socialnet - Das Netz für die Sozialwirtschaft

Horst Lazarus, Marianne Bosshard: Bildung als Chance. Ressourcenorientierte Biografiearbeit [...]

Cover Horst Lazarus, Marianne Bosshard: Bildung als Chance. Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit chronisch psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen. Psychiatrie Verlag GmbH (Bonn) 2005. 200 Seiten. ISBN 978-3-88414-383-4. 19,90 EUR, CH: 34,90 sFr.

Reihe: Fachbuch.
Recherche bei DNB KVK GVK

Besprochenes Werk kaufen
über socialnet Buchversand


Autor und Autorin

Horst Lazarus war bis Februar 2005 Professor für Klinische Psychologie an der Fachhochschule in Köln. Marianne Bosshard ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und ist ebenfalls Professorin - für Sozialmedizin und Psychopathologie - an der Fachhochschule in Köln.

Zur Relevanz der Thematik

Die Bildungsdiskussion hat, im Nachgang des 2001 ausgebrochenen  "Pisa-Schocks" in Deutschland,  um die Einsicht bereichert, dass Bildung mehr ist als ein Katalog akkumulierten Wissens, ein Kanon von Inhalten, über den man verfügen muss, um - wie gerne behauptet - als gebildeter Mensch zu gelten. Bildung ist kein Gut und keine Ware. Bildung meint auch Wissenserwerb, geht aber darin nicht auf. Sie ist zu verstehen als Befähigung zu eigenbestimmter Lebensführung, als Empowerment, als Aneignung von Selbstbildungsmöglichkeiten.

"Autobiographische Gestaltungsarbeit" - ein anderes Wort für "Selbstbildung" macht die Eigentätigkeit der Subjekte zum Ausgangspunkt von Bildung. Dennoch ist Eigentätigkeit keineswegs gleichbedeutend mit Autonomie; sie ist in vielfältiger Weise auf die soziale Umwelt bezogen und an soziale Orte und deren Perspektiven geknüpft. Entsprechend beginnt sich auch die Rede von der Nicht-Autonomie von Bildung durchzusetzen, also von ihrer sozialen Kontextualität und ihrer Abhängigkeit von sozialstrukturellen Voraussetzungen, wie sich ja unschwer mit Hilfe des Diskurses zur sozialen Ungleichheit im Bildungswesen demonstrieren lässt (vgl. Böhnisch/Schroer 2001). Es ein sicherlich ein Verdienst von Lazarus und Bosshard, offensiv die Bildungs-Dimension in den Aufmerksamkeitsfokus einer "Ressourcenorientierten Biografiearbeit mit chronisch psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen" zu heben, eine im Sozial- und Gesundheitswesen zu verortende AdressatInnengruppe Sozialer Arbeit. Ausgangspunkt der Überlegungen der AutorInnen ist denn auch die These: "dass krankheits- und abhängigkeitsbedingte Veränderungen und Erosionen im eigenen Leben durch (selbst)bildende Hinwendungen zu interessengeleiteten Inhalten, Themen und Betätigungen aufgefangen, abgemildert und kompensiert werden können, indem Bewältigungsmöglichkeiten und Bewältigungsfähigkeiten erfahren werden und so neue und andere Realitätskonstruktionen aufgebaut werden können." (S. 9)

Aufbau und Inhalt

Der Band umfasst sieben aufeinander aufbauende Kapitel. Dennoch ist es den interessierten LeserInnen gut möglich, sich den unterschiedlichen Inhalten je nach aktuellem Interesse, zu nähern.

  1. Im 1. Kapitel begeben sich die AutorInnen auf eine Such-Reise durch das zur Zeit heftig umkämpfte Deutungsfeld "Was ist Bildung?" und durchstreifen hierbei die bunte (manchmal verminte) Landschaft ideengeschichtlicher Vorstellungen über Bildung. Im Zuge dieser Suchbewegung leuchten sie basale Zusammenhänge von Bildung und Biografie aus und formulieren eine erste grobe Streckenkarte zur Orientierung für SozialarbeiterInnen/-pädagogInnen, welche 'Bildung' jene im Kontext ihrer sozialberuflichen Tätigkeit mit psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen fördern können.
  2. Um das Themengebiet "Wie entsteht die Fähigkeit, sich zu bilden?" theoretisch zu durchforsten verwenden die AutorInnen im 2. Kapitel zentrale Erkenntnisse der psychoanalytischen Säuglingsforschung (Stern/Winnicott) als Expeditions-Wegweiser. Somit legen sie zentrale entwicklungspsychologische Bausteine frei, die wesentliche Voraussetzungen für eine hinreichend gelingende Entwicklung des Selbst sowie von Bildungsprozessen markieren. Zudem erlauben sie verallgemeinerte Hypothesen darüber, in welchen Entwicklungsstadien Menschen in ihren Bildungsprozessen gestört worden sind.
  3. In der 3. Etappe führt die Reise von Lazarus und Bosshard entlang von "Momente und Determinanten von Bildung bei chronisch psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen". In diesem Abschnitt dient ihnen die These als Ausgangspunkt, "dass es sich bei einer chronisch psychischen Erkrankung und bei Drogenabhängigkeit um einen Zustand von 'stillgelegter Bildung' handelt". Nur, diese prinzipiell richtige Formulierung erweist sich dann als eine lückenhafte Wanderkarte (mit der Gefahr in eine Sackgasse abzubiegen), wenn zur Darstellung der "Momente und Determinanten" von (Nicht) Bildung  lediglich auf die Besonderheiten der psychischen Funktionen dieses Lebensabschnitts und Lebenszustandes eingegangen wird: auf (Störungen der) Motivation, auf die Schwierigkeit zur Regulation von Gefühlen sowie auf Gedächtnisstörungen und Störungen bei Problemlösungen. Damit bleiben diejenigen Ausblicke und Ansichten im Bildungsdiskurs der Sozialen Arbeit ungezeichnet, die Bildung sowohl als selbstbildende Auseinandersetzung mit den je eigenen Lebensbedingungen verstehen als auch den Eigenwert von "autobiografischer Gestaltungsarbeit" innerhalb prekärer, oft leidvoller Lebensphasen anerkennen - was ja eine zentrale Prämisse einer ressourcenorientierten Sozialen Arbeit ist. Ein hinreichend brauchbarer Reiseführer durch eine ressourcenorientierte Biografiearbeit mit psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen hätte - so meine Kritik - neben den vorliegenden Ausführungen zum Kohärenzgefühl (in Anlehnung an Antonovsky) auch die - von der jeweilig individuellen  Biografie unabhängig existierenden und jene doch zugleich (mit)konstituierenden -  (un)sozialen Verhältnisse zumindest zu kartographieren (auch wenn die gezeichneten Wege im vorliegenden Buch nicht beschritten werden sollen). Und am Rande: auch die Wirkmächtigkeiten einer gesellschaftlich allzu einseitigen medicozentristischen Organisierung psycho-sozialen Leids tragen mit dazu bei, dass bei Menschen vorhandene Kompetenzen verloren gehen, kontraproduktiv wirken oder weitere Entwicklungen blockiert werden. Diese genuin zweifache Sicht der Sozialpädagogik - auf die "sozialen Bedingungen von Bildung" und  auf "die Bildungsbedingungen des sozialen Lebens" (vgl. Nartorp 1920, S. 94) -, könnte einsichtig machen, dass als 'regressiv', 'passiv' und 'ablehnend' erscheinendes Handeln der Akteure (S. 37) auch als identitätssichernde und damit kreative Antworten auf unzumutbare, weil missachtende und entwürdigende Lebenslagen zu interpretieren wären.
  4. Die 4. Etappe der Reise ist explizit als eine Suchbewegung ausgeschildert - eine Suche nach Bildungserfahrungen der Zielgruppe, die zugleich als eine ressourcenorientierte Biografiearbeit ausgewiesen ist. Dabei wird eine interaktive Wanderung vorbereitet, die von SozialpädagogInnen und ihrem Gegenüber gemeinsam angetreten werden soll, um gegenwärtige und vergangene Lebenssituationen der AdressatInnen danach zu erkunden, wo Bildungspotenzen und Bildungsvalenzen der AdressatInnen liegen. Die von den SozialberuflerInnen initiierten detaillierten Narrationen sollen dazu dienen, Prozesse des Erinnerns anzuregen, Neugierde auf sich zu wecken und darüber solche bildungsrelevante Informationen zu sammeln, die einen formenden Eindruck auf die Akteure hinterlassen haben und mit Freude verbunden waren und/oder sind. Um diese Reise gemeinsam durchzuführen bedarf es der Bereitstellung eines "potential-space" (Winnicott 1989) von Seiten der Sozialpädagogin, eines Raumes der "Möglichkeitsform", der Freiheit und des Spiels in der Wahrnehmung von sich selbst und der Welt. In den Erzählungen wird das Individuum explizit als ein aktiv Handelndes gesehen. Etwas erstaunlich ist es dann allerdings doch, dass trotz dieser Formulierungen die AutorInnen einen grundsätzlichen Ballast auf ihrer Wanderung durch eine "ressourcenorientierte Sozialen Arbeit" produzieren und mitschleppen. Indem sie die AdressatInnen und Ko-Produzenten der Sozialer Arbeit durchgehend in ihrer sozialen Krankenrolle - nämlich als "Patienten" - bezeichnen, folgen sie auf der semantischen Ebene einem klinisch-psychiatrischen Modell professionellen Handelns, und verwenden damit unreflektiert (?) ein expertokratisches Professionsmodell für eine ressourcen- und salutogenetisch orientierte Soziale Arbeit in der (Sozial)Psychiatrie. Dennoch gelingt es Lazarus und Bosshard m. E., der Leserin eine Ahnung davon zu geben, dass Bildung nicht auf ein Repertoire an Wissen, Kompetenzen und Qualifikationen reduzierbar ist, auch wenn in der biographischen Entwicklung der Erwerb von Kompetenzen bedeutsam ist. Zu dünn, wenn nicht gar verzerrt gemalt bleibt allerdings der sozialwissenschaftlich anerkannte Sachverhalt, dass auch Kompetenzen immer in den Bildungsprozess der Gesamtperson integriert werden, und dass diese  - wie Bildung selbst - immer sozial gerahmt sind.
  5. In der 5. Reise-Station wird die Leserin mit weiteren Informationsmaterialen ausgestattet, die ihr Einblick und Orientierung geben sollen, was die Ziele einer Bildungsanamnese sind, welche Wirkungen sie hat und mit welchen Methoden diese von den Sozialberuflerinnen erhoben werden können. Dabei weisen die AutorInnen die "Bildungsanamnese als eine Gesprächsmethode zur systematischen Erhebung und Ordnung von bedeutsamen und transparenten Informationen, die von bildenden Betätigungen handeln" (S. 75) aus. Nachdem verschiedene Anamnesetypen und ihre Wertungen dargelegt sind, erinnern sie an zentrale (sozial)pädagogische Grundhaltungen, die Professionellen zu beachten haben, wenn sie zu ihren AdressatInnen, die als "kompetente soziale Akteure" und "wissende Informanten" betrachtet werden, Kontakt aufnehmen und sie darin erzählförderlich begleiten wollen, ihre persönlichen Bildungserfahrungen zur Sprache zu bringen. Diese Explorationen sollen möglichst im Wechsel zwischen freien Erzählsequenzen und gezielten weiterführenden Fragen erfolgen. Ein wesentliches Ziel der Gespräche ist es, die multidimensionalen Erscheinungsbilder und Lebensmuster im Lebenslauf der Informanten, die entsprechend der Eigendeutungen als Bildungsprozesse zu lesen sind, zu thematisieren und genauer auszuleuchten. Die so erhobenen Daten sollen anschließend - sofern ein vertrauensvolles Verhältnis zustande gekommen ist,  gemeinsam mit den AdressatInnen - auswertend konturiert werden. Zum Abschluss dieser Reiseetappe geben die VerfasserInnen den SozialberuflerInnen ein Interviewleitfaden an die Hand, der ihnen als Kompass während der Expedition durch ein bildungsanamnestischen Gespräch, charakterisiert als Königsweg zur Entwicklung einer Bildungsdiagnose, dienen soll, um "eine möglichst angenehme und entspannte, gleichwohl aber auch themen- und zielorientierte Gesprächsatmosphäre herstellen zu helfen." (S. 82)
  6. Einen Überblick über das Auswertungsvorgehen der AutorInnen liefert das 6. Kapitel - Darstellung und Auswertung verschiedener Bildungsanamnesen. Es wird gezeigt, wie unter Verwendung verschiedener quantitativer und qualitativer Auswertungsmethoden die transkribierten Gespräche systematisiert werden können. Diese Vorgehensweise ermöglicht eine grobe Ordnungsfigur, die die biographischen Selbstverortungen der AdressatInnen Sozialer Arbeit im Hinblick auf ihr Welt- und Selbstverhältnis "vor dem Hintergrund ihrer früheren und heutigen Interessen sichtbar machen" (S. 83). Als Methoden-Werkzeug zur Herstellung dieser Systematisierung dienen Lazarus und Bosshard eine inhaltsanalytische und beziehungsgeschichtliche Auswertungsweise, die es ermöglichen soll, eine Bildungsdiagnose zu formulieren. Die inhaltsanalytische Auswertung des Materials erfolgt im wesentlichen entlang der psychologischen Kategorie "Motivation", die in sich weiter ausdifferenziert wird. Dabei wird leider nicht hinreichend erkennbar, worin die "Anlehnung an die 'Grounded Theory' von Glaser und Strauss" besteht und wie die methodisch reflektierte Abweichung hiervon aussieht. Schließlich wird am Beispiel von zwei Fallvignetten angedeutet, welchen Nutzen diese Vorgehensweise für eine Bildungsförderung haben kann. Daran schließen sich 18 "beziehungsgeschichtliche Auswertungen" (S. 96-168) an. Diese liefern zwar reichliches und dicht gebündeltes Ergebnis-Material, aber der Leserin wird keine Gelegenheit geboten, anschaulich am Gang der Auswertung teilzuhaben. So mag vielleicht das bilderreiche Einzelfall-Material in seinem Eigenwert imponieren, der Prozess der Rekonstruktion selbst und damit die Möglichkeit zum erkennenden Nachvollzug der präsentierten Ergebnisse bleibt verschlossen. Eine systematische, subjektorientierte Perspektive für eine "ressourcenorientierte Biografiearbeit" wird letztlich nicht wirklich konzeptualisiert. Es ist schade, dass  die Bestimmungen einer originär sozialarbeiterischen/ -pädagogischen Diagnostik, wie sie im Kontext des Diskurses zur Fallanalyse und hermeneutischer Diagnosen in der Sozialen Arbeit erarbeitet und diskutiert sind, nicht genutzt werden.
  7. Die letzte Station der Reise durch die Möglichkeitslandschaft und den Herausforderungen an einer Ressourcenorientierte Biografiearbeit fragt danach, "wie Bildungsprozesse (wieder) in Gang gebracht und aufrechterhalten werden können." (S. 189). Um Umwege zu verhindern und Blockaden auszuräumen, wird der Leserin auf dieser Etappe ein Bildungsförderplan in fünf Schritten an die Hand gegeben, um die Möglichkeit zu erhöhen, einen "passgenauen" pädagogischen Zuschnitt für /mit jedem Adressaten anzufertigen. Gemeinsam werden sowohl Grob- als auch Feinziele formuliert, die der Befragte/Erzähler "hinsichtlich seiner Person und auf der Sach- und Beziehungsebene mittels seiner interessengeleiteten Aktivitäten erreichen möchte." (S. 168) Unter expliziter Bezugnahme auf Grundlagen einer pädagogischen Praxis heben Lazarus und Bosshard hervor, dass es Ziel der "Bildungspädagogen " (sic ?) sein muss, jenes, dem Subjekt oftmals nur fragmentarisch zur Verfügung stehende Wissen über eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten in ein "aufschließendes Wissen" zu transformieren. Die dabei zwischen den Beteiligten unhintergehbar entstehenden Spannungen und Reibungen stellen ein zentrales Vehikel dar, Bildung als "Selbstbildung" erfahrbar zu machen. Es ist etwas bedauerlich, dass diese letzte Etappe im Durchgang einer ressourcenorientierten Biografiearbeit Tendenzen enthält, die einer bildungsorientierten Pädagogik - die, auch im Kontext einer Sozialen Arbeit mit psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen, immer nur eine Pädagogik unter Ungewissheitsstrukturen sein kann - eher entgegen stehen. Durch die tendenziell technokratische Darstellung einer Didaktisierung von Interaktionsprozessen - die zudem in eine psychotherapeutischen und nicht sozialpädagogischen Argumentationsfigur eingebunden wird -, entsteht leicht der Eindruck, dass Bildung nun plötzlich als von (Sozial)PädagogInnen machbares Produkt zur Geltung gelangt. So verdunkelt sich das Anfangs erklärte Ziel der AutorInnen, dass in der Sozialen Arbeit Bildungsförderung als Selbstbildungsprozess zu konzipieren ist. Aufgabe der  SozialpädagogInnen ist es - so die AutorInnen -, je nach Einzelfall, verschiedene Wege zu eröffnen. Aber, in deutlicher Differenz zu einer eher psychotherapeutischen Vorgehensweise muss in einer "ressourcenorientierten Biografiearbeit" der Sozialen Arbeit (auch und gerade dann, wenn sie mit psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen zu tun hat) die basale Prämisse ihre Gültigkeit behalten: Selbsttätige Bildungsprozesse basieren auf einer mehrdimensionalen sozialen Rahmung, Einbettung und Ausrichtung. Nicht nur ist die Selbstbildung mit sozialen Voraussetzungen und Kontextbedingungen verschränkt. Ebenso ist sie durch die soziale Bedürftigkeit des Subjekts auf soziale Teilhabe und soziale Anerkennung bezogen und damit unauflöslich an Prozesse sozialer Interaktion und Gruppenbildung gekoppelt.

Fazit

Das Unterfangen von Horst Lazarus und Marianne Bosshard in ihrem Buch "Bildung als Chance" gleichzeitig die Bildungs- und  die Biografieorientierung in der Sozialen Arbeit mit psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen in eine praxeologischen  Perspektive zu bündeln, beispielhaft zu präsentieren und für die SozialberuflerInnen nutzbar zu machen, muss anerkennend gewürdigt werden. Ihre Ausführungen liefern viele Anregungen und regen zu weitertreibende Fragen an, die für die Entwicklung einer Theorie und Praxis biografieorientierter Sozialer Arbeit in der (Sozial)Psychiatrie notwendig und noch immer viel zu wenig zur Sprache kommen.

Literatur

Natorp, P. (1920): Sozialpädagogik. Theorie der Willenserziehung auf der Grundlage der Gemeinschaft. Stuttgart

Böhnisch, L, Schroer, W.( 2001): Pädagogik der Arbeitsgesellschaft. Weinheim

 


Rezensentin
Prof. Dr. Margret Dörr
Professorin für Soziale Arbeit mit dem Schwerpunkt „Theorie Sozialer Arbeit, Gesundheitsförderung“ an der Katholischen Hochschule in Mainz.
Arbeitsschwerpunkte: ‚Biographieforschung,‘ ‚Psychoanalytische (Sozial)Pädagogik‘, ‚Klinische Sozialarbeit‘‚Abweichendes Verhalten und Psychopathologie‘.
E-Mail Mailformular


Alle 25 Rezensionen von Margret Dörr anzeigen.

Besprochenes Werk kaufen
Sie fördern den Rezensionsdienst, wenn Sie diesen Titel – in Deutschland versandkostenfrei – über den socialnet Buchversand bestellen.


Zitiervorschlag
Margret Dörr. Rezension vom 20.12.2005 zu: Horst Lazarus, Marianne Bosshard: Bildung als Chance. Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit chronisch psychisch kranken und drogenabhängigen Menschen. Psychiatrie Verlag GmbH (Bonn) 2005. ISBN 978-3-88414-383-4. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/2647.php, Datum des Zugriffs 20.09.2019.


Urheberrecht
Diese Rezension ist, wie alle anderen Inhalte bei socialnet, urheberrechtlich geschützt. Falls Sie Interesse an einer Nutzung haben, treffen Sie bitte vorher eine Vereinbarung mit uns. Gerne steht Ihnen die Redaktion der Rezensionen für weitere Fragen und Absprachen zur Verfügung.


socialnet Rezensionen durch Spenden unterstützen
Sie finden diese und andere Rezensionen für Ihre Arbeit hilfreich? Dann helfen Sie uns bitte mit einer Spende, die socialnet Rezensionen weiter auszubauen: Spenden Sie steuerlich absetzbar an unseren Partner Förderverein Fachinformation Sozialwesen e.V. mit dem Stichwort Rezensionen!

Zur Rezensionsübersicht

Hilfe & Kontakt Details
Hinweise für

Bitte lesen Sie die Hinweise, bevor Sie Kontakt zur Redaktion der Rezensionen aufnehmen.
rezensionen@socialnet.de

ISSN 2190-9245

Newsletter bestellen

Immer über neue Rezensionen informiert.

Newsletter

Über 13.000 Fach- und Führungskräfte informieren sich monatlich mit unserem kostenlosen Newsletter über Entwicklungen in der Sozialwirtschaft.

Gehören Sie auch schon dazu?

Jetzt kostenlosen Newsletter abonnieren!

socialnet optimal nutzen!

Recherchieren

  • Rezensionen liefern den Überblick über die aktuelle fachliche Entwicklung
  • Materialien bieten kostenlosen Zugang zu aktuellen Fachpublikationen
  • Lexikon für die schnelle Orientierung und als Start für eine vertiefende Recherche
  • Sozial.de für tagesaktuelle Meldungen

Publizieren

  • wissenschaftliche Arbeiten
  • Studien
  • Fachaufsätze

erreichen als socialnet Materialien schnell und kostengünstig ihr Publikum

Stellen besetzen
durch Anzeigen im socialnet Stellenmarkt

  • der Branchenstellenmarkt für das Sozial- und Gesundheitswesen
  • präsent auf führenden Fachportalen
  • schnelle und preiswerte Schaltung
  • redaktionelle Betreuung