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Jo Reichertz (Hrsg.): Grenzen der Kommunikation – Kommunikation an den Grenzen

Cover Jo Reichertz (Hrsg.): Grenzen der Kommunikation – Kommunikation an den Grenzen. Velbrück GmbH Bücher & Medien (Weilerswist) 2019. 350 Seiten. ISBN 978-3-95832-199-1. D: 39,90 EUR, A: 41,10 EUR.

Unter Mitarbeit von Jonas Eickhoff.
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Kommunikation ist Ich- und Welterschaffung

Es sind die verschiedenen, individuell und (inter-)kulturell modifizierten Formen der sprachlichen und nonverbalen Auseinandersetzung, die das Werden des Menschen bestimmen. Die Fähigkeit zu sprechen und sich kommunikativ mit anderen Menschen auseinanderzusetzen und zu kommunizieren, basiert auf der anthropologischen, abendländischen Definition des Logos, der Sprache, wie es Aristoteles in seiner Metaphysica (λόγος) zum Ausdruck bringt und behauptet, dass nur der Mensch, über Logos verfüge, während Tiere lediglich eine Stimme (phônê) hätten (Aristoteles-Lexikon, 2005). Die philosophischen und anthropologischen Auseinandersetzungen über die Wort-, Sach- und Sinnbedeutung des Kommunizierens gründen auf der Conditio Humana, wonach der anthrôpos als vernunftbegabtes Lebewesen in der Lage ist, Allgemeinurteile zu bilden und zwischen Gut und Böse unterscheiden zu können. Eine gelingende Kommunikation beruht demnach auf Regeln, Werte- und Normenvorstellungen, die im kulturellen Kollektiv historisch entstanden sind und als Maßstab für ein gutes Leben gelten. Dort, wo ein Miteinander-Reden misslingt oder gestört ist, werden Grenzen überschritten (Barbara Kuhn/Ursula Winter, Grenzen. Annäherung an einen transdisziplinären Gegenstand, 2018, www.socialnet.de/rezensionen/​25266.php).

Entstehungshintergrund und Herausgeber

Wo stößt Kommunikation an Grenzen? Und wie, wann und wo werden Grenzen von Kommunikation deutlich? Es gibt ja die beunruhigende und irritierende Erfahrung, dass – aus welchen Gründen und Ursachen auch immer – Menschen nicht ansprechbar sind. Dabei geht es zum einen um krankheitsbedingte Symptome, zum anderen um persönlichkeits- und psychologisch bedingte Einstellungen, die sich als Egozentrismus oder menschenfeindliche Einstellungen darstellen: „Ich bin mir selbst genug! Ich brauche keine anderen Menschen!“. Der Psychoanalytiker würde hier freilich feststellen, dass solche Auffassungen krankheitsbedingt sind und der Therapie bedürfen. Eine ganz andere Fragestellung ergibt sich in den aus den neurowissenschaftlichen Forschungen ergebenden Erkenntnissen, dass Menschen, die ideologisch, fundamentalistisch oder politisch in eine Richtung eingepolt oder eingefangen sind, zu einer offenen Kommunikation und zu einem freien Gedanken- und Meinungsaustausch weder bereit noch fähig sind (Tali Sharot, Die Meinung der Anderen. Wie sie unser Denken und Handeln bestimmt – und wie wir sie beeinflussen, 2017, www.socialnet.de/rezensionen/​22651.php). Weitere Aspekte gilt es zu beachten, wie z.B. die Frage, welche Bedeutung „Nähe und Distanz“ bei der Begegnung von Menschen haben (Margret Dörr, Hrsg., Nähe und Distanz. Ein Spannungsfeld pädagogischer Professionalität, 2019, www.socialnet.de/rezensionen/​26070.php); wie auch die Feststellung, dass körperliche Nähe notwendig ist (Rebecca Böhme, Human Touch. Warum körperliche Nähe so wichtig ist. Erkenntnisse aus Medizin und Hirnforschung, 2019, www.socialnet.de/rezensionen/​25261.php).

Die Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen der Kommunikation stellen sich als differenzierte, interdisziplinäre Herausforderungen dar. Der Soziologe Jo Reichertz von der Universität Duisburg-Essen geht dies mit den Mitteln des „Kommunikativen Konstruktivismus“ an, der wissenschaftlichen Sozialtheorie nämlich, dass die Welt dort draußen nicht darauf wartet, entdeckt zu werden, sondern dass wir aufgefordert sind, sie Tag für Tag mit kommunikativen Aktivitäten neu zu schaffen. Dadurch ändere sich die Wirklichkeit tagtäglich und mit ihr auch die soziale Ordnung und die Normen und Werte, die unser Denken und Handeln bestimmen. Es ist somit der immer wieder geforderte, gegenwartsbestimmte und zukunftsorientierte Perspektivenwechsel, der schließlich auch zum Leitbild einer humanen, existentiellen und intellektuellen Kommunikation wird. Es sind kommunikationssoziologische, kulturanthropologische, psychologische und mediale Zugänge zu der Auffassung: „Kommunikatives Handeln und Tun ist ein Handeln mit Zeichen … (und) der gesamte Prozess der Verständigung“.

Aufbau und Inhalt

Es werden interdisziplinäre, empirische Fallstudien vorgestellt, die dazu beitragen sollen, die Bedeutung und Wirksamkeit des Kommunikativen Konstruktivismus in den wissenschaftlichen Diskurs zu bringen. Der Sammelband wird in vier Kapitel gegliedert: Im ersten Kapitel „Problemaufriss“ führt Jo Reichertz in die „Grenz“- Thematik ein; und der Kultur- und Sozialanthropologe Jonas Eickhoff verweist auf die bisherigen, in der deutschsprachigen, soziologischen Diskussion entwickelten „Kommunikationsmachtkonzeptualisierungen“ und fordert auf, diese theoretischen und praxisbezogenen Denkprozesse weiter zu entwickeln. Im zweiten Kapitel werden Beiträge zu „Grenzen der Kommunikation“ gebracht. Im dritten wird „Kommunikation an den Grenzen“ thematisiert; und im vierten Kapitel geht es um „Theoretisierungen“.

In der Differenzierung im zweiten Kapitel als „Berührung und Geruch der Kommunikation“ – „Schweigen als Kommunikation“ – „Kommunikations-Räume“ – „Kommunizierende Körper“, zeigen der Soziologe von der Universität in Konstanz, Christian Meyer, und der Kommunikationswissenschaftler Jürgen Streeck von der University of Texas, mit dem Beitrag „Taktile, haptische und interkorporale Interaktion: Diesseits und jenseits der Grenzen der Kommunikation“, für die Kommunikation bedeutsamen, Berührungsaspekte auf: „Menschen suchen auch und gerade nach Formen ‚zweckfreier‘ und ‚sich selbst erhaltender‘ taktiler Interaktion, die zu den komplexesten Formen der menschlichen Sozialität gehören“.

Die Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin Monika Kritzmöller von der Universität St. Gallen setzt sich mit ihrem Beitrag „Von ‚Blue Velvet‘ bis ‚White Satin‘“ mit textiler Haptik als un-begreifliches Phänomen auseinander. Es sind ästhetische, werbepsychologische, haut-nahe und modische Wahrnehmungen, die den Begriff „Tuchfühlung“ in seiner Vielschichtigkeit verdeutlichen. Der ebenfalls in St. Gallen wirkende (em.) Soziologe Thomas S. Eberle erläutert in dem Beitrag „Die kommunikative Relevanz von Gerüchen“ die Bedeutung des Geruchssinns in naturwissenschaftlich-biologischer Perspektive. In der (bisher wenig etablierten) anthropologischen und soziologischen Geruchsforschung kommt es darauf an, die Sinneswahrnehmung des Riechens (und des Geschmacks) als kommunikative Reize und Konstruktionen wahrzunehmen.

Die als Dozentin an der Universität in Bochum tätige Kultursoziologin Thea D. Boldt reflektiert über „Stille Kommunikation“. Am Beispiel der Meditation zeigt sie auf, „dass es über Meditation nicht unbedingt viel zu sagen gibt. Es gibt vielmehr etwas zu zeigen“. Es ist das Körperempfinden, und es ist die Raum-Zeit-Erfahrung: „Der Ausschluss von Sprache kommt den nichtsprachlichen Zeichen in Form von Symbolen entgegen“.

Der Eichstätter Soziologe Max Weigelin stellt mit dem Beitrag „Vom Schweigen zur Stille“ Überlegungen zum Verhältnis von kommunikativen und sinnlichen Wechselwirkungen an. Es sind philosophische, aktuelle Stille- und Ruhe-Aufforderungen in der hektischen, lauten Zeit: „Man kann… nicht nicht kommunizieren, und doch kann Situativität gerade durch die Hemmung des Kommunikativitätssogs der reflexiven Wahrnehmung nicht-kommunikative Wechselwirkungsformen verstärken“.

Der Linguist Heiko Hausendorf von der Universität Zürich stellt mit dem Beitrag „>Kommunizierende Räume< an den Grenzen des Sozialen“ interaktionslinguistische Überlegungen zur Kommunikation mit Architektur an. Er nimmt damit die im interdisziplinären Diskurse über „Bildung im Raum“ auf, wie sie z.B. von E. und H. Nuisssl u.a. thematisiert wurden (www.socialnet.de/rezensionen/​20159.php). An mehreren architektonischen und städtebaulichen Maßnahmen zeigt Hausendorf begrenzende und öffnende Wahrnehmungen auf.

Der Soziologe von der TU Berlin, Hubert Knoblauch, und Silke Steets von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg nehmen mit ihrem Beitrag „Von der Konstitution zur kommunikativen Konstruktion von Raum den Diskurs um „spatial turn“ auf. Es sind die vom jeweiligen Raum in den zeitlichen, gesellschaftspolitischen, ideologisch- und digitalbestimmten Handlungen, die „refigurale“ Ordnungssysteme schaffen. „Mediatisierung überwindet die Kluft zwischen Orten, schafft die Möglichkeit zu translokalen kopräsenten Beziehungen“.

Die Berliner Soziologin Martina Löw nimmt mit der Frage „In welchen Räumen leben wir?“ den kommunikativ konstruktivistischen Diskurs auf und ordnet die Bedeutungen von „Raumfiguren“, „Territorialraum“, „Bahnenraum“ und „Netzwerkraum“ in die soziologischen Überlegungen ein. „Es ist zu beobachten, dass sich die Organisation des Sozialen durch Räume sowie die soziale Organisation von Räumen in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert hat. Vor diesem Hintergrund müssen wir uns fragen: Welche neuen räumlichen Anordnungen bringen diese Veränderungen hervor? Wie werden verschiedene Raumanordnungen individuell und kollektiv zueinander ins Verhältnis gebracht und welche Raumordnungen und -logiken stehen sich konflikthaft in Gestalt welcher sozialen Gruppen entgegen?“ ( https://www.sfb1265.de/).

Die Bremer Entwicklungs- und Wissenssoziologin Anna-Katharina Hornidge fragt mit dem Beitrag „Konstruierte Ortsungebundenheit und Körperlichkeit in Orten der Wissenschaft“, welche Rolle körperliche Kommunikation in der Konstitution von Kommunikationsmacht in Prozessen spielt. Sie analysiert dabei Beispiele von zwei Großforschungsprojekten: Die landwirtschaftliche Feldstation im Nordwesten Usbekistans, und das Forschungsschiff „Meteor“. Sie zeigt auf, „dass der Körper und seine Attraktivitäten eine zentrale Ressource im Aushandeln von Kommunikationsmacht und epistemischer Autorität darstellen“.

Axel Schmidt und Arnulf Deppermann vom Institut für Deutsche Sprache in Mannheim reflektieren „Interaktive Emergenz und Stabilisierung“ bei der Entstehung von kollektiver Kreativität in Theaterproben. In einer Fallanalyse beobachten die Autoren szenische Proben bei der Inszenierung des Stücks „Endstation Sehnsucht“ von Tennessee Williams im Mannheimer Nationaltheater in der Spielzeit 2018/19. Die aus Video-Aufnahmen abgedruckten Beispiele der Fallanalyse werden leider drucktechnisch nicht in einer erforderlichen, nach vollziehbaren Qualität wiedergegeben.

Der Essener Kulturwissenschaftler Till Hartwich geht mit dem Beitrag „Über die Kommunikation impliziten Wissens“ Fragen nach den Situationen bei der Vermittlung von musikalischem Können, hier dem professionellen Operngesang, nach. Es sind Lehr- und Kommunikationsformen, die Information und Wissen „in Worte fassen“, wie auch die Fähigkeit der „Umstellung von Sprache und Wissen auf kommunikatives Handeln“ erfordert.

Das dritte Kapitel beginnen Jo Reichertz, Verena Keysers und Anna-Eva Nebowsky mit dem Rat: „Einander ein Gerüst geben“. Sie setzen sich auseinander mit Handlungsabstimmungen an den Grenzen von Kommunikation, etwa beim Umgang mit dementen Menschen. Die (Video-)Analyse einer alltäglichen häuslichen Kommunikation – der Rasur eines an vaskulärer Demenz erkrankten Mannes und seiner beobachtenden und helfenden Ehefrau – zeigt deutlich das Zusammenspiel von Gewohnheiten, Verantwortlichkeiten, Erfahrung und Empathie.

Der Lernforscher Wolff-Michael Roth informiert über seine Jahrzehnte langen Forschungs- und Praxiserfahrungen zu mathematischen Denkstrukturen: „Kommunikatives Handeln und die Zone der nächsten Entwicklung“. Mit dem von Lev Vygotzky entwickelten, soziokulturellen Konzept von kommunikativen Problemlösungen zeigt Roth an einem Fallbeispiel Denk-, Versuchs- und Irrtums- und schließlich Lösungsmöglichkeiten und -grenzen auf und verdeutlicht, dass „Kommunikation … nicht (nur) das Hin- und Hersenden von Informationspaketen (ist)…, sondern jeder Kommunikationsakt ( ) die gemeinsame Arbeit der Teilnehmer (erfordert)“.

Der Sozialtheoretiker von der Universität Koblenz-Landau (und Evangelischen Hochschule Ludwigsburg), Felix Tirschmann, schaut mit dem Beitrag „Kommunikation mit Kommunikationslosen“ auf Menschen, bei denen aufgrund von gesundheitlichen Schädigungen und Entwicklungen geistige „Wachheit“ verloren gegangen ist. Sie sind räumlich anwesend, aber intellektuell abwesend. Er diskutiert Situationen und Bedingungen, wie mit ihnen, in der Pflege, Fürsorge und Therapie mit ihnen kommunikativ umgegangen werden kann, im Alltag, in der medizinischen, neurowissenschaftlichen Forschung und Behandlung und im empathischen Umgang mit ihnen.

Die Soziologin und Rechtswissenschaftlerin Gesa Lindemann und der Soziologe Jonas Barth, beide an der Universität Oldenburg tätig, bringen mit dem Beitrag „Gewalt in der stationären Pflege“ in den Kommunikationsdiskurs die These ein: „Stationär gepflegte Menschen mit Demenz wenden keine Gewalt an. Pflegekräfte … wenden hingegen äußerst schnell Gewalt an“. Weil freilich diese Feststellung nicht grundlegend generalisierbar ist, kommt es im Diskurs um Pflegesituationen darauf an, ein „reflexives Gewaltverständnis“ zu entwickeln. Das Autorenteam legt Forschungsergebnisse vor, in denen der „Zusammenhang zwischen Gewalt, Moralität und den Grenzen des Kreises kommunikativ relevanter Akteure“ deutlich wird.

Die Soziologin Michaela Pfadenhauer von der Universität Wien und der Soziologe Ronald Hitzler von der TU Dortmund stellen fest: „Grenzen der Kommunikation als Grenzen der Wirklichkeitskonstruktion“. Die kommunikativen Wahrnehmungen und Zeichen von „Technik“ und „Natur“ im lokalen und globalen Kommunikationsprozess verändern sich. In den Grenzgebieten von Mensch und Maschine (als „Artifical Companions“), wie von Mensch und Tier (als „Animal Companions“) werden Selbstverständlichkeiten in Frage gestellt, aber auch (neue) humane, ganzheitliche und ethische Herausforderungen sichtbar.

Den Schlussbeitrag „Reziprozität und Irreziprozität der Perspektiven“ liefern die Bayreuther Soziologen Max Gropper und Bernt Schnettler. Sie thematisieren die kommunikativen Verschiebungen von Grenzen im intersubjektiven Fremdverstehen. Es ist der Blick über den individuellen, mentalen, subjektiven und kulturellen Gartenzaun, der Selbst- und Fremdverstehen zusammen bringen kann. Die „Theorie des intersubjektiven Fremdverstehens“ (Alfred Schütz) besagt nämlich, dass „der Mensch in eine bereits vor seiner Geburt vorstrukturieren Sozialwelt hineingeboren wird, in der die Existenz der Mit- und Nebenmenschen als fraglos gegeben hingenommen wird“. Und es sind die lebensweltlichen, mundanphänomenologischen Ich- und Weltsichten (siehe dazu auch: Wolfgang Welsch, Homo mundanus. Jenseits der anthropischen Denkform der Moderne, 2012, www.socialnet.de/rezensionen/​14323.php), die den Interkulturellen Imperativ – „Lass mich Ich sein, damit du Du sein kannst!“ – zur kommunikativen Wirklichkeit und Wirksamkeit werden lassen.

Fazit

Menschenwürdige Kommunikation ist ein „Werkzeug zur Handlungsabstimmung“. Wer kommuniziert, denkt! Damit sind Gedanken- und Meinungsaustausch grundlegende existenz- und identitätsbildende Lebensmittel. Kommunikatives Handeln bewegt sich somit im Mit- und Gegeneinander des menschlichen Zusammenlebens, was bedeutet, dass die Erweiterung immer auch den Begrenzungen des Wissens (und individuellen und lokal- und globalgesellschaftlichen Lebens) gegenüber steht. Dort, wo Kommunikation gestört, be- und verhindert wird, braucht es der Analyse und Auseinandersetzung darüber, wie sozialtheoretisch und -praktisch der Brücken- und Verbindungscharakter der Kommunikation befördert und weiterentwickelt werden kann. Dieser Herausforderung stellen sich die Autorinnen und Autoren des Sammelbandes „Grenzen der Kommunikation – Kommunikation in den Grenzen“. Es stellt ohne Zweifel ein Vademekum für den (inter-)soziologischen Diskurs dar, „ob Kommunikationsprozesse, die in den Grenzbereichen des Sozialen stattfinden, der Sozialtheorie eine Neubewertung ihrer Grundbegriffe (und Selbstverständnisse, JS) … aufgeben“.


Rezension von
Dipl.-Päd. Dr. Jos Schnurer
Ehemaliger Lehrbeauftragter an der Universität Hildesheim
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Zitiervorschlag
Jos Schnurer. Rezension vom 31.03.2020 zu: Jo Reichertz (Hrsg.): Grenzen der Kommunikation – Kommunikation an den Grenzen. Velbrück GmbH Bücher & Medien (Weilerswist) 2019. ISBN 978-3-95832-199-1. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26175.php, Datum des Zugriffs 23.09.2020.


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