und unterschrieben. Es war und blieb aktenkundig, wobei seine Aktivitäten für das MfS eher läppisch waren und versandeten. Wangler hielt sich bedeckt, nahm sogar von einer aussichtsreichen Chance auf eine Kandidatur als Rektor Abstand. Über die Unterlagen eines übergelaufenen MfS-Oberleutnants wurde das Bundeskriminalamt auf ihn aufmerksam, was ihm nächst hochnotpeinlicher Verhöre auch eine sechswöchige Inhaftierung eintrug. Weil jedoch seine anfänglichen Kontakte zum MfS verjährt waren und er einigermaßen glaubhaft machen konnte, dass er nicht sonderlich bis schließlich gar nicht mehr für diese feindliche Behörde tätig gewesen war, schrammte er an weiteren Sanktionen und einem Disziplinarverfahren vorbei. Doch hatte ihn seine „tot geglaubte Vergangenheit“ wieder eingeholt. (S. 13)

Am Schluss des Buches macht er sich allgemein philosophische Gedanken um den Lauf der Welt und die ‚Zufälle‘ im individuellen Leben, die Tastatur der Altersweisheit oder -milde vor dem endgültigen Ausscheiden aus einem doch spannenden Leben anschlagend, das, wie er mit einem Augenzwinkern und ironisierendem Zungenschlag, wie es immer wieder in seiner Schrift aufflackert, am 06.12.2019 enden wird, wie er sich im Internet mit Hilfe eines ‚Lebenserwartungsrechners‘ kundig gemacht hat. Er kommentiert lakonisch: „Abwarten“ (S. 311) – was sinnvoll scheint; an Pfingsten 2017 datiert dieser Lebenserwartungsrechner nämlich diesen Termin auf den 05.08.2024, auf einen Montag, was ein wenig erfreulicher Zufall ist, sehr „ungünstig, denn da ist Tischtennis-Training.“ (S. 319)

Inhalt

Walter Wangler erzählt (und dies nicht im distanzierten Plauderton) von den Lebensgeschichten seiner Großeltern, Eltern und aus seiner eigenen und kehrt dabei die „Bedeutung des Zufalls für das Schicksal von Menschen und Völkern“ hervor, ein Thema, das ihn „zeitlebens nicht losgelassen“ hat. (S. 25) Zufälle können zu Ursachen werden: „Es hat nicht nur alles eine Ursache, es hat auch alles Folgen.“ (S. 304) Und diesen Folgen von Ursachen geht er in seiner Lebensgeschichte nach, immer mit Bezug auf historische und gesellschaftliche, zeitgeschichtliche Umstände und Bedingungen aus politischen Entwicklungen, um schlussendlich doch dabei zu bleiben: „Es ist der Zufall, der entscheidet“, den man mal als „blind“ bezeichnet, mal von ihm sagt, er „wüte“ – aber „da wütet nichts, da wirkt nur etwas.“ (S. 311) In seiner Sozialisation wirken bis in die Feinheiten die Orientierungen und Ausrichtungen der Arbeiterbewegung, der „KPD, der Gewerkschaft, der Arbeiterwohlfahrt“, der weiteren Mitgliedschaft seiner Eltern bei „den Naturfreunden, einem Arbeitersportverein, bei den ‚Freidenkern‘ und der Büchergilde Gutenberg.“ (S. 31) Das waren Ankerpunkte eines proletarischen (Selbst-)Bewusstseins, die ihn schon früh zum einen „eine Ahnung von der Macht des Kapitals“ bekommen ließen (S. 40), zum anderen – anhaltend – skeptisch werden ließen gegenüber herrschenden Sichtweisen vor allem einer bürgerlichen Soziologie, welche diese Menschen zur Unterschicht zählte und mit Merkmalen versah, „die alles andere als positiv“ waren. (S. 32) Zwar sei dieser „Typus des ‚klassenbewussten, bildungshungrigen und materiellen Wohlstand gering achtenden, politisch aktiven, gleichzeitig aber lebensfrohen und geselligen Arbeiters (…) ausgestorben“, gleichwohl aber scheine es geboten, „gelegentlich an ihn zu erinnern.“ (S. 34)

Der Autor erinnert an ‚Steckrübenwinter‘ und ‚Kohlenklau‘ und zeichnet (nicht nur seine) Kindheit und frühe Jugend ‚unterm Hakenkreuz‘ nach, macht auf weitgehend Vergessenes aufmerksam, z.B. dass viele „deutsche Werktätige in der Weimarer Zeit in die Sowjetunion zum Geldverdienen gingen“ (S. 46), und dass die Buchhalterin Helene Schwärzel dafür, dass sie auf den flüchtigen Goerdeler aufmerksam machte, „vom Führer persönlich“ eine Million Reichsmark ausgehändigt bekam, was Klein-Walter „toll“ gefunden hatte (S. 59), und – im Nachhinein – macht sich der Autor „keine Illusionen“ darüber, dass er „bei einer früheren Geburt ein idealer Kandidat für eine NS- oder gar SS-Karriere gewesen“ wäre, wobei sich die kommunistische Vergangenheit seiner Eltern nicht hätte verheimlichen lassen, was ggf. zu mehr Fanatismus geführt hätte und darum verzeihlich gewesen wäre, als selbst Goebbels in seiner Jugend mit kommunistischen Idealen geliebäugelt hatte und Freisler tatsächlich Kommunist gewesen war. (S. 71)

In der frühen Nachkriegszeit, der Zeit der Care-Pakete – die von den Kirchen verteilt wurden, „Atheisten gingen leer aus“ (S. 79) –, als 1952 sein FDJ-Genosse Philipp Müller bei einer Kundgebung gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands als erster Demonstrant „durch eine Polizeikugel ums Leben kam“ (S. 107), zeichnete sich nicht nur einerseits eine „deutsch-nationale Kontinuität“ ab, sondern andererseits auch eine „Orthodoxie und Realitätsferne der immer stärker von der SED beherrschten KPD-Politik“ (S. 110), ein frühes Schlaglicht auf ein System, die DDR, das „auf die Emanzipation aller Menschen“ angelegt war, „aber doch in Teilen zum Selbstbedienungsladen von Parteioligarchen herabgesunkenes Gesellschaftsmodell“ verkam (S. 78), was der Autor als (neben der Schule) lernbegieriger Jüngling und erfolgreicher Sportler (Fußball und Tischtennis) nicht absehen konnte. Nach der Mittleren Reife wird er erst einmal Hilfsarbeiter, verbringt seine Freizeit in Kneipen und verliert weitgehend das Interesse an geistigem Zuwachs, obwohl jenes Leninsche Wort „Lernen, lernen, nochmals lernen“ (ursprünglich von Lenins Klassenlehrer) ihm als proletarische Tugend mit auf den Weg gegeben war, und er erfuhr hautnah, wie richtig die Sätze von Marx waren, „wonach die Arbeitsteilung ‚den Arbeiter in eine Abnormität verkrüppelt, indem sie sein Detailgeschick treibhausmäßig fördert durch die Unterdrückung einer Welt von produktiven Anlagen und Trieben‘.“ (S. 129) Der Pointe wegen fügt der Autor ein, es sollte ihm nicht so gehen wie Hegel, gegenüber dem ein Hausmeister dessen Zecherei mit den Worten kritisiert haben soll: „O Hegel, wenn du so weiter machst, dann säufst du dir dein kleines bisschen Verstand noch vollends ab.“ (zit. S. 131) Wangler ging weiter zur Schule, las in dieser Zeit Marx und Engels, und er vertiefte sich ernsthaft in weitere „Fundgrube(n) für am Marxismus Interessierte“ nicht nur über Kunst und Literatur (S. 155), wollte – aus finanziellen Gründen – in der DDR studieren, wurde von einem Genossen beschieden, er solle, da wäre er für die Genossen besser aufgehoben, in der BRD studieren, dies mit finanzieller Unterstützung aus der DDR, wodurch ihn das MfS unversehens in die Pflicht nahm, dies nach den (glaubhaften) Worten des Autors auf einer recht unspektakulären Ebene unwichtiger Berichte, ein nicht eigentliches Ausspähen im Sinne einer Spionagetätigkeit.

Wangler studierte u.a. Soziologie bei Popitz, zumal es „eine aufgestaute Nachfrage nach soziologischem Wissen“ gab, doch Popitz „langweilte (…) mit endlosen Erzählungen über die Sitten und Gebräuche von amerikanischen Indianern“. (S. 164) Nicht erst jetzt, sondern von Anfang an hatte er „kapiert: ich war für das MfS ein ‚Perspektivagent‘.“ (S. 169) Er wurde als SED-Mitglied geführt, hatte sogar die DDR-Staatsbürgerschaft, was er nicht wusste, die er „nie beantragt“ hatte (S. 314). Während seines Studiums und in seinen beruflichen Aufbaujahren flackert immer wieder auf, was ihn belastet, wiewohl sein Privatleben und auch das als Sportskanone recht gut verläuft: „In diesem Alter zwischen zwanzig und dreißig sind alle Zweifel verbannt, der Durchblick ist total. Nur meine Verstrickung mit Ostberlin ließ mich manchmal schlecht schlafen“ (S. 192), „die dunkle Seite (s)einer Existenz“ (S. 199), was ihn, noch als er bereits eine eigene Familie hat, als „Angst vor Entlarvung“ begleitet, „die Ungewissheit, was in einem solchen Fall aus mir, und mehr noch, aus meiner Familie werden würde“, die alles „überlagerte“, sich wie „ein Alp auf (s)eine verbliebene sozialistische Gesinnung“ legte (S. 212), und auch während seiner Promotion wie „ein Damoklesschwert“ über ihm hing. Mutmaßte er doch, die Ostberliner Genossen würden denken, dass sie alsbald „die Ernte einfahren“ könnten. (S. 226) In späteren Jahren und fest im beruflichen Sattel hatte er dann „die Verbindung mit dem MfS“, die ihn einholen sollte, aus seinem „Bewusstsein verdrängt“. (S. 264) Ende der sechziger Jahre bricht die Beziehung zu Ostberlin ohne Turbulenz ab.

Der Autor machte Karriere in der Wissenschaft und zu Beginn war ihm eine Dozentenstelle im pädagogischen Bereich als eine annehmbare Lösung erschienen, weil dieses Tätigkeitsfeld für die Genossen der „uninteressanteste“ war, wie sie hatten fallenlasse (S. 229). In seiner ersten Zeit als Dekan machte er Erfahrungen mit Antiautoritären und unorthodoxen Linken, und erkannte im Nachhinein, dass die „neuen Lehren, insbesondere der ‚Frankfurter Schule‘, in den siebziger Jahren den aus gutbürgerlichen Elternhäusern stammenden Hochschülern dazu dienten, sich in einer spätpubertären Trotzreaktion von ihren Erzeugern zu emanzipieren“. Zu „aufgeregten ‚Linken‘ aus in der Regel ‚gutem Hause‘ wollte (er) nicht gehören“, wirft Dutschke (dem er „persönliche Lauterkeit“ testiert) vor, er habe sich in einer „eigenen, künstlichen Welt von Phrasen und Floskeln“ verloren, und „ein Mensch namens Schmierer, der sich Joscha nannte“, dieser Frontfigur des KBW (Kommunistischer Bund Westdeutschland) mit späterer gutbürgerlicher Zukunft (unter Joschka Fischer im Planungsstab des Außenministeriums) sagt er nach, dass er wie andere seines (linken) Kalibers nichts „mit der Lebenswirklichkeit des ‚Normalmenschen‘ zu tun hatte.“ Er schurigelt aber auch die „Feuilleton- und Hochschulmarxisten“, die schnell „wieder die Seite gewechselt haben“, publiziert gegen „abgehobene sozialwissenschaftliche Ergüsse aus den universitären Elfenbeintürmen“, und Ulrike Meinhof, der das „alleinige Etikett ‚Terroristin‘ (…) nicht gerecht“ wird, nötigt ihm durch ihre „Unbeirrbarkeit und (den) Mut“, mit dem sie „ihr Leben führte und beendete, bis heute Respekt ab.“ (S. 252 ff.) Gelegentlich fühlt er sich Proudhon nahe, welcher der „tiefen Intelligenz“ all jener „Vormunde der Menschheit“ misstraute, „die die Prätention erheben, den vielen verfehlten Versuchen, die Menschheit zu beglücken, noch ihre Bemühungen hinzufügen.“ (zit. S. 257)

Kurz nach diesem (politischen und persönlichen) Statement kommt er auf seine Verhaftung zu sprechen, deren Folge (u.a.) eine fünfundvierzigtägige Haft war. Aus den Unterlagen des Überläufers Werner Stiller, bis 1979 Oberstleutnant im MfS, geht hervor, dass Wangler für eben dieses Ministerium unter dem Decknamen Schwabe tätig gewesen war. Nach einer Vorlesung wird er verhaftet. Gegen anwaltlichen Rat beschloss er, bei seiner „unglaubwürdigen Wahrheit (zu) bleiben“, einer profanen und gar nicht spektakulären, und er musste als „graue Theorie“ erkennen, „dass Polizei und Staatsanwaltschaft, also die Exekutive, nicht nur nach belastenden, sondern auch nach entlastenden Indizien zu suchen hätte.“ (S. 270 f.) Weil ein Richter gegen alle Erfahrung meinte, seine Angaben klängen „nicht ganz unglaubwürdig“, kam die Staatsanwaltschaft in Zugzwang – und gegen alles linke Schulterzucken gegenüber einem „kapitalhörige(n) Staat“ hatte die „Idee der Gewaltenteilung“, auch das im „Kampf mit den feudalen Mächten“ von der „Bourgeoisie“ erstritten, in ihm „einen neuen Fürsprecher gefunden“ (S. 273), denn: „es war und ist falsch, den Rechtsstaat westlicher Prägung als ein bloßes Instrument ökonomischer Mächte und Interessen zu betrachten.“ (S. 296) Dieser Rechtsstaat sei ihm „mittels seiner Dritten Gewalt in jeder Hinsicht fair begegnet“, hält der Autor in seinen letzten Zeilen nochmals fest. (S. 318) Wangler durchlebt eine Zeit zwischen Bangen und Hoffen. Im Alter von vierundvierzig Jahren hatte ihn seine „politische Vergangenheit eingeholt.“ (S. S. 307) Es ging mehr als glimpflich aus, kein „Berufsverbot“ (vgl. S. 300 f. [am Rande: eine Willy Brandt zu ‚verdankende‘ Maßnahme]), kein Disziplinarverfahren, er blieb in Amt und Würden. Im Nachhinein möchte er sogar Stiller dankbar sein, der ungewollt seine „jahrzehntelange Schwebe-Existenz“ beendet hatte. (S. 291)

Die LeserInnen sollen nicht den Eindruck gewinnen, er wolle sich mit den abschließenden Seiten „nachträglich aus der Verantwortung stehlen oder sie kleinreden“ (S. 291 f.), wenn er seinen Gedanken extemporiert: „Wer meint, er sei frei in seinen Entscheidungen, der irrt. Der Mensch ist in Ketten geboren, mag er sich noch so frei fühlen“ (S. 293), was wieder und erneut die Fragen um ‚Schuld und Sühne‘ aufwirft. Für allgemeine Einschätzungen zum menschlichen Wesen („Ich denke, dass die menschliche Vergeltungs- und Rachsucht nie ausstirbt, bestenfalls gezähmt werden kann.“ [S. 303]) und im Abschied von der Vorstellung einer „alle glückselig machenden Gesellschaftsverfassung“ greift er in vorletzten Kapitelüberschrift Fukuyama und dessen „Ende der Geschichte“ auf, was ihn argumentieren lässt, „Religionen jedweder Couleur“ seien „Rückzugsgefechte einer letztlich dem Untergang geweihten Welt“, immerhin reiche die „menschliche Vernunft“ so weit, „dass auf törichte Behauptungen und offenkundige Unwahrheiten Gebautes vor ihr letztlich keinen Bestand hat“, um zu mutmaßen, dass zukünftige Menschen „unser Zeitalter noch als eine Art Experimentierfeld der Menschheit“ ansehen werden, „als Pionierzeit des homo sapiens. Als eine Ära, in der die Zivilisation gerade eben begonnen hatte.“ So lehnt er auch Adornos Diktum ab: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen (…). Wenn das stimmen würde, gäbe es überhaupt kein richtiges Leben und, noch schlimmer, es hätte nie eines gegeben.“ Gegenbeweis ist ihm, dass „Menschen innerhalb beengender Mauern ein gutes Leben geführt“ haben, wie seine „Eltern und ihre Freunde und Genossen. Sie bildeten Inseln, Zellen in einer ihnen feindlich gesonnenen Welt.“ (S. 304 ff.)

Diskussion

Was oder wer „die Welt“ war und ist, immer noch ist, fängt Wangler in eindrucksvollen Schilderungen seiner Kindheit und Jugend ein, in Kurzerzählungen, die sehr plastisch sind, nie larmoyant, weder mahnend noch belehrend, oft humorig, weder ein Beschwören guter alter Zeit noch ein Beschönigen, nicht nur ein Bericht eines Zeit- und Augenzeugen, der, wie es Zwerenz einst formulierte, als Arbeiter unter die Intellektuellen geraten ist, sich nicht ganz häuslich eingerichtet, seine Wurzeln nicht vergessen hat: Neuere Geschichte aus der Optik eines Teils der Betroffenen, bewegter Arbeiter und Arbeiterinnen bis in die Nazizeit und danach. Jenes ‚wenn dein starker Arm nicht will‘ bekam einen Maulkorb oder verhallte, und ein ‚steht jedes Display still‘ fügt sich – heute – nach Geist und Stil kaum klangvoll an. Eine Linke, späte und schlechte Verwalterin seines Klassenerbes, die der gereifte Autor als nunmehr guter Staatsbürger nicht ohne Kritik des Hier und Heute schurigelt, wird dem Verlauten nach kennen, was er aufzeichnet, ohne daran – unmittelbar – anschließen zu können. Ein Teil der Nachgeborenen, in der Nähe zum Lebensalter des Autors, wird sich erinnern, wird sich an eben die nicht zur Gänze verwitterten ökonomischen und sozialen Umstände erinnern. Dass und wie sie fortwähren, nur anders, hätte dem Autor, immerhin Professor für Sozialpolitik, aufgehen können, wo er den „beklagenswerten Berliner ‚Trockenwohner(n) (…) der Gründerjahre“ (S. 237) einen Absatz widmet und deren Situation mit seiner als Mieter einer nassen Neubauwohnung im Jahr 1970 vergleicht. Heutige Berliner Mietrebellen singen da garstigere Lieder.

Solche eben nicht Problemzonen, sondern handfeste Probleme aus kapitalistischem Kalkül und nicht bloß Folge menschlicher Makel, hätte der Autor durch Lektüre der Schriften seines vormaligen Klassenkameraden, Joachim Hirsch, „einem undogmatischen marxistischen Theoretiker“ (S. 146), Professor für Politische Wissenschaften, deutlicher in ihren tatsächlichen Ursachen benennen können. Wenn Wangler rhetorisch fragt, ob die „Globalisierung, dass heißt die Homogenisierung der Lebensverhältnisse auf unseren Planeten“ unabwendbar sei, sich dabei auf Marx beruft, der bereits im ‚Kommunistischen Manifest‘ den „Siegeszug“ des Kapitalismus vorhergesagt habe und dabei allenfalls „zu wenig bedacht“ habe, „dass dieser Prozess nicht gradlinig, sondern im Zickzack verläuft, kurz- und sogar mittelfristig auch Rückwärtsbewegungen einschließen kann“ (S. 304), dann scheint diese Reminiszenz eines Mannes, der sich in seiner Jugend mit den Schriften von Marx und Engels vertraut gemacht hat, doch ein wenig salopp bis inhaltlich fragwürdig daherzukommen. Wenn der Autor wie andere „ältere Menschen (…) diese Entwicklung mit einer Mischung aus Wehmut und Argwohn“ betrachtet, dann schlägt er auch das Erbe aus, die emanzipatorische Orientierung und aufrechte Haltung seiner Vorfahren, anstatt auf ihm aufzusatteln und es – Zeit und Umständen entsprechend – weiter zu entwickeln. Hirsch ist da weit streitbarer und höchst produktiv; moderater ist Heide Gerstenberger, deren Weg er kreuzte, als sie „Seidels Gehilfin“ war und statt des Lehrstuhlinhabers seine Dissertation gelesen und einen Notenvorschlag gemacht hatte (S. 226). Mit ihr könnte er am Gegenstand der Entwicklung der Märkte diskutieren bzw. aus der Schrift beziehen, dass und wie bürgerliche Wertvorstellungen und solche über ‚Zivilisation‘ nicht nur verlorengegangen sind, sondern sich in ihr Gegenteil verkehrt haben.

Solche Tastaturen schlägt Wangler nicht an, was seine abschließenden Bemerkungen durchweht. Da ist (nur zu gut verständliche) „Wehmut“, gepaart mit Skepsis (genährt aus einem nicht in toto düsteren Menschenbild und Hoffnungen auf ferne Zukunft), insgesamt scheint‘s von der (achtbaren) ‚Altersmilde Blässe angekränkelt‘, die Hamlets „angebornen Farbe der Entschließung“ schlecht zu Gesicht stehen würde. Wangler dürfte den Marxschen „Alp“ kennen, der auf dem „Gehirne der Lebenden“ lastet, demnach sie ihre Geschichte „nicht aus freien Stücken, nicht unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen“ machen. ‚Überliefert‘ ist allerdings auch immer noch zu reaktivierendes Wissen um die von Marx entfaltete und nicht nur beschriebene, sondern erklärte Anatomie der bürgerlichen Gesellschaft, woraus andere Schlüsse zu ziehen sind als solche, wie sie Wangler – wohlgemerkt: für sich – zieht. Insbesondere kommt es mit Marx im Anschluss an seine Philosophiekritik darauf an, die Welt nicht nur zu interpretieren, sondern sie „zu verändern“, was Handeln verlangt, nicht nur explizit politisches, organisiertes. Und wenn es so scheint, als sei es häufig ein Zufall, der so oder so ausrichtend in unseren biographischen Verlauf interveniert, dann hat auch der eine „Gestalt“ (Adorno, s.u.); und gänzlich unfrei, wenngleich im Rahmen der von Unfreiheit gezogenen Grenzen, sind wir nicht, sind fähig zu Shakespeares „Entschließung“, zu Entscheidungen, die dadurch ‚angekränkelt‘ werden, dass sie mit Macht in den Sog der Reintegration geraten. So, gar im Sinne eines Determinismus, ist Wanglers Wort von den „Ketten“ (s.o.) nicht in Adornos Begriff des „Bannes“ (s.u.) zu übertragen, der dem Autor auch keine Referenz ist.

In seinem Nachwort zur Neuauflage wundert sich der Autor darüber, dass die meisten Rezensenten seine „zeitweilige MfS-Beziehung“ gegenüber seinen Schilderungen der frühen „Kindheit und Jugend“ doch nicht „als so gewichtig eingestuft“ hätten. (S. 313) Über Gründe lässt sich nur spekulieren. Was er über seine Verstrickung, die im Grunde keine war, mit dem MfS schreibt, scheint durchaus glaubhaft, und auch seine Erfahrungen mit den hiesigen Strafverfolgungsbehörden und der Justiz sind nicht in dem Sinne ein Skandalon, als sie kein wirklicher ‚Ausnahmezustand‘ sind und nicht weit weg von den Erfahrungen insbesondere derjenigen, die mit dem ‚Radikalenerlass‘ konfrontiert waren, wo ein guter Teil einer ganzen Generation unter Generalverdacht stand. Irgendwie ein Déjà-vu wie auch die Art und Weise, in der der Autor seinen Frieden gemacht hat.

In der Tat ist daher verständlich, wenn der oder die eine oder andere RezensentIn das vernachlässigt, vielleicht auch darum, weil weite und hervorstechende Teile seines Buches einen Blick in jüngere Geschichte ermöglichen, wie man ihn insbesondere heutigen jungen Erwachsenen, nicht nur SchülerInnen und StudentInnen, empfehlen möchte. Es mag ihnen gehen wie dem Autor, der sich als Schüler auch „nicht dazu durchringen“ konnte, sich „Lehrstoff (…) anzueignen“, der ihn „nicht interessierte“, der ihm „keinen Spaß machte“. (S. 123) Zwar ist es nicht mehr so, dass, wie bei Wangler, das „Dritte Reich“ bis zu seiner „Reifeprüfung 1957 im Geschichtsunterricht nie behandelt“ wurde (S. 84 [was allerdings länger anhielt]), jedoch, schenkt man den Verlautbarungen von SchülerInnen Glauben, wird dieses Thema allzu häufig so behandelt, wie Geschichte behandelt wird, als sei eben auch das: Geschichte. Mahnende Worte, hört man häufiger, wären nicht ausgeblieben, hätten aber den Charakter einer Endlosschleife oder bloß Beschwörungsformel gehabt. Zumal jüngere ‚Antifas‘ werden Wangler - in diesem Punkt seiner Unterrichtskritik – beipflichten und sich dank der Lektüre seines Buches einen Reim darauf machen. Dass er auf die braune Vergangenheit der Professoren seiner Studienjahre aufmerksam macht, ist ihm als Teil einer immer noch notwendigen Korrektur schamhaft verschwiegener Wissenschaftsgeschichte hoch anzurechnen: u.a. Hofstätter mit seiner „Tätigkeit als Wehrmachtspsychologe“ (S. 181) sowie der Publizistikwissenschaftler Haake und dessen Lehrer Dofivat, welche die „ersten wissenschaftlichen Sporen (…) im Dritten Reich verdient“ hatten (S. 184) – und bis in späten 60er Jahre nicht nur in Münster im Lehrkanon dieser Wissenschaft blieben.

Mehr noch wird seine aktuellere Professorenschelte bei Jüngeren Anklang finden, wo er Lehrende grob (und nicht falsch) typisiert, die einen kümmerten sich um Studierende, die anderen hauptsächlich um sich selbst: „Die einen nehmen die Studenten ernst, die anderen halten nur sich selber für wichtig. Die einen versuchen, den Studenten etwas beizubringen, die anderen versuchen, sich voranzubringen.“ (S. 186) Da ist Wangler kein Nestbeschmutzer, sondern eher eine Reinigungskraft. Bevor man über hochangepasste und kaum am Gegenstand interessierte Studierende die Nase rümpft, sollte man sich diese Kritik vergegenwärtigen, bevor man sie als holzschnittartig abtut. Und vor allem sind Jugendliche nicht da auszubremsen, wo sie sich auf den Weg machen, „eine Möglichkeit des Daseins in der Welt zu finden.“ (Paul Auster) Dasein meint dann mehr als Überleben, weit mehr als stromlinienförmiges Einfädeln in das, was ist (auch wenn ältere Identitätstheorien dies als Ziel formulieren); es will gestaltet sein, was (eben auch durch Widerspruchserfahrungen) an immer schon vorausgesetzte Grenzen stößt, deren Plausibilität ggf. nicht einsichtig ist, was Ursachensuche provozieren kann, nicht muss (und nicht leichtfertig unter Adoleszenzkrise abzuheften ist). Ob der Autor darum Ulrike Meinhof Respekt zollt und Rudi Dutschke immerhin Lauterkeit konzediert, sei dahingestellt. Ebenso dürften Studierende (und KollegInnen) die Erfahrung des Autors bestätigen: „es kommt bei einer Prüfung, an der außer dem Prüfer noch andere Personen, nicht zuletzt Fachkollegen anwesend sind, nicht nur darauf an, dass der Prüfling sein Können zeigt, sondern vor allem, dass der Prüfer glänzt.“ (S. 204) Das ist nicht der Regelfall, aber auch keine Ausnahme von der Regel, was bestätigt, wer das Prüfungsritual kennt. Studierende sind dem ausgeliefert, ‚machtlos‘, aber es ist gut, wenn der Finger in die Wunde gelegt wird – und es provoziert vielleicht eine sich dann verfestigende Haltung, (auch) dies zu verändern nach dem Motto: „Dies Unrecht hat mein Vater mir angetan / Doch tat ich es nie einem anderen an“ (was, wie der 1057 verstorbene Dichter Abul Ala-al Ma‘ari vermachte, auf seinem Grabstein stehen sollte).

Nicht alle, die Wangler der „pubertären Trotzreaktionen“ (s.o.) schilt, kamen aus gutbürgerlichen Elternhäusern und waren TrägerInnen der Studentenbewegungen, nicht alle waren wie Schmierer und etliche der Studierenden lasen im Anschluss an Marx eben auch die Werke von Vertretern der Frankfurter Schule, allen voran Horkheimer und Adorno, ebenso Marcuse. Es waren Söhne und Töchter aus den sogenannten Unterschichten, aus denen ‚Intelligenz‘ rekrutiert werden musste, auch eine Folge des Krieges. Die Aufstiegsideologie konnte auch deren Widersprucherfahrungen – die der Autor für sich reklamiert – nicht abschlusshaft konterkarieren bis integrieren, weshalb sie mehr und anderes als das wissen wollten, was die Universitäten im Lehrangebot hatten. In der Folge sollte der gewonnene kritische Blick scheint´s so exotische Fächer wie die Kunstgeschichte beeinflussen. Zwar schreiben immer die Sieger die Geschichte, auch drauf weist Wangler hin, optieren auf das letzte Wort, dem aber nicht unwidersprochen bleibt. Die Einrede gilt, dass die „Divergenz von Individuum und Gesellschaft (…) wesentlich gesellschaftlichen Ursprungs“ ist, „gesellschaftlich perpetuiert“ wird (Adorno), was ganz anders Wanglers ‚Glaubensbekenntnis‘ erklärt, ein Mensch ‚reife‘ zumindest in dem Sinne nicht, „dass ein gereifter oder reifer Mensch wesentlich anders beschaffen wäre als zu Beginn des Reifeprozesses.“ (S. 310) Wenn auch „eine gespielte Neutralität“ (Adorno) ganz und gar nicht Zungenschlag des Autors ist, „unter herrschende Meinung sich zu ducken“, so scheint er doch auf „den Gang des Weltgeists“ zu vertrauen, „auf jene Nachwelt, der das Echte unverloren sei, während Weltgeist unter fortwährendem Bann das alte Unwahre bestätigt und tradiert“ – was dem Autor mit Adorno zu bedenken zu geben ist wie auch das, was er über den Zufall sagte, dem Wangler in den Reflexionen zu seinem Gegenstand eine so prominente Stellung einräumt: Unter Rückgriff auf seinen Begriff des „Bannes, unter dem die Geschichte steht“, verweist Adorno darauf, „daß Zufall die Gestalt von Freiheit ist unter dem Bann. Soweit der Bann der Geschichte reicht, ist das, was diesem Bann sich entzieht, selbst verstümmelt, geschlagen, wird zu etwas Sinnfremdem und Blindem und damit etwas Zufälligem.“ Unschwer, diese Zeile auch auf den alltagssprachlichen Gebrauch des Wortes Zufall zu münzen, den Wangler meint. Ein als glücklich zu bezeichnender Zufall bewirkt nur, „sich selbst die goldnen Ketten (…) schmieden“ zu können, dass „fettere Brocken“ abfallen, wie es bei Marx in ‚Lohnarbeit und Kapital‘ heißt, und entsprechend lautet es dann im ‚Kapital‘, „daß der Umfang und die Wucht der goldnen Ketten, die der Lohnarbeiter sich selbst bereits geschmiedet hat“, größer wird. ‚Gebannt‘ bleibt er (und sie) in die Verhältnisse und auch der günstige Zufall in „Gestalt“ (Adorno) der Eröffnung von ‚Chancen‘, eines – im Sinne des Wortes – ‚größeren Freiheitsspielraumes‘; nicht mehr, aber herzlich wenig, zumindest aus einer emanzipatorischen Perspektive, wenn man die noch im Auge hat. Das werden diejenigen sein, die vor allem Marx nicht einer positivistischen Resteverwertung im wissenschaftlichen Diskurs unterwerfen und auch über kritische Theorie nicht das Mäntelchen akademischen Schweigens decken wollen. Da sind dann auch sozialhistorische Kenntnisse zweckdienlich, aus denen nicht zwingend Argumente affirmativer bis legitimierender Tendenz hervorgehen.

Fazit

Ebenso wenig wie Wangler oberlehrerhaft daherkommt, auch nicht da, wo er seine Meinung zum menschlichen Wesen, zu Gesellschaft, Staat und Zukunft kundtut, sind die Diskussionspunkte gemeint, eher im Sinne einer ‚solidarischen Kritik‘ (eine Floskel, die dem Autor geläufig sein dürfte), ein Warnhinweis gegenüber wissenschaftlichen und ggf. politischen Stolpersteinen. Entwürdigend wäre es, diese seine Auslassungen mit einem ‚si tacuisses‘ zu bescheiden und man begäbe sich der allfälligen Achtung gegenüber dem Autor, würde man den Mantel des (Ver-)Schweigens darüber decken. Wenn er ‚unsystematisch‘ erzählt, zeitlich vorwegnimmt und zurückgreift, seine Eindrücke zum jeweils geschilderten Sachverhalt einstreut und auch deutet, stört das keineswegs. Die Lektüre bleibt spannend, der Autor schreibt flüssig und oft erheiternd, und ohne jede Attitüde mit streng erhobenem Zeigefinger ist das Buch ein Gewinn für alle, die einen Blick hinter den Vorhang tun wollen und gucken, wie in den Falten einer Zeit, die noch gar nicht so lange vergangen ist, das Alltagsleben zumal jener aussah, an die zu erinnern eher notwendig als bloß lohnend erscheint, auch um das Hier und Jetzt in seinem Gewordensein zu verstehen. Nicht nur, aber vor allem ist das Buch vom „Spion, der aus dem Schwarzwald kam“, SchülerInnen und StudentInnen zu empfehlen.


Rezensent
Arnold Schmieder
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Zitiervorschlag
Arnold Schmieder. Rezension vom 04.10.2017 zu: Walter Wangler: Deckname »Schwabe«. Der Spion, der aus dem Schwarzwald kam. PapyRossa Verlag (Köln) 2017. 2., erweiterte Auflage. ISBN 978-3-89438-658-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23176.php, Datum des Zugriffs 17.10.2017.


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