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Ellen Notbohm, Veronica Zysk: Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen

Cover Ellen Notbohm, Veronica Zysk: 1001 Ideen für den Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen. Praxistipps für Eltern, pädagogische und therapeutische Fachkräfte. Lambertus Verlag GmbH Marketing und Vertrieb (Freiburg) 2019. 250 Seiten. ISBN 978-3-7841-3062-0. D: 24,00 EUR, A: 24,70 EUR.
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Thema

Zum Thema Autismus im Allgemeinen und zur Förderung von Kindern und Jugendlichen im Speziellen gibt es mittlerweile vielfältige Literatur. Bei „1001 Ideen für den Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen“ handelt es sich um die Übersetzung der 2. aktualisierten und erweiterten Auflage des us-amerikanischen Buches „1001 Great Ideas for Teaching & Raising Children with Autism or Asperger’s“ von Ellen Notbohm und Veronica Zysk. Es richtet sich an diejenigen, die alltäglich privat oder dienstlich mit Menschen im Autismus-Spektrum zu tun haben. Sie sollen eine Zusammenstellung vielfältiger Anregungen zum alltäglichen Umgang, zur unterstützenden Förderung im häuslichen und schulischen Rahmen, zur Gestaltung eines entwicklungsfördernden Umfeldes, sowie ergänzendes Hintergrundwissen finden.

Autorinnen

Ellen Notbohm ist Schriftstellerin und Kommunikationsberaterin, sowie Autorin zahlreicher Artikel in Zeitungen, Fachzeitschriften, Magazinen und auf Websites. Sie hat zwei Söhne, wovon sich einer im Autismus-Spektrum befindet.

Veronica Zysk war Geschäftsführerin der Autism Society of America und ist Chefredakteurin des Autism Asperger’s Digest, dem ersten nationalen und preisgekrönten Magazin über das Autismus-Spektrum in den USA. Sie hat zudem viele Bücher über Autismus mit verfasst, sowie herausgegeben.

Für die Übersetzung haben Isabell Drescher und Georg Theunissen einige Formulierungen und Quellen angepasst, sowie erklärende Anmerkungen eingefügt.

Entstehungshintergrund

Durch den gemeinsamen Austausch und die unterschiedlichen, sich ergänzenden Erfahrungen und Hintergründen aus Theorie und Praxis entstand die Idee der Autorinnen zu dem gemeinsamen Buch. Für die beiden sind drei Aspekte in der Zusammenarbeit mit Menschen im Autismus-Spektrum besonders wichtig:

  1. die sensorische Integration als Voraussetzung für Lernen,
  2. die Kommunikationstherapie zur Ermöglichung des Ausdrucks und zur Verständigung mit der Umwelt,
  3. sowie Bezugspersonen, die an das Kind glauben, es annehmen, akzeptieren und lieben.

Im Mittelpunkt des Buches sollen Anregungen zur Gestaltung eines Lebens mit Autismus, Lernhilfen, Unterstützungsmöglichkeiten für vielfältige Themen des Alltags sowie theoretische Impulse stehen. Gedacht ist es nicht als eigenständiges Therapiekonzept, sondern als Ergänzung der Unterstützung durch professionelle Therapeuten. Die Ideen selbst stammen aus der Praxis, vor allem aus eigenen Erfahrungen von Eltern.

Aufbau

Das Buch wird eingeleitet durch ein Vorwort von Temple Grandin, welche unter anderem über einige persönliche Erfahrungen berichtet.

Der inhaltliche Teil ist in insgesamt sechs Kapitel gegliedert, die zunächst kurz in den jeweiligen Schwerpunkt einführen und anschließend verschiedene konkrete Ideen vorstellen, aber auch weitergehende Anregungen geben und Hintergrundwissen vermitteln. Folgende Themen werden dabei aufgegriffen:

  1. Sensorische Integration
  2. Kommunikation und Sprache
  3. Verhalten
  4. Im Alltag
  5. Sozial denken, sozial sein
  6. Lehrer*innen und Schüler*innen

Jedes Kapitel ist für sich lesbar. Einige Unterpunkte bauen aufeinander auf. Ein Großteil der Themen steht jedoch für sich allein. Zwischendurch sind kurze Tipps eingefügt.

Inhalt

Die Sensorische Integration ist für die Autorinnen die Basis bzw. Voraussetzung für das Lernen und wird daher zu Beginn sehr ausführlich betrachtet. Zentral hierbei ist die individuelle, spielerische Förderung, die jederzeit und überall erfolgen könne und als Ergänzung zu professioneller Unterstützung zu sehen sei. Die Autorinnen stellen individuelle Auswahlkriterien für unterschiedliche Aktivitäten vor und zeigen Warnzeichen für eine mögliche Überlastung auf. Die Sammlung umfasst Hilfsmittel und Materialien für drinnen und draußen, sowie Anregungen für zu Hause, in der Schule und außerhalb. Es finden sich schnelle Ideen für den Alltag und Aktionen, die mehr Vorbereitung erfordern. Ergänzend gibt es Ausführungen zu Besonderheiten und Effekten der vorgestellten Vorschläge im Zusammenhang mit dem Autismus-Spektrum, sowie Abschnitte, die Hintergrundwissen vermitteln. Zu finden sind auch Hinweise auf weiterführende Literatur, Internetseiten, Programme etc. Themen sind unter anderem: Beschäftigung, Kleidung, Pflege, Essen, sowie der Unterschied zwischen Bedürfnissen und Belohnungen.

Im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Kommunikation und Sprache steht die Notwendigkeit und das Ziel, eine Form der Kommunikation zu entwickeln. Die Autorinnen stellen verschiedene Entwicklungsstufen und mögliche Besonderheiten dar. In diesem Zusammenhang wird auch der Unterschied zwischen verstehen (rezeptiv) und sich ausdrücken (expressiv) beleuchtet. Zudem wird die Gestaltung und Einbindung eines sprachförderndes Umfelds, sowie die Einbindung des Kindes im Autismus-Spektrum thematisiert. Auch die Zusammenarbeit der beteiligten Erwachsenen und das Thema Zielformulierung für Förderpläne werden betrachtet.

Die vorgestellten praktischen Hilfsmittel sind teilweise zur temporären Anwendung, teilweise für lebenslange Anwendung gedacht. Es finden sich Ideen für das häusliche Umfeld, die Schule und unterwegs. Es gibt zahlreiche Kinderbuchempfehlungen für verschiedene Altersstufen und Ideen für deren Nutzung. Die Anregungen der Autorinnen umfassen die Bereiche sprechen, lesen, schreiben, sowie Sprache und Bewegung. Es gibt Vorschläge zur Einzelförderung und für Gruppenkontexte. Verschiedene Aspekte der Konversation (z.B. Komplimente machen, Fragen stellen, Redewendungen) sowie deren Bedeutung werden beleuchtet und passende Übungen vorgeschlagen.

Auch das Verhalten ist laut der Autorinnen eine Form der Kommunikation. Sie erläutern fünf zentrale Richtlinien, um das Verhalten und die Persönlichkeit von Kindern im Autismus-Spektrum zu analysieren, zu verstehen und damit umzugehen. In diesem Zusammenhang wird zum Beispiel die Bedeutung des Umfeldes aufgezeigt. Ziel soll es sein, für das Lernen hinderliche, also negative Verhaltensweisen durch geeignete Alternativen zu ersetzen. Thematisiert werden unter anderem Eskalation, Wut, Ausraster, sowie aggressives, aber auch vermeidendes Verhalten. In diesem Zusammenhang werden mögliche Hintergründe erläutert. Auch die Thematik Konsequenzen versus Strafen wird beleuchtet. Zudem werden Anregungen zur Übung von Flexibilität, zur Ausübung von Kritik, sowie zum Führen und Beenden von Streit gegeben. Eine Rolle spielen auch Tokensysteme und Verhaltensverträge.

Die Anregungen im Bereich Alltag haben das Ziel, Lebenspraxis zu vermitteln, Kompetenzen zu entwickeln und so mehr Unabhängigkeit zu erlangen. Auch Wahlmöglichkeiten und Entscheidungsprozesse werden als Lernprozesse dargestellt. Zu finden sind Ideen u.a. für die Bereiche Spielen, Köperpflege, Gesundheit, sowie Essen und Schlaf. Zudem werden Situationen unterwegs und der Umgang mit besonderen Ereignissen wie Umzug oder Geburtstag thematisiert. Auch die Geschwisterthematik wird angesprochen. Neben konkreten Methoden und Übungen, gibt es Empfehlungen für Bücher und Links, sowie Gedanken- und Beobachtungsanregungen für die Erwachsenen. Die Tipps für Eltern sollen die lebenslange Selbstständigkeitsentwicklung ihrer Kinder unterstützen.

Im anschließenden Kapitel Sozial denken, sozial sein wird einführend der Unterschied zwischen sozialem Instinkt und sozialem Denken aufgezeigt. Die Autorinnen stellen dar, dass Perspektivübernahme, theory of mind und flexibles Denken gelehrt und geübt werden müssen. Die Basis hierfür ist die Selbstreflexion der Erwachsenen im Umfeld der Kinder und Jugendlichen. Die soziale und emotionale Entwicklung bedarf Lernen aus Erfahrung. Hierzu werden Übungen vorgestellt. Die Autorinnen stellen das „Soziale Referenzieren“, also die Rückkopplung bei Bezugspersonen dem isolierten Erleben von Eindrücken gegenüber und zeigen, wie gemeinsam gerichtete Aufmerksamkeit schrittweise aufgebaut und entwicklungsfördernd genutzt werden kann. Es werden Übungen vorgestellt, die den Aufbau sozialer Verbundenheit unterstützen. Im Mittelpunkt stehen das Erkennen, Verstehen, sowie der Umgang mit den eigenen und fremden Emotionen und Handlungen. Konkret thematisiert werden unter anderem: social stories, Kontakt mit anderen, Spiel, Teilen, Entschuldigung, um Hilfe bitten, Lügen, sowie der Umgang mit Fehlern. Abschließend gibt ein Abschnitt einen Denkanstoß zum Konzept „normal“.

Das letzte Kapitel ist überschrieben mit den Begriffen Lehrer*innen und Schüler*innen und widmet sich der Förderung im Schulkontext. Diese soll laut der Autorinnen die Ziele größtmögliche Unabhängigkeit des Kindes und Förderung eines positiven Selbstbildes haben. Da für Notbohm und Zysk die Entwicklung des Schülers abhängig von der Gestaltung seines Umfeldes ist, widmen sie diesem Bereich große Aufmerksamkeit. Thematisiert wird die Entwicklung einer produktiven und kooperativen Partnerschaft aller Beteiligten mit den Eltern als Teamleitern und Interessenvertretern des Kindes. Daneben werden weitere Voraussetzungen aufgezeigt, die aus Sicht der Autorinnen für die Planung und Vorbereitung von Lernprozessen erforderlich sind. Dazu gehören die Orientierung am Kind, sowie Beobachtung, Ursachenforschung und das Feedback des Schülers. Zudem finden sich Ausführungen zu den Themen Formulierung von Zielen, Fortbildungen und Inklusion.

Der zweite Schwerpunkt des Kapitels liegt auf Anregungen zur konkreten Gestaltung der Lernprozesse und methodischer Hilfsmittel. Dazu gehören Themen wie die Gestaltung der Lernumgebung in der Schule und zu Hause, Aktivierungsmöglichkeiten der Schüler*innen, Methoden zur zeitlichen und inhaltlichen Strukturierung, die Gestaltung von Übergängen, sowie die Anpassung bzw. Modifikation von Methoden und Materialien. Auch Möglichkeiten der Hilfestellung in den Bereichen Aufmerksamkeitslenkung, Fokussierung, Kommunikation etc. werden aufgezeigt. Beleuchtet werden Situationen wie Hausaufgaben, Gruppenarbeit und Sport. Zudem werden Partizipationspläne und peer-education vorgestellt. Das Kapitel beinhaltet Lernideen für drinnen und draußen, für die Schule, aber auch außerhalb. Dabei steht das Lernen mit allen Sinnen im Mittelpunkt. Zusätzlich gibt es Ausführungen zu den Themen integrative Spielgruppen, Schulreife und die Zeit vor Schulbeginn. Die Autorinnen widmen sich zudem den rechtlichen Rahmenbedingungen in den USA.

Diskussion

Das Buch verspricht „1001 Ideen für den Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen“. Tatsächlich liegt dem Leser eine Fundgrube an Anregungen vor. Diese zeichnen sich durch eine große Vielfalt aus. Zu finden sind einfache, aber auch aufwändigere Ideen, kurz- und längerfristige Projekte, sowie Vorschläge für drinnen und draußen. Die Sammlung ist sehr umfangreich, alltagstauglich und deckt viele Bereiche des Lebens ab. Neben Alltagsthemen werden auch besondere Situationen aufgegriffen. Viele Ideen und Methoden eignen sich für alle Kinder. So können Geschwister oder Klassenkameraden eingebunden werden und profitieren. Die vorgestellten Vorschläge regen zum Ausprobieren an. Sie stellen Auswahlmöglichkeiten und Anregungen zur Unterstützung der Entwicklung des Kindes, jedoch kein Therapieprogramm dar. Im Mittelpunkt stehen die spielerische Förderung, das ganzheitliche Lernen und der damit verbundene Spaß. Insgesamt ist das Buch geprägt von einem positiven Blick. Die Stärkenperspektive steht im Vordergrund. Betont wird die Orientierung am Kind und dessen Einbindung. Die einzelnen Abschnitte der Sammlung sind einzeln les- und nutzbar. Auswahlkriterium dabei soll die Individualität, des einzelnen Kindes sein. So werden die Vorschläge der Autorinnen dem Spektrum der Persönlichkeiten und ihrem Lebensumfeld gerecht.

Neben konkreten Vorschlägen für die Praxis, finden sich zusätzlich Hinweise auf Effekte und Besonderheiten, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema bei Kindern im Autismus-Spektrum auftreten können, sowie Wissensvermittlung und theoretische Hintergründe.

Das Buch weist viele positive Aspekte wie die Bedeutung der konstruktiven Zusammenarbeit aller Beteiligten, die Beachtung der Geschwister, die Betonung eines selbstbestimmten Lebens, sowie das Hervorheben der notwendigen, zunehmenden Unabhängigkeit der Kinder und Jugendlichen auf. Auch die Beachtung des Kontextes von Situationen, sowie die Einflussmöglichkeiten des Umfelds auf die Entwicklung des Kindes wird in die Betrachtung einbezogen, spielt dabei sogar eine große Rolle. Der Blick richtet sich hierbei sowohl auf die umgebenden Erwachsenen, aber auch auf den Bereich Peer-Education. Betont wird zudem der Gedanke, dass das Leben mit Menschen im Autismus-Spektrum ein Voneinanderlernen und die Einbindung, sowie Rückmeldung durch die begleiteten Kinder und Jugendlichen ein wichtiger Aspekt dabei ist. Insgesamt haben die Autorinnen einen positiven und optimistischen Blick auf die Entwicklungspotenziale der Menschen im Autismus-Spektrum, benennen aber auch offen Schwierigkeiten und Probleme, die im täglichen Miteinander auftreten.

Das Buch ist visuell schlicht gehalten, die Unterkapitel sind kurz und prägnant formuliert, sowie gut einzeln lesbar. Abbildungen bzw. Visualisierungen, die vorgestellte Methoden wie Tokenpläne zusätzlich veranschaulichen könnten, finden sich nicht. Einige Themenkomplexe werden zudem in solch einer umfangreichen Sammlung nur angerissen. Dafür finden sich aber viele Hinweise auf weiterführende Materialien wie Bücher, Links, Programme, etc. Anzumerken ist, dass die von den Autorinnen hervorgehobene Bereitschaft aller Beteiligten zur Kooperation, sowie die Auswahl geeigneter Fachleute wichtige Aspekte sind. Im Alltag ist dieser Anspruch jedoch oft schwer umzusetzen. Zudem ist zu beachten, dass als Basis der Darstellung das amerikanische Bildungssystem und die dort geltenden rechtlichen Bedingungen dienen. Nicht alles ist ins deutsche System übertragbar, doch können die dargestellten Rahmenbedingungen als Anregungen und Hinweis dienen. Hier helfen die Anmerkungen der Übersetzer bei der Einordnung. Zur besseren Lesbarkeit und Orientierung innerhalb des Schulkapitels wäre eine chronologische Ordnung nach Altersgruppen hilfreich.

Das vorliegende Buch bietet durch seine gut beschriebenen, vielfältigen, sowie alltagstauglichen Ideen und Anregungen viele Impulse zur Gestaltung des Lebens und Arbeitens mit Kindern bzw. Jugendlichen im Autismus-Spektrum. Es ist unbedingt lesenswert.

Fazit

Bei „1001 Ideen für den Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen“ handelt es sich um die Übersetzung der 2. aktualisierten und erweiterten Auflage des us-amerikanischen Buches „1001 Great Ideas for Teaching & Raising Children with Autism or Asperger’s“ von Ellen Notbohm und Veronica Zysk.

Menschen, die alltäglich mit Kindern und Jugendlichen im Autismus-Spektrum zu tun haben, finden eine große Vielfalt an Anregungen zum alltäglichen Umgang, zur unterstützenden Förderung, sowie zur Gestaltung von Lernprozessen und eines entwicklungsfördernden Umfeldes. Dabei werden neben vielen Themen des Alltags auch besondere Situationen aufgegriffen. Im Mittelpunkt stehen das ganzheitliche Lernen mit allen Sinnen, die spielerische Förderung und der Spaß dabei. Die Sammlung ist sehr umfangreich und umfasst Aktivitäten, methodische Hilfsmittel, sowie Materialien für zu Hause, die Schule, aber auch außerhalb. Es finden sich schnelle Ideen, aufwändigere Aktionen, kurz- und längerfristige Projekte, Vorschläge für drinnen und draußen, temporäre und lebenslange Hilfsmittel, sowie Anregungen zur Einzelförderung und den Gruppenkontext.

Die sechs thematischen Abschnitte sind visuell schlicht gehalten, kurz und prägnant formuliert, sowie einzeln les- und nutzbar. Die Autorinnen bieten darin Auswahlmöglichkeiten, die zum Ausprobieren anregen und für jedes Kind individuell zusammengestellt werden können. So werden die Vorschläge dem Spektrum der Persönlichkeiten und ihrem Lebensumfeld gerecht. Das Buch ist geprägt durch einen positiven, optimistischen Blick auf die Stärken und Entwicklungspotenziale von Menschen im Autismus-Spektrum. Thematisiert werden aber auch Schwierigkeiten und Probleme im täglichen Miteinander. Ergänzend gibt es Ausführungen zu Besonderheiten und Effekten, die im Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema bei Kindern im Autismus-Spektrum auftreten können, sowie erklärendes Hintergrundwissen und theoretische Impulse. Zu finden sind auch Empfehlungen für weiterführende Materialien Literatur, Internetseiten, Programme etc, sowie Gedanken- und Beobachtungsanregungen für Erwachsene. Insgesamt bietet das vorliegende Buch durch seine gut beschriebenen, vielfältigen, sowie alltagstauglichen Ideen und Anregungen viele Impulse zur Gestaltung des Lebens und Arbeitens mit Kindern bzw. Jugendlichen im Autismus-Spektrum.


Rezension von
Dipl.-Sozialarb. / Dipl.-Sozialpäd. Anja Karliczek
Schulbegleiterin
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Zitiervorschlag
Anja Karliczek. Rezension vom 06.04.2020 zu: Ellen Notbohm, Veronica Zysk: 1001 Ideen für den Alltag mit autistischen Kindern und Jugendlichen. Praxistipps für Eltern, pädagogische und therapeutische Fachkräfte. Lambertus Verlag GmbH Marketing und Vertrieb (Freiburg) 2019. ISBN 978-3-7841-3062-0. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26337.php, Datum des Zugriffs 26.05.2020.


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