socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Manfred Krapf: Benachteiligten­förderung

Cover Manfred Krapf: Benachteiligtenförderung. Zur Geschichte und Gegenwart eines sozialen Berufsfeldes. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. 140 Seiten. ISBN 978-3-8474-2101-6. D: 22,00 EUR, A: 22,70 EUR.
Recherche bei DNB KVK GVK.

Besprochenes Werk kaufen
über socialnet Buchversand

über Shop des Verlags


Thema

Ich möchte diese Rezension mit einer persönlichen Erfahrung beginnen. Die Anfangsphase meiner beruflichen Tätigkeit als Sozialpädagoge bei einem freien Träger der Jugendberufshilfe war davon gekennzeichnet, mich in einem Gewirr aus unterschiedlichen Maßnahmen mit rätselhaft erscheinenden Bezeichnungsakronymen bzw. Abkürzungen, ihren sozial- und förderrechtlich unterschiedlichen Verortungen, Zielvorstellungen und -gruppen sowie institutionellen Zuständigkeiten zurechtzufinden. In meinem Studium wurde mir zwar der Begriff des ‚Förderdschungels‘ zur Kennzeichnung des sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldes der Jugendberufshilfe vermittelt, ich wurde im Ansatz auch mit den teilweise sehr kritisch geführten Fachdebatten in der Sozialen Arbeit und ihren Bezugswissenschaften zu diesem Berufsfeld vertraut gemacht. Gleichwohl wäre mir zu dieser Zeit zusätzlich ein Buch willkommen gewesen, das diesen Dschungel in kompakter, verständlicher und systematischer Form darstellt.

Dies will der vorliegende Band von Manfred Krapf für die „wesentlichen Regelangebote() der Benachteiligtenförderung“ (S. 7) leisten. Er beschäftigt sich dazu mit denjenigen Maßnahmen, die aus dem Sozialgesetzbuch (SGB) III, also arbeitsmarktpolitisch und oftmals in Verbindung mit dem SGB II, finanziert werden. Nicht behandelt werden arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit nach § 13 SGB VIII und die länderschulrechtlich geregelten Angebote an berufsbildenden Schulen, die vielfach durch Schulsozialarbeit begleitet werden. Als Leser*innen werden Trägerorganisationen und deren Beschäftigte in sowohl sozialpädagogischer als auch ausbildender Tätigkeit in der Benachteiligtenförderung bzw. Jugendberufshilfe, Student*innen der Sozialen Arbeit sowie grundsätzlich Interessierte an diesem Themengebiet adressiert.

Autor

Dr. Manfred Krapf ist selbstständig in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung sowie als Fachautor tätig.

Aufbau und Inhalt

Das mit 155 Seiten kompakte Buch ist in sieben Hauptkapitel, ein Tabellen- und Abbildungs-sowie ein Literaturverzeichnis und ein Sachregister gegliedert. Das vollständige Inhaltsverzeichnis kann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek eingesehen werden.

Zu I. Einleitung

Manfred Krapf führt kurz in die Benachteiligtenförderung ein, die 1980 als Förderprogramm für ausbildungslos gebliebene Jugendliche gestartet war und knapp 40 Jahre später weiterhin als „Daueraufgabe“ (S. 7) gekennzeichnet wird, um die Zielgruppe sogenannter benachteiligter junger Menschen im Zugang zur Arbeitswelt zu unterstützen. Denn seit Jahrzehnten gelingt vielen ausbildungsinteressierten jungen Menschen ein bruchloser Übergang in und die Bewältigung einer Berufsausbildung aus unterschiedlichen, vielfach auch strukturell bedingten Gründen nicht. Dies gilt auch gegenwärtig, trotz der seit einigen Jahren als verbessert zu bezeichnenden Situation auf den Ausbildungsmärkten.

Mit dem Buch soll, wie bereits oben skizziert, ein Überblick über die wesentlichen, arbeitsmarktpolitischen Regelangebote „in ihrem zeitlichen Verlauf seit (…) 2005“ (ebd.) gegeben werden. Das Jahr 2005 markierte das zu diesem Zeitpunkt bereits 25jährige Bestehen dieses ab 1980 zunehmend ausdifferenzierten „Bildungssegments“ (ebd.), was der Autor zum Anlass nimmt, nach den Begründungen zur Einführung der Maßnahmen, ihren Zielgruppen und Inhalten und der Entwicklung der Teilnehmer*innenzahlen sowie nach der Verbesserung der „Chancen und Partizipation bisher benachteiligter Gruppen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt“ (ebd.) zu fragen. Es folgt die Charakterisierung der Benachteiligtenförderung bzw. Jugendberufshilfe im weiteren Sinne als „berufliches Aufgabenfeld für soziale Professionen“ (S. 8), insbesondere der Sozialen Arbeit. Das Kapitel schließt mit einer kurzen Übersicht über den Aufbau des Buches.

Zu II. Zum Ausbildungsstellenmarkt 2005 bis 2015

Das duale Berufsausbildungssystem und sein (Un)Vermögen, allen ausbildungsinteressierten jungen Menschen eine gewünschte Berufsausbildung zu ermöglichen, bildet den zentralen Bezugsrahmen der Benachteiligtenförderung. Dargestellt wird daher die Entwicklung des Ausbildungsstellenmarktes im angegeben Zeitraum anhand ausgewählter Indikatoren wie beispielsweise Angebots- und Nachfragerelationen, Einmündungsquoten in Ausbildung und die jährlichen Zugänge in Angebote des sogenannten Übergangsbereiches. Letzterem werden neben den arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Berufsausbildungsvorbereitung auch Angebote an berufsbildenden Schulen zugerechnet. In diesem Übergangssektor, in dem kein qualifizierter Berufsabschluss erreicht werden kann, ist zwar im zeitlichen Verlauf ein Rückgang der Teilnehmer*innenzahlen von ehemals über 400.000 im Jahr 2005 zu verzeichnen, 2015 fanden sich jedoch immerhin noch ca. 270.000 junge Menschen neu darin wieder.

Manfred Krapf diskutiert weiterhin vor dem Hintergrund eines seit einigen Jahren zunehmend konstatierten Fachkräftemangels sogenannte ‚Passungsprobleme‘ zwischen Nachfrage und Angebot von Ausbildungsstellen. Einerseits bleiben Ausbildungsstellen aufgrund fehlender Bewerber*innen unbesetzt, andererseits fand und findet weiterhin ein nicht unbedeutender Anteil ausbildungsinteressierter junger Menschen keinen Ausbildungsplatz und wird stattdessen in Maßnahmen der Benachteiligtenförderung zugewiesen. Und dies vor allem, wenn sie über keinen oder einen zu geringen Schulabschluss verfügen, aufgrund sozialer Merkmale als ‚leistungsschwach‘ eingeschätzt werden oder (zusätzlich) einen Migrationshintergrund aufweisen.

Zu III. Benachteiligtenförderung: Begriff und Geschichte

Das Programm der Benachteiligtenförderung reagierte ab 1980 auf die sogenannte ‚Ausbildungskrise‘ in den 1970er Jahren zunächst mit einem Modellprojekt sozialpädagogisch begleiteter Berufsausbildung, die als außerbetriebliche Ausbildung und ausbildungsbegleitende Hilfen ab 1988 im Arbeitsförderungsgesetz (heute SGB III) verstetigt und im Laufe der Zeit um eine Vielzahl berufsorientierender und -vorbereitender Bildungsangebote erweitert und ergänzt wurden. In Folge konjunktureller Probleme fanden damals immer mehr Jugendliche keinen Ausbildungsplatz mehr und galten als von Ausbildungs- und Erwerbsarbeitslosigkeit bedroht.

Manfred Krapf fokussiert in seinem Buch zwar den Zeitraum von 2005 bis 2015, an dessen Beginn das SGB II (‚Hartz 4‘) in Kraft trat. Er skizziert in diesem Kapitel, beginnend mit der Situation nach dem zweiten Weltkrieg, aber auch die historische Entwicklung des Förderprogramms als „Vorgeschichte dieses neuen Segments in der beruflichen Bildung“ (S. 31). Dabei reißt er die damit einhergehenden kontroversen Fachdebatten kurz an. Dies tut er ebenfalls in seiner Erörterung zum Benachteiligtenbegriff, zum Zielgruppenverständnis, zur Differenzierung nach Fördersystemen, -instrumenten, -maßnahmen und -zielen sowie in der Darstellung der drei im wesentlichen beteiligten Professionen Schul-, Berufs- und Sozialpädagogik. Hervorgehoben wird u.a. das „Spannungsverhältnis zwischen der Sozialpädagogik und der Berufspädagogik“ (S. 47), das aus unterschiedlichen professionellen Leitorientierungen resultiere.

Zu IV. Maßnahmen der Benachteiligtenförderung

In diesem Kapitel, das zugleich das umfangreichste des Buches ist, bietet Manfred Krapf die in seiner Einleitung angekündigte Übersicht über die Regelinstrumente der Benachteiligtenförderung, die überwiegend aus dem SGB III gefördert werden. Deren Darstellung erfolgt entlang von zwei Handlungsfeldern, nachdem er einen Einblick in das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren der Angebote gegeben hat:

  1. Maßnahmen im Übergang Schule-Ausbildung, denen berufsorientierende Angebote der Bundesagentur für Arbeit, aber auch das Berufsorientierungsprogramm (BOP) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die übergangsbegleitende Berufseinstiegsbegleitung (BerEb) sowie die vielfältigen Angebote zur Berufsvorbereitung wie berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen (BvB), Einstiegsqualifizierung (EQ) und Aktivierungshilfen für Jüngere zugerechnet werden.
  2. Maßnahmen zur Förderung der Berufsausbildung. Angeführt werden ausbildungsbegleitende Hilfen (abH) und die Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE).

Die Darstellung der Regelinstrumente erfolgt systematisch gegliedert: Nach einem kurzen Überblick folgen i.d.R. die entsprechenden gesetzlichen Grundlagen, eine kompakte Darstellung zum Hintergrund des jeweiligen Instruments einschließlich dessen Einführungsbegründungen und historischer Entwicklung, der beteiligten Akteure, Zielgruppen, Ziele und Inhalte sowie statistischer Angaben zu Teilnehmer*innenzahlen und ausgewählten Erfolgsindikatoren in Zeitreihen.

Zu V. Weitere Instrumente der Benachteiligtenförderung (Auswahl)

Das kurze Kapitel beschränkt sich auf die Darstellung des von 2008 bis Ende 2013 geförderten ESF-Projekts Kompetenzagenturen, der 2011 außer Kraft getretenen sozialpädagogischen Begleitung und organisatorischen Unterstützung bei betrieblicher Berufsausbildung und Berufsausbildungsvorbereitung, des 2012 eingestellten Instruments des ‚Ausbildungsbonus‘ sowie der ab 2015 als Regelangebot zur Förderung einer Berufsausbildung eingeführten Assistierten Ausbildung (AsA).

Zu VI. Zur Sozialpädagogik in der Benachteiligtenförderung: Elemente und Ansätze

Die Benachteiligtenförderung zur beruflichen Qualifizierung junger Menschen mit besonderem Förderbedarf startete 1980 als sozialpädagogisch orientierte Berufsausbildung und hat sich mit der Zeit in ihrer ausdifferenzierten Angebotslandschaft zu einem bedeutsamen Aufgabenfeld für sozialpädagogische Fachkräfte entwickelt. Diese sollen programmatisch Ganzheitlichkeit und Lebensweltbezüge, Kompetenzansatz, Handlungsorientierung, Individualisierung und Partizipation in alle Aspekte dieser Angebote zur beruflichen Bildung einbringen. Manfred Krapf skizziert daher knapp diese fünf Ansätze in der Benachteiligtenförderung, ohne jedoch eine „eingehendere Analyse des sozialpädagogischen Handelns“ (S. 121) anzustreben.

Zu VII. Zusammenfassung

Das Buch schließt mit einer übersichtsartigen Zusammenfassung der vorgängigen Kapitel und dem Versuch, Antworten zur Frage nach dem Erfolg der Maßnahmen zu geben. Manfred Krapf verweist in diesem Zusammenhang auf die Schwierigkeiten, entsprechende Erfolgskriterien festzulegen. Er greift u.a. auf das diskussionsbedürftige Kriterium der Verbleibe zurück, gemessen an der jeweiligen Übergangsquote ausgewählter Maßnahmen (ohne Aktivierungshilfen) in eine mindestens sechsmonatig andauernde sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. In einer Tabellenübersicht der Quoten werden gravierende Unterschiede zwischen den Angebotstypen ersichtlich.

Diskussion

Manfred Krapf beschränkt sich mit Fokus auf die Benachteiligtenförderung weitgehend auf Regelinstrumente aktiver Arbeitsmarktpolitik nach SGB III. Deren systematische Darstellung und historische Verortung ist eine deutliche Stärke des Buches. Ein weiterer Pluspunkt sind die vielen eingefügten Tabellen mit statistischen Daten in Zeitreihen. Es ist wohl dem Datum der Veröffentlichung und nicht dem Autoren anzulasten, dass neuere Instrumente wie das 2016 in Kraft getretene Angebot für schwer erreichbare Jugendliche nach § 16h SGB II keinen Eingang mehr gefunden haben. Auch die Assistierte Ausbildung (AsA) wird vermutlich aus diesem Grund zu knapp behandelt. Dies gilt ebenfalls für Entwicklungen, die im Zuge der Fluchtbewegungen nach Deutschland ab 2015 ihren Niederschlag in Angeboten für die Zielgruppe junger Geflüchteter gefunden haben. Gewünscht hätte ich mir allerdings in Ergänzung der Ausführungen zu den Kompetenzagenturen einen Hinweis auf Jugendberufsagenturen als Ansatz zu einer zwischen SGB II, III und VIII rechtskreisübergreifenden Kooperation, der bereits ab 2010 erprobt und zunehmend ausgeweitet wird.

Fazit

Das Buch bietet insbesondere der angedachten Zielgruppe von Student*innen, aber auch Berufsanfänger*innen Sozialer Arbeit und angehenden Ausbilder*innen sowie Lehrer*innen in Maßnahmen der sogenannten Benachteiligtenförderung nach SGB III einen kompakt und verständlich aufbereiteten Einstieg in ein komplexes Thema. Der vorliegende Band von Manfred Krapf bietet aus meiner Sicht einen informativen Überblick über einen Teilbereich des ob seiner Vielfältigkeit verwirrend erscheinenden Tätigkeitsfelds der Jugendberufshilfe, das nicht ohne Grund als ‚Förderdschungel‘ tituliert wird. Eine vertiefte theoretische Auseinandersetzung mit den widerspruchsvollen Herausforderungen, die dieses Feld für die beteiligten Professionen und insbesondere für die jungen Menschen als Adressat*innen dieser Angebote bereithält oder diesen sogar regelrecht zumutet, ist nicht intendiert. Ich begrüße daher, dass Manfred Krapf diese kritischen Aspekte dennoch am Rande streift und auf weiterführende Literatur verweist.


Rezensent
Michael Fehlau
M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Forschung-Lehre-Praxis-Transfer, Hochschule Düsseldorf, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
E-Mail Mailformular


Alle 4 Rezensionen von Michael Fehlau anzeigen.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Michael Fehlau. Rezension vom 22.10.2018 zu: Manfred Krapf: Benachteiligtenförderung. Zur Geschichte und Gegenwart eines sozialen Berufsfeldes. Verlag Barbara Budrich (Opladen, Berlin, Toronto) 2017. ISBN 978-3-8474-2101-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23463.php, Datum des Zugriffs 19.12.2018.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Hilfe & Kontakt Details
Hinweise für

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion der Rezensionen aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

ISSN 2190-9245

Newsletter bestellen

Immer über neue Rezensionen informiert.

Newsletter

Schon 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft

Gehören Sie auch schon dazu?

Ansonsten jetzt für den Newsletter anmelden!

socialnet optimal nutzen!

Recherchieren

  • Rezensionen liefern den Überblick über die aktuelle fachliche Entwicklung
  • Materialien bieten kostenlosen Zugang zu aktuellen Fachpublikationen
  • Lexikon für die schnelle Orientierung und als Start für eine vertiefende Recherche
  • Sozial.de für tagesaktuelle Meldungen

Publizieren

  • wissenschaftliche Arbeiten
  • Studien
  • Fachaufsätze

erreichen als socialnet Materialien schnell und kostengünstig ihr Publikum

Stellen besetzen
durch Anzeigen im socialnet Stellenmarkt

  • der Branchenstellenmarkt für das Sozial- und Gesundheitswesen
  • präsent auf führenden Fachportalen
  • schnelle und preiswerte Schaltung
  • redaktionelle Betreuung