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Susanne Wallner, Maren Weiss u.a. (Hrsg.): Devianz und Delinquenz in Kindheit und Jugend

Cover Susanne Wallner, Maren Weiss, Jost Reinecke, Mark Stemmler (Hrsg.): Devianz und Delinquenz in Kindheit und Jugend. Neue Ansätze der kriminologischen Forschung. Springer VS (Wiesbaden) 2019. 258 Seiten. ISBN 978-3-658-21233-9. D: 44,99 EUR, A: 46,25 EUR, CH: 46,50 sFr.
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Thema

Der Forschungsbericht liefert aktuelle empirische Befunde zu kriminologischen Themen der heutigen Zeit, aus dem Forschungsprojekt „Die Entstehung und Entwicklung devianten und delinquenten Verhaltens im Lebensverlauf und ihre Bedeutung für soziale Ungleichheitsprozesse“ als im Rahmen des DFG-Sonderforschungsbereichs 882 „Chancen und Risiken im Lebensverlauf“ durchgeführten Teilbereichs. Die Befunde beziehen sich auf Daten aus Schülerbefragungen in Dortmund und Nürnberg, die im Rahmen eines umfangreichen Forschungsprojekts durchgeführt wurden. Gegenstand sind v.a. Längsschnittuntersuchungen zu deviantem und delinquentem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen. Damit handelt es sich bei dieser Publikation bereits um den zweiten Band aus diesem Forschungsprogramm, Band 1 war bereits 2016 unter dem Titel „Devianz und Delinquenz im Kindheits- und Jugendalter: Ungleichheitsdimensionen und Risikofaktoren“ von Reinecke, Stemmler und Wittenberg herausgegeben worden (www.socialnet.de/renzensionen/22301.php).

Herausgeber und Autoren

Die HerausgeberInnen arbeiten am Institut für Psychologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Wallner, Weiss, Stemmler), bzw. an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld (Reinecke). Die weiteren beteiligten AutorInnen arbeiten in unterschiedliche Positionen in den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Evaluationsforschung, empirische Sozialforschung, kriminologische Forschung, Psychotherapie und in der Hochschullehre.

Aufbau und Inhalt

Der inhaltlich nicht weiter gegliederte Band beinhaltet neben einer Einführung elf Kapitel zur Methodik der Studie, Prävalenz und Verlauf von Devianz und Delinquenz, Analysen zur Panelmortalität, Jugenddelinquenz im Hell- und Dunkelfeld, migrationsspezifischen Risikofaktoren, Profilen physischer Aggression in Kindheit und Jugend, zu kriminalprognostischen Verfahren, Verhaltensauffälligkeiten und deren Analysen, zum Einfluss des Schulkassenkontextes auf die Delinquenzentwicklung, zu Mediengewalt, Erziehung und Jugenddelinquenz und zur Entwicklung von Moralität im Kindes- und Jugendalter.

  • Einleitung: In der Einleitung verweisen Reinecke und Stemmler auf die noch junge Tradition kriminologisch orientierter Längsschnittforschung die sich in Deutschland interdisziplinär etabliert hat, wobei Schwerpunkte in der Psychologie (Persönlichkeitsmerkmale der Delinquenz), Soziologie (sozialstrukturelle Bedingungen der Delinquenz) und soziologisch-konstruktivistischen Forschung (Folgen formeller Kontrollinterventionen durch Polizei und Justiz) liegen. Schwerpunkte dieser Forschungsansätze werden im Überblick dargestellt, so z.B. die in Erlangen-Nürnberg durchgeführte Untersuchung dissozialer Entwicklungsverläufe in einem 10-Jahres-Zeitraum, oder die soziologisch orientierte Bremer Panelstudie zur kriminologischen Relevanz des Übergangs von der Schule in das Berufsleben. Dominierend sind dagegen Querschnittsstudien zur Frage der Kinder- und Jugenddelinquenz, wodurch längerfristige Entwicklungsverläufe unbeobachtet blieben. Schließlich findet sich in der Einleitung eine überblicksartige Zusammenfassung der vorgelegten Studie.
  • Methodik der Studie: Das Kapitel beschreibt die Methodik der in Dortmund und Nürnberg durchgeführten Studie, bei der SchülerInnen des 5. Schuljahrgangs (N=846) und 9. Schuljahrgangs(N=577) an drei jährlichen Erhebungswellen teilgenommen haben. Insgesamt nahmen so über 4700 SchülerInnen teil. Das Kapitel beschreibt die Stichprobenrekrutierung, die durchgeführte Datenerhebung per Fragebogen (zu Daten aus dem Dunkelfeld selbst berichteter Delinquenz) und Aspekte aus den Bereichen Freizeit, Freundschaften, Persönlichkeit, Familie, Schule und Wohnumfeld. Die Schüler besuchten mehrheitlich eine Hauptschule (33,7 %), gefolgt von Realschule (15,5 %) und Gesamtschule (12,2 %).
  • Prävalenz und Verlauf von Devianz und Delinquenz: Die Darstellungen zum Verlauf antisozialer Verhaltensweisen erfolgt getrennt nach Geschlecht und Alterskohorte, damit werden verschiedene Phasen der späten Kindheit (11 bis 13 Jahre) und Jugend (15 bis 17 Jahre) erfasst. Differenzierte Analysen beziehen sich auf einzelne Delikte, wissen zur sozialen Kontrolle in Bezug auf diese Delikte, Befunde zur Deliktbegehung in Gruppen und zur Intensität und Persistenz delinquenten Verhaltens. Die Ergebnisse bestätigen weitgehend die allgemeinen Erkenntnisse der kriminologischen Längsschnittforschung zu Art, Verbreitung und Entwicklung der Jugenddelinquenz. So berichten z.B. knapp 40 % der 15jährigen Jungen und ca. 25 % der 15jährigen Mädchen von mindestens einer delinquenten Handlung in den zurückliegenden zwölf Monaten, wobei Sachbeschädigungen die höchste Rate aufweisen. Im Gegenzug berichten Studienteilnehmer aus der jüngeren Alterskohorte zu ca. 62 % keinerlei strafbares Verhalten.
  • Analysen zur Panelmortalität: Das Kapitel enthält umfangreiche Angaben zur Panelmortalität, also zur Teilnahmestruktur innerhalb der einzelnen Befragungskohorten. 63 % der jüngeren und 41 % der älteren Kohorte nahmen an allen drei Erhebungswellen teil, SchülerInnen mit Migrationshintergrund und Teilnehmer der Mittelschule am Standort Nürnberg brachen die Befragung etwas häufiger ab.
  • Jugenddelinquenz im Hell- und Dunkelfeld: Die untersuchte ältere Kohorte gestatte zum Teil dass Auszüge aus dem Bundeszentralregister eingeholt werden durften. Der Vergleich des Hellfeldes (BZR-Daten) mit der selbst berichteten Delinquenz (Dunkelfeld) zeigte drei Tätertypen: „Ehrliche“ (Polizeikontakte werden entsprechend berichtet), „Lügner“ (Polizeikontakte werden geleugnet) und „Übertreiber“ (es werden Polizeikontakte berichtet die real nicht vorlagen).
  • Migrationsspezifische Risikofaktoren: Die Auswertung der Daten zeigt, dass Jungen mit Migrationshintergrund hinsichtlich der Risikofaktoren gewaltbegünstigende Einstellungen, Gewalt- und Delinquenzorientierung im Freundeskreis, erfahrene körperliche Bestrafung und wahrgenommene Diskriminierung innerhalb und außerhalb der Schule die höchsten Werte aufweisen. Hohe Werte in diesen Bereichen korrelieren mit einer devianten Entwicklung und tragen nachweislich zu erhöhten Delinquenzraten in dieser Gruppe bei.
  • Profile physischer Aggression: In diesem Kapitel wird eine Einteilung von Kindern und Jugendlichen nach ihrem individuellen Level physischer Aggression vorgenommen. Dazu wurden die Selbstberichte von SchülerInnen der jüngeren und der älteren Kohorte im Längsschnitt analysiert und anhand risikobezogener Merkmale spezifiziert. Die Befunde deuten darauf hin, dass ein hohes Level an physischer Aggression mit Risiken aus unterschiedlichen Bereichen (Umwelt, Persönlichkeit, Familie), die aus entwicklungspsychologischer Sicht zu dissozialen Entwicklungsverläufen beitragen können in Beziehung steht.
  • Kriminalprognostische Verfahren: Zur Vorhersage delinquenten Verhaltens wurden mittels Konfigurationsfrequenzanalyse die Daten zu Risikofaktoren aus der ersten Erhebungswelle mit den Daten zu delinquentem Verhalten aus der dritten Befragungswelle in Beziehung gesetzt. Es zeigt sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen antisozialer Einstellung, delinquenten Peers und delinquentem Verhalte.
  • Verhaltensauffälligkeiten: Auf Grundlage des „Strengths and Difficulties Questionare (SDQ)“ untersuchen die Autoren vier Problembereiche (emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten, Hyperaktivität, Probleme mit Gleichaltrigen) und den Ressourcenbereich prosoziales Verhalten. Die Analysen beziehen sich auf die Aussagequalität des angewendeten Instruments SDQ.
  • Einfluss des Schulklassenkontextes auf die Delinquenzentwicklung: Der Einfluss des Schulumfeldes, vor allem des Schulklassenkontextes auf die kindliche Entwicklung, hier insbesondere die Delinquenzentwicklung im Längsschnitt ist Gegenstand des folgenden Forschungsabschnitts. Dazu wurden knapp 1000 Schulkinder der fünften und sechsten Jahrgangsstufe in Bezug auf Schulbindung, soziale Kontrolle, Normbindung und delinquentes Verhalten befragt. Dabei zeigten sich Normorientierung, Problemverhalten und Schulbindung im Klassenkontext als zusammenhängende Einflussfaktoren, der Aspekt der sozialen Kontrolle (durch Lehrkräfte) als wenig prädiktiv für das Problemverhalten. Insgesamt besteht allerdings ein nur geringer Vorhersagewert in Bezug auf Effekte des Klassenkontextes für die Entwicklung von Problemverhalten.
  • Mediengewalt, Erziehung und Jugenddelinquenz: Gegenstand des elften Kapitels ist der Einfluss elterlicher Erziehung, des Konsums von Mediengewalt, Gewaltakzeptanz und Peerdevianz auf die Jugenddevianz und Jugenddelinquenz. Hier zeigte sich bei der untersuchten jüngeren Kohorte ein Zusammenhang zwischen problematischem Erziehungsverhalten der Eltern und devianten, delinquenten und dissozialen Verhaltensweisen. Bei der älteren Kohorte war dieser Zusammenhang nicht nachweisbar, stattdessen der zwischen Peerdevianz und Problemverhalten. Bei beiden untersuchten Gruppen erschien eine gute Bindung an die Eltern als Protektivfaktor in Bezug auf dissoziales Verhalten.
  • Moralitätsentwicklung im Kindes- und Jugendalter: Das letzte Kapitel fokussiert auf die Moralentwicklung bei Kindern und Jugendlichen, wobei Moralität als Teil der individuellen Disposition zu abweichendem Verhalten (situationsbezogen) als vornehmlich psychologischer Aspekt zur stufenweisen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen diskutiert wird. Die Forschungsergebnisse zeigen dass sich Moralität sowohl aus zeitstabilen, aber auch situationsbedingten dynamischen Anteilen entwickelt und zusammensetzt, wobei die stabilen Anteile mit zunehmendem Alter zunehmen.

Zielgruppe des Buches

Forschende, Lehrende und Praktiker in den Disziplinen Kriminologie, Rechtspsychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Schule, Justiz und Polizei.

Diskussion

Wie schon die o. g. erste Publikation zum DFG-Sonderforschungsbereichs 882 „Chancen und Risiken im Lebensverlauf“ bietet auch die vorliegende Veröffentlichung detaillierte Einblicke in Strategien kriminologischer Längsschnittforschung in Bezug auf die Entwicklungsbedingungen der Devianz und Delinquenz in Kindheit und Jugend. Das sprachliche Niveau des Forschungsberichts, der sich ausdrücklich auch an PraktikerInnen aus den Bereichen schulische Bildung, Soziale Arbeit, Polizeiarbeit und Justiz wendet ist dabei hoch. Um die Lektüre für die praktische Tätigkeit gewinnbringend erschließen zu können sind Grundkenntnisse in quantitativer Sozialforschung unabkömmlich, da der vorgelegte Band leider kein Glossar enthält, in dem Begriffe wie „Situational Action Theory“ oder „Latent-State-Trait-Modelle“ erläutert würden. Dies dürfte die Lesbarkeit für Berufsanfänger der angesprochenen Zielgruppe vermutlich erschweren. Daneben belegen die Forschungsbefunde insgesamt das Zusammenwirken psychischer, sozialer, ökonomischer und kriminogener Faktoren in Bezug auf die Delinquenzentwicklung. Damit sind alle Fachkräfte in psychosozialen Arbeitsfeldern, Bildungseinrichtungen, Jugendhilfe und im Bereich der Polizei- und Justizinstitutionen angesprochen, geht es doch darum, Einflussfaktoren auf die Kindheitsentwicklung erkennen, zuordnen und ggf. moderieren zu können.

Die Schwerpunkte der hier vorgelegten Publikation liegen neben der Identifikation von Risikomerkmalen der untersuchten Gruppe auf den benennbaren Schutzfaktoren und Ressourcen. Soziale Strukturen innerhalb der Bildungseinrichtungen und im familiären Kontext erweisen sich dabei als hilfreiche Ebenen um einen günstigen Einfluss auf die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern zu können. Dafür legen die Autoren des Forschungsprojekts nun belastbare Fakten vor.

Die Bedeutung der hier vorgelegten Forschungsbefunde und -ergebnisse wird also vor allem in deren Anwendung in Pädagogik und Sozialarbeit liegen. Die Hinweise auf familiäre, sozial-strukturelle, kulturelle, bildungsbezogene und entwicklungspsychologische Aspekte sind erheblich und bedürfen der Umsetzung in entsprechende Präventions- und Interventionsangebote.

Fazit

Der Forschungsbericht gibt detaillierte Hinweise zu Theorie und Methodik der durchgeführten Studie, führt in den Bereich Prävalenz und Verlauf von Devianz und Delinquenz ein, thematisiert das Verhältnis von Jugenddelinquenz im Hell- und Dunkelfeld und benennt einzelne Einflussbereiche für die Entstehung devianter Entwicklungen bei Kindern und Jugendlichen und deren Einflussgröße, z.B. die Wirkung von Medienkonsum, Peergroups, Migrationshintergrund oder familiärem Erziehungsverhalten. Der Band bietet aktuelle Befunde zu wichtigen kriminologischen Themen, Forschungsstrategien und -methoden, die anwendungsbezogen in die universitäre Lehre integriert werden können. Daneben finden Fachleute aller Berufsgruppen die in psychosozialen Arbeitsfeldern, im Bildungsbereich aber auch in Justiz- und Polizeiinstitutionen arbeiten wertvolle Hinweise für kriminalpräventive Ansätze in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.


Rezensent
Dr. phil. Gernot Hahn
Dipl. Sozialpädagoge (Univ.), Sozialtherapeut
Klinikum am Europakanal Erlangen Forensische Ambulanz
Homepage www.gernot-hahn.de
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Zitiervorschlag
Gernot Hahn. Rezension vom 02.10.2019 zu: Susanne Wallner, Maren Weiss, Jost Reinecke, Mark Stemmler (Hrsg.): Devianz und Delinquenz in Kindheit und Jugend. Neue Ansätze der kriminologischen Forschung. Springer VS (Wiesbaden) 2019. ISBN 978-3-658-21233-9. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24842.php, Datum des Zugriffs 12.11.2019.


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ISSN 2190-9245

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