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Susanne Schröter: Politischer Islam

Cover Susanne Schröter: Politischer Islam. Stresstest für Deutschland. Gütersloher Verlagshaus Verlagsgruppe Random House GmbH (Gütersloh) 2019. 384 Seiten. ISBN 978-3-579-08299-8. D: 24,00 EUR, A: 24,70 EUR, CH: 33,90 sFr.
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Autorin

Susanne Schröter, Jg. 1957, hat in den Jahren 1977 - 1986 Anthropologie, Soziologie, Kultur- und Politikwissenschaften sowie Pädagogik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. In Ethnologie wurde sie 1994 promoviert und 1999 habilitiert. Im Zeitraum 1999 - 2004 vertrat sie den Lehrstuhl für Ethnologie am Institut für Ethnologie und Afrika-Studien, sowohl in Mainz als auch in Frankfurt. In diese Zeit fiel auch eine Gastprofessur am Department of Anthropology der Yale University, New Haven. Im Jahr 2004 wurde sie zur Universitätsprofessorin auf den Lehrstuhl für Südostasienkunde I – Insulares Südostasien der Universität Passau berufen. Seit 2008 ist Susanne Schröter Professorin für „Ethnologie kolonialer und postkolonialer Ordnungen“ im Exzellenzcluster „Herausbildung normativer Ordnungen“ an der Goethe-Universität Frankfurt.

Daneben war sie Direktorin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam, Vorstandsmitglied des Deutschen Orient-Instituts, Senatsmitglied der Deutschen Nationalstiftung, Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft, Mitglied der Hessischen Integrationskonferenz, Mitglied der Deutschen Islamkonferenz.

Susanne Schröter ist Gelehrte im besten Sinne des Wortes, aber keine weltvergessene Bewohnerin des akademischen Elfenbeinturms. Sie hat sich immer wieder im öffentlichen Raum klar positioniert. Ich zitiere zur Anschauung die einschlägige Passage ihres wikipedia-Proträts: „Im Januar 2016 wurde sie im Feuilleton der FAZ zu den Ereignissen in der Kölner Silvesternacht 2015 wie dem Begriff des sogenannten Taharrusch dschama'i, einer arabischen Bezeichnung für kollektive sexuelle Übergriffe, interviewt. Sie konstatierte beim Gender-Diskurs einen mangelnden Praxisbezug, der beim Umgang mit Muslimen nur den Anti-Rassismus-Diskurs addiere. Der Geschlechterforschung sei hier ‚der Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit verlorengegangen.‘ Zur Konfliktlösung sieht sie die Notwendigkeit, umgehend Konzepte zur Aufklärung zu entwickeln und umzusetzen. Den Flüchtlingen müssten die hiesigen Regeln im Umgang der Geschlechter genau und im Rahmen von Rollenspielen erklärt werden. Die Männer sollten die Chance haben, ‚die Spielregeln unserer Kultur im Geschlechterkontakt zu erlernen und sich adäquat zu verhalten‘, aber auch Konsequenzen erleben, wenn sie das nicht tun.“

Es gehörte Anfang 2016 noch gehörig Mut dazu, sich der „Tyrannei des Gutdenk“ (Joffe, 2016, S. 8; vgl. Heekerens, 2016a) zu widersetzen. Und ohne Risiko ist das bis heute nicht, wie folgende wikipedia-Notiz zur Autorin illustriert: „Am 8. Mai 2019 veranstaltete Frau Schröter an der Universität in Frankfurt am Main eine Konferenz mit dem Thema: ‚Das islamische Kopftuch, Symbol der Würde oder der Unterdrückung?‘ Im Vorfeld gab es einige Versuche, sowohl diese Konferenz zu verhindern als auch Frau Schröter ihres Amtes als Dozentin zu entheben.“ Der damalige Vorwurf lautete: „antimuslimischer Rassismus“ (https://www.jetzt.de/politik/schroeter-raus-debatte-um-kopftuch-konferenz-an-der-goethe-uni-frankfurt). Für eine solche Anklage muss das vorliegende Buch in den Augen der damaligen Kritikerinnen und ihren heutigen Gleichgesinnten noch weit aus mehr taugen.

Thema

Susanne Schröter hat am Ende ihres Vorwortes erklärt: „Das Buch … liefert Hintergrundwissen und hilft bei der Einordnung muslimischer Vereine, die in kommunalen Dialogforen mitarbeiten, Partner der Bundesländer beim islamischen Religionsunterricht sind und eine Stimme in der ‚Deutschen Islamkonferenz‘ haben“ (S. 9). Das ist sachlich richtig und ehrt die Autorin als Wissenschaftlerin. Aber der nüchtern gehaltene und spröde wirkende Text verdeckt die Botschaft, mit der Susanne Schröter aufwartet.

In einem taz-Interview hat sie ihre Position mit Worten beschrieben, die das Buchthema aus anderer Perspektive beleuchten: „Ich kritisiere Totalitarismus, egal woher er kommt, egal in welcher Verkleidung er auftritt. Mein Spezialgebiet ist der islamische Totalitarismus, der politische Islam. Nicht die Religion. Mir geht es nicht um den Islam, der sehr unterschiedliche Facetten aufweist, sondern um eine politische Strömung, die ich für äußerst gefährlich halte. Die nicht nur nach außen gegen Nichtmuslime oder liberale Muslime, sondern auch nach innen und vor allem gegenüber Frauen und Mädchen extrem repressiv ist“ (zitiert nach Kresta, 2019).

Damit könnte skizziert sein, was man sich als Thema des Buches vorzustellen hätte – wenn man der Ansicht ist, es gebe so etwas wie „politischen Islam“ in derselben Weise, wie es etwa das Brandenburger Tor gibt. Aber genau das ist nicht nur hierzulande strittig. Verfolgt man die Diskussion mit einiger Aufmerksamkeit, gewinnt man den Eindruck, von „politischem Islam“ sei in gleicher Weise die Rede wie vom „Abendmahls-Sakrament“: Die einen schwören auf dessen leibhaftige Existenz, für die anderen ist es bloße Phantasterei. Man kann sich die grundlegenden Auffassungsunterschiede verdeutlichen anhand der bundesrepublikanischen „Kopftuch“-Diskussion. Ich referiere zur Anschauung aus vorliegendem Buch:

„Anette Schavan, die damals [bis 2005] das Amt der Kultusministerin des Landes Baden-Württemberg bekleidete, brachte einen weiteren Aspekt in die [Kopftuch-]Debatte ein. In einem Interview mit der ‚Neuen Zürcher Zeitung‘ sagte sie unmissverständlich: ‚Das Kopftuch ist innerhalb des Islam immer stärker zum Symbol für politischen Islamismus, für kulturelle Abgrenzung, geworden.‘ Außerdem stehe es ‚für die Geschichte der Unterdrückung der Frau’. Proteste aus den Reihen der Kopftuchbefürworterinnen ließen nicht lange auf sich warten. Am 1. Dezember 2003 veröffentlichten 72 Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen und andere gesellschaftliche Funktionsträgerinnen einen Aufruf ‚Wider eine Lex Kopftuch‘ . Die Initiatorin der Kampagne war die Grünen-Abgeordnete Marieluise Beck, Erstunterzeichnerinnen waren Barbara John und Rita Süssmuth von der CDU und Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP. Das Verbot betreffe nur Frauen, nie Männer, monierten die Unterzeichnerinnen, und es stigmatisiere die Kopftuchträgerinnen. Kurz nach dem Erscheinen des Textes formierten sich auch die Kopftuchgegnerinnen. Eine Gruppe ‚Demokratisch gesinnter Migrantinnen aus muslimischen und anderen Ländern‘ warf den Unterzeichnerinnen vor, den Islamismus zu verharmlosen. Das Kopftuchverbot grenze lediglich Fundamentalistinnen aus, nicht die Mehrheit der in Deutschland lebenden Musliminnen, die nämlich gar kein Kopftuch trage. Das Kopftuch sei keineswegs so neutral, wie Beck meine, sondern stelle in anderen Ländern längst das ‚Kampfprogramm‘ des Islamismus dar. Diesem müsse der Staat eine deutliche Grenze setzen. Die [in Istanbul geborene] Anwältin Seyran Ates mahnte, die Kampagne für das Kopftuch nütze nur islamistischen Männern, die Frauen ohne Kopftuch als unmoralisch abwerten würden, und die Grünen-Bundestagsabgeordnete Ekin Deligöz [mit türkischem Migrationshintergrund] appellierte an ihre Landsleute, das Kopftuch abzulegen. Sie bekam Morddrohungen und musste unter Polizeischutz gestellt werden.“ (S. 264–265).

Aufbau und Inhalt

Den Kern des Buches machen 10 Kapitel mit jeweils vier Abschnitten aus. Vorangestellt ist ein knappes Vorwort, in dem die Autorin die zentrale Botschaft des Buches, wie sie oben skizziert wurde, und dessen Zielgruppe, darunter Praktiker(innen) der Sozialen Arbeit, benennt. Am Ende des Buches findet sich, wie sich das für ein wissenschaftliches Werk gehört, ein ausführliches Literaturverzeichnis und eine Anmerkungsliste mit 529 Einzelposten.

Bereits im Vorwort gibt die Autorin eine Anschauung davon, wen und was sie im Blick hat, wenn sie von „politischem Islam“ spricht: „Ein Beispiel ist die DITIB, der größte muslimische Dachverband, der vollständig unter Kontrolle der staatlichen türkischen Religionsbehörde steht und durch Kriegspropaganda, antichristliche und antisemitische Homepages sowie durch Spitzeldienste für den türkischen [sprich Erdoğanschen] Geheimdienst in die Kritik geraten ist“ (S. 7). DITIB steht für Diyanet İşleri Türk İslam Birliği, deutsch: Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion; das ist die die größte sunnitisch-islamische Organisation in Deutschland.

Volker Beck, einer der bedeutendsten Politiker der Grünen und deren bekanntester Sprecher in Religionsfragen sowie nicht gerade als „Muslimfresser“ bekannt, hat sich im April 2020 in „Cicero, Magazin für politische Kultur“ zu Wort gemeldet. Der Titel des Gastbeitrages lautet „Wie die Türkei in Deutschland Politik macht“ und sein Gegenstand ist hauptsächlich die DITIB. Ein Textauszug zur Anschauung: „Das Ziel der DITIB geht laut Pressemitteilung noch weiter: ‚Die Anerkennung der DITIB Rheinland-Pfalz als Religionsgemeinschaft als nächster Schritt, wie auch die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts‘. Körperschaft des öffentlichen Rechts würde bedeuten, dass am Ende eine Tochtergesellschaft einer Behörde Erdogans deutsches öffentliches Recht ausüben könnte. Das muss man sich vergegenwärtigen: Die Türkei übt dann über Mittelsmänner öffentliche Gewalt des deutschen Staates in Deutschland aus, entscheidet beispielsweise, wer islamischer Religionslehrer an unseren Schulen werden darf; die eigenen Mitarbeiter wären DITIB-Beamte.“ (https://www.cicero.de/innenpolitik/zielvereinbarung-ditib-rheinland-pfalz-religion-islam-tuerkei-deutschland)

Man ahnt: Das vorliegende Buch hat es in sich. Dessen zehn Kapitel, die den überwiegenden Text ausmachen, beleuchten, wie ihre Überschriften andeuten, unterschiedliche Aspekte dessen, was mit „politischer Islam“ gemeint ist:

Im 1. Kapitel Historische Ursprünge des politischen Islams entfaltet Susanne Schröter die These, mit der sie das Kapitel einleitet: „Der politische Islam ist ein Gegenentwurf zur säkularen Modernen und den Freiheitsrechten des Individuums. Seine Wurzeln gehen weit in die islamische Geistesgeschichte zurück und stehen häufig in Zusammenhang mit Enttäuschungen muslimischer Akteure über misslungene politische Expansionen oder den Verlust von Herrschaftsgebieten. Seine gegenwärtige Spielart stellt eine Reaktion auf den Zusammenbruch des osmanischen Kalifats [politisch: 1922, juristisch: 1924] und die weltweite Dominanz des Westens dar“ (S. 10). Hier erfährt man Grundlegendes über Wahhabismus. Salafismus und Muslimbrüderschaft.

Kapitel II Der globale Siegeszug des politischen Islam gewährt Einblick in zunehmend dem Politischen Isalam unterworfenen Staaten wie Iran, Indonesien und Türkei. In den Blick geraten aber auch andere Staaten: „In Ländern mit wachsenden muslimischen Minderheiten, zu denen die meisten Staaten Westeuropas gehören, sollten Phänomene, die wir aus der islamisch geprägten Welt kennen, sorgfältig analysiert werden. Um einer Ausbreitung islamistischer Strukturen frühzeitig begegnen zu können. Wie ich in den folgenden Kapiteln zeigen werde, können wir beobachten, dass islamische Vereinigungen in Europa seit einigen Jahren für die Gewährung von Sonderrechten kämpfen, die letztendlich nichts anderes sind als die aus der islamischen Welt sattsam bekannten islamistischen Regularien. Eine besondere Rolle spielt dabei die Durchsetzung islamischer Bekleidung für Frauen und Mädchen und dabei wiederum vor allem das Kopftuch“ (S. 77).

Im 3.Kapitel Deutschland – Operationsgebiet der Muslimbrüderschaft wird überdeutlich, dass sich unter den meist verschlossenen Augen des deutschen Staates und der bundesrepublikanischen Gesellschaft, so etwas wie die Etablierung einer islamistischen Parallel-, wenn nicht Gegengesellschaft vollziehe. „Unzweifelhaft ist, dass ein Netzwerk existiert, doch wie es beschaffen ist, darüber kann nur spekuliert werden. Eine These ist, dass es sich um eine hierarchisch strukturierte globale Organisation handelt… Wahrscheinlicher ist meiner Meinung nach, dass wir es weniger mit einer einheitlichen Organisation als mit einem Geflecht zu tun haben“ (S. 111).

„Die weitaus größte Gruppe der Muslime in Deutschland besitzt einen türkischen Migrationshintergrund. Türkeinahe religiöse Organisationen gehören zu den mitgliederstärksten muslimischen Vereinigungen und sind nicht selten strukturell, finanziell und personell mit politischen Organisationen, Parteien und politischen Einrichtungen verflochten“ (S. 113). das sind die Eingangsworte zum 4. Kapitel Türkischer Islamismus in Deutschland. Am 3. April 2016, rund vier Jahre vor Verfassung dieser Rezension, erschien in der WELT ein Artikel unter dem Titel „Erdogan – der Kalif, der aus der Volksneurose kam“ aus der Feder eines gewissen Deniz Yücel, den der türkische Kalif 2017/18 für 290 Tage in strenge Einzelhaft (anderer Ausdruck: Isolationsfolter) stecken ließ und der nur lebend herauskam, weil die Regierung der Bundesrepublik Deutschland unter dem Druck kritischer Öffentlichkeit hart mit dem türkischen Kalifen verhandelte.

Das osmanische Kalifat war das (bislang) historisch letzte; es wurde durch das türkische Parlament im Jahre 1924 in der neuen Hauptstadt Ankara aufgelöst. So betrachtet, erweist sich Erdogan mit seinen Kalifats-Phantastereien als historisch bewandert. Nur übersieht er offensichtlich den Nachbarstaat Iran, dessen zentrale Territorien nie Teil des Osmanischen Reiches wurden, dessen Staatsreligion nicht sunnitischer Natur wie in der Türkei ist und das mit der Türkei um die Vormacht in der islamischen Welt rangelt, wo es nur kann – etwa in Syrien.

Aber eben auch in Deutschland. Darauf macht Susanne Schröter im 5. Kapitel Der lange Arm der iranischen Mullahs aufmerksam. Türkei hier, Iran dort, Sunniten oder Schiiten, es macht keinen Unterschied. „Die Ideologie der beschriebenen iranisch-islamistischen Institutionen und Akteure ist in den sozialen Medien … offen zugänglich. Sie entspricht vollständig den Positionierungen des obersten Führers der ‚Islamischen Republik Iran‘ und der religiösen Elite. Sie ist antiwestlich, antisemitisch, frauenfeindlich, homophob und aggressiv“ (S. 170).

Kapitel VI. Krieg im Namen des Islam hat vier Abschnitte, von denen mich jeder gleichermaßen erschreckt:

  • Die Etablierung einer dschihadistischen Internationale
  • Der dschihadistische Untergrund in Deutschland
  • Rechtfertigung des Dschihad
  • Salafismus als Subkultur

„Sowohl im Salafismus und Dschihadismus als auch im legalistischen politischen Islam wird die Regulierung der Beziehung von Männern und Frauen leidenschaftlich diskutiert. Die Kontrolle der Sexualität, die Durchsetzung einer repressiven Moral und die Unterwerfung der Frauen sind Dauerthemen in islamistischen Reden und Texten. So unterschiedlich die Lager auch sind, stets wird eine Genderordnung angestrebt, die den Prinzipien der Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen vollständig widerspricht, da sie auf männlicher Dominanz und weiblicher Unterordnung basiert.“ (S. 214). Was Susanne Schröter hier als Eingangsworte des 7. Kapitels Die Unterwerfung der Frauen formuliert, wird nachfolgend detailliert und in der Wirkung verstörend ausgeführt.

Die Überschrift von Kapitel 8 Konfliktzonen wirkt zunächst und ohne weitere Erklärung geradezu beruhigend. Der Kapitelinhalt freilich lässt den Blutdruck ansteigen, die Herzfrequenz erhöhen und die Atmung beschleunigen. Denn hier geht es auch um die Kinder. „Die Vertreter des politischen Islam schwören Muslime auf ein Wertesystem ein, das im Widerspruch zu den Grundlagen unserer Gesellschaft steht. Hinzu kommt, dass sie unter Berufung auf Artikel vier des Grundgesetzes, der die Freiheit des religiösen Bekenntnisses und die ungestörte Religionsausübung garantiert, versuchen, islamische Normen in staatlichen Einrichtungen durchzusetzen. Dort, wo Muslime eine numerisch starke Gruppe bilden [wie in Neukölln-Süd, Berlin] kommt es zu Provokationen, Abwertung von Nichtmuslimen oder zu Gewalt gegen diejenigen, die sich nicht den Normen des politischen Islam unterwerfen. Die wichtigste Konfliktzone ist zurzeit die Schule“ (S. 247).

In Kapitel IX Muslimischer Antisemitismus: die tabuisierte Gefahr entfaltet und begründet die Autorin diese These: „Als Folge muslimischer Migration hat sich in den vergangenen Jahren zusätzlich [zum ‚hausgemachten‘] ein explizit muslimischer Antisemitismus herausgebildet, der zum Teil extrem gewalttätig ist. Trotz zahlreicher empirischer Evidenzen wird der Antisemitismus von Muslimen jedoch von Teilen der Politik und Zivilgesellschaft negiert oder heruntergespielt“ (S. 279).

„Die islamisch geprägte Welt befindet sich am Scheideweg. Ein Teil der Muslime ist entschlossen, am Aufbau einer säkularisierten Moderne festzuhalten, ein anderer Teil treibt die Durchsetzung einer islamistischen normativen Ordnung voran. Auch in Deutschland ist diese Spaltung evident, fordern die Vertreter des politischen Islam die Gesellschaft heraus. Tragfähige Organisationsstrukturen, kluge Strategien und eine schwer zu durchschauende Rhetorik haben ihnen vielerorts einen beachtlichen Einfluss verschafft. Staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren fehlt oft das Wissen, um zu erkennen, mit wem sie kooperieren, und so arbeiten sie den Extremisten in die Hände“ (S. 315). Mit diesen Worten beginnt das 10. und letzte Kapitel Deutschland und der politische Islam, welches das Thema entfaltet, das in zitierter Ouvertüre anklingt.

Diskussion

Ich stimme Susanne Schröter in ihren zwei grundlegenden Thesen zu. Zum einen darin, dass der politische Islam eine reale Gefahr ist für „den Westen“, wie ihn Heinrich August Winkler in seiner vierbändigen „Geschichte des Westens“ beschrieben hat. Zumindest dessen vierter Band „Die Zeit der Gegenwart“ (Winkler, 2016; vgl. Heekerens, 2016b) sollte man kennen, wenn man sich von moralinsauren Drohwörtern wie „Islamophobie“ und „antimuslimischer Rassismus“ nicht ins Bockshorn jagen lassen möchte. Dieser Hinweis gilt natürlich nur für Menschen, die nicht nur „im Westen“ leben, sondern auch ein Leben nach den Werten „des Westens“ für lebenswert ansehen.

Heinrich August Winkler, der im vorliegenden Buch aus mir unerfindlichen Gründen nicht einmal dem Namen nach genannt ist, hat, gerade weil er bester Kenner „westlicher“ Werte ist, schon früh und in aller Klarheit auf die Gefährdung des „Westens“ durch den politischen Islam hingewiesen. Wie hellsichtig Heinrich August Winkler ist, erkennt man an einem Beispiel von erschreckender Aktualität. In einem Interview mit dem TAGESSPIEGEL vom 25.01.2015 (www.tagesspiegel.de/politik) sagte er zwei Wochen nach den islamistischen (Januar-)Terrorangriffen in Paris: „Die Unkalkulierbarkeit und die Omnipräsenz des islamistischen Terrors haben mehr als alle anderen Ereignisse des vergangenen Jahres ein Gefühl der Verunsicherung hervorgerufen. Im Rückblick scheint der Terrorangriff auf die USA vom 11. September 2001 die Inhaltsanzeige des 21. Jahrhunderts zu sein.“ Im seinem o.g. Buch „Die Zeit der Gegenwart“ formuliert er, Nine Eleven sei „der wahre Beginn des 21. Jahrhunderts“ (S. 12). Die folgenden Tage, Monate und Jahre haben seine Prognose bestätigt.

Man muss dazu nur guten Journalismus ernst nehmen. Etwa den von Ibrahim Naber in der WELT vom 15. April 2020. Da wird berichtet, bei einer Razzia in Nordrhein-Westfalen seien vier Männer festgenommen. Sie und ein fünfter bereits in Untersuchungshaft sitzender Mann sollen im Namen der Terrororganisation Islamischer Staat Anschläge in Deutschland geplant haben. Alle fünf sind tadschikische Staatsbürger, die als Asylsuchende nach Deutschland gekommen waren. „Die wichtigsten Zutaten für ihre Terrorpläne besaßen die fünf Islamisten bereits: Schusswaffen, Munition und konkrete Anschlagsziele. Zwei Einrichtungen der amerikanischen Armee in Deutschland hatten sie ausgespäht, zudem auch eine Einzelperson, die sich in ihren Augen zu kritisch über den Islam geäußert hatte. Dafür sollte sie büßen.“ (https://www.welt.de/politik/deutschland/article207280109/Terrorverdacht-Wen-sie-toeten-wollten-wussten-die-Islamisten-offenbar-ganz-genau.html)

Ich stimme Susanne Schröter zu auch in ihrer zweiten grundlegenden These: In Deutschland verkennen viele politische und zivilgesellschaftliche Akteure die bloße Existenz von so etwas wie „politischem Islam“ oder reden, wenn Verkennen und Verdrängen nicht mehr ausreicht, die von ihm ausgehende Gefahr klein.

Verkenner des politischen Islam finden sich selbst in der akademischen Elite dieses Landes. Nehmen wir als jüngstes Beispiel das Positionspapier „Stellungnahme und Forderungskatalog kritischer Wissenschaft und Politischer Bildung in Zeiten von rassistischer und antisemitischer Gewalt und extrem rechtem Terror“, unter dem Titel „Für den Ausbau diskriminierungs- und gewaltkritischer Strukturen“ gerichtet „An die Bundesregierung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung. An die Landesministerien für Wissenschaft und Forschung und die Wissenschaftssenate. An die Hochschulrektorenkonferenz und an den Wissenschaftsrat“. Dieses Positionspaper findet sich u.a. auf der Homepage der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) (https://www.dgsa.de/).

Unter den Antragsstellern des Positionspapiers finden sich gleich zwei Fachgruppen der DGSA, die für „Flucht, Migration, Rassismus- und Antisemitismuskritik“ und jene für „Gender“; ferner die Sektion „Politik und Geschlecht“ in der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft sowie die Sektion „Frauen- und Geschlechterforschung“ in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie. Auch wenn man das genannte Positionspapier mehrmals durchforstet, findet sich kein Hinweis dafür, dass für die Antragssteller(innen) so etwas wie „Politischer Islam“ (in Deutschland oder anderswo) überhaupt existiere, weshalb von ihm, da nicht gegeben, auch kein Antisemitismus ausgehen kann. Logisch.

Andere zivilgesellschaftliche Akteure sind anderer Ansicht. So etwa Micha Brumlik, der in seiner „Antisemitismus“-Schrift (Ditzingen: Reclam, 2020) eine lange Passage dem „Islamistischen Judenhass“ widmet. Oder aber auch der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, in einem Interview, veröffentlicht in der Berliner Zeitung vom 12. Januar 2018 (das ist mehr als zwei Jahre her!):

In den letzten Jahren haben auch antisemitische Straftaten zugenommen. Ist der Antisemitismus in Deutschland aggressiver geworden?

  • Wenn insgesamt die roten Linien verschoben werden, kommt zwangsläufig irgendwann der Punkt, wo das Wort auch zur Tat wird. Insofern ist diese Entwicklung nicht verwunderlich, wenn auch alles andere als schön.

Wie beunruhigt sind Sie über diese Verschiebung der Linien?

  • In der jüdischen Gemeinschaft sorgt dies bereits seit längerem für Beunruhigung. Mich hat schon 2015 die Reaktion auf meine Warnung überrascht, in bestimmten Gegenden in Großstädten eine Kippa zu tragen. Ich glaube, dass man in der nichtjüdischen Öffentlichkeit lange die Augen verschlossen hat vor einer Entwicklung, die schon vor einigen Jahren eingesetzt hat.

Und diese Warnung gilt weiterhin?

  • Man muss sie sogar erweitern. Es geht heute zum einen um Stadtviertel, die stark arabisch geprägt sind. Es gibt aber auch Viertel, in denen ich wegen der Rechtsextremisten nicht mit einer Kippa auf die Straße gehen würde.

Sie haben auch davor gewarnt, dass mit den muslimischen Zuwanderern der Antisemitismus zunehmen wird.

Bei aller grundsätzlichen Zustimmung teile ich manche Ansichten Susanne Schröters nicht, ja widerspreche ihnen sogar. Nur haben diese strittigen Punkte nichts zu tun mit ihren beiden o.g. Grundthesen – und ich verstehe nicht ganz ihren Sinn im Zusammenhang der Gesamtargumentation. Ich gehe hier nur auf eine der zum Widerspruch reizenden Bemerkungen Autorin ein.

Sie betrifft das Mitte Juli 2018 von der Knesset (mit knapper Mehrheit) verabschiedete „Nationalitätengesetz“, um den von Susanne Schröter benutzten Begriff zu gebrauchen. Von ihm die Rede ist in folgender Textpassage: „Was ist von der Gleichsetzung Israels mit dem rassistischen Südafrika zu halten? Israelische Araber haben die gleichen Bürgerrechte wie alle anderen Bewohner Israels, in der Knesset sitzen Delegierte arabischer Parteien, Arabern stehen alle Bildungseinrichtungen und Berufe offen, und auch von einer Exklusion von Arabern ist in keinem gesellschaftlichen Bereich die Rede. Das hat sich trotz eines im Juli 2018 verabschiedeten Nationalitätengesetzes, das den Charakter Israels als jüdischer Staat betont, im Kern nicht geändert.“ (S. 313) Soll man besagtes Gesetz wirklich nur als kleine Retusche ansehen, um die nicht viel Aufhebens zu machen sei?

Knappe zwei Wochen nach der Gesetzesverabschiedung erschien in der ZEIT ein Artikel, in dem Folgendes zu lesen ist:

„Im Jahr 2004 hielt ich eine Rede in der Knesset, dem israelischen Parlament, über die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel. Ich nannte sie ‚eine Inspirationsquelle für den Glauben an die Ideale, die uns von Juden zu Israelis machten‘. Und ich zitierte die Verpflichtung, die dieses bemerkenswerte Dokument enthält: Der Staat Israel ‚wird sich der Entwicklung des Landes zum Wohle aller seiner Bewohner widmen. Er wird auf Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden im Sinne der Visionen der Propheten Israels gestützt sein. Er wird all seinen Bürgern ohne Unterschied von Religion, Rasse und Geschlecht soziale und politische Gleichberechtigung verbürgen.‘

Die Gründerväter des Staates Israel, die diese Erklärung unterzeichneten, verstanden den Gleichheitsgrundsatz als Grundstein der Gesellschaft, die sie aufbauen wollten. Sie verpflichteten sich – und uns – darüber hinaus, ‚allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und zu guter Nachbarschaft‘ zu reichen.

70 Jahre danach hat die israelische Regierung ein Gesetz erlassen, welches diesen Grundsatz und die Orientierung an universellen Werten durch Nationalismus und Rassismus ersetzt.“

Der ZEIT-Artikel trägt die Überschrift „Ich schäme mich heute, Israeli zu sein“ und stammt von Daniel Barenboim (https://www.zeit.de/2018/31/nationalitaetsgesetz-israel-daniel-barenboim). Er ist mit seiner Kritik nicht die einzige jüdische Stimme. In Israel hat die jüdische Opposition heftigen Protest eingelegt. „Im Ausland kritisierte das Amerikanische Jüdische Komitee, das die jüdische Diaspora vertritt, die Verabschiedung des Gesetzes sei eine tiefe Enttäuschung. Es gefährde ‚die Verpflichtung der Gründer Israels, ein Land aufzubauen, dass zugleich jüdisch und demokratisch ist‘. (https://www.zeit.de/politik/ausland/2018-07/knesset-israel-benjamin-netanjahu-hebraeisch-gesetz-siedlungen)

Das vorliegende Buch ist nicht das einzige deutschsprachige zum politischen Islam; allein im Jahr 2019 erschienen zwei weitere. Da ist einmal „Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert“ (Wien: Molden) von Heiko Heinisch und Nina Scholz, zwei jüngeren Vertreter(inne)n der Historischen Sozialwissenschaft (vgl. die Rezension des Buches von Rashid, 2019). Und zum anderen das von dem CDU-Politiker Carsten Linnemann und dem CSU-Politiker Winfried Bausback, beide wahrlich keine politischen Hinterbänkler, herausgegebene Sammelwerk „Der politische Islam gehört nicht zu Deutschland. Wie wir unsere freie Gesellschaft verteidigen“ (Freiburg i.Br.: Herder, 2019). Gegenüber diesen beiden Büchern gebe ich dem von Susanne Schröter den Vorzug, mich über den politischen Islam – auch und insbesondere – in Deutschland aufklären zu lassen. Einfach, weil ich akademische Bildung schätze, die mir auf ideologischem und ideologisiertem Felde klare Orientierung gewährt. Wer das vorliegende Buch mit Gewinn gelesen hat, möge, sofern nicht schon geschehen, ein zweites zur Kenntnis nehmen: Hamed Abdel-Samads „Integration. Ein Protokoll des Scheiterns“ (München: Droemer, 2018; vgl. Heekerens, 2018).

Es lohnt sich nämlich die Frage zu stellen, ob die Integration von Migrant(inn)en aus muslimisch geprägten Ländern so schwer fällt, weil der politische Islam als Gegenspieler auftritt. Bei Verfolgung dieser Frage ist es sinnvoll, zwischen vier Aspekten oder Dimensionen von Integration zu unterscheiden (Heekerens, 2018):

  • strukturelle Integration (wo Bildungs- und Arbeitsmarktdaten und weitere strukturelle Daten wie etwa zur Gesundheit eine Rolle spielen; vgl. etwa Heekerens, 2020),
  • kulturelle Integration (die hier betrachteten Signifikanten umfassen Dinge wie Kopftuch-Tragen, Teilnahme am schulischen Sport- und Schwimmunterricht oder zur Sprachkompetenz),
  • soziale Integration (hier werden soziale Außenkontakte betrachtet: Freundschaften, Vereinsmitgliedschaften, nachbarschaftliche Beziehungen u.a.m.) und
  • emotional-affektive bzw. identifikative Integration (Zugehörigkeitsgefühl zu den Werten des Immigrationslandes).

Fazit

Das Buch ist ein Muss für jeden, der auch in Sachen „Politischer Islam“ nicht Ideologien folgen will, sondern den Wunsch hat, „sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“ (Immanuel Kant, 1784 – aus „Was ist Aufklärung?“).

Literatur

  • Heekerens, Hans-Peter (2016a). Rezension vom 15.02.2016 zu Tanja Kambouri, 2015: Deutschland im Blaulicht. Notruf einer Polizistin. München: Piper. In: socialnet Rezensionen. Verfügbar unter http://www.socialnet.de/rezensionen/20264.php.
  • Heekerens, Hans-Peter (2016b). Rezension vom 23.05.2016 zu Heinrich August Winkler, 2016: Die Geschichte des Westens. Die Zeit der Gegenwart (3., durchgesehene Auflage). München: Beck. In: socialnet Rezensionen. Verfügbar unter http://www.socialnet.de/rezensionen/20628.php.
  • Heekerens, Hans-Peter (2018). Rezension vom 26.07.2018 zu Hamed Abdel-Samad, 2018: Integration. Ein Protokoll des Scheiterns. München: Droemer. In: socialnet Rezensionen. Verfügbar unter https://www.socialnet.de/rezensionen/24503.php; letzter Zugriff am 14.4.2020.
  • Heekerens, Hans-Peter (2020). Heekerens, Hans-Peter, 2020. PISA. In: socialnet Lexikon. Verfügbar unter: https://www.socialnet.de/lexikon/PISA.
  • Joffe, Josef (2016). „Neusprech“ neu. Gedankenkontrolle demokratisch: Die Tyrannei des Gutdenk. In: DIE ZEIT, 4/2016 vom 21.1.2016, S. 8.
  • Kresta, Edith (2019). Rezension vom 19.10.2019 zu Susanne Schröter (2019). Politischer Islam. In: taz vom 9.10.2019. Verfügbar unter https://taz.de/Politischer-Islam-in-Deutschland/!5628169/.
  • Rashid, Abdul-Ahmad (2019). Rezension vom 23.7.2019 zu Heiko Heinisch und Nina Scholz, 2019: Alles für Allah. Wie der politische Islam unsere Gesellschaft verändert. Wien: Molden. In: Deutschlandfunk vom 23.7.2019. Verfügbar unter https://www.deutschlandfunk.de/politischer-islam-alles-fuer-allah.886.de.html?dram:article_id=454499.
  • Winkler, Heinrich August (2016). Die Geschichte des Westens. Die Zeit der Gegenwart (3., durchgesehene Auflage). München: Beck

Rezension von
Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Heekerens
Hochschullehrer i.R. für Sozialarbeit/Sozialpädagogik und Pädagogik an der Hochschule München
Homepage de.wikipedia.org/wiki/Hans-Peter_Heekerens
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Zitiervorschlag
Hans-Peter Heekerens. Rezension vom 25.05.2020 zu: Susanne Schröter: Politischer Islam. Stresstest für Deutschland. Gütersloher Verlagshaus Verlagsgruppe Random House GmbH (Gütersloh) 2019. ISBN 978-3-579-08299-8. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26172.php, Datum des Zugriffs 11.07.2020.


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