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Lea Degener, Timm Kunstreich u.a. (Hrsg.): Dressur zur Mündigkeit?

Cover Lea Degener, Timm Kunstreich, Tilman Lutz, Sinah Mielich, Florian Muhl u.a. (Hrsg.): Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. 335 Seiten. ISBN 978-3-7799-6208-3. D: 34,95 EUR, A: 35,90 EUR, CH: 39,38 sFr.
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Thema

Ein Tribunal ist eine „von gesellschaftlichen bzw. politischen Gruppen gebrauchte Bezeichnung für ein Forum mit dem Ziel, Verletzungen elementarer Rechte im Bereich des Völkerrechts und des innerstaatlichen Rechts in einer öffentlichen [oft gerichtsähnlichen] Untersuchung nachzuweisen“, so wird im Meyers Lexikonverlag von 1993 der lateinische Begriff „Tribunal“ als vierter Eintrag erläutert. Das vorliegende Buch mit dem programmatischen Titel „Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung“’ dokumentiert ein solches Tribunal, das die Verletzung zahlreicher Grundrechte von Kindern und damit eingeschlossen von Kinderrechten darstellt. Dabei verfolgen die Autor:innen das Ziel, „vor dem Hintergrund einer erneut zunehmend autoritativen Jugendhilfe zu erörtern, inwiefern Teile der Kinder- und Jugendhilfe gegen die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) und die UN-Menschenrechtskonvention verstoßen, öffentliche Kritik daran zu üben und so zu ihrer Überwindung beizutragen“ (S. 13). Damit wird die rechtlich umstrittene geschlossene Unterbringung als Thema der Kinder- und Jugendhilfe ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt. Das ist – wie es Lothar Krappmann in seinem Geleitwort zum Buch ausdrückt – wahrlich kein Nebenthema, das nur wenigen damit befassten Expert:innen überlassen werden kann. Vielmehr drückt sich mit der geschlossenen Unterbringung aus, „wie eine Gesellschaft meint, mit Kindern und Jugendlichen umgehen zu können, wenn diese sich, aus welchen Gründen auch immer, in die als normal angesehenen Muster des Aufwachsens nicht einfügen“ (S. 5). Der Beitrag des Buches ist gerade im Kontext der Umsetzung von Kinderrechten als sehr wertvoll einzuschätzen. Auch die in den letzten Monaten stark medial diskutierte Debatte um die sogenannten Systemsprenger (im Buch aufgearbeitet im Kapitel „Der Versuch, einen Kaktus zu umarmen“, S. 293 ff.) kann im Lichte des vorliegenden Buches zu einer Einordnung und weiteren Fundierung der Debatte um die Umsetzung der Kinderrechte in Einrichtungen, „die Kindern und Jugendlichen die Freiheitsrechte einschränken bzw. gänzlich wegnehmen“ beitragen (ebd., S. 7).

Herausgeber:innen

Die Herausgeber:innen des Buches gehören dem Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit (AKS) Hamburg und dem Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Hamburg an. Weitere Informationen unter: https://akshamburg.wordpress.com/about/ und http://www.geschlossene-unterbringung.de/tag/aktionsbuendnis-gegen-geschlossene-unterbringung-hamburg/

Entstehungshintergrund

Der erste Teil des vorliegenden Bandes beginnt mit dem Kapitel ‚Dressur zur Mündigkeit? Tribunal über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland‘. Das Kapitel klärt über den Entstehungshintergrund und die Gründe für den Herausgeberband auf. Ausschlaggebend für die Initiierung des Tribunals war, dass nach der Zäsur der beiden ‚Runden Tische zur Heimerziehung‘ (vgl. https://www.aufarbeitungskommission.de/glossar/​runder-tisch-heimerziehung/) in der Öffentlichkeit wie in der Fachwelt mehr und mehr die Meinung kursierte, die schwarze Pädagogik in der Heimpädagogik läge in der Vergangenheit. Im vorliegenden Buch wird davon ausgegangen, dass dies keineswegs der Fall ist, „sondern – quasi unter dem Radar selbst der kritischen Fachwissenschaften – Disziplinierungs- und Degradierungstechniken nicht abgeschafft, sondern vielmehr verfeinert und modernisiert wurden“ (S. 117 ff.). Der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit argumentiert weiter, dass es überzeugende Argumente brauche, „wenn daraus folgen soll, dass die institutionelle Zwangserziehung ersatzlos abgeschafft werden muss“ (ebd.). Daher führten der Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit Hamburg und das Aktionsbündnis gegen geschlossene Unterbringung Hamburg am 30. Oktober 2018 das oben erwähnte Tribunal durch, in dem am Beispiel des Stufen- oder Phasenvollzuges in der Heimerziehung nachgewiesen werden sollte, dass derart „verhaltens-modifizierende“ Maßnahmen sowohl unmenschlich als auch rechtswidrig seien (ebd.). Damit Schilderungen wie die aus der Haasenburg (vgl. z.B. ein Artikel aus der taz vom Mai 2018: https://taz.de/Prozess-Skandal-in-Haasenburg-Heimen/!5490730/) nicht als „bedauerlicher Einzelfall“ abgetan werden können, war es Ziel des Tribunals „alle isolierenden Einschließungen als soziale Ausschließungen kenntlich zu machen, die sowohl dem geltenden Recht widersprechen – hier vor allem dem Gebot der gewaltfreien Erziehung – als auch gegen den Geist und Inhalt der UN-Kinderrechtskonvention (KRK)“ (Arbeitskreis Kritische Soziale Arbeit/AKS, 2018).

Das Tribunal hatte die Aufgabe zu prüfen, ob die Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland den Normen der UN-Kinderrechtskonvention entspricht, insbesondere bei folgenden drei Artikeln:

  • Artikel 2 [Achtung der Kindesrechte; Diskriminierungsverbot]
  • Artikel 9 [Trennung von den Eltern; persönlicher Umgang]
  • Artikel 12 [Berücksichtigung des Kindeswillens]

Diese drei Artikel sind im Besonderen in Bereich der stationären Unterbringung für die dort untergebrachten Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern sowie für die Fachkräfte von hoher Relevanz. 

Das Tribunal tagte am 30. Oktober von 14:00 bis 21:00 Uhr mit ca. 120 Interessierten (vgl. S. 23).

Der Herausgeberband dokumentiert die Aussagen von Betroffenen und Sachverständigen und analysiert Hintergründe und Dimensionen der Disziplinierungs- und Degradierungstechniken in Einrichtungen der Jugendhilfe.

Aufbau

Der Herausgeberband ist in drei Teile gegliedert: Der erste Teil dokumentiert den Aufruf zum Tribunal, in dem die Tendenzen in der Jugendhilfe, die zu diesem Aufruf geführt haben, benannt und kritisiert werden. Die darauffolgenden 15 Beiträge zeichnen den Ablauf der insgesamt siebenstündigen Anhörung und der Beratung nach (S. 13). Der zweite Teil lässt die Mitglieder der Jury, die angehörten Expert:innen und weitere Akteure mit Analysen und Einschätzungen zu den derzeitigen Entwicklungen der Jugendhilfe zu Wort kommen (S. 14). Im dritten Teil stehen Konsequenzen und Alternativen sowie deren Reflexion im Fokus (S. 16). Der Herausgeberband wird mit einem Beitrag des ‚Arbeitskreises Kritische Soziale Arbeit Hamburg‘ beendet. Es werden Schritte zu einer ‚Heimkampagne 3.0‘ skizziert, die auf eine Abschaffung der geschlossenen Unterbringung sowie die Überwindung der Stufen- und Phasenmodelle und eine Demokratisierung der Jugendhilfe zielen (S. 17).

Inhalt

  • Teil I: In den rund 124 Seiten des ersten Teils kommen nach den Eröffnungsplädoyers der Anklage und der Verteidigung, die sich auf den Bruch von Ver- und Geboten der UN-Kinderrechtskonvention beziehen und begründet darlegen, warum alle Formen der geschlossenen Unterbringung einschließlich der damit einhergehenden Grauzonen abzuschaffen sind, ehemalige Insass:innen der Haasenburg-Heime mit sozialpädagogischen Expert:innen zu Wort. Diese Form der Anhörung wurde mit betroffenen Müttern als auch mit Sachverständigen und Betroffenen der Lebenslage ‚Straßenkinder‘ geführt. Teil I wird nach diesen sehr eindringlichen und intensiven Berichten mit Darstellungen von Expert:innen unterstrichen. Abgeschlossen wird Teil I mit der Darstellung des Beschlusses zu einer ‚Heimkampagne 3.0‘. Interessant im ersten Teil sind insbesondere die Plädoyers der Verteidigung, die Zwang u.a. als sozialpädagogische Option im Interesse des Kindeswohls mit Rückgriff auf die Kinderrechtskonvention (Artikel 37 KRK), die „offen und eindeutig auch die Legitimität einer zeitlich begrenzten und regelmäßig kontrollierten freiheitsentziehenden Unterbringung – selbstverständlich nur als ultima ratio“ legitimiert (S. 101).
  • Teil II: Auf den knapp 125 Seiten des zweiten Teils wird die Geschichte der Kinder- und Jugendhilfe nach den 50er und 60er Jahren und der Umgang mit geschlossenen Einrichtungen historisch eingeordnet und der Umgang der Kinder- und Jugendhilfe damit in der heutigen Zeit einer kritischen Analyse unterworfen. Beeindruckend ist der Bericht des ehemaligen Heimkindes Wolfgang Rosenkötter, der in den 60er Jahren in Freistatt untergebracht war und die schwarze Pädagogik dort am eigenen Leib erfahren musste. Der Film ‚Freistatt‘ von Marc Brummund aus dem Jahr 2015 basiert auf Rosenkötters Heimgeschichte. Wolfgang Rosenkötters fachliche sozialwissenschaftliche Analyse besticht durch die historische eigene Erfahrung und die kenntnisreiche Verknüpfung des Erfahrenen als Zeitzeuge mit der fachlichen Expertise (S. 126-134). Der rote Faden durchzieht den zweiten Teil vom Erfahrungsbericht, über eine Collage zur Heimrevolte 1968, hin zur Abschaffung der geschlossenen Unterbringung in Hamburg, bis zur Einordnung der freiheitsentziehenden Maßnahmen im Spiegel der Kinderrechte und des Kinder- und Jugendhilfegesetzes mit dem Primat „Zum Wohle des Kindes“. Der rote Faden ist präsent in der Ausleuchtung des kritischen Verständnisses einer Sozialpädagogik, die sich in einer Tradition der gesellschaftspolitischen Auseinandersetzung mit sozial gerechten Verhältnissen versteht.
  • Teil III: Auf den rund 80 Seiten des dritten Teils findet der Transfer auf die Praxis Sozialer Arbeit in den bereits skizzierten Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe statt. Der Rückblick von Manfred Kappeler (S. 256 ff.) auf die teils verletzenden und für die ehemaligen Heimkinder enttäuschenden Erfahrungen mit den ‚Runden Tischen Heimerziehung‘ zeigt die Dringlichkeit der weiteren kritischen Auseinandersetzung und Offenlegung der Fragen, wie und wann Gewalt an Kindern angetan wurde und immer noch angetan wird, deutlich auf. Dieser Teil gibt einen Einblick in die Praxis der Sozialen Arbeit mit jungen Menschen in der Jugendhilfe und Psychiatrie, mit sogenannten „Systemsprengern“ sowie mit jungen Menschen in schwierigen Lebenslagen und stellt darüber hinaus professionelle Herausforderungen und Perspektiven dar, um Kinderschutz tatsächlich zum Schutz von Leib und Leben der betroffenen Kinder im Sinne einer solidarischen Kultur des Aufwachsens zu gewährleisten (S. 281).
    Teil III endet mit der Forderung nach einer fachlichen und politischen Ausrichtung, um die ‚Heimkampagne 3.0‘ als zivilgesellschaftliche und fachliche Bewegung auf den Weg zu bringen.

Diskussion

Obwohl sich die Rezensentin als ehemalige Vorsitzende des ‚Beirats Heimerziehung in Baden-Württemberg in den Jahren 1949 bis 1975 über Jahre hinweg eng mit dem Thema Zwang und physische sowie psychische Gewalt an Kindern durch die ehemalige Heimerziehung auseinandergesetzt hat, war es zu Beginn der Lektüre schwierig, sich in die besondere Form des Herausgeberbandes einzufinden. Die verschiedenen Textsorten im Buch lösten zu zunächst Verblüffung aus, was dazu führte, dass das Buch quergelesen wurde (die Erfahrungsberichte zuerst). Auch konnten die Bedeutung und das Ziel des Unterfangens „Tribunal“ zuerst nicht erschlossen werden. Erst nach Recherche im Internet und der intensiven Lektüre wurden der rote Faden und die stringente Ausrichtung des Bandes sichtbar – nämlich die konsequente kritische Haltung gegenüber einem gesellschaftlichen System, das die Partizipation von Kindern und Jugendlichen kaum umsetzt und Zwangssysteme (weiterhin) etabliert sowie die Freiheitsrechte von Kindern und Jugendlichen einschränkt. Insofern können die Beiträge in dem vorliegenden Band nicht hoch genug eingeschätzt werden, regen diese doch dazu an, Praxen zu reflektieren, zu hinterfragen und umzugestalten. Der politische Auftrag der Sozialen Arbeit wird dabei überzeugend dargelegt und ein dritter Weg im Hilfe- und Kontrollauftrag Sozialer Arbeit ausgeleuchtet.

Fazit

Hier liegt ein hoch interessantes und mutiges Buch vor, das die Bedeutung der kritischen Sozialen Arbeit hervorhebt. Darüber hinaus ist es ein lehrreiches Buch, das tiefe Einblicke in die Kinder- und Jugendhilfe und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen gewährt. Soziale Arbeit muss sich dem Thema der Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung – sowohl in der Vergangenheit als auch heute – stellen. Jede sozialwissenschaftliche Bibliothek tut gut daran dieses Buch bereitzustellen.

Conclusion
This is a highly interesting and courageous book that emphasizes the importance of critical social work. Furthermore it is also an instructive book that provides deep insights into child and youth welfare, as well as working with children and young people in difficult life situations. Social work has to face the issue of the violation of children's rights in institutional care situations both in the past and today. Every social science library would do well to order this book.


Rezension von
Prof. Dr. Ulrike Zöller
Prof. Dr. Ulrike Zöller Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes - University of Applied Sciences, Fakultät für Sozialwissenschaften - School of Social Sciences https://www.htwsaar.de/sowi/fakultaet/personen/professoren/prof-dr-ulrike-zoeller
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Zitiervorschlag
Ulrike Zöller. Rezension vom 10.06.2020 zu: Lea Degener, Timm Kunstreich, Tilman Lutz, Sinah Mielich, Florian Muhl u.a. (Hrsg.): Dressur zur Mündigkeit? Über die Verletzung von Kinderrechten in der Heimerziehung. Beltz Juventa (Weinheim und Basel) 2019. ISBN 978-3-7799-6208-3. In: socialnet Rezensionen, ISSN 2190-9245, https://www.socialnet.de/rezensionen/26510.php, Datum des Zugriffs 24.11.2020.


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