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Helmut E. Lück, Rudolf Miller u.a. (Hrsg.): Klassiker der Psychologie

Cover Helmut E. Lück, Rudolf Miller, Gabriela Sewz (Hrsg.): Klassiker der Psychologie. Die bedeutenden Werke: Entstehung, Inhalt und Wirkung. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2018. 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. 340 Seiten. ISBN 978-3-17-031623-2. 49,00 EUR.
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Thema

Die Geschichte jeder Wissenschaft setzt sich in ihrem Kern mit schriftlichen Veröffentlichungen auseinander. In der Disziplin der Psychologie ist es für diesen Blick in die Vergangenheit wahrscheinlicher, auf Buchveröffentlichung zu treffen, als für seine gegenwärtige Alternative, denn die psychologische Forschung der jüngeren Zeit konzentriert sich auf Zeitschriftenartikel als wesentliches Veröffentlichungsmedium. Gegenüber diesen Berichten von oftmals fragmentarischen Befunden haben die psychologischen Buchveröffentlichungen der Vergangenheit den Vorteil, als vollständige Darstellungen eines Zusammenhangs gelten zu können. Bücher, die einen prägenden Einfluss auf die Disziplin ausüben konnten, insofern als sie in Gänze für eine bestimmte Forschungsrichtung stehen, weil sie sie initiiert oder variiert haben, lassen sich als Klassiker bezeichnen. Klassiker sind jedoch nicht nur Meilensteine der Psychologiegeschichte, sondern auch Schlüsselwerke, deren Lektüre hilft, den spezifischen Blickwinkel zu beziehen, dessen Entwicklungsbahnen sich bis zur zeitgenössischen Psychologie fortziehen lassen.

Herausgeber

Helmut E. Lück studierte in Köln Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, woraufhin er dort 1969 zum Thema der Sozialen Aktivierung promoviert wurde. Bereits 1973 wurde er auf eine Professur in Duisburg berufen, wechselte jedoch 1978 an die Fernuniversität Hagen, wo er mit der Einrichtung des Faches Psychologie betraut wurde. Nach dreißigjähriger Lehre der Sozialpsychologie in Hagen wurde er im Jahr 2007 emeritiert. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Sozialpsychologie Kurt Lewins publizierte Lück zeitlebens zur allgemeinen Geschichte des Faches, zuletzt etwa mit einer Revue der „bedeutenden Psychologinnen und Psychologen“ (www.socialnet.de/rezensionen/​20753.php) oder den Selbstdarstellungen zeitgenössischer Psychologen (https://www.socialnet.de/rezensionen/​24412.php).

Rudolf Miller studierte Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Tübingen nach abgeschlossener kaufmännischer Lehre und Tätigkeit als Verlagskaufmann. Nach seiner Promotion in Psychologie arbeitete er an der Fernuniversität Hagen, an der EBZ Business School in Bochum und an der Universität Wuppertal. Wegen seines Engagements für die Einrichtung fernuniversitärer Studien in der Ukraine wurde im 2005 die Ehrendoktorwürde der Staatlichen Technischen Universität Charkow verliehen.

Gemeinsam haben Helmut Lück und Rudolf Miller verschiedene weitere Arbeiten veröffentlicht, beispielsweise den Band "Illustrierte Geschichte der Psychologie" (1993, München: Quintessenz, diverse Auflagen).

Gabriela Sewz studierte Sozialwissenschaften, Psychologie und Literaturwissenschaften an der Fernuniversität Hagen, wo sie bei Helmut Lück zu einem wissenschaftstheoretischen Thema promoviert wurde. Sie arbeitet an der Universität Wuppertal im Weiterbildungs-Studiengang für Arbeits- und Organisationspsychologie.

Entstehungshintergrund

Die erste Auflage des Werkes wurde im Jahr 2000 veröffentlicht und enthielt 36 Darstellungen klassischer Werke, die in chronologischer Folge in drei Abschnitten, „der Weg zur akademischen Psychologie“, „Klassische Arbeiten des 20. Jahrhunderts“ und „Psychologie nach dem Zweiten Weltkrieg“, präsentiert wurden. Die überarbeitete zweite Auflage enthält acht weitere Texte und ist nach neun Themengebieten gegliedert, die jeweils chronologisch sortiert wurden. Die um 100 Seiten erweiterte zweite Auflage wurde um den Untertitel „Die bedeutenden Werke: Entstehung, Inhalt und Wirkung“ ergänzt. Die Erweiterung um acht Aufsätze wird damit gerechtfertigt, dass die entsprechenden Arbeiten „inzwischen als Klassiker gelten können“ (S. 11). Genau besehen artikuliert der Band also den Anspruch, der aktuellen Entwicklung der Disziplin gerecht zu werden – Kürzungen von Werken, die inzwischen nicht mehr als Klassiker gelten können, sind folglich ebenfalls denkbar.

Aufbau

Die thematische Gliederung des Werkes hat neun Abschnitte, in denen jeweils drei bis sieben Werke besprochen werden:

  • Der Weg zur Psychologie
  • Von der Physiologie zur experimentellen Psychologie
  • Persönlichkeit, Differentielle Psychologie und Psychodiagnostik
  • Lernen und Verhalten
  • Wahrnehmung, Denken und Sprache
  • Entwicklung und Lebenslauf
  • Soziale Dimensionen menschlichen Verhaltens
  • Psychoanalyse und deren Wirkungen
  • Psychologie in Anwendungsfeldern

Unter Berücksichtigung des Umstandes, dass der Großteil dieser Texte ursprünglich in einer anderen Gliederung veröffentlicht worden sind, wird ersichtlich, dass es sich eher um eine allgemeine Orientierung denn um eine spezifische Segmentierung der besprochenen Arbeiten handelt. Verschiedentlich könnten einzelne Werke auch ebenso unter anderen Überschriften besprochen werden, beispielsweise Georg Herbert Meads „Mind, Self and Society“ unter „Soziale Dimensionen menschlichen Verhaltens“ statt unter „Lernen und Verhalten“. Die thematische Gliederung dient somit eher der Verwendung des Werkes als genereller Überblick, während denjenigen, die eine einzelne Darstellung suchen, eher mit einer Liste der klassischen Autoren oder einer chronologischen Liste geholfen wäre. Bei 44 Einträgen ist die Übersicht nicht unmittelbar und die Entscheidung, der chronologischen eine thematische Anordnung vorzuziehen, nicht unstrittig.

Inhalt

Die Arbeit versammelt die Besprechung diverser Schriften aus der Geistesgeschichte, für die in der Regel ein klarer, in einigen Fällen ein vermittelter Bezug zur Psychologie besteht. Es handelt sich abgesehen von Juan Huartes „Examen de Ingenios para las Ciencias“, Alfred Binets „Les idées modernes sur les enfants“ sowie Jean Piagets und Bärbel Inhelders „La psychologie de l‘enfant“ um entweder deutsch- oder englischsprachige Originalwerke. Ferner handelt es sich mit lediglich vier Ausnahmen um klassische Werke, die von einer einzigen Person verfasst wurden. Die Besprechungen stammen in der Regel von deutschen Autoren, die Texte sind stets auf Deutsch verfasst worden. Jede Besprechung folgt (abgesehen von wenigen Ausnahmen wie Rolf Oerters Besprechung von „Plans and the Structure of Behavior“) einer strukturierten Abfolge von Unterkapiteln, wobei der Gesamtumfang der jeweiligen Besprechung zwischen vier (Wilhelm Wundts „Völkerpsychologie“, Georg Eckardt) bis zehn Seiten (Martha und Hans Heinrich Muchows „Der Lebensraum des Großstadtkindes“, Günter Mey) einer bedeutsamer Variabilität untersteht.

Nach einigen einleitenden Zeilen werden im ersten Abschnitt jeder Besprechung, „Zum Autor“, allgemeine biographische und zeitgeschichtliche Angaben präsentiert. Für die chronologisch früheren Werke, beispielsweise Charles Darwins „The Expression of the Emotions in Man and Animals“, das von Gabriela Sewz besprochen wird, handelt es sich zumeist um einen allgemeinwissenschaftlichen Überblick. Für die Autoren des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts erfolgt hingegen in der Regel eine Einordnung in den spezifischen psychologischen Kontext. Von großer Bedeutung im ersten Abschnitt ist die Darstellung des Veröffentlichungskontextes, etwa den zuvor und anschließend veröffentlichten Arbeiten der jeweiligen Verfasserin bzw. des jeweiligen Verfassers.

Dieser Aspekt des Veröffentlichungskontextes hat allerdings keine ausreichende Trennschärfe zum zweiten Abschnitt, „Zu den Entstehungsbedingungen des Werkes“. In der Regel werden in diesem Abschnitt der Besprechungen im Sinne des Vorworts der Herausgeber die „gesellschaftlichen Rahmenbedingungen“ (S. 10) reflektiert. So setzt beispielsweise Jürgen Jahnkes Besprechung von Johann Caspar Lavaters „Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntniß und Menschenliebe“ die biographischen und zeitgeschichtlichen Darstellungen des ersten Abschnitts im zweiten fort.

Im Zentrum der Besprechungen steht der dritte Abschnitt, „Zum Inhalt des Werkes“, bei dem es sich in der Regel um eine stark geraffte Inhaltsangabe handelt. Mit dem Anspruch des Bandes, „möglichst viele Leserinnen und Leser anzuregen, den einen oder anderen Klassiker zur Hand zu nehmen und aus heutiger Sicht zu lesen“ (S. 10), korrespondiert der kursorische Charakter der Inhaltsangaben. Nur in wenigen Fällen (beispielsweise in den Beiträgen von Günter Mey oder der Darstellung von Hermann Ebbinghaus‘ „Über das Gedächtnis“ von Hans-Jürgen Lander und Matthias Huth) werden vollständige Argumente repräsentiert. Es handelt sich vielmehr um Darstellungen von Schlüsselwörtern oder der allgemeinen Struktur. Zudem nutzen einige Autoren, beispielsweise C. F. Graumann, diesen Abschnitt zum kritischen Kommentar.

Der folgende vierte Abschnitt bespricht die zeitgenössische Rezeptionsgeschichte. Hinsichtlich der Frage, was die ausgewählten Werke als Klassiker konstituiert, handelt es sich um den wesentlichen Beitrag. Die Autoren beziehen sich in der Regel auf Rezensionen in Folge der Veröffentlichung oder weitere Arbeiten, die an den Klassiker anschlossen. Neben der Erfolgsgeschichte des Werkes berichten zahlreiche Beiträge ebenfalls von Schwierigkeiten bei der Durchsetzung der neuen Ideen und portraitieren somit nicht nur die Klassiker, sondern auch die allgemeine Struktur wissenschaftlicher Kommunikation.

Der fünfte und letzte Abschnitt ergänzt den vorherigen um den aktuellen Blick auf das besprochene Werk. Dieser oftmals knapp ausfallende Teil der Besprechung quittiert – und dies ist für den Band ein wichtiger Umstand – vielmals mit Nüchternheit den Umstand, dass das jeweilige Werk in der gegenwärtigen psychologischen Debatte keine tragende Rolle spielt, obwohl es sich um die Grundlage für diverse relevante Beiträge handelt. Darin kommt eine Facette der psychologischen Wissenschaftskultur zum Ausdruck, die der kontroversen und konstruktiven Auseinandersetzung mit Klassikern weitgehend entgegensteht.

Diskussion

Der Ansatz des Werkes birgt, obschon er in anderen, zumal geisteswissenschaftlichen Disziplinen, selbstverständlich wäre, für die Psychologie gewisse Schwierigkeiten. Zunächst: Was ist ein Klassiker in einer Disziplin, die in ihrem gegenwärtigen Betrieb keine exegetischen Routinen besitzt? Während es, wie bereits an anderer Stelle für den Vergleich zwischen Wilhelm Weischedels „philosophischer Hintertreppe“ und Helmut Lücks „psychologischer Hintertreppe“ (www.socialnet.de/rezensionen/​20753.php) angemerkt worden ist, beispielsweise in der Philosophie selbstverständlich sein mag, bestimmte Autoren als Pflichtlektüre zu behandeln und deswegen ‚Klassiker‘ zu nennen, besteht hierfür in der Psychologie zumindest keine Praxis. Insofern muss der faktisch Klassiker-Begriff der Psychologie, der im vorliegenden Band beansprucht wird, eine andere Bedeutung tragen.

Es handelt sich vielmehr um einen virtuellen Beitrag: Wenn die Disziplin der Psychologie die Exegese ihrer Ursprünge betreiben würde, wären die in diesem Band vorgestellten Werke für die Rekonstruktion des psychologischen Denkens von Bedeutung. Andererseits handelt es sich um einen implizit normativen Beitrag: Die Herausgeber scheinen zu meinen, dass die Psychologie von der Auseinandersetzung mit ihren historischen Ursprüngen profitieren kann und soll, denn „[d]iese Kenntnis vertieft nicht nur das Wissen um die geschichtliche Entwicklung von Fach und Anwendungsbereichen, sie hilft auch bei der Einordnung neuerer psychologischer Erkenntnisse“ (S. 10). In diesem Sinne steht der vorliegende Band an der Front eines Abwehrkampfes gegen die Geschichtsvergessenheit in der deutschen Psychologie, der seit etwa einem halben Jahrhundert gefochten wird und sich beispielsweise in der geringen Anzahl an Mitgliedern in der Fachgruppe „Geschichte der Pschologie“ in der deutschen Gesellschaft für Psychologie zeigt.

Dieser Umstand betrifft allerdings noch nicht die inhaltliche Frage, ob die Auswahl an geistesgeschichtlichen Texten tatsächlich einen Kanon von Klassikern abbildet. Zweifel ist hier aus verschiedenen Gründen angebracht. Erstens versammelt der Band Beiträge, deren Rolle für die Entwicklung des psychologischen Denkens in der Weltgeschichte nicht eindeutig ist, etwa Jan Evangelista Purkinjes „Beobachtungen und Versuche zur Physiologie der Sinne“, deren physiologische Bedeutung größer als die spezifisch psychologische sein mag. Dass diesem Beitrag der Vorzug gegenüber der Besprechung von Autoren wie Ernst Heinrich Weber oder Hermann von Helmholtz gegeben wurde, die eine stärke Kontinuität zur experimentellen Psychologie im institutionellen Sinne vorweisen, mag eher aus redaktionellen denn aus inhaltlichen Gründen erfolgt sein.

Zweitens muss die Frage gestellt werden, um Klassiker welcher Psychologie es sich handele. Der Ausdruck „Klassiker der Psychologie“ suggeriert eine Einheit der Wissenschaft, deren Bestand historisch stets fragwürdig gewesen ist. Ferner hat die Auswahl an Autoren eine merkliche Neigung einerseits zu der Psychologie im Kulturraum zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten, andererseits zum Themenbereich der Sozialpsychologie und zudem zu naturwissenschaftlich-experimentellen Psychologie. Hiermit ist gesagt, dass Beiträge, denen andernorts der Status des Klassikers zugeschrieben wurde, etwa Franz Brentanos „Psychologie vom empirischen Standpunkte“ oder Arbeiten von Wilhelm Dilthey, keine Berücksichtigung finden. In diesem Sinne birgt das Projekt „Klassiker der Psychologie“ zu proklamieren, die notwendige Verantwortung, gerecht und gegenstandsangemessen relevante Beiträge auszuwählen. Eine Stärke hat der Band in denjenigen Beiträgen, deren Autoren nicht, wegen fehlender kritischer Distanz, allein die Güte des Klassikers betonen, sondern ihn seine historische Relevanz anerkennend infrage stellen, beispielsweise C. F. Graumanns Besprechung von Floyd Henry Allports „Social Psychology“.

Es muss hervorgehoben werden, dass ein Band, der den Anspruch hat, Klassiker einer Disziplin, die den Begriff der Klassiker nicht oder nur wenig verwendet, darzustellen, notwendig mit diesen Schwierigkeiten konfrontiert ist. Gerade weil die Bestimmung der Psychologie als Wissenschaft in allen historischen Phasen eine Streitfrage gewesen ist, muss die Aufgabe, vor die sich die Herausgeber gestellt haben, umso schwieriger ausfallen. Einen Ansatz vorzustellen, ist nur mit einer eingeschränkten Auswahl von Werken möglich, die stets Schwerpunkt vorweist. Dem Leser sollte jedoch bewusst gemacht werden, dass von der Psychologie nur dann ein angemessenes Bild gezeichnet werden kann, wenn alternative Narrative der „Klassik“ des Faches berücksichtigt werden. Von größter Bedeutung ist dabei, dass die Psychologie US-amerikanischer Provenienz eher den Artikel als das Buch zum Status des Klassikers erheben würde. Weil unterdessen auch die zeitgenössische deutsche Psychologie diese Wissenschaftstradition weitgehend übernommen hat, droht die Präsentation von umfangreichen Buchpublikationen als „Klassiker“ die Unzeitgemäßheit. Doch gerade hierin besteht das kritische Potenzial des vorliegenden Werkes: Eine alternative Psychologie zur aktuellen geschichtsvergessenen Disziplin in Erinnerung zu rufen – oder wieder denkbar zu machen.

Fazit

Die Disziplin der Psychologie nimmt eine Sonderstellung unter den Wissenschaften ein, weil die Frage nach ihrem Gegenstand, ihrer Methode, aber auch ihrer Geschichte mit vehementen Kontrapositionen keine Einigkeit unter den Psychologen zu erreichen vermag. Der vorliegende Band bietet ein Panorama dieser kontroversen und lebendigen Wissenschaft anhand einiger ihrer einflussreichsten und prägendsten Veröffentlichungen. Die Besprechung von 44 Schlüsselwerken durch Spezialisten des Gebietes gestattet sowohl einen Überblick über das Feld als auch einen ersten Einblick in die einzelnen Veröffentlichungen. Die größte Stärke des Bandes ist die rezeptionsgeschichtliche Einordnung der Arbeiten, die Verbindungen im Wirrsal der empirischen Disziplin erkennen lässt und es somit gestattet, eine Einheit zu erkennen, wo oberflächlich nur unverbundene Forschungsvorhaben zu bestehen scheinen. Die Publikation ist psychologiehistorisch Interessierten zu empfehlen – wer sich jedoch einen repräsentativen Einblick in die Grundlagen der zeitgenössischen experimentalpsychologischen Arbeiten verspricht, sei gewarnt, weil das historische Bewusstsein, das den vorliegenden Band auszeichnet, in der gegenwärtigen Psychologie kaum Widerhall findet.


Rezension von
Dr. Alexander N. Wendt
Dr./M.Sc. (Psychologie), M.A. (Philosophie)
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Zitiervorschlag
Alexander N. Wendt. Rezension vom 11.03.2020 zu: Helmut E. Lück, Rudolf Miller, Gabriela Sewz (Hrsg.): Klassiker der Psychologie. Die bedeutenden Werke: Entstehung, Inhalt und Wirkung. Verlag W. Kohlhammer (Stuttgart) 2018. 2., erweiterte und überarbeitete Auflage. ISBN 978-3-17-031623-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24516.php, Datum des Zugriffs 13.07.2020.


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ISSN 2190-9245

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