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Andreas Zick, Beate Küpper u.a.: Verlorene Mitte - Feindselige Zustände

Cover Andreas Zick, Beate Küpper, Wilhelm Berghan: Verlorene Mitte - Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2018. Verlag J.H.W.Dietz (Bonn) 2019. 332 Seiten. ISBN 978-3-8012-0544-7. D: 10,00 EUR, A: 10,30 EUR.
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Thema und Hintergrund

Seit 2002 gibt es die Mitte-Studien, mit denen rechtsextreme, nationalistische und antisemitische Einstellungen von erwachsenen Deutschen erhoben werden. Die Friedrich-Ebert-Stiftung gibt sie seit 2006 heraus. Bis 2012 wurden die Studien von Leipziger Forscher/innen unter Leitung von Oliver Decker und Elmar Brähler verantwortet. Beate Küpper und Andreas Zick leiten die Mitte-Studien seit 2014 bis heute. Die Leipziger Forscher/innen haben ihre Forschungen auch fortgesetzt, seit 2018 unter dem Titel „Leipziger Autoritarismus-Studie“ (Decker & Brähler, 2018). Parallel zu den Mitte-Studien hat ein Team um Wilhelm Heitmeyer von 2002 bis 2012 die Langzeitstudie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) durchgeführt und die Ergebnisse in der Buchreihe „Deutsche Zustände“ veröffentlicht. Auch Beate Küpper und Andreas Zick gehörten zur Forschungsgruppe um Wilhelm Heitmeyer.

Die verschiedenen Studien haben über die Jahre zeigen können, dass der Rechtsextremismus nicht nur ein gesellschaftliches Randphänomen ist, sondern dass rechtsextreme und menschenfeindliche Einstellungen und Tendenzen auch in der Mitte der Gesellschaft nachweisbar, ja, dort mittlerweile auch verfestigt sind. Diese Befunde sollten sich auch in den Publikationstiteln ausdrücken. Im Jahre 2006 veröffentlichten Oliver Decker und Elmar Brähler die Ergebnisse unter dem Titel „Vom Rand zur Mitte“ (Decker & Brähler, 2006); zwei Jahre später diagnostizierten die Autoren „Bewegung in der Mitte“ (Decker & Brähler, 2008); 2010 war „Die Mitte in der Krise“ (Decker, et al., 2010), 2012 im „Umbruch“ (Decker, Kiess & Brähler, 2012) und 2014 schien sich die Mitte stabilisiert zu haben (Decker, Kies & Brähler, 2014). 2014 erschien auch der erste Mitte-Band unter der Herausgeberschaft von Andreas Zick und Kolleg/innen – mit dem Titel „Fragile Mitte – Feindselige Zustände“ (Zick & Klein, 2014); 2016 deuteten die empirischen Befunde eher auf eine „Gespaltene Mitte“ hin (Zick, Küpper & Krause, 2016) und nun, 2018/2019, scheint die Mitte verloren zu sein.

Die theoretischen Grundlagen, methodischen Zugänge und empirischen Befunde der Mitte-Studien wurden, ebenso wie die der Langzeitstudie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, in den vergangenen Jahren immer recht kontrovers diskutiert. Nicht nur in den Wissenschaftlergemeinschaften, auch in der Politik und in den Feuilletons.

Die Reaktionen auf die neue Mitte-Studie sind, um es vorsichtig auszudrücken, nun allerdings von besonderer Qualität. Die BILD-Zeitung findet das, was die Autor/innen und die Friedrich-Ebert-Stiftung mit der neuen Mitte-Studie vorgelegt haben, „schlicht dreist“. Ebenfalls in der BILD-Zeitung äußern der ehemalige SPD-Chef Sigmar Gabriel und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, ihren Ärger über die „Unwissenschaftlichkeit“ der Studie. Im „Tagesspiegel“ wirft Sigmar Gabriel den Autor/innen der neuen Mitte-Studie „bewusste Fehlinterpretation“ vor (Gabriel, 2019). Auch im ZDF wird sehr kritisch auf die Befunde der Studie geäugt, was wiederum dazu führt, dass die BILD-Zeitung titelt, „ZDF-Kleber“ habe die „Asyl-Studie“ (gemeint ist die vorliegende Mitte-Studie) entlarvt. Andreas Zick muss schließlich gestehen, dass er nicht mit so viel Aufsehen gerechnet habe (Zeit.de, 2019).

Was war geschehen und worüber berichten die Autor/innen der neuen Mitte-Studie tatsächlich?

HerausgeberInnen und AutorInnen

  • Andreas Zick ist Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG) und Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an der Universität Bielefeld. Er ist seit 2014 Mitautor der Mitte-Studien.
  • Beate Küpper arbeitet als Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein. Sie arbeitet, wie Andreas Zick, seit 2014 mit an den Mitte-Studien.
  • Wilhelm Berghan hat Erziehungswissenschaft und Soziologie in Bielefeld studiert und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der dortigen Fakultät für Erziehungswissenschaft und am IKG.
  • Franziska Schröter, die Herausgeberin von der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES), hat British Cultural Studies, Politikwissenschaft und Kommunikationswissenschaft an der TU Dresden studiert, arbeitet seit 2005 an der FES und verantwortet seit 2017 das Projekt Rechtsextremismus im Forum Berlin der FES.

Neben den HerausgeberInnen haben am aktuellen Band der Mitte-Studien mitgearbeitet: Frank Faulbaum (Professor, Geschäftsführer und wissenschaftlicher Leiter des Sozialwissenschaftlichen Umfragezentrums Duisburg), Alexander Häusler (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus/Neonazismus der Hochschule Düsseldorf), Daniele Krause (freiberufliche Soziologin und ehemalige Mitarbeiterin am IKG), Pia Lamberty (promovierte Sozialpsychologin und gegenwärtig Minerva Fellow an der Universität Be’er Scheva in Israel), Nico Mokros (wissenschaftliche Hilfskraft am IGK) und Jonas H. Rees (promovierter Mitarbeiter am IGK).

Inhalt

Der Band enthält, neben dem Vorwort von Franziska Schröter, zehn Kapitel, ein Glossar zu den verwendeten statistischen und methodischen Begriffen und ein ausführliches Literaturverzeichnis.

Andreas Zick, Beate Küpper und Wilhelm Berghan diskutieren in diesem ersten Kapitel (Zerreißproben und Normalitätsverluste der Gesellschaft – eine Hinführung zur Mitte-Studie) die Gründe, warum das Leitbild einer ausgleichenden und integrierenden Mitte der Gesellschaft nicht mehr zu greifen scheint. Nachdem, wie die AutorInnen schreiben, 2016 noch von der „Gespaltenen Mitte“ zu sprechen möglich war, müsse nun gefragt werden, ob und inwieweit die gesellschaftliche Mitte möglicherweise verloren gegangen sein könnte. Davon lasse sich dann sprechen, wenn

  1. die Zustimmung zu sozialen Vorurteilen (Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und andere Elemente der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit) die Grundlage politisch radikaler und extremistischer Positionen und Identitäten bilden; dadurch werde die demokratische Konstitution der gesellschaftlichen Mitte gefährdet;
  2. rechtsextreme Einstellungen in der Mitte geteilt werden, da dadurch der historisch gewachsene demokratische Kern der Mitte verloren gehe;
  3. rechtspopulistische Orientierungen die gesellschaftliche Mitte antidemokratisch zu beeinflussen versuchen;
  4. neu-rechte Einstellungen (die sich z.B. im Glauben ausdrücken, es gebe eine Islamverschwörung und ein Meinungsdiktat in Deutschland) von der Mitte der Gesellschaft geteilt werden;
  5. die gesellschaftliche Mitte ihre aufklärerischen und rationalen Orientierungen verliert und Verschwörungs- und Konspirationsmythen an Zuspruch gewinnen;
  6. das System der Demokratie infrage gestellt wird und die Befürwortung von diktatorischer Staatslenkung wächst;
  7. eine historisch eigentlich überwundene Spaltung der Gesellschaft sich erneut öffnet und sich im Auseinanderdriften der neuen und der alten Bundesländer markiert (S. 23 ff.).

Diese sieben Indikatoren bilden die Grundlage für die empirische Spurensuche in der neuen Mitte-Studie. Dazu – so die Ankündigung im ersten Kapitel – werden umfangreiche Analysen vorgestellt, in denen nach makro-, meso- und mikro-sozialen Indikatoren für die Beschaffenheit der gesellschaftlichen Mitte gefahndet wird. Die sieben Indikatoren liefern auch die Grundstruktur für die Gliederung des Bandes.

Einen wichtigen Hinweis geben die AutorInnen am Ende des ersten Kapitels den Leserinnen und Lesern noch mit auf den Weg: Die Mitte-Studie sei eine Möglichkeit, „anhand von empirischen Analysen und statistischen Beobachtungen von Querschnittsmeinungen klüger und mündiger auf die Herausforderungen zu reagieren, und sich eine begründete Meinung zu bilden, selbst wenn diese den Annahmen oder Interpretationen der Studie widersprechen“ (S. 39).

Wilhelm Berghan und Frank Faulbaum erläutern im zweiten Kapitel „Methodik und Design der Mitte-Studie 2018/19“. In einer computergestützten Telefonumfrage wurden 2.005 erwachsene BürgerInnen in Deutschland befragt. Es handelt sich um eine repräsentative Stichprobe. Wichtig ist, dass dabei nicht nur Festnetzanschlüsse ausgewählt wurden, sondern 30 Prozent der Befragten über Mobilfunknummern erreicht wurden.

Der Titel des dritten Kapitels, verfasst von Andreas Zick, Wilhelm Berghan und Nico Mokros (und ergänzt durch einen Exkurs von Beate Küpper und Andreas Zick zum „Neuen Antisemitismus“) verweist auf die theoretische und methodische Kontinuität der Mitte-Studie: „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in Deutschland 2002-2018/19“. Die in der Langzeitstudie zur Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer, 2002-2012) theoretisch entwickelten und mittels entsprechender Skalen und Items operationalisierten Facetten der GMF (Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit etc.) bilden auch in der aktuellen Mitte-Studie die analytischen Grundlagen. Der Vorteil liegt auf der Hand. Vergleiche über mehrere Jahre und Analysen über Trends werden so möglich. Welches Bild liefern diesbezüglich die Befunde? Einige Beispiele mögen genügen:

  • Wie auch in den früheren GMF-Studien zeigen sich in der aktuellen Mitte-Studie enge Zusammenhänge zwischen den Facetten der GMF. „Wer eine Gruppe abwertet, wertet mit statistisch überzufälliger Wahrscheinlichkeit auch weitere Gruppen ab“ (S. 78).
  • Die Zustimmung zum traditionellen quasi-biologischen Rassismus (Aussagenbeispiel: „Die Weißen sind zu Recht führend in der Welt“) ist gegenüber 2016 von 8,7 auf 7,2 Prozent zurückgegangen.
  • Die Fremdenfeindlichkeit ist seit 2014 relativ gleichgeblieben. Entsprechende Aussagen werden von zirka einem Fünftel der Bevölkerung geteilt.
  • Antisemitischen Aussagen stimmen rund 5,8 Prozent der Befragten zu. Auch hier hat sich insgesamt gegenüber 2016 nicht viel verändert. Der Israelbezogene Antisemitismus (z.B. „Was der Staat Israel heute mit den Palästinensern macht, ist im Prinzip auch nichts Anderes als das, was die Nazis im Dritten Reich mit den Juden gemacht haben.“) ist indes auf einem hohen, aber ebenfalls stabilen Niveau. Rund ein Viertel der Befragten stimmt 2016 und 2018/19 solchen Aussagen zu.
  • Knapp ein Fünftel der Deutschen äußert muslimfeindliche Einstellungen. Das taten sie auch 2014 und 2016 in diesem Umfange.
  • Abwertungen von Frauen und homosexuellen Menschen scheinen gegenüber den früheren Jahren rückgängig zu sein.
  • Langzeitarbeitslose – und das ist sicher ein auffälliger Befund – werden von mehr als 50 Prozent der Bevölkerung abgelehnt. Aber auch das ist nichts Neues und zeigte sich in diesem Ausmaß bereits 2014 und 2016.
  • Das größte Ausmaß an Ablehnung erfahren asylsuchende Menschen. 2018/19 vertreten 54,1 Prozent der Deutschen negative Aussagen gegenüber asylsuchenden Menschen. Das ist der höchste Wert, der in den Mitte-Studien jemals gemessen wurde.

An dem letzten Wert macht übrigens auch Sigmar Gabriel einige seiner Vorwürfe gegenüber der aktuellen Mitte-Studie fest. Gabriel schreibt am 27. April 2019 im „Tagesspiegel“ u.a., es sei „unfassbar dumm, wenn man jemanden in die Nähe von Ausländerfeinden rückt, nur, weil er meint, dass Recht und Ordnung auch im Asylrecht gelten müssen und zu viele Asylbewerber im Land bleiben“ (Gabriel, 2019). Nun kann man sich, meint der Rezensent, trefflich streiten, ob die Aussagen, die die AutorInnen der Mitte-Studie entwickelt haben, um die Ablehnung von asylsuchen Menschen zu erfassen, auch das messen, was sie messen sollen. Zwei Items, also Aussagen, wurden in der Mitte-Studie den Befragten vorgelegt, um die besagte Ablehnung zu erheben: „Bei der Prüfung von Asylanträgen sollte der Staat großzügig sein.“ und „Die meisten Asylbewerber werden in ihrem Heimatland gar nicht verfolgt.“. Denkbar wären auch andere Operationalisierungen. Die AutorInnen der Mitte-Studie haben aber gar nicht die Absicht, wie Gabriel schreibt, die o.g. 54,1 Prozent zu „pathologisieren“, sondern nehmen die Zahl zum Anlass, auf die „Verhärtung der Debatte über das Thema ‚Asyl und Flüchtlinge‘“ (S. 80) hinzuweisen. Nicht mehr und nicht weniger.

Viel wichtiger sind dagegen die Befunde über die Ost-West-Unterschiede, über rassistische, fremden- und muslimfeindliche Einstellungen unter Gewerkschaftsmitgliedern und in den Reihen von AfD-Anhängern. Zitat: „Die Fremdenfeindlichkeit ist in den neuen Bundesländern, bei formal niedrig gebildeten, konservativ orientierten Befragten wie auch Gewerkschaftsmitgliedern hoch. Sie ist besonders auffällig unter AfD-Wähler_innen, die insgesamt in allen Abwertungen von Gruppen mit Blick auf die Parteipräferenz hohe Werte aufweisen“ (S. 111). Allerdings, auch das ist im Hinblick auf den Titel der aktuellen Mitte-Studie erwähnenswert, sind das gegenüber 2016 keine neuen Befunde.

Kapitel 3 schließt mit einem sehr wichtigen Abschnitt, in dem die AutorInnen noch einmal auf die Methodik ihrer Studie eingehen. Selbstkritisch reflektieren sie den Einsatz von Kurzskalen, um die Facetten des GMF zu erfassen. Meist wurden ja nur zwei Aussagen genutzt, um die entsprechenden Facetten zu erheben. Auch dass es in der Mitte-Studie um die Erhebung von Einstellungen und Meinungen geht und nicht um tatsächlich erlebte Diskriminierung oder praktisch realisierten Rassismus, wird von den AutorInnen betont. Mit dieser kritischen und reflektierenden Sicht auf das eigene Forschen belegen die AutorInnen auch ihre wissenschaftliche Expertise und Seriosität, die ihnen manche, medienpräsenten Selbstdarsteller abzusprechen versuchen.

Das vierte Kapitel trägt den Titel „Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2002-2018/19“ und wurde von Beate Küpper, Daniela Krause und Andreas Zick verfasst. Die Erhebung rechtsextremer Einstellungen stützt sich auf eine, mittlerweile 19 Jahre alte, aber durchaus bewährte Konsensdefinition, auf deren Basis eine Skala zur Messung von rechtsextremen Einstellungen entwickelt wurde, die sich nicht nur in den früheren Mitte-Studien, sondern auch in anderen Studien bewährt hat (z.B. Best et al., 2017). Rechtsextreme Einstellung werden danach in fünf, manchmal auch in sechs Dimensionen mit entsprechenden Items gemessen (Kreis, 2007). In der aktuellen Mitte-Studie wurden folgende Dimensionen berücksichtigt: „Befürwortung einer rechtsgerichteten Diktatur“, „Chauvinismus“, „Verharmlosung des Nationalsozialismus“, „Fremdenfeindlichkeit“, „Antisemitismus“ und „Sozialdarwinismus“.

Ein aus den Dimensionen und ihren entsprechenden Operationalisierungen gebildeter Gesamtindex verweist darauf, dass in Ost- und Westdeutschland jeweils 2,4 Prozent rechtsextremen Einstellungen zustimmen. Rechtsextreme Einstellungen finden also in der Mitte der Gesellschaft kaum Zustimmung (S. 142). Auch das hat sich in den letzten Jahren nicht verändert. Eine Zunahme findet sich hingegen in einzelnen gesellschaftlichen Teilgruppen, so bei den Jüngeren und bei Gewerkschaftsmitgliedern. „Gewerkschafter_innen unterstützen stärker eine rechtsgerichtete Diktatur (knapp 6 %), verharmlosen stärker den Nationalsozialismus (knapp 6 %) und sind sozialdarwinistischer eingestellt (gut 5 %) als Nichtgewerkschaftsmitglieder (knapp 3 %, knapp 2 % und knapp 2 %)“ (S. 133).

Alexander Häusler und Beate Küpper zeigen im fünften Kapitel (Neue rechte Mentalitäten in der Mitte der Gesellschaft), dass und wie sich das politische Rechtsaußenspektrum in Deutschland in den letzten Jahren verändert hat. Neben den traditionellen Rechtsaußenparteien, wie NPD, „Die Rechte“ oder „Der III. Weg“ gibt es das Neonazi-Spektrum mit den diversen Kameradschaften, das rechte Szenemilieu mit seinen Rechtsrockveranstaltungen und die „Neuen Rechten“, die „Identitären“, die „Bürgerwehren“ und den rechten Flügel der AfD. All diese neuen rechten Bewegungen eint eine autoritäre Politikvorstellung, die Ablehnung des gesellschaftlichen Gleichheitsprinzips, die Diskriminierung von Minderheiten, völkisch-nationalistische, rassistische und antisemitische Einstellungen (s. 152).

Wichtig ist aber: „Die Verbreitung neuer rechter Einstellungen hat insgesamt im Vergleich zu 2016 nicht zugenommen…“ (S. 168).

Trotzdem sich neue rechte Einstellungen nicht weiter verbreitet haben, scheint der Rechtspopulismus auf dem Vormarsch zu sein. Darum geht es im sechsten Kapitel, das von Beate Küpper, Wilhelm Berghan und Jonas H. Rees geschrieben wurde.

Sicher, der Begriff des Rechtspopulismus ist umstritten. Wilhelm Heitmeyer verwies kürzlich darauf, dass es verharmlosend sei, etwa Pegida und AfD als rechtspopulistische Strömungen zu bezeichnen. Angemessener sei es, diese und ähnliche Bewegungen oder Parteien im Hinblick auf ihre autoritär-nationalreaktionären Züge und Merkmale zu analysieren (Heitmeyer, 2018, S. 83). Und doch wissen viele, was gemeint ist, wenn von Rechtspopulismus die Rede ist.

Die AutorInnen der Mitte-Studie konzentrieren sich auf zwei Facetten von Rechtspopulismus: auf den rechtsgerichteten Autoritarismus (z.B. mit dem klassischen Item „Um Recht und Ordnung zu bewahren, sollte man härter gegen Außenseiter und Unruhestifter vorgehen“) und Demokratiemisstrauen (Politiker nehmen sich mehr Rechte heraus als normale Bürger).

Auch an diesen Aussagen wird die Problematik deutlich, vor der ForscherInnen stehen, wenn sie Einstellungen messen wollen und nach geeigneten Aussagen bzw. Items suchen, mit denen sich die entsprechenden Einstellungen abbilden lassen. Manchmal ist der Rezensent nämlich auch der Meinung, dass sich Politikerinnen und Politiker mehr Rechte herausnehmen als ihm, also dem Rezensenten, zugebilligt werden. Deshalb ist der Rezensent froh, wenn er liest, dass nicht „jede-r, die oder der Demokratiemisstrauen äußert“ (S. 183), automatisch auch rechtspopulistisch ist, zumal eine kritische, vielleicht sogar überkritische Sicht auf die von uns, den WählerInnen, ins Amt berufenen PolitikerInnen nicht unbedingt ein Misstrauen gegenüber der Demokratie ausdrücken muss.

Optimistisch stimmt denn auch der Befunde, dass sich die Mitte als „überraschend widerstandsfähig gegen ausgeprägten Rechtspopulismus“ erweist (S. 201).

Am Abend des 15. April 2019 brannte die Kirche Notre-Dame in Paris. Neben den vielen Medienberichten über das schreckliche Feuer, bei dem der Dachstuhl zerstört wurde, ein hölzerner Turm einbrach, fanden sich in den sozialen Medien auch sehr schnell Falschmeldungen, mit denen diverse Erklärungen über die Verursachung des Brandes verbreitet wurden. Es wurde über einen Anschlag islamistischer Terroristen gefaselt. Andere machten Mitglieder der Gelbwestenbewegung, eine Protestbewegung, die sich in Frankreich gegen die Politik des Präsidenten Macron richtet, verantwortlich. Wieder andere wollten die Rothschilds und damit das französisch-jüdische Establishment als die Schuldigen ausgemacht haben. Derartige Erklärungen gehören zur Klasse der Verschwörungstheorien, um die es im siebten Kapitel geht (Jonas H. Rees und Pia Lamberty: „Mitreißende Wahrheiten: Verschwörungsmythen als Gefahr für den gesellschaftlichen Zusammenhang“). Die AutorInnen betrachten Verschwörungsmentalitäten als generalisierte Einstellungen, also als relativ stabile Tendenzen, die Welt wahrzunehmen, zu bewerten und handlungsmäßig zu bewältigen.

Solche Mentalitäten scheinen in der deutschen Gesellschaft relativ weit verbreitet zu sein, etwa wenn es um die vermeintliche Verquickung von Medien und Politik geht (Stichwort „Lügenpresse“) oder um die Erklärung des Klimawandels.

Fast die Hälfte (45,7 %) der in der Mitte-Studie befragten Personen glaubt an geheime Organisationen, die Einfluss auf die Entscheidungen in der Politik nehmen. Den Klimawandel bezweifelt jeder Zehnte (S. 212 f.).

Noch deutlicher werden die Probleme, wenn – wie es die AutorInnen tun – Zusammenhänge zwischen Verschwörungsmentalität und den Facetten der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit analysiert werden. Personen, die Verschwörungstheorien zustimmen, sind auch muslimfeindlicher, fremdenfeindlicher, sexistischer.

Wie meinte der große Umberto Eco? „Spricht man […] von Verschwörungstheorie, so meint man die Vorstellung eines weltweiten Komplotts (in manchen Theorien sogar mit kosmischer Dimension), nach der alle oder fast alle Ereignisse der Geschichte von einer einzigen, geheimnisvollen und im Dunkel agierenden Macht gelenkt wird“ (Eco, 2016, S. 82).

Das könnte der Islam sein, aber auch die Medien, die Fremden, die Frauen oder die Juden. Der Charme von Verschwörungstheorien – falls man das überhaupt so sagen kann – liegt darin, dass sie Erklärungen für Ereignisse und Prozesse anbieten, die quer zu jenen Erklärungen liegen, die von wissenschaftlichen, politischen und anderen gesellschaftlichen Gruppierungen vertreten werden. Verschwörungstheorien bieten all jenen, die daran glauben, die „charmante“ Möglichkeit, sich vom Mainstream, vermeintlichen ExpertInnen oder wahlweise auch von politischen und kulturellen Eliten abzuheben. Darin liegen die Bedrohungen für die Demokratie, den Humanismus, die Freiheit und die Gleichheit.

Eine Petitesse am Rande: Das Zitat von Eugen Dühring auf Seite 209 über das Impfen als Aberglaube, der von jüdischen Ärzten aus Gründen der persönlichen Bereicherung in die Welt gesetzt wurde, ist leider etwas falsch kopiert worden. Und es gibt bei Dühring treffendere Bemerkungen, in denen sein Antisemitismus deutlich wird. Zum Beispiel: „Die Juden sind es aber auch hier gewesen, die durch die gesamte Presse und durch ihre Leute und Genossen im Reichstage das Zwangsrecht (zum Impfen, der Rezensent) als selbstverständlich befürwortet, dem Streben der Aerzte überall den Stempel blosser Geschäftlichkeit aufgedrückt und die Besteuerung der Gesellschaft durch Aufnöthigung ärztlicher Dienste zum Princip gemacht haben“ (Dühring, 1881, Seite 19).

„Ist die liberale und plurale Demokratie in einer Krise?“, fragen Wilhelm Berghan und Andreas Zick im achten Kapitel (Zwischen Demokratiebefürwortung und Ungleichwertigkeitsbehauptungen: Einstellungen zur Demokratie). Die Befunde stimmen aber optimistisch, 86,3 Prozent der Befragten finden es wichtig, dass Deutschland demokratisch regiert wird, jeder bzw. jede Zweite äußert Vertrauen in das Funktionieren der Demokratie, weit über 50 Prozent befürwortet zivilcouragiertes Engagement und je größer das Vertrauen in die Demokratie umso geringer die Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Wenn alles doch nicht so schlimm ist, dann liegt die Misere der Gesellschaft vielleicht an den Ossis. Sehr gründlich und ausgewogen fragen Beate Küpper, Franziska Schröter und Andreas Zick im neunten Kapitel: „Alles nur ein Problem der Ostdeutschen oder Einheit in Wut und Hass?“. Die empirischen Fakten scheinen zunächst einmal dafür zu sprechen, dass Hasstaten, die Verbreitung rechtsextremer Gruppierungen, die Wahlerfolge rechter und rechtspopulistischer Parteien sowie rechtsextreme und demokratiefeindliche Einstellungen in Ostdeutschland ausgeprägter sind.

Für diese Unterschiede mag es viele Gründe geben. Die AuorInnen geben sich große Mühe, einige der wichtigen Erklärungsversuche ausgiebig abzuwägen. Liegt es an der sozioökonomischen Strukturschwäche der ostdeutschen Bundesländer? Haben die Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland mit unterschiedlichen Erfahrungen im Umgang mit Fremden und Fremdheit zu tun? Und was ist mit den Transformationserfahrungen nach 1989? Die AutorInnen schlagen vor, die Erklärungen, die hinter diesen Fragen stehen, nicht isoliert oder in Konkurrenz zueinander zu diskutieren, sondern sie zu integrieren (S. 265).

Ohne auf die Befunde im Einzelnen einzugehen, stimmt der Rezensent den AutorInnen voll und ganz zu, wenn sie schreiben: „Vielmehr verstärkt sich der Eindruck, dass erstens die Unterschiede zum Westen weniger gravierend sind und zweitens ein großer Teil der Ostdeutschen sich klar demokratisch, pluralistisch und übrigens auch proeuropäisch positioniert. Die Politik ist gut beraten, diesen Bürger_innen gerade im Osten, die eben – auch das legen die Ergebnisse nahe – nicht laut und wütend auftreten, mehr Beachtung zu schenken“ (S. 280).

Ach, so klagt der Rezensent, hätten die Kritiker der aktuellen Mitte-Studie doch auch das letzte (zehnte) Kapitel des vorliegenden Bandes gelesen. Andreas Zick fragt in diesem Kapitel (Zusammenhalt durch Gleichwertigkeit, Zusammenhalt in Gleichwertigkeit – Leitbilder der Mitte) nämlich noch einmal grundsätzlich, wie es um die Mitte der Gesellschaft stehe. In seine Antworten orientiert sich Zick an den sieben Indikatoren, die im ersten Kapitel vorgestellt wurden und die die Suche nach der verlorenen Mitte geleitet haben (s.o.).

Das Problem beginnt ja schon begrifflich. Ist die Mitte ein Sehnsuchtsort, ein normativer Begriff, um Gutmenschen von den Bösen zu unterscheiden, ein Platz im Bundestag? Lässt sich die gesellschaftliche Mitte überhaupt vermessen? „Die Mitte“, so Andreas Zick, „hat Zentren und Peripherien, aber zu ihr gehören alle, die sich auf sie berufen und dabei als Demokrat_innen verstehen. Das ist ihre Bindekraft, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt erzeugt“ (S. 286).

Wenn dieser gesellschaftliche Zusammenhalt durch Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus oder durch Muslimfeindschaft, Sexismus, Abwertung von Langzeitarbeitslosen bedroht wird, kann die gesellschaftliche Mitte in die Krisen geraten, fragil werden, sich möglichweise auch spalten. Verloren ist sie damit noch nicht.

Fazit

Wenn WissenschaftlerInnen vorgeworfen wird, ihre Forschungsergebnisse seien gefälscht oder sie hätten sie bewusst fehlinterpretiert, so wird damit der schlimmste Vorwurf in den öffentlichen Raum gestellt, den sich WissenschaftlerInnen aussetzen können. Wissenschaftliche Fälschungen sind nicht nur ein Kavaliersdelikt, sondern das schlimmste Vergehen, das ein Wissenschaftler, eine Wissenschaftlerin begehen kann. Sind derartige Vorwürfe nun auch noch nicht gerechtfertigt, dann handelt es sich um böse Unterstellungen, Eingriffe in die Freiheit der Wissenschaft und um einen Angriff aus Böswilligkeit. Der Rezensent weiß, wovon er schreibt. Nach dem Abschluss einer sehr umfangreichen Studie zu den „Lebenswelten junger Muslime in Deutschland“ haben seine KollegInnen und er im Frühjahr 2012 einen Shitstorm sonders Gleichen erlebt (siehe auch Frindte, 2013). Ausgelöst durch die BILD-Zeitung gipfelten die böswilligen Angriffe am 2. März 2012 in einer Online-Meldung von RTL-Aktuell. Unter der Überschrift „Diskussionen um Integrationsstudie – Ergebnisse gefälscht?“ wurde der damalige nordrhein-westfälische Integrationsminister Guntram Schneider zitiert, der Zweifel an den Ergebnissen der Studie äußerte und dies mit dem Hinweis verband, die Ergebnisse könnten gefälscht sein.

Der Rezensent hat den Shitstorm überlebt, seine wissenschaftliche Arbeit fortgesetzt und erfreut sich noch immer bester Gesundheit. Das wünscht er auch Beate Küpper, Andreas Zick und ihrem Team.

Um noch einmal auf Sigmar Gabriel zurückzukommen. Er wirft den AutorInnen der aktuellen Mitte-Studie vor, „Überschrift und Inhalt der Studie verwechselt“ zu haben (Gabriel, 2019). Dieser Einwurf ist nun nicht ganz von der Hand zu weisen. Die Mitte-Studie ist weder gefälscht, noch fehlinterpretiert. Die Ergebnisse wurden seriös und nach guter wissenschaftlicher Praxis erhoben, ausgewertet und interpretiert. Über die theoretischen Grundlagen und über einige methodische Vorgehensweisen bei der Operationalisierung der Aussagen, um die jeweiligen Einstellungen zu messen, kann man sich streiten und man tut es auch. Die empirischen Befunde zeigen aber auch, dass die gesellschaftliche Mitte zwar bedroht, aber nicht gespalten ist. Ebenso lässt sich der soziale und mentale Riss, der noch immer zwischen Ost- und Westdeutschen zu bestehen scheint, kitten. Man(n) und Frau im Osten wie im Westen müssen es nur wollen und tun. Eine offene, kritische, aber auch ehrliche und nicht böswillige Auseinandersetzung über die Schlussfolgerungen, die sich aus den Ergebnissen der Mitte-Studie ableiten lassen, kann verbinden. Dafür muss man die Studie natürlich gründlich gelesen haben. Das empfiehlt der Rezensent unbedingt.

Zitierte Literatur

  • Best, H., Niehoff, S., Salheiser, A., & Vogel, L. (2017). Thüringens ambivalente Mitte. Ergebnisse des Thüringen-Monitors 2017. Friedrich-Schiller-Universität Jena. Quelle: https://www.landesregierung-thueringen.de/fileadmin/user_upload/Landesregierung/Landesregierung/Thueringenmonitor/thuringen-monitor_2017_schlussfassung.pdf; aufgerufen: 27.04.2019.
  • Decker, O. & Geissler, N. & Brähler, E. (2006). Vom Rand zur Mitte. Rechtsextreme Einstellungen und ihre Einflussfaktoren in Deutschland. Berlin: FES.
  • Decker, O. & Brähler, E. (2008). Bewegung in der Mitte. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2008. Berlin: FES.
  • Decker, O., Kiess, J., Weißmann, M. & Brähler, E. (2010). Die Mitte in der Krise. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2010. Berlin: FES.
  • Decker, O., Kiess, J. & Brähler, E. (2012). Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2012. Bonn: Dietz.
  • Decker, O., Kiess, J. & Brähler, E. (2014). Die stabilisierte Mitte. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014. Gießen: Psychosozial.
  • Dühring, E. (1881). Die Judenfrage als Racen-, Sitten- und Culturfrage. Mit einer weltgeschichtlichen Antwort. Karlsruhe und Leipzig: Reuther.
  • Eco, Umberto (2016). Pape Satàn. München: Carl Hanser Verlag.
  • Frindte, W. (2013). Der Islam und der Westen: sozialpsychologische Aspekte einer Inszenierung. Wiesbaden: Springer VS.
  • Gabriel, S. (2019). Eine Studie und ihre bewusste Fehlinterpretation. Quelle: https://www.tagesspiegel.de/politik/von-wegen-verlorene-mitte-eine-studie-und-ihre-bewusste-fehlinterpretation/24263736.html; aufgerufen: 13.05.2019.
  • Heitmeyer, W. (2002 bis 2012). Deutsche Zustände Folge 1 bis 10. Frankfurt am Main bzw. Berlin: Suhrkamp.
  • Heitmeyer, W. (2018). Autoritäre Versuchungen. Signaturen der Bedrohung I. Berlin: Suhrkamp.
  • Kreis, J. (2007). Zur Messung von rechtsextremer Einstellung: Probleme und Kontroversen am Beispiel zweier Studien. Arbeitshefte aus dem Otto-Stammer-Zentrum Berlin, Nr. 12.
  • Zeit.de (2019). Interview mit Andreas Zick. Quelle: https://www.zeit.de/2019/19/andreas-zick-rechtspopulismus-studie-politische-einstellung-rechtsextremismus; aufgerufen: 10.05.2019.
  • Zick, A., Küpper, B. & Krause, D. (2016). Gespaltene Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2016. Bonn: Dietz.
  • Zick, A. & Klein, A. (2014). Fragile Mitte – Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2014. Bonn: Dietz.

Rezensent
Prof. Dr. Wolfgang Frindte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Kommunikationswissenschaft - Abteilung Kommunikationspsychologie
Homepage www.ifkw.uni-jena.de
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Zitiervorschlag
Wolfgang Frindte. Rezension vom 11.06.2019 zu: Andreas Zick, Beate Küpper, Wilhelm Berghan: Verlorene Mitte - Feindselige Zustände. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland 2018. Verlag J.H.W.Dietz (Bonn) 2019. ISBN 978-3-8012-0544-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/25747.php, Datum des Zugriffs 15.12.2019.


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