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Lothar Linz: Erfolgreiches Teamcoaching

Cover Lothar Linz: Erfolgreiches Teamcoaching. Ein Team bilden, Ziele definieren, Konflikte lösen. Meyer & Meyer (Aachen) 2018. 5. Auflage. 285 Seiten. ISBN 978-3-8403-7622-1. D: 24,95 EUR, A: 25,70 EUR, CH: 34,90 sFr.

Reihe: In Beziehung stehende Ressource: ISBN: 9783898999267.
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Thema

Das Mitwirken in wechselnden Kooperationsnetzwerken wird in der modernen Arbeit immer häufiger vorausgesetzt. Dies erfordert eine Abkehr von traditionellen und statischen Arbeits- und Organisationsformen und eine erweiterte Sozialkompetenz von Mitarbeiter_innen und ihren Führungskräften. Dass dies – neben harter Arbeit – auch Spaß machen kann, sehen wir im Mannschaftssport.

Dabei ist Teamarbeit und deren Anleitung neben Wissen aus der Gruppendynamik, der Sozial-, Kommunikations- und Beratungspsychologie, auf Methodenkompetenz angewiesen, die sich im Idealfall auf Erfahrungen in der Gruppenanleitung stützt.

Sport liefert uns Lebensfreude, Spaß und Selbstbestätigung. Auch ist es ein Lernfeld für Sozialverhalten, Arbeitstugenden (Ausdauer, Fleiß u.a.) und ethische Grundsätze (Fairness, Solidarität u.a.). Sozialarbeiter_innen sind in der offenen Kinder- und Jugendarbeit in der Organisation und Anleitung von Jugendgruppen und Sportvereinen tätig, sodass das vorliegende Buch – als Anleitung und Ratgeber für Sporttrainer geschrieben – hier einen Transfer ermöglicht. Auch lohnt es sich für pädagogische Fachkräfte in anderen Feldern mal „über den Zaun zu schauen“ und Erkenntnisse aus dem Coaching von Sportmannschaften für soziale Berufe und Methoden für das Teambuilding in sozialwirtschaftlichen Organisationen zu nutzen bzw. deren Übertragbarkeit zu reflektieren.

Lothar Linz als Sportpsychologe weiß, wovon er schreibt. Er begleitete Mannschaften im Fußball, Handball, Volleyball, Eishockey und Hockey (Herren- und Frauenhockeymannschaften), sowie die Beachvolleyballerinnen (Brink/Reckermann) mit großem Erfolg. Dennoch gibt er sich nicht mit einem „Jubelbuch“ über eigene Erfolge zufrieden, sondern reflektiert nahe am sportlichen Alltagshandeln Grundfragen der Gruppenanleitung, der Trainingsarbeit und will damit Anregungen geben, wohlwissend, dass das Geschehen in menschlichen Gruppen eine kochrezeptartige Anleitung zum Coaching von Sportmannschaften verbietet.

Lothar Linz will einen Beitrag zur sportpsychologischen Literatur liefern und mit seinem Erfahrungswissen eine Lücke in der Literatur schließen, die bisher noch zu wenig konkretes Praxiswissen und Anleitungen für das Coaching von Sportmannschaften bereit hält. Die nunmehr 5. Auflage seines Buches gibt ihm dabei Recht. Der Autor weiß vielfältige Erfolge der von ihm gecoachten Mannschaften auf seiner Seite. Neben dem Manschaftscoaching war er als Mentaltrainer erfolgreich und ist in der Ausbildung von Trainern an der Trainerakademie Köln als Dozent tätig.

Inhalt

Das vorliegende Buch gliedert sich in zwei Teile. In Teil 1 wird psychologisches Grundlagenwissen zu Gruppen, Teams und deren Anleitung in 7 Teilkapiteln vermittelt. Teil 2 liefert praktische Anregungen für die Gestaltung des konkreten Traineralltags und den Umgang mit Herausforderungen (beispielsweise Krisen, Konflikte und der Umgang mit schwierigen Spieler_innen) in 13 Teilkapiteln. Die konkreten Vorschläge werden mit Beispielen, Anekdoten und Übungsvorschlägen angereichert und sollen Orientierung und Anleitung für den Trainingsalltag geben.

Teil 1 beginnt – einer Einleitung von Lothar Linz zur Funktion des Buches und Episoden aus den Höhen und Tiefen des Mannschaftssports folgend – mit Basiswissen der Kommunikationspsychologie (Kap. 2), wobei er durch anschauliche Beispiele immer wieder den direkten Bezug zum Traineralltag herstellt.

  • Mit Kapitel 3 wird ein Kernthema – die Besonderheit von Teamkooperation – aufgegriffen. Insbesondere interessiert den Autor die Frage, woraus sich das höhere Leistungspotenzial des Teams im Vergleich zu den Einzelleistungen von Sportler_innen ableitet. Die besondere Qualität einer Teamleistung, in der die einzelnen Athlet_innen über sich hinauswachsen können, macht der Autor für eine Sportgruppe durch einen Sitzkreis erfahrbar. Diesen kann der / die Übungsleiter_in nutzen, um Spieler_innen den Effekt der Synergie zu verdeutlichen. Insbesondere bei Spitzensportler_innen ist neben der individuellen Exzellenz immer wieder die Unterordnung unter die Gruppenziele gefordert, ein im Trainingsalltag wiederkehrend diffiziles Unterfangen. Das Kapitel setzt sich deshalb differenziert mit Gruppenregeln, ihren Ursprüngen in der Theorie und ihrer Wirkungsweise in der Praxis auseinander.
  • Das Kapitel 4 geht weg von der Gruppe zum Trainer als Führungsperson. Dabei nutzt der Autor eine Alltagsanektdote, um die Bedeutung von Führung zu illustrieren und leitet dann zu Grundfragen des Führungsverhaltens (Notwendigkeit von Führung, Verantwortungsübernahme und Entscheidung) über. Es werden traditionelle Führungsstile beispielhaft erläutert und der Zusammenhang von Verantwortungsübernahme durch die Führungsperson und Vertrauen der Sportler_innen zur Trainerperson und unter den Spieler_innen behandelt. Hier greift Lothar Linz auf Übungen aus der Gruppendynamik zurück, um Vertrauen erfahrbar zu machen, aber auch um Vertrauen in der direkten Interaktion zu fördern. Abschließend thematisiert der Autor Fragen der Selbstfürsorge der Trainer_innen und verweist abschließend auf 10 Regeln der Führung.
  • Das Thema der Vermittlungswege im und der Ausgestaltung des Coachings behandeln Kapitel 5 und 6, wobei es zuerst in aller Kürze um Aspekte des gehirngerechten Coaching unter der Bedingung von Stress und Belastung geht (Informationspräsentation, -vermittlung und -adressierung). Dem folgt das „Sechs-Säulen-Modell“ des Coachings, ein von dem Autor aus seinen Trainingserfahrungen abgeleitetes Modell zur Gestaltung von Mannschaftsbesprechungen. Hier wird anschaulich der fundamentale Einfluss der Beziehungsqualität hervorgehoben. Des Weiteren geht es um die Gestaltung der Inhalte, der Struktur der Informationsweitergabe, der sprachlichen Vermittlung, der Zeit und mit einiger Hervorhebung der Emotionen, die es gilt bei den Sportler_innen anzusprechen und zu aktivieren.
  • Im letzten Kapitel des Grundlagenteils (Kap. 7) geht Lothar Linz auf die besondere Bedeutung der Ziele, ihrer Entwicklung, der Ableitung von Teilzielen und der anschaulichen Zielvermittlung für die Trainer_innentätigkeit ein. In der Dynamik von Zielverfolgung zwischen Erfolg und Scheitern vermittelt sich auch das lebendige und immer wieder motivierende Engagement vieler Sportler_innen.

Den umfangreicheren Teil 2, den Praxisteil des Buches, beginnt Lothar Linz mit dem Verweis auf sein vordringliches Interesse an dem Nutzen einer anwendungsorientierten Sportpsychologie. Er bündelt in diesem Teil des Buches seine langjährigen Erfahrungen als Betreuer von Mannschaften im Spitzensport, weist dabei jedoch auch auf die Einmaligkeit jeder Situation hin (Kap. 8), sodass sich für ihn eine kochrezepthafte Übernahme seiner Erfahrungen und Empfehlungen verbietet.

  • In Kapitel 9 geht es um die Saisonvorbereitung. Hier werden Schritte der Entwicklung und Einstimmung des Teams auf die kommenden Ziele, die gemeinsamen Normen und Regeln, Maßnahmen der Teamentwicklung und der Einfluss von Führungsspielern auf die Teamstruktur erörtert. Für die Zielentwicklung liefert der Autor eine Vorlage zur Reflexion der Ziele für die Einzelspieler_innen, die freiwillige Selbstverpflichtung zu einem persönlichen Beitrag zur Zielerreichung und zum Mannschaftsziel. Im Weiteren geht es um Normen und gemeinsame Gruppenregeln, die Bedeutung von Führungsspielern für die Sicherheit und den Zusammenhalt im Team. Die Auswahl von Führungsspielern sieht der Autor als sehr wichtig für die Mannschaftsstruktur an, sodass sich hier der /die Trainer_in aktiv gestaltend einbringen muss. Zum Kennenlernen der Teamstruktur schlägt Lothar Linz eine Simultanaufstellung vor, deren Reflexion auf der individuellen und der Gruppenebene auch zur Weiterentwicklung der Teamstruktur genutzt werden sollte.
  • Das 10. Kapitel wendet sich den Prozessen der Mannschaftsbildung zu. Praxisorientiert werden Möglichkeiten der Teambildung durch gemeinsame Übungen (Spinnennetz und Luftballonlauf) und die Fokussierung auf einen gemeinsamen Gegner vorgestellt. Auch geht es um die Integration neuer Spieler_innen und das Berücksichtigen von sogenannten „Teamkillern“.
  • Mit der Planung und Durchführung verschiedener Formate von Teambesprechungen (z.B. Spielbesprechung, in der Halbzeit, nach dem Spiel) beschäftigt sich Kapitel 11. Hier können insbesondere neue Trainer_innen von den Erfahrungen profitieren, da Prägnanz, emotionale Unterstützung, leistungsbezogener Ansporn und Effektivität in Stress und Belastungssituationen jeweils sehr gut ausbalanciert werden müssen, um eine Unterstützungs- und Steuerungsfunktion zu erfüllen. Beim Coaching am Spielfeldrand erleben fußballinteressierte Fernsehzuschauer_innen immer wieder große Unterschiede und fragen sich möglicherweise, wieviel Einfluss die Trainer_innen in dieser Situation noch auf den Spielverlauf nehmen können. Auch wenn Lothar Linz diese Grenzen hervorhebt, betont er die taktikbezogenen Aufgaben (Spielereinwechslung, Taktikänderung, Auszeiten je nach Spielart u.a.) und verweist auf den Gewinn der Beobachterposition des Coach am Spielfeldrand.
  • Auf einen Teilaspekt – die Nominierungssituation – geht Kapitel 13 ein. Hier stellen sich vielfältige Fragen nach den richtigen Personen, Zeitpunkten und der Einbeziehung der nichtnominierten Spieler_innen in die Unterstützung der Feldspieler_innen.
  • Mit dem „Sieg Davids“ (über Goliath), d.h. der Verbesserung der Außenseiterchancen beschäftigt sich Kapitel 14. Als Faktoren werden Mut, das Vertrauen auf den Sieg, das Wissen um die eigenen Stärken, der Einsatz von Überraschungsmomenten und die Gnadenlosigkeit angesprochen, nicht ohne auf Sternstunden beispielsweise im Fußball (Bern: Fußballweltmeisterschaft 1954) zu verweisen.
  • Kapitel 15 setzt sich mit dem Gegenpart, den (möglichen) Handicaps der Favoriten und der gezielten Vorbereitung der Spieler_innen beispielsweise durch Einzelgespräche auseinander.
  • Mit dem Begriff des Angstgegners und dem Umgang mit der eigenen Angst befasst sich Kapitel 16. Auch hier geht Lothar Linz von der Notwendigkeit der Integration der Angst in den Alltag des Spitzensports aus, um dann die Möglichkeiten der Thematisierung und des Umgangs damit im Team zu reflektieren, dies nicht ohne ein Beispiel aus dem Erfahrungsschatz des Autors zu schildern.
  • Thematisch anschließend ist Kapitel 17, indem darin die Vorbereitung auf ein entscheidendes Spiel reflektiert wird. Auch hier geht es um den Umgang mit Erwartungsangst und der Mobilisierung von Ressourcen bzw. Fokussierung auf das eine Ziel und die eigene Leistung. Durch eine Imaginationsübung werden die Leser_innen eingeladen, sich die Situation des Spielgewinns und des gemeinsamen Jubelns vorzustellen, um daraus Energie für die Aufgabe im eintscheidenden Spiel zu schöpfen.
  • Krisen und Konflikte sind ein integraler Bestandteil der Teamentwicklung (Kap. 18). Auch hier setzt Lothar Linz auf die Akzeptanz von Krisen und den damit verbundenen negativen Gefühlen. Als wichtiger beschreibt der Autor den konstruktiven Umgang mit Krisen und Niederlagen, sowie die Wiederherstellung des Selbstwertgefühls und des Bewusstseins der eigenen Stärken.
  • Den Umgang mit schwierigen Spieler_innen behandelt Kapitel 19. Der Autor bleibt seiner Argumentationslinie treu, indem er fragt, ob es die „schwierigen Spieler_innen“ überhaupt gibt, da je nach Situation und Trainer_in große Unterschiede zu finden sind. In diesem Sinne lädt er auch zur Selbstthematisierung der eigenen Person ein und sucht nach neuen möglichen Bedeutungen des Verhaltens schwieriger Spieler_innen, in der systemischen Beratung Umdeutung/Refraiming genannt. Anschließend werden konkrete Lösungsvorschläge für die Gestaltung von Kritikgesprächen und dem Umgang mit „Starspieler_innen“ gemacht.
  • Kapitel 20 thematisiert den Umgang mit der Teamsituation nach dem Erfolg unter Bezug auf sportgeschichtliche Ereignisse. Dabei legt Lothar Linz einen Schwerpunkt auf die Erfolgsfaktoren nach Pat Riley, dem Trainer der US amerikanischen Basketballmannschaft, die in den 80er Jahren den amerikanischen Basketball dominierte.
  • Kapitel 21 und 22 führen in die Besonderheiten des Coachings von Frauen- und von Kinder- und Jugendmannschaften ein. Der Autor hebt dabei die jeweils spezifischen Bedürfnisse und die Unterschiede in der Gruppendynamik hervor.
  • Kapitel 23 bietet ein abschließendes Resümee, nicht ohne zu einer engen Kooperation mit dem Sportler_innenteam bei der Entwicklung von neuen Trainingsformen, Übungen und Teamritualen zu ermutigen. Insbesondere die Wirkung der Trainer_innenpersönlichkeit, der Respekt, die emotionale Beteiligung und die Echtheit sind wichtige Bausteine, um zu einer konstruktiven und erfolgreichen Trainingsarbeit zu kommen. Ohne dies näher zu kommentieren, beschließen die Bilder von Silvia Neid und Heiner Brand das Kapitel.

Es folgt ein interessanter Anhang mit 16 Übungen, die der Autor aus der Erlebnispädagogik übernommen hat, in Inhalt, Ziel und Ausgestaltung erläutert und punktuell für die Arbeit mit Sportmannschaften kommentiert.

Zielgruppen

Das Buch wendet sich an Sporttrainer_innen. Lothar Linz hat dabei den Anspruch, sowohl den Neulingen wie auch den langjährig erfahrenen Trainer_innen Grundlagen eines erfolgreichen Coachings und konkrete Hilfen für die Ausgestaltung der Trainingspraxis zu liefern. Immer wieder geht er auf konkrete Situationen im Einzel- und Gruppencoaching von Mannschaften ein. Durch die häufig mit Praxisbeispielen, sportgeschichtlichen Episoden und eigenen Erfahrungsberichten angereicherten sportpsychologischen Wissensgrundlagen können auch Sportstudent_innen einen Zugang zu Trainer_innenaufgaben entwickeln.

Im sozialpädagogischen Bereich treffen Jugendgruppenleiter_innen, Freizeit- und Sportgruppenanleiter_innen auf vielfältige ähnliche Situationen (Krisen, Konflikte, Cliquenbildung u.a.). Die immer mit einem starken Praxisbezug geführte Argumentation des Autors liefert einen anschaulichen Zugang zu Fragen der Gruppendynamik und der Führung von Sportmannschaften.

Diskussion

Das Buch führt in die Vielfalt der Herausforderungen für Sporttrainer_innen ein. Insbesondere die Gruppe als lebendiges soziales Wesen mit seinen besonderen Potenzialen wird vorgestellt und die besonderen Leistungspotenziale anschaulich vermittelt. Auch langjährig gediente Trainerpersönlichkeiten können hier Hinweise zur Reflexion ihrer Handlungsstrategien und für neue Übungen im Trainingsalltag gewinnen. Schwerpunkte im Buch bilden der Beginn eines Mannschaftstrainings, kritische Situationen und die Führung der Mannschaft im Umgang mit Erfolg und Misserfolg. Insbesondere die Haltung des Hinterfragens von Gewohnheiten und Sichtweisen (z.B. der schwierige Spieler) reichert Lothar Linz immer wieder mit neuen und die Perspektive der Leser_innen erweiternden Sichtweisen an. Als Basisliteratur für Sportstudent_innen bräuchte es noch weitergehende Literaturhinweise zur Vertiefung der Wissensgrundlagen und die Ergänzung durch empirische Studien aus der Sportpsychologie und zur Teameffektivität. 

Im sozialpädagogischen Bereich können Jugendgruppenleiter_innen insbesondere vom Fundus der Gruppenübungen profitieren (s. Anhang). Auch in erlebnispädagogisch ausgerichteten Teamaktionen sind die Übungen anwendbar. Sicher haben hier der Leistungsgedanke und die Leistungsoptimierung als Ziel weniger Bedeutung, die Vermittlung der Vorteile von Gruppenkooperation und gemeinschaftsdienlichem Sozialverhalten sind jedoch ebenso wichtig.

Fazit

Den Leser_innen liegt ein anregend und lebendig geschriebenes Buch zum Coaching von Sportmannschaften vor. Es ist thematisch schlüssig strukturiert und verbindet Grundlagenwissen zur Kommunikation, zur Gruppendynamik und Teamentwicklung mit Hinweisen und Empfehlungen zur konkreten Ausgestaltung des Trainingsalltags. Die Übungen im Anhang geben zusätzliche methodische Anregungen zum Thema Gruppendynamik und Zusammenarbeit im Sportler_innenteam.

Seinen Schwerpunkt legt Lothar Linz auf die praktischen Herausforderungen für die Führungspersönlichkeit des/der Trainer_innen im zweiten Teil des Buches. Der Autor lässt die Leser_innen an seinen Erfahrungen teilhaben und fordert zur Reflexion von häufig unhinterfragten Alltagsansichten, beispielsweise über die schwierigen Athlet_innen, auf. Durch eine engere Verbindung zu weiteren empirischen Studien aus der Teamforschung und der Sportwissenschaft könnten seine Argumente noch an Fundierung gewinnen.


Rezensent
Prof. Dr. Hans-Jürgen Balz
Dozent für Psychologie (Schwerpunkte Diagnostik und Beratung) an der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum
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Zitiervorschlag
Hans-Jürgen Balz. Rezension vom 22.05.2019 zu: Lothar Linz: Erfolgreiches Teamcoaching. Ein Team bilden, Ziele definieren, Konflikte lösen. Meyer & Meyer (Aachen) 2018. 5. Auflage. ISBN 978-3-8403-7622-1. Reihe: In Beziehung stehende Ressource: ISBN: 9783898999267.
Inhaltsverzeichnis bei der DNB In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24823.php, Datum des Zugriffs 27.06.2019.


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