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Mathias Schwabe: Eskalation und De-Eskalation in der Jugendhilfe

Cover Mathias Schwabe: Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe. Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt in Arbeitsfeldern der Jugendhilfe. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 6. Auflage. 260 Seiten. ISBN 978-3-7799-6007-2. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 27,90 sFr.
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Thema

Einige Fachverbände und Publikationen konnten in den vergangenen Jahren dazu beitragen, dass das Thema Gewalt und Eskalationsgefahren in der Sozialen Arbeit in den Fokus genommen wurde. Fortbildungsprogramme für Gewaltprävention und Deeskalation gehören mittlerweile in fast allen Einrichtungen der Jugendhilfe zu den Grundlagenfortbildungen für Fachkräfte. Mathias Schwabe hat mit seiner Erstausgabe „Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe: Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt in Arbeitsfeldern der Jugendhilfe“ 1996 zur Öffnung des Themas und zum Fachdiskurs beigetragen. 2019 veröffentlichte er über den Beltz Juventa Verlag die 6. Auflage dieses Werkes. In diesem werden u.a. Eskalationstheorien in Bezug auf die Praxis der Jugendhilfe thematisiert und praktische Möglichkeiten der Deeskalation erarbeitet. Des Weiteren diskutiert Mathias Schwabe die strukturelle Herausforderung von Fachkräften im Umgang mit Gewalt sowie über den Zusammenhang von Aggressionen und dem Entwicklungs- und Zivilisationsprozess.

Autor

Prof. Dr. Mathias Schwabe ist Professor an der Evangelischen Hochschule Berlin für Sozialpädagogik und Sozialarbeit. Er hat zertifizierte Weiterbildungen in Systemischer Beratung und Familientherapie (IGST, SIT), Supervision, Familien- und Systemaufstellungen und Denkzeit-Training. Des Weiteren entwickelte er ein video-unterstütztes Deeskalationstrainingsprogramm für Fachkräfte der Jugendhilfe.

Entstehungshintergrund

Mathias Schwabe war von 1984 bis 2000 selbst in der stationären Jugendhilfe tätig. Damals machte er die Erfahrung, dass die pädagogischen Fachkräfte mit Konflikten und Eskalationen allein gelassen wurden und eher ein Schweigen über Gewalt(re)aktionen veranlasst wurde. Deshalb war es ihm mit seiner Erstausgabe 1996 ein Anliegen, das Thema Gewalt in Institutionen zu öffnen und zu einer fachlichen Entwicklung beizutragen. Diesen Prozess möchte er mit seiner 6. Auflage weiterhin vorantreiben.

Aufbau

Mit einem einleitenden Kapitel führt Mathias Schwabe den Leser/die Leserin an das Thema heran. Anschließend ist das Buch in zwei Teile gegliedert, welchen einzelne Kapitel untergeordnet sind.

Teil A: Theorie und Praxis der (De-)Eskalation

  • Kapitel I: Eskalationen und De-Eskalationen von körperlicher Gewalt in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe bzw. der Kinder- und Jugendpsychiatrie
  • Kapitel II: Aus der Konflikt-Spirale aussteigen – Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Kapitel III: Umgang mit Konflikt-Eskalationen im Gruppen- bzw. Mehrpersonen-Kontext
  • Kapitel IV: Qualitätsentwicklung – ein taugliches Instrument auch zur Gewaltprävention?
  • Anhang: Dienstanweisungen und -verfahren, Protokolle für Gewaltvorfälle

Teil B: Pädagogische Reflexionen über Aggression und Gewalt

  • Kapitel V: Welche Antworten braucht Gewalt? Jugendhilfe-Mitarbeiterinnen zwischen Lebenswelt, Institution und Rechtsstaat
  • Kapitel VI: Transformation von aggressiven Impulsen im Entwicklungs- und Zivilisationsprozess, oder: Warum es gut ist, wenn Kinder ‚Mord und Totschlag‘ spielen lernen
  • Kapitel VII: Konflikteskalation als Form der Machtpolitik Eine Diskussion von Klaus Wolfs Machtprozesse in der Heimerziehung (1999) nebst eines Vorschlags zu einem systemtheoretischen Konzept der Machtverarbeitung

Inhalt

Zu Beginn greift der Autor die Gewaltdebatte der Jugendhilfe auf. Hierbei bezieht er sich auf gesellschaftliche Strukturen und die (gewalttätige) Reaktion von Jugendlichen auf diese Entwicklungen. Es wird ein Einblick in die Sozialgeschichte von Jugendgewalt gegeben und der Bezug zu Jugendgruppierungen und Medien hergestellt. Außerdem wird der Zivilisationsprozess als Herausforderung erkannt und die gesellschaftliche Bewertung von Gewalt thematisiert.

Anschließend an diese thematische Einführung stellt Mathias Schwabe pädagogische und theoretische Grundpositionen auf, welche für das Buch gelten sollen. Dabei wird u.a. Gewalt für den folgenden Inhalt definiert und die Zielvorstellung des Buches aufgezeigt. Diese sei z.B. fremde sowie eigene Gewalthandlungen möglichst zu minimieren und Eskalationen so zu „steuern“, dass am Ende eine Beruhigung (momentan oder länger anhaltend) eintritt.

Darauffolgend möchte er dem Leser/der Leserin seinen persönlichen Bezug zum Thema aufzeigen. Dabei berichtet er von eigenen Gewalterlebnissen in seiner anfänglichen Berufskarriere in der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Anschließend gibt der Autor Instruktionen zu seinem Buch und zeigt inhaltliche Lücken auf.

Im ersten Kapitel wird die Entstehung und Funktion von Gewalteskalationen in der Kinder- und Jugendhilfe anhand vier Perspektiven (individual-psychologische, prozessimmanente, systemische und systemisch-ökologische Perspektive) erörtert. Diese Betrachtungsweisen sollen zur Aufarbeitung abgeschlossener Eskalationsprozesse und zur Prävention dienen. Der Autor weist daraufhin, dass sich die Sichtweisen nicht bedingungslos kombinieren lassen, sich teilweise auch widersprechen können oder dadurch zu viele Erklärungsansätze entstehen können, wodurch das Entwickeln einer praktischen Maßnahme erschwert werden könnte. Mathias Schwabe möchte jedoch ein Anreiz geben, den Blickwinkel zu verändern, um neue Erklärungsansätze und Hintergründe für Eskalationen zu erkennen. Die vier Perspektiven werden anhand eines Praxisbeispiels untersucht und praktische Konsequenzen daraus abgeleitet.

Um die unterschiedlichen Eskalationen näher zu beschreiben, werden im zweiten Kapitel drei Typologien von Eskalationsprozessen definiert. Dabei handelt es sich um den Typ der Ad-Hoc-Eskalation, der verzögerten Eskalation und der institutionellen Eskalation. Bei der Ad-Hoc-Eskalation handelt es sich um die Konfliktdynamik auf der Mikroebene, d.h. zwischen einem oder mehreren Jugendlichen und einer Fachkraft. Verzögerte Eskalationen finden auf der Mesoebene statt. Gemeint sind damit Konflikte zwischen einem oder mehreren Jugendlichen mit einer bedeutsamen/​vertretenden Person, Gruppe oder Institution (z.B. Lehrern). Der institutionelle Eskalationstypus bezeichnet eine Konflikteskalation, die nach und nach immer mehr Personen hineinzieht und die Konfliktausdehnung sich somit auch auf eine viel komplexere und institutionelle Ebene begibt. Um diese Komplexität verstehen zu können, werden mehrere grafische Darstellungen und tabellarische Abläufe aufgeführt. Auch hier werden umfangreiche Lösungsversuche bei den einzelnen Eskalationstypen aufgezeigt. Z.B. gibt es eine Auflistung mit Deeskalationsstrategien für die Ad-Hoc-Eskalationen, die sehr praktische Elemente wie verbale und nonverbale Botschaften beinhaltet. Um diese Lösungsversuche zu verdeutlichen, werden diese an praktischen Beispielen und Dialogen erklärt.

Im dritten Kapitel wird der Umgang mit Konflikteskalationen in Gruppen thematisiert, denn in der Jugendhilfe müssen die Fachkräfte immer wieder in Konflikte zwischen Jugendlichen eingreifen oder sind selbst in einen Konflikt mit mehreren Klienten/​Klientinnen involviert. In diesem Kapitel geht es überwiegend um gewalttätig eskalierende Konflikte. Anhand von Praxisbeispielen wird dargestellt wie situativ interveniert werden kann, der Konflikt mit der Gruppe nachbearbeitet und grundsätzlich eine gewaltpräventive Gruppenpädagogik etabliert werden kann. Hierfür werden mögliche Basisregeln oder körperbezogene Aktivitäten vorgestellt. Für drohende oder bereits stattgefundene Konflikteskalationen werden ebenfalls mögliche Strategien vorgestellt und Vor- und Nachteile/​Risiken anhand von Beispielen diskutiert. Auch strukturelle Defizite werden in den Blick genommen und pädagogische Haltungsfragen diskutiert.

Im vierten Kapitel wird untersucht inwieweit die Qualitätsentwicklung zur Gewaltprävention beitragen kann. Hierbei stützt sich der Autor auf Erkenntnisse des Qualitätsentwicklungsprozesses von 1997–2001 der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart e.V. Bei einem QM-Verfahren mit dem Fokus auf Eskalationen, Gewaltvorfälle und Krisen soll weniger die Minimierung von gewalttätigen Eskalationen das Ziel sein, sondern die „systematische Reflexion, aus der die Organisation kontinuierlich lernen kann und muss“ (S. 167). Hierfür werden mögliche Elemente auf den Achsen primäre, sekundäre und tertiäre Prävention sowie personen- und strukturbezogene Formen tabellarisch eingeteilt und vorgestellt. Diese sollen als Beispiele dienen. Jede Einrichtung muss die Untersuchungselemente nach ihren eigenen Prozessen und Strukturen entwickeln und auswählen. Diesem Kapitel ist eine Dienstanweisung für den Einsatz von Körperkraft/​Zwang sowie ein Beschwerdeverfahren mit konkreten Abläufen und eine Protokollvorlage für Gewaltvorfälle angehängt.

Zwischen der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen, der Institution und dem Rechtsstaat zu vermitteln und zu agieren ist für pädagogische Fachkräfte im Zusammenhang mit gewalttätigen Vorfällen besonders herausfordernd. Im fünften Kapitel werden diesbezüglich die gesellschaftlichen Entwicklungen und Hintergründe analysiert, um anschließend der Frage nachzugehen: „Wie viele und welche Konflikte mit Erwachsenen brauchen Kinder und Jugendliche?“ (S. 183) Hierbei wird u.a. auf die zunehmende Individualisierung und Pluralisierung der Lebensentwürfe eingegangen. Anhand eines Praxisbeispiels von 1994/1995 wird ausführlich aufgezeigt, wie die Pädagogik versucht Systemzusammenhänge (Lebenswelt, Institution, Rechtsstaat) herzustellen, um die Teilnahmechance der Betroffenen am gesellschaftlichen Leben zu erhöhen.

Anschließend werden im sechsten Kapitel die Gewaltimpulse im kindlichen Spiel thematisiert. Es wird aufgezeigt, welche Auswirkungen auftreten können, wenn kindliche Gewalttendenzen unterdrückt und tabuisiert werden. Hierbei wird auf die Entwicklungsförderung aggressiver Impulskontrolle eingegangen und darauffolgend verschiedene Transformationsangebote diskutiert. Mit Transformation von Gewaltimpulsen sind kulturell anerkannte Formen des körperlichen Abreagierens gemeint. Dazu gehören beispielsweise Sportwettkämpfe, Rollenspiele oder Medien. Des Weiteren werden Möglichkeiten zur Gewaltprophylaxe vorgestellt.

Zum Abschluss möchte Mathias Schwabe im siebten Kapitel Konflikteskalationen mit Machtprozessen bzw. Machtungleichverhältnissen in Verbindung bringen. Hierbei bezieht er sich auf das Buch „Machtprozesse in der Heimerziehung“ (1999) von Klaus Wolf. In diesem werden Konflikteskalationen als Versuche verstanden, unbefriedigende Machtverhältnisse zwischen Fachkräften und Jugendlichen zu verändern. Eine Deeskalation würde somit eine Ausbalancierung des Machtverhältnisses auf Mikroebene darstellen. Mathias Schwabe setzt sich hierbei kritisch mit den Erkenntnissen von Klaus Wolfs empirischer Studie auseinander und versucht seine Machttheorie zu ordnen und zu ergänzen. Außerdem geht er der Frage nach, wie mit diesen Erkenntnissen in der Praxis konkret umgegangen werden kann. Er fordert von den pädagogischen Fachkräften, gezielt auf Machtdemonstrationen zu verzichten und Gelegenheiten zu initiieren, „in denen Macht mit den Kindern/​Jugendlichen geteilt und/oder mit ihnen gemeinsam wahrgenommen wird“ (S. 250). Im pädagogischen Kontext wird Macht eventuell immer ambivalent und unausgeglichen bleiben, allerdings sollte sie von selbstkritischen Erwachsenen verantwortet werden.

Diskussion

Die vorliegende Fachlektüre von Mathias Schwabe erweist sich als besonders praxisnah und greifbar. Theoretische Unterrichtungen werden durch Beispiele aus der Sozialen Arbeit oder der Gesellschaft gestützt. Dies ermöglicht ein besseres Verständnis der theoretischen Konstrukte, einen angenehmeren Lesefluss und allem voran eine Unterstützung beim Transfer in das eigene professionelle Handeln. Hierfür bietet der Autor seinem Leser/​seiner Leserin praktische Konsequenzen an, welche sehr konkret und detailliert erklärt werden. Trotz des Erklärens anhand eines konkreten Praxisbeispiels lassen sich die Erkenntnisse sehr gut auf andere Situationen übertragen. Es ist spürbar, dass Mathias Schwabe selbst jahrelang im entsprechenden Arbeitsfeld tätig war und dort hautnah Erfahrungen und Erkenntnisse gewinnen konnte. Hierbei berichtet er auch von eigenen Schwierigkeiten und stellt die Herausforderungen an die Fachkräfte authentisch dar. Die Handlungsmöglichkeiten und Strategien, welche im Buch vorgestellt werden, wurden vom Autor in Zusammenarbeit mit verschiedenen Fachkräfteteams und im Rahmen von Fortbildungen zum Thema entwickelt. Des Weiteren werden immer wieder wichtige Themen der Jugendhilfe aufgegriffen, welche durch aggressive Verhaltensweisen auftauchen können, z.B. die Spaltung im Team oder die Einschränkung der Autonomie der Kinder und Jugendlichen. Außerdem ist zu erwähnen, dass der Bezug und Blick auf das Klientel stets besteht und von Wertschätzung geprägt ist.

Kritisch anzumerken ist die mangelnde Aktualität der Themen, Bezüge, Forschungen und Literaturverweise. In den praktischen Auseinandersetzungen scheint die Relevanz der Aktualität in den Hintergrund zu treten und der Qualität kaum einen Abstrich zu machen. In den gesellschaftlichen und empirischen Diskussionen im Einführungskapitel hingegen fällt dies jedoch gravierend auf. So stützt sich der Autor z.B. auf Forschungen zur Jugendgewalt, mit der Aussage, dass man „aktuell mit einem bis dato nicht bekannten Ausmaß von Gewalthandlungen konfrontiert“ (S. 16) sei. Dies ist für den Leser/die Leserin jedoch unglaubwürdig, wenn sich diese Feststellung auf Forschungen aus den Jahren zwischen 1981 und 1996 bezieht. Ein weiteres Beispiel, welches an dieser Stelle erwähnt werden muss ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit Medien. Mathias Schwabe greift das Thema Medien im Zusammenhang mit Jugendgewalt auf, welches von außerordentlicher aktueller Relevanz geprägt ist. Jedoch sollten hierbei die neusten Entwicklungen und Erkenntnisse berücksichtigt werden. Diskussionen über z.B. Sendezeiten im Fernseher (S. 17) sind heutzutage jedoch kaum bedeutsam, da im Zeitalter von Smartphones Jugendliche jederzeit uneingeschränkten Zugang zu einer Vielfalt an Inhalten haben. Doch auch in Bezug auf die Medien stützt sich der Autor auf Untersuchungen von 1995 und 1997. Auch musste ein Mangel an Aktualität in Bezug auf die Gesetzgebung festgestellt werden. Im ersten Kapitel liegt ein Verweis für die gesetzliche Regelung einer Misshandlung von Schutzbefohlenen vor, welcher veraltet ist. (S. 31)

Formell ist anzumerken, dass der Aufbau im Inhaltsverzeichnis verständlich wirkt, jedoch im Buch durch neu auftauchende Unterkapitel mit Nummerierungen, welche nicht zum kategorischen Inhaltssystem dazugehören, für Verwirrung sorgen können. Gelungene Zusammenfassungen am Kapitelbeginn sorgen für besseres Verständnis, jedoch beziehen diese sich einmal auf das vorangegangene Kapitel und dann auf das Folgende, wodurch kein einheitlicher Stil zu erkennen ist. Der Leser/die Leserin darf sich nicht von einer zum Teil veralteten Schreib- und Ausdrucksweise und einigen Fehler in der Zeichensetzung/bei der Leerzeichensetzung irritieren lassen. Es wäre wünschenswert, dass durchgehend eine gendergerechte Sprache sowie ein einheitlicher Stil für die Berücksichtigung aller Geschlechter verwendet werden würde.

Fazit

Das hier vorgestellte Buch gibt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Formen von Gewalteskalationsprozessen und in welcher Form diesen pädagogisch begegnet werden kann. Das vermittelte Wissen kann dazu dienen Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren und alternative Lösungsversuche zu erkennen, um somit zu einem professionellen Umgang mit Eskalationen beizutragen. Hierbei erweist sich das Buch als besonders praxisnah und ist für Unsicherheiten im Umgang mit Aggressionen und Gewalt in der pädagogischen Praxis sehr empfehlenswert. Bei der Fachdebatte bezüglich Jugendgewalt und gesellschaftlichen Entwicklungen darf der Leser/die Leserin hingegen keine neuen Erkenntnisse und Diskussionen erwarten. Das Lesen dieser Kapitel ist durchaus interessant, jedoch stellt sich die Frage, wie diese Zusammenhänge und Themen aktuell zu diskutieren wären.


Rezension von
Leonie Nau
Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (M.A.)
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Zitiervorschlag
Leonie Nau. Rezension vom 29.01.2020 zu: Mathias Schwabe: Eskalation und De-Eskalation in Einrichtungen der Jugendhilfe. Konstruktiver Umgang mit Aggression und Gewalt in Arbeitsfeldern der Jugendhilfe. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 6. Auflage. ISBN 978-3-7799-6007-2. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26059.php, Datum des Zugriffs 13.07.2020.


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ISSN 2190-9245

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