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Leonie Dhiman, Hanna Rettig (Hrsg.): Spiritualität und Religion

Cover Leonie Dhiman, Hanna Rettig (Hrsg.): Spiritualität und Religion. Perspektiven für die Soziale Arbeit. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2018. 228 Seiten. ISBN 978-3-7799-3773-9. D: 29,95 EUR, A: 30,80 EUR, CH: 40,10 sFr.
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Thema

Der vorliegende – von Leonie Dhiman und Hanna Rettig herausgegebene, eingeleitete und zusammengefasste – Band möchte „erstens Perspektiven aus unterschiedlichen religiösen Kontexten zusammenführen sowie zweitens die Kategorie ‚Religion‘ um den Aspekt der Spiritualität erweitern. Mit der Erkundung von Spiritualität in Sozialer Arbeit sollen sowohl eine grundlegend umfassende als auch eine individuelle Komponente des Religiösen in den Vordergrund rücken und gleichzeitig der Blick auch auf solche Formen gerichtet werden, die sich nicht religiös verorten.“ (7)

Herausgeberinnen

Leonie Dhiman, Dipl. Sozialwirtin (BA), Diplom Pädagogin ist Teamleiterin einer Jugendhilfeeinrichtung für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Rheinhessen.

Hanna Rettig, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Stiftung Universität Hildesheim. (vgl. S. 226 f.)

Entstehungshintergrund

Die Herausgeberinnen knüpfen an aktuelle Veröffentlichungen der Sozialen Arbeit zum Thema Religion an und erläutern in ihrer Einleitung als spezifischen Fokus: „Spiritualität und damit verbunden Religion weniger als Äußeres und vielmehr als Bestandteil, möglicherweise Ressource Sozialer Arbeit, ihrer Handlungsfelder und Akteursgruppen“ (8) zu beschreiben und zu diskutieren.

„Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes (…) verfolgen Spuren der Spiritualität in Prozessen Sozialer Arbeit und in unterschiedlichen religiösen Verortungen und spirituellen Praktiken ihrer Akteur_innnen. Sie wählen verschiedene Zugänge und bringen praxisnahe, empirische und konzeptionelle Perspektiven zusammen. Dabei konzentrieren sie sich nicht ausschließlich auf monotheistische religiöse Bezüge und auch nicht auf den deutschsprachigen Kontext.“ (8)

Aufbau

Gerahmt werden die Beiträge der Autorinnen und Autoren – denen jeweils ein „Abstract“ vorangestellt ist – mit einer sehr sorgfältig ausgearbeiteten Einleitung der Herausgeberinnen Leonie Dhiman und Hanna Rettig zum Anliegen des Bandes und Zusammenfassungen der einzelnen Beiträge sowie mit einer auswertenden und fokussierenden Schlussbetrachtung und einem Verzeichnis der Autorinnen und Autoren.

„Die Beiträge gliedern sich in grundlegende Ausführungen und Überlegungen zu Zusammenhängen von Spiritualität, Religion und Sozialer Arbeit, auf denen ein zweiter Teil zu empirischen Beispielen sowie Berichten und Vorschlägen aus der Praxis aufbaut. Im dritten Teil werden Vorschläge für spirituelle Konzepte als Basis für neue Orientierungen Sozialer Arbeit verhandelt.“ (9)

Die Deutsche Nationalbibliothek bietet Einblick in das vollständige Inhaltsverzeichnis.

Zum 1. Teil

Der erste Teil: „Spiritualität, Religion und Soziale Arbeit – Grundlagen“ umfasst zwei Beiträge.

Josef Freise und Mouhanad Khorchide bearbeiten die „Bedeutung von Spiritualität im Christentum und Islam für die Soziale Arbeit“. „Spiritualität“ verstehen sie in diesem Zusammenhang „als eine nach Sinn suchende Lebensführung und Übung“ (16). „Mit Emmanel Lévinas wird zunächst ein religionsübergreifender Zugang aus der Phänomenologie erläutert.“ (16) Es folgen perspektivische theologische Darstellungen zu christlicher und muslimischer Spiritualität im Hinblick auf Soziale Arbeit. Plädiert wird – neben christlichen (31 ff.) und muslimischen (33 ff.) Formen von Spiritualität – für „religionsübergreifende Formen“, da „Wahrnehmung und Achtsamkeit den Ausgangspunkt für Spiritualität bilden. Genau hinschauen, respektvoll wahrnehmen und mit Achtsamkeit Beziehungen aufzubauen ist ein erster zentraler Schlüssel auch für Soziale Arbeit“ (29). Die Autoren betonen auch die Wichtigkeit der „Unterscheidung der Geister“, „Fundamentalisten und Fanatikern gleich welcher Religion muss ein klares Stopp signalisiert werden: Diskriminierung anderer darf keine Chance haben“ (40). Sie betonen: „Spiritualität in der Sozialen Arbeit sucht die Verbindung mit Menschen, die benachteiligt sind, isoliert und diskriminiert leben; alle sollen teilhaben an der Fülle des Lebens.“ (40)

Ursula Hochuli Freund und Sonja Hug thematisieren in ihrem Beitrag „Sinnerleben – Spiritualität – Religion und die Aufgabe der Sozialen Arbeit“ u.a. „die Bedeutung für die Einzelnen und die gesellschaftliche Funktion von Religion und Spiritualität“, „ein auf Verbundenheit basierendes Verständnis von Spiritualität“ sowie die Integrationsfähigkeit der Dimension Spiritualität „in die disziplinären Theorien der Sozialen Arbeit.“ (43) „Auf der Grundlage professionstheoretischer und -ethischer Überlegungen werden unterschiedliche Möglichkeiten der Bezugnahme auf Aspekte von Spiritualität im professionellen Alltag dargelegt.“ (43) Sie weisen auf „eine Akzeptanz kultureller und religiöser Differenz innerhalb menschenrechtlicher Grenzen“ (60) hin. „Gleichzeitig bleibt aber konstitutiv für die Soziale Arbeit, sich mit den biographischen und strukturellen Bedingungen und Ursachen einer einschränkenden religiösen Orientierung auseinanderzusetzen: Denn nur auf der Basis von Fallverstehen sind gelingende Interventionen möglich.“ (60)

Zum 2. Teil

Der zweite Teil: „Spiritualität, Religion und Soziale Arbeit – empirische und praktische Perspektiven“ enthält sechs Beiträge.

Julia Schröders Beitrag „Spirituelle Konzepte in der BERATUNG: das Beispiel VERGEBUNG. Ein Beitrag zu Metaphern in der Beratung von Männern mit Gewalterfahrung“ „basiert auf einer empirischen Studie, in der die Bedeutung und Alltagslogik von Metaphern in Beratungsgesprächen am Feld der männerorientierten Gewaltberatung untersucht werden.“ (70) „VERGEBUNG“ wird hier u.a. als „spirituelle Metapher“ (82) beleuchtet.

Fung Kei Cheng betont in ihrem Artikel „Applying Buddhism to Social Work: Illustrated by the Lived Experiences of Buddhist Social Workers“: „Religion-informed social work practice has offered an alternative to clients and social workers, but research examining the practically of Buddhist-based social work is very limited. The present project delves into how Buddhist theories can be applied to social work through the lived experiences of two Buddhist social workers.“ (84) „It indicates the qualities and practices of a bodhisattva, connoting the social worker, regarding intertwining compassion and wisdom, and the four applications of this concept: living in the present moment, mindfulness, positive thinking, and untainted compassion. These embody bodhisattva altruism that exhibits interdepentent relationships between social workers and their clients.“ (96 f.)

Raisuyah Bhagwan zielt in ihrem Artikel „Traditional Hindu wisdom at the juncture of contemporary social work practice with children and youth“ auf „a more deeper understanding of ancient Hindu spirituality“ (103). Sie stellt fest: „Whilst discourse has envolved around spirituality and social work practice, little attention has been given to how Hindu philosophy can be integrated into therapeutic work particularly with children and youth.“ (103) „Self as Divinity, concern with karma, a dharma-oriented epistemology, self-transcendence and the influence of the Guru are a few of the keystones of this ancient paradigm that can support a spiritually based intervention plan.“ (114)

Awhina English und Annah Mooney beleuchten in ihrem Beitrag „Māori spirituality in Social Work: Wairuatanga. Working with Māori – Spiritual implications and perspectives“ den Fokus: „Māori spirituality (known as ‚wairuatanga‘) in social work in Aotearoa New Zealand.“ (118) Die Autorinnen beschreiben die traditionelle und aktuelle Spiritualität „Wairuatanga“, die kolonialen und christlichen Einflüsse, das Verhältnis von sozialen Diensten und Spiritualität und die „Re-emergence of Indigenous Perspectives in Social Work 1970s/1980s“ (123). Für den aktuellen Diskurs heben sie hervor: „All Māori theorists emphasise the importance of wairuatanga to the wellbeing of Māori as a people and accentuate it as a key component to other aspects of Māori life such as to whānau (family/extended familiy), whakapapa (genealogy), hinengaro (the mind) and tinana (the physical) as well as the whenua (land) and other important things of the Māori world.“ (125)

Rebecca Seidler entfaltet in ihrem Aufsatz „Spiritualität in der Elementarpädagogik. Eine jüdische Perspektive“: „Das Zusammenwirken von Spiritualität und jüdischer Sozialer Arbeit in Deutschland zeigt sich treffend am Praxisbeispiel der progressiv-jüdischen Kindertägesstätte Tamar in Hannover. (…) Kern jüdischer Sozialer Arbeit ist die Wahrung jüdischer Kultur, Tradition und Ethik verbunden mit der Bestärkung sich für interreligiöse und interkulturelle Begegnungen aktiv einzusetzen. Hieraus ergeben sich spirituelle Erfahrungsmomente in progressiv-jüdischer Elementarpädagogik.“ (132) Dazu gehören auch „Empowerment“ als „Förderung der eigenen Identitätsentwicklung“ und „ein Recht auf Selbstbestimmung zu haben“ (149). „Das Ziel von Empowerment ist durch den Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe – die höchste Stufe der Zedaka – zu erlangen, da jeder Mensch erst durch eigene Aktivität zu einem handelnden Subjekt wird, welches die eigenen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnisse wahrnimmt. Die Achtung und Wahrung der Menschenwürde ist hier das Leitziel von Empowerment.“ (149)

Carsten Jochum-Bortfeld und Julia Schröder untersuchen in ihrem Beitrag „‚Wir sind Kirche‘. Leitbilder diakonischen Handelns und Soziale Arbeit“ „Leitbilder diakonischer Arbeit in Hinblick auf die Frage danach, wie sie ihre besondere soziale Arbeit vom christlichen Glauben her begründen.“ (152) Im Fokus stehen einerseits das „Leitbild der Diakonie Deutschland“ (154 ff.), andererseits „das Leitbild v. Boldelschwinghsche Stiftungen Bethel“ (156 ff.). Sie betonen für den Zusammenhang von Organisation, sozialem Handeln und christlicher Identität: „In Anlehnung an Beate Hofmann manifestiert sich christliche Identität vielmehr in der jeweiligen Organisationskultur, welche bei der Einführung neuer Mitarbeiter_innen immer wieder hergestellt werden muss.“ (162) Forschungsperspektivisch plädieren sie für den Blick „auf Interaktionen, d.h. wie in Organisationen Religiosität interaktiv hergestellt wird, wie deren Mitglieder religiöse Vorstellungen, Deutungen und Erfahrungen kommunizieren und wie sie sich darüber verständigen“, und für einen „sprachanalytisch-sozialwissenschaftlich – genauer: einen metaphernorientierten Zugang“ (163).

Zum 3. Teil

Der dritte Teil „Spirituelle und religiöse Konzepte als Basis für neue Orientierungen in Sozialer Arbeit“ beinhaltet drei Beiträge.

Katharina Wilkens untersucht in ihrem Aufsatz „Spiritualität und Heilung – christliche und islamische Besessenheit in Tansania“. Sie betont: „Auch wenn es in Tansania vergleichbare spirituelle Praktiken wie in Europa gibt, so möchte ich mich in diesem Beitrag personifizierter Spiritualität zuwenden: dem rituellen Umgang mit Geistern (Englisch: spirits).“ (168) Die Darstellung ihrer religionswissenschaftlichen Forschungsergebnisse umfasst Definitionen, eine kurzen Landeskunde Tansanias, den Umgang mit Problemen in traditioneller Medizin verbunden mit dem Begriff „‚Affliktion‘“, „um physische und psychische Krankheiten sowie wirtschaftliche, familiäre, berufsbedingte und spirituelle Leiden zusammenzudenken“ (172), „Trancetänze und Geister im muslimischen und traditionellen Kontext“ (175 ff.), „Christliches Gebet und Exorzismus“ (178 ff.), „Trance, Heilung und soziale Auseinandersetzung“ (180 ff.) und „Afrikanische Geister und Spiritualität im europäischen Migrationskontext – ein Fazit“ (182 ff.). Sie bilanziert u.a.: „In ihrer Komplexität verbinden die Geister Anliegen von Individuen mit den Anliegen von ganzen Gemeinschaften. Erinnerungskultur und Therapie werden demnach sowohl auf einer individuellen als auch auf einer kollektiven Ebene unmittelbar verknüpft“ im Sinne einer „Konfliktlösung und Behandlung von komplexen psycho-sozio-somatischen Symptomen.“ (182)

Carsten Jochum-Bortfeld thematisiert in seinem Beitrag „Sich das Wort erteilen oder still sein. Geschlechterfragen im Kontext christlicher Gemeinschaften und helfendem Handeln“ „in historischer Perspektive die Beziehung von christlich geprägten Frauenbildern und dem von Frauen im christlichen Kontext geleisteten helfenden Handeln.“ (187) In den Blick genommen werden „Frauen in neutestamtentlichen Texten“ (188 ff.), „Frauen in der Reformationszeit“ (192 ff.) und „Frauen und evangelische Kirche im 19. und frühen 20. Jahrhundert“ (197 ff.). In einem Ausblick resümiert der Autor: „Wo Frauen die Möglichkeit haben, praktizierte Religion reflexiv zu betrachten, verliert Religion ihre domestizierende Wirkung. Diese verkehrt sich in ihr Gegenteil. Die religiösen Traditionen (insbesondere die biblischen Schriften) bieten wichtige Impulse, bestimmte religiöse Praktiken zu hinterfragen und neue Perspektiven dafür zu entwickeln.“ (200)

Senka Karic und Christoph Muckelmann widmen sich in ihrem Aufsatz „Die christliche Sozialethik als ‚politische Spiritualität‘? Ein Bestimmungsversuch“ „dem Potenzial der spirituellen Tradition christlicher Glaubensgemeinschaften, im Kontext Sozialer Arbeit politisch zu wirken“. (203) Es wird „eine Idee zur Diskussion gestellt, sich dem Thema Spiritualität aus einer gesellschafts- und gemeinwesenbezogenen Perspektive zu nähern“ (204). „Wenn im Folgenden von christlicher Sozialethik gesprochen wird, ist vorrangig die katholische Sozialethik gemeint, die unter anderem aus den Sozialdokumenten der katholischen Kirche abgeleitet werden kann.“ (210, Anm.8) Entfaltet werden das „Personalitätsprinzip“ (211), das „Solidaritätsprinzip“ (212) und das „Subsidiaritätsprinzip“ (212). Die Autor_innen halten fest: „Ein Verständnis von Spiritualität als weites Konzept, welches neben religiösen auch säkulare normative Ansätze und Weltanschauungen gleichberechtigt hinsichtlich einer Beurteilung aktueller und einer Antizipation gewünschter gesellschaftlicher Verhältnisse befragt, kann hierbei politisches Potenzial entfalten, indem es die Gleichzeitigkeit des Unterschiedlichen in die Fragestellung nach einem sinnstiftenden Leben für den Einzelnen in Bezug zu den jeweiligen sozio-kulturellen Kontexten integriert.“ (215)

Diskussion

Leonie Dhiman und Hanna Rettig resümieren die Ergebnisse des vorliegenden Bandes in ihrer „Schlussbetrachtung“ und regen damit auch eine weitere Beschäftigung mit der Thematik sowie Forschungsperspektiven an: „Die Autorinnen und Autoren finden ganz unterschiedliche Zugänge zu einem Zusammenhang von Spiritualität, Religion und Sozialer Arbeit. (…) Spiritualität wird beschrieben als Bedürfnis, als Praxis, als Ressource, die sowohl im Leben von Adressant_innen als auch von Sozialarbeiter_innen eine Rolle spielt, gleichzeitig findet sie sich an verschiedenen Stellen praktisch-konzeptionell verankert in Angeboten Sozialer Arbeit. Die Verbindung von Spiritualität, Religion und Sozialer Arbeit stellt sich nicht als neu, sondern vielmehr als historisch gewachsen dar und somit weniger als etwas, was Sozialer Arbeit hinzugefügt wird. Vielmehr ist diese Verbindung in Sozialer Arbeit ‚schon da‘.“ (224)

Ebenso steht ihrer Ansicht nach außer Frage, „dass eine vermehrte Auseinandersetzung mit der Verflechtung von Spiritualität und Religion auch bedeutet, dass nicht alle Ausdrucksformen von Spiritualität – zumal als so weiter und dynamischer Begriff, unter dem sie hier verhandelt werden – in allen Ausprägungen und Erscheinungsformen Sozialer Arbeit akzeptiert werden können und müssen“ (225).

Fazit

Innerhalb des Diskurses zum Thema Religion bzw. Religionssensibilität und Soziale Arbeit, der in den letzten Jahren an Fahrt aufgenommen hat, legen die beiden Herausgeberinnen Leonie Dhiman und Hanna Rettig hier – in der Schwerpunktbildung auf Spiritualität und Religion – einen eigenen Zugriff und vielstimmigen Band mit Perspektiven für die Soziale Arbeit vor.

„Die Zusammenschau der Beiträge dieses Bandes zeigt: Spiritualität im Hinblick auf religiöses, aber auch nicht-religiöses Sinnerleben zu beschreiben, kann kein einheitliches Projekt sein (…) Die Autorinnen und Autoren finden ganz unterschiedliche Zugänge zu einem Zusammenhang zwischen Spiritualität, Religion und Sozialer Arbeit.“ (224) „Über die kritische Reflexion eigener und fremder spirituell und religiös geprägter Anschauungen hinaus scheint es besonders wichtig zu sein, sich entsprechendes Wissen anzueignen und sich dessen Bedeutung für die jeweiligen Adressat_innen bewusst zu machen.“ (225)

Die unterschiedlichen Herangehensweisen und Forschungsstränge der Autorinnen und Autoren sind facettenreich, informativ und anregend zu lesen. Die sorgfältig ausgearbeitete Einleitung und Schlussbetrachtung ermöglichen in dieser Vielperspektivität eine gelungene Zusammenschau und gleichzeitig Anregung zur Weiterarbeit mit weiteren Forschungen.


Rezensentin
Prof. Dr. Renate Zitt
Professorin für Religions- und Gemeindepädagogik an der Evangelischen Hochschule Darmstadt
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Zitiervorschlag
Renate Zitt. Rezension vom 14.09.2018 zu: Leonie Dhiman, Hanna Rettig (Hrsg.): Spiritualität und Religion. Perspektiven für die Soziale Arbeit. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2018. ISBN 978-3-7799-3773-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23955.php, Datum des Zugriffs 18.10.2018.


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