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Simon Meisch, Uli Jäger u.a. (Hrsg.): Erziehung zur Friedensliebe

Cover Simon Meisch, Uli Jäger, Thomas Nielebock (Hrsg.): Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2018. 346 Seiten. ISBN 978-3-8487-4396-4. D: 62,00 EUR, A: 63,80 EUR.

Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung, Band 4.
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Frieden im Denken und Handeln der Menschen

Der anthrôpos, so wird aus der antiken Philosophie überliefert, ist ein menschliches Lebewesen, das mit Vernunft ausgestattet, in der Lage ist, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden, Allgemeinurteile zu bilden und darauf angewiesen, in friedlicher Gemeinschaft und gewaltfrei mit den Mitmenschen zusammen zu leben. Der christliche Religionslehrer Augustinus sah den „ewigen Frieden“ als den immerwährenden, glücklichen Zustand des Menschen nicht im diesseitigen, sondern im jenseitigen Leben im Reich Gottes. Der Königsberger Philosoph Immanuel Kant und die Aufklärer gaben sich mit dieser Auffassung nicht zufrieden. Sie plädierten für den „ewigen Frieden auf Erden“, der den Menschen nicht in die Gene oder in die Wiege gelegt wird, sondern mit Verstand und Willen immer wieder neu erworben und bestätigt werden muss. Ein individuelles und kollektives, lokal- und globalgesellschaftliches friedliches Leben, das ist die Quintessenz daraus, muss gelernt werden.

In der „globalen Ethik“, der allgemeingültigen und verbindlichen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 von den Vereinten Nationen proklamiert wurde, heißt es deshalb in der Präambel: „Die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde und ihrer gleichen und unveräußerlichen Rechte bildet die Grundlage der Freiheit, der Gerechtigkeit und des Friedens in der Welt“. Die UNESCO, die Bildungsorganisation der Vereinten Nationen hat in ihre Verfassung vom 16. November 1945 den Appell hinein geschrieben: „Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, müssen auch die Bollwerke des Friedens im Geist der Menschen errichtet werden“. Die „Empfehlung über die Erziehung zu internationalen Verständigung und Zusammenarbeit und zum Frieden in der Welt“, die von der UNESCO am 19. November 1974 herausgegeben wurde, zeigt auf, welche Anstrengungen und Möglichkeiten erforderlich sind, dass Frieden gelernt werden kann. Mit der „Deklaration von Yamoussoukro“, die beim Internationalen Kongress der UNESCO „Peace in the Mind of Men“ – Frieden im Denken der Menschen – vom 26. 6. bis 1.7.1989 vorgestellt wurde, wird Frieden als der allumfassende Zustand für ein humanes Zusammenleben der Menschen ausgewiesen:

  • Frieden heißt Ehrfurcht vor dem Leben.
  • Frieden ist das kostbarste Gut der Menschheit.
  • Frieden ist mehr als das Ende bewaffneter Auseinandersetzung.
  • Frieden ist eine ganz menschliche Verhaltensweise.
  • Frieden verkörpert eine tiefverwurzelte Bindung an die Prinzipien der Freiheit, der Gerechtigkeit, der Gleichheit und der Solidarität zwischen allen Menschen.
  • Frieden bedeutet auch eine harmonische Partnerschaft von Mensch und Umwelt.

Es ist bemerkenswert, dass der didaktische und pädagogische Diskurs über „Frieden lernen“ (Till Kössler / Alexander Schwitanski, (Hrsg., Frieden lernen. Friedenspädagogik und Erziehung im 20. Jahrhundert, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/17112.php ), über universitäre Friedensinitiativen (Ulrike Borchardt / Angelika Dörfler-Dierken / Hartwig Spitzer, Hrsg., Friedensbildung. Das Hamburger interdisziplinäre Modell, 2014, www.socialnet.de/rezensionen/17493.php) und eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme der friedensethischen Aspekte den Diskurs verdeutlichen (Ines-Jacqueline Werkner / Klaus Ebeling, Hrsg., Handbuch Friedensethik, 2017, www.socialnet.de/rezensionen/23210.php ).

Entstehungshintergrund und Herausgeberteam

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland als allgemeingültiges und -verpflichtendes Verfassungsorgan weist aus, dass das deutsche Volk „im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen, von dem Willen beseelt (ist), als gleichberechtigtes Glied in einem vereinten Europa dem Frieden der Welt zu dienen“. Die föderativen Strukturen Deutschlands weisen aus, dass sich die Bundesländer jeweils eine eigene Verfassung geben, die auf den Grundlagen des GG beruht. Der Friedensbegriff wird dabei in den Länderverfassungen jeweils mit eigenen Begrifflichkeiten belegt. Begriffe wie „Friedensliebe“, „Friedfertigkeit und Solidarität“, „friedliche Zusammenarbeit“, „Friedensgesinnung“, „Nächstenliebe“… markieren dabei die Verantwortlichkeiten, Ansprüche, Verpflichtungen und Herausforderungen, die sich an die Bürgerinnen und Bürger richten.

Im Wintersemester 2016/17 fand an der Universität Tübingen im Rahmen des Studiums Generale die Ringvorlesung „Erziehung zur Friedensliebe – Annäherung an ein Ziel aus der Landesverfassung“ (von Baden-Württemberg) statt. Sie wurde organisiert und durchgeführt von der Berghof Foundation (Programm Friedenspädagogik & Globales Lernen), dem Institut für Politikwissenschaft und der DFG-Nachwuchsforschungsgruppe „Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung“ (am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften). Es sind Fragen, die die ganz alltäglichen, didaktischen, pädagogischen und Erziehungsaufgaben betreffen, wie: „Was genau ist eigentlich damit gemeint, die Jugend dazu zu erziehen, den Frieden zu lieben?“; gleichzeitig aber auch die Grundfesten eines humanen Menschseins betreffen und Einstellungen und Haltungen erfordern, die jedes Individuum und das Kollektiv der Menschheit herausfordern und sich ausdrücken in Haltungen wie: Toleranz, Gemeinsinn, Solidarität und Humanismus. Eine friedliche Gesellschaft braucht Ordnung, und zwar eine demokratische, vom Volk ausgehende, mitbestimmte, gerechte und gelebte institutionelle Verfasstheit.

Aufbau und Inhalt

Die Dokumentation der interdisziplinären und hochschulübergreifenden Ringvorlesung wird, neben der Einführung durch den Leiter der DFG-Nachwuchsforschungsgruppe „Wissenschaftsethik der Forschung für Nachhaltige Entwicklung“, Simon Meisch und dem Exzerpt der Aussagen zum Friedensbegriff in den deutschen Landesverfassungen von Jessica Caus, in vier Kapitel gegliedert. Im ersten geht es um die Darstellung der normativen Grundlage des Themenfeldes, im zweiten um den Spagat „von der Kriegsliebe zur Friedensliebe“, im dritten um die „Umsetzung der Friedensliebe im Bildungssystem“, und im vierten Kapitel werden „Möglichkeiten und Notwendig0keiten“ diskutiert.

Es sind die vielfältigen Zusammenhänge, Verbindungen, Ein- und Ausschließungsgründe, die den Friedensbegriff so unabdingbar notwendig wie gleichzeitig angreifbar machen, wie etwa Frieden und Sicherheit, Frieden und Bildung, Frieden und Nachhaltigkeit. Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe, dessen wissenschaftliche Arbeiten überwiegend die Frage fokussieren, ob und in welcher Weise die antike und überlieferte Philosophie Grund und Begründung für das aktuelle Dasein der Menschen liefern können und sich als Grundprobleme der Moderne darstellen (Otfried Höffe, Kritik der Freiheit. Das Grundproblem der Moderne, 2015, www.socialnet.de/rezensionen/19467.php), beginnt das erste Kapitel mit philosophischen Betrachtungen über „Friedensliebe“. Er zeigt Angelpunkte und Defizite auf, wie sich der (positive) Friedensbegriff in Seins- und Sollensforderungen und Ideologien in den gesellschaftlichen, abendländischen Entwicklungen niederschlägt und fragt, ob der Bezug zur Metapher des „ewigen Friedens“ ausreicht, um die Friedensnotwendigkeiten und -aktivitäten Hier, Heute und Morgen zum (Über-)Lebensprinzip der Menschheit zu gestalten.

Die Politikwissenschaftlerin von der Universität Gießen, Hanne-Margret Birckenbach, unterbreitet in ihrem Beitrag „Friedenslogik“ Grundlagen für eine Erziehung zum Frieden. Es sind die systematischen, curricularen, didaktischen, methodischen und friedenslogischen Handlungsprinzipen, die den Perspektivenwechsel vom Friedensbegriff als Abwesenheit vom Krieg hin zum konkreten Friedensdenken und -handeln erforderlich machen: Gewaltprävention, Konflikttransformation, Dialogverträglichkeit, globalverträgliche Interessenentwicklung und reflexives Lernen.

Eberhard Stilz, Präsident des Verfassungsgerichtshofs für das Land Baden-Württemberg, gleichzeitig Präsident der Stiftung Weltethos, diskutiert und analysiert mit dem Beitrag „Die Erziehung zur Friedensliebe“ das Friedensangebot der Landesverfassung Baden-Württembergs. Er formuliert Thesen, die den Verfassungsanspruch mit der Verfassungswirklichkeit in Einklang bringen sollen: Erziehung zur Friedensliebe ist ein allgemeingültiges und nicht relativierbares Bekenntnis. Das in der Landesverfassung postulierte Ziel der Friedensliebe steht im gleichwertigen Dreiklang mit Nächstenliebe und Brüderlichkeit. Der Staat ist berechtigt und gefordert, Friedensliebe als allgemeingültigen und nicht relativierbaren Wert zu setzen. Der staatliche Erziehungsauftrag und das Erziehungsgrundrecht der Eltern stehen im wechselseitigen, gleichberechtigten Verhältnis zueinander. Individuelle und kollektive Friedenserziehung muss auf den Werten Menschenwürde, Toleranz und Nächstenliebe beruhen. Die Verantwortung des Staates besteht vor allem darin, Erziehung zu Unfriedlichkeit zu verhindern.

Der Erziehungswissenschaftler von der Universität Ulm, Ulrich Herrmann, erinnert mit seiner Studie „Der industrialisierte Krieg: keine Niederlage – kein Sieg“ an den polnischen Unternehmer und Pazifisten Johann von Bloch (1836 – 1902). Seine Aufforderung: „Denk mal – was Krieg kostet und Frieden wert ist!“, ist heute genauso notwendig wie zu seiner Zeit.

Ulrich Herrmann bringt einen zweiten Beitrag in den Sammelband ein: „Krieg und Frieden: Militarisierung – Kriegsbegeisterung – Friedensbewegungen vor dem Ersten Weltkrieg im Wilhelminischen Deutschland“. Die historische Analyse und Quellenbetrachtung motiviert zur Frage, ob die Menschen denn nichts aus der geschürten und ideologisierten „Kriegsbegeisterung“ gelernt haben!

Der Tübinger Literaturwissenschaftler und Komparatistiker Jürgen Wertheimer reflektiert mit dem Beitrag „Make Peace not Love!“ die Imponderabilien und Zustände des Kriegs- und Friedensdiskurses in der Literatur. Er zeigt die Situationen und Gründe auf, die es den Menschen scheinbar so schwer (und unmöglich?) machen, auftretende lokale und globale Gefahren rechtzeitig wahrzunehmen und darauf friedensbewusst zu reagieren. Nur wenn es gelingt, die Friedenswilligen zusammen zu bringen und zum gemeinsamen, aktiven Denken und Handeln für eine friedliche, gewaltfreie Eine Welt zu motivieren, kann Frieden entstehen.

Die Tübinger Erziehungswissenschaftlerin Karin Amos fragt: „Wie ist die Friedensidee in der Pädagogik ein Erziehungsziel geworden?“. Mit ihrer Betrachtung schaut die Autorin auf die Geschichte der Friedenspädagogik und erinnert an deren VertreterInnen. Im Spannungsfeld von Politik und Pädagogik geht es darum, individuell, national und transnational „in einen Dialog darüber einzutreten, was wann, wie unter welchen Bedingungen und Denktraditionen über Frieden gedacht wurde“, um (endlich!) Frieden in die Welt zu bringen.

Der Freiburger Historiker Wolfram Wette diskutiert „friedenspolitische Lernprozesse in Deutschland nach 1945“. Der Prozess von der Nach- und Aufarbeitung des Kriegsgeschehens und seiner unmenschlichen Folgen hin zu einer kritischen Friedenserziehung und Friedenspädagogik muss fortgesetzt und weiterentwickelt werden, lokal und global.

Die Tübinger wissenschaftliche Mitarbeiterin Uta Müller informiert mit ihrem Beitrag „Friedensliebe als Ziel der Lehramtsausbildung“ und diskutiert ethische und didaktische Perspektiven. Es sind Fragen und notwendige Auseinandersetzungen etwa damit, wie es gelingen kann, zur Tugend und Ethik zu erziehen. Am Beispiel des konkreten Lehr- und Unterrichtsthemas „Humanitäre Interventionen“ zeigt sie die philosophische und gesellschaftspolitische Bandbreite auf.

Im Rahmen des Seminars „Auftrag zur Friedensliebe. Herausforderungen für Universitäten und Schulen“ haben drei studentische Projektgruppen die neuen gymnasialen Lehrpläne (2016) daraufhin untersucht, „wie viel Anknüpfungspunkte und Potenzial für eine Erziehung zur Friedensliebe… zu finden sind“. Die Ergebnisse der Lehrplananalyse werden von Larissa Berner und Fabian Fleischer in Zusammenarbeit mit Jule Bode, Kaya Diehl, Fabian Krämer, David Storz und Jannik Weich vorgestellt.

Der Tübinger Erziehungswissenschaftler Rainer Treptow macht mit seinem Beitrag „Verständigung organisieren“ auf den Beitrag der Sozialen Arbeit zur sozialen Friedenserziehung aufmerksam. Es sind die verschiedenen, organisationsthematisch und institutionell vorgegebenen Strukturen, die eine professionelle Kooperation möglich machen und sich als freie und unterstützend-organisierende Zusammenarbeit anbieten.

Die Schweizer Bildungswissenschaftlerin Christine Künzli David und die Dozentin und Projektleiterin Franziska Bertschy, beide von der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz, informieren und diskutieren mit ihrer Frage: „Bildung als Reparaturwerkstatt der Gesellschaft?“ die zu unterscheidenden Facetten von Bildung im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung. Sie zeigen auf, dass institutionell und pädagogisch die unterschiedlichen Zugangs- und Aufklärungsaspekte der Bildung für nachhaltige Entwicklung notwendig sind, damit das Bildungsziel „Friedensliebe“ wirksam werden kann (siehe dazu auch den von der deutschen Kultusministerkonferenz und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung herausgegebenen „Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung“, 2. aktualisierte und erweiterte Auflage 2016, 464 S.).

Norbert Frieters-Reermann von der Katholischen Hochschule NRW, Abt. Aachen vermittelt mit der Frage: „Förderung der Friedensliebe in unfriedlichen Strukturen?“ Denkanstöße für eine umfassende friedenspädagogische Orientierung im Bildungssystem. Friedenspädagogik muss sich als lokale und globale Herausforderung verstehen und wirksam werden. Die umfassenden, ganzheitlichen Zusammenhänge der Friedenserziehung erfordern eine Kompetenzerweiterung der individuellen, kognitiven und fachspezifischen Zugänge hin zu emotionalen, körperbezogenen, sozialen, interaktiven und beziehungsbezogenen Fähigkeiten und Fertigkeiten, die Bereitschaft zum lebenslangen Lernen, und zur (selbst-)kritischen Auseinandersetzung mit den individuellen und kollektiven Wirklichkeiten der Welt.

Der Tübinger Friedenspädagoge Uli Jäger, Programmdirektor der Initiative „Friedenspädagogik & Globales Lernen“ der Berghof Foundation, beschließt den Sammelband mit dem Beitrag: „Friedensbildung 2020: Grundzüge für eine zeitgemäße ‚Erziehung zur Friedensliebe‘ an Schulen“. Die Bestandsaufnahme der friedenspädagogischen Fachdiskussion in Baden-Württemberg (und darüber hinaus) ergibt sowohl positive als auch defizitäre Entwicklungen. Es ist notwendig, die individuellen und strukturellen Bedingungen für einen gewaltfreien Umgang mit Konflikten in den (pädagogischen und gesellschaftlichen) Blick zu nehmen, Fach- und methodische Kompetenzen zu vermitteln, im schulischen Alltag soziale und politische Lernprozesse zu praktizieren und damit die Schülerinnen und Schüler zu befähigen, eigenständige, selbstbewusste und humane Beiträge für eine „Kultur des Friedens“ zu leben. Jägers Vorschlag, die Visionen in einer „Modellschule Friedensbildung“ zu verwirklichen, sollte als ein eigenständiger, kooperativer Beitrag aus dem Baden-Württembergischen Diskurs verstanden werden.

Fazit

Die Baden-Württembergische Initiative, „Erziehung zur Friedensliebe“ am Beispiel der Aussagen aus der Landesverfassung mit der schulischen und außerschulischen Wirklichkeit zu konfrontieren, ist ein interessanter, lohnens-, bemerkenswerter, theorie- und praxisbezogener, pädagogischer und gesellschaftspolitischer Beitrag für die Entwicklung einer „Kultur des Friedens“. Aus Anlass des 50. Jahrestages der Proklamierung der „Globalen Ethik“, der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte vom 18. Dezember 1948, hat der damalige Generaldirektor der UNESCO, Federico Mayor 1998 dazu aufgerufen, dass die Menschheit den Perspektivenwechsel von einer „Kultur des Krieges“ zu einer „Kultur des Friedens“ vollziehen möge. Heute und zur bald 70. Wiederkehr dieser revolutionären, menschheitsrettenden Initiative stellt sich die Herausforderung weiterhin und dringlicher denn je. Das Ergebnis der wissenschaftlichen Untersuchung über „Friedensliebe“ ist ohne Zweifel nicht nur für Baden-Württemberg relevant, sondern ruft nach gleichen und ähnlichen Aktivitäten im nationalen und internationalen, lokalen und globalen Rahmen!


Rezensent
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 16.02.2018 zu: Simon Meisch, Uli Jäger, Thomas Nielebock (Hrsg.): Erziehung zur Friedensliebe. Annäherungen an ein Ziel aus der Landesverfassung Baden-Württemberg. Nomos Verlagsgesellschaft (Baden-Baden) 2018. ISBN 978-3-8487-4396-4. Ethik in der Nachhaltigkeitsforschung, Band 4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24003.php, Datum des Zugriffs 18.10.2018.


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