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Ulrich Greiner: Heimatlos. Bekenntnisse eines Konservativen

Cover Ulrich Greiner: Heimatlos. Bekenntnisse eines Konservativen. Rowohlt Verlag (Reinbek) 2017. 160 Seiten. ISBN 978-3-498-02536-6. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR.
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Autor

Mit den literarischen „Konfessionen“ ist das so eine Sache. Bei denen einen ist der Text das Vorrangige; so etwa bei der Confessio Augustana von 1530, dem grundlegenden Bekenntnis der lutherischen Reichsstände zu ihrem Glauben. Bei anderen hingegen ist es der Autor; so bei den Confessiones des Augustin, die man zuerst als autobiographische Betrachtungen in den Blick fassen sollte. Bei Ulrich Greiners „Bekenntnissen“ handelt es sich um eine Konfession der zweiten Art, weshalb hier zuerst vom Autor und dann vom Thema die Rede sein soll.

Ulrich Greiner war nach Studien der Germanistik, Philosophie und Politikwissenschaft 1970 bis 1980 im Feuilleton und dem Literaturressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung tätig. 1980 wechselte er zur ZEIT, ins Feuilleton, deren Chef er ein Jahrzehnt lang war. Noch etwas länger wirkte er später als verantwortlicher Redakteur des Ressorts Literatur. Seitdem ist er Kulturreporter und Herausgeber der ZEIT Literatur-Beilage. Er hat(te) mehrere Gastprofessuren inne, ist Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland und der Freien Akademie der Künste in Hamburg (seit 2011 als deren Präsident). 2008 und 2009 hatte er den Jury-Vorsitz bei der Vergabe des Preises der Leipziger Buchmesse.

Man würde Ulrich Greiner nicht verstehen, stellte man nicht in Rechnung, dass er (nunmehr) ein überzeugter Katholik ist. Hier seine eigene Positionsbestimmung in dieser Sache:

„Katholisch erzogen, als Ministrant und später Cusanus-Stipendiat zu bescheidenen Ehren gelangt, trat ich in den Jahren der Revolte aus der Kirche aus – um Dezennien später wieder zurückzukehren. Ich erspare dem Leser die Geschichte meiner doppelten Konversion und sage nur dies: Es war die ehrfurchtgebietende Geschichte der christlichen Kultur samt ihren wunderbaren Werken der Architektur, der Musik und der bildenden Kunst, die mich allmählich nachdenklich stimmten und mich schließlich darauf brachten, dass dieser seitdem nie übertroffene Reichtum an Schönheit und gedanklicher Tiefe etwas mit seiner Ursprungsidee, also mit der christlichen Botschaft, zu tun haben müsse.“ (S. 45)

Zu Ulrich Greiners im vorliegenden Buch ausführlich mit Schimpf und Schande bedachten Lieblingsfeinden gehört „die kommentierende Klasse in den Medien“ (S. 7) – der er jahrzehntelang und nicht zum eigenen Nachteil angehörte. Diese „kommentierende Klasse in den Medien“ kann von ihrem Kommentieren nur leben, wenn Medien sie dafür alimentieren. DIE ZEIT gehört zu diesen Medien. Aber das hindert den Autor doch nicht daran, sich der ZEIT als Werbemedium für das vorliegende Buch – kostenfrei zur Verfügung gestellt! – zu bedienen. In derselben ZEIT-Ausgabe (vom 24. August 2017), in der schon Axel Hacke für sein „Anstands“-Buch die Werbetrommel rühren durfte (vgl. die Rezension), konnte auch Ulrich Greiner in und mit „Das Eigene und das Fremde. Warum sich der multikulturalistische Traum vom Weltbürger, der überall zuhause ist, so schwer erfüllen lässt“, einem gekürzten Buchauszug, Reklame machen für seine „Bekenntnisse“ (besagter ZEIT-Arikel ist online verfügbar.

Zur Entstehungshintergrund

Vom vorliegenden Buch kann sich nur überrascht zeigen, wer in den letzten Jahren nicht Gelegenheit hatte oder sie nutzte, Ulrich Greiners „Vorstudien“, für die ihm DIE ZEIT generös die Bühne bot, zur Kenntnis zu nehmen. Hier seien drei davon zur Kenntnis gebracht bzw. in Erinnerung gerufen – und kurz diskutiert, weil hier wesentliche Themen des Buches schon anklingen:

Freiheit hat ihren Preis. Selbstkritik und göttlicher Auftrag: Der alte Konflikt zwischen Islam und Christentum darf nicht verniedlicht werden vom 5. Februar 2015 (online verfügbar).

In diesem Kommentar bezeichnete Ulrich Greiner den Islam im Unterschied zum („westlichen“ ist zu ergänzen) Christentum „als eine Religion, die nicht zwischen öffentlichem Recht und privatem Glauben unterscheidet“. Die damit markierte Unterscheidung ist in der Tat der Unterschied, der den Unterschied ausmacht zwischen dem „Westen“ (i. S. Heinrich August Winklers, 2016) und dem Nicht-Westen:

„Doch entgegen der laizistischen Legende ist die Geschichte des Westens durch nichts so stark geprägt worden wie durch die Religion in Gestalt des erst jüdischen, dann auch christlichen Monotheismus, der christlichen, auf Jesus zurückgehenden, strikten Trennung der Sphären von Gott und Kaiser und die durch ebendiese Unterscheidung ermöglichte Ausdifferenzierung von geistlicher und weltlicher Gewalt im Bereich der Westkirche im 12. Jahrhundert – einer mittelalterlichen Vorform der modernen Gewaltenteilung.“ (Winkler, 2016, S. 581; zu kritischer Befragung dieser These vgl. Joas, 2017, insb. S. 470ff).

Vom Recht, rechts zu sein. Gedanken eines heimatlosen Konservativen vom 24. März 2016 (online verfügbar) kündigt das hier zu rezensierende Buch dem Titel nach an, und sein Inhalt gibt Kostproben späterer Buchpassagen. Vor allem aber: Ulrich Greiner bezeichnet seine Position als „rechts“. „Rechts“ und „links“ sind – seit den Zeiten der Französischen Revolution – politische Begriffe oder Begrifflichkeiten, die politische Orientierungen markieren. Wenn Ulrich Greiner später, so im vorliegenden Buch, seinen Ansatz der Sphäre des Politischen entziehen will (s.u.), dann mag er sich damit dem Vorwurf entziehen, er sei ein (politischer) „Rechter“, zahlt dafür aber einen (hohen) Preis. Einer seiner Kritiker hat es so formuliert: „Seine ‚Bekenntnisse eines Konservativen‘ privatisieren den Konservatismus.“ (Bisky, 2017)

Ich habe mich damals nicht nur an der Überschrift gestoßen, sondern an vielen Textpassagen; so schon am ersten dort vorgebrachten Beispiel. Dieses Exempel wiederholt sich im vorliegenden Buch der Sache nach, und die als „tragend“ vorgebrachten Argumente haben sich nicht vermehrt. Daher bereits hier, gleichsam exemplarisch, eine Auseinandersetzung mit Ulrich Greiner, wo er selbst nicht hinaus kommt über das Ideologisieren – das er für die Ursünde der „Grünen und Linken“ bzw. „Linken und Grünen“ hält. Ich zitiere zunächst aus dem Artikel:

„Ich bin konservativ, und der konservative Gedanke ist heimatlos geworden. Um das zu verstehen, können wir uns einen historisch informierten und insofern aufgeklärten Konservativen vor Augen führen, der in vielen gegenwärtig diskutierten Fragen eine vom herrschenden Diskurs abweichende und von keiner Partei vertretene Meinung hegt. Nennen wir stellvertretend drei Beispiele.

Dieser Konservative ist erstens der Meinung, dass der im Grundgesetz garantierte Schutz von Ehe und Familie für das aus ehrwürdiger Tradition stammende Modell heterosexueller Eltern und ihrer auf natürliche Weise gezeugten und geborenen Kinder gedacht ist. Das Institut ‚Ehe und Familie‘ auf alle möglichen Kombinationen und auf diverse Reproduktionstechniken auszudehnen hält er für falsch. Zwar begrüßt er die Freiheit zu Partnerschaften jeglicher Variation. Ihnen jedoch den Status der Ehe zuzuerkennen verstieße gegen den Gedanken der Verfassungsväter: Der Staat soll Ehe und Familie schützen, weil ihm daran gelegen sein muss, die Generationenfolge zu erhalten.“ So weit Ulrich Greiner.

Meine – durchaus unfertigen – Gedanken sind: Generationenfolgen gibt es nur, wenn es eine nachfolgende Generation, sprich Kinder gibt. Dafür ist die Ehe zunehmend weniger ein Garant. Den demographischen Forschungsstand 2016 für deutsche Familien zu Grunde legend, ist zu sagen: Nur der Hälfte bis maximal drei Vierteln der derzeit bestehenden Ehen sind/werden (beiden! Eltern) eigene „auf natürliche Weise gezeugte und geborene Kinder“ zuteil. Und auf der anderen Seite: Nur die Hälfte bis maximal drei Viertel der heutigen Kinder sind solche/werden solche sein, die von zwei Ehepartner(inne)n „auf natürliche Weise gezeugte und geborene Kinder“ sind, die bis zur Erreichung der Volljährigkeit von ihren leiblichen und weiterhin ehelich verbundenen (womöglich noch zusammen lebenden) Eltern gemeinsam erzogen werden.

Nur wo Kinder sind, ist „Familie“. Man muss dieses demographische Tantra so lange wiederholen, wie es Menschen gibt, die angesichts kinderloser Ehepaare von „Familie“ sprechen. Nein, die bilden keine „Familie“, selbst wenn ihnen das römisch-katholische Sakrament der Ehe zuteil geworden sein sollte. Folgt man nicht der Ideologie, sondern den wahren Lebensverhältnissen, hat das politische Konsequenzen. Etwa die, dass man das für Ehegattensplitting ausgegebene Geld, derzeit rund 15 Milliarden pro Jahr, gezielt zur Grundsicherung armer Familien – ein Familiensplitting ist dafür untauglich – einsetzt. Das ist auch mit der Katholischen Soziallehre vereinbar.

Das war kein gutes Jahr. Angela Merkels Grundentscheidung in der Flüchtlingspolitik sei richtig gewesen, hat Bernd Ulrich argumentiert. Man muss kein Reaktionär sein, um das anders zu sehen. Eine Widerrede vom 2. September 2016 (online verfügbar).

Ich habe diesen Artikel damals – und tue das noch heute – weitgehend zustimmend gelesen; man muss(te) nicht reaktionär sein, um ihm zuzustimmen – noch nicht einmal konservativ. Man ist sich hierzulande im Spätjahr 2017 weitgehend einig darin, dass Angela Merkels Grundentscheidung in der Flüchtlingspolitik wesentlich dazu beigetragen hat, dass die bundesrepublikanische Gesellschaft nach rechts gerückt ist und dies in den Bundestagswahlen im September 2017 zum Ausdruck gebracht hat. Ulrich Greiner gereicht das zur Genugtuung, mir zum Ärger; es gibt Unterschiede, die Unterschiede machen.

Thema

So etwas wie ein zentrales Thema, wie man es von einer Abhandlung zu einem bestimmten Gegenstand gewohnt ist und man es in einem essayistischen Buch zu einer besonderen Thematik (etwa „Anstand“; vgl. die Rezension)) findet, lässt sich hier schwerlich ausmachen. Aber das meint ja nun keineswegs, hier läge ein wirres Buch vieldeutigen Inhalts vor. Das Buch hat zwei miteinander verschränkte Anliegen.

Zum einen ist es „Ein Buch gegen die Herrschaft des ‚linken Mainstreams‘“, wie das Jens Bisky in seiner Rezension des Buches (unbedingt lesen!) vom 1. September 2017 auf den Begriff gebracht hat (für kostenfrei Angemeldete ist die Rezension online verfügbar). Das ist die eine, gleichsam negative, Bestimmung.

Daneben ist eine zweite, positive, auszumachen; eher schwer, weil sich Ulrich Greiner doch allzu sehr und allzu oft in (An-)Klagen und Schuldzuweisungen – v.a. gegen den „linken Mainstream“ – ergeht. Dennoch ist unverkennbar, dass der Autor einem bestimmten Konservatismus Gestalt und Grund geben möchte. Zur Positionsbestimmung des Greinerschen Konservatismus scheint mir folgende Buchpassage recht gut geeignet:

„Der Konservatismus, der mir vorschwebt ist kein politisches Programm, und schon gar nicht folgt er Armin Mohlers ‚konservativer Revolution‘. Er hat auch nichts zu tun mit der Idee des ‚geheimen Deutschlands‘, die im Kreis der mir gründlich suspekten George-Jünger offenbar noch immer herumspukt. Mein Konservatismus versucht die ‚Tiefenerinnerung‘, von der [Botho] Strauß spricht, lebendig zu halten, also ein historisches Bewusstsein zu entwickeln, das nicht bei Auschwitz endet, sondern die ganze Geschichte unseres Herkommens kennt. Sie ist unweigerlich von dem geprägt, was manche verächtlich, andere in ideologischer Absicht ‚christliches Abendland‘ nennen.“ (S. 40)

Aufbau und Inhalt

Das Buch, dessen Grundtenor und Generallinie Leser(inne)n früherer ZEIT-Artikel bekannt sein konnte, beginnt ohne Einleitung oder Vorwort sogleich mit dem ersten von zehn Kapiteln, denen sich „Anmerkungen“ (mit ganzen 88 für 147 Textseiten doch recht knapp ausfallend) und ein „Dank“ (eine Seite) anschließen. Der Zentralteil des Buches mit seinen zehn Kapiteln ist so zu skizzieren:

1 Die Angst vor einer konservativen Wende – Die linksgrüne „kulturelle Hegemonie“ – Die Selbstbezüglichkeit der Medien

Der Autor hält sich, wie oben gesagt, nicht mit Vorrede(n) und Einleitung(en) auf, sondern kommt gleich mit dem ersten Textabschnitt zur Sache – in einem Ton, der sicher nicht ohne Absicht an die Eröffnung des Kommunistischen Manifestes („Ein Gespenst geht um in Europa“) erinnert:

„Die Angst geht um. Wovor? Es sind nicht allein die Gespenster von Donald Trump, Marine Le Pen, Geert Wilders und den anderen, wie sie immer heißen mögen. Es ist die Angst vor einer konservativen Wende. Nicht so sehr das Traditionsbürgertum leidet an dieser Angst, schon gar nicht die vielfach entpolitisierte Unterschicht, sondern es leiden die Linken und die Grünen und die dominanten Akteure der Mehrheitsparteien, es leidet die kommentierende Klasse in den Medien. Sie alle fürchten, die Hoheit über den sogenannten Diskurs zu verlieren und die bislang unangefochtene Macht, die moralischen Standards des Öffentlichen zu bestimmen. Käme es dahin, ich würde es begrüßen.“ (S. 7)

In diesem ersten Abschnitt findet sich auch eine Textpassage, in der Ulrich Greiner seine Art „Konservatismus“ präzisiert: „Ein solcher Konservatismus müsste in meinen Augen christlich begründet sein. Nach wie vor finde ich, dass die Idee des christlichen Abendlandes, ungeachtet ihres Missbrauchs durch Ausgrenzungsfanatiker, richtig und tragfähig ist.“ (S. 10)

2 Links und rechts und der Glaube an einen guten Kommunismus – Meine Abkehr von linken Positionen – Wolf Biermanns Wandel – Botho Strauß und der „Bocksgesang“

Ich weiß nicht, ob Ulrich Greiner zu Studentenzeiten Mitglied im Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW) war. Der Autor des kenntnis- und materialreichsten Buchs zur (Vor-) Geschichte des Kommunismus (Die Farbe Rot. München: Beck, 2017), Gerd Koenen (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Koenen) war es. Nach Lektüre dieses Buches wird jeder, der sich seines eigenen Geistes bedienen kann, überzeugt sein: Der Kommunismus war und ist nicht die Antwort auf die Frage, auf die er eine, wenn nicht die einzig wahre sein wollte. Die Frage selbst aber, und davon liest man bei Ulrich Greiner nichts, bleibt bestehen und ist aktueller als zuvor:

„Und die eigentlichen entscheidenden Marx´schen Themen: die Herrschaft der toten Arbeit über die lebendige Arbeit (und damit über die Lebenden); die elementare Frage, ob die Menschen und die Gesellschaft der Wirtschaft zu dienen haben oder ob es nicht eher umgekehrt sein sollte – alle diese Themen sind nicht nur nicht erledigt, sondern stellen sich vielleicht erst jetzt wirklich und praktisch, da das ‚wirtschaftliche Problem‘, von dem John Maynard Keynes 1930 [Keynes, 1930] gesprochen hatte, eigentlich lösbar geworden ist.“ (Koenen, 2017, S. 1027)

3 Das Eigene und das Fremde – Die Frage nach der deutschen Identität – Flüchtlingspolitik: Willkommenskultur und Kontrollverlust

Der letzte Abschnitt dieses Kapitels gibt dessen Botschaft recht genau wieder: „Mittlerweile sieht man das Elend derjenigen, die erfolglos einen Arbeitsplatz suchen oder die bloß geduldet sind und sich der Abschiebung zu entziehen trachten, deutlicher. Mittlerweile befinden wir uns im Jahr 2017, und wir haben erlebt, wie die Medien in seltsamem Gleichklang mit der Regierungspolitik unter dem Eindruck der Ereignisse, vor allem natürlich der diversen Terroranschläge, eine umgekehrte Springprozession veranstaltet haben: einen Schritt vor, zwei zurück. Die Wahrnehmung jedenfalls, die Politik sei nicht Gestalterin der Vorgänge, sondern ihr Opfer, hat sich seitdem dramatisch verstärkt und zwangsläufig dazu geführt, dass außerparlamentarisch-oppositionelle Bestrebungen Zulauf erhalten.“ (S. 64)

4 Islamkritik und Multikulturalismus – Die unzulässige Gleichsetzung von Bibel und Koran – Konflikt der Kulturen

„Der Koran galt in Europa als Teufelswerk – bis jüdische Gelehrte ihn im 19. Jahrhundert neu entdeckten und die Islamwissenschaft erfanden. Ihre Schriften fordern unser Geschichtsbild bis heute heraus.“ Mit diesen Worten eröffnet die emeritierte Professorin für Arabistik Angelika Neuwirth ihren ZEIT-Artikel „Licht aus dem Osten“ vom 26. Oktober 2017 (Neuwirth, 2017). Ulrich Greiner mit seinem „christlichen“ Tunnelblick lässt sich hinsichtlich des Korans und weiterhin des Islams weder von Juden noch sonst jemandem verstören.

Auch nicht von Goethe. Den meint der Autor zu kennen: „Der Kosmopolit Goethe war kein Kulturrelativist. Einer Kirche gehörte er nicht an, aber er wusste die ‚gebildeten europäischen Zustände‘, deren wir uns allmählich wieder bewusst werden sollten, durchaus zu schätzen.“ (S. 65) Ach hätte Ulrich Greiner doch auch Goethes „West-östlichen Divan“ gelesen. Dann hätten seinen forschen Ritt gegen den Islam vielleicht diese Worte gebremst: „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“ Das ist bald zweihundert Jahre alt – und so frisch wie von heute morgen.

5 Die Ideologie der Machbarkeit – Die ersten und die letzten Dinge: Sterbehilfe und Reproduktionsmedizin – Die Revolte gegen die Genealogie

Gleichsam als Zusammenfassung lese ich den vorletzten Abschnitt des Kapitels: „Bei den ersten und den letzten Dingen jedoch, beim Gebären und beim Streben, gibt es Grenzen, die man nicht überschreiten sollte. Sie definieren sich durch die Geschichte der Menschheit, die, wo sie ersprießlich war, immer ein Produkt aus Natur und Kultur gewesen ist. Sie verdankt sich einer weisen, aus Erfahrung gewonnenen Selbstbeschränkung. Wann immer die Menschen versucht haben, Gott zu spielen, ist es ihnen schlecht ergangen.“ (S. 97)

6 Der Konservatismus und der Zweifel an der menschlichen Vernunft – Der erprobte Nationalstaat und die unerprobte, vermutlich unrealisierbare Idee eines europäischen Bundesstaates

Eine vielschichtige Erörterung über die auch nach meiner Einschätzung gegebene „fatale Überdehnung der [Europäischen] Union“ (S. 109)

7 Der schwache Staat und die Diktatur der Fürsorge – Beobachtungen und Prophezeiungen von Alexis de Tocqueville

Die in diesem Kapitel entwickelte, variierte und mit Beispielen versehene zentrale These lautet: „Wir sind auf dem besten Weg in eine Diktatur der Fürsorge. Die Liberalutopie des Nachwächterstaates, der die Rechte seiner Bürger schützt, verwandelt sich still und leise in die Utopie des Fürsorgestaates, der seine Bürger zum richtigen Leben anhält.“ Angehörige der Sozialen Kultur, vor allem solche, die sich für „links-grün“ oder „grün-links“ halten, sollten dieses Kapitel besonders sorgfältig lesen.

8 Das Gleichheitsversprechen und die Grenzen des Sozialstaates – Armut und Barmherzigkeit – Die Verherrlichung der Identität

Ebenso das anschließende Kapitel, dessen Geist folgendes Zitat illustrieren vermag:

„Es ist nicht Orwells Großer Bruder, der interveniert, sondern der Kleine Bruder politische Korrektheit. Dessen rastlose Tätigkeit sollte man aber nicht unterschätzen. Er realisiert sich im Tun jener oftmals staatlich bestallten Tugendwächter, die in höherem Auftrag, sei es Feminismus, Antisexismus oder Antirassismus, agieren und die mit ideologisch geschärftem Nachtsichtgerät Abweichungen vom Pfad der Gerechten aufdecken.“ (S. 139)

9 Das Wunder des Christentums

Was die Botschaft dieses Kapitels sein soll, bleibt mir – obwohl oder weil ich promovierter Theologe bin? – unklar und wird sich wohl nur wahrhaft gläubigen Christ(inn)en erschließen. Möglicherweise lediglich den römisch-katholischen unter ihnen, ja vielleicht nur den erzkatholischen. Denn in diesem Kapitel verteilt der Autor – erneut, hier aber konzentriert -Seitenhiebe auf die Protestanten, die fragen lassen, ob der deutsche Kirchenkatholik Ulrich Greiner die Worte des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Marx sowie von Papst Franziskus im / zum 500. Jahr der Reformation gelesen hat – und sich mit ihnen, und sei es „eben noch“, einverstanden erklären kann.

10 Schluss

In den Schlussworten legt der Autor Rechenschaft über sein Schreiben ab: „Der vorliegende Versuch, mein eigenes Credo zu beschreiben, richtet sich weder an bestimmte Parteien, noch folgt er mehrheitlichen Stimmungen. Er richtet sich gegen manche gesellschaftlichen Haltungen und Mentalitäten, die ich beschrieben habe. Sie zu ändern steht wohl kaum in der Macht der Politiker – und natürlich erst recht nicht in meiner. Mir war es wichtig, eine gewisse Klarheit hinsichtlich meines eigenen Konservatismus zu gewinnen, sie öffentlich mitzuteilen und möglichst viele Leser davon zu überzeugen. Wäre mir dies gelungen, so wäre ich nicht länger heimatlos.“ (S. 154).

Diskussion

Die Confessiones des Augustin, wir sprachen eingangs darüber, sind nach dessen eigenem Bekunden sowohl Confessiones peccati (Schuldbekenntnisse) als auch Confessiones fidei (also (Glaubensbekenntnisse). Es macht bei Augustin die Glaubwürdigkeit der Glaubensbekenntnisse, der Aussagen „zur Sache“ aus, dass seine Schuldbekenntnisse aufrichtig sind. Lassen wir einmal die Frage offen, ob denn die vom römisch-katholischen Bußinstitut geforderte „wahre Reue“ (contritio cordis: Zerknirschung des Herzens) überhaupt (als „Menschenwerk“) möglich sei; Martin Luther hat das schon als ordentlicher Augustiner-Mönch 1518 in Heidelberg bezweifelt. Aber ein bisschen mehr selbst!kritische!! Reflexion über sein Links-Sein zu Studentenzeiten hätte man von einem Autor, der sein Katholischsein als Schild und Wappen vor sich her trägt, schon erwartet. So bleibt nach Lektüre des Buches der Eindruck, Links- und Rechts-Sein sei im Wesentlichen eine Alter(ung)sfrage. Und es drängt sich der Verdacht auf, Ulrich Greiner hänge sein Fähnlein in den jeweils als „fortschrittlich“ ausgemachten Wind: damals einen linken, heute einen rechten. So weit zu den Greinerschen Confessiones peccati.

Was seine Confessiones fidei anbelangt, so darf er von meiner (und anderer) Seite mit Beifall auf offener Szene rechnen, wenn er 1. Verlogenheiten der politischen Klasse (und die finden sich eben nicht nur bei den Gelben und den Schwarzen) anprangert, 2. die Sumpfblüten der Political Correctnes verhöhnt und 3. die politische und journalistische Hätschelei der Europäischen Union (EU) und des Euro als das darstellt, was sie faktisch ist: blanke Augenwischerei, die darüber hinweg täuschen soll, dass EU und Euro vor allem dem Zwecke dienen, die Reichen Europas und außereuropäischer Investoren noch reicher werden zu lassen.

Dann und darüber hinaus aber kann es nur zum Widerspruch kommen. Von dem kann im Rahmen einer Rezension nur zum geringen Teil die Rede sein, weshalb man sich auf zentrale Punkte konzentrieren sollte. Von denen sind zwei, die die Position des Autors markieren, genannt:

  • „Mein Konservatismus versucht die ‚Tiefenerinnerung‘, von der [Botho] Strauß spricht, lebendig zu halten, also ein historisches Bewusstsein zu entwickeln, das nicht bei Auschwitz endet, sondern die ganze Geschichte unseres Herkommens kennt. Sie ist unweigerlich von dem geprägt, was manche verächtlich, andere in ideologischer Absicht ‚christliches Abendland‘ nennen.“ (S. 40)
  • „Es war die ehrfurchtgebietende Geschichte der christlichen Kultur samt ihren wunderbaren Werken der Architektur, der Musik und der bildenden Kunst, die mich allmählich nachdenklich stimmten und mich schließlich darauf brachten, dass dieser seitdem nie übertroffene Reichtum an Schönheit und gedanklicher Tiefe etwas mit seiner Ursprungsidee, also mit der christlichen Botschaft, zu tun haben müsse.“ (S. 45)

Dem halte ich als Erstes Folgendes entgegen. Der – im Zentralteil griechisch verfasste – Kassiber des Sonderkommando-Angehörigen Marcel Nadjari, eines jüdischen Griechen, der 1980 auf dem Gelände des KZ Auschwitz in schwer verwittertem Zustand gefunden wurde, und dessen weitgehend verloren geglaubter Text fast vollständig rekonstruiert werden konnte, erschien in deutscher Übersetzung in der Oktoberausgabe 2017 der Vierteljahreshefte für Zeitgeschichte. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde er durch die Publikation in der ZEIT vom 2. November 2017 (online verfügbar). Dieser Kassiber enthält auch den letzten Willen dieses Mannes, der dem Tod nur durch Beherztheit und Glück von der Schippe springen konnte. Dort heißt es u.a.: „Falls du einen Brief von meinen Verwandten im Ausland bekommst, gib bitte die passende Antwort, dass die Familie A. Nadjari ausgelöscht ist, ermordet von den kultivierten Deutschen [..].“ Die „deutsche Kultur“ hat die Nazi-Gräuel (und das ist weit mehr als „Auschwitz“) nicht verhindert, und das „christliche Abendland“ hat den Grausamkeiten des europäischen Faschismus nicht nur keinen Einhalt geboten, sondern – v.a. in Gestalt der römisch-katholischen Kirche – vielen Naziverbrechern nach Kriegsende geholfen, sich der Justiz zu entziehen.

Aber das wiegt verständlicherweise wenig bei einem Mann, dessen Bestreben es ist, „ein historisches Bewusstsein zu entwickeln, das nicht bei Auschwitz endet, sondern die ganze Geschichte unseres Herkommens kennt“ (S. 40). Ulrich Greiner leugnet „Auschwitz“ nicht; er will schließlich nicht als (Neo-)Nazi dastehen. Ihm ist „Auschwitz“ freilich ein Hindernis, das den Blick auf „die ganze Geschichte unseres Herkommens“ verstellt, wobei als Ort und Zeit jenes „Herkommen“ das „christliche Abendland“ genannt wird. Wohlan: Schauen wir auf die Geschichte des „christlichen Abendlandes“, betten wir sie ein – so machte man sich einer Blickeinengung namens „Euro- oder Christozentrismus“ schuldig – in die Weltgeschichte, über die wir in ihrer Gesamtheit halbwegs gesicherte Erkenntnisse erst für die Neuzeit haben, weshalb unser Rückblick um das Jahr 1500 enden soll.

Und was sehen wir da? Ein Gebiet der Erde, das wie kein zweites durch eine Tiefenstruktur von Gewalt, Mord und Terror gekennzeichnet ist. Das zeigt sich nach innen wie nach außen. Für das Erste sei nur, zeitlich zurückgehend, an den 1. Weltkrieg, die mit Napoleon I. verbundenen Kriege und den Dreißigjährigen Krieg erinnert. Für das Zweite, nunmehr von 1500 bis zum Vorabend von „Auschwitz“ voranschreitend sei daran erinnert, dass die Menschen des „christlichen Abendlandes“ bzw. deren Abkömmlinge, den indigenen Völkern Mittel- und Südamerikas, Nordamerikas, Australiens und Neuseelands meistenteils den Tod und den Überlebenden Ausbeutung oder eine menschenunwürdige „Restexistenz“ brachte.

Hatte das „christliche Abendland“ Afrika anfangs nur als Quellort von Sklav(inn)en – ca. zwölf Millionen – im atlantischen Sklavenhandel „benutzt“, hat es Afrika im kolonialistischen 19. Jahrhundert bis zum Vorabend des 1. Weltkriegs nicht nur zur Ausbeutungs-, sondern zur Mordstätte gemacht: Unter der Bezeichnung „Kongogräuel“ sind in die Geschichtsbücher eingegangen die vom damaligen König der Belgier, dem deutschstämmigen Leopold II. zu verantwortenden massenhaften Geiselnahmen, Tötungen, Verstümmelungen und Vergewaltigungen; etwa acht bis zehn Millionen Kongolesen, die Hälfte der damaligen Bevölkerung, fanden den Tod. Die Deutschen taten sich durch die ersten Völkermorde des 20. Jahrhundert an den Hereros und den Namas hervor. Damit verglichen, um den Blick abschließend nach Asien zu wenden, ging es Riesenreichen wie (Groß-)Indien und China vergleichsweise gut: „nur“ wirtschaftliche Ausbeutung und „nur“ Drogenversklavung.

Ja, ja, ich weiß schon: Diese Betrachtungsweise ist einseitig. Man kann sich ihrer freilich nur erwehren, wenn man glaubt, sich in einem „christ-europäischen“ Wolkenkuckucksheim verbarrikadieren zu können, dessen Mauern dauer- und wehrhafter seien als die ihrer völkischen Vorläufermodelle. Es mag für mache eine narzisstische Kränkung sein, aber es ist so: In einer globalisierten Welt ist das „christliche Europa“ „zunehmend mehr ein Klacks“, und die auswärtigen Gebildeten unter den Verächtern des „christlichen Abendlandes“ lassen sich zunehmend weniger den Mund verbieten.

Aber die Kultur, Herr Rezensent, Sie ignorieren die Kultur! Tu ich nicht. Nur habe ich einen anderen Blick auf und für sie als Ulrich Greiner. Meine Position in Sachen „Kultur“ sei in und mit vier Punkten markiert:

1. (Auch) Ich bin der Meinung, dass zur Ausbildung der Identität von Individuen und – mehr oder minder großen – sozialen Verbänden die historische Selbstvergewisserung unumgänglich ist; ohne historische Identifizierung gibt es keine gelungene Identitätsbildung.

2. Kultur verhindert Barbarei nicht; das ist die geschichtliche Lehre – nicht nur die von „Auschwitz“.

3. Wer auch nur andeutet, die „christliche Kultur“ (vgl. S. 45) sei in irgendeiner Hinsicht „größer“ als die eines anderen Kulturkreises, steht bei mir – bis zum Beweis des Gegenteils – im begründeten Verdacht, voreingenommen, ungebildet oder beides zu sein.

4. Mein Abendland ist zeitlich und geographisch größer als das Greinersche „christliche“. Zu meinem Abendland gehören außer jenem auch:

  • Die gesamte vorchristliche Antike des Mittelmeerraums; alles, was uns das klassische Griechentum, der Hellenismus, die Etrusker, die Römer und die Karthager / Punier als Erbe hinterlassen und überbracht haben. Selbst wenn einem all dieser kulturelle Reichtum schnuppe, weil nicht christlich, wäre, bliebe doch eine wesentliche Frage offen: Können wir bestimmte christliche Künstler(innen) wie etwa Michelangelo, können wir die Renaissance mit all ihren christlichen Hervorbringungen ohne die Antike verstehen? Die humanistisch Gebildeten unter uns bezweifeln das mit Fug und Recht.
  • Die Juden und Muslime Europas bzw. deren Denk-Werke in Schrift, Baudenkmalen und darstellender Kunst. Mein Europa schließt somit auch die historische Landschaft Galizien mit ihrer Hauptstadt Lemberg (heute Lwiw), vor „Auschwitz“ ein Hort des jiddischsprechenden chassidischen Judentums und ein Quellort der modernen Psychotherapie, ein. Ebenso die erhabenen und erhebenden muslimischen Kulturdenkmäler Mostars und Sarajewos (von abendländischen Christen letztmals anfangs der 1990er angegriffen); ebenfalls Andalusien / al-Andalus, dessen muslimische und jüdische Bevölkerung enteignet, staatsbürgerlicher Schutzrechte beraubt und außer Landes getrieben wurde nach 1492 von Isabella I. von Kastilienund König Ferdinand II. von Aragón, den „Katholischen Königen“ (Herrschertitel, 1496 von Papst Alexander VI. verliehen).
  • All die jüdischen oder „zwangschristianisierten“ jüdischstämmigen und sich ihrer jüdischen Abkunft wohl bewussten Denker(inne)n, von denen ich hier stellvertretend für viele nur Sigmund Freud, Heinrich Heine und Karl Marx nenne.
  • All die (getauften) Christen, die ihr Werk nur gegen den erbitterten Widerstand der christlichen Kirche (v.a. der römisch-katholischen) durchführen, publizieren und / oder öffentlich dafür eintreten / werben konnten; man denke an Galileo Galilei und Charles Darwin.
  • Schließlich all die (getauften) Christen, die sich einen Teufel um irgendwelchen christlichen Kirchenkrams kümmerten, sondern ein fröhliches (Neu-)Heidentum pflegten; Johann Wolfgang von Goethe beispielsweise.

Fazit

Muss man das Buch lesen? Nein. Denn in vielerlei Hinsicht ist es „nur eitel Tant und blosses Einbilden“, wie es in Ausführungen über die Quacksalberei in der von dem Zürcher Pfarrer Gotthard Heidegger (https://de.wikipedia.org/wiki/Gotthard_Heidegger) 1708 in veränderter Fassung herausgegeben Acerra Philologica (Philologisches Weihrauchkästchen) heißt (der Gesamttext ist für kostenlos Angemeldete als E-Book verfügbar).

Muss man das Buch lesen? Ja. Weil man es ernst nehmen muss als (weiteren) entschlossenen Versuch, das Erzkonservative in Deutschland und dem deutschsprachigen Raum für die intellektuelle und politische Mitte gesellschaftsfähig zu machen. Dem muss man(n und frau), wie „Weimar“ gelehrt hat oder gelehrt haben sollte, wehren – in den Anfängen!

Literatur

  • Joas, H. (2017). Die Macht des Heiligen. Berlin: Suhrkamp.

Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 21.11.2017 zu: Ulrich Greiner: Heimatlos. Bekenntnisse eines Konservativen. Rowohlt Verlag (Reinbek) 2017. ISBN 978-3-498-02536-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23341.php, Datum des Zugriffs 15.12.2017.


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