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Knut Nevermann (Hrsg.): Die 68er

Cover Knut Nevermann (Hrsg.): Die 68er. Von der Selbst-Politisierung der Studentenbewegung zum Wandel der Öffentlichkeit. VSA-Verlag (Hamburg) 2018. 246 Seiten. ISBN 978-3-89965-793-7. D: 14,80 EUR, A: 15,30 EUR.
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Entstehungshintergrund und Herausgeber

Die zwölf Beiträge des Buches gehen zurück auf eine Öffentliche Vorlesungsreihe an der FU Berlin, 11. April bis 11. Juli 2017. Der Herausgeber hatte dazu eingeladen und spricht selbst von einem „Klassentreffen“ der Veteranen. Ein dreizehnter, hier nicht weiter erwähnter Beitrag besteht aus einem zehn Jahre alten Interview mit dem Historiker Norbert Frei, das dem Buch nachträglich hinzugefügt worden ist.

Knut Nevermann, Jahrgang 1944, war zurzeit der Studentenbewegung aktiver Studentensprecher und vertrat den Sozialdemokratischen Hochschul-Bund SHB. Der promovierte Jurist und habilitierte Politikwissenschaftler arbeitete später u.a. als Staatssekretär in der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung.

1968?

Die Protestbewegung der Studenten dauerte länger als ein Jahr. Das ist Konsens. „1968“ ist eine Chiffre, die weit mehr bezeichnet als ein Kalenderjahr. Unterschiedliche Zählungen konkurrieren auf dem Markt der Analysen und Meinungen. Die einen lassen „1968“ bereits 1965 beginnen, mit den ersten studentischen Protesten in Berlin, und 1970 enden, mit der Gründung der RAF. Andere terminieren präzise: Die ApO (= außerparlamentarische Opposition/​antiparlamentarische Opposition/außerproletarische Opposition) begann am 2. Juni 1967, dem Tag der Erschießung Benno Ohnesorgs, und endete am 21. Oktober 1969, dem Amtsantritt des Bundeskanzlers Willy Brandt, der versprach, mehr Demokratie zu wagen. Wiederum andere rechnen Inkubations-, Hoch- und Zerfallsphasen der Bewegung zusammen und erklären das gesamte 7. Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zu „1968“. Spezielle Vertreter dieser Rechenweise dehnen die Zerfallsphase bis zum „Deutschen Herbst“ 1977 aus. Für manche Rechtsaußen in der deutschen Politik dauert „1968“ auch 2019 noch an, während für manch jung gebliebenen Alt-Rebellen „1968“ auch im Jahr 2019 noch nicht einmal begonnen hat.

Der Herausgeber des vorliegenden Buches schreibt, „1968“ müsste eigentlich „1967“ heißen, denn in diesem Jahre seien die entscheidenden Weichenstellungen geschehen, die das politisch-kulturelle Leben in der Bundesrepublik nachhaltig veränderten. Eine These von zumindest subjektiver Plausibilität: Knut Nevermann war 1967 Asta-Vorsitzender an der FU Berlin, einem der Epizentren des Aufruhrs.

Beiträge und Beiträger im Einzelnen

Selbstbildungsprozess: Herausgeber Nevermann nennt „1968“ eine „Bewusstseinsrevolution nach links“, insbesondere für die um 1945 geborene akademische Jugend. Darüber hinaus ist „1968“ die Chiffre für ein globales Phänomen, das als solches neu war: 1968 fanden in 56 Ländern der Erde ähnliche Revolten statt, was auf einen Generationskonflikt der Nachgeborenen mit der Kriegsgeneration der Väter und Mütter schließen lässt.

Vor dem Hintergrund der westdeutschen Nachkriegsrestauration – Obrigkeitsstaat („Adenauerstaat“), Wiederbewaffnung, Antikommunismus und fehlende Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit – wirkte „68“ wie ein „Aufbruch“, gar wie eine „zweite Stunde Null“. Dass auch der Terrorismus der 1970er Jahre aus „68“ hervorging, ist wahr, aber im Gesamtbild seiner Wirkungen eine Randerscheinung.

Nevermann hebt den „Selbstbildungsprozess“ hervor, der durch „1968“ exemplarisch symbolisiert wird. Die aktiven Studenten und die engagierten Mitläufer gleichermaßen haben eine „Veränderung an sich selbst erlebt“: ihre Mentalität, ihr politisches Bewusstsein, ihre Mobilisierungsbereitschaft und ihre kulturellen und privaten Lebensweisen wurden „tiefgreifend durcheinander gewirbelt“. Ein komplexer Lern- und Bildungsprozess von bis dahin unbekannter Dichte – und ein großartiges Erlebnis der „Selbstwirksamkeit“. 1968 war eine politische Jugend- und Erwachsenenbildung ohne Volkshochschule, sondern in Eigenregie der Edukanden. Für die, die dabei waren, wird das ein Leben lang unvergessen bleiben.

Kulturrevolution: Hajo Funke, heute emeritierter Politikprofessor, damals Student am Otto-Suhr-Institut der FU, nennt „68“ „unsere kleine Kulturrevolution“. Das nationalkonservative und reaktionäre Deutschland der Nachkriegsjahre habe man mit der Vision einer freien, nicht autoritären, sozial gerechten und friedlichen Gesellschaft konfrontiert. Gegen erhebliche Widerstände und mit erheblichen Erfolgen, wie man nun im Rückblick feststellen könne.

Entdeckung der Dritten Welt: Wolfgang Kraushaar, 1968 Erstsemester-Student in Frankfurt am Main, später ASTA-Vorstand, zeichnet die „Entdeckung der Dritten Welt“ durch den Studentenprotest nach und erklärt, warum Che Guevara, Fidel Castro und Ho Chi-Minh zu Vorbildern des Protestes in der Ersten Welt wurden. Er hebt eine „Katalysatorenrolle des Vietnamkrieges“ für die Radikalisierung der studentischen Protestbewegung hervor, namentlich des erfolgreichen Guerillakampfes der NLF (Vietcong) gegen die us-amerikanische Übermacht: Das Kleine und Schwache kann das Große und Starke besiegen. Die Dritte Welt und ihre Befreiungsbewegungen war eine Projektionsfläche für romantisch aufgeladene Bilder eines internationalen Freiheitskampfes, mit dem sich die rebellierenden Studenten in der Ersten Welt so sehr identifizierten, dass sie glaubten, selbst ein Teil davon zu sein.

Auf der Suche nach dem revolutionären Subjekt: Brigitte Mahnkopf, Jahrgang 1950, Professorin für Europäische Gesellschaftspolitik, denkt unter anderem über das schwierige Verhältnis zwischen protestierenden Studenten und der Arbeiterschaft nach. Die Studenten, enthusiasmiert von der hart erarbeiteten Wiederentdeckung des Marxismus und der Kritik der politischen Ökonomie, suchten die Nähe zur Arbeiterklasse, weil sie im Proletariat das revolutionäre, gesellschaftsumwälzende Subjekt zu finden hofften. Sie wurden schon damals enttäuscht. Man traf auf zufriedene Konsumbürger und gewerkschaftliche Tarifpartner. Wie enttäuscht wären sie erst heute! Im „Anthropozän“, das Mahnkopf lieber mit Altvater „Kapitalozän“ nennen möchte, ist das Proletariat zuerst zum Prekariat, dann zum Pöbel und schließlich zur Faschismusreserve verkommen.

Demokratisierung der Demokratie: Gesine Schwan, Jahrgang 1943, Politologin und inzwischen zweimalige Bundespräsidenten-Kandidatin, reflektiert über „Demokratie als Motiv des studentischen Protests“. Die real existierenden Demokratien erschienen den politisierten Studenten als ein Verrat am Ideal der Demokratie, weil Anspruch und Wirklichkeit so weit auseinanderklafften. Also setzten sie die „Demokratisierung der Demokratie“ auf die Tagesordnung, und begannen damit an ihrem Arbeitsplatz, der Universität, indem sie für die studentische Mitbestimmung in den Selbstverwaltungsgremien kämpften. Im Rückblick war „1968“ ein Wegbereiter für viele Emanzipationsbewegungen, die danach kamen: Bürgerinitiativen, Frauenbewegung, Umwelt- und Friedensbewegung. Aber die Durchkapitalisierung der Gesellschaft konnte dadurch nicht gestoppt worden. Heute hat sich das Konkurrenzprinzip aus der Wirtschaft bis in die letzten Poren des gesellschaftlichen Zusammenlebens durchgesetzt. Aus der Wettbewerbswirtschaft ist längst eine Wettbewerbsgesellschaft geworden. Und aus dem erhofften mündigen Bürger, dem Citoyen, eine Ich-AG mit Gefallen an der Selbstunterwerfung.

Tod der Literatur? Jutta Müller-Tamm, Jahrgang 1963, Professorin für neuere deutsche Literatur, erörtert die Frage, ob „1968“ auch eine literaturgeschichtliche Markierung war: „Gibt es ein 68 der Literatur?“ Nun, es gab den „Tod der Literatur“, die Verkündung ihres Endes in der Zeitschrift „Kursbuch“, Nr. 15/1968. Tamm sieht darin den Aufruf zu einer anderen Literatur, weg von kontemplativer Erbauung und eskapistischer Weltflucht, hin zu einer eingreifenden, politischen Literatur, wie sie damals Günter Wallraff und Erika Runge angefangen hatten zu schreiben.

Antiautoritarismus: Wulf Hopf, Jahrgang 1944, emeritierter Erziehungswissenschaftler, debattiert das Etikett, auf das sich viele Beobachter von „1968“ einigen können: Die Studentenbewegung war eine „antiautoritäre Bewegung“. Der Antiautoritarismus entstand aus der Kritik an der „autoritären Restauration“ der Gesellschaft der Bundesrepublik und an den „autoritären Verhältnissen“ in der Ordinarien-Universität. Autoritarismus wurde verstanden als „Alleinherrschaft“ und „Selbstherrlichkeit“ der Amts- und Funktionsträger, die sich mit hoher „Aggressivität“ gegen alle Partizipationsbegehren der Untergebenen richteten. Der antiautoritäre Protest wurde von 20jährigen Deutschen vorgetragen, die dank ihrer Erziehung selbst Züge des autoritären Charakters verkörperten, sodass es unvermeidlich war, dass die Antiautoritären gelegentlich selbst autoritär wurden. Mitunter sogar über alle Maßen, stellt Hopf fest, zum Beispiel als man an der FU zur „Schweinejagd“ auf missliebige Professoren aufrief.

Wissenschaftsbetrieb und Wissenschaftskritik: Nikolai Wehrs, Jahrgang 1978, Zeithistoriker, ist unter den Autorinnen und Autoren des Buches der einzige „Nachgeborene“. Er schreibt über die Kritik der als „bürgerlich“ bezeichneten Wissenschaft und Universität. Der wertfreien Wissenschaft setzte man eine parteiergreifende Wissenschaft gegenüber. Und die feudale Hochschule, in der Angelegenheiten aller Universitätsangehörigen allein von den Professoren entschieden wurden, wollte man in eine demokratische Hochschule überführen, in deren Gremien auch Studenten, „Mittelbau“ und nichtwissenschaftliches Personal vertreten sind. Das 1967 in Berlin geborene Modell einer „Kritischen Universität“, andernorts auch „Gegenuniversität“ genannt, trug Züge einer „revolutionären Volks-Hochschule“. Der Beitrag endet mit dem „Gegenprotest“ der vielfach angegriffenen bürgerlichen Professoren: 1970 schloss man sich im „Bund Freiheit der Wissenschaft“ zusammen.

Kritische Universität in der Bologna-Mühle: Ulf Kadritzke, Jahrgang 1943, Soziologe, skizziert die Entwicklung der Hochschulen seit 1968: „Von der Kritischen Universität zur Bachelor-Hochschule“. War die Universität in der Mitte der 1960er Jahre ein Ort für eine extreme Minderheit (ca. 8 % eines Altersjahrgangs studierten, hauptsächlich junge Männer), so ist sie heute ein Ort für die Mehrheit (über 50 % eines Altersjahrgangs sind hochschulberechtigt, junge Frauen gleichauf mit jungen Männern): Von der Elite-Anstalt zur Massenabfertigung. Universitäre Bildung, so einst der Anspruch, soll den Experten hervorbringen und dabei sowohl den Fachidioten als auch den politisch-kulturellen Ignoranten verhindern. Doch, herrje!, alles ist desaströser geworden. Unsere von den Bologna-Reformen geprägten und von den Bedarfen der Industrie gesteuerten Bachelor-Hochschulen kennen kein höheres Ziel als die „Employabilität“ ihrer Absolventen. Sie produzieren heute Schmalspur-Experten, die zugleich begeisterte Mitläufer sind. – Täte da nicht ein neues „68“ not?

Negative Produktivität: Ingrid Gilcher-Holtey, Jahrgang 1952, Historikerin, hebt die „negative Produktivität“ des 68er-Protests hervor: „Die 68er-Bewegungen brachten eine breite, bunte Facette ‚gegenkultureller Räume‘ hervor“, zumeist durch Besetzung/​Okkupation von kulturellen Institutionen (Unis, Theater, Redaktionen), von Straßen und Plätzen, aber auch durch die Gründung von Verlagen, Buchläden, Kinderläden, Kliniken, Kommunen, Anwaltskollektiven und so weiter. Das waren beispielgebende Initiativen, durch die sich die Aktivisten selbst veränderten und an Andere appellierten, sich ihnen anzuschließen, um ein selbstbestimmtes und solidarisches Leben bereits hier und heute zu führen – und nicht erst nach der gelungenen Revolution, also am Sankt-Nimmerleins-Tag.

The medium ist the message: Rudi Schmidt, Jahrgang 1939, Arbeits- und Industriesoziologe, behandelt das Verhältnis der 68er zu Medien und Öffentlichkeit. Leider vergisst er die Hauptsache. Nämlich zu erklären, warum der Vietnam-Krieg so elektrisierend auf die akademischen Youngsters der Ersten Welt wirken konnte. Vermutlich doch darum, weil er der erste im nun landesweit verbreiteten Fernsehen quasi live übertragene Krieg war. Erstmals konnte man öffentlich vollzogene Kopfschüsse sehen und nackte kleine Kinder, die von feist grinsenden GIs angezündet wurden. Allein die Erkenntnis der Völkerrechtswidrigkeit dieses Krieges hätte den Oppositionswillen nicht derart entfachen können.

DDR-Blick auf „1968“: Ein Gespräch zwischen Nevermann, Antje Vollmer (Jahrgang 1943, Theologin, Politikerin) und Wolfgang Thierse (Jahrgang 1943, DDR-Germanist, Bundestagspräsident a.D.) bildet den Schluss des Buches. Thierse bringt den DDR-Blick auf „1968“ zur Sprache. Einerseits habe man als kritischer Student in Ost-Berlin mit einem gewissen Neid nach West-Berlin geschaut: „Was die da drüben können, was sie dürfen, was sie sich erlauben!“ Aus DDR-Sicht waren die von der ApO auf die Agenda gesetzten gesellschaftlichen Probleme allerdings „Luxusprobleme“, denn „in der DDR fehlten viel elementarere Freiheiten, der Meinung, des wissenschaftlichen Streits, des Protests, der politischen Selbstbestimmung.“ Andererseits trug „1968“ bei den Unzufriedenen in der DDR den Namen „Prager Frühling“ und mit diesem die Hoffnung auf einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“. Damit war es am 21. August 1968 vorbei.

Diskussion

Das Buch ist stark auf Berlin fixiert. Freie Universität und Technische Universität waren zweifellos Zentren des Protests. Aber es gab auch Frankfurt und München, Bonn und Köln, Hamburg und Marburg. Von der globalen Dimension des „worldwide youthquake“ (Time Magazin) ganz zu schweigen.

Das kluge und gelegentlich wehmütige Protokoll eines Klassentreffens alt gewordener Aktivisten liegt vor uns. Was sie uns zu sagen haben, weicht unwesentlich von dem ab, was schon vor zehn Jahren, anlässlich des 40. Geburtstages von „1968“, gesagt worden ist. Gab es denn zwischen der vierten und fünften Wiederkehr des runden Datums keine neuen Erkenntnisse? Fand nicht die Enttarnung des Ohnesorg-Mörders (Karl-Heinz Kurras) als IM (informeller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit) erst im Mai 2009 statt? Damals titelten einige Gazetten: „Jetzt muss die Geschichte der ApO neu geschrieben werden!“- Doch nichts davon im vorliegenden Buch.

Das Titel-Versprechen: „Die 68er“ bleibt uneingelöst. Denn von einem Persönlichkeitstypus, von einem Sozialcharakter, von einem die Zeitläufte überdauernden Mentalitätsprofil, das den 68er als Generationshabitus „erkennungsdienlich“ auszeichnet, ist so gut wie gar nicht die Rede. In Deutschland befindet sich die „68er-Generation“ in der Nachfolge der „verlorenen Generation“, der „33er-Generation“ und der „skeptischen Generation“, die auch „Flakhelfergeneration“ genannt wird. Gern hätte man erfahren, wie man heute über Kontinuitäten und Brüche in der Abfolge der politischen Generationen denkt.

Fazit

Allein, dass sich 50 Jahre nach dem Annus mirabils noch so viele Veteranen unter den Autoren befinden, hat etwas Tröstliches. Hätte man 1967 eine Tagung „50 Jahre Oktoberrevolution 1917“ gemacht, wären gewiss nur wenige Veteranen aufzutreiben gewesen, nicht nur, weil die natürliche Lebenserwartung kürzer war, sondern weil man sich zwischenzeitlich untereinander verfolgt und gegenseitig umgebracht hatte. Geht man die häufig genannten Namen in den Beiträgen des vorliegenden Buches durch, fällt auf, dass die „Stars“ von „1968“ nicht zu Wort kommen, weil sie schon lange tot sind: Rudi Dutschke und Hans-Jürgen Krahl. Andere, ebenfalls häufig genannte Namen, sind von links nach rechts oder gar vom Linksterrorismus in den Rechtsterrorismus gewandert, aber diese Leute leben noch. Hat man also Bernd Rabehl und Horst Mahler, einst Hochkaräter des Protests, nicht gefragt? Oder haben die Genannten abgelehnt? Wir erfahren es nicht.

Einer der letzten Sätze des Buches ist die Frage von Antje Vollmer: „Woher kann heute ein neues oppositionelles Gen kommen?“ Sie vermisst den Widerspruchsgeist bei den jungen, angepassten Deutschen unserer Tage und hat wenig Hoffnung, dass sich das ändert. Doch kaum war das Buch 2018 erschienen, trat wie aus dem Nichts die „Fridays-for-Future“-Bewegung der Schülerinnen und Schüler auf den Plan.


Rezension von
Prof. Dr. Klaus Hansen
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Zitiervorschlag
Klaus Hansen. Rezension vom 11.12.2019 zu: Knut Nevermann (Hrsg.): Die 68er. Von der Selbst-Politisierung der Studentenbewegung zum Wandel der Öffentlichkeit. VSA-Verlag (Hamburg) 2018. ISBN 978-3-89965-793-7. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26055.php, Datum des Zugriffs 28.05.2020.


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ISSN 2190-9245

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