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Harald Jähner: Wolfszeit

Cover Harald Jähner: Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955. rowohlt Berlin Verlag (Berlin) 2019. 474 Seiten. ISBN 978-3-7371-0013-7. D: 26,00 EUR, A: 26,80 EUR.
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Thema

Das Buch entwickelt zwei Hypothesen zur neueren bzw. Zeitgeschichte Deutschlands und versucht diese glaubhaft zu machen. Die erste dieser Hypothesen ist die hauptsächliche und nimmt entsprechend viel Raum ein. Am klarsten formuliert wird sie im Nachwort so:

„Wie es gelingen konnte, dass sich die Mehrheit der Deutschen bei aller hochmütigen Zurückweisung individueller Schuld zugleich einer Mentalität entledigte, die das NS-Regime möglich gemacht hatte, versuchte dieses Buch zu ergründen. Der Schock der radikalen Ernüchterung spielte dabei eine zentrale Rolle, so groß wie der vorausgegangene Größenwahn, aber auch die Anziehungskraft gelassenerer Lebensweisen, wie sie die Alliierten verkörperten, die bittere Sozialisation durch den Schwarzmarkt, die Mühen der Vertriebenenintegration, die spektakulären Streitereien um die abstrakte Kunst, das Vergnügen am neuen Design. Sie beförderten einen Mentalitätswechsel, auf dessen Grundlage die politischen Diskurse allmählich Früchte tragen konnten.

Von wesentlicher Bedeutung für den guten Abschluss der Nachkriegsgeschichte war die Macht des wirtschaftlichen Aufschwungs. Dieser hatte es ermöglicht, zwölf Millionen Vertriebene, zehn Millionen demobilisierte Soldaten und ebenso viele Ausgebombte irgendwo unterzubringen, in Provisorien, die als Heimat zu bezeichnen ein Wechsel auf die Zukunft war. Ob die Bundesrepublik ohne das ‚Wirtschaftswunder‘ jene legendäre politische Stabilität errungen hätte, die die Kinder unter der Parole ‚Keine Experimente‘ so behutsam heranwachsen ließ, dass sie in den sechziger Jahren großspurig ihre,Kulturrevolution’ beginnen konnten, ist eine Frage, die – zum Glück – reine Spekulation bleiben muss.“ (S. 405-406)

Die letzten Worte haben es angedeutet: Den Autor treiben nicht nur die Jahre 1945 – 1955 um, sondern auch die um 1968. Damit sind wir bei der zweiten und Nebenthese dieses Buches, die, grob skizziert, so lautet: Es ist, was das erste (bundes-)deutsche Jahrzehnt nach dem Zweiten Weltkrieg anbelangt, notwendig, den Schleier des Missdeutens und -verstehens wegzureißen, den diese vermaledeiten „68er“ jenem Jahrzehnt auferlegt haben. Im Originalton aus dem Vorwort:

„Unser Eindruck von den Nachkriegsjahren ist geprägt von der Sicht der damals Jungen. Die Empörung der antiautoritären Kinder über die nur unter größten Schwierigkeiten zu liebende Elterngeneration war so groß, ihre Kritik derart eloquent, dass der Mythos vom alles erstickenden Muff, den sie erst einmal zu vertreiben hatten, das Bild der fünfziger Jahre noch immer dominiert, trotz differenzierter Forschungsergebnisse. Die Generation der um 1950 Geborenen [die ganz überwiegende Mehrzahl der „68er“ wurde freilich um 1945 geboren] gefällt sich in der Rolle derer, die die Bundesrepublik bewohnbar gemacht und die Demokratie mit Herz erfüllt haben, und sie belebt dieses Bild immer wieder aufs Neue. Tatsächlich konnte einen die starke Präsenz der alten NS-Elite in den Ämtern der Bundesrepublik mit Abscheu erfüllen, desgleichen die Hartnäckigkeit, mit der die Amnestierung von NS-Tätern durchgesetzt wurde. Dass die Nachkriegszeit dennoch kontroverser, ihr Lebensgefühl offener, ihre Intellektuellen kritischer, ihr Meinungsspektrum breiter, ihre Kunst innovativer, der Alltag widersprüchlicher war, als die Vorstellung von der Zeitenwende 1968 es bis heute glauben macht – das war während der Recherche für dieses Buch immer wieder zu entdecken.“ (S. 13-14)

Autor

Der Autor hat sowohl zum ersten Nachkriegsjahrzehnt als auch zu „68“ eine gewisse Distanz, wie sie typischerweise aus einem zeitlichen Nachher erwächst: Im Jahr 1955, am Ende des Beobachtungszeitraums, war er mal eben zwei Jahre alt, und als „68“ begann war er noch Mittelstufe-Schüler. Im ersten wie im zweiten Fall kann er nicht einmal teilweise als „Zeitzeuge“ auftreten; all sein Wissen ist angelesen – und kann durch persönliche Erfahrung weder falsifiziert noch validiert werden. Besagte Distanz hat bei Arbeiten, die sich als wissenschaftliche verstehen, Vor- und Nachteile; wie es damit aussieht, muss im einzelnen betrachtet werden.

Zu Harald Jähner gibt es doch eher spärliche allgemein verfügbare Informationen. Neben dem Geburtsjahr ist öffentlich zugänglichen Quellen zu entnehmen, dass er Literaturwissenschaften, Geschichte und Kunstgeschichte in Freiburg studierte und in Berlin promovierte – worin und wann ist ebenso unklar wie der akademische Ort. Möglicherweise liegt die Dissertation seinem Buch „Erzählter, montierter, soufflierter Text. Zur Konstruktion des Romans Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin“ (Frankfurt a.M. u.a.: Peter Lang, 1984) zugrunde. Nach Studienabschluss arbeitete er als freier Journalist. Von 1989 bis 1997 leitete er die Kommunikationsabteilung des „Haus der Kulturen der Welt“ in Berlin (gegründet 1989) und schrieb von 1994 bis 1997 als freier Literaturkritiker für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Im Anschluss arbeitete er als Redakteur bei der „Berliner Zeitung“ und leitete dort das Ressort Feuilleton von 2003 bis 2015. Seit 2011 ist Harald Jähner Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin.

Für das vorliegende Buch, zu dem sich keine publizierten Vorarbeiten finden, gewann Harald Jähner 2019 den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Sachbuch/Essayistik, was Auflagezahl und Bekanntheitsgrad schnell positiv beeinflusste. Ob die Jury in dem Buch eher ein Sachbuch oder ein Stück Essayistik sieht, ist unklar; klar ist nur, dass es zwischen beiden literarischen Gattungen Unterschiede gibt, die sich bis zum feindlichen Gegensatz steigern können.

Seine erste Lesung zu dem Buch wird der Autor am 31. Juli 2019 in Krün halten. Die Ortschaft Krün kennt man dem Namen nach schon zehn Kilometer nördlich von Garmisch-Partenkirchen kaum mehr. „Krün“ steht für „Schloss Elmau Luxury Spa Retreat & Cultural Hideaway“; man kann sich die Zuhörerschaft vorstellen. Das Publikum dort war, bevor Dietmar Müller-Elmau 1997 die Leitung übernahm, mal ein anderes – auch der Preise wegen. Und dieses frühere Publikum, zum Großteil aus der protestantischen Bildungselite der Bonner Republik, kannte auch noch die Geschichte von „Schloss Elmau“, speziell die nach 1945 (ich zitiere aus dem wikipedia-Eintrag):

„Nach Kriegsende 1945 wurde Johannes Müller [der Großvater von Dietmar Müller-Elmau] in einem Entnazifizierungsverfahren wegen Verherrlichung von Hitler in Wort und Schrift als Hauptschuldiger (Kriegsverbrecher) verurteilt. Die Verurteilung war rechtlich umstritten, da Johannes Müller weder Mitglied in der Partei noch einer ihrer Unterorganisationen und auch kein Kriegsteilnehmer war. Johannes Müller bekannte sich dennoch zu seiner Schuld und wollte sich nicht verteidigen. Die Familie Müller klagte schließlich gegen das Urteil der Spruchkammer. Initiator des Verfahrens war [der Holocaust-Überlebende] Dr. Philipp Auerbach, bayrischer Staatskommissar für rassisch, religiös und politisch Verfolgte. Dieser übernahm das Schloss 1947 ohne Rechtstitel und betrieb es, nachdem es kurze Zeit als Lazarett und Winterkampfschule der US-Armee diente, dann als Erholungsheim für Tuberkulose-Kranke, Displaced Persons und Überlebende des Holocaust. Dr. Henri Heitan, Chefarzt des [American Jewish]Joint Distribution Committee in Feldafing [70 km nördlich], hatte Elmau ausfindig gemacht und beschlossen, dort ein Erholungsheim für Überlebende einzurichten. Direktor war der [jüdische] Lederindustrielle Jakob Rosenberg. Überlebende konnten sich dabei für jeweils 14 Tage in Elmau erholen. Johannes Müller starb am 4. Januar 1949 in Elmau.

Dr. Auerbach wurde 1951 aufgrund des in der Nachkriegszeit grassierenden Antisemitismus wegen angeblicher Unregelmäßigkeiten in dem vom Generalanwalt geführten Landesamt für Wiedergutmachung verhaftet. Er nahm sich nach seiner Verurteilung [durch Richter mit Nazi-Vergangenheit]1952 im Gefängnis das Leben. Zwei Jahre später wurde er von einem Untersuchungsausschuss des Bayerischen Landtages in vollem Umfang rehabilitiert.“

Schloss Elmau wäre von seiner Geschichte her ein ganz vorzüglicher Ort für eine Diskussion des vorliegenden Buches – ein entsprechendes Publikum vorausgesetzt.

Aufbau und Inhalt

Das Buch enthält zwischen einem Vorwort, in dem das Anliegen des Buches dargestellt wird, und einem Nachwort, welches eine Bilanz zu ziehen versucht, zehn Kapitel, denen sich ein Anhang mit folgenden Teilen anschließt: Anmerkungen (kapitelweise nummeriert), Literaturverzeichnis, Personenregister, Bild- und Textnachweise sowie Danksagung. Dieser Danksagung ist übrigens zu entnehmen, dass der Autor seine Arbeit als ein Stück Ethnologischer Geschichtsschreibung versteht. Der Hauptteil des Buches besteht, wie gesagt, aus zehn mehr oder minder tief gegliederten und unterschiedlich langen Kapiteln, versehen mit mehr oder minder bekannten Bilddokumenten, die sich so skizzieren lassen:

Im 1. Kapitel „Stunde Null?“ wird der Frage nachgegangen, welchen Sinn es macht, vom der Zeit nach der militärischen Kapitulation des Deutschen Reiches am 8. Mai 1945 (faktisch: 7.-9. Mai 1945) zu reden. Ebenso viel wie ebenso wenig, ist die Antwort. Wie sonst auch in der Weltgeschichte gibt es hier Kontinuität (Fortlaufendes) und Diskontinuität (Bruch).

Über das Ausmaß, wie sehr Deutschland „In Trümmern“ (2. Kap.) lag, erschraken selbst die westalliierten Soldaten; nicht die der Roten Armee, in deren Heimat nicht nur spezielle Einsatzgruppen, sondern auch reguläre Wehrmachtsteile, sich schlimmer benommen hatten als die landläufigen „Rübensäue“. Stalingrad sah im Februar 1943 nicht besser aus als Berlin im Mai 1945. Von den Straßen mancher Städte in Deutschland wurden die Trümmer schon binnen dreier Monate befreit. Aus manchen Trümmern entstand erst in den Jahren nach der (Wieder-)Vereinigung etwas Neues; etwa im Falle der Dresdner Frauenkirche. Dass Trümmer etwas Reiz-Volles an sich haben (können), habe ich in meinen (West-)Berliner Jahren ab 1980 kennengelernt.

Im 3. Kapitel „Das große Wandern“ führt uns der Autor vor Augen, wie es konkret und im Einfallfall aussieht, was sich als allgemeiner Tatbestand so beschreiben lässt: „Im Sommer 1945 lebten in den vier Besatzungszonen ungefähr 75 Millionen Menschen. Von ihnen waren weit mehr als die Hälfte nicht dort, wo sie hingehörten oder hinwollten. Der Krieg hatte als gewaltige Mobilisierungs-, Vertreibungs- und Verschleppungsmaschine gewirkt. Wer überlebt hatte, den hatte sie irgendwo ausgespien [sic!], weit weg von dem, was einmal ein Zuhause war.“ (S. 61)

„Tanzwut“, das 4. Kapitel, erzählt von der Lust am Leben der Deutschen der Nachkriegszeit, die sich in der amerikanischen Besatzungszone, in der ich geboren wurde, nicht selten mit einer Freude am „Amerikanischen“ mischte. Ein Beispiel dafür ist das (bis heute als Location bestehende) in der Altstadt nahe dem Rathaus gelegene „Cave 54“, 1954 als Jazzkeller von Heidelberger Student(inn)en bewusst als Alternative zu den bestehenden konservativen studentischen Veranstaltungen und Vereinigungen (Burschen- und Landsmannschaften, Verbindungen) gegründet. Jazzgrößen wie Louis Armstrong und Ella Fitzgerald, die im Rahmen der Truppenbetreuung in Heidelberger Kasernen zu Gast waren, kamen nach ihren dortigen Gigs in den Keller zu den Jamsessions. Nicht nur für Student(innen), sondern auch für die Oberstufengymnasiast(inn)en Heidelbergs und der umliegenden Städte war es schon vor 1968 ein Zufluchtsort, den sie gerne aufsuchten, auch wenn Eltern und Lehrer sie wegen ihrer Liebe für „Negermusik“ verspotteten.

Das 5. Kapitel, überschrieben mit „Liebe 47“ mag einem bei entsprechender Sensibilität am meisten unter die Haut gehen. Zur Veranschaulichung: „Es war die wechselseitige Geringschätzung des Durchgestandenen, an dem viele Heimkehrerehen zerbrachen. Den Mangel an Anerkennung fühlten nicht nur die Frauen, sondern auch die Männer. Dass sie den Krieg verloren hatten, begriffen viele Soldaten in letzter Konsequenz erst bei der Rückkehr in ihre Familien.“ (S. 155)

Im 6. Kapitel „Rauben, Rationieren, Schwarzhandeln – Lektionen für die Marktwirtschaft“ entfaltet der Autor, hier – wie meist sonst im Buch – beschränkt auf die drei Westzonen beschränkt, die These, der Schwarzmarkt sei die staatsbürgerliche (Ein-)Schulung in das System der sozialen Marktwirtschaft gewesen.

„Die Generation Käfer stellt sich auf“ lautet die Überschrift des 7. Kapitels. Folgende Passage ist typisch:

„Die Fünfziger stehen für gewöhnlich für den Triumph des Privaten, für den Konsum im Familienkreis. Hier aber zeigte der Aufschwung ein Gesicht, das unter den vielen Bildern von Nierentischen, Kühlschränken, Campingreisen nach Rimini und Petticoats in der Milchbar gern vergessen wird: die disziplinierte Formierung einer Industriegesellschaft auf Hochtouren, einer Welt aus Beton, Stahl, Kohle und Koksgas, in der geackert wurde bis zum Umfallen.

Wolfsburg war [unter Leitung des früheren Wehrwirtschaftsführers Heinrich Nordhoff] zum Inbild der Fabrikgesellschaft geworden.“ (S. 278)

Das 8. Kapitel „Die Umerzieher“ trägt den Untertitel „Drei Schriftsteller und Kulturoffiziere arbeiten für die Alliierten am deutschen Geist“. Hier finden wir u.a. Berichte zur Arbeit von Alfred Döblin und Klaus Mann, aber auch von Hans Habe, der schillerndsten Figur in einem Personenkreis, in dem das Ungewöhnliche gewöhnlich war. Wie wenig den hier betrachteten Personen, Deutschland wieder zur Heimat wurde, zeigen die Orte, an denen sie ihre letzte Ruhestätte suchten: Alfred Döblin in Housseras/Vogesen, Klaus Mann in Cannes und Hans Habe in Ascona.

„Der Kalte Krieg der Kunst und das Design der Demokratie“ heißt das 9. Kapitel. Ich erkenne einen 50er-Jahre-Bau in Deutschland bis heute sofort, weil jede Schülerreise nach Berlin ab den späten 50ern auch zur Berliner Kongresshalle (Schwangere Auster) führte und in der Kreisstadt, in der ich aufs Gymnasium ging, neben dem Wilhelminischen Bahnhofsgebäude und direkt ans Gleisbett anschließend in den 1950ern eine eingeschossige leicht geschwungene Ladenzeile gebaut wurde, die eingangs überragt wurde von der zweigeschossigen „Milchbar“ – dem angesagten Treffpunkt aller Pendler-Gymnasiasten. Die „Milchbar“ war für mich Landkind eine ästhetische Offenbarung. Und offensichtlich nicht nur für mich.

„Viel spricht dafür, dass ein Teil der Selbsterziehung der Deutschen durch ihre visuellen und haptischen Sinne übernommen wurde. Die Umdekorierung vollzogen sie jedenfalls derart radikal, dass das Design als prominentestes Relikt der fünfziger Jahre bis heute in lebendiger Erinnerung blieb.

Jede noch so kleine Milchbar verband sich in ihrer pastelligen, optimistischen Luzidität mit einem Lebensstil, der baulich am auffälligsten wohl von der Berliner Kongresshalle dargestellt wurde.“ (S. 369-370)

Das 10. und letzte Kapitel „Der Klang der Verdrängung“ führt alles auf, was wir „68er“ zur Anklage erhoben (weshalb ich auch nicht verstehe, weshalb sich der nachgeborene Autor von den „68ern“ so sehr absetzt). Wie sehr Harald Jähner eines Sinnes mit den „68ern“ ist, illustriert folgende – typische! – Passage:

„Von heute aus gesehen, da uns der Holocaust deutlich vor Augen steht und die Erinnerung an die Verbrechen zum substanziellen Kern der deutschen Kultur gehört, ist die Selbstverständlichkeit, mit der sich Politik und Öffentlichkeit sogar für schwerstens kompromittierte Kriegsverbrecher einsetzten, verblüffend und bestürzend.“ (S. 401)

Diskussion

Was die oben dargestellte Hauptthese des Buches anbelangt, so überzeugt mich der Autor davon nicht. Mein Geschichtsbild auch über dieses erste Jahrzehnt bundesrepublikanischer Geschichte wird weiterhin hauptsächlich bestimmt durch Politische und Wirtschaftsgeschichtsschreibung; ich weiß als Theologe und Psychologe die Bedeutung von „Mentalitäten“ wohl wertzuschätzen. Aber im Falle des Entstehens der Bonner Republik – und auf sie konzentriert sich der Autor – scheinen mir die politischen und wirtschaftlichen Faktoren doch ungleich schwerer zu wiegen; ich weiß mich darin einig mit vielen Kommentatoren des vorliegenden Buches (vgl. https://www.perlentaucher.de/buch/harald-jaehner/wolfszeit.html).

Das soll nicht heißen, es habe für mich nicht oft Gelegenheit zum Kopfnicken bei der mentalitätsgeschichtlichen Bewertung bestimmter Ereignisse, Personen und Sachverhalte gegeben. Aber mindestens ebenso oft sah ich mich zu Zustimmung veranlasst bei Lektüre eines Buches, das zeitgleich beim selben Verlag erschien, aber ein ziemlich anderes Bild der Nachkriegszeit zeichnet. Die Rede ist von Willi Winklers „Das braune Netz. Wie die Bundesrepublik von früheren Nazis zum Erfolg geführt wurde“ (Berlin: Rowohlt Berlin, 2019).

Im Mai 1949, vor 70 Jahren also, wurde das Grundgesetz verabschiedet. Im zum Jubiläum verfassten ZEIT-Artikel des früheren ZEIT GESCHCHTE – Chefredakteurs Christian Staas („Im Glashaus“. DIE ZEIT vom 9.5.2019, S. 20-21) wird uns eine westdeutsche Bevölkerung der Nachkriegsjahre vorgeführt, die hinsichtlich ihrer staatsbürgerlichen Qualitäten wenig gemein hat mit jener im vorliegenden Buch skizzierten. Ich zitiere die Schlusspassage des ZEIT-Artikels:

„Die Aussichten schienen damals vielen nicht die besten zu sein. Heute ist Deutschland etwas sehr Unglückliches, heißt es etwa, besonders düster in der [1874 gegründeten, bis 1964 erscheinenden und seit 1933 in antifaschistischer Tradition stehenden] Deutschen Rundschau. Es ist so komisch und so tragisch wie das Deutschland von Weimar: eine Demokratie ohne Demokraten.’Im Rückblick mögen solche Sätze befremden. Dabei offenbaren sie eine gern verdrängte Wahrheit: wie gefährdet, wie zerbrechlich dieser Bonner Anfang war, dem selbst so viele Anfänge innewohnten. Die westdeutsche Geschichte nach 1949 war – das sagt sich heute leicht – eine Erfolgsgeschichte. Doch nicht alles, was gelang, musste gelingen. Jahre und Jahrzehnte dauerte es, bis die Bundesrepublik im Geist ihrer Verfassung zu einer Demokratie mit Demokraten wurde. Sie war es nicht von Anfang an. Sie bleibt es nicht von selbst.“ (Staas, 2019, S. 21)

Meine Bevorzugung des Ökonomischen und Politischen bei der geschichtlichen Erklärung des Jahrzehnts 1945 – 1955 ist nicht Erbe meiner „68er“-Vergangenheit. Wie viele andere wurde ich nicht politisch, weil ich „68“ (als Heidelberger Student) dabei war, sondern wir machten „68“ mit, weil wir bereits zuvor politisiert worden waren: v.a. durch Menschen, die nach dem KPD-Verbot vom 17. August 1956 ihre linke – und das hieß immer auch: antifaschistische und antimilitaristische – Arbeit irgendwie und oft zu hohem persönlichen Preis (Berufseinschränkung oder -verbot beispielsweise) fortsetzten. Das KPD-Verbot des 1. Senats des Bundesverfassungsgerichtes war nur der Endpunkt eines Prozesses, den Konrad Adenauer, der nationalkonservative Nazi-Gegner bis zum 9. Mai 1945 und Kommunistenfresser von da an, schon 1950 eingeläutet hatte.

Davon erzählt Harald Jähner, der mit dem Ökonomischen wie dem Politischen fremdelt, verständlicherweise wenig bis nichts. Umso mehr können interessierte Leser(innen) hierzu erfahren in Josef Foschepths „Verfassungswidrig! Das KPD-Verbot im Kalten Bürgerkrieg“ (Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2017), der glaubhaft machen kann, dass das bundesverfassungsrichterliche KPD-Verbot von 1956 nicht vereinbar ist mit dem – wahrlich heroischen – Grundgesetz von 1949. Und als An- und Nachbemerkung: Dass es mit dem Kapitalismus nur das Beste auf sich hätte, bezweifelt derzeit nicht nur der Juso-Vorsitzende Kevin Kühnert, sondern auch der Leiter des ZEIT-Politikressorts Bernd Ulrich („Roter Popanz“. DIE ZEIT vom 9.5.2019, S. 1).

Wir haben bei den KPD-Anfeindungen von 1950 einen Fall von vielen anderen und im Geiste gleichen vor uns, die wir „68er“ unter der Überschrift „restaurative Entwicklungen in der jungen BRD“ in die Anklageschrift gegen die Altvorderen einbrachten. Zu den „restaurativen Tendenzen“ der Adenauerzeit gehörte, dass vieles von dem, was die „68er“, mehrheitlich um 1945 geboren, in den Jahren 1945 – 1955 selbst als die Jüngsten schon mit halbwegs klarem Verstand und eindrucksvoll erlebt hatten, einem Roll-back unterworfen wurde.

Unsere Mütter, die während Fronteinsatz und Gefangenschaft der Väter den Laden geschmissen hatten, mussten zurück an den Herd (und klagten dies ihren Kindern). Bluejeans, die andere und ich in Care-Pakten fanden, durften wir in der Schule nicht anziehen, „Nietenhosen“ hatten dort keinen Platz. Noch zu meiner Gymnasialzeit (ab 1959) galt es noch bis Mitte der 1960er als Zeichen für „Kulturmangel“ oder gar „Kulturverfall“, wenn ich – in der Nähe von Heidelberg groß geworden und von meinen Großcousins „verdorben“ durch den Rock ’n’ Roll der 1950er – AFN (American Forces Network) hörte. Selbst wenn das über den vom Opa mütterlicherseits 1939 billig gekauften „Deutschen Kleinempfängers“ (DKE 38) (volkstümlich „Goebbelsschnauze“) geschah.

Und wer, bitte schön, wer hat denn die vom Autor für die 1950er vielfach beschworene „gelassenere Lebensweise“ auch auf dem Gebiet der Erotik erneut zur Lebenspraxis gemacht, wenn nicht die „68er“? Dafür wurden wir immer wieder von Ewig-Gestrigen gerügt und werden das noch heute. Etwa vom Papa emeritus Benedikt (weltlich Joseph Ratzinger), der in gewichtigster Sache die „68er“ als oberste Bösewichte ausgemacht hat: Wer, wenn nicht sie, haben die (exklusiv phallische) Fleischeslust des römisch-katholischen Priestervolkes in einer Weise angestachelt, dass dies zu Handlungen griff (- greifen musste!), die von einer ebenso ignoranten wie perfiden „Öffentlichkeitsmasse“ mit „herabsetzenden“ Begriffen wie „Pädokriminalität“, „sexualisierter Gewalt“, „sexuellem Missbrauch“ u.a.m. belegt wurde und weiterhin wird.

Was ich damit sagen will: Auch Harald Jähners zweiter oder Neben-These kann ich nicht folgen. Die „68er“ mögen vielleicht „vaterlandslose“ Gesellen gewesen sein, nicht aber „geschichtslose“. Der Autor mag hinsichtlich seiner ersten und Hauptthese nur auf unsicherem Pfade sein, mit seiner zweiten und Nebenthese aber ist er – aus welchen Gründen auch immer – auf dem Holzweg. Gelegentlich lässt er ja ab von seiner – wodurch auch immer begründeten – (Wahn-)Idee, die „68er“ hätten den Blick auf die heiteren Jahre des Anfangs verstellt. Es waren Frühere und solche von braunem Geiste, die dies getan haben. Ich zitiere des Autors eigene Worte:

„Die erbitterte Hartnäckigkeit“, mit der nach der Währungsreform [von 1948] der Kampf gegen Beate Uhse [im Nachkriegsdeutschland „die Mutter Courage des Tabubruchs“], aber auch gegen zahllose andere Vertreter der ‚Sittenverwilderung‘ geführt wurde, hat das Image der fünfziger Jahre bis heute geprägt und ihre heiteren, freigeistigen Seiten in der Erinnerung fast vollständig verschüttet. Die „68er“ waren nicht diese „Verschütter“. Ganz im Gegenteil: Wer, wenn nicht sie, haben die „Sittenverwilderung“ der 1940er zwei Jahrzehnte später zu neuer Blüte gebracht?

Wenn man das vorliegende Buch gerade nicht mit den Hintergedanken liest, ob es die erste und/oder zweite Hypothese des Autors bestätigt oder nicht, kann das Buch ganz entspannt gelesen werden als ein bezauberndes Bilder- und Lesebuch, dessen Lektüre frau und man nur ungern unterbricht, weil es unterhaltsam und fesselnd geschrieben ist.

Kein Buch kann von allem berichten, was von seiner Thematik sonst noch interessant sein könnte. Aber das vorliegende stimulierte zu weiterer Nachforschung. Etwa zu der, was es für die Entwicklung der Bundesrepublik eigentlich bedeutet hat, dass Deutschland am 4. Juli 1954 (da war ich nach vier Jahren im Ganztagskindergarten endlich Erstklässler) erstmals und für alle völlig unerwartet mit 3:2 gegen Ungarn in Bern Fußballweltmeister wurde. Ich lebte damals in einem kleinen Odenwalddorf, und wir hatten, weil sich dort schon viele Männer drängten, keinen Platz mehr in den kleinen Wohnstuben der wenigen Häuser, in denen es ein Radio gab. Aber die Fenster der Wohnzimmer waren geöffnet. Und so hörte ich – es ist mir bis heute im Ohr – die Worte des Kommentators (Herbert Zimmermann, wie ich viel später erfuhr) sechs Minuten vor Spielende und beim Stand von 2:2: „Aus dem Hintergrund müsste Rahn schießen. Rahn schießt. Tor, Tor, Tor, Tor!“ Ich habe damals Männer im Alter meines Vaters und Hitler-Soldaten wie er danach jubeln und schluchzen – und sie danach leise singen hören: „Deutschland, Deutschland über alles…“.

Etwas anderes, das mir bis heute nachgeht, ist das Verschwinden all jener exakt oder annähernd Gleichaltrigen (ich wurde 1947 geboren), denen man ansah, dass sie im westlichen Nachkriegsdeutschland „Besatzungskinder“ waren – wegen ihrer dunklen Hautfarbe. Es gibt eine breite Literatur zum Schicksal solcher „Besatzungskinder“ insgesamt und speziell zu der Gruppe, deren Väter farbige Besatzungssoldaten waren (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Besatzungskind). Diese Kinder und ihre Mütter, ich spreche hier vor allem von der mir recht gut bekannten US-amerikanischen Besatzungszone, waren ab der frühen Adenauerzeit besonderer Diskriminierung ausgesetzt. Nichts mehr als die „Brown Babies“ oder „Negerkinder“ verkörperte die totale Niederlage der „Herrenrasse“. Sie demonstrierten auf nicht zu übersehende Weise, dass die „germanische“ Frau sich dem „Neger“ (ja, so hieß das damals) hingegeben hat (hingegeben musste oder wollte?), ohne dass der „Herren-Mann“ etwas dagegen hätte unternehmen können. Dessen im Nachhinein-Unternehmungen aber waren erfolgreich: Ab Mitte der 1960er erinnerte hierzulande nahezu kein deutscher coloured Jugendlicher an die „Rassenschande“ der Jahre 1945 – 1955. Nach Abschluss der Schul- bzw. Berufsausbildung, spätestens aber mit Erreichen der Volljährigkeit emigrierten diese (vorzugsweise) in die USA. Das zum Thema „Diskriminierung aus ethnischen Gründen“.

Nichts von dem, was Harald Jähner im vorliegenden Buch (be-)schreibt ist der historischen Forschung unbekannt; er hat kein neues Material ausfindig gemacht. Vieles von dem, was er darstellt, ist mir bekannt; aber mein Fall ist eher untypisch, weil ich Teile des ersten Nachkriegsjahrzehnt – wenngleich als Kind – sehr bewusst erlebt habe und mich die Geschichte Deutschlands speziell ab 1871 bis heute zutiefst interessiert. Keine personale Identität ohne historische Identität: Das ist meine feste Überzeugung. Ich kann damit falsch liegen. Wer aber ebenso denkt wie ich, für den ist „Wolfszeit“ Pflichtlektüre, weil nähere Kenntnisse über das Entstehen der Bundesrepublik Deutschland den meisten der heutigen Staatsbürger fehlen.

Ich führe zur Illustration persönliche Erfahrungen an. Seit 1999 ist Landsberg am Lech (LL) meine Kreisstadt; man kennt diese malerisch gelegene und mit einer vom Krieg verschonten Altstadt gesegnete Stadt in Japan besser als hierzulande: Es ist die letzte Station der Romantischen Straße vor Neuschwanstein. Das Haus, das wir damals in dem kleinen Ort Windach etwas östlich von LL kauften, war deshalb erschwinglich, weil es auf Grund errichtet wurde, das den Dörflern als „Un-Ort“ galt: Dort standen ab Frühsommer 1944 Baracken der SS-Wachmannschaften des KZ-Lagerkomplexes Kaufering (ein Ort wenige Kilometer nördlich von LL) mit elf Außenlagern des Konzentrationslagers Dachau. Unter Ausbeutung der Arbeitskraft von überwiegend jüdischen Zwangsarbeitern sollten unter der Oberbauleitung der Organisation Todt und dem Decknamen „Ringeltaube“ drei halbunterirdische bombensichere Bunker zur deutschen Flugzeugproduktion entstehen. Nach gegenwärtigem Wissensstand wurden in zehn Monaten rund 23.000 KZ-Häftlinge in den KZ-Lagerkomplex Kaufering deportiert. 6.334 namentlich bekannte KZ-Häftlinge überlebten diese KZ-Lager nicht; sie liegen in Massengräbern im Landkreis LL.

Die US-Armee hat am 27. April 1945 die Konzentrationslager um LL befreit. Die Geschichte manches dieser elf Einzellager ging danach in anderer Gestalt und unter anderem Namen weiter. So im Falle des ehemaligen KZ-Lagers Kaufering VII südwestlich von LL, das zur Flüchtlings- und Vertriebenenkolonie „Lager Hamburg“ wurde. Dort erschien die bekannteste Zeitung der jiddischsprachigen Nachkriegspresse, die „Landsberger Lager-Cajtung“, die ihre erste Ausgabe vom 5. Oktober 1945 mit der Schlagzeile eröffnete: „Landsberger jidn tretn on cu der arbet“ (vgl. S. 85). Da war noch nicht einmal ein halbes Jahr verstrichen, seit im KZ-Lager Kaufering der letzte Jude Opfer der nationalsozialistischen „Vernichtung durch Arbeit“ geworden war.

Meine drei Kinder haben den ganzen oder doch überwiegenden Teil ihrer „Bildungslaufbahn“, vom Kindergarten bis zum Abitur, in LL selbst oder dem Landkreis LL durchlaufen. Man hat ihnen dort in den verschiedenen „Bildungseinrichtungen“ weder etwas zum KZ Kaufering noch vom „Lager Hamburg“ erzählt. Auch nicht davon, dass im heute noch bestehenden Landsberger Gefängnis, nicht einmal 1000 Meter vom „Lager Hamburg“ entfernt, nach Kriegsende das War Criminal Prison No. 1 eingerichtet worden war, in dem Verurteilte aus den Nürnberger und Dachauer Prozessen ihre Haftstrafen verbüßten beziehungsweise hingerichtet wurden. Das Aktuellste, was sie über LL erfuhren, war dies: Im dortigen Gefängnis hat Adolf Hitler 1924 „Mein Kampf“ dem Gesinnungs- und Haftgenossen Rudolf Heß nach vorheriger Erörterung mit ihm in die Schreibmaschine diktiert.

Fazit

Das Buch nötigt in keiner Hinsicht, das durch die etablierte nationale wie internationale Geschichtsschreibung gezeichnete Bild sowohl von der Bedeutung der Jahre 1945 – 1955 für die Entwicklung der Bonner Republik (die der Ost-Berliner spielt bei Harald Jähner keine bedeutsame Rolle!) als auch vom bundesdeutschen „68“ zu ändern. Aber es ist bestens geeignet für all die vielen Nachgeborenen, die heute die Mehrheit der potentiellen Leserschaft stellen, Impressionen davon zu vermitteln, wie es „damals“ war. Wer also Eltern und Großeltern schon immer bedrängte, von „nach dem Krieg“ zu erzählen, wer Flohmärkte und Ausstellungen nach den Überbleibseln aus der Zeit durchsuchte, wer interessiert ist – gar als Sammler(in) – an Bild-, Film- und Tondokumente von damals, der nehme das vorliegende Werk als bezauberndes Bilder- und Lesebuch.


Rezensent
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 13.06.2019 zu: Harald Jähner: Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945-1955. rowohlt Berlin Verlag (Berlin) 2019. ISBN 978-3-7371-0013-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/25615.php, Datum des Zugriffs 16.10.2019.


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