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Margret Dörr: Nähe und Distanz

Cover Margret Dörr: Nähe und Distanz. Ein Spannungsfeld pädagogischer Professionalität. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage. 208 Seiten. ISBN 978-3-7799-6025-6. D: 19,95 EUR, A: 20,60 EUR, CH: 27,90 sFr.

Reihe: Juventa Paperback.
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Das pädagogische und erzieherische Verhältnis

Der anthrôpos, das mit logos (Vernunft) und pathos (Gefühl) ausgestattete Lebewesen ist nur Mensch, wenn diese beiden Grundwerte des Lebens im Einklang stehen. Dieser Idealvorstellung liegen alle ernsthaften, humanen und menschenwürdigen, theoretischen und praktischen Entwürfe und Konzepte des Homo educandus, des Homo ethicus und des Homo humanus zugrunde (vgl. z.B. dazu auch: Hans Lenk, Kreative Aufstiege. Zur Philosophie und Psychologie der Kreativität, 2000, 350 S.). Im philosophischen, psychologischen, pädagogischen und anthropologischen Denken wird betont, dass der Mensch „unfertig“ geboren wird und der Bildung, Erziehung und Sozialisation bedarf (Angela Janssen, Verletzbare Subjekte. Grundlagentheoretische Überlegungen zur conditio humana, 2018, www.socialnet.de/rezensionen/​25043.php). Die Beziehungs- und Kontaktebenen – Nähe und Distanz – sind manifestierte wie fragile Grundlagen des individuellen und kollektiven menschlichen Daseins. Dort, wo die Balance gestört ist, zeigen sich abweichende oder krankhafte Zustände. So ist es nicht verwunderlich, dass im erziehungswissenschaftlichen Diskurs die Zu-, bzw. Abwendungsformen als Spannungsverhältnis in der erziehlichen und pädagogischen Professionalität verstanden werden.

Entstehungshintergrund und Herausgeberin

Nähe und Distanz als anthropologische, emotionale Konstanten eines humanen Zusammenlebens der Menschen werden im pädagogischen Diskurs, wie auch kulturell in unterschiedlicher Weise diskutiert und gehandhabt. Sie zeigen sich praktisch in Regeln und Verhaltensnormen sowohl als physische und haptische Nähe- und Abstandsregeln, etwa bei Begrüßungen, Unterhaltungen und Auseinandersetzungen, wie auch als psychische Erkenntnisse. So weist z.B. die Neurowissenschaftlerin Rebecca Böhme darauf hin, dass Menschen anders miteinander kommunizieren und miteinander umgehen, wenn sie sich körperlich, menschenwürdig berühren, als wenn sie (nur) sprachlich miteinander kommunizieren. Sie zeigt auf, dass zugewendete körperliche Kontakte nicht nur Wohlfühl- sondern sogar gesundheitliche Wirkungen haben können (Rebecca Böhme, Human Touch. Warum körperliche Nähe so wichtig ist. Erkenntnisse aus Medizin und Hirnforschung, 2019, www.socialnet.de/rezensionen/​25261.php). Ein Stopp allerdings ist gegeben, wenn körperliche Nähe missbraucht wird (Peter Dudek; Liebevolle Züchtigung-Ein Missbrauch der Autorität im Namen der Reformpädagogik, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/​12807.php).

Die Ergebnisse der 2004 von den DGfE-Kommissionen Sozialpädagogik und Psychoanalytische Pädagogik durchgeführten Tagung wurden von der Sozialwissenschaftlerin Margret Dörr und dem Erziehungswissenschaftler und Sozialarbeiter Burkhard Müller (+ 2013) in dem 2006 herausgegebenem Band „Nähe und Distanz. Ein Spannungsfeld pädagogischer Professionalität“ vorgelegt. Die öffentliche Aufmerksamkeit für diesen Versuch, die Theorien und Arbeiten zur Sozialen Arbeit und zur (pädagogischen) Psychoanalytik gemeinsam zu denken, bewirkten, dass der Sammelband in drei weiteren Auflagen erschienen ist. Bei der Vorstellung der ersten Auflage allerdings kritisierte der Rezensent Peter Pantuček-Eisenbacher, dass mit dem Sammelband „der potenzielle Reichtum des Themas, der Nähe-Distanz-Metapher, (..) in dem Band kaum erschlossen (wird)“. Er bemängelt dabei, dass die zu wenig philosophisch und zu wenig konkret verfassten Beiträge nicht den Anspruch begründen könnten, Pädagogik als Leitwissenschaft für die Soziale Arbeit zu verstehen (Peter Pantuček-Eisenbacher. Rezension vom 14.02.2008 zu: Margret Dörr, Burkhard Müller (Hrsg.): Nähe und Distanz. Ein Spannungsfeld pädagogischer Professionalität. 2006. ISBN 978-3-7799-1726-7 [Rezension bei socialnet]. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/3752.php).

Dass die vierte, aktualisierte und erweiterte Auflage 2019 von Margret Dörr herausgegeben wird, spricht eigentlich gegen den „Verriss“ durch den Rezensenten im Jahr 2008, verdeutlicht aber auch, dass die in der Zwischenzeit öffentlich bekannt gewordenen, skandalösen sexualisierten Übergriffe (auch) in pädagogischen Einrichtungen, die Thematik „Nähe und Distanz“ betreffen, jedoch nicht konstituieren: „Denn das Wissen um die zyklische Bewegung von Zerfall und Wiederherstellung einer pädagogischen Nähe-Distanz-Regulation stellt einen wichtigen Erfahrungsfundus der pädagogischen Praxis dar“.

Aufbau und Inhalt

Neben dem Vorwort zur erweiterten und aktualisierten 4. Auflage des Sammelbandes, einem Memento Mori für den in den ersten bis dritten Auflagen als Mitherausgeber fungierenden, am 23. Mai 2013 verstorbenen Burkhard Müller, der bis zu seinem unerwarteten Tod an der Universität Hildesheim und als Gastprofessor an der Berliner International Psychoanalytic University lehrte, und der originalen Einleitung durch die beiden Herausgeber, gliedert Margret Dörr den neuen Band in drei Teile. Im ersten Teil werden „Entwicklungslinien und -tendenzen pädagogischer Professionalität“ thematisiert; im zweiten geht es um „Professionalität im Spannungsfeld von sozialer und psychosexueller Frage“, und im dritten Teil werden „Felder der Vermittlung professioneller Nähe und Distanz“ vorgestellt.

Der (em.) Erziehungswissenschaftler von der Universität Tübingen, Hans Thiersch, vermittelt in dem ersten Beitrag „Nähe und Distanz in der Sozialen Arbeit“ einen Überblick über die Entwicklung und Bedeutung der Beziehungsverhältnisse im pädagogischen, lebensweltorientierten Dasein und beim professionellen Handeln in der Sozialen Arbeit. Er fordert, angesichts der Ökonomisierung und Digitalisierung der Lebenswelten, dass in der Sozialen Arbeit eine neue Achtsamkeit praktiziert wird, in der Nähe und Distanz zu Konstanten eines gerechten, friedlichen und menschenwürdigen Zusammenlebens der Menschen werden.

Der Sonderpädagoge und Psychoanalytiker (em.) von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Volker Schmid, titelt seinen Beitrag: „Nähe und Distanz aus der Perspektive der Psychoanalytischen Pädagogik“. Er erinnert daran, dass die genannten Beziehungsebenen mit dem Konzept der Übertragung Bestandteil der psychoanalytischen Arbeit sind. An Fallbeispielen aus der pädagogischen und Erziehungspraxis zeigt er die bewussten und unbewussten Verwobenheiten und Situationen auf und kommt zu dem Ergebnis: „Innere Distanz ist nicht durch Abständigkeit zu gewinnen, durch ein weniger an Sich-Berühren-lassen und selbst berühren“. Es geht vielmehr darum, die Anlässe und Gelegenheiten sich denkend und reflektierend bewusst zu machen.

Die Frankfurter Soziologin, Sozialpsychologin und Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts, Vera King, setzt sich mit „Pädagogische(r) Generativität“ auseinander, indem sie über Nähe, Distanz und Ambivalenz in professionellen Generationenbeziehungen nachdenkt. Sie zeigt auf, dass in Individuationsprozessen und pädagogischen Generationsbeziehungen eine professionelle Balance zwischen rollen- und persönlich-emotionsbestimmten Beziehungen hergestellt werden muss. Sie greift dabei die professionellen Bildungs- und Erziehungsanforderungen bei Adoleszenten heraus und diskutiert die intrapsychischen, intersubjektiven und psychosozialen Aspekte: „Diese, die Bedeutung der eigenen Vorstellungen relativierende Bewegung auszuhalten, zu befördern und nicht destruktiv zu bekämpfen oder verhindern zu wollen, bedeutet im emphatischen Sinne, eine generative Position einzunehmen“.

Der Soziologe von der Universität Siegen, Thomas Klatetzki, nimmt mit dem Beitrag „Wie die Differenz von Nähe und Distanz Sinn in den Einrichtungen der Sozialen Arbeit stiftet“, eine organisationstheoretische Deutung vor. Er geht davon aus, dass es möglich ist, die (tatsächlich oder gefühlt) auftretende, besitzergreifende und überbordende Unbestimmtheiten im Bildungs- und Erziehungsfeld professionell in der Sozialen Arbeit zu bewältigen; dadurch, dass die Methapern von Nähe und Distanz organisationstheoretisch und sinnstiftend verstanden werden: „Die Metapher von Nähe und Distanz bezieht… ihre Nützlichkeit für die Praxis daher, dass sie ein kollektiv verfügbares Instrument der Sinnstiftung ist, das emotionale Verwicklungen in kognitiv einfacher und unmittelbar plausibler Form verständlich macht“.

Die Frankfurter Schulpädagogin und Geschlechterforscherin Barbara Rendtorff nimmt mit ihrem Beitrag „Geschlechterspezifische Aspekte von Nähe und Distanz“ Bezug zur Sexualisierung in der (aktuellen) Professionalisierungsdebatte. Sie bezieht sich dabei zum einen auf die Auffassungen zur Männlichkeit und Weiblichkeit bei Herman Nohl („Mutterliebe und Vaterführung“) und Siegfried Bernfeld („männliche und weibliche ‚Urreaktionen‘“); zum anderen konfrontiert sie die traditionellen Geschlechterbilder mit den Verhältnissen und Entwicklungen im Lehrerberuf. Die bis heute in der Pädagogik ungeklärten Zuschreibungen der (eigentlich) gleichgewichtigen, intergenerationellen Bildungs- und Erziehungsaufgaben – Kind- und Sachbezogenheit – bedürfen einer neuen Aufmerksamkeit.

Der Dresdner Sozialpädagoge Christian Niemeyer registriert in dem Beitrag „Sozialpädagogik zwischen sexueller und sozialer Frage“ unbestimmte und ungeklärte Verhältnisse. In seiner positiven Kritik an dem Fach „Sozialpädagogik“ und seinen Selbstbewusstheiten und Identitäten greift er historisch auf die Urgesteine des pädagogischen, psychologischen und Bildungsdenkens zurück: Mit Pestalozzi gegen Pestalozzi, mit Nietzsche gegen Nietzsche, mit Freud gegen Freud… Und er schaut voraus, indem er den sozialpädagogischen Impetus darauf verweist, beides – die soziale und die sexuelle Frage – als lebensweltliche, humane Herausforderungen für professionelles Denken und Handeln zu begreifen.

Margret Dörr greift mit dem Beitrag „Professioneller Umgang mit Sexualität als Gestaltung von Nähe und Distanz“ in den pädagogischen Diskurs ein, indem sie daran erinnert, dass Sexualität wichtige Grundlage für ein gelingendes Menschsein ist, dass das Spannungs- und Komplementärverhältnis von Nähe und Distanz existenziell bedeutsam ist, und dass beim Erziehungs- und Bildungshandeln Interaktion notwendig ist. Es ist die pädagogische Sorgebeziehung im generationalen Verhältnis, die die sozialpädagogische Disziplin und die institutionalisierte Praxis herausfordert.

Die Bildungssoziologin (em.) Ursula Rabe-Kleberg von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, beginnt den dritten Teil des Sammelbandes mit dem Beitrag: „Kontrolle – Markt – Vertrauen“, in dem sie am Beispiel der aktuellen Kleinkinderziehung in den Neuen Bundesländern, Forschungsergebnisse vorstellt, die in der Zeit nach der Wende ermittelt wurden, und die sich in Unsicherheiten, Ungewissheiten und problematischem Handeln bei Erzieherinnen in der Kleinkinderziehung ausdrücken. Sie konstatiert, dass die Voraussetzungen und Bedingungen für professionelles Reagieren- nicht nur nicht in den Kindergärten der Neuen Bundesländer – bisher nicht existieren.

Der Frankfurter, pädagogisch interessierte und tätige Psychoanalytiker Achim Würker diskutiert mit dem Beitrag „Wenn sich die Szenen gleichen…“, die Theorie und Praxis der psychologisch orientierten Selbstreflexion in der Lehrerbildung. Anhand eines theorieorientierten und praxisbestimmten Konzepts eines Selbstreflexionsprozesses schlägt er vor, dass in der universitären LehrerInnen-, und in der fachschulbezogenen ErzieherInnen-Aus- und -fortbildung die aus der Nähe-Distanz-Problematik erwachsenden Situationen und Irritationen bewusst gemacht und bearbeitet werden.

Burkhard Müller (+) thematisiert mit „Nähe, Distanz, Professionalität“ Handlungslogiken in der Heimerziehung. Mit seinen Reflexionen bezieht er dabei nicht nur die direkten Kontakte und Beziehungen im pädagogischen Arbeitsfeld ein, sondern auch die psychologischen, bewussten und unbewussten Einstellungen und Zustandsbeschreibungen, wie sie sich als Alltagssituationen darstellen. Die professionellen Reaktionen darauf können sowohl empathisch nah als auch distanziert und „abgerückt“ sein. Die Art und Weise, wie sich Erziehungs- und Krisenmanagement beim pädagogischen Handeln: „Das Risiko nicht bewältigbarer Nähe (ist) nicht nur die größte Gefahr, sondern, wenn das Risiko angenommen und durchgestanden wird, auch die größte Quelle von Chancen“.

Dominik Petko von der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz setzt sich auseinander mit „Nähe und Distanz in der Sozialpädagogischen Familienhilfe“- Es sind individuell, intellektuell, örtlich und kulturell bedingte Alltags- und Existenzsituationen, die das Verhältnis von Familie und Fachkraft bestimmen. Nähe- und Distanzbedingungen müssen im institutionalisierten Rahmen situations- und verantwortungsbestimmt zwischen den Beteiligten ausgehandelt und festgelegt werden. Der Autor stellt die Ergebnisse einer gesprächsanalytischen Untersuchung vor. Aus ihnen wird deutlich, dass es nicht in erster Linie darauf ankommt, weniger oder mehr Nähe- oder Distanzverhalten zwischen den Beteiligten anzustreben, sondern eine Distanzschaffung aller zur Problemlage zu erzeugen.

Das Kooperationsteam der Universitäten Kassel und Hildesheim, Werner Thole, Peter Cloos, Svenja Marks und Julian Sehmer, informieren in dem Beitrag „Alltag, Organisationskultur und beruflicher Habitus“ über Forschungsergebnisse zur Kontextualisierung von Nähe und Distanz im sozialpädagogischen Alltag. Sie thematisieren die professionellen Nähe-Distanz-Perspektiven unter zwei Schwerpunkten: „Einerseits (werden) das individuelle Handeln der sozialpädagogischen Professionellen sowie deren biografisch-reflexive und fachliche Kompetenzen reflektiert, andererseits werden Fragen von Sexualität, Macht und Gewalt innerhalb der Interaktionen und Beziehungen zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen diskutiert“.

Wilfried Datler und Andrea Strachota vom Institut für Bildungswissenschaft der Universität in Wien stellen mit dem Text „Wenn der Wunsch nach Klarheit zur Krise führt…“ Bemerkungen über Nähe und Distanz in der beratenden Begleitung von Eltern an, die sich mit pränataler Diagnostik konfrontiert sehen. Ausgehend von der Erfahrung, dass professionelles und erfolgreiches psychosoziales Handeln bei einer gelingenden Balance zwischen Nähe und Distanz möglich ist, informiert das Autorenteam anhand eines Fallbeispiels und den Ergebnissen von wissenschaftlichen Studien über Informations-, Argumentations- und Beratungskonzepten, die auf Empathie und Wahrhaftigkeit beruhen.

Der Wiener Bildungswissenschaftler und Psychotherapeut Reinhold Stipsits erzählt mit dem Schlussbeitrag des Sammelbandes von seinen Lehr- und Forschungserfahrungen als Gastprofessor an der rumänischen Babes Bolyai-Universität in Cluj Napoca (Klausenburg). Er titelt seine Reflexionen: „Klausenburg oder Cluj – Näher geht’s nicht. Und immer noch weit weg“. Damit gibt er der pädagogischen und psychologischen Nähe-Distanz-Beziehung eine weitere Richtung, die individuelle Fremdheits- und Distanz-Erfahrungen, bis hin zu Nostalgie- und Migrationsaspekten im ehemaligen deutschsprachigen Siebenbürgen reichen. Es sind Sozialreportagen, die der Lehrende mit den Studierenden, die aus mehreren europäischen Ländern kommen, erstellt und damit deren Gegenwarts- und Zukunftswünsche hörbar, lesbar und diskutierbar macht.

Fazit

Nähe und Distanz als alltagsrelevante Beziehungsgeflechte und als professionelle Herausforderungen (auch) im pädagogischen Feld bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Kompetenz. Es kommt darauf an, die vielfältigen Formen von menschlichen Kontakten, Kommunikationen und Kooperationen als pädagogische Theorie und Praxis zu verstehen. Nur eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Professionellen der (Sozial-)Pädagogik, der Psychologie und Psychoanalytik kann den Aufgaben und Zielsetzungen für ein professionelles Handeln gerecht werden.

Die ergänzte 4. Neuauflage des erstmals 2006 herausgegebenen Sammelbandes zu dem (eigentlich) selbstverständlich und fundiert im pädagogischen und erziehungswissenschaftlichen Diskurs verorteten, jedoch nach wie vor komplizierten und komplexen Themenkomplex „Nähe und Distanz“ dürfte auch weiterhin in der sozialpädagogischen Zunft Aufmerksamkeit finden!


Rezension von
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 19.03.2020 zu: Margret Dörr: Nähe und Distanz. Ein Spannungsfeld pädagogischer Professionalität. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 4., aktualisierte und erweiterte Auflage. ISBN 978-3-7799-6025-6. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26070.php, Datum des Zugriffs 10.07.2020.


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