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Alexander Ulfig, Harald Schulze-Eisentraut: Gender Studies - Wissenschaft oder Ideologie?

Cover Alexander Ulfig, Harald Schulze-Eisentraut: Gender Studies - Wissenschaft oder Ideologie? Deutscher Wissenschaftsverlag (Baden-Baden) 2019. 249 Seiten. ISBN 978-3-86888-142-4. D: 24,95 EUR, A: 25,45 EUR, CH: 29,95 sFr.
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Thema

Unter der Herausgeberschaft des Archäologen Harald Schulze-Eisentraut und des Philosophen und Soziologen Alexander Ulfig entstand ein interdisziplinärer Sammelband aus zwölf Beiträgen, die sich insgesamt über 245 Seiten erstrecken. Ein dreieinhalbseitiges Register einschlägiger Begriffe und Namen wurde angeschlossen. Angesichts des durch zahllose Belege der Autorinnen und Autoren unterfütterten Eindruckes, dass dieser Sammelband ein Meilenstein auf dem Weg zur Revision einer partiellen Fehlentwicklung in der deutschen Forschungslandschaft werden könnte, wäre eine bessere Ausstattung, z.B. ‚hardcover‘ statt ‚paperback‘ und Fadenheftung statt Kleberbindung, durch den ‚Deutschen Wissenschafts-Verlag‘ wünschenswert gewesen. Zwar sind dies Äußerlichkeiten, aber auch sie sprechen eine Sprache. Die Einleitung aus der Feder der Herausgeber besteht aus einem allgemeinen Teil und einer kurzen Vorstellung der Einzelbeiträge. Obwohl oder weil die Einleitung sachlich und reich an belegten Fakten ist, lässt bereits ihre Lektüre kaum einen Zweifel an einer Fehlentwicklung.

Inhalt

Im ersten Beitrag schildert der Biologe und Biologie-Didaktiker Hans Peter Klein unter dem Titel „Gender-Kuriositäten: Neues von heldenhaften Spermien und wach geküssten Eizellen“ wie Vertreterinnen der ‚Gender Studies‘ mit den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der Biologie über die Geschlechter umgehen: Sie ignorieren sie oder deuten sie grundlegend um als mehr oder minder beliebiges kulturelles Phänomen. So lustig der Titel klingt, so bedenklich erscheint, dass Generationen junger Lehramts-Studenten und -Studentinnen in Biologie – so Klein – fehlerhaft und lückenhaft ausgebildet werden und dies vermutlich weitergeben werden.

Der international renommierte Evolutionsbiologe Axel Meyer betitelt seinen Beitrag „Alternative Geschlechter: Gender Studies sind mehr Ideologie als Wissenschaft“ und belegt dies zwingend. „Die Naturwissenschaften haben den Genderismus die längste Zeit bloß als evidenzfreies Gelaber belächelt… “ schreibt Meyer und weist auf einen weit tiefer gehenden erkenntnistheoretischen Sachverhalt hin: Die Gender Studies verinnerlichen einen konstruktivistischen Zugang, der es ihnen gestattet, biologische Erkenntnisse postmodern zu dekonstruieren und eine Beliebigkeit und freie Wahl der Geschlechtszugehörigkeit zu postulieren. Meyer erinnert daran, dass die sexuellen Orientierungen keine „frei gewählten Selbstzuschreibungen“ sind, sondern dass es sich „nach heutigem Erkenntnisstand zum größten Teil (um) natürliche, d.h. genetisch veranlagte sexuelle Orientierungen oder chromosomale Gegebenheiten“ handelt. Er verweist darauf, dass rund 97 Prozent der meisten Populationen der Welt entweder heterosexuelle Frauen oder Männer, drei Prozent homosexuell und nochmals deutlich weniger trans- oder intersexuell sind. Gleichwohl postuliert der Genderismus, dass Kultur und Sozialisation das Geschlecht festlegten. Diese Sichtweise ist nur möglich, wenn zuvor Erkenntnisse der Biologie und Genetik ‚dekonstruiert‘ werden oder dort, wo dies nicht möglich erscheint, ignoriert werden.

Mit dem Beitrag des Mediziners Adorján Kovács „Gendermedizin – eine Einordnung“ kommt dann ein Bereich zur Sprache, in dem mit gut nachvollziehbarer Berechtigung Gender-Studies vorgenommen wurden, die zu wichtigen medizinischen Erkenntnissen führten. Frauen und Männer reagieren in verschiedenen medizinischen Bereichen unterschiedlich. Dies hat eine „lange vorherrschende androzentrische Sicht“ nicht wahrgenommen. So z.B. sind die Symptome des Herzinfarktes bei Frauen unauffälliger. Auch die Wirkung mancher Medikamente ist geschlechtsspezifisch. Kovács nennt weitere Beispiele. Dass in der „Gendermedizin“ teilweise das ‚Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde‘, sprich unsachliche Unterstellungen wie „generelle und bewusste Frauenfeindlichkeit“ der Medizin, oder die Tendenz, die „Gendermedizin zu einem Kampf gegen den Mann umzudeuten“, ist bedauerlich. Aus den bekannten Tatsachen der höheren Rate bei Spontanaborten und Suiziden werden in Teilen der Gender-Medizin Männer zum ‚schwachen Geschlecht‘ und zu einer ‚Krankheit‘ umgedeutet und die „Prognose“ gemacht, „in einigen hunderttausend Jahren könnten die Männer ausgestorben sein“. Kovács kommentiert treffend: „mit derartigen Vorhersagen kann man gut leben“.

Die Volkswirtin und Unternehmerin Sabine Beppler-Spahl geht in einem vergleichsweise kurzen Beitrag, betitelt „Wenn Genderforscherinnen zu Metoo-Aktivistinnen werden“, auf aktuelle gesellschaftliche und politische Entwicklungen des Feminismus ein und ermöglicht den Einblick in die internen Streitereien, z.B. zwischen ‚neuem Feminismus‘, ‚liberalem Feminismus‘ und Vertreterinnen der ‚Metoo-Bewegung‘ und schließt ihren Beitrag mit dem Fazit: „Nicht um die Befreiung von geschlechtsspezifischen Zwängen, sondern um Etiketten, Zensur und Vorschriften geht es dem neuen Feminismus … Es gibt viele Gründe, weshalb es Frauenforschung an unseren Universitäten geben sollte. Sich der Mode anzuschließen und als Sprachrohr des Opferfeminismus zu fungieren, gehört nicht dazu.“

In einem gedankenreichen und langen Beitrag (32 Seiten inklusive Literaturliste), betitelt „Gender – ein Rhizom? Zur Epistemologie der Genderstudien“, stellt der Philosoph Markus D. Meier nach aspektreicher Ventilation der Begriffe, Phänomene und Vorgehensweisen die epistemologische Unvereinbarkeit von Genderstudien und naturwissenschaftlicher Forschung fest. Der (De-)konstruktivismus – als epistemologisches Zentralmerkmal der Genderstudien – läuft sich durch Übertreibung tot: „Substanzlosigkeit hinter der Maske eines moralistischen Rigorismus“ in eigener Sache kennzeichnen die Genderstudien. Ihre Texte erinnern daher epistemologisch eher an Glaubenstraktate der Hochscholastik … Bereits Kant hatte einen radikalen Konstruktivismus als solipsistischen Irrweg beschreiben. Das Erfinden oder De-konstruieren beliebiger Begriffe ohne jeden Realitätsbezug seien nicht mit Erkenntnis zu verwechseln, sondern epistemologisch „leer“. Ein deutlicher Ausdruck dieser erkenntnistheoretisch unvereinbaren Vorgehensweisen zwischen Biologie und Gender sind jene Publikationen, die beide Themen, Biologie und Gender, behandeln. Sie machen – lt. Meier – nur 52 Publikationen aus und dies im Umfeld von 7.213 Biologie-Publikationen und 8.642 Gender-Publikationen.

Meier schlägt dann den Begriff „Hypergamie“ (wörtlich: ‚Über-Hochzeit‘) vor „als Brücke zwischen dem ‚biologischen‘ und dem ‚sozialen‘ Konzept, um die Debatte von monotoner Redundanz, moralistischem Rigorismus und epistemologischer Unfruchtbarkeit zu befreien…“. Bereits die beiden Wortbestandteile drückten – so Meier – den biologischen und sozialen Anteil der Kategorie ‚Geschlecht‘ aus. Jeder menschlichen Hochzeit gehen Phänomene voraus, die den Sozialwissenschaften zuzurechnen sind. In diesen Bereichen gelten in Kulturen unterschiedliche Rahmenbedingungen. Sie liegen im Vorfeld (z.B. Partnerwahlstrategien, Einfluss Dritter) und im Umfeld (z.B. Wandel bei Heiratsabsicht, Geburtenzahl) der Heirat. Biologisch im engeren Sinne wird die Heirat mit dem Geschlechtsakt. In der Verbindung beider Bereiche sieht Meier Aufgaben der Hypergamie. Ob dies Gender-Studien verbessert, bleibt abzuwarten. Zudem befassen sich mit diesen Aspekten nicht zuletzt Humanethologie, Allgemeine Vergleichende Verhaltensforschung, Soziobiologie und Ethnologie.

Der Mitherausgeber Alexander Ulfig setzt sich unter dem Thema „Soziale Konstruktion – ein Grundbegriff der Gender Studies“ begrifflich und methodologisch mit der Vorstellung der ‚Gender Studies‘ auseinander, „… dass das soziokulturelle Geschlecht (Gender) … dort als eine nicht hintergehbare Selbstverständlichkeit betrachtet (wird). Sie bildet das Fundament, auf dem Gender Studies aufgebaut werden.“ Es könnte demnach erwartet werden, dass der Begriff der ‚sozialen Konstruktion‘ besondere definitorische Präzision erfuhr. Im U.S.-amerikanischen Standardwerk des Genderkonstruktivismus, „Gender-Paradoxien“ von Judith Lorber, findet sich – so Ulfig – keine genaue Definition, wohl aber das Postulat, nicht nur das soziale Geschlecht (gender) sei konstruiert, sondern auch das biologische (sex), denn „Gender-Zeichen“ und „Gender-Signale“ seien „allgegenwärtig.“ Bei führenden deutschen Gender-Konstruktivistinnen/(z.B. Karin Knorr, Ute Helduser) fand Ulfig ebenfalls keine präziseren Explikationen. Ulfig kommt zu dem Schluss, dass im Sozialkontruktivismus die Begriffe „Konstruktion“ und „Produktion“ verwechselt würden. Rollenbilder – so Ulfig – seien keine Konstruktionen, die das Individuum selbst erzeugen kann, (ein zentrales Merkmal des Begriffes „Konstruktion“) sondern Produkte gesellschaftlicher Handlungs- und Deutungsmuster, die über lange Zeitspannen entstanden und dem Individuum über Sozialisation vermittelt werden. Sodann zeigt Ulfig, „wo der Genderkonstruktivismus an seine Grenzen stößt“ und wie hervorragend er sich „als Instrument der Politik“ einer bestimmten Ausrichtung eignet.

Eine schonungslose Abrechnung mit ‚Gender Studies‘ auf der Grundlage zahlreicher Belege legt die Soziologin und Ethnologin Heike Diefenbach vor. Von postulierter Wissenschaftlichkeit der ‚Gender Studies‘ bleibt angesichts fundamentaler Mängel in Bezug auf Gegenstand und Methoden der von ihr analysierten Texte kaum etwas übrig und rechtfertigt ihren Titel „Gender Studies: Politische Ideologie statt Sozialwissenschaft.“ Zugleich zeigt Diefenbach, dass der inhaltlichen wissenschaftlichen Dürftigkeit eine gewaltige universitäre, gesellschaftliche und finanzielle Expansion des ‚Genderismus‘ gegenübersteht. 2018 publizierte der wissenschaftliche Dienst des Bundestages – so Diefenbach – „185 Professuren im Bereich Gender“, hielt aber eine Kostenangabe für nicht möglich. Diefenbach hingegen unternimmt eine einfache Schätzung: legt man die niedrigste Besoldungsstufe zugrunde, so beträgt der Jahresaufwand „… knapp 10 Millionen Euro“, bei der höchsten Besoldungsstufe „knapp 18 Millionen Euro“. Ihr Fazit: „Sozialwissenschaften brauchen,Gender Studies' nicht und profitieren nicht von ihnen.“

In einem umfangreichen (40 S.) und inhaltsschweren Beitrag, betitelt „Gender aus Sicht eines Pädagogen. Jungenpädagogische Befunde und Überlegungen zum Problem der Geschlechtergerechtigkeit in puncto Bildung“, referiert der Pädagoge Wolfgang Tischner dermaßen detailreich und zwingend anhand zahlreicher nationaler und einiger internationaler empirischer Studien (z.B. PISA) eine deutliche Benachteiligung von Jungen in allgemeinbildenden Schulen, dass Leserinnen und Leser angesichts der bleiernen bundesdeutschen Verhältnisse depressiv werden könnten.

Das kleine Norwegen hat es da besser. Dort nahm der Soziologe und TV-Comedian Harald Eia in seiner TV- Sendereihe, betitelt ‚Hjernevask‘ (dt. Gehirnwäsche) das (scheinbar) rätselhafte Gender Paradoxon „ … der verblüffend stabilen Segregation der Geschlechter bei der Wahl von Beruf und Arbeitsplatz in einem der geschlechterpolitisch fortschrittlichsten Länder der Erde unter die Lupe …“; lt. Tischner „… vermutlich ein entscheidender Grund dafür, dass die Regierung das staatlich bis dahin generös finanzierte Nordic Gender Institut […] mit Sitz an der Universität Oslo zum 31.12.2011 schloss.“ Tischner zitiert die Elternvereinsvorsitzende NRW, Regine Schwarzhoff, die bereits 2009 konstatierte: „Das Verhalten von Mädchen ist an den Schulen zur Norm gemacht worden. Jungen werden zu Außenseitern gestempelt und in unserem Bildungssystem klar benachteiligt“. Diefenbach und Klein konnten – lt. Tischner – in einer viel beachteten empirischen Studie anhand des Vergleiches der deutschen Bundesländer einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen dem Anteil männlicher Grundschullehrer und dem Schulerfolg von Jungen nachweisen. Dies kann aus entwicklungspsychologischer Sicht nicht verwundern, da Jungen dieser Altersstufen zur Identifikation ein männliches Vorbild suchen und in männlichen Lehrkräften dann finden können. Hinzu treten bedeutende weitere Wirkfaktoren, bis man von „artgerechter Haltung“ männlicher Schüler sprechen kann. Tischner nennt zusammenfassend empirisch belegte bedeutsame Einflussgrößen guten Unterrichts für Jungen wie strukturierte Unterrichtsformen, explizite Lernziele, klare Regeln, Instruktionen, eindeutige Arbeitsaufträge, zeitnahe Leistungsrückmeldungen, ritualisierte Prüfungen, Wettbewerb und Konkurrenz im Unterricht, handlungsorientiertes Lernen und großräumige Bewegungsmöglichkeiten. Mädchen begünstigen hingegen – ebenfalls empirisch belegt – individuelle Lernziele, statt Ausrichtung auf Gruppennormen, Beurteilungsgespräche statt Noten, Teamarbeit statt Einzelleistungen, offene Unterrichtsformen, kooperative Arbeits- und Sozialformen, die ein hohes Maß an Selbststeuerung voraussetzen.

Kaum zu glauben aber wahr ist, dass sich der ‚Genderismus‘ in Deutschland bereits in der Literaturwissenschaft als Zensor auswirkt. Dies erfolgt auf der Basis eines geschlechtstheoretischen Schemas, einer Täter-Opfer-Dichotomie (Täter = Männer; Opfer = Frauen), wie die Germanistin und Sinologin Dagmar Lorenz u.a. in ihrem Beitrag ausführt: Fünf Jahre prangte das großflächig als Fassadenschmuck an der Berliner Alice-Salomon-Hochschule angebrachte Gedicht des von der gleichen Hochschule ausgezeichneten Lyrikers Eugen Gomringer; (geb. 1925) „Avenidas: avenidas y flores//flores/​flores y mujeres//avenidas/​avenidas y mujeres//avenidas y flores y mujeres y/un admirador.“ ( Straßen: Straßen und Blumen//Blumen/​Blumen und Frauen//Straßen/Straßen und Frauen//Straßen und Blumen und Frauen und/ein Bewunderer. Übersetzg. UK) Dann – so Lorenz – wandte sich die Studentenvertretung an die Hochschulleitung mit der Auffassung, das Gedicht produziere eine „klassische patriarchale Kunsttradition, in der Frauen ausschließlich die schönen Musen sind, die männliche Künstler zu kreativen Taten inspirieren“ und es erinnere zudem an „sexuelle Belästigung, der Frauen alltäglich ausgesetzt sind“. Der ASTA forderte die Tilgung von der Fassade und der Akademische Senat der Hochschule entsprach der Forderung. Dass die Studentenvertretung aus der Sicht ihrer Generation Forderungen stellt, denen sich der ASTA anschließt, mag entschuldbar sein. Das windelweiche Wegducken der Hochschulleitung ist es nicht, denn dort sollte das Grundgesetz der BR Deutschland bekannt sein, in dem die Freiheit von Kunst und Wissenschaft festgehalten wurde. Der Rezensent fühlt sich hier an die Kunst-Zensur – Stichwort ‚Entartete Kunst‘ – durch die Nationalsozialisten erinnert. Lorenz führt sodann ein in das z.T. widersprüchliche theoretische Gefüge feministischer Literaturwissenschaft (z.B. Judith Butler) und seine zwischenzeitlichen Weiterungen und Abwandlungen wie „transgender“ und „Queer Studies“. Abschließend meint Dagmar Lorenz, es wäre wünschenswert, „… dass sich eine Forschung, die sich ausschließlich geradezu obsessiv mit der ‚Geschlechterfrage‘ beschäftigt, künftig auf die gender-‚gerechte‘ Nachzensur historisch überlieferter Literatur verzichten möge.“

Der Sprachwissenschaftler Heinz-Dieter Pohl befasst sich in seinem Beitrag „>Gender<, Grammatik und Rechtschreibung“ mit „Orthografie und Gendern“, mit dem „Geschlechtergerechten Sprachgebrauch“ in Österreich, dem Begriff „Genus“ (grammatikalisches Geschlecht) und schließt mit kritischen Bemerkungen zur „feministischen Linguistik“. Leserinnen und Leser erhalten einen erhellenden, z.T. belustigenden Einblick in den ‚Eiertanz‘ zwischen dem Sprachwandel unter dem Primat der vermeintlichen Gender-Korrektheit einerseits und der Vermeidung von Umständlichkeit und Fehlerhaftigkeit aus Sicht des Duden und des ‚Österreichischen Wörterbuches‘ andererseits. Ein gewisses ‚Hinterherhecheln‘ der letztgenannten Instanzen drängt sich auf. So konstatiert Pohl: „Das Binnen-I und andere Schreibungen haben also in Österreich bereits eine weite Verbreitung gefunden und werden einerseits erbittert verteidigt, andererseits entschieden abgelehnt …“. Auch in Schulbücher haben geschlechtergerechte Schreibungen Eingang gefunden und „… es gibt Berichte, dass sich das Unterlassen ‚geschlechtergerechten Sprachgebrauchs‘ in Schul-, Seminar- und Doktorarbeiten auf die Benotung auswirkt.“ Dieser Umstand wiederum hat in Österreich die ‚Volksanwaltschaft‘ auf den Plan gerufen. In einer ‚Missstandsfeststellung‘ wird darauf hingewiesen, „…dass das Gendern in den Rechtschreibregeln nicht vorgesehen ist und daher auch bei der Benotung keine Rolle spielen darf, doch am Schluss dieser ‚Missstandsfeststellung‘ heißt es lapidar: ‚Das Bundesministerium für Bildung folgte den mit diesen Beanstandungen verbundenen Anregungen der Volksanwaltschaft nicht.‘“ Von der feministischen Linguistik wird – so Pohl – „der substantielle Unterschied zwischen generisch im engeren Sinn (primäres grammatikalisches Maskulinum, Femininum, Neutrum) bzw. spezifisch (sekundäres auf Grund der Wortbildung) … übersehen“. Nach detailreicher Darstellung der sprachwissenschaftlichen Sicht kommt Pohl zu dem Schluss: „Es widersprechen also die verwendeten,gendergerechten' Schreibungen (…) den grundlegenden grammatikalischen und orthografischen (auch orthoepischen) Regeln des Deutschen und sind ein Eingriff in die natürliche Sprache. Diese Schreib- und Sprachregeln haben für die in vielen Bereichen nach wie vor benachteiligten Frauen keine Verbesserungen gebracht.“ Die Chefin des „Komitees zur Regelung des Schriftverkehrs“, Walburg Ernst, stellte fest: „Die Sprache dient der klaglosen Verständigung und nicht der Durchsetzung zweifelhafter politischer Ziele, und weist darauf hin, dass jeder Text unmittelbar laut (vor)lesbar sein muss. Daher rät das Komitee von Doppelschreibweisen wie >der/die Lehrer/in< ab …“ Gleichbehandlung müsse auf faktischer Ebene stattfinden. Statt des Binnen-I wird geraten, „beide Geschlechter getrennt und vollständig anzuführen, und zwar die weibliche Form zuerst.“ Dies könne man im ORF übrigens oft hören, es klinge aber langatmig, meint Pohl.

Der junge österreichische Germanist und Gymnasiallehrer Tomas Kubelik beschreibt „Wie Gendern unsere Sprache verhunzt“. Ein besonders krasser Fall ereignete sich 2013. Der Senat der Universität Leipzig beschloss – so berichtet Kubelik – „weibliche Bezeichnungen wie Professorin, Dozentin oder Wissenschaftlerin künftig auch für männliche Personen zu benützen. Dies geschah auf Vorschlag des Herrn Professorin Josef Käs.“ ‚Nomen est omen‘ liegt einem hier auf der Zunge. Kubelik fasst zusammen: „Eine Institution, die der Wissenschaft dienen sollte, erhebt kurzerhand einen groben Grammatikfehler zur Norm.“ Sodann befasst sich Kubelik nacheinander mit „Gendern und Politik“, „Gendern und Freiheit“, „Gendern und die Frauenbewegung“, „Gendern und die Sprachwissenschaft“, „Gendern und Stil“, „Gendern und Psycholinguistik“ und schließlich mit „Gendern und die Folgen.“ Alle diese Unterkapitel sind sehr lesenswert aufgrund der Gedankenführung und der schlagenden konkreten Beispiele. Man schwankt gelegentlich zwischen Kopfschütteln und Lachen. Kubelik fasst zusammen: „Ginge es beim Gendern nur um eine vorübergehende Modeströmung, könnte man die ganze Bewegung locker ignorieren. In Wirklichkeit jedoch maßt sich eine Minderheit an, darüber zu befinden, wie in Schulen, Medien, Politik und Wissenschaft gesprochen werden soll. Und die negativen Konsequenzen werden von den wenigsten bedacht“. Da – so Kubelik – in Umfragen weit über 80 % der Menschen, auch eine erdrückende Mehrheit der Frauen, die sogenannte gendergerechte Sprache ablehnen, fragt der Autor: „Wie ist es dennoch möglich, dass wir zunehmend mit hässlichen Sprachungetümen feministischer Provenienz traktiert werden?“

Abschließend befasst sich der Mitherausgeber Harald Schulze-Eisentraut mit dem Thema „Strukturen und Netzwerke der Gender Studies“. Er gliedert seinen Beitrag in die folgenden zehn Abschnitte: „Gender Studies und Diversitätsforschung“, „Fallbeispiel Gendertagung ‚Gender – Vielfalt – Demokratie. Bedrohungen durch Rassismus und Populismus‘“, „Das Gender-Label“, „Strukturen der Gender Studies im deutschsprachigen Wissenschaftsbetrieb“, „Die Rolle der Gender Studies im System des Gender Mainstreamings“, „Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz und die bundesweiten Wissenschaftsorganisationen“, „Die Deutsche Forschungsgemeinschaft“, „Zielvereinbarungen auf Länderebene“, „Strukturen auf Hochschulebene“ und schließt mit „Träger und Profiteure des Gender Mainstreamings und der Gender Studies“.

In sachlichem Duktus wird durch die zehn Abschnitte, die allesamt mit reichlich Belegen ausgestattet sind, detailliert ein feministisches Netzwerk vorgestellt, das durch eine gemeinsame Ideologie zusammengehalten wird. Zu den beteiligten Institutionen zählen aufgrund der politisch vorgegebenen Gleichstellungsbeauftragten und Quotenregelungen neben den Universitäten, den einschlägigen Landesministerien, dem einschlägigen Bundesministerium, den politischen Stiftungen, der evangelischen Kirche auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

Kurz: in allen relevanten Institutionen auf allen Ebenen ist Gender Mainstreaming vertreten und kann auf diese Weise wichtige forschungspolitische und machtpolitische Entscheidungen beeinflussen. Leserinnen und Leser, die erstaunt bis erschrocken fragen, ob es denn keine Kritik gibt, erläutert Schulze-Eisentraut, dass „Kritik am System des Gender Mainstreamings oder auch nur an einzelnen Thesen der Gender Studies (…) als Kritik an der Wissenschaft insgesamt oder Angriff auf die Institutionen der Wissenschaft diffamiert (wird).“ Kritik an der Lehre und an der Institutionalisierung der Gender Studies – so Schulze-Eisentraut – wird „… allzu selten öffentlich gemacht – sei es, weil die Lehren der Gender Studies durch das oben skizzierte System staatlicher Einflussnahme“ protegiert werden, sei es aus Gleichgültigkeit gegenüber einer als unwissenschaftlich empfundenen Theorie und der damit verwobenen Ideologie, sei es, weil Forschungsgelder reichlich fließen, wenn das Schlagwort Gender in Forschungsvorhaben eingebracht wird. Doch niemand möge sich täuschen: „Mit jeder unkritischen Verwendung des Gender-Begriffes steigen die Gender Studies im Ranking der Wissenschaften und erhalten so eine Legitimität, die ihnen nach wissenschaftlichen Standards abgesprochen werden muss“.

Diskussion

Überzeugungen seien gefährlichere Feinde der Wahrheit als Irrtümer, meinte Friedrich Nietzsche einst. Und bezüglich der Hartnäckigkeit von Ideologien, die stets auf Überzeugungen fußen, hatte er Recht. Der Begriff „Ideologie“ wird im ‚Etymologischen Wörterbuch des Deutschen‘ expliziert als „System der gesellschaftlichen Anschauungen, die durch Gruppeninteressen bedingt sind und bestimmte Verhaltensnormen, Denkweisen und Wertungen zur Folge haben“ (2012: 570). Genau dies liegt hier vor.

Dass Gleichartiges gleichwertig ist, erscheint trivial, das Verschiedenartiges gleichwertig sein kann, bedarf bereits eines intellektuellen Aufwandes. Dies gilt umso mehr, je komplexer ein Sachverhalt ist. Die Geschlechterspezifik, die Unterschiede zwischen Frauen und Männern also, sind ein solcher Sachverhalt. Seine Analyse ist nur interdisziplinär zu leisten und bedarf der Berücksichtigung naturgeschichtlicher, ökologischer, genetischer, hormonaler, ontogenetischer, sozialer, kultureller und historischer Einflussgrößen in ihrem Zusammenwirken. In der aktuellen Debatte über die Unterschiede zwischen den Geschlechtern dominieren die Sozialwissenschaften, obwohl es sich beim Thema Geschlechterspezifik nicht um ein überwiegend soziales Phänomen handelt. Es ist aber aussichtslos, ein Phänomen, das viele Disziplinen berührt, allein sozialwissenschaftlich zu klären. Wie aussichtslos dies ist, belegen eindrucksvoll die im Sammelband zusammengestellten Sachverhalte des ‚Genderismus‘. Anstatt mit angemessener Methodik wissenschaftlich aufzuklären, wird die Thematik zur Ideologie und diese mit pseudo-sozialwissenschaftlicher Terminologie versehen.

Wenngleich unsere ältere mitteleuropäische Geschichte aus heutiger Sicht zweifelsfrei und zu Unrecht eine Abwertung der intellektuellen Fähigkeiten der Frau, insbesondere durch Philosophie und Religion zeigt, so ergibt ein Blick auf die jüngere europäische Wissenschaftsgeschichte, dass ein deutlicher Wandel in dieser Sichtweise eingesetzt hat. Marie Curie (1867-1934), der bislang einzige Mensch, der zwei Nobelpreise für zwei verschiedene Naturwissenschaften erhielt (Physik, Chemie), Emmi Noether (1882-1935), die als weltweit bedeutendste Mathematikerin gilt, und nicht zuletzt die 1942 geborene Biologin und Nobelpreisträgerin 1995 (Medizin), Christiane Nüsslein-Volhard, belegen die intellektuellen Fähigkeiten von Frauen, auch in Naturwissenschaften und auch in der Mathematik, eindrucksvoll. Über die Verteilung solcher Begabungen zwischen den Geschlechtern ist damit nichts ausgesagt. Zugleich belegen die Biographien den deutlichen Wandel: Während Marie Curie noch viele Schwierigkeiten aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit hatte, waren diese bei Emmi Noether unvergleichlich geringer und bei Christiane Nüsslein-Volhard wohl nochmals deutlich geringer. Unbestritten gibt es aber in manchen Bereichen noch einiges zu tun. Was in vielen Jahrhunderten entstanden ist, wird sich nicht in wenigen Jahren zur Gänze auflösen lassen.

Allzu leicht wird verdrängt, dass auch Wissenschaft nicht stets frei von Moden und Ideologien ist. Wie der Sammelband eindringlich darstellt, ist dieses kein singuläres Problem der Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften, sondern betrifft ebenfalls die Naturwissenschaften, wenngleich in je spezifischer Weise und manchmal nur indirekt, beispielsweise durch vorenthaltene Ressourcen. Wenn sie auftraten, haben Moden und Ideologien die Wissenschaften stets geschädigt. So mächtig und einflussreich sie zeitgenössisch auch erschienen, ihre Lebensdauer war begrenzt. Ein Blick zurück belegt dies: Im Kommunismus der Sowjetunion wurde die Pseudobiologie Lyssenkos, die alle Eigenschaften von Lebewesen auf äußere Einflüsse zurückführte oder für erlernt hielt, zur Staatsdoktrin, Autoren gegenteiliger Befunde erhielten Publikationsverbot. Durch persönliche Kontakte zu Stalin und zur Partei sicherte Lyssenko sich große Ressourcen.

Im deutschen Faschismus wurden die mit dem Nobelpreis gewürdigten Befunde deutscher Naturwissenschaftler in Physik und Chemie als „jüdische Wissenschaft“ diffamiert. Claqueure, die fehlendes Können durch Linientreue kompensierten, trieben dann z.B. „Deutsche Physik“. Heute, im Jahr 2019, steht die Wissenschaft zwar nicht vor gleichen Entwicklungen, aber vor ähnlichen. Einen besonders krassen Fall von Zensur berichtet im Sammelband der Biologe Hans Peter Klein von Ulrich Kutschera, einem anerkannten Evolutionsbiologen, der auf einer wissenschaftlichen Tagung in Kalifornien, die „Kreationismus in Europa“ behandelte, ein Referat hielt, in dem er sich kritisch mit dem „Genderismus“ auseinandersetzte. Die Ergebnisse der Tagung fasste Kutschera wie folgt zusammen: „Die Diskussion (…) führte zu folgendem Konsens: Evolutionsbiologen sollten den Genderismus, eine universitäre Pseudowissenschaft, die den deutschen Steuerzahler jährlich viele Millionen kostet, mit demselben Ernst analysieren und sachlich widerlegen, wie den damit geistesverwandten Kreationismus“ (S. 17) Klein berichtet unglaubliches: Ein im ‚humanistischen Pressedienst‘ von Kutschera hierzu erschienener Artikel mit dem Titel „Universitäre Pseudowissenschaft“ fiel bereits einen Tag später der Zensur zum Opfer und verschwand aus dem Cache von Google. Statt sich also inhaltlich mit dem Artikel sachlich auseinanderzusetzen, fiel er in bester stalinistischer Manier der Zensur zum Opfer.

Es wird bei der Lektüre des Bandes überdeutlich erkennbar: Die sogenannte „Genderforschung“ hat in weiten Bereichen ihre ursprüngliche Berechtigung längst hinter sich gelassen und mutierte in Deutschland zu einer einflussreichen und erfolgreichen ideologischen Kontrollinstanz. Harald Schulze-Eisentraut und Alexander Ulfig errechnen in ihrer datenreichen Einleitung mehr als 200 Professuren mit einer spezifischen Ausrichtung auf „Gender“ in Deutschland. Aber die Wissenschaftsgeschichte zeigt an den Beispielen des Kommunismus und des Faschismus, dass Ideologien – seien sie auch noch so mächtig und mögen sie auch noch so etabliert erscheinen – eine begrenzte Lebensdauer haben. Dies wird auch das langfristige Schicksal des ‚Genderismus‘ sein. Er wird umso schneller überwunden werden, je mehr es gelingt, die Finanzmittel zu Forschungen über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Geschlechter umzuschichten hin zu seriösen, interdisziplinär fundierten Fragestellungen. In diesem Zusammenhang ist zu beklagen, dass nicht wenigen jungen Wissenschaftlerinnen, die sich aus fachlichen Gründen nicht entschließen konnten, auf den Zug des Genderismus aufzuspringen, um dort aus dem Vollen zu schöpfen, Berufungen versagt blieben. Gerade sie hätten wir gebraucht, um seriös Geschlechterspezifik zu untersuchen. Die dargestellten Entwicklungen wurden begünstigt durch ein berechtigtes schlechtes Gewissen aufgrund weitergeschleppter Benachteiligungen der Frauen; durch fehlende Qualitätssicherung (nicht Kontrolle!) seitens der Bundes- und Landesministerien, der Hochschulen und Stiftungen, die die Finanzmittel gewähren oder verweigern; durch Ignoranz und Hohnlachen mancher Wissenschaftler über ‚evidenzfreies Gelaber‘ anstatt die Fragestellung, nicht die Forschungsweise, ernst zu nehmen. Dies alles hat dem ‚Genderismus‘ in die Karten gespielt. Aufbegehren gegen die fest etablierten Netzwerke des Genderismus wird zunächst vermutlich mit Diffamierungen wie biologistisch, reduktionistisch, rassistisch, frauenfeindlich, anachronistisch etc. zu rechnen haben.

Dem Sammelband ist weitestgehende Verbreitung zu wünschen. Er gehört nicht nur in die Bibliotheken aller Fachbereiche, nicht nur der Sozialwissenschaften, sondern kann auch dem intelligenten Laien wärmstens empfohlen werden.

Fazit

Die Rezension befasst sich mit dem Sammelband (245 S.) „Gender Studies. Wissenschaft oder Ideologie?“, 2019 herausgegeben von Harald Schulze-Eisentraut & Alexander Ulfig. Alle zwölf Einzelbeiträge werden eingehender vorgestellt und bewertet. Die Einzelbeiträge streuen über ein breites Spektrum an Wissenschaften; vertreten sind z.B. Biologie, Medizin, Philosophie, Soziologie, Pädagogik, Literaturwissenschaft, Germanistik und Sprachwissenschaft. Allen Beiträgen ist eine beispielhaft umfangreiche Belegdichte der Aussagen eigen. Der Rezensent beurteilt die in den Beiträgen eingehend behandelte Gender-Thematik zusammenfassend als ein inzwischen auf vielen Ebenen weit verbreitetes Phänomen, bei dem man sich überwiegend – methodologisch unzureichend – allein mit sozialwissenschaftlichen, konstruktivistischen Aussagen begnügt und auf der Basis einer gemeinsamen Ideologie machtpolitisch und in Bezug auf finanzielle Ressourcen durch Netzwerkpflege sehr erfolgreich ist. Eine angemessene Erforschung der Geschlechterspezifik erscheint aber aufgrund der biologisch- medizinischen und der historisch-sozialen Aspekte nach Ansicht des Rezensenten nur interdisziplinär und im empirischen Zugriff Erfolg versprechend.

Literatur

Pfeifer, W. (Hg.) 2010: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. Koblenz.


Rezension von
Prof. Dr. Dr. Uwe Krebs
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Zitiervorschlag
Uwe Krebs. Rezension vom 27.12.2019 zu: Alexander Ulfig, Harald Schulze-Eisentraut: Gender Studies - Wissenschaft oder Ideologie? Deutscher Wissenschaftsverlag (Baden-Baden) 2019. ISBN 978-3-86888-142-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26121.php, Datum des Zugriffs 14.08.2020.


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