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Peter Fischer, Kathrin Jander u.a.: Sozialpsychologie für Bachelor

Cover Peter Fischer, Kathrin Jander, Joachim I. Krueger: Sozialpsychologie für Bachelor. Springer Science+Business Media GmbH & Co. KG (Berlin) 2018. 2. Auflage. 256 Seiten. ISBN 978-3-662-56738-8. D: 24,99 EUR, A: 25,69 EUR, CH: 26,00 sFr.

Reihe: Springer-Lehrbuch.
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Thema

Die Sozialpsychologie als Teildisziplin der Psychologie beschäftigt sich mit der Beschreibung, Erklärung und Vorhersage von Erleben und Verhalten von Menschen bei Anwesenheit von und in Interaktion mit anwesenden oder imaginierten Anderen. Ihre Wurzeln liegen in der Nationalökonomie und der Soziologie, wobei die Begriffe des rationalen Entscheiders einerseits und der Gruppe andererseits in der historischen Entwicklung der Disziplin durch die Auffassung des sozialen Verhaltens in einem kognitiv-adaptiven System ersetzt wurde. In diesem Sinne beschäftigt sich die Sozialpsychologie weniger mit sozialen Tatsachen oder der rationalen Strukturierung des Verhaltens als vielmehr mit den Abweichungen von dieser rationalen Struktur durch die evolutive Eingliederung des Subjekts in jene Gruppen.

Autoren und Autorin

Peter Fischer hat in München Psychologie studiert, wurde dort 2003 zu einem sozialpsychologischen Thema promoviert und hat sich ebenfalls in München 2006 habilitiert. Seit 2011 ist er Lehrstuhlinhaber für Sozial-, Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie in Regensburg. Seine Forschungsinteressen richten sich beispielsweise auf Kommunikation in Organisationen, Risikoverhalten in Gruppen oder die Einflüsse von verschiedenen Führungsstilen.

Kathrin Jander studierte Psychologie in Regensburg und ist zertifizierte Sportpsychologin. Seit 2015 arbeitet sie an der Ausdauerakademie in Weiden. Ihre Arbeit setzt sich beispielsweise mit dem Einfluss finanzieller Kosten auf selektive Informationsverarbeitungsprozesse auseinander.

Joachim Krüger wurde 1988 an der University of Oregon promoviert, arbeitete daraufhin am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin und arbeitet seit 1991 an der Brown University in Providence im Bereich von Cognitive, Linguistic and Psychological Sciences. Seine Forschungsinteressen sind beispielsweise Spieltheorie, Selbstwahrnehmung und statistische Methodik.

Entstehungshintergrund

Mit „dem Motto ‚So verständlich wie möglich und so detailliert wie nötig‘“ (V) setzen sich die AutorInnen in der zweiten Auflage des 2013 gleichnamig erschienen Einführungswerkes ein erreichbares Ziel: Dasjenige nämlich, Bacheloranden der Psychologie oder interessierten Laien „den Gegenstand der Sozialpsychologie anschaulich darzustellen“ (ebd.). Einen besonderen Akzent in dieser Darstellung setzen die AutorInnen in der Besprechung politisch brisanter Themen und der einhergehenden Absage an die Reiteration aller „Klassiker“ des Feldes.

Aufbau

Die Arbeit ist in zwölf Abschnitte gegliedert, die einen Überblick über den Themenkreis der Sozialpsychologie anhand einer Auswahl von Schwerpunkten zu verschaffen dienen:

  1. Definitorische, wissenschaftstheoretische und methodische Grundlagen der Sozialpsychologie
  2. Der Mensch als rationalisierendes Wesen: Kognitive Dissonanz und Selbstrechtfertigung
  3. Urteilen und Entscheiden
  4. Prosoziales Verhalten, Hilfeverhalten und Zivilcourage
  5. Aggression
  6. Einstellungen und Verhalten
  7. Stereotype, Vorurteile und Rassismus
  8. Gruppenprozesse und soziale Identität
  9. Sozialer Einfluss
  10. Sozialpsychologie der menschlichen Existenz: Positive Psychologie und Psychologie der Religion
  11. Soziale Dilemmata
  12. Soziale Neurowissenschaften: Einführung und ausgewählte Befunde

Ihrerseits sind diese Kapitel durch Teilabschnitte gegliedert, die einzelne Begriffe der Forschung in den Mittelpunkt rücken. Dabei bedienen sich die AutorInnen einer vielschichtigen Darstellung, die beispielsweise Lernziele, Beispiele, Griffregister, fast-track-Randspalten, Definitionen gesondert hervorhebt. Zudem ist jedes Kapitel um weiterführende Literaturangaben ergänzt und ein Stichwortverzeichnis am Ende erleichtert die Suche im Werk.

Inhalt

Dieses Einführungsbuch leistet einen Rundumschlag zu den wichtigsten Themenfeldern der Sozialpsychologie, von den historischen und wissenschaftstheoretischen Grundlagen, über die Besprechung und Bewertung zentraler Forschungsparadigmen, weiter zu klassischen Befunden aus der angewandten Forschung bis hin zur Einordnung alles dessen in einem gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang.

Im Ausgang einer historischen und logischen Kontextualisierung des Feldes der Sozialpsychologie werden im einführenden Kapitel zentrale methodische Vorgehensweisen wie die der Beobachtung und die des Experiments vorgestellt. Die folgenden beiden Abschnitte widmen sich dem Verhältnis des Individuums zur Rationalität. Dabei lernen die Lesenden die verschiedenen Spielweisen der Dissonanztheorie kennen, erfahren mithin Weisen wie der Mensch (sich) rationalisiert. Als sehr viel weniger rational als sich der Mensch gerne vor sich selbst gibt, stellt er sich aus der Sicht der Urteils- und Entscheidungsforschung heraus, sind es nämlich häufig Heuristiken und Biases die beiderlei treiben.

Das vierte Kapitel wendet den thematischen Schwerpunkt hingegen auf prosoziales Verhalten. Es zeigt sich das Nahverhältnis zwischen Altruismus und Empathie, wobei die verschiedenen daran gelagerten Problematisierungsmöglichkeiten beider Konzepte zentral sind – sei es im Sinne einer Kosten-Nutzen Analyse oder vermittels evolutionstheoretischer Erwägungen im Sinne der inklusiven Fitness. Komplementär sind die Betrachtungen im fünften Kapitel, denn auf der anderen Seite, derjenigen nämlich der Aggression und des destruktiven Verhaltens, wiederholt sich einmal mehr das Intermezzo aus biologisch oder kulturell aufgegebener Disposition und ontogenetisch variabler Lerngeschichte, insbesondere wenn es um das Verhältnis von Aggression und Frustration geht. Die AutorInnen berücksichtigen dabei dezidiert auch die Möglichkeiten des praktischen Umgangs mit Aggression, wenn sie die Frage stellen, wie „Aggression in der Gesellschaft reduziert werden“ (88) könne.

Das sechste Kapitel zeigt die theoretische Integration dieser Befunde an. Bewegt man sich eine Abstraktionsstufe höher hin zum Verhältnis von Einstellungen und Verhalten, so wird einsichtig, dass, obgleich sich Letzteres nicht immer zwingend aus Erstem herleiten lässt, es etwa mit der Selbstwahrnehmungstheorie und dem Elaboration Likelihood Modell leistungsfähige theoretische Aufarbeitungen eben jenes Verhältnisses vorliegen. Im siebten Kapitel wird die Brücke zu Stereotypen und Vorurteilen als besonders interessante Fälle von in Verhalten realisierten Einstellungen thematisiert. Sie können trotz ihrer sozialen Unerwünschtheit mit Verfahren wie der Bogus Pipeline erfasst werden, wie sie auch durch geschickte Interventionen im Sinne der Kontakthypothese vermindert werden können.

Mit dem achten Kapitel wenden sich die AutorInnen der auch soziologisch virulenten Thematik der Gruppenprozesse zu. Da Menschen ihre Identität auch im Sinne einer sozialen Identität verstehen ist ihr Erleben und Verhalten von verschiedenen Gruppenprozessen abhängig, sodass man etwa anderen wie auch sich selbst als Vertreter einer sozialen Kategorie und somit als Träger der darin begründeten Merkmale begegnet. Im folgenden Abschnitt erweitern die AutorInnen diese Betrachtung. So zeigten die klassischen Studien zum sozialen Einfluss, dass Menschen gegeben passender Umstände wider eigener Überzeugung öffentlich konform mit einem Mehrheitsurteil gehen, aber auch dass konsistente Minderheiten mit ihrer Meinung echte Einstellungskonversion bei Mehrheiten elizitieren können.

Das zehnte Kapitel wendet sich einem anderen Themenkreis zu. Der Gegenstandsbereich der positiven Psychologie der Religion zeigt, inwiefern die intrinsische religiöse Überzeugung in Konfrontation mit existentiellen Ängsten – etwa geäußert in Form erhöhter Mortalitätssalienz – protektive Funktion ausüben kann, beispielsweise indem die eigene Wirksamkeitserwartung gesteigert wird. Auch das im elften Kapitel aufgegriffene Thema hat eine Sonderstellung in der Sozialpsychologie. In sozialen Situationen findet man sich häufig vor Dilemmata gestellt, von welchen besonders interessant diejenigen sind, in welchen man aufgrund rationalen Entscheidungsverhaltens zu suboptimalen Ergebnissen gelangt, wie etwa beim Gefangenendilemma. Abschließend werden Lesende im letzten Kapitel mit den methodischen Grundlagen der sozialen Neurowissenschaften, insbesondere mit der Funktionsweise der funktionellen Magnetresonanztomographie, vertraut gemacht, sowie deren Relevanz für zentrale Konzepte der Sozialpsychologie wie der des Selbst oder der sozialen Wahrnehmung hervorgestrichen wird.

Diskussion

Alles Lernen lebt von der Kritik. Die folgende Diskussion greift einige der kritisierbaren Punkte des Werkes auf und bewegt sich dabei etwa entlang der im Buch vorliegenden Struktur. Kritik soll dabei im doppelten Sinn geübt werden: einmal als Weg zur genauen Kenntnis des Gegenstandes und einmal als evaluative Beurteilung der vorgelegten Darstellungen.

Es wird der confirmation bias (Personen suchen mehr entscheidungskonsistente als -inkonsistente Informationen auf) als ein typischer aus der Dissonanztheorie vorhersagbarer Effekt eingeführt, d.i., dieser wird resultierend aus zueinander konfligierenden Kognitionen konzipiert (24) und soll als Dissonanz also einen aversiven motivationalen Zustand darstellen (21). Unmittelbar folgend werden neue Erklärungsansätze eingeführt (25), die dem confirmation bias inhärente Bewertung von Information als kognitiv eher als motivational deuten. Wo es zweifelsfrei löblich ist, ein reiches und diverses Befundfeld auch in dessen Vielstimmigkeit gelten zu lassen, bleiben es die AutorInnen hier schuldig klar zu machen, dass die Rede von Dissonanz in beiden Fällen äquivok sein muss, oder sinngemäß aufgefächert wurde in evaluativ-kognitive Dissonanz und evaluativ-motivationale Dissonanz.

An manchen Stellen treten die AutorInnen vor dem Vorsatz des „so detailliert wie nötig“ (V) zu kurz. So wird die Prospect Theory (48-49) als einer der einflussreichsten Theorien der psychologischen Urteils- und Entscheidungsforschung (siehe Überschrift Kap. 3), die gewissermaßen denjenigen Angelpunkt in der gegenwärtigen Forschung darstellt, über den kommentarlos hinwegzugehen beinahe undenkbar geworden ist, mehr oder minder in nur zwei Paragraphen adressiert, ebenso unter Aussparung zentraler Schlagwörter zur Interpretation der Wertefunktion von Gewinnen und Verlusten (etwa abnehmender Grenznutzen, …). Die möglichen Konter über Platzspar- oder Schwierigkeitsargumente scheinen insbesondere vor dem ausgiebig und tief diskutierten Schlusskapitel zu den sozialen Neurowissenschaften entkräftet. Vermutlich hat man es hier mit Akzentuierungen zu tun, welche, gerade im Lehrbuchformat mit der entsprechenden Weitläufigkeit im Einfluss auf nachkommende Generationen von Forschenden, bedenklich stimmen könnten.

Die getrennt voneinander abgehandelte Darstellung von situativen und persönlichkeitsbezogenen Einflüssen auf prosoziales Verhalten (58-65) ist einsichtig eingeführt und streng durchgehalten. Insbesondere auch die klare Stellungnahme, etwa bei der Auszeichnung der Verantwortungsdiffussion als der „sicherlich wichtigste Prozess“ (61) in Latané und Darleys Fünf-Stufenmodell zur Hilfeleistung, zeichnen diese Ausführungen als nachvollziehbar und zugänglich aus. Didaktisch weiter wertvoll ist der ausdifferenzierte Blick auf die Empathie-Altruismus-Hypothese, welche auch Fälle deutlich werden lässt, in welchen bei niedriger Empathie mehr Hilfeverhalten erwartet werden kann, etwa wenn negative soziale Folgen befürchtet werden (64).

Weniger gelungen ist die Kritik an evolutionstheoretischen Perspektiven auf prosoziales Verhalten, insofern die AutorInnen insinuieren, dass die Rolle emotionaler Prozesse durch eine Betonung von Vorteilen bei der differentiellen Reproduktion unberücksichtigt bleiben müsste (64). Offenbar ließen sich beide Perspektiven in einer gemeinsamen fassen; etwa als bedingende und bedingte aber moderierende Faktoren auf Prosozialität. Kurz darauf: „So können beispielsweise Befunde nur im Nachhinein und ohne Kausalität evolutionär erklärt werden, da evolutionäre Prozesse aufgrund ihrer extrem langen Dauer im Labor nicht nachgestellt werden können“ (66). Wenngleich die Implikation dieser Kritik für Menschen wahr sein mag, so begründet sich dies freilich nicht durch das Antezedenz: Hier wird ein zu enger Begriff der evolutionären Erklärung präsupponiert. Dieser operiert nämlich häufig über den Aufbau explanativer Kraft durch eine besondere Weise der Zusammentragung verschiedenster Befundlagen. Im relevanten Kontext kann menschliches Verhalten aber auch dann als evolutionär erklärbar verstanden werden, wenn aus evolutionstheoretischen Erwägungen operationalisierbare Vorhersagen ableitbar sind, i.e., wenn diese experimentell überprüfbar und somit dem Laboratorium zugänglich sind.

Im Aggressionskapitel kommt die für Einsteiger bestimmt überraschende These der Lernbarkeit von Aggression besonders schön zur Deutlichkeit, ebenso wie die daran angehängte Einsicht in die Umlernbarkeit von Aggression klar wird. Banduras Studien zum Modelllernen werden historisch als erste Studien zur Media Violence ausgezeichnet, so wie die Frustrations-Aggressions Hypothese gelungen an ihre Ursprünge in den Baumwollfeldern zurückgeführt wird. Lediglich die sehr starke, normative Forderung Kinder und Jugendliche von aggressiven Videospielen fernzuhalten (89), erscheint im Rahmen eines Lehrbuches zu weit gegriffen. Die scheinbare forschungsstandbasierte Eindeutigkeit jener Forderung verschwimmt auch, berücksichtigt man den berechtigten Verdacht der Forschergruppenabhängigkeit der Ergebnisse zur Media Violence Forschung (siehe weiter Lishner, D. A., Groves, C. L., und Chrobak, Q. M., 2015), oder aber die positiven Effekte von kooperativ ausgerichteten Medien (siehe u.a. Greitemeyer und Mügge, 2014).

Einstellungen werden als aktuelle Zustände konzipiert (96), nicht aber als Dispositionen, welche sich in aktuellen Zuständen äußern, womit, wenngleich nicht der Inkonsistenzverdacht ausgesprochen ist, so doch aber immer die Frage danach gestellt ist, wie überdauernde Einstellungen möglich sind. Hier liegt die Vermutung nahe, dass das Lehrbuch zur Sozialpsychologie mit einem situationistischen Einstellungsbegriff operiert. Wo der Einstellungsbegriff somit etwas zu eng sein könnte, ist der vorgetragene Bewertungsbegriff etwas weit geraten: Neben kognitiven und affektiven Aspekten sollen nämlich auch behaviorale Bewertungen möglich sein, d.h. es wird die Möglichkeit bewertenden Verhaltens unterstellt. Doch ist bewertendes Verhalten nicht evaluativ gerade durch dessen Charakter der Ausdrücklichkeit? Dadurch eben, dass etwa eine Einstellung im Verhalten ausgedrückt wird und somit nicht mit dem Verhalten identisch sein kann? Derartig offenbleibender Fragen zum Trotz gelingt es den AutorInnen viele zentrale Einsichten gewinnbringend zu wenden, etwa, dass – plakativ umformuliert – Unglücklich-Sein Denken macht, also, dass gemäß des Elaboration Likelihood Modells bei negativer Stimmung tendenziell tiefere Verarbeitungsrouten gewählt werden.

Trotz der breit angelegten Besprechung des Impliziten Assoziationstests (IAT) krankt die Wahl der Ablaufveranschaulichung in Form einer spärlich beschrifteten Tabelle (125), anstelle beispielsweise der Abbildung von Bildschirmfolgen eines tatsächlich durchgeführten IAT, sowie die anschließende Ergebnisdarstellung mit teilweise fehlender Beschriftung (126) an Nachvollziehbarkeit – insbesondere, versetzt man sich in die Lage eines oder einer mit dem IAT zuvor unvertrauten Lesenden. Weiterhin wird in der Thematisierung der Aktivierung von Stereotypen (127) die Rede von System 1- und System 2-Prozessen angestimmt, und auch in der folgenden Besprechung zur Unterdrückung von Stereotypen (127-129) angewandt, ohne aber die vielzähligen Probleme mit jener Unterscheidung anzusprechen, wie unter anderem, dass die Gruppierung der mit den beiden Systemen assoziierten Eigenschaften mehr oder minder arbiträr oder im mindesten nicht empirisch fundierbar erfolgt (siehe hierzu etwa Evans (2008).

Die Ausführungen zu Gruppenprozessen und sozialer Identität zeichnen sich insbesondere durch die gelungene interne Kapitelstruktur aus: Es wird ein Spannungsbogen über sich öffnende Fragen zu diese bedienenden Antworten gezogen. Die Schwierigkeiten in diesem Kapitel liegen vielmehr auf begrifflicher Seite: So wird ökonomisch im Sinn von egoistisch verwendet, wenn es um spieltheoretische Rationalität geht (143). Identität wird einmal als Wissen und einmal als Wahrnehmung konzipiert (144-146), wobei uneindeutig bleibt ob die AutorInnen Identität nicht vielmehr als dasjenige selbstbezogenes Wissen und selbstbezogene Wahrnehmungen Ermöglichende präsupponieren. An anderer Stelle wird in der Interpretation einer Studie zur Selbstkategorisierungstheorie deren Ergebnisse als „Beweis“ (149) für diese ausgezeichnet, wobei doch im Einführungskapitel zu den wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Sozialpsychologie dem Positivismus eine Absage erteilt wurde und man es hierbei freilich nicht mit mathematisch-deduktiver Methodik zu tun hatte. Strukturell wird die Massenpsychologie in diesem Kapitel wie bereits im ersten Kapitel stiefmütterlich behandelt, was sich neben der Kürze der Darstellung auch in der Verwendung des Wortes „metaphysischer Annahme“ im derogativen Sinn darstellt (ganz von der darin anklingenden Abgrenzung gegen die philosophischen oder idealistischen Wurzeln der Psychologie selbst, muss festgehalten werden, dass die Sozialpsychologie natürlich auch nicht ohne derlei metaphysische Annahmen auskommt – die Existenz der Außenwelt, die Zugänglichkeit von Bewusstseinsinhalten mit experimenteller Methodik usw.).

Das Kapitel 9 zum sozialen Einfluss bietet eine gelungene Abhandlung der wichtigsten Standardbefunde zu diesem Feld. Müsste man hierbei etwas kritisieren, so fiele dies dem etwas langatmigen und übervorsichtig formulierten Beispiel für das Wechselspiel von Minderheiten- und Mehrheiteneinfluss anhand von Facebook-Nutzung zu (174-175).

Die Ausführungen zu sozialen Dilemmata bestechen insbesondere durch die feinfühlig differenzierte und verständlich ausgeführte Kontrastierung der verschiedenen betrachteten Spieltypen, wie etwa dem Beitragsdilemma, der Hirschjagd oder dem Nutzungsdilemma (206-212). Didaktisch problematisch lesen sich die Vielzahl von gegebenen Beispielen um das Public-Goods Dilemma (208-209), da insbesondere deren laissez-faire Abhandlung die argumentative Struktur des Kapitels etwas in den Hintergrund rücken lässt. An anderer Stelle verschwimmen im eingeführten Urteilsbegriff die Demarkierungslinien zu einem Begriff der Schätzung (204), oder es werden stark vereinfachende Darstellungen von evolutionstheoretischen Argumentationsstrukturen vermittelt: „Kraft Definition sind diejenigen individuellen Organismen die Sieger im Spiel der Evolution, die ihre Gene am schnellsten replizieren (Dawkins, 1976)“ (212). Hier fragt man sich: Kraft welcher Definition? – und warum soll es um Replikationsgeschwindigkeit eher als Nachkommenschaftsanzahl gehen? Nach dem von Lewontin (1970; 1978) entworfenen Standardansatz der Betrachtung der Evolution durch natürliche Selektion fungiert diese aufgrund der jeweils notwendigen und gemeinsam hinreichenden Bedingungen der differentiellen Reproduktion, der Vererbbarkeit, der Variation sowie der Adaption und beschreibt selbst wiederum die Veränderung der Merkmalsfrequenz von Individuen in einer Population über die Zeit. Hieraus wird ersichtlich, inwiefern Evolution etwas Charakterisiertes und nicht etwas Definiertes ist, und außerdem, inwiefern diese Darstellung mit Dawkins selfish-gene- Perspektive auf die Debatte um die Einheit der Selektion operiert wie mit einer vermeintlich einheitlich gegebenen Meinung der Evolutionstheorie (siehe hierzu Mitchell (1987) Ausführungen zu den verschiedenen Selektionseinheiten gegeben verschiedener Betrachtungsebenen auf den Evolutionsprozess).

In der Erwähnung, dass moralisches Pflichtempfinden zu Kooperation führen kann, zitieren die AutorInnen Kant, was bei fehlender Ausführung und im Kontext der Übrigen sich auf die Psychologie beschränkenden Zitationen den argumentationslogisch schwer zu rechtfertigen scheint, etwas anrüchig nach einem Vereinnahmungsversuch einer Autorität anmutet (213). Bei der Diskussion von sozialen Dilemmata auf planetarischer Ebene hinsichtlich des Malthusischen Problems der Überbevölkerung hingegen berufen sich die AutorInnen auf Trends zu Bevölkerungswachstum und Nahrungsmittelproduktion, ohne aber an diesen argumenttragenden Stellen die entsprechenden Statistiken zu zitieren (212). Letztlich allerdings fungiert die Besprechung der Forschung des Autors Krügers zur möglichen Erklärung von Kooperation in Gefangenendilemmasituationen durch Projektionsprozesse (220), d.h. die Übertragung der eigenen Absichten auf andere Spielteilnehmende als fundierte Diskussionsabrundung – insbesondere für ein Kapitel, das sich ab der Berufung auf Hobbes Leviathan (217) und der daran angelagerten raumgewinnenden Hinwendung an gesamtgesellschaftliche und politisch kontroverse Zusammenhänge für ein Lehrbuch stellenweise essayistisch oder gar moralisierend liest.

Stereotype werden im diesen gewidmeten Kapitel eingeführt als „die verallgemeinerte Zuschreibung bestimmter Eigenschaften und Merkmale auf alle Mitglieder einer Gruppe“ (116), d.h., Stereotype werden hier als eine Weise von Urteilsakten im Sinne der Eigenschaftsattribution konzipiert. In der Besprechung der sozialen Neurowissenschaften hingegen werden Stereotype (wie auch Vorurteile) als „Prozesse“ (241) charakterisiert, verstanden als funktional unterscheidbare und anatomisch lokalisierbare neuronale Prozesse. Die insinuierte Vorstellung (und wenig später in der Behandlung von Prosozialität explizierte Vorstellung (245), ist diejenige, dass es sich bei sozialpsychologischer Theoriebildung und bei sozial-neurowissenschaftlicher Forschung Verhältnisse der ‚Wiederspiegelung‘ zu erwarten sind. Für sich genommen handelt es sich dabei freilich um eine legitime wissenschaftstheoretische Position im Nahfeld von Korrespondenztheorien – legitim, aber nicht unproblematisch. Da nämlich die implizit vorausgesetzte Unterstützungslogik zwischen Biologie und Konzeptarbeit nicht reflektiert wird, schwächt sich nicht nur deren Rechtfertigungskraft für die bemühten Bilder der Wiederspiegelung, es wird vielmehr darüber hinaus der durch ein Lehrbuch immer auch in eine Wissenschaftsgemeinschaft enkulturierte Nachwuchsgeneration eine Weise der Unmündigkeit anerzogen, insofern diesen weder ein Bewusstsein zur möglichen Problematisierbarkeit noch zur möglichen Rechtfertigung jener Denkweise aufgezeigt wird.

Mangelndes Problembewusstsein wiederholt sich in der zwar sauberen Darstellung der Funktionsweise der funktionalen Magnetresonanztomographie (228-230), bei der der Verweis auf die bloße Indirektheit der Messung neuronaler Aktivität über vermehrte Blutzufuhr in Gehirnbereiche ohne Aufschlüsselung möglicher Rechtfertigungen für die Annahme eines solchen indirekten Messverfahrens bleibt. In dieselbe Kerbe schlägt die Beobachtung der unverhältnismäßigen Auflösungstiefe und Länge des Kapitels zu den sozialen Neurowissenschaften, aus der sich ablesen lässt, dass Bacheloranten heutzutage Kompetenz und Reichweite der Neurowissenschaften für die Psychologie einschätzen lernen sollen. An einigen Stellen gehen die Ausführungen womöglich zu weit ins biologische, wenn man dies aus der Sicht von Psychologie-Studierenden angeht (etwa 227). Offenbar operieren die AutorInnen im Bewusstsein der Erziehung der künftigen Forschergenerationen. Man wünschte sich nur ein tiefergreifendes Bewusstsein. Eines auch, das nicht vor der Philosophie Halt macht.

Ähnlich ist auch die psychologiegeschichtliche Einführung im vorliegenden Werk auf die in der Tradition des Kognitivismus stehendende Perspektive eingeschränkt. Das Potenzial einer historischen Diversifizierung, die insbesondere junge Studierende für die kontroverse Auseinandersetzung mit dem eigenen Fach benötigen, wird dadurch vergeben. Zwar ist es nicht falsch, dass die französische Massenpsychologie die Sozialpsychologie geprägt hat, aber es sollte erwähnt werden, dass es auch die Völkerpsychologie von Lazarus, Steinthal und Wundt gewesen ist, aus der die Sozialpsychologie hervorgegangen ist. Zur Vorgeschichte sozialpsychologischen Denkens gehört darüber hinaus die positivistische Soziologie. Erst unter Berücksichtigung dieser Hintergründe kann es gelingen, den Lesenden eine kritische Perspektive auf die vorgetragenen Beiträge zu ermöglichen. Ohne diese Kontextualisierung droht, dass stattdessen der Eindruck entsteht, die Sozialpsychologie könne einen uneingeschränkten Geltungsanspruch vortragen. Allerdings besteht beispielsweise bereits grundsätzlich ein Konflikt zwischen individuozentrierten und soziozentrierten Ansätzen (vgl. Graumann, 1996).

Fazit

Insgesamt besehen handelt es sich bei Sozialpsychologie für Bachelor um einen soliden Einführungsband für die intendierte Lesendenschaft von Psychologie-Bacheloranden und interessierten Laien. Es werden die zentralen Pfeiler der modernen Sozialpsychologie mal breiter mal tiefer, immer aber verständlich und sachgemäß durchgegangen, wobei die Wahl der vorgestellten Studien besonders geglückt ist. Denn auch für Fortgeschrittene taugt das Werk allemal zur Wiederauffrischung der Klassiker der Sozialpsychologie und darüber hinaus wird man über so manches Unkonventionelles, Neues stoßen – lerntheoretisch sinnvoll wird darauf gesetzt, bestehendes Wissen zu aktivieren und um Binnendifferenzierungen anzureichern, mithin auch aufstoßende Irritationen im Sinne des Elaboration Likelihood Modells bei großer persönlicher Nähe aufgrund der investierten Lesezeit über tiefe Verarbeitungsrouten zu behandeln. Das bewährte Springer Einführungsformat leistet das Seinige zur Qualität des Bandes: So dient der kommentierte Rand nicht nur zur raschen Übersicht, sondern ersetzt auch in Maßen das Erstellen von Lernkarten – man kann beispielsweise Versuchen sich durch eine Randnotiz an ein Thema zu erinnern und dann den entsprechenden Absatz aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren. In dieselbe Kerbe der Lernerleichterung schlagen die am Kapitelanfang sich befindenden Lernziele sowie die am Kapitelende auftauchenden Kontrollfragen. Das Stichwortverzeichnis ergänzt sich ausgezeichnet mit den jedem Kapitel nachgestellten, breit angelegten Literaturverzeichnissen, sodass man über wenige Handgriffe eine quasi-umfängliche Literaturrecherche über die wichtigste Standardliteratur zu einem Thema vornehmen kann (wiederum ein Aspekt weshalb auch fortgeschrittene Psychologierende dieses Buch im Regal behalten können).

Dem selbstgesteckten Anspruch des Praxisbezuges des Lehrbuches leisten die AutorInnen genüge in dem Maß als es in einem tendenziell ins Theoretische institutionalisierten Bereich der Psychologie möglich ist. Neben der Diskussion vornehmlich politisch oder ökonomisch interessanter Ereignisse aus der jüngeren Vergangenheit wenden die AutorInnen den Fokus ebenso auf die Alltagsintuitionen der Lesenden, sodass gerade StudienanfängernInnen prophylaktisch Sorgen um die Abgehobenheit ihres Studiengegenstandes genommen werden. Vielmehr wird es jenen ein Leichtes sein, Anlaufpunkte dafür zu finden, die eigenen Interessen in der „konkreten Welt“ zu verankern.

Der starke Fokus auf Verständlichkeit in diesem Werk ist stellenweise (womöglich unvermeidlicher Weise) auf Kosten von Akkuratheit und Tiefgang gestellt – ein Umstand, der besonders engagierte Lesende enttäuschen könnte. Für diese führt allerdings auf kurz oder lang ohnehin kein Weg an der Beschäftigung mit Primärliteratur vorbei. Dasselbe gilt für die an den Haupt- und an manchen Unterkapitelenden vorgenommenen abschließenden Diskussionen, in welchen die AutorInnen zwar löblicherweise selbst Stellung beziehen, diese aber häufig besser fundiert oder im mindesten schlüssiger argumentiert sein könnte (ein Beispiel für eine besonders gelungene Kapitelabschlussdiskussion findet sich beim elften Kapitel zu den sozialen Dilemmata). Einige Male mag man sich auch dabei erwischen, sich weniger zum Trivialen neigende Alltagsreferenzen und dafür mehr Weltbildung, insbesondere in der Beispielswahl (e.g. 141), zu wünschen. Strukturell tritt eine Ungereimtheit bei Kapitel 8. auf, welches als einziges ohne bewertende Abschlussdiskussion endet (159), sowie bei einigen Randnotizen, welche wenig hilfreich bis redundant ausgefallen sind (bspw. 21, 195, 214).

Alles dessen ungeachtet hat man es mit einem breit aufgestellten aber kompakt geschriebenen Einführungsbuch zu tun, welches sowohl Einblicke in die Psychologie, die Politik aber auch die Neurowissenschaften bietet. Der Hauptgegenstand der Sozialpsychologie wird interessant und sachgetreu dargelegt und das selbstgesteckte Motto von „So verständlich wie möglich und so detailliert wie nötig“ (V) erfährt in jedem Fall Gerechtigkeit.

Zusammenfassung

Der Band „Sozialpsychologie für Bachelor“ bietet eine sachgetreue und lesbare Einführung in ihren Gegenstand sowohl unter Berücksichtigung der zentralen Studienergebnisse als auch mit Hinwendung zu praxis- und insbesondere politiknahen Themen. Hierbei fächert sich der inhaltliche Schwerpunkt vierfach: Erstens werden grundlagenwissenschaftliche Aspekte des Feldes wissenschaftstheoretisch und neurowissenschaftlich aufgearbeitet. Zweitens werden entscheidungstheoretisch und kognitionswissenschaftlich relevante Aspekte unter dem Gesichtspunkt der Dissonanztheorie, der Heuristics-and-Biases-Forschung, aber auch des Elaboration Likelihood Modelles aufgefangen. Drittens werden gesellschaftlich, politisch und moralisch saliente Themen im Sinne der Aggressions-, Prosozialitäts- und der Stereotypenforschung angesprochen. Letztlich erfährt der im weitesten Sinne sozialwissenschaftliche Gegenstand der Gruppe Anreicherung etwa in den Darlegungen zu Dilemmata und Gruppenprozessen. Während die Lesbarkeit durch eine allgemeinverständliche Schreibweise gesichert ist, kommt in der Arbeit der wissenschaftstheoretische Tiefgang, der die Einführung in die Sozialpsychologie als Disziplin und nicht nur als Kenntnis von Individuen in sozialen Kontexten gestatten würde, zu kurz.

Summary

The present volume Sozialpsychologie für Bachelor is both an apt and well-written introduction to the field. Also, it considers the central studies therein and skilfully shows how social psychology relates to more applied and political areas. In terms of content, one can distinguish four main foci: Firstly, aspects foundational to science are covered both from a perspective of the theory of science and that of neuronal science. Secondly, the decision theory and cognitive science are elaborated on under the headings of dissonance theory, heuristics and biases research or the elaboration likelihood model. Thirdly, societal, political and morally salient topics are addressed along the lines of research on aggression, prosociality and stereotypes. Lastly, the, broadly speaking, object of social science that is the group is unfolded i.a. in discussions concerned with dilemmas and group-processes. In conclusion, while it holds that the authors manage to adhere to their self-set goals in providing both a solid and comprehensive beginners guide to social psychology, a lot of potential remains spared. Especially with regards to the depth of controversy and historical awareness the present issue can be found wanting, as it seems to be prematurely content with a notion of social psychology as being occupied with of the individual in social situations alone rather than introducing social psychology as a more encompassing discipline.

Literatur

Evans, J. S. B. (2008). Dual-processing accounts of reasoning, judgment, and social cognition. Annu. Rev. Psychol., 59, 255–278. 

Graumann, C.-F. (1996). Einführung in eine Geschichte der Sozialpsychologie. In W. Stroebe, M. Hewstone, & G. M. Stephenson (Hrsg.). Sozialpsychologie. Berlin, Heidelberg: Springer.

Greitemeyer, T. & Mügge, D. O. (2014). Video games do affect social outcomes: A meta-analytic review of the effects of violent and prosocial video game play. Personality and social psychology bulletin40(5), 578–589.

Lewontin, R. (1970). The units of selection. Annual review of ecology and systematics, 1(1), 1–18.

Lewontin, R. (1978). Adaptation. Scientific American, 239(3), 212–231.

Lishner, D. A., Groves, C. L., & Chrobak, Q. M. (2015). Are violent video game-aggression researchers biased?. Aggression and violent behavior25, 75–78.

Mitchell, S. D. (1987). Competing units of selection?: A case of symbiosis. Philosophy of Science54(3), 351–367.


Rezensent
Alexander N. Wendt
M.Sc. (Psychologie), M.A. (Philosophie)
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Rezensent
Hannes Wendler
B.Sc. (Psychologie), B.A. (Philosophie)
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Zitiervorschlag
Alexander N. Wendt/Hannes Wendler. Rezension vom 20.06.2019 zu: Peter Fischer, Kathrin Jander, Joachim I. Krueger: Sozialpsychologie für Bachelor. Springer Science+Business Media GmbH & Co. KG (Berlin) 2018. 2. Auflage. ISBN 978-3-662-56738-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24846.php, Datum des Zugriffs 21.11.2019.


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