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Lotte Habermann–Horstmeier: Gesundheits­förderung in der stationären Behindertenarbeit

Cover Lotte Habermann–Horstmeier: Gesundheitsförderung in der stationären Behindertenarbeit. Unter Berücksichtigung der Grundbedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Hogrefe (Bern) 2018. 160 Seiten. ISBN 978-3-456-85836-4. 24,95 EUR, CH: 32,50 sFr.
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Thema

Gesundheit wurde in der Behindertenarbeit [1] lange Zeit lediglich auf individueller Ebene beachtet: gesundheitliche Probleme eines Menschen mit Beeinträchtigung, Rücksichtnahme auf Erschwernisse bei medizinischer Intervention, Umgang mit subjektiven Befindlichkeiten der Patientin/des Patienten.

Gesundheitsförderung (GF i.F.) ist eine politische und ökologische Handlungsperspektive für die Schaffung gesundheitserhaltender Lebensbedingungen und für die Stärkung gesundheitsfördernder Ressourcen gem. der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung von 1986. Neben weiteren Dokumenten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) beruft sich die Autorin auf die UN-Behindertenrechtskonvention – Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von 2008 (BRK i.F.). Bisher sind keine deutschsprachigen wissenschaftlich fundierten praxisorientierten GF-Studien bekannt, die sich ausdrücklich auf Menschen mit Funktions-Einschränkungen / Aktivitäts-Beeinträchtigungen beziehen.

Hier setzt die vorliegende Publikation an: „Grundlagen zu vermitteln für Planung und Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen in stationären Behinderteneinrichtungen“ (28) [2]. Praxisorientiertes Ziel ist es, aus den Maßnahmenbausteinen „ein gesundheitsförderndes Setting ‚Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderung‘“ (11) zu entwickeln.

Autorin

Dr.med. Lotte Habermann-Horstmann ist Leiterin des Villingen Institute of Public Health (VIPH) der Steinbeis-Hochschule Berlin

Entstehungshintergrund

Die Publikation ist Band 4 der seit 2017 existierenden Kompaktreihe Gesundheitswissenschaften der Autorin im Verlag Hogrefe (Band 5 ist in Vorbereitung). In den letzten Jahren, so die Autorin, gebe es eine wachsende Nachfrage nach gesundheitsfördernden Einzelmaßnahmen in verschiedenen Lebensbereichen. Die Publikation versteht sich als praxisbezogene Einführung (Handbuch, Studienbuch?) für Studierende, interessierte BerufseinsteigerInnen und Berufstätige im öffentlichen Gesundheitssektor „in ein abgegrenztes Gesundheitsthema“ (12) im deutschsprachigen Raum (Österreich, Schweiz, Deutschland). Ihr Anspruch ist es, den Transfer zwischen Theorie und Praxis zu unterstützen.

Aufbau

Entsprechend seiner Zielsetzung ist das Buch didaktisch angelegt.

Die beiden ersten Kapitel stellen fachliche Leitbegriffe und Grundlagen eines gesundheitlichen Gesamtkonzepts in einer Behinderteneinrichtung vor.

Es folgen neun Kapitel zu Bereichen von Gesundheitsförderung (GF i.F.). Sie sind nach gleichem Muster übersichtlich gegliedert:

  • kurzer Themenaufriss,
  • epidemiologische Daten,
  • Risikofaktoren,
  • Realitäten und „typische“ Probleme in der Praxis,
  • Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in der Behindertenarbeit.

Am Ende eines jeden Kapitels stehen Aufgaben, für die im Anhang Lösungsvorschläge angeboten werden.

Der Anhang enthält darüber hinaus ein umfängliches Glossar, ein Literatur- und ein Link-Verzeichnis, jeweils mit Empfehlungen und, als zusätzlichen Service, ein Stichwortverzeichnis.

Die einzelnen Kapitel sind aufgelockert durch verschiedene Einschübe: Definitionen, Abbildungen, Tabellen, „Boxen“, Merkpunkte und Fotos.

Inhalt

Kapitel 1 definiert häufig verwendete einschlägige Begriffe wie Behinderung, Inklusion und Behinderungsformen. Gesundheitsförderung sei neben Prävention zentraler Teil von Public Health. Das Ziel von GF: „die Gesundheit und Lebensqualität von möglichst vielen Menschen zu erhöhen“ (23) bzw. zu erhalten und „die externen und internen Ressourcen der Menschen in einem bestimmten Bereich zu stärken“(29). Sie solle Aktivitäten auf zwei Ebenen, Bevölkerung und Individuum, umfassen: „gesundheitserhaltende Lebensbedingungen schaffen und die gesundheitsförderlichen Ressourcen der Menschen stärken“ (23), „verhältnisbezogene Maßnahmen“ (37) und „verhaltensgezogene Maßnahmen“ (36) initiieren.

Inklusion wird definiert als „die uneingeschränkte, gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an allen Aktivitäten des Lebens“ (18) im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK). GF stelle „einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderung“ (32) dar. Allgemeine „Prinzipien und Leitbegriffe der GF“ (32) werden zur Begründung für die Erforderlichkeit einer speziellen Gesundheitsförderung in der Behindertenarbeit herangezogen, um soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Empowerment, Partizipation zu ermöglichen für Menschen mit Behinderung, die häufig über eine „geringe Gesundheitskompetenz“ (36) verfügen würden. In den „Schlussfolgerungen für die Praxis“ wird auf die lebensweltlichen Settings von Menschen mit Behinderungen in stationären Einrichtungen abgehoben, in denen GF eingeführt werden könne unter Berücksichtigung „der Stimmen der Menschen mit Behinderung“ (36) und unter Prämissen wie: Verhältnisbezug der Maßnahmen und gesundheitsbewusstes Verhalten aller Personen, die zum System Behinderteneinrichtung gehören.

Kapitel 2 thematisiert ein „Gesundheitliches Gesamtkonzept in einer Behinderteneinrichtung“ (39). Das Anliegen ist, eine gesundheitsfördernde Lebenswelt ‚Behinderteneinrichtung‘ zu schaffen (2.1): gesundheitserhaltende Lebensbedingungen stellen und gesundheitsfördernde Ressourcen zu stärken. Ziel sei es, gesellschaftliche Teilhabe zu befördern; diese Erwartung basiert auf der Annahme einer Wechselwirkung zwischen besserer Gesundheit und mehr gesellschaftlicher Teilhabe.

Voraussetzung für ein solches Konzept sei es, die gesundheitlichen Grundbedürfnisse derjenigen zu kennen, die in diesem Setting leben und arbeiten: gesundes Essen und Trinken, Schlaf, ausreichend Bewegung, eine adäquate Körperpflege, eine gesundheitsfördernde Unterkunft, Schutz und Sicherheit, ausreichend Nähe und adäquate soziale Beziehung sowie das Bedürfnis nach Sexualität (2.1). Ein solches Konzept hänge zudem ab von den politischen und sozialen Rahmenbedingungen. Die angeführten Grundbedürfnisse der in stationären Einrichtungen markieren im Folgenden die „konkreten Bereiche“, in denen GF stattfinden solle. Das methodische Vorgehen wird mit Hinweis auf das Modell „gesundheitspolitischer Aktionszyklus“ angesprochen (2.2.1).

Es schließen sich neun Kapitel an zu den als vorrangig ausgemachten konkreten Gesundheitsbereichen – Bausteine für eine GF-Gesamtkonzept.

Essen und Trinken (Kap.3). Essen wird als „sehr zentrales, besonders wichtiges Thema in Einrichtungen der stationären Behindertenhilfe“ (56) ausgemacht: nicht nur Bedürfnisbefriedigung, sondern auch „Tätigkeit, bei der sie (die Menschen mit Behinderung, nm) Autonomie und Selbstständigkeit zeigen können“ (56/57). Zum Essen gehöre auch das Essverhalten. Die epidemiologischen Informationen und Risikofaktoren beziehen sich auf Beobachtungen bei Menschen mit Behinderung: Überernährung, Adipositas, Unter- und Mangelernährung. Unzuträgliches Essverhalten wird als „Problembereich in der Praxis“ (57) eingeschätzt. Empfehlungen richten sich auf gesunde Ernährung, differenziert „nach der Art und dem Ausmaß der vorliegenden Behinderung“ (60) (Beispiele dafür: Prader-Willi-Syndrom und Down-Syndrom).

Bewegung (Kap.4). Die zentrale Message: Bewegung, körperliche Aktivität ist Teil von Gesundheitsförderung, auch für Menschen mit Behinderung. Die jeweiligen Lebensräume und Verhaltensweisen sollten darauf zugeschnitten werden. Kritisch wird – ganz allgemein – auf die gesundheitlichen Folgen von Bewegungsmangel hingewiesen. Darüber hinaus wird konstatiert, „dass sich die meisten Bewohner von Behinderteneinrichtungen zu wenig bewegen“ (71), untermauert mit Beispielen aus der Praxis: Passivität, wenig Eigeninitiative, wenig Anregung, wenig Gelegenheiten – also v.a. behindernde Faktoren. Die „vor allem Menschen mit geistiger Behinderung“ zugeschriebene Erforderlichkeit einer „extrinsische Motivation“ (72) – ist ein grundsätzlich auf die Gesamtbevölkerung zutreffendes claim, ebenso wie das Ziel, „Spaß an der Bewegung“ (73) zu entwickeln: Bewegungsfördernde Angebote in einer bewegungsfördernden Umwelt.

Körperpflege. Wenn Körpererfahrung durch geistige und/oder körperliche Behinderung beeinträchtigt sei, könne „die Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit sich und der Welt darunter leiden“ (79), so die Grundannahme (Kap.5). Insofern sei „Körperpflege bei Menschen mit Behinderung ein besonders wichtiger Bestandteil der körperlichen und psychischen Gesunderhaltung sowie der Prävention verschiedenster Krankheiten“ (79). Risikofaktoren seien insbes. bei Betreuungskräften zu sehen: unzureichendes Bewusstsein, Ausbildungsdefizite, Zeit- und Personalmangel. Förderpflege z.B. könne emotional, kognitiv und/oder kommunikativ anregend wirken und so die Entwicklung eines Menschen unterstützen. Eine ganzheitliche Sichtweise wird empfohlen.

Schlaf als regelmäßiger „physiologischer Zustand der Erholung“ (87) (Kap.6). Bezogen auf Menschen mit Behinderung in stationären Einrichtungen, werden neben den allgemein berichteten Phänomenen, v.a. medikamentöse Behandlung, räumlich bedingte Unruhe in Wohngruppen, Personalmangel als Schlaf-störende Faktoren angeführt. Die vorgeschlagenen Maßnahmen – Schlaf-relevante Informationen, Schlafregeln, Medikation – gelten prinzipiell auch für sog. nicht behinderte Menschen.

Gestaltung der Umgebung – Schutz vor Witterungseinflüssen und Infektionskrankheiten – Sicherheit und Unfallverhütung (Kap.7, Kap.9, Kap.10). Ausgangspunkte in Kapitel 7 sind die Einschätzung, dass „Wohnung und Wohnumfeld …der eigentliche Lebensraum eines Menschen“ (95) seien und die Erkenntnis, dass mit zunehmender Wohnumfeldzufriedenheit das gesundheitliche Wohlbefinden zunehme. Folglich wird abgehoben auf verhältnis- und verhaltensbezogene Maßnahmen: einerseits Aktivierung von Gebäude- und Wohnumfeld-Ressourcen, z.B. sog. heilende Architektur, Belichtung, Barrierefreiheit, Raumklima, Emissionsschutz, Grün- und Freizeitflächen; andererseits selbstbestimmte, individuelle Gestaltung des eigenen Wohnbereichs, Sauberkeit und Hygiene, Nutzung der Freiflächen.

Nach allgemeinen Hinweisen auf Wettereinflüsse und passende Kleidung folgt in Kapitel 9 eine umfängliche Darstellung von Infektionskrankheiten in stationären Einrichtungen. Ausführlich werden Impfempfehlungen für Bewohner und Personal begründet; Maßnahmen bei Erkältungskrankheiten und bei Durchfallerkrankungen nehmen breiten Raum ein mit Blick auf den institutionellen Lebenskontext. Beim Thema Sicherheit und Schutz (Kap. 10) wird angenommen, dass Menschen mit Behinderung aufgrund von Mobilitäts- und/oder Sinnes-Beeinträchtigungen, körperlicher und/oder geistiger Einschränkung, Fehleinschätzung von Gefahren – in besonderer Weise Risiken ausgesetzt seien: Unfälle im Haushalt, Stürzen, transportbedingte Unfälle (Fahrdienst). Arbeitsunfälle in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung (WfbM i.F.). Emotionale Unsicherheit bestehe in dem dichten Kontext einer stationären Einrichtung v.a. durch hohen Wechsel von Betreuungskräften, zwischenmenschliche Spannungen und Probleme, nicht zuletzt durch Übergriffe und Gewalttätigkeit. Insbesondere im ambulant betreuten Wohnen seien viele Menschen überfordert durch mangelnde Vorbereitung bzw. allein gelassen mit „der ihnen zugedachten Selbstbestimmung und Eigenverantwortung“ (149). Wohntraining, Schulung zum Umgang mit Gefahren, Ansprechbarkeit von Vertrauenspersonen, Einbindung in eine Gemeinschaft sind die vorgeschlagenen Maßnahmen, um diesen Risiken zu begegnen, ebenso wie technische Hilfen zur Verhinderung von Unfällen, Informationen über Unfallschutz für Bewohner und Betreuungskräfte.

Beim Thema Zeitgestaltung (Kap.8) wird ein Zusammenhang von Zeit, Zeitempfinden und den Lebensbereichen Freizeit und Arbeit hergestellt. Menschen mit Behinderung, die in einer stationären Einrichtung leben, seien weitaus stärker in ihrem Lebensvollzug von Zeitstrukturierung abhängig als Menschen ohne Behinderung. Es gebe Hinweise darauf, so die Argumentation, dass „bei Menschen mit intellektuellen Einschränkungen das Zeitempfinden gestört sein kann. Die für Menschen mit geistiger Behinderung typische eingeschränkte Gedächtnisleistung und ihre geringere Aufmerksamkeitsspanne können ebenfalls dazu beitragen“ (111). Da Menschen mit geistiger Behinderung zudem „meist nur über eingeschränkte Zukunftsvorstellungen“ verfügten, seien sie auf „äußere Anhaltspunkte“ und „regelmäßige Wiederholungen“ (111) angewiesen. Arbeit/Beschäftigung werden als Zeit strukturierende Tätigkeit und als Lernfeld für Menschen mit Behinderung eingeschätzt unter der Voraussetzung, dass Neugier geweckt werde, Anerkennung gezollt, Wahl- und Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und Begabungen und Wünsche berücksichtigt würden (8.6.3). Die Arbeitsstelle als solche wird als Lernort ausgemacht, wenn die Tätigkeit als sinnvoll erlebt werde im Sinne von Wohlbefinden. Ergänzend für die Einrichtung WfbM als Betrieb: Bisher kaum entwickelt, sollten Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung dort eingeführt werden, so eine Kernforderung, mit besonderem Blick auf Barrierefreiheit, auf „die Verhinderung von Unfällen und auf ergonomische Arbeitsplatzgestaltung“ (127).

Sexualität (Kap.11) Sexualität gehöre zur Persönlichkeit des Menschen; Menschen mit Behinderung hätten die gleichen Rechte, ihre Sexualität zu leben wie nicht behinderte Menschen – das ist die Argumentationsgrundlage mit Bezug auf Art 23 BRK. Zugleich wird festgestellt, dass „dies in der Praxis nicht immer ganz einfach“ (155) sei für Angehörige und Betreuungskräfte wg. „oftmals“ auffälligem sexuellem Verhalten (in der Öffentlichkeit), unkritischer Kontaktaufnahme und der Gefahr ungewollter Schwangerschaft. Es folgen umfangreiche epidemiologische Informationen über Fruchtbarkeit Schwangerschaft und Verhütung(-smethoden; hier insbes. Sterilisation), gynäkologische Fragen und Ausführungen über die Bedeutung von Sexualität und Partnerschaft für Menschen mit geistiger Behinderung, Sexualität und Gewalt und über Homosexualität. In Rede stehen hier insbes. Frauen und Männer mit Down Syndrom (11.2). „Typische Probleme“ (166) beziehen sich auf das Verhalten, nicht auf die Gesundheit oder die Lebensverhältnisse der Menschen mit geistiger Behinderung.

Diskussion – Gesundheit für alle?

Der Titel des Buches weckt Neugier und irritiert zugleich. Die Autorin unternimmt einen gewagten Spagat: einerseits beruft sie sich auf Inklusion (BRK); andererseits verfolgt sie ein besonderes Konzept mit besonderen Maßnahmen für eine besondere Gruppe von Menschen in einem be-sondernden Setting. Zwei grundlegende Fragen dazu: Warum bzw. inwieweit braucht es eine spezielle Gesundheitsförderung in der stationären Behindertenarbeit? Sind tatsächlich alle behandelten Themen dem Gesundheitsbereich zuzuordnen oder eher Teil einer Gesamtkonzeption, wie sie für alle Bereiche der Sozialen Arbeit relevant ist. Eine ausdrückliche, fachlich valide Begründung und Plausibilisierung auf der Basis von theoretischen Erkenntnissen, empirischen Studien und der behinderungspolitischen Debatte kann in einer derartigen Fachpublikation erwartet werden.

Um es vorweg zu nehmen: Der Anspruch der Publikation wird nicht erfüllt:

  • Die einleitend aufgeführten „Prinzipien und Leitbegriffe der Gesundheitsförderung“ (32) werden nicht systematisch operationalisiert hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf die GF in der Behindertenarbeit.
  • Es wird nicht fachlich-überzeugend argumentiert, warum bzw. in wie weit „eine spezielle Gesundheitsförderung in der Behindertenarbeit“ (30) erforderlich sei, und welches ihre Kernelemente sind; und weitergehend: wenn erkennbar viele Risiken, Probleme, Maßnahmen generell für alle Menschen angenommen werden können, je nach den individuellen Lebensverhältnissen.
  • Es wird nicht begründet, „warum es sich bei Gesundheitsförderung in der Behindertenarbeit auch um einen wichtigen Beitrag zur Inklusion von Menschen mit Behinderung handelt“ (32); im Gegenteil, Inklusionsskepsis herrscht vor.

Ein Zusammenhang zwischen konzeptionellen Grundlagen und praxisbezogenen Themen der Gesundheitsförderung ist nur ansatzweise erkennbar; die beiden Teile der Publikation stehen weitgehend neben einander.

Im Unterschied zum zitierten Ressourcenansatz ist das Gesamtbild, das die Publikation von Menschen mit Behinderung zeichnet, recht defizitär: Sie seien häufig abhängig von fremder Unterstützung, langsam, passiv, weisen geringe Mobilität auf, zeigten wenig intrinsische Motivation, fühlten sich leicht überfordert, „neigen dazu, immer wieder das zu tun, was sie bereits … kennen“ (115). „Kreative Entfaltung, produktive Betätigung und Teilnahme am kulturellen Leben ist für Menschen mit Behinderung oftmals nicht realisierbar, weil keine Möglichkeiten hierzu bestehen“ (113). Sie sehen sich, so die Publikation, „häufiger verschiedensten Zwängen ausgesetzt als Menschen ohne Behinderung“ (112). Wenn dem so ist, wäre dem Lebensumfeld von Menschen mit Behinderung gemäß den Prinzipien von Solidarität, Gleichheit, Chancengleichheit, etc. weitaus mehr Beachtung zu schenken.

Die in stationären Einrichtungen lebenden Menschen selbst – mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen, Einstellungen und Wünschen zur Gestaltung ihrer Lebensverhältnisse (incl. Gesundheit) – kommen als Subjekte in der Publikation kaum vor (Empowerment, Partizipation). Aus einer extrinsischen Fach-Perspektive geht es vielmehr darum, dass sie die wohl gemeinten Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention in ihren Alltag integrieren (lassen) – soweit der Gesamteindruck. Die Vorschläge für gesundheitsfördernde Maßnahmen (wie z.B. Essverhalten, Körperbewusstsein, Nähe-und Distanz-Verhalten, Kenntnisse über Sexualität, Anwendung von Verhütungsmaßnahmen, gynäkologische Untersuchungen, Aufklärung über Partnerschaft, Elternschaft und Familie) verlangen ein hohes Maß an Wissen und Verstehen von den Menschen, denen zugleich intellektuelle Einschränkungen zugeschrieben werden. Das gilt für auch für andere der behandelten Themenbereiche. Wie diese Diskrepanz bewältigt werden kann, das wird leider nicht angesprochen. Auch der Erwerb der erforderlichen hohen fachlichen und didaktisch-methodischen Kompetenz der Betreuungskräfte für GF im Kontext eines gesundheitlichen Gesamtkonzepts wird nicht thematisiert. Für die Zielgruppen der Publikation wäre es wichtig, auf diese Implikationen aufmerksam gemacht zu werden bzw. methodisch-didaktische Anregungen zu erhalten.

Diese Einschätzung ist im Folgenden themen-bezogen zu erläutern.

Behinderung / Menschen mit Behinderungen

Ein durchgängiger Mangel des Buches ist die Unklarheit, was unter „Behinderung“ verstanden wird, wer mit „Menschen mit Behinderung“ gemeint ist. Es genügt nicht, eine abstrakte Definition von Behinderung voranzustellen, wenn in der Beschreibung von Sachverhalten und Verhalten, Risikofaktoren, Problemen, Maßnahmen umstandslos unterschiedlichste Begriffe verwendet werden. Das ist wenig hilfreich für die Leserschaft, v.a. aber wirkt es etikettierend/ stigmatisierend für die Zielgruppe.

Einige Risiken oder Probleme werden ohne Erläuterung und kausale Bezugnahme pauschal der geistigen Behinderung oder Behinderungsgraden zugerechnet. „Typisch“, „speziell“ für die Behindertenarbeit, für Menschen mit (geistiger) Behinderung – ein Topos der des Öfteren auftaucht, etwa bei Fragen zu Bewegungsmangel, Antriebslosigkeit, zu ungesundem Essen und Trinken, unzureichender Körperpflege, distanzlosem Verhalten. Da keine validen Indikatoren angegeben werden, wirken derartige Klassifikationen willkürlich, etikettierend, für die betreffenden Menschen geradezu diskriminierend. Sie vermitteln keine hilfreichen Erkenntnisse für ein GF-Maßnahmenkonzept. Konkret: was kann aus einer Aussage gefolgert werden, die „Menschen mit geringer Gesundheitskompetenz aufgrund eingeschränkter mentaler Fähigkeiten“ (36) nicht zutraut, in gleichem Maße an der Planung von Gesundheitsmaßnahmen mitzuwirken – Ratlosigkeit bei der geneigten Leserin/dem Leser.

Zur systematischen Klärung wird empfohlen, sich an der WHO-Klassifikation (vgl. dazu: Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit. WHO, Genf 2005) zu orientieren. Diese bietet genügend Ansatzunkte, einen fachlich begründeten Behinderungsbegriff für die eigene Publikation zu formulieren und zu begründen, warum ein aktivierendes, fähigkeitsbezogenes Verständnis von Behinderung – im Sinne des Ressourcenansatzes – die Grundlage für ein GF-Konzept sein könnte.

Der Titel des Buches legt nahe, einleitend zu erfahren, was unter „stationären Behinderteneinrichtungen“ verstanden wird. Diese grundlegende Information fehlt. Behinderteneinrichtungen generell erscheinen als Systeme, die durch ein „gesundheitliches Gesamtkonzept“ qualifiziert würden.

Bei einer überarbeiteten Neuauflage ist unbedingt auf fachterminologische Eindeutigkeit Wert zu legen. Dazu gehört auch, die unterschiedlichen rechtlichen, sozialen und kommunikativen Funktionen und Rollen von Angehörigen, Sorgeberechtigten, gesetzlichen Betreuern zu differenzieren. Auch sollte deutlich werden, welche Personengruppen unter Betreuungskräfte, Leitungskräfte, Mitarbeiter, Personal zu verstehen sind.

Gerade, weil Gesundheit kontextabhängig ist von sozialen, kulturellen, materiellen, räumlichen Bedingungen sowie physischer und psychischer Verfassung, wie einleitend angesprochen, sollte GF Gegenstand einer umfassenden interdisziplinären Gesamt-Konzeption für die Verbesserung von Lebensverhältnissen sein in gleicher Weise wie in anderen Feldern der Sozialen Arbeit.

Inklusion

Entgegen der Ankündigung, Gesundheitsförderung sei ein wichtiger Beitrag zur Inklusion, wird mit Hinweis auf praktische Probleme, etwa beim gemeinsamen Schulunterricht in der Regelschule (18-19) die Umsetzbarkeit von Inklusion in Frage gestellt mit dem Argument, Menschen mit geistiger Behinderung würden leicht überfordert: Gleichberechtigung/-behandlung gelte eben auch für Pflichten/Leistungserbringung. Insofern müsse u.U. „anwaltschaftliche Vertretung“ (36) von Menschen mit Behinderung im Vordergrund stehen. Inklusion erscheint in der Praxis lediglich als allgemeiner Referenzrahmen für GF, nicht als Leitkonzept. Praxisbeispiele aus verschiedenen Lebensbereichen wie Schule, Behindertensport, Freizeit, Gestaltung des Wohnumfeldes, Arbeit und Sicherheit hören sich inklusionskritisch an. Zweifellos gefällige, alltagsbezogene Tipps, z.B. Kommunikation mit Nachbarn über einen Garten, Behindertensport oder „inklusives Singen“ im „Inklusionschor“ klingen gut, machen aber noch keine Inklusion aus. Inklusion „nur bei Menschen mit geringeren Einschränkungen“ (120): Was dahintersteht, ist nicht erkennbar: fürsorgende Behutsamkeit gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen, institutionelle Rücksichtnahme, fachdisziplinärer Tunnelblick und/oder Ausblenden der gesellschaftspolitischen Kontexte?

Auffallend ist die Diskrepanz zwischen beschriebenen Fakten, Risiken und Problemen einerseits und Vorschlägen andererseits: geradezu unvermittelt und normativ-dirigistisch kommen zahlreiche Maßnahmenvorschläge daher mit Vorgaben wie „soll“, „sollte“, „muss“. So lässt sich ein Theorie-Praxis-Transfer kaum überzeugend vertreten, der nicht in Verruf geraten möchte, aus der eigenen Profession (hier: Medizin) heraus zu wissen, wie andere Professionen zu agieren hätten (hier: Soziale Arbeit und Pflege). Insgesamt bleiben die für eine „gesunde Lebenswelt“ vorgeschlagenen Einzelmaßnahmen unentschieden hinsichtlich ihres Stellenwertes: gedankliche Anregung, beispielhafte Ideensammlung, Grundlinien eines neuen Leitbildes für die gesamte Einrichtung? Überlegungen zur methodisch-didaktischen Umsetzung sind Mangelware.

Die einführend formulierte Gleichrangigkeit der Verhaltens- und Verhältnis- bezogenen Maßnahmen verschiebt sich beim Blick in die Praxis: die Mehrzahl ist der Verhaltensprävention zuzurechnen. Bemerkenswert auch, dass eine Reihe der Anregungen wie die Vorbildfunktion der Betreuungskräfte, die Beteiligung aller an der GF, die Kommunikation zwischen den Akteuren, de facto selbstverständlich sind für alle Projekte dieser Art. Warum also Erwähnung im Rahmen einer speziellen GF?

Kurz angerissene Good-Practice-Beispiele für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung in Zwickau, Künzelsau, in Villingen-Schwenningen, offenbar gedacht als praxisbezogene Plausibilisierung, lassen valide Kenntnis der Praxis vermissen. Mangels erkennbarer methodischer Kriterien für die Auswahl dieser Beispiele drängt sich der Leserin/dem Leser ein Eindruck von Zufälligkeit, Beliebigkeit auf; die Intention ist nicht vermittelt. Dieser Eindruck trifft in ähnlicher Weise zu auf die Beschreibung von Risiken und Problemen sowie auf die unsystematische Fülle an Maßnahmenvorschlägen.

Empfehlungen

In Ermangelung eines theoriebasierten gesundheitlichen Gesamtkonzepts ist es empfehlenswert, Bezug zu nehmen auf Grundbegriffe der WHO: Gesundheit als Zustand vollkommenen physischen, psychischen und sozialen Wohlbefindens; Behinderung, Folge von Schädigungen, Beeinträchtigungen, Barrieren und Hindernissen, positiv zu wenden als Impetus zur Aktivierung von Ressourcen und Teilhabe. Dies wäre im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention in ein Gesamtkonzept der Lebensverhältnisse und der Lebensperspektiven von Menschen mit Behinderung zu integrieren – ein Inklusionskonzept. Auf dieser Basis könnte eine innovative, fachlich plausible Argumentationslinie zum Thema GF aufbauen.

Bedenkenswert für das Thema Gesundheitsförderung: die professionelle Perspektive dem entsprechend auf die „gesundheitsförderlichen Ressourcen“ und auf gesundheitserhaltende Lebensbedingungen für die Menschen abzustellen, um die es geht. Unverzichtbar für seriöse GF ist in jedem Fall eine theoretisch und methodisch fundierte, empirische Analyse der Bedürfnisse und Ressourcen sowie der Lebensbedingungen der Bezugsgruppe (dazu z.B. das Modell von Whitehead/Dahlgren). Diesen Kontext zu berücksichtigen, das kann von einer wissenschafts-basierten anwendungsbezogenen Einführung in ein Fachthema erwartet werden, selbst wenn diese sich lediglich als Nachschlagewerk verstehen würde.

Last but not least: Der Anspruch, ein Werk zu sein „für ein breites Publikum im deutschsprachigen Raum“ (11), verlangt über sporadische Hinweise auf Daten und Erfahrungen aus Österreich und der Schweiz hinaus die Einbeziehung von länderspezifischen Grundlagen, Rahmenbedingungen und Ansätzen von Gesundheitsförderung.

Fazit

Gesundheitsfördernde Maßnahmen in stationären Behinderteneinrichtungen – ein spezielles Thema, wenn es – angesichts des gesellschafts- und behindertenpolitischen Leitbildes Inklusion – speziell auf Menschen mit Behinderung und auf separierte Lebenswelten fokussiert. Allerdings: Das Konzept Inklusion dient lediglich als Referenzrahmen. Leider wird die Publikation dem Anspruch nicht gerecht, fachlich fundiert, den Transfer zwischen Theorie und Praxis herzustellen. Theoretische Referenzen aus Gesundheitswissenschaften, Behindertenpädagogik und Disability Studies fehlen; allein Public Health böte Ansatzpunkte zur Ableitung konzeptioneller Grundlagen für GF. Das Ziel, ein Gesamtkonzept zur Gesundheitsförderung anzuregen, hätte eine interdisziplinäre Herangehensweise erwarten lassen. Fachliche Kriterien für die Auswahl von Themen, Beispielen und Maßnahmen sind nicht erkennbar. Vielmehr werden in den Themen-spezifischen Unterkapiteln gesundheits-/krankheitsbezogene Erscheinungsformen, Symptome und – zufällig erscheinende – Erfahrungen beschrieben. Die Leserin/der Leser bleibt ratlos zurück mit einer verwirrenden Vielfalt von (subjektiven?) Eindrücken, Beobachtungen und Vorschlägen. Von einem einführenden Studienbuch – Grundlagenliteratur für zukunftsweisende Gesundheitsförderung – darf bessere wissenschaftliche Fundierung, konzeptionelle und methodische Stringenz, eine interdisziplinäre Vorgehensweis und eine reflektierte Einordnung des Themas in die aktuelle behinderungspolitische Debatte erwartet werden. Als Grundlagen-Einführung für Studierende ist dieses Buch nicht geeignet. In der Behindertenarbeit tätige Personen mögen Tipps für ihre Alltagspraxis finden und angeregt werden, sich für Gesundheitsförderung zu engagieren. Im Interesse des relevanten Themas für eine breite Leserschaft empfiehlt sich eine zeitnahe Überarbeitung.

Summary

Health promotion in the work with disabled people is a new theme. This publication outlines the planning and implementation of health promotion measures in residential institutions for disabled people, with due regard to „the given material as well as social environments“ (28). The purpose of the publication is to initiate an overall concept for health promotion. It is addressed to students of social work and orthopaedagogy/remedial work as well as to people who already work in private and public nursing and health care institutions, who would like to become acquainted with the area of health promotion. The basic theme of the book is: What is health promotion? Why, despite today's inclusion policies, do we need special health promotion when working with disabled persons? How can a health promoting environment of „living facilities for disabled people“ emerge? After two introductory chapters, the following nine chapters focus on specific areas such as food and drink, movement, personal hygiene, safety, accident prevention, and sexuality. They provide practice-oriented suggestions about what health promotion measures can, should, or must develop with regard to the basic needs of disabled people. The didactical layout of the book is particularly appealing and helpful: practice-oriented questions (and answers) as well as an extensive glossary, an index, a literature list and internet sources.

Brief review

Health promotion measures in residential institutions for disabled persons – an unusual topic when one considers the political and social policies of inclusion of disabled people that are already in existence, at least in Western Europe. Yet the concept of „inclusion“ merely serves as a frame of reference, embellished with randomly occurring – critical – day-to-day experiences in various areas of life, such as school, leisure, occupation. Unfortunately, the book does not do justice to the claim to establish in a scientifically sound way a transfer between theory and practice. Theoretical references, concepts of public health, of health sciences, disability education and Disability Studies are missing; just Public Health Science provides basics for a health promotion concept.

Furthermore, considering the claim to wish to initiate a general concept for health promotion, one would have expected an interdisciplinary approach. Rather than this, in the thematic subchapters we are merely offered descriptions of health or disease-related manifestations, symptoms and experiences appearing randomly in day-to-day life. Without scientific diagnoses and empirical studies, the reader remains perplexed in the face of a confusing and sometimes contradictory variety of (subjective?) impressions and chance observations. Considerable deficiencies of this publication are the unsophisticated use of the basic terms for disability as well as the insufficient consideration of the ‚social determinants of health‘ (27) and the institutional framework for residential facilities. We might have expected something better from an introductory book for studies or from groundwork literature for a future-oriented health promotion policy. One would have expected a better scientific basis, more conceptual and methodical rigour, as well as a considered placement of the theme in the current disability policy debate. This book is unsuitable as an introductory text for students. Practitioners in the areas of disability work and health may find pointers in the book for their day-to-day work and be stimulated to become involved in health promotion. In the interest of developing the topic for a wider readership, a prompt revision of the text is recommended.


[1] Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden behinderungs-bezogene Begriffe, wie im Buch verwendet, ohne die dortige Terminologie fachlich zu übernehmen.

[2] Seitenzahlen in Klammern stehen für Zitate, Kapitel–Nrn für Hinweise


Rezensentin
Prof. Dr. Therese Neuer-Miebach
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Zitiervorschlag
Therese Neuer-Miebach. Rezension vom 05.04.2018 zu: Lotte Habermann–Horstmeier: Gesundheitsförderung in der stationären Behindertenarbeit. Unter Berücksichtigung der Grundbedürfnisse von Menschen mit Behinderung. Hogrefe (Bern) 2018. ISBN 978-3-456-85836-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23787.php, Datum des Zugriffs 19.11.2018.


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