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Jessica Gahn: Irritierendes lesen

Cover Jessica Gahn: Irritierendes lesen. Eine empirische Studie zum literarischen Verstehen Jugendlicher. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2018. 222 Seiten. ISBN 978-3-7799-3795-1. D: 39,95 EUR, A: 41,10 EUR, CH: 51,90 sFr.
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Thema

  • Wie lesen Jugendliche literarische Texte?
  • Wie lesen sie Texte, die sich einem schnellen und einfachen Verstehen widersetzen, weil sie sperrig bzw. irritierend sind?
  • Wie kann ein entsprechender Verstehens- bzw. Rezeptionsprozess methodisch valide beobachtet und analysiert werden?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die wissenschaftliche Studie von Jessica Gahn. Einen Schwerpunkt legt sie auf Beobachtungen dazu, welche unterschiedlichen Verstehensanforderungen literarische Texte für Leserinnen und Leser im Schulalter stellen. Dazu hat die Autorin zwei qualitativ-empirische Studien durchgeführt, die in dem Buch ausführlich methodisch reflektiert sowie inhaltlich bzw. ergebnisorientiert vorgestellt werden.

Im Kern untersucht das Buch literarästhetische Verstehensleistungen von Gymnasiasten mittels Aufgabenanalysen und der Methode des Lauten Denkens zu solchen literarischen Texten, die die Kohärenzbildung erschweren und Irritationen beim Lesen hervorrufen, weil sie mehrdeutig sind. Die Autorin folgt zur Analyse des Verstehens der Schülerinnen und Schüler einer kognitionswissenschaftlich orientierten Systematik.

Autorin

Dr. Jessica Gahn, Jahrgang 1980, arbeitet seit 2018 als Geschäftsführerin des Fachbereichs Philologie/Kulturwissenschaften der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau. Nach dem Studium der Fächer Germanistik und Erziehungswissenschaften (1. Staatsexamen Lehramt Primarstufe) an der Universität Koblenz-Landau absolvierte sie ein Promotionsstudium und war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt (Main).

Entstehungshintergrund

Das Buch ist 2017 im Rahmen einer Promotion an der Goethe-Universität Frankfurt unter dem Titel „Der Text ist gut zu erfassen. Der Inhalt ist allerdings kurios. Empirische Untersuchungen zum Verständnis irritierender Texte bei Sekundarstufenschülern“ entstanden. In überarbeiteter Form ist es in der Reihe „Lesesozialisation und Medien“, herausgegeben von Cornelia Rosebrock und Hansjakob Schneider, im Beltz Juventa-Verlag erschienen.

Aufbau

Die 222 Seiten des Buches umfassen mehrere Kapitel, die um einen Anhang ergänzt werden:

  • Einleitung und Erkenntnisinteresse dieser Arbeit
  • Kapitel 1 Stand der Forschung und theoretische Einbettung
    1. Textverstehen aus kognitionswissenschaftlicher Sicht
    2. Textverstehen literaturdidaktisch
    3. Rezeptionsmodi beim Lesen literarischer Texte: die Ästhetik- und die Polyvalenzkonvention
    4. Erschwerte Kohärenzetablierung und kognitive Dissonanz
    5. Die Taxonomie textverstehender Operationen
  • Kapitel 2 Empirische Studien
    1. Zusammenfassung der theoretischen Annahmen und Herleitung der Fragestellung
    2. Teilstudie 1: Aufgaben
    3. Teilstudie 2: Lautes Denken
  • Kapitel 3 Diskussion
    1. Detailbetrachtung und Diskussion der Ergebnisse beider Teilstudien
    2. Methodologische Erkenntnisse
    3. Erkenntnisse zur Arbeit mit der Taxonomie textverstehender Operationen
    4. Didaktische Implikationen
    5. Zusammenfassung und Ausblick
  • Literaturverzeichnis
  • Anhang: Transkripte der Lautes-Denken-Studie

Inhalt

Einführend stellt Jessica Gahn das Erkenntnisinteresse ihrer Studie vor, durch empirische Untersuchungen sich dem Verstehen literarischer Texte anzunähern: „Es wurden solche literarischen Texte eingesetzt, die Leserinnen und Leser irritieren, und zwar derart, dass sie bei ihnen möglicherweise eine kognitive Dissonanz auslösen. (…) Wie Leserinnen und Leser mit Texten, die solche Reaktionen auslösen, umgehen, ist eine spannende und wenig erforschte Frage.“ (S. 7)

Insgesamt geht es der Autorin darum, Verstehensprozesse und Verstehensabläufe zu erfassen, um daraus Rückschlüsse für didaktische Handlungsmöglichkeiten im Allgemeinen und die Unterrichtsgestaltung im Speziellen zu ziehen. Dementsprechend wichtig ist ihr eine präzise Forschungsfrage, welche darin besteht, Verstehensleistungen von Gymnasiasten bei literarischen Texten zu analysieren, „die aufgrund von Irritation einander widersprechende Einzeldeutungen erfordern und die Kohärenzetablierung erschweren“ (S. 8). Ferner geht es der Studie um die Generierung von Zugriffswegen auf literarische Verstehensleistungen, was durch empirische Methoden ermöglicht werden soll.

So führt das erste Kapitel hin zu einer theoretischen Bestimmung des Textverstehens aus kognitionstheoretischer Perspektive. Zentral hierfür ist die Theorie der mentalen Modelle. Ferner thematisiert die Studie damit korrespondierende Konzepte von Fähigkeitspotenzialen von Sekundarstufenschülern. Darüber hinaus widmet sie sich Aspekten des literarischen Lernens und referiert den bisherigen Erkenntnisstand aus ausgewählten, neueren empirischen Forschungen zur Textverstehensproblematik. Ergänzend zu rein kognitiven Lesarten des Textstehensbegriffs geht es Jessica Gahn auch um ästhetische Rezeptionsmodi.

Daran schließt sich das zweite Kapitel des Buches mit fast 90 Seiten an. Dieser umfangreichste Teil präsentiert die beiden empirischen Studien, die sich einmal mit Aufgaben bzw. Aufgabenarten und -konstruktionen zu literarischen Texten genauer beschäftigen, zum anderen auf die Methode des Lauten Denkens stützen. Nach einer kurzen Einführung in die zu Grunde liegenden Forschungsparadigmen erfolgt die detaillierte Beschreibung der einzelnen Forschungssettings: Die Aufgaben-Studie arbeitet als Material mit Jörg Schubigers Text „Der verschlossene Berg“, der auf mögliche Textpotenziale analysiert wird, ferner werden die Aufgaben, ihre Konstruktion und die Schwierigkeiten beschrieben, immer wieder zurückgebunden an die einschlägige Forschungsliteratur und das Modell von Jürgen Grzesik. Daran anknüpfend erfolgt die systematische Auswertung, wie Schüler der achten Jahrgangsstufe mit der Textschwierigkeit umgegangen sind und welche Verstehensschwierigkeiten deutlich wurden. Bemerkenswert der genderspezifische Forschungsbefund: „Bei den deskriptiven Ergebnissen zu Geschlechtsunterschieden zeigt sich, dass (…) die Mädchen stets besser abschneiden (…). Allerdings sind die Unterschiede nicht signifikant und können damit zufällig zustande gekommen sein.“ (S. 117) Für die zweite Teilstudie wurden zufällig „sieben Schülerinnen und Schüler eines rheinland-pfälzischen Gymnasiums gewonnen“ (S. 126), die zwischen zwölf und dreizehn Jahre alt waren. Auch ihnen wurde ein Text vorgelegt, Josef Guggenmos' „Märchen“, der zunächst von der Autorin auf Textpotenziale hin analysiert wird. Die Schüler wurden im Rahmen der Untersuchung zunächst einem Vortest unterzogen, dann wurde in einem aufwändigen Verfahren ermittelt, welche Gedanken den Testteilnehmern beim Lesen „durch den Kopf“ (S. 148) gehen. Nach intensiven Erläuterungen zu Zuverlässigkeitsmaßen und Raterurteilen stellt die Autorin konkrete Beispiele aus den Protokollen des Lauten Denkens vor, die knapp erläutert und kommentiert werden.

In Kapitel drei werden die Ergebnisse der empirischen Studien zusammengefasst und daraus abgeleitete didaktische Implikationen erläutert. Dazu stellt die Autorin sowohl kritische Einwände zu den gewählten Methoden wie methodologische Erkenntnisse im Generellen vor als auch Rückschlüsse zum Textverstehen für die weitere didaktische Arbeit mit Texten. Als Vorteil der Methode des Lauten Denkens konstatiert sie einen Einblick in den Textverstehensprozess: „Bereits der Vortest (…) konnte zeigen, dass besonders dem Prozesscharakter literarischer Verstehensleistungen eine große Bedeutung zukommt und dass umfassende Deutungen (natürlich) erst gegen Ende des Lauten Denkens aufseiten des Schülers auftraten“ (S. 185). Ferner zeigt sie mögliche Anschlussfelder für Folgestudien auf und arbeitet die Bedeutung von Aufgabenforschung und Laute-Denken-Studien für den literaturdidaktischen Bereich aus: Besonders die Erforschung „der gestuften Abbildung literarischer Verstehensprodukte und Verstehensprozesse bei irritierenden Texten“ (S. 194) stelle aus empirischer Sicht weiterhin ein lohnenswertes Forschungsfeld dar, um besonders Lehrkräften mehr Sicherheit für die tägliche Arbeit zu geben.

Diskussion

Bereits der Titel des Buchs irritiert im besten Sinne des Wortes: Es geht Jessica Gahn nicht um irritierendes Lesen, sondern sie hat ihre Studie überschrieben mit „Irritierendes lesen“. Dadurch markiert sie die Intention, der Etablierung von Kohärenz im Textverstehensprozess von literarischen Texten nachzuspüren, was ein ambitioniertes Unterfangen darstellt.

Die differenzierte methodische Reflexion, die auf zahlreiche theoretische Konzepte zurückgreift – zu nennen sind u.a. Leon Festingers Theorie der kognitiven Distanz, Monika Schwarz-Friesels Kohärenztheorie oder Jürgen Grzesiks Modell bzw. Taxonomie zum Textverstehen –, verdeutlicht zugleich, dass es ein komplexes Forschungsdesign erfordert, um in diesem Bereich zu validen und eindeutigen Erkenntnissen zu gelangen.

Dazu versucht Jessica Gahn interdisziplinäre Erkenntnisse zu bündeln, indem sie die Forschungstraditionen verschiedener Disziplinen für ihr Anliegen fruchtbar macht: Kognitionspsychologie, Linguistik und psychologische Leseforschung liefern Impulse, die es – neben den Erkenntnissen der literaturdidaktischen Forschung – zu nutzen gilt. Denn die Forschungsfrage nach dem Wie und der Tiefe des Verstehens literarischer Texte durch Schülerinnen und Schüler ist eine essentielle Frage, die für den Deutschunterricht, aber auch für das Germanistik-Studium große Bedeutung haben kann: „Es wurde deutlich, dass beim Lesevorgang sehr viele mentale Leistungen parallel ablaufen müssen, um einen Text verstehen zu können. Leserinnen und Leser müssen also über ein Bündel an verschiedenen (mentalen) Teilfähigkeiten verfügen, um eine solch hochkomplexe Aufgabe, wie es das Textverstehen ist, erfolgreich lösen zu können.“ (S. 87)

Kritisch zu hinterfragen bleibt jedoch die Reichweite der Studie. Genügt eine Überprüfung von Aufgabenkonstruktionen und Textverstehensoperationalisierung zum Text „Der verschlossene Berg“ von Jörg Schubiger tatsächlich aus, um generalisierbare Rückschlüsse auf Unterrichtsgestaltung zur Förderung des Textverstehens literarischer Text zu ziehen? Die zusammenfassenden Hinweise von Jessica Gahn lassen bereits die Schwierigkeiten dieses Weges erkennen: „Bezüglich der verschiedenen Klassenstufen zeigt sich ein nicht erwartungskonformes Ergebnis: Nicht durchgehend konnten die älteren Schülerinnen und Schüler höherklassige Ergebnisse erzielen, nur ein statistischer Trend ist erkennbar.“ (S. 120)

Zur Steigerung der Aussagekraft der Studie hat Gahn daher völlig zurecht einen methodenpluralistischen Weg beschritten: „Um den Prozess des Verstehens sichtbar zu machen, wurde in einer zweiten Studie mit der Methode des Lauten Denkens gearbeitet.“ (S. 121) Darunter versteht sie, dass Leser gebeten werden, „ihre Gedanken laut zu äußern, während sie ein Problem lösen. Dinge laut auszusprechen (…) ist auch im Alltag nicht ungewöhnlich (…). Die verbalen Protokolle, die in Forschungsprozessen entstehen, werden als Rohdaten über kognitive Prozesse verstanden. Sie erfordern eine tiefgreifende Analyse und Interpretation.“ (S. 122) Dazu legte sie sieben Probandinnen und Probanden im Alter von zwölf bzw. dreizehn Jahren den Text „Märchen“ von Josef Guggenmos in fünf Abschnitten vor. Das Ergebnis überrascht hinsichtlich des Leseprozesses kaum: „Um zu (…) einem vermuteten tieferen Verstehen des literarischen Textes zu gelangen, scheint es gerade bei sehr komplexen Texten (…) notwendig zu sein, zuerst einmal den Plot auf der Textoberfläche für sich zu sichern.“ (S. 178)

Auf diese beiden Studien stützt die Autorin dann die didaktischen Implikationen, die Lehrkräfte sicherlich mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis nehmen werden: Einerseits komme für Lernsituationen der „Einschätzung der Aufgabenschwierigkeit“ (S. 194) eine herausragende Bedeutung zu. Dazu bietet nach den Erfahrungen der Autorin die Taxonomie textverstehender Operationen, die erstmals 1982 von Jürgen Grzesik und einer Arbeitsgruppe vorgelegt wurde, eine hilfreiche Unterstützung, da es eine Einordnung der Schwierigkeiten in Stufen ermögliche. Ferner liefert die Studie auf der Basis der Laute-Denken-Teilstudie eine plausible Deutung für die alltägliche Unterrichtsbeobachtung, dass Schülerinnen und Schüler mit ausweichenden Strategien auf Unverständnis von Texten oder Textpassagen reagieren: „Auffällig war, dass Schülerinnen und Schüler zuerst den Inhalt an der Textoberfläche für sich sicherten, also sehr textnah den Inhalt des literarischen Textes nacherzählten, um anschließend zu höherklassigen Deutungen zu gelangen. (…) Dabei fiel auf, dass einige Schülerinnen und Schüler ihr Nichtverstehen verbalisierten oder den Text komisch nannten, andere hingegen für sich selbst das Unerklärliche erklärlich machten, indem sie den literarischen Text mit eigenen Vorstellungen anreicherten“ (S. 193). An solche Beobachtungen können sicherlich in Zukunft zahlreiche weitere Studien anknüpfen.

Fazit

Insgesamt handelt es sich bei dem Buch „Irritierendes lesen“ von Jessica Gahn um eine typische wissenschaftliche Qualifikationsschrift. Als empirisch angelegte Studie mit klarer Forschungsfrage, Methodenreflexion und Auswertung ist das Buch klassisch gegliedert. Die Darstellung ist hochspezialisiert, der Fokus ist stringent auf Forschungsmethodik, theoretische Konzepte und die Dimensionen des Textverstehens ausgerichtet. Das Buch liefert auf der Basis von Aufgabenforschung und Lautem Denken vielfältige Einblicke in mentale Verstehensprozesse beim Lesen von literarischen Texten, die Leserinnen und Leser im Leseprozess und nach der Lektüre irritieren. Zugleich verfolgt das Buch eine didaktische Intention: Lehrkräfte sollen, empirisch abgesichert, Einblicke in die Schwierigkeiten der Textdeutung erhalten und Ansätze kennen lernen, wie sie Schüler beim Verstehen literarischer Texte besser unterstützen können. Insofern legt die Autorin eine fachlich fundierte, methodisch wie thematisch akribisch erarbeitete Studie für einen fachlich vorgebildeten Leserkreis vor.

Das Buch ist für Forscherinnen und Forscher in den Bereichen empirische Leseforschung und Literaturwissenschaft, Literaturdidaktik und qualitative Sozialforschung mit großem Gewinn zu konsultieren.


Rezensent
Dr. Torsten Mergen
Universität des Saarlandes, Fachrichtung 4.1
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Zitiervorschlag
Torsten Mergen. Rezension vom 11.07.2018 zu: Jessica Gahn: Irritierendes lesen. Eine empirische Studie zum literarischen Verstehen Jugendlicher. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2018. ISBN 978-3-7799-3795-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24157.php, Datum des Zugriffs 18.07.2018.


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