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Corinna Scherwath, Sibylle Friedrich: Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung

Cover Corinna Scherwath, Sibylle Friedrich: Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung. Ernst Reinhardt Verlag (München) 2016. 3., aktualisierte Auflage. 237 Seiten. ISBN 978-3-497-02645-6. D: 26,90 EUR, A: 27,70 EUR.
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Thema

Das Thema Soziale Arbeit und Traumatisierung wurde in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern lange Zeit ausgeklammert und eher dem psychologisch-therapeutischen Arbeitsgebiet zugeordnet. Das hat sich verändert. Mittlerweile gibt es gute Erkenntnisse aus der Trauma-, Hirn- und Bindungsforschung, die verdeutlichen, dass es notwendig ist, ein neues traumaspezifisches Fallverstehen zu entwickeln, was bedeutet, dass Sozialpädagog*nnen und andere pädagogische Fachkräfte auf dieser Grundlage stabilisierend und ressourcenorientiert mit Menschen mit Traumatisierung arbeiten. Gemeint ist ein Personenkreis, der extrem belastende oder bedrohliche Situationen durchlebt hat. Dazu gehören z.B. Gewalterfahrungen, Verletzungen, Verlust oder Flucht. Das hier vorgelegte Buch gibt neben Grundlagen zu Symptomen, Risiko- und Schutzfaktoren auch Handlungsleitlinien, Methoden und Tipps zum Verhalten in konkreten Situationen. Diese werden durch Anregungen zum Thema Selbstschutz für die Helfenden ergänzt.

Autorinnen

Corinna Scherwath ist Dipl.-Sozialpädagogin, Kinder-/Jugendsozialtherapeutin, Fachberaterin für Psychotraumatologie und Traumapädagogik (zptn). Freiberuflich arbeitet sie als Bildungsreferentin und Fortbildnerin und leitet das Pädagogisch-Therapeutische Fachzentrum in Hamburg.

Dr. Sibylle Friedrich ist Dipl.-Psychologin und freiberufliche Dozentin und Moderatorin im Schul- und Sozialbereich in Hamburg und Norddeutschland sowie psychologische Beraterin in eigener Praxis.

Aufbau und Inhalt

Das Buch ist mittlerweile in der 3.akutalisierten Auflage erschienen, die erste Auflage kam 2016 heraus. Es hat einen Umfang von 237 Seiten, die sich in drei Kapitel und zahlreiche Unterkapitel untergliedern. Auf dem linken oberen Seitenrand ist die jeweilige Kapitelüberschrift abgedruckt, auf der rechten Seite die Überschrift des jeweiligen Unterkapitels. Fallvignetten sind in grauen Textboxen vom Fließtext abgehoben und ergänzen die theoretischen Ausführungen, ebenso fünf Abbildungen und sieben Tabellen. Am Ende des Buches findet man im Anhang neun methodische Hinweise zur Vertiefung der theoretischen Ausführungen wie z.B. die Ressourcenhand oder das biografische Märchen.

  1. Was ist ein Trauma
  2. Leitlinien traumabezogener Interventionen im sozialpädagogischen Alltag
  3. Stabilisierung und Selbstfürsorge im Helfersystem als Schutz vor Sekundärer Traumatisierung

Im ersten Kapitel wird einführend erläutert, was ein Trauma ist und welche psycho-biologischen Reaktionen auf ein Trauma einwirken. Die Autorinnen sprechen in diesem Zusammenhang auch von der „traumatischen Zange“ (S. 22). Es gibt zahlreiche Symptome als Folge der Traumatisierung: Symptombildung als Traumafolge, die posttraumatischen Belastungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen als Folge traumatischer Erschütterungen, Störungen der Bindungsentwicklung als traumabasierte Folgeerscheinungen, Schuld- und Schamgefühle sowie dissoziative Phänomene.

Notwendig ist ein traumaspezifisches Symptomverstehen, zentral sind sowohl biografische Erkundungen als auch das Erkennen traumatischer Situationsfaktoren. Nicht jeder Mensch erleidet ein Trauma, es gilt, sowohl Kenntnisse zu Risiko- und Schutzfaktoren zu haben als auch Risikofaktoren und Vulnerabilitäten (Verletzbarkeiten)in individuell unterschiedlicher Ausprägungen zu kennen. Das Kapitel schließt mit einem Abschnitt zu Schutzfaktoren.

In Kapitel zwei schließen sich Leitlinien traumabezogener Interventionen im sozialpädagogischen Alltag an. Es gilt folgender Leitsatz- zitiert nach P. Moor- erst verstehen und dann handeln. Ausgehend vom sog. „Konzept des guten Grundes“ handelt jeder Mensch individuell sinnvoll, d.h. er ist niemals destruktiv motiviert. Ein vertieftes Fallverstehen folgt folgenden Axiomen: Menschen verhalten sich immer aus ihren Bedürfnissen heraus und hinter jedem Verhalten steckt eine positive Absicht. In der traumasensiblen Arbeit geht es nicht vornehmlich um die Umsetzung von Konsequenzen, sondern darum, über die positive Absicht des Menschen Verständnis zu erlangen und Lösungen zu erzeugen.

Eine traumapädagogische Navigation in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern hat folgende Punkte zum Inhalt/Ziel: das Herstellen von Sicherheit, die Reduzierung bzw. Vermeidung von Stress, die Unterstützung von sicheren Bindungsentwicklungen, die Unterstützung von positiven Selbstbildern sowie die Ressourcenorientierung. Diese Richtlinien werden in den nachfolgenden Unterkapiteln vertieft z.B. sollten pädagogische Orte sichere Orte sein. Dieses Konzept der „Sicheren Orte“ geht auf Luise Reddemann zurück, die sagt: Sichere Orte haben eine heilsame Wirkung. In einem ersten Schritt kann man einen äußeren „Sicheren Ort“ schaffen, auf dessen Grundlage innere Sichere Orte imaginiert werden können.

Anschließend werden weitere Aspekte zentraler Bedingungen vertieft wie „Strukturelle Klarheit“, die sich z.B. in Ritualen ausdrücken (S. 76), eine weitere zentrale Bedingungen ist die Maxime „Stress raus“. Stress wird als größter Risikofaktor für Menschen mit traumatischen Verwundungen bezeichnet. Konkret geht es dabei darum, auszuloten. Anforderungen sind so zu gestalten, dass sie sich an Ressourcen und Einschränkungen der jeweiligen Person orientieren, um den Stress zu minimieren und die eigenen Möglichkeiten auszuschöpfen. Das Gesagte gilt auch für „individualisierte statt institutionalisierte Regeln“, die als sinnhaft erlebt werden. In diesem Zusammenhang sprechen die Autorinnen von „heilen Räumen“, gemeint sind Umgebungen, die in Ordnung sind und Orientierung verschaffen. Daneben braucht es „Rückzugsräume mit Schatzkammern“, in denen die Klient*innen die Möglichkeit haben, eigenes Hab und Gut sicher zu verwahren. Auch die „Gewaltfreiheit“ und die „Sicherheit in der Gruppe“ gehören dazu. Dieses Unterkapitel schließt mit der Anforderung „Bleiberecht und Umgangsregelungen“ ab.

Neben den Sicheren Orten sollte die Fachkraft ein Selbstverständnis/eine Haltung haben, dass sie ein „sicherer Hafen“ ist, mit dem Ziel einer traumapädagogischen Bindungsorientierung. Grundlegenden Orientierungen bindungspädagogischer Arbeit sind z.B. Feinfühligkeit, Präsenz, sprachliche Interaktion (Resonanz), Unterstützung bei der Stressregulation sowie Nähe, Trost und Körperkontakt. Aus der Resilienz Forschung ist bekannt, dass eine sichere Bindung zu mindestens einer Bezugsperson ein zentraler Schutzfaktor ist. Mitarbeitende benötigen als personale Kompetenzen eine bindungsorientierte Pädagogik. Dazu gehören eine emotionale Verfügbarkeit, Herzlichkeit, Selbst- und Stressregulation sowie Selbstreflexion.

In der Trauma spezifischen Arbeit – abgeleitet von den Erfahrungen von Reddemann – steht nicht die Konfrontation (das Erinnern) und die Integration (das Durcharbeiten) im Vordergrund, sondern die Stabilisierung und Ressourcenorientierung. Den Mittelpunkt bilden ein positives Selbstbild, Selbstwirksamkeitsüberzeugungen sowie Handlungs- und Problemlösekompetenzen. Bei einer konsequenten Ressourcenorientierung in der Praxis geht es vornehmlich darum, alle Stärken und Kraftquellen eines Menschen, die normal funktionieren, in die Handlungsplanung mit einzubeziehen. Unter Ressourcen werden an dieser Stelle Hilfsmittel oder Hilfsquellen verstanden, die der Bewältigung von Aufgaben und Situationen dienen (S. 102).

In diesem Zusammenhang sprechen die Autorinnen auch über die Wichtigkeit einer Schatzsuchenden-Mentalität als Haltung, die z.B. durch folgende Aspekte gestärkt wird: Neugierde, die Fähigkeit, Verborgenes zu entdecken, Geduld, die Fähigkeit, das Kostbare in den Dingen zu sehen, Durchhaltevermögen, Achtsamkeit und Vorsicht, Mut und die Hoffnung, sicher etwas zu entdecken, egal wie holprig der Weg ist. Eine Schatzsuche braucht eine Schatzkarte des pädagogischen Alltags. Diese weist verschiedene Zugänge aus z.B. durch die Wertschätzung der Lebensleistungen der jeweiligen Person, die pädagogisch begleitet wird. Einen erprobten Zugang stellt das Finden von Schätzen dar z.B. mithilfe der Übung „Ressourcenhand“.

Oft wird in diesem Zusammenhang von Stärken und demgegenüber von Schwächen gesprochen. Diese Bewertung ist hinfällig, denn: Eine vermeintliche Schwäche kann – je nach Kontext und Situation – auch eine Stärke sein. An dieser Stelle wird an Pipi Langstrumpf erinnert, die eine Sachen-Sucher-Mentalität hatte und im scheinbar Unnützen ihren eigenen Wert erkannte. Dieser Zugang führt in der Arbeit mit Menschen mit traumabasierten Symptomen dazu, den Blick auf Fähigkeiten zu lenken, die in diesen Ressourcen verborgen sind. Die Autorinnen nennen diese Übung angelehnt an Kindl-Beifuss „Bergung der Diamantenfähigkeiten“.

Neben der Ressourcenarbeit an eigenen Kompetenzen zur Stabilisierung sind auch positive Anker wirkungsvoll. Gemeint sind Kraftquellen, die schnell in einen guten Zustand bringen, der aktiviert und stabilisiert. Positive Anker können persönliche Momente, Situationen oder Reize sein, die man für sich als positiv empfindet. Manche liegen verborgen in der biografischen Vergangenheit und müssen in archäologischer Feinarbeit wieder entdeckt werden (S. 111), also vielleicht gab es in der Kindheit oder Jugend eine Geschichte, die einen froh gemacht hat oder ein Essen.

Im Anhang des Buches finden sich dazu Übungen z.B. zur Erstellung einer Kraftquellen-Hand. Bewährt hat sich auch die Erstellung eines Kraftquellen- Schatzkästchen, in dem Dinge sind, die für jemanden eine positive Bedeutung haben und ihn schnell in seine Kraftquellen bringen wie eine CD mit Musik, ein Text, eine Lieblingssüßigkeit, ein Foto von einem geliebten Ort, Duftfläschchen, Badeöl oder ein Kraftstein.

Bei der ressourcenorientierten pädagogischen Arbeit geht es darum, Alltagskonzepte zu gestalten, die zu Entwicklung und heilender Selbstorganisation hinführen. Dabei gilt es auch, für ganzheitliches Wohlbefinden zu sorgen wie Schlaf, Bewegung, regelmäßige Ernährung und ausreichendes Trinken. Traumatisierungen haben Muster von erlernter Hilflosigkeit, deshalb ist ein Ziel, die Antriebskräfte zu stärken und wieder zu dem Erleben von Selbstwirksamkeit zu gelangen. Auch Partizipation und positive Life-Events bieten erprobte Ansatzpunkte. Hilfreich ist ebenso die Kreativität zu fördern und -wie es in einem Kinderbuch beschrieben ist- sowohl „gute Bilder“ in der Erinnerung zu sammeln (man kann solche Bilder auch zur Raumgestaltung nutzen) als auch heilsame Geschichten aufnehmen. Diese Techniken kann man sowohl in der Realität anwenden als auch in der Vorstellung. Die Arbeit mit stabilisierenden Imaginationstechniken ist ein Herzstück der Traumaarbeit. Unser Gehirn nimmt alles was es konstruiert zunächst als bare Münze (S. 121). Die Erfahrung zeigt, dass diese Techniken oft geübt werden müssen, damit sie wirksam sind. Zudem gelingt es, in Situationen, die an das Trauma erinnern, oft nicht, positive Imaginationen einzusetzen, da diese von negativen Bildern überschattet werden. Deshalb ist es sehr wichtig, Imaginationsübungen im „Trockenen“ zu üben und nicht auf „hoher See“ (S. 122). Diese Methode kann erst dann ins Katastrophen-Hilfe-Programm aufgenommen werden, wenn während der Übung ressourcenvolle Empfindungen in Körper und Geist auftauchen. Nicht jede Imaginationsübung ist für jeden geeignet, es muss im Vorfeld immer reflektiert werden, was für wen angeboten wird. Techniken zur Tiefenentspannung und Traumreisen sind bei manchen Menschen z.B. Menschen mit Dissoziationsneigungen mit Vorsicht zu genießen, sie können das Gegenteil erreichen. Zu den bekanntesten und besterprobten Stabilisierungsimaginationen gehören der Sichere Ort (Wohlfühlort), der Innere Garten sowie das Imaginieren von Helferwesen. Das Thema Schatzkarte schließt mit den Ansatzpunkten „Hoffnung und Optimismus“ ab, beides sind wichtige Schutzfaktoren, die aber nicht verordnet werden können. Die Autorinnen verstehen sie eher als „ansteckende Grundatmosphäre“ (S. 123), indem man gemeinsam träumt und Visionen entwickelt. Menschen mit schweren Schicksalen sind durch ihre Lebensgeschichte zu Schicksalsexperten geworden. Schon allein das Sprechen über diese Erfahrungen und das Erträumen, von „was wäre wenn…“ hat positive Effekte.

Den Kern der pädagogischen Traumaarbeit sehen die Autorinnen in der Stabilisierung, wohl wissend, dass eine klassische Traumatherapie weitere Stufen hat. Mit Hinweis auf Weiß ist zentraler Bestandteil gelungener Trauma Bearbeitung, das Geschehene in die eigene Lebensgeschichte einzuordnen, verbunden mit der Veränderung von dysfunktionalen Einstellungen und Überzeugungen, die sich traumabasiert entwickelt haben. Hervorgehoben werden drei Ansätze durch die traumabasierte Arbeit ihren Beitrag zur Bearbeitung von Traumata leisten kann: Dazu gehört die Psychoedukation, die Enttabuisierung von gesellschaftlicher und häuslicher Gewalt und eine traumasensible Biografiearbeit, als Möglichkeit der kognitiven Bearbeitung und Versprachlichung der eigenen Geschichte.

Psychoedukation ist darauf ausgerichtet, die Selbstakzeptanz zu unterstützen, Distanz zu schaffen und die eigene Selbstbemächtigung zu erhöhen (S. 126). Diese Ansätze müssen altersangemessen und orientiert an den Lebensbedingungen vermittelt werden, damit sie wirksam sein können. Das kognitive Umdeuten bzw. das Sinnverstehen des Symptoms (die Methode wird auch als ressourcenorientierte Symptominterpretation) bezeichnet, zeigt eindrucksvoll, wie kreativ die Lösungen sind. Zitiert wird wiederum Reddemann: als die Patient*innen merkten, dass wir sie nicht für verrückt hielten, sondern ihre kreativen Lösungen wunderbar fanden, öffneten sie sich. Wichtig ist, Betroffene gemäß des Konzeptes des „guten Grundes“ einzubeziehen und das Verhalten aus drei möglichen Blickwinkeln zu beleuchten:

  • Normalisierung,
  • Entdecken der Ressourcen im Verhalten und
  • das Verstehen des Sinns im Kontext (S. 128).

Die Ressourcen im Trauma induzierten Verhalten werden verstanden als alte Muster notwendiger Überlebensstrategien, die dafür sorgten, dass die Person sich äußerlich oder innerlich geschützt hat. Durch diese Form von Sinnverstehen gewinnt das Verhalten an Wert im Sinne von z.B. Kompetenz, Anpassungsfähigkeit oder als Ausdruck eines Überlebenswillens. Betroffene erleben sich durch diese kognitive Neubewertung als sinnvoll handelnde (ich hatte einen guten Grund) und damit als selbstmächtig.

Neben dem Finden von individuellen Zugängen ist es Aufgabe von sozialpädagogisch Tätigen, dafür zu sorgen, dass Gewalt und Trauma enttabuisiert werden. Sie müssen deutlich machen, dass Kindeswohlgefährdung und Gewalt ein gesellschaftliches Problem sind. Ziel ist, Kinder und Jugendliche von eigenen Scham- und Schuldgefühlen zu entlasten. Enttabuisierung erlaubt eine hilfreiche Form der Identifikation mit dem schlimmen Teil der eigenen Geschichte. Der Abschnitt schließt mit dem Hinweis auf die Bedeutung der Biografiearbeit (Biografie= Lebensbeschreibung) als einen Brückenschlag in die Zukunft. Traumainduzierte Prozesse verhindern Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu ordnen. Es gilt, für das eigene Leben und die eigene Identität eine Gestalt zu gewinnen. Dabei geht es nicht darum, dass Erinnern eine objektive Aneinanderreihung von sachlichen Beschreibungen der Vergangenheit ist, sondern „eine Kreation des individuellen Erlebens und Verarbeitens von Ereignissen. Sie erzwingt nichts, verfolgt kein Ziel, sondern vertieft Selbstkonstruktionen des Menschen“ (S. 132). Zu beachten ist, dass in dieser Arbeit ein sensibler Umgang in Bezug auf triggerbare Bereiche gefunden wird. Deshalb sollten einige Punkte beachtet werden: Voraussetzung für eine traumasensible Biografiearbeit ist neben dem „richtigen Zeitpunkt“(Weiß) auch eine äußere Stabilität, eine Bindungsstabilität zu prozessbegleitenden Personen und die Fähigkeit, bei Übererregungserscheinungen Stress zu regulieren. Assoziative Zugänge sollte vermieden werden und der Erzählende sollte die Regie darüber behalten, was er erzählt (S. 133). Die begleitende Person hört zu, versteht und hat eine annehmende Haltung. Möglich ist es Impulse in Richtung von ressourcenorientierten Zugängen zu geben und durch anregende Fragen und Ideen die Möglichkeit zu geben, sich an biografisch erworbene Ressourcen, Bewältigungsstrategien und Momente der eigenen Wirksamkeit zu erinnern.

Zahlreiche psychologische Modelle und v.a. die psychotherapeutische Traumaarbeit berufen sich auf ein multidimensionales Selbst und arbeiten mit sog. Ego-States und dem Inneren Team. Es wird erläutert wie Ego-States entstehen und wie das Modell in der traumabasierten Arbeit angewandt wird. In der pädagogischen Arbeit mit Menschen mit kognitiven und geistigen Beeinträchtigungen hat sich das Denk- und Veranschaulichungsmodell der Teilearbeit bewährt z.B. kann man im Dialog Sätze wie „heute ist ein Teil von dir ganz erschöpft“ oder „ein Teil von dir wollte aufpassen und ein anderer Teil hat dich immer abgelenkt“ nutzen, um die einzelnen Teile im Inneren deutlich zu machen.

Das Unterkapitel mit dem Titel „Störungen der Affekt- und Impulskontrolle“ beschreibt diese Verhaltensweisen als Hinweis erhöhter Alarmstufe. Helfende verstehen diese Ausdrucksformen oft nicht, fühlen sich hilflos und reagieren nicht entsprechend. Die Autorinnen wissen, dass diese Verhaltensweisen eine normale Traumfolgereaktion sind, die als Bestandteil des Hilfeprozesses eingeplant werden muss. In dieser Arbeit ist es wie in einem Erdbebengebiet, man lebt mit dem Wissen, dass es immer wieder Beben geben kann. Traumapädagogisches Handeln gegenüber Affekt- und Impulsdurchbrüchen betrachtet neben stabilisierenden und bindungsorientierten Ansätzen auch den Ernstfall und handelt pro-aktiv mit präventiven Entschärfungsmaßnahmen und auch einem Achtsamkeitstraining. Bewährt haben sich z.B. ein Stressbarometer oder eine Stressskala und im Sinne eines Katastrophenschutzes Strategien zur Distanzierung und Selbstberuhigung wie Atemübungen, Körperübungen oder Ablenktechniken. Konkrete Übungen dazu finden sich in den Büchern von Croos-Müller, zu denen von mir auch Rezensionen bei socialnet.de zu finden sind.

Wichtig ist auch, sich vorzubereiten und rechtzeitig individuell passende Fähigkeiten auch genannt Skills einzuüben, die dazu geeignet sind, extreme und unangenehme Gefühle besser ertragen und umleiten zu können (z.B. kann es hilfreich sein, sich durch einen starken Sinnesreiz durch das Essen von Senf abzulenken oder damit eine Akutsituation zu überwinden, alternativ kann man auch Ressourcen-Skills in Form eines Kraftliedes einsetzen). Neben den Skills kann man eine Notfallliste oder Stufenplan zur Stressreduktion erstellen oder einen Notfallkoffer mit entsprechenden Materialien zusammenstellen und bereithalten. Neben konkreten Materialien haben sich auch Imaginationsübungen wie die Tresorübung, die Fernbedienungsübung oder die Vorstellung eines inneren Gartens bewährt (S. 165ff).

In diesem Zusammenhang werden auch Methoden der ersten Hilfe bei einem Akuttrauma und das Stressmanagement in den ersten 4–6 Wochen beschrieben. Vier Ansätze psychotherapeutischer Hilfen wie die Trauma-fokussierte kognitiv-behaviorale Therapie (TF-KBT), Eye Movement Desensitization and Reprocessing (EMDR), die Narrative Expositionstherapie für Kinder (KIDNET), die Traumazentrierte Spieltherapie und die Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie (PITT) werden knapp skizziert. Das Kapitel endet mit der Frage nach der Evidenz (Wirksamkeit) der Verfahren sowie der Betrachtung der Pharmakotherapie und der stationären Traumabehandlung.

Das letzte Kapitel des Buches „Stabilisierung und Selbstfürsorge im Helfersystem als Schutz vor Sekundärer Traumatisierung“ erläutert zu Beginn das Vorkommen Sekundärer Traumatisierung in der Kinder- und Jugendhilfe. Ein guter Schutzfaktor stellt die Selbstfürsorge da. Es werden verschiedene Übungen erläutert z.B. Übungen zum Schutz vor überflutenden Emotionen, Übungen zur Genussfähigkeit, Übungen zur Selbstannahme und Übungen zum Selbstwirksamkeitserleben. Zudem ist auf die Psychohygiene im Team zu achten. Das Buch endet mit Schlussbetrachtungen, einem Anhang, einem Literaturverzeichnis und einem Sachregister.

Diskussion

Das Buch ist im DIN A 5 Format erschienen und hat 237 nicht zu eng beschriebene Seiten. Es werden in verständlicher Sprache Zusammenhänge erklärt, sodass man einen sehr guten Einblick in die soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierungen erhält. Zahlreiche Beispiele zeigen anschaulich, wie die Ansätze in die Praxis umgesetzt werden. Beiden Autorinnen ist es gelungen, ein Grundlagenwerk für (sozial-) pädagogisch Tätige zu schreiben, die tagtäglich mit traumatisiertem Klientel zu tun haben. Der Schwerpunkt liegt bei Kindern und Jugendlichen, die beschriebenen Methoden finden auch in der Arbeit mit Erwachsenen Anwendung.

Mit Hinweis auf Weiß wird als zentraler Bestandteil gelungener Trauma Bearbeitung darauf verwiesen, das Geschehene in die eigene Lebensgeschichte einzuordnen, verbunden mit der Veränderung von dysfunktionalen Einstellungen und Überzeugungen, die sich traumabasiert entwickelt haben. Hervorgehoben werden drei Ansätze durch die traumabasierte Arbeit ihren Beitrag zur Bearbeitung von Traumata leisten kann: Dazu gehört die

  • Psychoedukation,
  • die Enttabuisierung von gesellschaftlicher und häuslicher Gewalt und
  • eine traumasensible Biografiearbeit, als Möglichkeit der kognitiven Bearbeitung und Versprachlichung der eigenen Geschichte.

Mein professionell fachlicher Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Erwachsenen mit Beeinträchtigungen (z.B. Menschen mit Lernschwierigkeiten, Menschen mit Autismus, Doppeldiagnosen oder erworbenen Hirnschädigungen). Das Buch nimmt die Scheu, bewährte Methoden wie den Notfallkoffer einzusetzen. Die vorgestellten Methoden sind nicht nur in der traumasensiblen Arbeit hilfreich, sondern auch in der alltäglichen Begleitung/Assistenz. Zum Beispiel haben Menschen, die lange in Hilfesystemen leben, oft wenig Zugang zu ihrer Lebensgeschichte. Die hier vorgestellte sensible Biografiearbeit, die die eigene Lebensleistung beschreibt und dabei hilft, den Menschen in seiner Ganzheit und nicht allein als hilfebedürftiges Wesen zu sehen, bietet Zugänge. Die begleitende Person hört zu, versteht und hat eine annehmende Haltung, sie gibt Impulse in Richtung von ressourcenorientierten Zugängen, formuliert anregende Fragen und Ideen und gibt damit die Möglichkeit, biografisch erworbene Ressourcen, Bewältigungsstrategien und Momente der eigenen Wirksamkeit herauszuarbeiten.

Wichtig ist, die Ergebnisse festzuhalten, oft wird nur eine schriftliche Akte angelegt. Das ist ein erster Schritt, leider ist das Wissen in einer verschlossenen Akte aber nicht im Alltag verfügbar. In meiner Arbeit habe ich sehr gute Erfahrungen mit der Herstellung einer Erinnerungsbox gemacht, die Gegenstände enthält, die stellvertretend für Ressourcen, Bewältigungsstrategien und Momente der eigenen Wirksamkeit stehen. Diese Box steht der Person jederzeit zur Verfügung und kann vielseitig eingesetzt werden: sie bietet Gesprächsanlässe, sie gibt Halt, wenn man ratlos ist oder Anregungen, wo weitere Potenziale liegen können.Wie im Buch beschrieben stellt so eine Box für die Person eine Art Schatzkiste dar, die sie lebenslang begleiten kann. Neben konkreten Gegenständen können auch Fotos genutzt werden. Eine Ansicht dieser Erinnerungsbox findet man unter www.abc-autismus.de

Psychoedukation ist darauf ausgerichtet, die Selbstakzeptanz zu unterstützen, Distanz zu schaffen und die eigene Selbstbemächtigung zu erhöhen (S. 126). Diese Ansätze müssen alters- und entwicklungsangemessen sein und orientiert an den individuellen Lebensbedingungen, damit sie wirksam sein können.

Zur Gesundheit des Menschen trägt nach Antonovsky ein Kohärenzgefühl bei. Damit meint er drei Dinge: Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit. Ich selbst habe diesen Ansatz in einem Seminar zur Burn-out Prophylaxe kennengelernt und für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen weiter entwickelt. Für sie gilt Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit gleichermaßen. Mein Ziel ist es, dass diese drei Themen Werte/Qualitätskriterien der pädagogischen Begleitung/Unterstützung werden. Beispielsweise kann man sie im arbeitsweltlichen Kontext umsetzen: Ein individuell angepasster Arbeitsplatz sollte Arbeitsaufgaben haben, die verstanden werden. Es muss deutlich werden, was zu tun ist, welcher Schritt dem nächsten folgt etc. Dieser Arbeitsplatz berücksichtigt die individuellen Fähigkeiten und macht für die Person Sinn.

Einen weiteren Punkt möchte ich besonders hervorheben: In der in diesem Buch beschriebenen traumaspezifischen Arbeit – abgeleitet von den Erfahrungen von Reddemann – steht nicht die Konfrontation (Erinnern) und die Integration (Durcharbeiten) im Vordergrund, sondern die Stabilisierung und Ressourcenorientierung. Den Mittelpunkt bilden ein positives Selbstbild, Selbstwirksamkeitsüberzeugungen sowie Handlungs- und Problemlösekompetenzen. Bei einer konsequenten Ressourcenorientierung geht es vornehmlich darum, alle Stärken und Kraftquellen eines Menschen, die normal funktionieren, in die Handlungsplanung mit einzubeziehen. Unter Ressourcen werden an dieser Stelle Hilfsmittel oder Hilfsquellen verstanden, die der Bewältigung von Aufgaben und Situationen dienen (S. 102). In der Begegnung mit Menschen mit komplexen Beeinträchtigungen und einem hohen Unterstützungsbedarf ist das Erleben von Selbstwirksamkeit eher selten. Deshalb sollte es ein vorrangiges Ziel sein, Gelegenheiten zu schaffen, diese Erfahrung zu machen. Dabei geht es nicht um die „großen“ Erfolge, Selbstwirksamkeit lässt sich auch in vielen alltäglichen Momenten und Situationen erleben. Ein Beispiel: eine Teilnehmerin war kaum zur Teilhabe an Arbeit zu motivieren. Sie hat hat sich oft zurückgezogen oder geweigert. Eine Annäherung ist gelungen, nachdem die Tätigkeit in kleine Schritte heruntergebrochen wurde, Schritte, die für sie Sinn gemacht haben und eine Bedeutung hatten. Sie hatte großes Interesse an Ordnung. Deshalb wurde ihre Aufgabe strukturiert und visualisiert. Sie hat gelernt, den Wäschekorb immer an die vorher deutlich gekennzeichnete Stelle zu stellen. Der nächste Tag begann damit, dass sie den Korb selbstständig holte, um damit die Dreckwäsche abzuholen. Die Aufgabe war so aufgebaut, dass sie sie in ihrem Tempo erledigen konnte. Diese pro-aktive Vorbereitung der Aufgabe durch individuell angepasste Visualisierungs- und Strukturierungshilfen boten ihr Unterstützung und sie erlebte sich als wirksam. Diese Erfahrung sich als wirksam und erfolgreich zu erleben hatte Effekte über diese Situation hinaus. Das ist nicht verwunderlich, denn jeder Mensch möchte teilhaben und sich in dem Maße beteiligen, wie es ihm möglich ist. Die Frau hat mittlerweile in vielen Lebensbereichen enorme Entwicklungen gemacht, verbunden mit einem Zuwachs an Lebensqualität.

Einen weiteren Aspekt aus dem Buch möchte ich hervorheben: Die Autorinnnen nutzen die Metapher „Erdbebengebiet“ und erläutern: Menschen, die so einem Gebiet leben, wissen, dass es immer wieder zu Erdbeben kommen kann. Nach ihrer Meinung befindet sich auch pädagogische traumasensible Arbeit in einem Erdbebengebiet, in dem man mit dem Wissen lebt, dass es immer wieder Beben geben kann. Deshalb betrachtet traumapädagogisches Handeln neben Beben durch Affekt- und Impulsdurchbrüche auch stabilisierende und bindungsorientierte Ansätze für den Ernstfall und handelt pro-aktiv mit präventiven Entschärfungsmaßnahmen. Im Sinne eines Katastrophenschutzes lassen sich Stressbarometer oder Stressskalen, Strategien zur Distanzierung und Selbstberuhigung wie Atemübungen, Körperübungen oder Ablenktechniken einsetzen. Dieser Punkt ist enorm wichtig und ich kenne aus meinen beruflichen Erfahrungen in der Begleitung von Menschen, die als herausfordernd gelten viele Beispiele, die das belegen. Es gilt, sich auf die Arbeit im Erdbebengebiet einzustellen und pro-aktive Strategien zu nutzen.

Es gibt sehr viele Möglichkeiten der Anwendung: Im Rahmen der von mir aufgebauten und geleiteten Maßnahme „Tagesförderung“ mit dem Schwerpunkt der Begleitung von Menschen mit sog. herausfordernden Verhaltensweisen wurde ein DIN A 3 Plakat mit ausgewählten Übungen erstellt und so angebracht, dass man es schnell im Blick hat. Allerdings sollten die ausgewählten Übungen vorher pro-aktiv quasi als Trockenübung trainiert werden, damit sie in stressbehafteten Situationen auch hilfreich wirksam und schnell aus dem Gedächtnis abrufbar sind. Mitarbeitende berichten mir immer wieder davon, dass diese Übungen ihnen nicht nur im Arbeitskontext (als Skills für die betreuten Menschen) hilfreich waren, sondern auch darüber hinaus, in Fleisch und Blut übergegangen seien, sodass sie sie zur eigenen Selbstfürsorge – im Sinne des dritten Kapitels des Buches- einsetzen konnten.

Konkrete Übungen finden sich in den kleinen Büchern von Croos-Müller, zu denen auch Rezensionen bei socialnet.de zu finden sind z.B. Kopf hoch – das kleine Überlebensbuch. Soforthilfe bei Stress, Ärger und anderen Durchhängern, Kösel Verlag 2013, www.socialnet.de/rezensionen/16272.php. Neben den Büchern gibt es vom Kösel Verlag auch eine kostenlose App namens „Body2Brain“, wodurch sich -mit einem Smartphone ausgerüstet – ebenso jederzeit auf die Übungen zugreifen lässt.

Fazit

Das Thema Soziale Arbeit und Traumatisierung wurde in sozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern lange Zeit ausgeklammert und eher dem psychologisch-therapeutischen Arbeitsgebiet zugeordnet. Das hat sich verändert. Mittlerweile gibt es gute Erkenntnisse aus der Trauma-, Hirn- und Bindungsforschung, die verdeutlichen, dass es notwendig ist, ein neues traumaspezifisches Fallverstehen zu entwickeln, was bedeutet, dass Sozialpädagog*nnen und andere pädagogische Fachkräfte auf dieser Grundlage stabilisierend und ressourcenorientiert mit Menschen mit Traumatisierung arbeiten. Gemeint ist ein Personenkreis von Personen, der extrem belastende oder bedrohliche Situationen durchlebt hat. Dazu gehören z.B. Gewalterfahrungen, Verletzungen, Verlust oder Flucht. Das hier vorgelegte Buch gibt neben Grundlagen zu Symptomen, Risiko- und Schutzfaktoren auch Handlungsleitlinien, Methoden und Tipps zum Verhalten in konkreten Situationen. Es ist verständlich geschrieben und die zahlreichen Hinweise zu Methoden helfen, die Arbeitsweisen zu verstehen und in die eigene Praxis zu adaptieren. Das Buch schließt mit dem Thema Selbstschutz für die Helfenden, ein zentrales Thema der traumasensiblen Arbeit.


Rezensentin
Dipl.-Päd. Petra Steinborn
Heilpraktikerin für Psychotherapie. Einrichtungsleitung in einer großen Ev. Stiftung in Hamburg-Horn und freiberuflich in eigener Praxis ABC Autismus tätig. Schwerpunkte: Herausforderndes Verhalten, Strategien der Deeskalation, Autismus, TEACCH, Erworbene Hirnschädigungen
Homepage www.abc-autismus.de
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Zitiervorschlag
Petra Steinborn. Rezension vom 27.06.2019 zu: Corinna Scherwath, Sibylle Friedrich: Soziale und pädagogische Arbeit bei Traumatisierung. Ernst Reinhardt Verlag (München) 2016. 3., aktualisierte Auflage. ISBN 978-3-497-02645-6.
Inhaltsverzeichnis bei der DNB In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/25231.php, Datum des Zugriffs 19.07.2019.


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