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Enrico Heitzer, Martin Jander u.a. (Hrsg.): Nach Auschwitz

Cover Enrico Heitzer, Martin Jander, Patrice Poutrus, Anetta Kahane (Hrsg.): Nach Auschwitz. Schwieriges Erbe DDR: Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der DDR-Zeitgeschichtsforschung. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2018. 330 Seiten. ISBN 978-3-7344-0705-5. D: 42,00 EUR, A: 43,20 EUR.

Reihe: Wochenschau Wissenschaft.
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Thema und Hintergrund

Es bleibt wohl den nachfolgenden Historikergenerationen überlassen (nach einem abgewandelten Marxschen Satz, wonach die Anatomie einer gegenwärtigen Gesellschaft der Schlüssel für das Verständnis der vergangenen sei) zu prüfen, wie die historische „Fußnote“ DDR tatsächlich gelöscht wurde und ob sich die heutigen Erklärungen für spätere Zwecke noch als nützlich erweisen können.

Die Metapher von der DDR als „Fußnote der Geschichte“ verwendet übrigens der Historiker Ulrich Wehler (2008) im fünften Band seiner Monumentalgeschichte. Das Copyright für die Metapher besitzt aber wohl eher Stefan Heym, der am Abend des 18. März 1990 das Ergebnis der ersten freien Volkskammerwahl mit den Worten kommentiert, die DDR werde „nichts anderes sein als eine Fußnote der Weltgeschichte“ (Heym, 1990).

Wie auch immer: 30 Jahre nach der Herbstrevolution scheint es an der Zeit, kritisch zu prüfen, was von der DDR übrigblieb, wie in der DDR Geschichte (z.B. der Nationalsozialismus, der Antisemitismus oder der Antifaschismus) tradiert wurde, wie diese Traditionen bis ins Heute nachhallen und wie das, was zum gesellschaftlichen und politischen Erbe aus DDR-Zeiten zu gehören scheint, aus dem Blick der heutigen Zeitgeschichtsforschung zu bewerten ist. Das heißt nicht, dass es solche wissenschaftlichen Bewertungen nicht schon längst gebe. Google Scholar weist unter dem Suchbegriff „DDR-Geschichte“ mehr als 4.400 Quellen aus (ohne Zitate). Aus der Sicht der Herausgeber/innen des vorliegenden Bandes mangelt es aber bisher an einer ideologiekritischen Auseinandersetzung mit dem Erbe der DDR, an einer „kritischen Reflexion langer Linien deutscher Geschichte, ihrer Einordnung in transnationale Entwicklungszusammenhänge und Betrachtungen von Verbindungen zur Gegenwartsgesellschaft“ (S. 12). Große Teile der (alten) bundesdeutschen Zeitgeschichtsforschung hätten dagegen in der Vergangenheit ihre Kritik an der SED-Diktatur eher zur Unterfütterung eines deutschen Nationalismus genutzt.

Die Herausgeber/innen und Autor/innen plädieren deshalb für einen „Paradigmenwechsel in der DDR-Aufarbeitung“.

HerausgeberInnen und AutorInnen

  • Enrico Heitzer (1977 im thüringischen Altenburg geboren)hat Geschichte und Politikwissenschaft in Potsdam und Halle studiert, promovierte 2014 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für zeithistorische Forschung Potsdam und arbeitet heute als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenkstätte Sachsenhausen und des Museums Sachsenhausen/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
  • Martin Jander (1955 in Freiburg im Breisgau geboren) ist Historiker, Dozent und Journalist. Er unterrichtet deutsche und europäische Geschichte u.a. an den Berliner Niederlassungen der Stanford University und der New York University.
  • Anetta Kahane ist Journalistin, Schriftstellerin und Vorsitzende der 1998 von ihr gegründeten Amadeu Antonio Stiftung.
  • Patrice G. Poutrus (1961 in Ostberlin geboren), Historiker, promovierte 2001 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, hat dort die Professur für Vergleichende Kultur- und Sozialanthropologie vertreten und arbeitet gegenwärtig als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Zeitgeschichte an der Universität Erfurt.

Neben den Herausgeber/innen haben sich mit eigenen Beiträgen am Band beteiligt: Klaus Bästlein (Volljurist und promovierter Historiker), Ingrid Bettwieser (Historikerin und Literaturwissenschaftlerin, freie Mitarbeiterin an der Gedenkstätte Sachsenhausen), Daniela Blei (promovierte in moderner deutschen Geschichte an der Stanford University und arbeitet heute als Herausgeberin wissenschaftlicher Bücher), Tobias von Borcke (Studium der Soziologie, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Münster, seit Sommer 2016 Projektmitarbeiter im Berliner Büro des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma), Christoph Classen (Historiker und Germanist, arbeitet am Zentrum für Zeithistorische Forschung), Raiko Hannem (Historiker und Politikwissenschaftler an der Alice Salomon Hochschule Berlin), Jeffrey C. Herf (Professor für moderne europäische, besonders deutsche Geschichte an der Universität Maryland, College Park), Gerd Kühling (2013 Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seit 2015 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin), Christiane Leidinger (Professorin für Soziologie mit besonderem Schwerpunkt Geschlechtersoziologie an der Hochschule Düsseldorf), Katharina Lenski (Postdoktorandin am Jenaer Graduiertenkolleg „Die DDR und die europäischen Diktaturen nach 1945 in vergleichender und verflechtungsgeschichtlicher Perspektive“), Annette Leo (promovierte 1982 zum Thema „Spanische Arbeiterkommissionen im Kampf gegen das Franco-Regime“, bis 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin), Günter Morsch (ehemaliger Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten und Leiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen), Agnes C. Mueller Professorin für Germanistik und Komparatistik an der University of South Carolina/USA), Helmut Müller-Enbergs (seit 1992 wissenschaftlicher Referent beim Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen und seit 2010 Honorarprofessor an der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Syddansk Universitet in Odense/Dänemark), Heike Radvan (Professorin Soziale Arbeit an der Technischen Universität Cottbus), Carola S. Rudnick (2011 Promotion zum Thema „Die DDR in der deutschen Geschichtspolitik nach 1989“, leitet die Neugestaltung der „Euthanasie“-Gedenkstätte Lüneburg) und Regina Scheer (Theater- und Kulturwissenschaftlerin, veröffentlichte mehrere Bücher zur deutsch-jüdischen Geschichte).

Inhalt

Der Band enthält, neben der Einleitung der Herausgeber/innen, zwanzig Beiträge, die zwei Teilen (Teil 1: Deutsche Demokratische Republik, Teil 2: Bundesrepublik Deutschland) zugeordnet sind.

Enrico Heitzer, Martin Jander, Anetta Kahane und Patrice G. Poutrus begründen im Einleitungsbeitrag, warum es notwendig ist, in kritischer Weise die Nachwirkungen des Nationalsozialismus in den Satellitenstaaten der Sowjetunion und namentlich in der DDR zu analysieren. Fragen, wie die nach dem Umgang mit den Nazis in der DDR, nach antisemitischen Tendenzen in der DDR-Politik oder nach der Entschädigung von NS-Opfern, sind nach wie vor relevant, systematisch aber kaum beantwortet. In ihrem „Plädoyer für einen neuen Blick auf die DDR“ (S. 12) stützen sich die Herausgeber/innen u.a. auf Arbeiten des Historikers Helmut Eschwege, der bereits in der DDR wichtige Arbeiten zur Geschichte des Holocaust sowie zu den Existenzbedingungen der Juden in der DDR vorgelegt und die einseitige antifaschistische Traditionsbildung der DDR-Geschichtsschreibung kritisiert hat. Eschweges Arbeiten konnten aber nur in der alten Bundesrepublik erscheinen. Auch in der Publikationsreihe „Krisen in den Systemen sowjetischen Typs“, herausgegeben von Zdeněk Mlynář, einem der Hauptakteure des „Prager Frühlings“, finden die Herausgeber/innen wichtige Anregungen für den von ihnen proklamierten Paradigmenwechsel in der DDR-Aufarbeitung. Ebenso erwähnen sie die Sammelbände „Schwieriges Erbe: Der Umgang mit Nationalsozialismus und Antisemitismus in Österreich, der DDR und der Bundesrepublik Deutschland“, von Werner Bergmann und Kollegen im Jahre 1995 herausgeben und „Fremde und Fremd-Sein in der DDR“ (Behrends u.a., 2003). Das 1997 erschiene Buch „Divides Memory“ von Jeffrey Herf über den Umgang mit der Shoah in der alten Bundesrepublik und der DDR gehört ebenfalls zu Fundamenten, auf die sich die Herausgeber/innen stützen. Und schließlich erinnern sie an die Warnung von Salomon Korn, den Nationalsozialismus und die DDR in der Erinnerungskultur nicht gleichzusetzen.

Sicher bieten sich noch weitere Quellen an, auf den sich ein Paradigmenwechsel in der Zeitgeschichtsforschung stützen könnte. Der Rezensent denkt dabei u.a. an die im DFG-Projekt „Der SED-Reformdiskurs der achtziger Jahre“ aufgearbeiteten und dokumentierten Arbeiten, in denen auch die Differenzen kritischer SED-Mitglieder oder Personen aus deren Umfeld nachvollziehbar werden (vgl. z.B. Bramke, 1993; Land, 1997).

Die Frage allerdings, was mit dem angestrebten Paradigmenwechsel gemeint sein könnte, beantworten die Herausgeber/innen in ihrem Einleitungsbeitrag nur vage. Geht es – im Sinne von Thomas S. Kuhn (1976, Original: 1962) – um einen fundamentalen, revolutionären Wandel in der zeitgeschichtlichen DDR-Aufarbeitung? Oder nur um eine differenziertere und ausgewogenere Analyse bisher blinder Flecken in der DDR-Geschichte? Umfassend wollen die Herausgeber/innen und Autor/innen diese blinden Flecken nicht beschreiben, lediglich auf Elemente einer neuen Debatte über die DDR verweisen (S. 14). Das reicht ja auch schon. Der Paradigmenwechsel muss also noch warten.

Erster Teil

Den Teil I des vorliegenden Bandes eröffnet Anette Leo (Die Falle der Loyalität: Wolfgang Steinitz und die Generation der DDR-Gründungsväter und -mütter) mit einem Porträt des jüdischen Kommunisten, Volkskundlers und Finnougristen Wolfgang Steinitz. Steinitz gehörte zu jenen DDR-Gründungsvätern und -müttern, die recht bald nach der Gründung der DDR in die Mahlsteine der politischen Dogmen gerieten. Vor allem jene, die aus englischem, schwedischem, mexikanischem oder US-amerikanischem Exil in die sowjetisch besetzte Zone kamen, wie eben Wolfgang Steinitz, aber auch Anna Seghers, Walter Janka, Alfred Kantorowicz, Jürgen Kuczynski oder Paul Merker, wurden verdächtigt, Agenten des US-Imperialismus, Anhänger des Trotzkismus oder einfach nur Kosmopoliten zu sein. Entweder verließen sie die DDR (so Alfred Kantorowicz), wurden zu langjährigen Zuchthausstrafen verurteilt (Paul Merker), passten sich offiziell der SED-Ideologie an (Jürgen Kuczynski) oder resignierten, wie Wolfgang Steinitz, und starben vor ihrer Zeit.

Die mutige Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, Anetta Kahane (Wirkung eines Tabus: Juden und Antisemitismus in der DDR), schildert im zweiten Beitrag am Beispiel ihrer Eltern, wie jüdisches Leben und jüdisches Sterben in der DDR unsichtbar gemacht wurden. „Nach der Logik des Klassenkampfes in der DDR war Jude, wer an Gott glaubte. Und wer das tat, tat es freiwillig und entzog sich dem aufgeklärten Geist des historischen Materialismus. Damit war die Person gleichsam reaktionär, denn Religionen dienten vermeintlich immer der Unterdrückung und Manipulation der Massen“ (S. 39 f.). Diese, in weiten Teilen zutreffende, These zeigt eines der Elemente, auf die sich die von den Herausgeber/innen angestrebte neue Debatte über die DDR beziehen sollte. Dass das Judentum und die Shoah in der DDR tabuisiert wurden, haben Wissenschaftler/innen lange beklagt. Mittlerweile werden die Sichtweisen differenzierter (z.B. Frei u.a., 2019; Walther, 2019). Alexander Walther (2019) macht zu Recht darauf aufmerksam, dass die Shoah in der DDR weder vertuscht noch bagatellisiert wurde. So war, um ein Beispiel zu nennen, die Shoah kein Gegenstand der Zensur. „Vielmehr wurden einzelne Bücher in den Gutachten (der Lektoren, WF) ganz gezielt als Beitrag zur antifaschistischen Erziehung präsentiert und konnten meist problemlos erscheinen. Wenn einzelne Titel verweigert wurden, wie die Bücher von Tadeusz Borowski oder Primo Levi, war es nicht ‚der Staat‘, der eingriff, sondern oft (jüdische) Überlebende selbst, die ihren Einfluss geltend machten, weil sie nicht mit der Schilderung der Lager einverstanden waren“ (Walther, 2019). Dennoch: Die antifaschistische Ideologie dominierte die Erinnerungskultur und den Umgang mit dem Nationalsozialismus in der DDR. Nach Auschwitz trat auch die DDR ein schwieriges Erbe an. Gemeistert hat sie es nicht.

Gerd Kühling zeigt im dritten Beitrag (Geteilte Stadt – geteilte Erinnnerung?) am Beispiel der geteilten Stadt Berlin, wie die verschiedenen Erinnerungskulturen im Umgang mit dem Nationalsozialismus auch die Stadt trennten und für wechselseitige Stigmatisierungen und Delegitimierungen politisch instrumentalisiert wurden.

Enrico Heitzer macht im vierten Beitrag (DDR-Systemgegnerschaft von rechts) auf ein weiteres Element für eine neue Perspektive im Umgang mit der DDR-Geschichte aufmerksam, auf die in der DDR existierende Systemgegnerschaft von rechts. So gab es bis in die erste Hälfte der 1950er Jahre gewaltförmige Aktivitäten rechtsorientierter DDR-Bürger gegen das SED-Regime. Und eine Arbeitsgruppe des DDR-Innenministeriums zählte Ende der 1980er Jahre mehr als 15.000 Personen, die sich in diesen Milieus bewegten und zu denen jugendliche Skinheads, Faschos und gewaltbereite Fußballfans ebenso gehörten wie latente Antisemiten und Rechtsextreme unterschiedlichen Alters. Derartige Systemgegnerschaften verweisen auch auf die Wurzeln extrem rechter und rechtspopulistischer Bewegungen, die in Ostdeutschland gegenwärtig wieder „fröhliche Urständ“ feiern.

Im fünften Beitrag analysiert Klaus Bästlein das politische Verfahren, das die DDR 1963 gegen Hans Josef Maria Globke eröffnete. Globke war während des Nationalsozialismus als Ministerialrat an der Vorbereitung und Kommentierung der Nürnberger Rassegesetze beteiligt. Von 1953 bis 1963 war er unter Konrad Adenauer Chef des Bundeskanzleramts. Das Oberste Gericht der DDR verurteilte Globke in Abwesenheit zu lebenslanger Haft. Klaus Bästlein kommt in seinem Beitrag zu dem Schluss, dass das Urteil – trotz aller Propaganda – internationalem Recht entsprach, juristisch einwandfrei war und dem damaligen bundesdeutschen Forschungsstand zum Judenmord erheblich übertraf. „Der Fall Globke führt mitten in den Dschungel der Mythen und Legenden deutscher Nachkriegsgeschichte“ (S. 83). Mit diesen Mythen und Legenden hätten wir dann ein weiteres Element, das es im Verlaufe des angestrebten zeitgeschichtlichen Paradigmenwechsels aufzuklären gilt.

Der sechste Beitrag (Macht durch Moral?) von Christoph Classen beschäftigt sich mit einem anderen Mythos, dem des „verordneten Antifaschismus“, wie ihn Ralph Giordano (1987) einmal genannt hat. Diejenigen, die 1945 in Ostdeutschland begannen, eine neue, humanistische Gesellschaft zu gründen, waren überzeugte Antifaschisten. Mit Aufenthalten in Konzentrationslagern, faschistischem Zuchthaus oder dem Zwang ins Exil hatten sie ihre Überzeugungen während des Nationalsozialismus bezahlen müssen. Gemessen an der Mehrheit des deutschen Volkes in der damaligen sowjetischen Besatzungszone waren die wirklichen Antifaschisten der ersten Stunden mit ihrem Antifaschismus aber eindeutig in der Minderheit. Ihre antifaschistische Überzeugung machten sie allerdings – qua Partei- und Staatspolitik – zum Maß und zum offiziellen Bezugssystem für die Bevölkerungsmehrheit. Kraft der offiziellen antifaschistischen Politik wurde den schweigenden, mitmachenden Mitläufern des Dritten Reiches die „Gnade der Reue“ (Weiß, 1990, S. 15) verweigert. Als integraler Bestandteil der DDR-Staatsräson, so Christoph Classen, ließ der Mythos vom DDR-Antifaschismus „keinen Raum für eine offene gesellschaftliche Aneignung und Aushandlung von Geschichte und Erinnerung“ (S. 108). Diese Aussage würde der Rezensent gern relativieren: Es gehört auch zu den Elementen einer differenzierten Perspektive auf die DDR-Geschichte, dass es in der DDR durchaus Künstler, Schriftsteller, Wissenschaftler, junge und ältere Menschen gab, die Verantwortung für die Verbrechen des Nationalsozialismus übernommen haben und sich mit dessen Folgen auseinanderzusetzen versuchten. Oftmals in deutlicher Absetzung zur vorgegebenen antifaschistischen Ideologie der Oberen. Auch in DDR-Spielfilmen wurde nicht nur dem Antifaschismus der DDR-Bürger gehuldigt. Das eigene Mitläufertum in den Zeiten des Nationalsozialismus wurde durchaus thematisiert, zum Beispiel in den Filmen „Nackt unter Wölfen“ nach einem Roman von Bruno Apitz, „Die Abenteuer des Werner Holt“ (nach einem Roman von Dieter Noll), „Die Mörder sind unter uns“ (Regie und Buch von Wolfgang Staudte) oder „Professor Mamlock“ (Regie: Konrad Wolf, nach einem Theaterstück von Friedrich Wolf).

„Soziologie der Agenten“ ist der siebte Beitrag betitelt. Helmut Müller-Enbergs untersucht u.a. die nationalsozialistische Vergangenheit der Geheimdienstmitarbeiter in der DDR und in der alten Bundesrepublik. Das Ministerium für Staatssicherheit führte, so das Ergebnis, anders als die Geheimdienste der Bundesrepublik, keine Ex-Nationalsozialisten in den Reihen seiner hauptamtlichen Mitarbeiter/innen, wohl aber bei den Informanten.

Jeffrey Herf (Im Krieg mit Israel) untersucht im achten Beitrag anhand von Dokumenten aus DDR-Archiven den Umgang mit Juden im eigenen Land, den Antizionismus in der DDR sowie die wirtschaftliche, politische und militärische Unterstützung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) durch die DDR-Regierung. Mit der starken Metapher von der „Holocaust Inversion“ schildert Jeffrey Harf wie die DDR-Politik spätestens seit 1953 eine zunehmende Feindschaft gegenüber dem Staat Israel entwickelte, den eigenen Antizionismus pflegte, den palästinensischen Terrorismus rechtfertigte und so einen unerklärten Krieg gegen Israel führte. Dem Rezensenten überkamen beim Lesen dieses spannenden Beitrags, der eine Kurzfassung von Herfs Buch „Undeclared Wars with Israel“ ist, so manche Erinnerungen. Im Juni 1967 saß der Rezensent, damals 15 Jahre alt, vorm Fernseher, um gebannt den Westnachrichten über den Krieg im Nahen Osten zu folgen – der Krieg, der später der Sechstagekrieg genannt wurde. Der 15-Jährige begeisterte sich am Vormarsch der israelischen Truppen, an General Moshe Dajan, am Sechstagekrieg und an der Befreiung der Klagemauer. Im Staatsbürgerkundeunterricht, in dem über die „Aggression des imperialistischen Staates Israel gegen die arabischen Bruderstaaten“ diskutiert wurde, bekam der 15- Jährige für seine Begeisterung einen Tadel. Und am Ende des Schuljahres stand auf dem Zeugnis eine nicht rosige Note im Fach Staatsbürgerkunde. Dass er von seinem Lehrer auch noch zum Friseur geschickt wurde, um seine „Gammlerhaare“ kürzen zu lassen, war ärgerlicher.

Im neunten Beitrag vergleicht Agnes C. Mueller (Holocaust Lite?) Texte von Christa Wolf und Fred Wander, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Auseinandersetzung mit dem Holocaust zu analysieren. Während Wander mit expliziten und wirkungsmächtigen Beschreibungen arbeitet, um die Gräuel in den Konzentrationslagern darzustellen, finden sich bei Wolf eher verschlüsselte Figuren, Themen und Motive. Literatur, Poesie, Belletristik, Kunst im Allgemeinen sind bekanntlich wichtige Transportmittel und Gedächtnisstützen, um unsere Erinnerungen an den Nationalsozialismus und seine Folgen wachzuhalten. Wie diese Erinnerungen im kollektiven Gedächtnis verankert werden und die Auseinandersetzung mit den Folgen passieren kann und muss, hängt eben auch – und das zeigt der Beitrag von Agnes C. Mueller deutlich – von den Darstellungs- und Stilmitteln ab.

Der zehnte Beitrag (‚Asozialität‘ in der DDR) von Katharina Lenski widmet sich den Stigmatisierungen, denen politische Dissidenten und junge Leute in der DDR ausgesetzt waren. Eine wenig bekannte Zwangshaarschneideaktion im thüringischen Pößneck liefert dafür das empirische Beispiel.

Christiane Leidinger und Heike Radvan untersuchen im elften Beitrag den offiziellen Umgang mit Lesben und Schwulen in der DDR. Auch hier offenbaren sich die Diskriminierungen und Stigmatisierungen, die in der DDR jenen drohten, die nicht in das offizielle Ideologiebild passten. Dass es auch in der DDR sich selbstorganisierende lesbisch-schwule Gruppierungen gab, die sich für eine entsprechende Erinnerungskultur einsetzten, ist leider wenig bekannt bzw. wird nicht selten verschwiegen.

Um den Umgang mit Sinti und Roma geht es im zwölften Beitrag (‚Richtige‘ Lehren aus der Geschichte gezogen?) von Ingrid Bettwieser und Tobias von Borcke. Das Thema ist relevant, die Studien zur Situation von Sinti und Roma in der DDR aber spärlich. Diskriminierung und Rassismus erleben die Sinti und Roma bis heute.

Im letzten, dem 13. Beitrag, im Teil I des vorliegenden Bandes setzt sich Martin Jander mit dem Verhältnis der linken und christlichen DDR-Opposition zur deutschen Schuld und Verantwortung gegenüber dem Nationalsozialismus und dem Antisemitismus auseinander. Nur einzelne couragierte Menschen am Rande des linken und christlichen Spektrums, so Martin Jander, versuchten, den Entwicklungspfad der DDR – einen „Antifaschismus ohne Juden“, der die deutsche Schuld „universalisiert“ – zu brechen. So entwickelte sich zum Beispiel unter dem Schutz der evangelischen Kirche ab 1961 in der DDR ein selbstständiger Zweig der Initiative „Aktion Sühnezeichen“. Junge Leute aus der DDR trafen sich in Sommerlagern, unternahmen Pilgerfahrten nach Polen und in die CSSR und besuchten das Vernichtungslager Auschwitz.

Zweiter Teil

Der Teil II (Bundesrepublik Deutschland) des Bandes beginnt mit einem Essay von Regina Scheer (Schweigen verstehen). Die Autorin schildert ihre Erfahrungen, die sie in Interviews zur Lebensgeschichte mit Menschen aus der DDR und später aus den ostdeutschen Bundesländern gemacht hat. „… es geht nicht darum, die vor uns nach Schuld und Verantwortung zu fragen, sondern uns selbst. Und um unsere eigene Geschichte zu verstehen, ist es nötig, denen vor uns zuzuhören. Auch ihrem Schweigen zwischen den Worten“ (S. 231).

Der zweite Beitrag im Teil II stammt von Günter Morsch. Der ehemalige Leiter der Gedenkstätte und des Museums Sachsenhausen entwickelt vor dem Hintergrund eines europaweiten Deutungskampfes um die Interpretation des Nationalsozialismus wichtige Prinzipien des Gedenkens und Erinnerns. Es geht dem Autor vor allem darum, „einen europäischen und internationalen Prozess der Selbstverpflichtung von Gedenkstätten in Gang zu setzen“ (S. 245).

Die Gedenkstättenpolitik ist auch Thema des dritten Beitrags (Analogien und Ungleichgewichte). Carola S. Rudnick zeigt auf, wie die Neugestaltung der Gedenkstätten in Ostdeutschland (nach der Wende) auch die Förderung der KZ-Gedenkstätten auf dem Gebiet der alten Bundesrepublik positiv beeinflusst hat.

Mit dem vierten Beitrag meldet sich Anetta Kahane (Von der ideologischen Schuldabwehr zur völkischen Propaganda) noch einmal zu Wort. Ihr Beitrag ist von besonderer Aktualität, startet er doch mit dem Hinweis auf die in den letzten Jahren polarisierte Auseinandersetzung um die DDR-Geschichte. Ohne ins Einzelne zu gehen, verweist der Rezensent (wenige Wochen vor den Landtagswahlen im Herbst 2019) zum Beispiel auf die perfiden Wahlkampfslogans von der „DDR 2.0“ und der „Wende 2.0“. Da verweisen (westdeutsche) AfD-Spitzenpolitiker auf die DDR-ähnlichen Bedingungen im heutigen Deutschland, fordern eine Vollendung der Wende und finden bei manchen (ostdeutschen) AfD-Anhängern Gehör. Warum? Anette Kahane sieht einen wichtigen Grund für die hohe Zustimmung, die die AfD und PEGIDA in den ostdeutschen Bundesländern erhalten, u.a. in den Defiziten der DDR bei der Aufarbeitung des Nationalsozialismus. Statt sich dieser Aufarbeitung zuzuwenden, wurde eine Schuldabwehr zur dominanten Ideologiefacette, die auch heute noch nachzuwirken scheint. Nun hat der Rezensent einige Schwierigkeiten mit dem psychoanalytischen Begriff der Schuldabwehr und denkt dabei auch an Hannah Arendt: „Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass es eine Kollektivschuld nicht gibt und auch keine Kollektivunschuld und dass, wenn es dergleichen gäbe, niemand je schuldig oder unschuldig sein könnte. Was es aber wohl gibt, ist eine Kollektivhaftung im politischen Bereich, die in der Tat unabhängig ist von dem, was man selbst getan hat, und daher weder moralisch zu werten noch gar in strafrechtlichen Begriffen zu fassen ist“ („Eichmann in Jerusalem“, 1990, S. 68). Aber zutreffend ist es schon, was Anette Kahane meint: „Schuldabwehr, Relativierung oder Opfernarration waren in der DDR das Ergebnis der Analyse von Gesellschaft und Geschichte als Erscheinungsformen des Klassenkampfes…“ (S. 270). Und diese „Klassenkampfideologie wirkte als Relativierung und der auch in der DDR weiterexistierende völkische Nationalstolz als Abwehr“ (S. 271).

Patrice G. Poutrus schildert im fünften Beitrag von Teil II (Noch eine Vergangenheit, die nicht vergeht) seinen schwierigen Weg vom Zeitzeugen zum Zeithistoriker. Am Beispiel der aus der Emigration zurückkehrenden Antifaschisten zeigt er, wie ambivalent und paranoid der Umgang mit „Fremden“ in der sowjetischen Besatzungszone und in der frühen DDR war. Und noch immer ist.

Im sechste Beitrag (Nonkonformität in einer deutschen Nachkriegsgesellschaft), von Raiko Hannemann, geht es u.a. um die Fragen, ob und inwieweit sich die zeitgeschichtliche und sozialwissenschaftliche Forschung auch den rechten Systemgegnerschaften einerseits und der oppositionellen Demokratiebewegung in der DDR zugewandt hat. Bemerkenswert, so ein Befund, sei es, dass psychohistorische Verdrängungsmechanismen, wie sie etwa Alexander und Margarete Mitscherlich für die alte Bundesrepublik analysiert haben, bezogen auf die DDR-Bevölkerung kaum untersucht oder theoretisch erklärt wurden (S. 301). Trotz mancher Versuche (z.B. durch Maaz, 1990, oder Wolfgang Engler, 2000) stehe eine grundlegende sozialpsychologische Mentalitätsanalyse der DDR-Gesellschaft noch aus. Ob sich eine solche Analyse, so fragt sich der Rezensent, retrospektiv noch machen lässt, und erinnert sich an die gut archivierten Studien des damaligen Zentralinstitut für Jugendforschung (ZIJ) in Leipzig, das in der DDR nicht nur Jugendliche befragte. Die Befunde dieser Studien finden sich heute im Zentralarchiv für empirische Sozialforschung Köln. Als Beispiel: Zwischen Mai und Juni 1986 führte das ZIJ eine anonyme Befragung mit 3.910 DDR-Erwachsenen im Alter bis 50 Jahren durch: 82,6 Prozent der Befragten meinten, sie seien von der Aussage „Je stärker der Sozialismus ist, desto sicherer ist auch der Frieden“ vollkommen überzeugt; 15,3 Prozent äußerten, sie seien davon nur eingeschränkt überzeugt (Zentralarchiv für empirische Sozialforschung Köln, o.J.). Sicher, Zweifel an derartigen Ergebnisse sind immer angebracht. Aber so ganz von der Hand zu weisen ist die Annahme nicht, dass die Staatsideologie des Sozialismus auch Teil des Alltagsbewusstseins vieler DDR-Bürgerinnen und Bürger war. Das könnte doch ein Ausgangspunkt für eine sozialpsychologische Mentalitätsanalyse sein. Oder?

Der siebte Beitrag im Teil II und letzter Beitrag im Band wurde von Daniela Blei verfasst (Monumentale Probleme…). Die Historikerin aus San Francisco beschäftigt sich mit den Hintergründen und Entstehungsbedingungen des geplanten „Freiheits- und Einheitsdenkmals“. Die Geschichte, die Daniela Blei erzählt, ist spannend und wohl auch typisch deutsch. Von vier Männern ausgedacht, im Deutschen Bundestag etwas halbherzig verabschiedet und vom „Volk“ divers diskutiert, ist der Plan für das Denkmal wohl inzwischen in Arbeit. 2021 soll die 50 Meter lange Stahlkonstruktion in Form einer begehbaren Schüssel fertiggestellt sein. Ob sie dem gerecht wird, was sie symbolisieren soll, ist fraglich. Der Rezensent ist ebenfalls skeptisch, hält die geplante Schüssel aber für umweltfreundlicher als den Flughafen Berlin-Brandenburg.

Fazit

Das Buch ist, wie schon angemerkt, ein Plädoyer für einen Paradigmenwechsel, noch nicht die Vorstellung eines neuen Paradigmas. Das alte Paradigma, das überwunden werden soll, wird nur hin und wieder angedeutet; das neue angestrebte taucht aber in vielen Facetten oder Elementen in den einzelnen Beiträgen auf. Der Rezensent konnte allerdings – aus Platz- und Kompetenzgründen – auf nur einige inhaltliche Schwerpunkte eingehen. Es steckt noch viel mehr in diesem sehr lesenswerten und quellenreichen Buch. Historiker/innen, Pädagog/innen, Sozial- und Politikwissenschaftler/innen und vielen anderen Interessentinnen und Interessenten sei das Buch empfohlen; auch wenn es fast unverschämt teuer ist.

Literatur

Arendt, Hannah (1963, 1990). Eichmann in Jerusalem. Leipzig: Reclam.

Behrends, J. C., Lindenberger, T., & Poutrus, P. G. (2003). Fremde und Fremd-Sein in der DDR. Berlin: Metropol Verlag

Bramke, B. (1993). Der SED-Reformdiskurs der achtziger Jahre. Quelle: http://www.rla-texte.de/texte/9%20andere%20Texte/Reformdiskurs%201980er%20Jahre/Verzeichnis%20der%20Best%C3 %A4nde.pdf; aufgerufen: 6.08.2019.

Engler, W. (2000). Die Ostdeutschen: Kunde von einem verlorenen Land. Berlin: Aufbau Verlag.

Frei, N., Morina, C., Maubach, F., & Tändler, M. (2019). Zur rechten Zeit: wider die Rückkehr des Nationalismus. Berlin: Ullstein Buchverlage.

Giordano, R. (1987). Die zweite Schuld oder von der Last, Deutscher zu sein. Rasch und Röhring: Hamburg.

Heym, Stefan (1990). Kommentar im Fernsehen am 18.3.1990. Quelle: http://www.doku-archiv.com/literatur/heym.htm; aufgerufen: 6.7.2019.

Kuhn, T. (1976, Original: 1962). Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.

Land, R (1997). Reformbewegungen in der SED in den 80er Jahren: Möglichkeiten und Grenzen. In Detlef Pollack & Dieter Rink (Hrsg.), Zwischen Verweigerung und Opposition: Politischer Protest in der DDR 1970-1989 (S. 129-144). Frankfurt a.M., New York: Campus.

Maaz, H.-J. (1990). Der Gefühlsstau. Ein Psychogramm der DDR. Berlin: Argon.

Walther, A. (2019). Keine Erinnerung, nirgends? Die Shoah und die DDR. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung. Quelle: https://www.bpb.de/geschichte/zeitgeschichte/deutschlandarchiv/293937/keine-erinnerung-nirgends-die-shoah-und-die-ddr; aufgerufen: 6.08.2019.

Weiß, K. (1990). Die neue alte Gefahr. Elternhaus und Schule, Heft 1.

Zentralarchiv für empirische Sozialforschung Köln (o.J.). Studie zum XI. Parteitag der SED. Quelle: http://isysweb.gesis.org/isysnative/RjpcaHRkb2NzXHNob3J0Y3V0LnBkZlxkZHJfbmJsX2NiXFpBNjA4M19jb2QucGRm/ZA6083_cod.pdf#xml=http://193.175.238.78/isysquery/irl8c9/1/hilite; aufgerufen: 20.11.2018.


Rezensent
Prof. Dr. Wolfgang Frindte
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Institut für Kommunikationswissenschaft - Abteilung Kommunikationspsychologie
Homepage www.ifkw.uni-jena.de
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Zitiervorschlag
Wolfgang Frindte. Rezension vom 23.08.2019 zu: Enrico Heitzer, Martin Jander, Patrice Poutrus, Anetta Kahane (Hrsg.): Nach Auschwitz. Schwieriges Erbe DDR: Plädoyer für einen Paradigmenwechsel in der DDR-Zeitgeschichtsforschung. Wochenschau Verlag (Frankfurt am Main) 2018. ISBN 978-3-7344-0705-5. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/25786.php, Datum des Zugriffs 23.09.2019.


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