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Michael Gehler: Internationale Geschichte im globalen Wandel 1

Michael Gehler: Internationale Geschichte im globalen Wandel, Band 1. Georg Olms-Verlag (Hildesheim) 2018. 458 Seiten. ISBN 978-3-487-15569-2.

Reihe: Historische Europa-Studien / Historic Europe Studies. Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft, hrsg. vom Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim unter der Leitung von Michael Gehler, Teilband 13.1.
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Die Hildesheimer Europa-Schmiede

Das Bild vom Schmied, der mit Feuer und Kraft aus Roh- und vorgefertigten Materialien Gebrauchsgegenstände herstellt, und das vom Kunstschmied, der mit Kreativität und handwerklichem Geschick Neues schafft, kann als Exempel dafür verstanden werden, wie der Homo Faber tätig wird. Die Bildungs-Werkstatt, in der mit intellektuellem Denken und Tun Innovationen und gesellschaftspolitische, lokale und globale Veränderungsprozesse bewirkt werden, tritt mit dem Anspruch an, das verstandesbewusste Potenzial des Homo Sapiens anzuregen und zu fördern. Das Institut für Geschichte an der Universität Hildesheim, unter der Leitung des Historikers für Neuere Geschichte, Inhabers des Jean Monnet Chairs, des vormaligen Direktors des Instituts für Neuzeit- und Zeitgeschichtsforschung (INZ) an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (2013-2017), Gastprofessors an mehreren europäischen Universitäten und Mitglieds des EU-Partnerschafts-Konsortiums „Researching and gathering first-hand accounts with a view to writing a history of the European Commission“, Michael Gehler, hat bereits mit mehreren Veröffentlichungen dazu beigetragen, den Europagedanken im europäischen Denken wachzuhalten und zu befördern, z.B.:

Entstehungshintergrund

Das historische und gesellschaftspolitische Argumentations- und Forschungsfeld „Internationale Geschichte“ hat sich seit der sich immer interdependenter, entgrenzter und globaler entwickelnden (Einen?) Welt zu einer neuen, intellektuellen Herausforderung etabliert. Das Bewusstsein, die Fähigkeit und Bereitschaft, die individuellen und kollektiven Anforderungen zur Mitgestaltung einer multipolaren Weltordnung zu erkennen und die Verantwortung zur Mitgestaltung zu übernehmen, erfordert theoretische und praktische Kompetenz. Das Innovations- und Forschungsfeld zielt deshalb sowohl auf traditionelle, etablierte und institutionalisierte Adressaten, als auch auf gesellschaftliche und nichtstaatliche Akteure, Interessengruppen und Organisationen. Seit dem Sommersemester 2007 findet deshalb an der Universität Hildesheim die hochschulöffentliche Vortragsreihe „Europa-Gespräche“ statt. Das Format gilt als Innovation dafür, in der Gesellschaft die Erkenntnis zu fördern, dass eine demokratische und freiheitliche Entwicklung einer humanen Existenz von Individuen und lokalen und globalen Gemeinschaften nur mit einem europäischen Identitätsbewusstsein innerhalb einer „globalen Ethik“ möglich ist. Im Rahmen der vom Hildesheimer Geschichtsinstitut begründeten Reihe „Historische Europa-Studien“ werden die Ergebnisse der „Europa-Gespräche“ nunmehr, nach 2012 („Deutschland, der Westen und der europäische Parlamentarismus“), 2013 („Zwischen Diktatur und Demokratie. Erfahrungen in Mittelost- und Südosteuropa“) und 2015 („Banken, Finanzen und Wirtschaft im Kontext europäischer und globaler Krisen“), zum vierten Mal mit dem Doppelband „Internationale Geschichte im globalen Wandel“ (Teilband 13.1 und 13.2) vorgelegt.

Aufbau und Inhalt

Im ersten Teilband (13.1) werden die Vorträge auf der Grundlage von drei Zielaspekten zur wissenschaftlichen Europa-Geschichte und -Politik vorgestellt: Internationale Geschichte und Raum – Internationale Geschichte und Imperien – Internationale Geschichte zwischen Theorie und Praxis. Zu Wort kommen dabei WissenschaftlerInnen, PolitikerInnen, ÖkonomInnen und ExpertInnen aus gesellschaftspolitischen Bereichen. Jeder Vortrag wird ergänzt durch einen Gesprächstext, mit dem die Vortragenden zu ihren Motiven, Forschungsschwerpunkten und Erkenntnissen befragt werden. Einige der ReferentInnen äußern sich zu ihrem Thema auch in Interviews, die im Hildesheimer Bürgerradio „Tonkuhle“ (Fm 105,3, Livestream Kabel 97,85) ausgestrahlt wurden.

Neben der Einführung durch die Herausgeber wird der Teilband 1 in drei Kapitel gegliedert:

  1. Im ersten geht es um „Imperien im Kontext von Internationaler Geschichte und Weltgeschichte“;
  2. im zweiten um „Beziehungen und Vergleiche zwischen Europa und den USA im Kontext der europäischen Integration und des Kalten Krieges“; und
  3. im dritten Kapitel werden die Aspekte und Beziehungen „Deutschland, Europa und die USA im 21. Jahrhundert“ thematisiert.

Es sind Plädoyers für transkulturelle, multilaterale, interdisziplinäre, historische, kulturwissenschaftliche, diplomatische und globalgovernance-bestimmte Kooperationen.

Mit dem am 22. Juni 2009 gehaltenen Vortrag reflektierte der Historiker von der Universität in Gießen, Hans-Jürgen Schröder, über „Imperien und Demokratie“, indem er die Prozesse und Entwicklungen aufzeigte, die den Aufstieg der USA zur imperialen Weltmacht bewirkten und einen entscheidenden Beitrag zur Demokratisierung der Welt leisteten. In der Spannweite von der hegemonialen „Besitz“nahme Westeuropas als „Domäne der USA 1945 bis 1989“, der (zögerlichen) Kenntnisnahme der Bildung einer neuen Weltordnung mit dem „Aufstieg des europäischen Imperiums“ bis hin zum „Plädoyer für ein transatlantisches Doppelimperium“ mit der Entwicklung einer transatlantischen Freihandelszone und Vertrauensbasis konnten 2009 natürlich nicht die aktuellen Irritationen und Konflikte vorhergesehen werden, wie sie sich in der Trump-Administration transatlantisch und global äußern. Interessant ist, wie der Autor heute die (damalige) Vision vom „Doppelimperium EU und USA“ betrachtet, angesichts des Aufstiegs von asiatischen Staaten, der Bildung von Regionalmächten und der populistischen, nationalistischen und antidemokratischen Kakophonien überall in der Welt. Hinweise und Eindrücke ergeben sich z.B. Schröders Einschätzungen zur Trump-Politik und -Administration, die er im vergangenen Semester formuliert hat ( vgl. dazu: https;//www.uni-hildesheim.de/fb1/institute/geschichte/erasmus-und-europagespraeche/europa-gespraeche/wintersemester-201718/ ). Schröders Beitrag wird in der Folgedokumentation der „Europagespräche“ – „Geschichte schreiben – Geschichte vermitteln“ – veröffentlicht.

Der Hannoversche Historiker Hans-Heinrich Nolte hat am 28. Januar 2008 über „Bilanz und Zukunftsaufgaben der Weltgeschichtsschreibung“ referiert. Sein wegweisendes Werk „Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts“ (2009) und sein Forschungsschwerpunkt Osteuropäische Geschichte prädestinieren ihn, die Bedeutung einer wissenschaftlichen Weltanalyse auf vier Pfeiler auszurichten: Ökonomie- und sozial-, geistes-, ideologie- und ideengeschichtlich, globalisierungs- und post-kolonialgeschichtlich. Er plädiert dafür, die Weltordnung als Unionen zu gestalten: die europäische, afrikanische, nord- und südamerikanische sowie asiatische: „Man muss Institutionen haben, die die Autonomie der Regionen annehmen, aber man muss auch die zunehmenden globalen Probleme in den Griff bekommen“.

Hans-Jürgen Schröder thematisiert erneut mit dem Vortrag „Integration und Hegemonie“ vom 3. Dezember 2007 die Europapolitik der USA nach dem Zweiten Weltkrieg. Er weist darauf hin, dass seit den 1920er Jahren Tendenzen und Impulse erkennbar waren, einen „Paneuropa-Plan“ zwar nicht zu initiieren, ihn jedoch auch nicht zu verhindern. Mit dem „Marshall-Plan“ (1947) und der Förderung des „Schuman Plans“ (1950) wurden den Europäern die US-amerikanischen Integrationsmuster anempfohlen, was aber für den europäischen Einigungsprozess zur Folge hatte, „dass der Marshall-Plan zwar die westeuropäische Einigung in Gang setzte, er gleichzeitig aber Europa spaltete“. Die hegemonialen Ansprüche relativieren sich spätestens mit 9/11, als deutlich wird, dass die USA in ihrem Inneren verwundbar sind, und in Europa mit der Erkenntnis, dass ein Einigungsprozess in erster Linie ökonomisch angetrieben werden muss.

Der Aachener Historiker und Träger der Jean-Monnet-Professur, Klaus Schwabe, hielt am 16. Januar 2012 den Vortrag „Jean Monnet, die europäische Integration und die USA“. Jean Monnet als der Erfinder des Schuman-Plans und unermüdlicher Initiator und Förderer der europäischen Integration, sah in der transatlantischen Solidarität den entscheidenden Impuls und Treibriemen. Europa braucht die USA, und die USA brauchen Europa; denn die Versuche, einen Gegenkurs zur US-amerikanischen Weltpolitik zu fahren, würde Europa schwächen. Gleichzeitig muss das Bewusstsein diesseits und jenseits des Atlantiks wachsen, dass Unilateralismus und Provinzialismus (und heute Egozentrismus, Nationalismus und Populismus!) eine europäisch-amerikanische Partnerschaft verhindern. Die deutsche und (west-)europäische „Schaukelpolitik“, beispielhaft mit dem deutsch-französischen Verständigungsprozess und der Ost-West-Abgrenzungs- und Trennungspolitik charakterisiert, hat letztendlich nicht nur die deutsche Einheit ermöglicht, sondern auch zur Auflösung des gefährlichen Ost-West-Konflikts geführt.

Der Freiburger Zeithistoriker Josef Foschepoth stellte am 14. Dezember 2009 zehn Thesen zum Thema „Antikommunismus in der politischen Kultur der USA und der Bundesrepublik“ zur Diskussion. Er arbeitete heraus, dass die Ideologie des Antikommunismus in den USA wie auch in (West-)Deutschland entscheidend die Mentalitäten und Meinungen der Menschen bestimmte, die deutliche Festlegungen in Gut und Böse, höher- und minderwertig … beförderte und eine „Mobilisierung und Radikalisierung der Gesellschaft(en) aus der Mitte heraus“ bewirkte. Der Autor kommt immer wieder darauf zurück, dass bisher „eine systematische Erforschung des Antikommunismus in Deutschland, Europa und in der Welt fehlt“.

Der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler, ehemaliger deutscher Botschafter bei der NATO und in Spanien, Joachim Bitterlich, sprach am 13. Juni 2013 über „Perspektiven der europäischen Politik im Lichte der Krisen“. Die ursprüngliche Bankenkrise hat sich zur Finanz- und Staatsschuldenkrise, in vielen europäischen Ländern zur Sozialkrise und zu einem wachsenden Euroskeptizismus entwickelt. Im Zeitzeugengespräch betrachtet Bitterlich die „Kohlsche Europa- und Außenpolitik einmal mit anderen Augen“. Es sind konkrete und reale Erinnerungen eines Diplomaten und Erfahrungen eines Europa-Bauers, die korrespondieren und konterkarieren mit der Persönlichkeit von Helmut Kohl als „Pater Familias“ und (politischer) Patriarch. Es sind Erzählungen eines Mitglieds des „Siècle“, eines so genannten inneren Zirkels in Paris, dem Mitglieder aus Politik, Wirtschaft, Administration, Medien und Kultur angehören, die sich zu den deutsch-französischen Beziehungen und zur Partnerschaft austauschen. Bitterlichs Bekenntnis mag verdeutlichen, welche Bedeutung diese für die gegenwärtige und zukünftige Geschichtsschreibung zu Europa haben: „Wissen Sie, ich bin nah an Europa seit 1981. Da gab es immer Höhen und Tiefen … Es war ein bisschen das, was man die Echternacher Springprozession nennt… Ich bin letztlich ein Optimist … Ich hoffe nur eines: Dass wir genug Aufgeklärte da oben haben werden, damit das nicht in schiefen Bahnen läuft, sondern in richtige – dass wir einfach den richtigen Kompass haben!“

Der Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung und Historiker an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg, Ulrich Lappenküper, hielt am 27. Mai 2013 den Vortrag „Das couple Helmut Kohl – François Mitterrand und die europäische Einigung 1982 bis 1995“. Müsste es nicht eher Triple heißen, zusammen mit dem Spanier Felipe Gonzàles? Sodass man nicht von einer bilateralen, sondern einer trilateralen Entente sprechen sollte? Die nachgezeichneten Entwicklungen, die unterschiedlichen inner- und außerpolitischen Interessen und Zwänge, die Machtpositionen, wie auch die gemeinsam wirkenden europäischen Visionen bewirkten schließlich das „Couple“ als Motor für den europäischen Einigungsprozess. Die Sichtung des Mitterrand-Nachlasses durch Lappenküper freilich rückt das allzu euphorische Bild zurecht, „dass Mitterrand die (deutsche) Einheit nicht wollte, nichts dazu beigetragen hat, dass sie sich 1989/90 in der Form entwickelte … und bis zum Frühjahr 1990, soweit es in seiner Macht stand, zu bremsen versuchte“.

Der Staatsminister im Bundeskanzleramt (2009–2013), Bundesschatzmeister der CDU (2006–2010), Vorsitzender der Arbeitsgruppe „Auswärtiges“ der CDU/CSU-Fraktion (2005–2009) und Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Hildesheim (1995–2013), Eckart Peter Hans von Klaeden (Rechtsanwalt, Lobbyist und derzeit Leiter der Abteilung Politik und Außenbeziehungen der Daimler AG), hat am 12. April 2010 über die „deutsche Europapolitik nach Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon“ referiert. Er stellte die Prinzipien der deutschen Europapolitik vor, sprach von der Rolle des Bundestages innerhalb der EU und erläuterte die Positionen und Zielsetzungen der Europäischen Union im Rahmen der Weltpolitik. Seine Position zur europäischen Einigung ist klar: „Heuzutage würde keiner mehr die Vereinigten Staaten von Europa als strategisches Ziel ausgeben.“

Die Politikwissenschaftlerin und Inhaberin des Jean Monnet Chairs for European Political Science, Christiane Lemke, sprach am 10. Mai 2010 über „Richtungswechsel – Neue Akzente in den US-amerikanischen Beziehungen zu Europa.“ Ihr Vortrag basierte auf dem Manuskript des 2011 erschienenem Buches: „Richtungswechsel. Reformpolitik der Obama-Administration“. Die globalstrategische Entwicklung der Verschiebung der Macht- und Hegemonialpolitik weg vom Alleinvertretungsanspruch der USA als Weltmacht hin zu China und zum asiatischen Raum, wie auch die geringen innenpolitischen Wirkungsmöglichkeiten der Obama-Administration machen deutlich, dass für die USA der politische und Wirtschaftsraum Europa eher als „mixed blessing“, mit gemischten Gefühlen, denn als gleichwertig und partnerschaftlich verstanden wird.

Der in Indianapolis in den USA geborene und aufgewachsene, an der Webster University in Wien tätig gewesene Gregory Weeks hat nach seiner schulischen Ausbildung an der Butler University in Indianapolis europäische Geschichte und amerikanische Außenpolitik studiert, ist dann mit einem Rotary Stipendium an die österreichische Universität in Graz gegangen und hat in österreichischer Zeitgeschichte promoviert. Bei Studienaufenthalte an der Universität in Eichstädt und Berlin erlebte er die ideologischen und konkreten Grenzsituationen zwischen den beiden deutschen Staaten und 1990 den Fall der Mauer. Mit dem am 25. Juni 2007 gehaltenen Vortrag „Antiamerikanismus in Europa“ setzt er sich mit den Meinungen, Vorurteilen und unreflektierten Alltäglichkeiten auseinander, die von Österreichern und Deutschen über die US-Amerikaner und umgekehrt von den Amerikanern zu den Österreichern und Deutschen vorherrschen. „Antiamerikanismus“, so definiert er, „lässt sich plakativ als Hass auf alles Amerikanische“ bezeichnen.

Fazit

In der „Hildesheimer Europa-Schmiede“ werden die lokalen und globalen Wandlungs- und Veränderungsprozesse nicht mit Blick auf eurozentrierte, sondern als euro- und globalstrukturierte Phänomene behandelt. Im Rahmen der sich immer interdependenter, entgrenzender und globaler entwickelnden (Einen?) Welt kommt es darauf an, das nationale und internationale Geschichtsbewusstsein dahingehend zu stärken, dass Geschichte als vergangenheitsbestimmtes, gegenwartsbezogenes und zukunftsorientiertes Wissen und Verstehen gelebt wird. Die europäischen Einigungsprozesse, eingebunden in die globalen Wirklichkeiten und Visionen, stellen einen wichtigen Baustein dar, ein gerechteres, friedlicheres, menschenwürdigeres, gutes und gelingendes Leben für alle Menschen auf der Erde zu ermöglichen. Die „Europagespräche“ werden vom Institut für Geschichte an der Universität Hildesheim seit 2007 initiiert und organisiert. Als Marker lässt sich formulieren: Europa entdecken, erleben und erfahren – nicht als unharrmonischer Flickenteppich, auch nicht als eurozentriertes Imperium, sondern als realexistierender, identitätsbestimmender, verbindender, vielfältiger, ethischer, moralischer, historischer und unfertiger Lebensraum für seine Bewohner, orientiert an dem Bewusstsein, dass der Kontinent Europa ein Träger der Zivilisation ist und dass seine Bewohner, die ihn seit den Anfängen der Menschheit in immer neuen Schüben besiedelt und im Laufe der Jahrhunderte die Werte entwickelt haben, die den Humanismus begründen: „Gleichheit der Menschen, Freiheit, Geltung der Vernunft“ (Europäischer Konvent, Entwurf eines Vertrages über eine Verfassung für Europa, 2003, S. 5).

Die ausgewählte Quellensammlung aus den universitätsöffentlichen Veranstaltungen der „Hildesheimer Europagespräche“ lässt im Sinne der Oral History Zeitzeugen zur aktuellen, politischen und historischen Entwicklung Europas zu Wort kommen. Es sind die vielfältigen, alltäglichen, fachbezogenen und interdisziplinären Aspekte, die die beiden Bände als Bausteine für ein Gemeinsames Europa ausweisen!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 18.06.2018 zu: Michael Gehler: Internationale Geschichte im globalen Wandel, Band 1. Georg Olms-Verlag (Hildesheim) 2018. ISBN 978-3-487-15569-2. Reihe: Historische Europa-Studien / Historic Europe Studies. Geschichte in Erfahrung, Gegenwart und Zukunft, hrsg. vom Institut für Geschichte der Stiftung Universität Hildesheim unter der Leitung von Michael Gehler, Teilband 13.1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/23992.php, Datum des Zugriffs 17.07.2018.


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