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Christoph Barmeyer: Konstruktives Interkulturelles Management

Cover Christoph Barmeyer: Konstruktives Interkulturelles Management. UTB (Stuttgart) 2018. 368 Seiten. ISBN 978-3-8252-5049-2. D: 29,99 EUR, A: 30,90 EUR, CH: 37,50 sFr.
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Thema

Barmeyers Buch widmet sich dem Interkulturellen Management als einem aktuell an Relevanz gewinnenden Forschungs- und Praxisfeld. Dabei geht er davon aus, dass sich „Interkulturalität, die durch kulturelle Unterschiedlichkeit und damit einhergehende divergierende Bedeutungs- und Interpretationsspielräume der Akteure gezeichnet ist, in Arbeitssituationen aufgrund divergierender Erwartungen, Normen und Interpretationsweisen der Handelnden oft als irritierend und konflikthaft beschrieben wird (Critical Incidents)“.

Zu Recht betont der Autor, dass vielfach in der Forschung und Praxis des Interkulturellen Managements eine relativ einseitige problemorientierte Ausrichtung dominiert und vor allem kritische und konfliktbehaftete Aspekte betont werden. Hier setzt der Autor mit seinem Ansatz des Konstruktiven Interkulturellen Managements (KIM) an, das er definiert „als bewussten Umgang mit Kulturspezifika und kultureller Vielfalt in organisationalen Kontexten, bei dem es gelingt durch gegenseitige Anpassungs- und Entwicklungsprozesse, Spezifika nicht als störende, sondern als bereichernde und sich ergänzende Ressourcen so konstruktiv zu nutzen, sodass ein Mehrwert für die Organisationen und ihre Akteure entsteht.“

In diesem Sinne setzt sich Barmeyer das Ziel, sich mit der Thematik konstruktiver Interkulturalität im Management zu beschäftigen, diese theoretisch-konzeptionell anhand der Forschung herzuleiten und anwendungsorientiert empirisch anhand von Fallbeispielen zu unterfüttern.

Autor

Dr. Christoph Barmeyer ist Inhaber des Lehrstuhls für Interkulturelle Kommunikation an der Universität Passau und regelmäßiger Gastprofessor für Interkulturelles Management der Ecole de Management Strasbourg/Université Strasbourg (Verlagsangaben).

Aufbau und Inhalt

Das Buch setzt 15 Schwerpunkte:

  1. Internationalisierung von Organisationen als Kontext der Interkulturalität
  2. Interkulturelle Managementforschung
  3. Kultur(en) und Kulturdimensionen
  4. Sozialwissenschaftliche Paradigmen der interkulturellen Managementforschung
  5. Interkulturelle Ordnungsmodelle
  6. Methodologie Interkultureller Managementforschung
  7. Interkulturalität als Aushandlungsprozess
  8. Interkulturelle Komplementarität und Synergie
  9. Sprache und Kommunikation
  10. Interkulturelle Führung
  11. Interkulturelle Arbeitsgruppen
  12. Interkultureller Transfer von Organisationspraktiken
  13. Interkulturelle Organisationsentwicklung
  14. Interkulturelle Kompetenzentwicklung
  15. Konstruktive Interkulturalität fördern.

Der Autor orientiert sich in einem einführenden Kapitel an einem Ansatz von Interkulturalität, der die Begegnung kultureller Unterschiedlichkeit in einer konstruktiven und produktiven Weise als Ressource bevorsteht (9). Dabei wird Interkulturalität in Organisationen aus theoretischer und praktischer Sicht beleuchtet, mit dem Ziel, komplementäre und energetische Aspekte von Interkulturalität zu verdeutlichen (11). Dabei entscheidet sich der Autor bewusst für eine Ressourcen- und Lösungsorientierung: „dahinter steht, die idealistische und normative Überzeugung, dass Menschen, sei es in ihren Funktionen und Rollen als interne Fach und Führungskräfte oder als externe Berater und Experten, lernen und entwicklungsfähig sind und aktiv als Akteure konstruktiv-gestaltend auf ihr soziales Umfeld in Organisationen wie Arbeitsgruppen oder Abteilungen einwirken können. Interkultureller Kompetenz kommt hier eine besondere Bedeutung zu. Konstruktive Interkulturalität lässt sich somit auch als Haltung verstehen, die in allen Lebens und Arbeitsbereichen und somit auch in den Bereichen des interkulturellen Managements wirkungsvoll sein kann, insbesondere um Unterschiede und Gegensätze komplementär zu verbinden.“ (12). Dabei orientiert sich der Autor an den Konzepten von Nancy Adler zum interkulturellen Management und versteht dieses als Gestaltungsoption interkultureller Zusammenarbeit.

In Kapitel 2 widmet sich der Autor drei Aspekten:

  1. zum einen dem Makrokontext, also Internationalisierung und Globalisierung,
  2. zum zweiten dem Mesokontext mit einem Schwerpunkt auf internationalen Organisationen,
  3. zum dritten dem Mikrokontext, also dem internationalen Management.

Kapitel 3 führt die Entstehung des Forschungsbildes ein, definiert den Gegenstand der Forschung und benennt zukünftige Forschungsherausforderungen.

Kapitel 4 stellt wichtige Kulturkonzepte der interkulturellen Managementforschung vor, führt in multiple Kulturkonzepte und kulturelle Dynamiken ein und stellt Kulturdimensionen und Kulturstandards vor. Dabei spricht sich der Autor dagegen aus, diese als verhaltens-determinierte Einengung zu verstehen, vielmehr plädierte er dafür, diese Konstrukte als „interkulturelle Landkarten“ zu interpretieren (75): dabei stellen diese Landkarten in gewisser Weise eine vereinfachte Art der Abbildung der Umwelt und damit eine Interpretation der Realität dar. Sie bilden zwar wesentliche Elemente ab, andere jedoch lassen sie außer Acht. Sie können Menschen helfen, sich zu organisieren und zu orientieren. Schwierigkeiten können sich daraus ergeben, wenn die jeweilige Landkarte für die Realität gehalten wird (76). In Bezug auf das Konstruktive Interkulturelle Management hebt der Autor hervor: „Kulturdimensionen stellen Orientierungshilfen dar, die bei der Gestaltung interkultureller Interaktionen hilfreich sein können … Sie lassen sich als Metawissen, als ‚Steuerungsprogramme’ verstehen, die es ermöglichen, die (1.) Eigenkultur bewusst zu machen, (2.) oder eine Fremdkultur besser zu verstehen und dadurch (3.) in interkulturellen Situationen konstruktiv und angemessen zu handeln“ (76).

Kapitel 5 unternimmt einen Versuch der Systematisierung sozialwissenschaftlicher Paradigmen, nimmt eine Verortung der interkulturellen Managementforschung vor und macht Vorschläge, wie ein konstruktiver Umgang mit multiplen Paradigmen gelingen kann.

Kapitel 6 stellt drei interkulturelle Ordnungsmodelle vor:

  • Drei-Ebenen-Modell
  • Interkultureller Dreischritt
  • Drei-Faktoren-Modell.

Kapitel 7 widmet sich der Methodologie Interkultureller Managementforschung und stellt dabei zunächst zentrale methodische Herausforderungen vor, wie z.B. Ethnozentrismus in der Forschung oder den Disziplinen- und Methodenpluralismus. Weiterhin beleuchtet der Autor die Operationalisierung von Kultur und stellt dazu die wichtigsten qualitativen und quantitativen Zugänge vor, um sich dann intensiver auf Forschungsdesigns für Konstruktive Interkulturelle Managementforschung einzugehen.

Kapitel 8 stellt Interkulturalität als Aushandlungsprozess in den Mittelpunkt der Betrachtungen. Genauer beleuchtet werden dabei interkulturelle Interaktionen, dialogische Aushandlungsprozesse und Konzepte und Formate ausgehandelter Interkulturalität. Interkulturalität wird dabei verstanden als: „gegenseitiger Prozess des Austauschs, der Interaktion, der Verständigung, der Interpretation, der Konstruktion, aber auch der Überraschung und der Irritation, ebenso der Selbstvergewisserung, der Deformation, der Erweiterung und des Wandels.“ (139). Ein weiter Schwerpunkt des Kapitels ist der Aushandlungsprozess in (inter)kulturellen Kontexten. Wichtige Variablen sind dabei: Arbeitsteilung, Kompromisse durch die Gruppe, Mittelweg beider Gruppen und die Innovation durch beide Gruppen. In diesem Zusammenhang betont der Autor auch die Institutionalisierung bestimmter Prozesse und Praktiken im Interesse der Nachhaltigkeit (165).

Kapitel 9 widmet sich interkulturelle Komplementarität und Synergie und präsentiert dazu Fallstudien. In der interkulturellen Komplementarität geht es – so der Autor – vor allem um Menschen oder Gruppen und ihre Eigenschaften, die sich ergänzen. Ob natürliches Zusammenspiel oder zunächst scheinbare Widersprüchlichkeit, zunächst stehen diese Eigenschaften von Menschen oder Gruppen unterschiedlicher kultureller Orientierungssysteme gleichberechtigt nebeneinander (171). Im Unterschied zur Komplementarität, bei der es vor allem um die sich ergänzende Kombination von Gegensätzen geht, steht bei der Synergie der Mehrwert, die Schaffung von etwas Neuem aufgrund dieser Kombination im Mittelpunkt. Interkulturelle Komplementarität versteht der Autor daher als Vorstufe interkultureller Synergie (177). Interkulturelle Synergie „ist die Kombination und das Zusammenwirken von Personen verschiedener kultureller Zugehörigkeit mit unterschiedlichen Fähigkeiten, Erfahrungen, Einstellungen, Werten, Denk- und Verhaltensweisen, was dazu führt, dass die hier vorgebrachten Leistungen von höherer Qualität sind als die Summe homogener Gruppen oder individueller Aktionen“ (179).

Kapitel 10 beleuchtet die besondere Rolle der Sprache in interkultureller Kommunikation vor allem im Kontext von Organisationen und macht Vorschläge für eine konstruktive Gestaltung der Sprachpraxis.

Kapitel 11 konzentriert sich auf Themen interkultureller Führung und fokussiert auf Kulturspezifika von Führung, auf kulturvergleichende und interkulturelle Führung. Dabei unterscheidet der Autor zwischen Individualführung und kulturellen Kontexten. Es geht dabei davon aus das interkulturelle Individualführung situativ und Führungsstil abhängig ist, hier aber als zentrale Einflussgröße die kulturelle Unterschiedlichkeit von Führungskraft und „geführten“ Personen hinzukommt (212). Das kann zu Konflikten führen, aber auch zu einem Mehrwert. Die bewusste Gestaltung des gemeinsamen Mehrwertes betrachtet er als Ziel der konstruktiven interkulturellen Individualführung. Interkulturelle Führung definierte Autor als: „absichtliche und unmittelbare Einflussnahme von Führungskräften auf Mitarbeiter mittels Kommunikation und Führungsinstrumenten zur Erreichung der Organisationsziele, wobei die Interaktionspartner unterschiedliche kulturelle Hintergründe und somit verschiedenartige Erwartungen, Wahrnehmungen und Wertvorstellungen gegenüber Führungsverhalten aufweisen. Dabei stehen dynamische interkulturelle Interaktionsbeziehungen im Vordergrund.(226).

Kapitel 12 nimmt interkulturelle Teams in traditionellen Strukturen, interkulturelle virtuelle Teams und Teamentwicklung in den Blick.

Kapitel 13 präsentiert Konzepte und Modelle interkulturellen Transfers, beleuchtet Herausforderungen und Widerstände in der Transferpraxis und untersucht den konstruktiven Umgang mit Transfer im Sinne einer Rekontextualisierung. Der Autor betont die große Bedeutung der Rekontextualisierung, da sie nach seiner Einschätzung durch angepasste und ausgehandelte Bedeutung von Organisation und Managementpraktiken eine adäquatere und sinnvolle und damit erfolgreichere Rezeption von Transfer ermöglicht. Bei der Rekontextualisierung handelt es sich um einen gegenseitigen dialogischen Aushandlungsprozess von Akteuren, die bevorzugt aus verschiedenen beteiligten Kontexten stammen. Er führt dazu, dass zentrale Elemente (zum Beispiel Praktiken) des Entstehungskontextes (zum Beispiel der Muttergesellschaft) so zum Anwendungskontext (zum Beispiel der Tochtergesellschaft) passen (zum Beispiel durch Kombination), dass sie verstanden, als sinnvoll wahrgenommen und als gemeinsamer Handlungsrahmen akzeptiert werden und dadurch in der Organisation wirkungsvoll verknüpft werden…Es finden lokale Interpretation und neue Bedeutungskombination statt. Organisationspraktiken werden dann als gemeinsamer Handlungsrahmen akzeptiert.“ (263).

Kapitel 14 widmet sich der interkulturellen Organisationsentwicklung unter besonderer Berücksichtigung des Kulturbezugs, der kulturvergleichenden und der interkulturellen Organisationsentwicklung. In Bezug auf die kulturvergleichende Organisationsentwicklung benennt der Autor beispielhaft unterschiedliche Metaphern: während Deutsche, so der Autor, für Organisationen gerne die Metapher einer „gut geölten Maschine“ verwenden, betrachten französische Befragte Organisationen als eine „Pyramide von Menschen“ und britische Befragte nutzten die Metapher des „Wochenmarktes“. Interkulturelle Organisationsentwicklung versteht er: „als einen kontinuierlichen und nachhaltigen Veränderung und Entwicklungsprozess, der die Gesamtheit der Organisation, also ihre Strategien, Strukturen, Prozesse und Ressourcen mit dem Ziel des effektiven interkulturellen Verhaltens der Organisation optimiert.“ (274).

Kapitel 15 fragt nach der Genese interkultureller Kompetenzforschung, beschreibt Eckpunkte interkultureller Kompetenz und kultureller Intelligenz und schlägt Maßnahmen interkultureller Kompetenzentwicklung vor.

Kapitel 16 präsentiert Vorschläge zur Förderung konstruktiver Interkulturalität, indem ein integratives Rahmenmodell präsentiert wird, multikulturelle Akteur*innen als Brückenbauer*innen vorgestellt und weitere Erkundungsvorschläge zur konstruktiven Interkulturalität vorgestellt werden.

Die Deutsche Nationalbibliothek bietet Einblick in das vollständige Inhaltsverzeichnis.

Diskussion und Fazit

Barmeyer stellt in seinem Buch wichtige aktuelle Theorien zu Interkulturellem Management vor, diskutiert sie und präsentiert umfangreiche theoretische und konzeptionelle Ansätze für sein spezifisches Konzept des Konstruktives Interkulturellen Managements, das er definiert „als bewussten Umgang mit Kulturspezifika und kultureller Vielfalt in organisationalen Kontexten, bei dem es gelingt durch gegenseitige Anpassungs- und Entwicklungsprozesse, Spezifika nicht als störende, sondern als bereichernde und sich ergänzende Ressourcen so konstruktiv zu nutzen, sodass ein Mehrwert für die Organisationen und ihre Akteure entsteht.“ Die Darstellungen sind hinterlegt mit zahlreichen Praxisbeispielen, Übersichtstabellen und Schaubilder.

Vermisst habe ich eine Auseinandersetzung mit Konzepten transkulturellen Managements, die über interkulturelles Management hinausreichen würden.


Rezensentin
Elisabeth Vanderheiden
Pädagogin, Germanistin, Mediatorin; Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz, Leitung zahlreicher Projekte im Kontext von beruflicher Qualifizierung, allgemeiner und politischer Bildung; Herausgeberin zahlreicher Publikationen zu Gender-Fragen und Qualifizierung pädagogischen Personals, Medienpädagogik und aktuellen Themen der allgemeinen berufliche und politischen Bildung
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Zitiervorschlag
Elisabeth Vanderheiden. Rezension vom 20.03.2019 zu: Christoph Barmeyer: Konstruktives Interkulturelles Management. UTB (Stuttgart) 2018. ISBN 978-3-8252-5049-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/24961.php, Datum des Zugriffs 21.04.2019.


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