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Dorothee Döring: Sterbende liebevoll begleiten

Cover Dorothee Döring: Sterbende liebevoll begleiten. Zu Hause, in der Klinik, im Altenheim oder Hospiz. Butzon & Bercker (Kevelaer) 2018. 156 Seiten. ISBN 978-3-7666-2483-3. D: 18,00 EUR, A: 18,50 EUR.
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Thema

Sterben ist seit einigen Jahren in der Pflege, der Medizin (vgl. zum Beispiel Borasio 2013, 2014, Lübbe 2014, de Ridder 2017 Gottschling 2016), der Politik und den Medien kein Tabuthema mehr, auch wenn noch viele Menschen sich ungern mit diesem Thema befassen. Die medizinischen Möglichkeiten, Leben und Sterben zu verlängern, sind größer geworden. Diskutiert wird zum Beispiel die Selbstbestimmung von Sterbenden (vgl. Borasio 2014) und die Selbstbestimmung über das eigene Leben (z.B. Patientenverfügung, assistierter Suizid) schon bevor man eine lebensverkürzende Krankheit hat. Aber die Diskussion hat noch nicht zu grundlegenden Reformen geführt, die würdevolles Sterben für die Mehrheit der Betroffenen möglich machen. Auch ist es wichtig, dass praxisnahes Erfahrungswissen Betroffener sowie ehrenamtlicher und beruflicher Begleitern (z.B. Kalanithi, 2016, Mihm, Popp 2017, Francia 2016). in der Aus- und Weiterbildung von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Sterbebegleitern weitergegeben wird. Dies geschieht auch in diesem Buch. Kommunikation mit Sterbenden kann man nicht primär über Theorien erlernen. Deshalb sind Erfahrungen und Beispiele wichtig.

Autorin

Dorothea Döring war ehrenamtliche Sterbebegleiterin in einem stationären Hospiz und ist Dozentin und Lebens- und Konfliktberaterin

Aufbau und Inhalt

Das Buch gliedert sich in vier Hauptkapitel, die wiederum in Unterkapitel gegliedert sind.

Das erste Hauptkapitel zu den Wünschen und Bedürfnissen Sterbender beginnt mit einem Unterkapitel zu den Lebensveränderungen bei der Diagnose einer unheilbaren Krankheit. Die Diagnose führt zu grundlegenden Veränderungen des Lebens des Betroffenen und seiner Familie. Einiges in diesem Unterkapitel würde auch Personen betreffen, die noch keine Palliativpatienten sind, aber an einer lebensbedrohlichen Krankheit (z.B. Krebs) leiden und pflegebedürftige Personen mit chronischen Krankheiten, ohne dass vorhersehbar ist, dass sie in den nächsten Monaten oder im nächsten Jahr an einer ihrer Krankheiten sterben werden [1]. Nach einem schwerem Schlaganfall kann man zum Beispiel noch lange leben oder aber an einem zweiten Schlaganfall schnell sterben. In dem Unterkapitel wird auf den Roman „Mein Leben als Sohn“ von Philipp Roth und zwei Fallbeispiele eingegangen. In einem der beiden Fallbeispiele geht es um die Insassin eines Pflegeheims. Eingegangen wird danach im 2. Unterkapitel auf die Auseinandersetzung Sterbender mit ihrem Lebensende. Auf die Frage wie und wo Sterbende ihre letzte Lebensphase verbringen möchten wird in Unterkapitel 3 eingegangen und auf Wünsche des Sterbenden (u.a. „Wünschewagen“) in Unterkapitel 4. Es folgt ein Unterkapitel 5 zum Abschied vom Leben, in dem die Autorin auch auf ihre Erfahrungen als ehrenamtliche Sterbebegleiterin eingeht. Behandelt werden u.a. spirituelle Aspekte, Humor am Lebensende, Lebensrückschau und Lebensbilanz. Im nächsten Unterkapitel (6) werden Erlebnisse und Erfahrungen von Sterbenden und den sie Begleitenden behandelt. Es geht u.a. um Zeitempfinden, Träume, das „Loslassen“, die „Gefühlspalette Sterbender“. Das letzte Unterkapitel um die Finalphase ist stärker theoretisch mit weniger Beispielen.

Das zweite Hauptkapitel zur Kommunikation beginnt mit Empfehlungen zur emphatischen Kommunikation (Unterkapitel 1). Behandelt werden u.a. Empathie, Selbst-Empathie, aktives Zuhören, nonverbale Kommunikation und positive Grundhaltung. Es folgt ein Unterkapitel 2 zu Gesprächen mit Sterbenden mit einigen Beispielen aus der Literatur und Politik, aber auch mit Zitaten von ehrenamtlichen Sterbebegleitern. Im nächsten Unterkapitel 3 wird das Thema Ehrlichkeit und Umgang mit Wahrheit behandelt. Grundsätzlich wüssten die meisten Sterbenden um ihren Zustand, es käme jedoch darauf an, im Gespräch herauszufinden, wie viel Wahrheit der Patient vertragen könne. Nach Gottschling (2016, S. 47 ff.) gibt es auch Patienten die nach dem letzten Strohhalm greifen und die Wahrheit nicht wissen wollen. Behandelt werden auch Vorstellungen und Wünsche von Sterbenden zur Zeit nach ihrem Tod, zum Beispiel zu den eigenen Kindern. Im vierten Unterkapitel werden „unverarbeitete seelische Wunden“ behandelt. In der Biographie einer Sterbenden kann es belastende Ereignisse und Erlebnisse geben, die nicht verarbeitet werden konnten und in der letzten Lebensphase wieder aufkommen. Deshalb sei hier Achtsamkeit gefragt. Auf unterschiedliche Bedeutungen von Sprachlosigkeit und Schweigen am Sterbebett wird im Unterkapitel 5 anhand einiger Beispiele eingegangen. Schweigen kann von hilflosen Angehörigen ausgehen oder vom Sterbenden. Es kann ein innerer Rückzug sein, der zu akzeptieren ist, aber auch eine familiendynamische Bedeutung haben, zum Beispiel wenn ein Sterbender nicht mit seiner Frau oder Tochter spricht. Das sechste Unterkapitel handelt von Versöhnung am Sterbebett. Während man ohne einen Anderen jemandem verzeihen könne, sei eine späte Versöhnung nur durch Verständigung möglich. Versöhnung könne nicht erzwungen werden, Sterbebegleiter könnten aber helfen, sie zu ermöglichen. Der Rezensent rät hier zur Vorsicht. Einige Versöhnungen können auch zu schwierigen familiendynamischen Prozessen führen, die Zeit brauchen und auch scheitern können. Einige Begleitungen gehen über viele Monate, andere über Wochen oder gar Tage. Im siebten Unterkapitel werden Lebensbeichten Sterbender behandelt. Es gäbe Menschen, die ihre wahre Identität hinter Masken verbergen, auch gäbe es Familiengeheimnisse und Tabus. Einige Sterbende haben das Bedürfnis gegenüber Sterbebegleitern eine Art Lebensbeichte abzulegen. In einigen Fällen möchte Angehörige so etwas verhindern. Danach wird in Unterkapitel 8 das Thema verschlüsselte Botschaften und Symbolsprache behandelt. Sterbende verwenden manchmal Symbole, die zum, Teil auch in Träumen, Mythen und Märchen verwendet werden. Eine Funktion könne sein, das Sterben gegenüber den Angehörigen, die darüber nicht sprechen wollen, in Symbolen und nicht offen anzusprechen, möglich sei auch, dass das Leugnen als Abwehr nicht völlig aufgegeben werden solle. Dargestellt werden einige dieser Symbole, es gebe jedoch keine allgemeingültige Interpretationen. Im neunten Unterkapitel geht es um Sterbebettvisionen und Nahtoderlebnisse. Auf Forschungen hierzu wird eingegangen. In den meisten Fällen seien die Visionen Trost spendend und Angst reduzierend. Die Darstellung wird an einigen Beispielen aus der Interaktion mit Sterbenden veranschaulicht. Im Unterkapitel 10 wird auf die Kommunikation mit demenzkranken Sterbenden eingegangen. Wenn verbale Kommunikation nicht mehr möglich ist, empfiehlt die Autorin basale Stimulation als Methode der Kommunikation. Das Hauptkapitel zur Kommunikation wird abgeschlossen mit dem elften Unterkapitel zu Trost- und Kraftquellen und Spiritualität. Musik und Klangschalenarbeit könnten Kraftquellen sein und Trost spenden. Für gläubige Christen sind häufig Beichte und Gebete wichtig. Eingegangen wird auch auf die Krankensalbung und den Sterbesegen in der katholischen Kirche. Auch dieses Unterkapitel enthält einige Zitate als Beispiele.

Das dritte Hauptkapitel handelt von den organisatorischen Voraussetzungen einer Sterbebegleitung. Begonnen wird mit dem Sterben zu Hause (Unterkapitel 1). Spezialisierte Ambulante Palliativdienste und ambulante Hospizvereine können die Familien unterstützen. Eine Voraussetzung ist jedoch, dass Angehörige in einer „Rund-um die Uhr Betreuung“( S. 101) dies ermöglichen können. Der Rezensent merkt hier an, dass eine Betreuung nur durch den Ehepartner eine erhebliche Belastung sein kann (vgl. Steinert, Müller 2007, S. 120 ff.; Müller 2018). Die Autorin gibt Hinweise für die Pflege eines Sterbenden zu Hause. Im zweiten Unterkapitel wird die Sterbebegleitung im Hospiz behandelt. Eingegangen wird auf Kinderhospize, vollstationäre Einrichtungen und Tageshospize. Das Sterben in Krankenhäusern wird in Unterkapitel 3 nur sehr kurz behandelt. Eingegangen wird auf die Palliativstationen, auf denen die medizinische Versorgung, die Palliativpflege und die Begleitung meist gut ist. Aber nicht immer ist dort für Sterbende ein Platz frei und Normalstationen und Intensivstationen sind für Sterbende kaum geeignet ( vgl. Gottschling 2016 S. 195 ff.) Manchmal erfolgt dann vor dem Hintergrund der Fallpauschalen eine Verlegung vom Krankenhaus in die Kurzzeitpflege. [2]Ausführlicher und kritisch wird dann auf Sterben in Pflegeheimen in Unterkapitel 4 eingegangen. Ein Anstieg der Zahl pflegebedürftiger Menschen sei in den nächsten Jahren zu erwarten. Geburtenstarke Jahrgänge kommen dann in ein Alter, in dem die Wahrscheinlichkeit steigt, pflegebedürftig zu werden. Das Unterkapitel enthält einige Zitate von Praktikanten und Pflegehelfern in denen eine unzureichende Begleitung und Palliativpflege in Heimen deutlich wird. Hinweisen könnte man noch darauf, dass auch ambulante Hospizvereine in Pflegeheime tätig werden. Missstände in einigen Pflegeheimen nicht nur in der Sterbebegleitung, sondern auch bei Nicht-Sterbenden werden auch von Rieger (2017) kritisiert. Dabei geht es nicht nur um gutes Sterben, sondern auch um besseres Leben im Heim.

Im vierten und letzten Hauptkapitel werden Motivation und Qualifikation von Begleitern behandelt. Im ersten Unterkapitel wird auf unterschiedliche Motivationen für die Sterbebegleitung eingegangen, zum Beispiel Nächstenliebe, soziale Anerkennung, Vermächtnis. Die Motivation, eigene Trauer und Verlusterlebnisse zu verarbeiten, ist nach Ansicht der Autorin als problematisch anzusehen. Man könne so zum „hilflosen Helfer“ (vgl. Schmidbauer 1992) werden. Auf das Thema „Helfersyndrom“ (vgl. Schmidbauer 1992) wird besonders eingegangen. Der Rezensent möchte hier vor einer Pathologisierung warnen. Sicherlich sollte man ein Jahr nach einem Verlust keine Sterbebegleitung übernehmen. Aber viele Menschen über 50 Jahren haben schon ein Elternteil verloren und die These von Schmidbauer ist zu pauschal. Inwieweit eine Motivation sinnvoll und tragfähig ist sollte in jedem Einzelfall durch Gespräche gemeinsam mit dem Kandidaten/der Kandidatin geprüft werden. Es folgt ein Unterkapitel zu den Anforderungen an Begleiter. Einige dieser Anforderungen erscheinen dem Rezensenten als zu streng. Wer kann schon sicher sein, dass er eigene Trauer und seine eigene Probleme „weitestgehend“ verarbeitet hat? Die Bearbeitung eigener Betroffenheit ist auch noch eine Funktion der Supervision. Behandelt wird auch die Begleitung durch Angehörige, die im Unterschied zu Sterbebegleitern selber stärker betroffen und öfters selber Begleitung benötigen. Im dritten Unterkapitel wird die Ausbildung zum Sterbebegleiter/in skizziert. Sie beginnt mit einem Erstgespräch zur Eignung und Belastbarkeit. Es folgt eine Grundausbildung zum Sterben, zur Hospiz- und Palliativarbeit mit Anteilen von Selbsterfahrung und ein Praktikum. Abgeschlossen wird die Ausbildung mit einem Gespräch mit der Ausbildungsleitung. Ihre eigene Motivation und eigene Erfahrungen als Sterbebegleiterin behandelt die Autorin im nächsten Unterkapitel (4). Im fünften Unterkapitel zu den „No Goes“ in Begleitungen geht es um mögliche Fehler des Begleiters/ der Begleiterin. Dazu gehört u.a. eigene Probleme in den Vordergrund zu stellen, bei Familienkonflikten zum Schlichter, Richter oder Therapeuten zu werden oder Wahrnehmungsveränderungen von Sterbenden zu ignorieren. Ob und in welchen Situationen über das Sterben gesprochen wird, signalisiert der Sterbende. Der Begleiter solle nicht „mit der Tür ins Haus fallen“. Im nächsten Unterkapitel 6 werden mögliche Belastungen von beruflichen und ehrenamtlichen Sterbebegleitern sowie Schutzfaktoren für die Begleiter behandelt. Notwendig sei ein Spagat zwischen hoher Empathie und gesunder Abgrenzung. Die Tätigkeit im Hospiz- und Palliativbereich sei zwar nicht generell belastender als andere Tätigkeiten es gäbe aber bestimmte besonders belastende Faktoren, die auch genannt werden. Selbstfürsorge, Glaube und Spiritualität, Supervision und Humor werden als Schutzfaktoren dargestellt. Abgeschlossen wird das Hauptkapitel mit dem Thema Fortbildung durch Supervision und Workshops ( Unterkapitel 7) Regelmäßige Supervision, zum Beispiel einmal im Monat sei erforderlich. Ziel sei eine übergeordnete Sicht auf die Arbeit und die Psychodynamik der Begleitung. Danach werden Fortbildungen durch Seminare und Workshops behandelt. Das Unterkapitel enthält mehrere anschauliche Fallbeispiele zu Sterbenden und Sterbebegleitungen. Die Autorin plädiert dafür, die Biographie der Sterbenden, den unsichtbaren Schmerz und die Narben in den Begleitungen stärker zu beachten.

Diskussion

Das Thema Sterbebegleitung wird in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen. Da die Männer und Frauen der geburtenstarken Jahrgänge älter werden, werden auch mehr Menschen sterben. Aufgrund der gestiegenen Mobilität wohnen die Kinder und Enkelkinder häufige nicht im geleichen Ort wie ihre Eltern und Großeltern. Auch dadurch kann die Pflege und die ehrenamtliche Begleitung Sterbender häufiger als in der Vergangenheit wichtig werden. Es geht aber nicht nur um Menschen mit einer lebensverkürzenden Krankheit. 30 % aller Pflegebedürftigen lebt in Heimen (vgl. Statistisches Bundesamt 2013, 5) Diese Organisationen werden zunehmend zu Orten des Sterbens (vgl. Winter 2008 und Schönberg, de Vries 2011, Techtmann 2015). Aus einer Untersuchung von 33 Einrichtungen ergibt sich u.a.: „Nach einem Jahr sind knapp die Hälfte (47,5 %) der Bewohnerinnen und Bewohner verstorben.“ (Schönberg, de Vries 2011) Nach einer Studie beträgt die durchschnittliche Verweildauer der männlichen Bewohner 18 Monate und die der Bewohnerinnen 36 Monate (vgl. Schönberg, de Vries 2011, 370) Damit müsste eigentlich Tod und Sterben ein zentrales Thema dieser Organisationen und ihrer Insassen sein. Dies müsste auch für diejenigen Bewohnerinnen und Bewohner gelten, die etwas länger leben. Sie erleben, dass viele ihrer Mitbewohnerinnen und Mitbewohner versterben. „Schätzungen zufolge sind die Alters- und Pflegeheime dabei, in Kürze Sterbensorte Nr. 1 in Deutschland zu werden, noch vor den Krankenhäusern und weit vor dem eigenen zuhause.“ (Borasio 2014, 18). Palliativpflege und Sterbebegleitung in Pflegheimen müssen daher eingefordert werden. Ansonsten ist auch zu befürchten, dass für das Personal der Umgang mit Sterbenden zur abstumpfenden Routine wird, da für die Interaktion mit den Sterbenden nicht genug Zeit ist. Viele Bewohnerinnen und Bewohner, die noch nicht sterbend sind, werden voraussichtlich in den nächsten Monaten oder Jahren sterben. Besuchsdienste werden dann wichtig. Inwieweit genügend Ehrenamtliche für die Begleitung und den Besuchsdienst zur Verfügung stehen, sollte diskutiert werden.

Fazit

Das Buch ist zur Einführung für Interessenten an der Sterbebegleitung, aber auch für angehenden Pflegekräfte gut geeignet. Es enthält viele anschauliche Beispiele. Weiterführende Literatur aus der Palliativmedizin und zur Hospizarbeit kann empfohlen werden (s.u.)

Literatur

  • Borasio, G. D. (2013), Über das Sterben, München, Deutscher Taschenbuchverlag
  • Borasio, G. D. (2014) selbst bestimmt sterben. Was es bedeutet, was uns daran hindert. Wie wir es erreichen können, München, Verlag C.H.Beck.
  • Francia, Luisa (2016), Wer nicht alt werden will, muss vorher sterben, München: Nymphenburger-Verlag
  • Gottschling, Sven mit Lars Amend (2016) Leben bis Zuletzt. Was wir für ein gutes Sterben tun können, Frankfurt am Main: Fischer,
  • Kalanithi, Paul (2016) Bevor ich jetzt gehe. Was am Ende wirklich zählt – Das Vermächtnis eines jungen Arztes, München Knaus
  • Lübbe, A. S., (2014), Für ein gutes Ende. Von der Kunst, Menschen in ihrem Sterben zu begleiten, München: Heyne
  • Mihm, Dorothea, Bopp, Annette (2017), Die sieben Geheimnisse guten Sterbens, München: Goldmann
  • Müller, Hermann (2018) Biographie Altern und soziale Arbeit, online verfügbar
    www.hermannmuellerhildesheim.de
  • Ridder, Michael de (2017) Abschied vom Leben. Von der Patientenverfügung bis zur Palliativmedizin, München: Pantheon Verlag
  • Rieger, Armin (2017), Der Pflegeaufstand, München: Ludwig-Verlag
  • Schmidbauer, Wolfgang (1992), Hilflose Helfer. Über die seelische Problematik der helfenden Berufe, Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt
  • Schönberg, F,; Vries, Bodo de (2011): Mortalität und Verweildauer in der stationären Altenpflege. In: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit (5), S. 370–375. Online verfügbar unter online verfügbar johanneswerk.de/fileadmin/content/Download_JW/3_Fachthemen/a_Menschen_wahrnehmen/Leben_im_Alter/Mortalitaet_Verweildauer_deVries_Schoenberg.pdf, zuletzt geprüft am 22.09.2014.
  • Steinert, Erika; Müller, Hermann (2007) ein misslungener innerdeutscher Dialog. Biographische Brüche ostdeutscher älterer Frauen, Herbolzheim: Centaurus Verlag
  • Techtmann, Gero (2015): Die Verweildauern sinken. Statistische Analysen zur zeitlichen Entwicklung der Verweildauer in stationären Pflegeeinrichtungen. Verfügbar unter: www.alters-institut.de
  • Winter, M. H. (2008): Pflegeheime auf dem Weg zu Institutionen des Sterbens. In: GGW 8, 2008, S. 15–22.

[1] Hier sieht der Rezensent eine Lücke. Es gibt alte und multi-morbide Personen, die wahrscheinlich bald sterben werden, aber keine Palliativpatienten im engeren Sinne sind.

[2] Im Unterschied zu stationären Hospizen ist nicht vorgesehen, dass die Patienten ihre letzte Monate auf einer Palliativstation verbringen. Auf Palliativstationen stirbt etwa die Hälfte der Patienten ( vgl. Borasio 2014, S. 167). Andere werden nach Hause, in ein stationäres Hospiz oder ein Pflegeheim entlassen.


Rezensent
Dr. Hermann Müller
Universität Hildesheim, Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
Homepage HermannMuellerHildesheim.de
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Zitiervorschlag
Hermann Müller. Rezension vom 13.03.2018 zu: Dorothee Döring: Sterbende liebevoll begleiten. Zu Hause, in der Klinik, im Altenheim oder Hospiz. Butzon & Bercker (Kevelaer) 2018. ISBN 978-3-7666-2483-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24121.php, Datum des Zugriffs 17.12.2018.


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ISSN 2190-9245

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